Die Freunde sitzen beisammen in "Dschermeni". Copyright: ZDF/Conny Klein
Die Freunde sitzen beisammen in "Dschermeni". Copyright: ZDF/Conny Klein

ZDF für KiKA - Programmhighlights Herbst/Winter 2017

Zum 20. Jubiläum von KiKA präsentiert das ZDF 2017 im Kinderkanal von ARD und ZDF eine Reihe von Programmhighlights – darunter das moderne Remake von Eine lausige Hexe, Draußen schlafen - Der Bettkampf, Dschermeni, Stadt, Land, Bus und eine neue Staffel Leider Lustig.

Im Video: Interview mit Andreas Steinhöfel zu "Dschermeni" und der Trailer zu "Stadt, Land, Bus".

Texte

Eine lausige Hexe

Ab Mittwoch, 20. September 2017, montags bis freitags, 17.35 Uhr

DrehbuchEmma Reeves, Neil Jones, Madeleine Brettingham, Nick Leather, Maxine Alderton, Matt Evans unter Mitarbeit von Jill Murphy
Regie Brian Grant, Sallie Aprahamian, Lindy Heymann, Dirk Campbell
ProduktionCBBC, ZDF, ZDF Enterprises und Netflix
ProduzentenLucy Martin, Brett Wilson
RedaktionFranziska Guderian
Länge13 Folgen à 25 Minuten

   

Die Rollen und ihre Darsteller

Mildred HoppeltBella Ramsey
Maude MondscheinMeibh Campbell
Edith NachtschattenTamara Smart
Esmeralda EdelMiriam Petche
Esther EdelJenny Richardson
Ada / Agatha GrausteinClare Higgins
Frau HarschmannRaquel Cassidy
und andere

 

Inhalt

Im Mittelpunkt der Neuadaption von "Eine lausige Hexe" steht die elfjährige Hexe Mildred Hoppelt, die es durch Zufall auf die elitäre Hexenakademie Graustein verschlägt.

Für Mildred, die nichts von ihren Zauberkräften ahnt, beginnt alles mit einem schicksalhaften Ereignis: Das Mädchen Maude verunglückt mit ihrem Hexenbesen auf Mildreds Balkon. Maude ist verzweifelt, da ihre Brille beim Sturz zerstört wurde. Und ohne diese wird sie es nicht rechtzeitig zur Aufnahmeprüfung der Hexenakademie schaffen. Langsam dämmert den beiden jedoch, dass auch Mildred magische Fähigkeiten besitzen muss – schließlich kann sie Maude sehen. Mildred bietet ihr daraufhin an, sie auf dem Besen zur Graustein-Akademie zu fliegen. Dort angekommen gerät Mildred in die harte Aufnahmeprüfung und wird überraschenderweise aufgenommen.

Die Schülerinnen der Akademie müssen magische Fähigkeiten besitzen und über einige Vorkenntnisse verfügen. Frau Graustein, die Direktorin, begegnet Mildred zwar warmherzig und verständnisvoll, aber Frau Harschmann, eine der Lehrerinnen, scheint furchtbar streng und boshaft. Außerdem gibt es da noch die eitle und ehrgeizige Esther, die hofft, genauso erfolgreich zu werden wie ihre ältere Schwester Esmeralda, und die es nicht versäumt, Mildred bei jeder Gelegenheit zu verbessern und kleinzumachen. Obwohl sie immer gute Vorsätze hat, schliddert Mildred von einem Unglück ins nächste. Sie ist wahrhaftig die schlechteste Schülerin auf der Graustein-Akademie. Doch die junge Hexe gibt nicht auf, verliert nicht den Humor und ist letztendlich diejenige, die gemeinsam mit ihren Freundinnen Maude und Edith mutig die kritischen Situationen meistert.

Auf zdftivi.de können die User in die magische Welt der Hexen-Schülerinnen eintauchen und beispielsweise einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Die ganzen Folgen sind 30 Tage nach Ausstrahlung bei zdftivi.de und in der ZDFtivi-App zu sehen.

Die Fantasyserie erzählt mit viel Witz und Tempo die Abenteuer der jungen Hexe. Die Kombination von Real-Dreh, Greenscreen- und moderner CGI-Technik lässt eine märchenhafte Welt entstehen: ob mit verrückten Verwandlungen, turbulenten Flügen auf dem Hexenbesen oder durch unerwartete Zauberspruch-Effekte.

Produziert wurde die Serie von der CBBC, in Zusammenarbeit mit ZDF, ZDF Enterprises und Netflix. Die Dreharbeiten fanden größtenteils in Großbritannien statt. Die Außenaufnahmen der Hexenakademie entstanden in Deutschland an der Burg Hohenzollern bei Hechingen.

