Zwei Kandidatinnen und zwei Kandidaten für "Fit in den Frühling"
Zwei Kandidatinnen und zwei Kandidaten für "Fit in den Frühling"

ZDFzeit: Fit in den Frühling

Der große Bewegungs-Check

Fit werden in nur acht Wochen? "ZDFzeit" macht den großen Bewegungs-Check mit vier Kandidaten zwischen 23 und 62 Jahren. Und klärt dabei Fragen wie: Welche Sportart passt zu wem? Was taugen Trackingbänder und andere Fitness-Produkte? "Fit in den Frühling – Der große Bewegungs-Check", zu sehen am