Bella Ramsey spielt die Titelrolle der Mildred. Sie übernahm 2016 ihre erste Schauspielrolle als Lyanna Mormont in der erfolgreichen Fernsehserie "Game of Thrones". Die Doppelrolle der Schuldirektorin und ihrer gemeinen Zwillingsschwester wird von Clare Higgins (Ohila in "Doctor Who" und Ma Costa in "Der goldene Kompass") gespielt, die strenge Frau Harschmann von Raquel Cassidy (Kammerzofe Phyllis Baxter aus "Downton Abbey").

Die Kinderbuchreihe "Eine lausige Hexe" stammt aus der Feder der britischen Autorin Jill Murphy. Bereits 1974 erschien der erste Band unter dem englischen Originaltitel "The Worst Witch". In Jill Murphys Büchern geht es – ähnlich wie später bei "Harry Potter" – um die Ausbildung junger Hexen. Bislang umfasst die Buchreihe sieben Bände. 2002 erschien der erste deutschsprachige Band bei Diogenes.

 

Die Charaktere

Mildred Hoppelt

"Hat man schon mal von Hexen gehört, die Angst vor der Dunkelheit haben?" Mildred ist elf Jahre alt – witzig, freundlich und eine loyale Freundin. Aber sie ist auch eine Tagträumerin, zerstreut und vergesslich, selten denkt sie nach, bevor sie handelt. Doch wenn sie sich ihren Ängsten stellt, beweist sie oft Mut und dass sie eine wahre Heldin sein kann. Sehr zum Missfallen von Frau Harschmann, kommt Mildred nicht aus einer echten Hexenfamilie. Weder ihre Mutter, ihre Großmutter noch ihre Urgroßmutter waren Hexen. Deshalb ist ihr Hexentalent auch nicht sehr ausgeprägt. "Neue Zauberkraft ist unberechenbar" befindet Frau Harschmann und hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Mildred Selbstkontrolle und Disziplin zu lehren.

Maude Mondschein

Maude ist Mildreds beste Freundin. Die beiden gehen durch dick und dünn. Maude kommt aus dem Hause einiger mittelprächtiger Hexen und Zauberer. Sie mag es eher beschaulich und möchte sich an der Akademie lieber durchschlängeln, ohne aufzufallen. Aber mit Mildred und ihrer anderen Freundin Edith wird das nie funktionieren! Doch ihre Bodenständigkeit ist der ideale Ausgleich zu Mildreds Fantastereien und Ediths Rebellentum. Maudes ständige Furcht ist, dass sie zu langweilig für die beiden anderen ist.

Edith Nachtschatten

Edith ist der bunte Hund der Truppe. Ihre Familie ist der Rockstar unter den Hexendynastien. Die selbstbewusste Edith würde die Akademie am liebsten mal richtig aufmischen, denn für sie gibt es nichts Schlimmeres als Langeweile und Routine. Und gerade deshalb heckt sie meist die verrücktesten Pläne aus. Sie glaubt, Frau Graustein würde es niemals wagen, sie von der Schule zu werfen – egal, was sie auch anstellt.

Esther Edel

Esther ist eitel, ehrgeizig und gemein. Sie und ihre Schwester Esmeralda stammen aus einer Aristokratenfamilie. Als Zweitgeborene steht sie immer im Schatten ihrer Schwester, die einfach mehr Talent hat und beliebter ist als sie. Aber Esther glaubt, dass sie alle eines Tages eines Besseren belehren wird. Mit viel Ehrgeiz will sie das Talent ihrer Schwester wettmachen. Esther ist auch neidisch auf Mildred und ihre warmherzige und innige Freundschaft zu Maude und Edith. Deshalb sabotiert sie die drei, wo immer sie kann.

Esmeralda Edel

Esmeralda ist die große Schwester von Esther und die Vorzeigeschülerin auf der Graustein-Akademie. Esmeralda ist alles, was Esther sein will: Sie ist Klassenbeste, beliebt, respektiert und wird von allen Schülern angehimmelt. Keine Frage also, dass sie ihre Zauberkräfte normalerweise gerecht und weise einsetzt. Sie hat aber auch eine Verpflichtung gegenüber ihrer Familie, weshalb sie ihrer kleinen Schwester immer wieder aus der Patsche hilft.

Ada Graustein

Ada Graustein ist die Direktorin der Graustein-Akademie. Sehr zum Verdruss ihrer 13 Minuten jüngeren Zwillingsschwester Agatha. Ada ist eine gemütliche, ältere Dame, die Katzen und Plätzchen liebt und die sehr viel weniger angsteinflößend wirkt als ihre Vertretung Frau Harschmann. Allerdings ist Ada Graustein nicht zu unterschätzen. Wer sie reizt, dem ergeht es schlecht.

Agatha Graustein

Agatha Graustein ist die eifersüchtige und geltungssüchtige Zwillingsschwester von Ada Graustein. Sie ist überzeugt, dass das Amt der Schuldirektorin eigentlich ihr zusteht. In dieser Machtposition wäre sie ihrem großen Ziel einen Schritt näher: Sie könnte alle Probleme der Welt mithilfe der Magie beseitigen. Und die Hexenakademie ist der ideale Ort, um junge und leicht zu beeinflussende Hexen für ihre Sache zu gewinnen.

Frau Harschmann

Frau Harschmann, die stellvertretende Direktorin, ist hart, aber gerecht – zumindest sieht sie sich selbst so. In ihren Augen geht es bei der Zauberei um Tradition und Opferbereitschaft. Sie sieht es als ihre Lebensaufgabe, die Schülerinnen zu harter Arbeit anzuhalten und ihnen Disziplin und Verantwortungsbewusstsein beizubringen. Einer ihrer viel zitierten Sprüche ist: "Kannst du dich nicht selbst kontrollieren, kontrollierst du auch nicht die Magie". Frau Harschmann glaubt, dass es ein Fehler war, Mildred an der Akademie aufzunehmen. Sie befürchtet, dass Mildreds chaotischer Umgang mit der Zauberkraft eines Tages ein Desaster auslösen wird.

Draußen schlafen – Der Bettkampf

Ab Samstag, 23. September 2017, samstags, 17.20 Uhr

Buch  Wolfgang Meschede, Salim Butt
RegieSalim Butt, Dirk Nabersberg (Fußball-Stadion)
ProduzentWolfgang Meschede, Salim Butt
RedaktionKlaus Wersin
ModerationTommy Scheel
Länge Acht Folgen a 25 Minuten

 

Inhalt

Übernachten unter freiem Himmel statt im warmen Haus – das ist ohnehin schon ein großes Abenteuer für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene. Hier ist die Herausforderung noch etwas größer: Denn der Schlafplatz liegt dort, wo niemand auf die Idee käme zu schlafen oder wo sich niemand traut, zu übernachten?

In jeder Folge des Abenteuerformats "Draußen Schlafen – Der Bettkampf" geht das heimische Bett auf Reisen und landet an einem sehr ungewöhnlichen Ort – etwa auf dem heiligen Rasen eines Fußball-Bundesliga-Stadions, inmitten wilder Tiere im Zoo, im nasskalten Moor, in einer Baumkrone, im Schneesturm auf einer Skipiste oder auf einem selbstgebauten Floß auf einem See. An all diesen Orten dürfen zwei Jugendliche zusammen mit ihrem Gastgeber Tommy Scheel übernachten und die Schlafplatz-Qualitäten testen. 

Das bequeme Bett bietet dabei nur Platz für den einen Jugendlichen, der einen ortstypischen Wettkampf für sich entscheidet. Dafür muss das Bett durch einen Riesenslalom-Parcours gesteuert, ein mächtiger Burgfried erklommen, Torf gestochen, oder auch ein Elfmeter-Duell gewonnen werden. Der Verlierer übernachtet sehr unbequem und ortstypisch improvisiert neben dem komfortablen Bett, in dem der Gewinner schlummert.

In einem weiteren Kampf ums Bett muss dieser Schlafplatz tief in der Nacht verteidigt werden. Beim Tauchgang im Moor, einem Schwertkampf in mittelalterlicher Rüstung oder einem "Flug" vom Stadiondach in den Strafraum sollten die Jugendlichen sofort hellwach sein. Denn nach einer Niederlage ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Eine einsame Nachtwache oder die gruselige Erkundung des stockdunklen Waldes ohne Licht sind Herausforderungen, die der Verlierer bis zum gemeinsamen Frühstück nach Sonnenaufgang bestehen muss.

"Draußen schlafen – Der Bettkampf" nimmt den Zuschauer mit in das Abenteuer, das die jungen Protagonisten fernab vom heimischen Schlafzimmer erleben. Das Format vermittelt dabei spielerisch ortstypisches Wissen und macht Lust auf Übernachtungsabenteuer unter freiem Himmel.

Ergänzend zu den ausgestrahlten Folgen finden die Zuschauer auf zdftivi.de und in der ZDFtivi-App Tipps zum Schlafen unter freiem Himmel und ein 360 Grad-Video, das ganz besondere Blicke hinter die Kulissen ermöglicht.

Das Format basiert auf einer Konzeptidee der Visual Bridges AG Köln, die im Auftrag des ZDF die Sendungen produziert.

Mister Twister

Ab Montag, 9. Oktober 2017, montags bis freitags, 17.35 Uhr

Mister Twister ist zurück. Nach drei preisgekrönten Kinofilmen wird Referendar Mattes Kees seine Klasse 6b nun in einer 24-teiligen Serie durch das Schuljahr begleiten. Die turbulenten und humorvollen Geschichten basieren wie die Filme auf der beliebten niederländischen Buchreihe "Mees Kees" von Mirjam Oldenhave.

Herr Kees (Leendert de Ridder) ist ein ungewöhnlicher Lehrer mit etwas skurrilen Unterrichtsmethoden. Doch gerade das macht ihn bei seinen Schülern so beliebt. Misstrauen erntet er hingegen von der strengen Direktorin Frau Dreus (Sanne Wallis de Vries), die stets ein wachsames Auge auf ihn und seinen Unterricht hat. Immer wieder erscheint sie unangekündigt in seiner Klasse, um ihn zu kontrollieren und an den Lehrplan zu erinnern. Mit viel Fantasie und großer Empathie vermittelt der junge Lehrer seinen Schülern nicht nur Unterrichtsinhalte, sondern er zeigt ihnen auch, wie man das Leben am besten meistern kann.

Das Bibi-und-Tina-Wochenende – Weil wir Freunde sind!

Vom 13. bis 15. Oktober 2017 in ZDF und bei KiKA

Seit 15 Jahren und 54 Folgen erleben die selbstbewusste Hexe Bibi Blocksberg und ihre treue Freundin Tina jede Menge Abenteuer auf dem Martinshof. Das Kinder- und Jugendprogramm von ZDF und KiKA zeigen vom 13. bis 15. Oktober 2017 je vier neue Folgen der beliebten Zeichentrickserie und zwei bekannte "Bibi & Tina"-Kinohighlights.

Zur ausführlichen ZDF-Pressemappe.

Storm und der verbotene Brief

Dienstag, 31. Oktober, 15.00 Uhr

Zum diesjährigen Reformationsjubiläum erzählt der historische Abenteuerfilm die spannende Geschichte des zwölfjährigen Storm. 1521 bekommt sein Vater in Antwerpen den Auftrag, einen Brief von Martin Luther zu drucken, in dem er den Ablasshandel der katholischen Kirche kritisiert. Als die heilige Inquisition davon erfährt, wird der Vater verhaftet. Doch Storm kann mit der Druckplatte fliehen. Als er beschließt, die verbotenen Inhalte zu drucken, löst er einen Aufstand aus. In einer waghalsigen Aktion befreit der Junge seinen Vater und kann mit der ganzen Familie flüchten.

Die Biene Maja

Ab Freitag, 3. November 2017, täglich, 18.15 Uhr, in Doppelfolgen

In 52 neuen Folgen gibt es im Herbst ein Wiedersehen mit der mutigen kleinen Biene Maja.

Zusammen mit ihren Freunden erlebt sie viele neue Abenteuer. Mit von der Partie sind natürlich auch diesmal ihr ängstlicher Freund Willi und Grashüpfer Flip, der Maja in kniffligen Situationen zur Seite steht. Mithilfe moderner CGI-Technik werden die Geschichten in der detailreichen Kulisse von Klatschmohnwiese, Bienenstock und Teichlandschaft temporeich in Szene gesetzt.

Auch in Staffel zwei meistert Maja viele Herausforderungen, denen sie sich durch ihre selbst gewählte Freiheit stellen muss. Vor allem gegen den pingeligen Richter Bienenwachs, der keine Gelegenheit auslässt, Maja und die anderen Bienen zu drangsalieren, muss sie sich durchsetzen. Aber auch Fragen der Toleranz beschäftigen die Wiesenfreunde: Wie können sie friedlich zusammenleben und wie lassen sich Konflikte lösen, die sich aus unterschiedlichen Interessen ergeben? Durch ihre Cleverness, ihren Humor und ihre positive und fröhliche Art gelingt es Maja stets, eine Lösung zu finden, mit der alle leben können.

ICH bin ICH

Ab Mittwoch, 8. November 2017, täglich, 08.45 Uhr

Im neuen Vorschul-Minidoku-Format "ICH bin ICH" sind Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren die Helden. Die kleinen Protagonisten wählen ihr Thema selbst aus und lassen die jungen Zuschauer ganz nah dabei sein, wenn es um eine Leidenschaft, ein Hobby oder eine Aktivität aus ihrem Alltag geht – wenn Jakob zum ersten Mal vor einer riesigen Kletterwand steht oder wenn Maja mit ihrer Freundin eine tote Maus beerdigt. Vincent ist aufgeregt, als er neue Fische bekommt und Felix möchte unbedingt auf eine Radtour gehen.  

Die liebevoll erzählten Geschichten von fünf bis sieben Minuten Länge sind Teil der neuen KiKA-Sendereihe „ICH bin ICH“. Das ZDF produziert vier der insgesamt 13 Folgen.

Stadt, Land, Bus

Ab Montag, 6. November 2017, montags bis donnerstags, 19.25 Uhr im KiKA

Buch und Regie  Felix Kost, Leonie Litschko, Markus Cebulla
RedaktionKatharina Galle
ProduzentBSB Film- und TV-Produktions GmbH
LängeAcht x 25 Minuten

 

Inhalt

Fünf Jugendliche unterschiedlicher Herkunft teilen eine gemeinsame Leidenschaft: das Filmemachen. Mit der Kamera in der Hand machen sie sich ihr eigenes Bild von ihrem Heimatland und erkunden, was eigentlich "typisch deutsch" ist. Start der Reise ist der geografische Mittelpunkt Deutschlands, Niederdorla in Thüringen. Dort lernen sich die Jugendlichen erstmals kennen und beziehen einen außergewöhnlichen Reisebus. Von dort aus begeben sie sich auf einen Roadtrip. Sie lernen interessante Städte und Orte kennen, treffen auf Alltagshelden und stellen sich den unterschiedlichsten Herausforderungen. Ihre Reise führt sie nach Berlin, zur Halde Haniel im Ruhrgebiet, nach Köln, Garmisch-Partenkirchen, Dierhagen an der Ostsee und zu den Heimatorten der fünf: Ahrbeck in Niedersachsen, Hagen in Nordrhein-Westfalen, Wolzburg in Rheinland-Pfalz, Gerlingen in Baden Württemberg und Dresden in Sachsen.

Auf der gemeinsamen Reise lernen die Jugendlichen nicht nur, was es heißt drei Wochen in einem Wohnmobil auf engstem Raum "zusammen zu leben". Sie erleben Deutschland von einer ganz neuen Seite: In Berlin finden sie heraus, welchen Blick ausländische Touristen auf die Deutschen haben und treffen den ehemaligen Obdachlosen Klaus. In Köln ergründen sie, was es mit dem deutschen Humor auf sich hat und ob die Deutschen wirklich so humorlos sind, wie oft behauptet wird. In Garmisch-Partenkirchen lernen sie das Deutschland kennen, das im Ausland oft als "typisch deutsch" gilt: Sie tauchen ein in bayerische Traditionen und nähern sich dem Thema Heimatgefühl. In den Heimatorten der Jugendlichen eröffnet sich für die Gruppe die ganz persönliche Welt der neu gewonnen Freunde: In  Ahrbeck unterstützen die Jugendlichen Lynn bei ihrem Einsatz für Flüchtlingskinder. Yusufs Familie lädt in Hagen zu einem türkischen Grillfest ein. Bei Eyleen in Wolzburg erleben sie, wie es ist als Jugendliche in Deutschland auf dem Land zu leben. Mit Franz aus Gerlingen lernen sie die Kulturinsel in Stuttgart kennen, ein Ort, der die Jugendkultur fördert und der immer wieder um seine Existenz kämpfen muss. In Bennis Heimatort  Dresden setzen sie sich mit Integration in Deutschland auseinander und stellen fest, dass sie Vorurteile gegen Dresden haben, das für die Pegida-Demonstrationen bekannt ist. Außerdem erleben sie bei Bennis DLRG-Ortsgruppe ein Stück deutsches Vereinsleben.

Nach drei Wochen kehren die fünf zurück an den Ausgangort ihrer turbulenten Reise: In Niederdorla erwartet sie ein großes Willkommensfest mit ihren Familien und Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegnet sind. Als Höhepunkt des Abends präsentieren die fünf Filmemacher ihren selbst produzierten Deutschland-Film und singen mit Bandsänger Oliver Gottwald den Song "Stadt, Land, Bus".

Die Doku-Reihe "Stadt, Land, Bus" aus der Reihe „Der Goldene Tabaluga“ bildet den Auftakt des diesjährigen KiKA-Themenschwerpunkts "Respekt für meine Rechte! – Gemeinsam leben"  Bei zdftivi.de und in der ZDFtivi-App können alle acht Folgen in voller Länge abgerufen werden. Außerdem werden alle selbst produzierte Reisefilme der Jugendlichen als exklusiver Online-Content angeboten.

Dschermeni (ab Montag, 27. November 2017)

Ab Montag, 27. November 2017, Montag bis Mittwoch, 20.10 Uhr in Doppelfolgen

DrehbuchAndreas Steinhöfel, Klaus Döring
RegieIrina Popow
ProduktionTellux Film, Provobis, Sad ORIGAMI, ZDF
ProduzentenMartin Choroba, Johanna Teichmann, Klaus Döring, Andreas Steinhöfel
RedaktionKatrin Pilz, Irene Wellershoff
LängeSechs Folgen à 25 Minuten

 

Die Rollen und ihre Darsteller

MoritzMichael Sommerer
RüyetSura Demir
YassirJulius Göze
AminataJodina Basombo
Moritz’ VaterBarnaby Metschurat
Moritz’ MutterElisabeth Baulitz
Rüyets VaterEray Egilmez
Rüyets MutterSascha Özlem Soydan

 

Die sechsteilige Realserie erzählt von der Freundschaft von vier Kindern verschiedener Nationalitäten und Ethnien: Dazu gehören der deutsche Junge Moritz, die türkischstämmige Rüyet, deren Familie seit drei Generationen in Deutschland lebt, der syrische Flüchtlingsjunge Yassir und das Mädchen Aminata, das mit ihrer Familie in Deutschland Asyl beantragt hat. Das Zusammensein der Freunde gestaltet sich wegen der Sprachbarrieren schwierig, aber Neugier und Empathie siegen über Vorurteile. Doch die Gemeinschaft der zwölfjährigen Kinder ist belastet: Yassir und Aminata droht die Abschiebung. Als Verwandte der Kinder aus Not und Leichtsinn in kriminelle Kreise geraten, spitzt sich die Situation zu.

Statement der Autoren Andreas Steinhöfel und Klaus Döring

"Unser Ziel war es, eine berührende Freundschaftsgeschichte zu schreiben, die die komplexe Flüchtlingsthematik konsequent aus einer personalen kindlichen und damit oft entlarvenden Perspektive erzählt. Aus diesem positiven hoffnungsvollen Blickwinkel werden die großen Themen wie Flucht, Trauma, Tod eines Elternteils, Sorge um die illegal agierenden Brüder, Abschiebung eingefangen."

Statement von Redakteurin Katrin Pilz

"Jenseits jeglicher Betroffenheitsromantik erleben wir in einer berührenden Freundschaftsgeschichte über die Kulturkreise hinweg die komplexe Flüchtlingsthematik aus einer kindlichen und damit oft entlarvenden Erzählperspektive."

Inhalt

Moritz fühlt sich von seinen ständig gestressten Eltern vernachlässigt. Abwechslung bietet ihm ein Schulprojekt, bei dem er sich mit „Leben in Deutschland“ auseinandersetzt. Durch das Projekt lernt er Yassir und Aminata kennen, die in derselben Stadt in einem Flüchtlingsheim leben. Die beginnende Freundschaft mit den beiden führt dazu, dass er sich vom passiven Kind zu einem Jungen mit gesellschaftlicher Haltung entwickelt. Seine Freundin Rüyet ist ihm dabei ein wichtiger Halt. Auch sie ist auf der Suche nach ihrer eigenen Identität. Als sie feststellen muss, dass ihr geliebter älterer Bruder homosexuell ist, werden ihre eigene Toleranz und die ihrer ganzen Familie auf eine harte Probe gestellt. Doch zum Glück ist sie mit diesen Turbulenzen nicht allein – Moritz und ihre neuen Freunde stehen ihr bei.

Die beiden Flüchtlingskinder Yassir und Aminata müssen sich ungleich schwierigeren Herausforderungen stellen: Yassir ist mit seinem Vater und seinem älteren Bruder Sinan vor dem Krieg in Syrien geflüchtet. Seine vom Vater geschiedene Mutter ist in Syrien geblieben. Der Elfjährige kann zwar Deutsch, davon ahnt jedoch keiner etwas, da er in der Schule kein Wort spricht. Am liebsten würde er lieber heute als morgen in seine Heimat zurückkehren. Doch da laufen ihm seine neuen Freunde über den Weg und verschieben die Gewichte, so dass er sich schließlich sogar über den bewilligten Asylantrag seiner Familie freut. Die Senegalesin Aminata ist schwer traumatisiert, da sie glaubt, dass ihre Mutter auf der Flucht ertrunken ist. Um in Deutschland Asyl zu bekommen, hat ihr Vater bei der Einreise Mali als Ursprungsland angegeben. Fliegt die Lüge auf, droht die sofortige Abschiebung. Yassir und Aminata finden durch die neu gewonnen Freunde Moritz und Rüyet Zutrauen und nehmen "Dschermeni" mehr und mehr als ihr neues Zuhause an. Die Freundschaft der vier wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als sie Aminatas und Yassirs Brüdern auf die Schliche kommen: Sie scheinen kriminellen Geschäften nachzugehen.

Die Charaktere

Moritz (12)
Moritz ist anfänglich ein zurückhaltender, eher passiver Beobachter der Welt. Er leidet darunter, dass er von seinen Eltern kaum gesehen wird und fühlt sich mit seinen Bedürfnissen nicht wahrgenommen. Im Rahmen eines Schulprojekts behandelt Moritz das Thema Wohnen in Deutschland. Damit will er sich für seinen Vater, der Stadtplaner ist, interessant machen. Als Moritz durch seinen Kontakt zu Yassir und Aminata klar wird, wie diese unterschiedlichen Menschen aus den verschiedensten Ländern auf engstem Raum leben, beginnt er, sich zu verändern: Sein Projekt wandelt er um in Leben in Deutschland. Er interviewt Flüchtlinge, beobachtet Obdachlose und die Lebensentwürfe anderer Menschen: Moritz macht langsam die Augen auf. Im Zusammenspiel mit seinen neuen Freunden und seiner besten Freundin Rüyet wandelt er sich zu einem aktiven Jungen mit gesellschaftlicher Haltung – mit einem ihm eigenen trockenen Humor und Witz. Dabei konfrontiert er auch seine Eltern mit seinen Gefühlen und seiner Wut – was letztendlich das Familienleben in neue Bahnen lenkt.

Rüyet (12)
Rüyet ist ein liebevolles, temperamentvolles Mädchen und zielstrebig: Einmal auf Kurs, weicht sie nie wieder davon ab. Weil sie als Deutsch-Türkin der dritten Generation in Deutschland geboren ist, gerät sie immer wieder mit ihrem Opa Abbas und dessen veralteten Vorstellungen von Geschlechterrollen aneinander. Abbas wohnt direkt neben dem Haus von Rüyets Eltern, dem Anwalt Hamid und dessen Frau Alev, die sich um den Haushalt kümmert. Als Rüyet feststellen muss, dass ihr älterer Bruder Boran homosexuell ist, wirft es sie unvermutet aus der Bahn: Wie tolerant ist sie wirklich? Ist Toleranz deutsch? Wie türkisch ist sie eigentlich? Hat das alles überhaupt was mit Nationalität zu tun? Dank des Rückhalts ihrer Freunde kann Rüyet sich schließlich zu Boran bekennen – auch vor ihren Eltern und vor allem Opa Abbas. Dadurch drängt sie die ganze Familie, sich zu hinterfragen und zueinander zu bekennen.

Yassir (12)
Yassir stammt aus Aleppo. Er ist mit seinem Vater und seinem Bruder Sinan nach Deutschland geflohen. Die geschiedene Mutter ist in Syrien in Sicherheit bei den Großeltern zurückgeblieben. Yassir, der mit dieser Flucht dem Willen des Vaters folgen musste, fühlt sich in Dschermeni nicht zu Hause. Obwohl er froh ist, dem Krieg entflohen zu sein, sehnt er sich nach seiner Heimat und vor allem nach seiner Mutter. Yassir ist klug und sportlich. Er lernt rasch Deutsch, da er viele deutsche Comics liest – redet allerdings anfangs nicht, da er mit niemandem etwas zu tun haben will: Er geht davon aus, dass er sowieso wieder nach Syrien zurückkehrt. Warum sich dann auf Neues einlassen? Erst durch die Freundschaft zu Aminata, Moritz und Rüyet fühlt sich Yassir langsam heimisch und beginnt, sich zu öffnen. Mehr und mehr nimmt er das neue Leben an – bis er sich schließlich für seine neue Heimat entscheidet.

Aminata (12)
Die zurückhaltende Aminata kommt aus dem Senegal. Ihre Familie gibt allerdings vor, aus Mali zu stammen, um Aussicht auf Asyl zu haben. Ihre Mutter, so glaubt Aminata, ist während der Reise nach Europa auf einem übervollen Schlepperboot während eines Sturms ertrunken. Heimleiterin Elke hat sie unter ihre liebevollen Fittiche genommen. Als Folge ihrer schlimmen Erfahrungen verlässt Aminata seit ihrer Ankunft das Flüchtlingsheim nicht mehr. Als sie Verdacht schöpft, dass ihr Bruder Youssouph kriminell geworden ist, sieht sie sich gezwungen, ihn zu verfolgen. Dabei findet sie ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Im Heim hat Aminata mit Nebay einen älteren Freund, der ihr den einfühlsamen Bruder ersetzt und ihr Deutsch beibringt. Besonders aber hilft ihr die Freundschaft zu Moritz, Rüyet und Yassir, ihre Scheu abzulegen und sich Schritt für Schritt das Leben – auch in der Welt außerhalb des Heims – zurückzuerobern.

Die Jungs-WG: Elternfrei in Barcelona (ab Donnerstag, 30. November 2017)

Donnerstag, 30. November 2017, 20:10 Uhr (Doppelfolge)
Ab Montag, 4. Dezember, montags bis donnerstags, 20:10 Uhr

Für "Die Jungs-WG: Elternfrei in Barcelona" reisen fünf Jungs zwischen 13 und 15 Jahren in die Metropole am Mittelmeer, um dort vier Wochen Sommerferien ohne Eltern zu erleben. Typische WG-Herausforderungen warten: Einkaufen und Kochen, Wäsche waschen und Klo putzen. Wie kommen die Jungs in der Großstadt klar und welchen Aktivitäten gehen sie nach? Auch in dieser Ausgabe engagieren sich die WG-Bewohner sozial: diesmal bei einer Organisation zum "Schutz der Meere".

Produziert wird "Die Jungs-WG" von E&U TV Film- und Fernsehproduktion. Ausgestrahlt werden die 20 Folgen ab dem 30. November 2017 bei KiKA. Weitere Informationen und Sendungen der letzten Staffeln gibt es unter zdftivi.de zu sehen. Verantwortliche Redakteurin im ZDF ist Romy Geiger.

Leider lustig (neue Staffel ab 4. Dezember 2017)

Ab 4. Dezember, montags bis donnerstags, 20:35 Uhr

Die Sketch-Comedy mit Marti Fischer geht in eine zweite Runde. Auch in den neuen Folgen trifft der Internet-Star den Humor der Kinder. Egal, ob es um die Smartphone-Manie, das seit Monaten vergessene Schulbrot oder den alltäglichen Geschwisterstreit geht – bei Marti ist alles "leider lustig". In seinen Genre- und Werbeparodien springt der Stimmenimitator immer wieder in andere Rollen. Highlight in jeder Sendung ist die Jamsession mit einem prominenten Gast.

Es war einmal … nach Roald Dahl (ab Sonntag, 31. Dezember 2017)

Sonntag, 31. Dezember 2017 um 15:15 Uhr im KiKA

Originaltitel: Revolting Rhymes

Nach den Originalbüchern von Roald Dahl (Illustration Quentin Blake)

Regie  Jakob Schuh, Jan Lachauer
Co-RegieBin-Han To
BuchadaptionJan Lachauer, Jakob Schuh
MusikBen Locket, Terry Davies
ProduzentenMartin Pope, Michael Rose
AnimationMagic Light Pictures Berlin; Triggerfish Animation Studios Cape Town
RedaktionNicole Keeb, Nicolette Vormbruck
LängeZwei x 25'

Inhalt

Das Animationsspecial basiert auf Roald Dahls berühmtem Gedichtband "Revolting Rhymes" (sinngemäß etwa “abscheuliche Reime“). Darin werden die fünf Märchen "Aschenputtel", "Hans und die Bohnenranke“, "Schneewittchen“, "Rotkäppchen“ und "Die drei kleinen Schweinchen" mit feinem schwarzen Humor miteinander verwoben. Erzähler ist der Wolf, der die Geschichten ganz neu und auf seine besondere Art erzählt. Landet Rotkäppchen wirklich im Bauch des Wolfs? Überlistet Schneewittchen tatsächlich ihre böse Stiefmutter? Wird Hans dem gigantischen Riesen ausweichen können und wen wird Aschenputtel heiraten? Der Wolf hat auf alle diese Fragen eine unerwartete und bisweilen makabre Antwort. Zudem präsentiert der tierische Erzähler noch seine ganz eigene, anrührende Geschichte.

Die Geschichten wurden in aufwändiger CGI-Animationstechnik umgesetzt. Entstanden ist eine düster-komische Märchenwelt getreu der Vorlage von Roald Dahl.  Der Look der Filme orientiert sich eng an den Buchillustrationen des international bekannten Zeichners und Kinderbuchautors Quentin Blake.

Produziert wurde "Es war einmal … nach Roald Dahl" von Magic Light Pictures, die in Zusammenarbeit mit dem ZDF bereits die großen Erfolge "Der Grüffelo", "Das Grüffelokind", "Für Hund und Katz ist auch noch Platz" und "Stockmann" realisiert haben. In der deutschen Fassung leiht Christoph Maria Herbst dem Wolf seine Stimme, Eva Mattes der Babysitterin und Katharina Thalbach der Mutter von Hans.

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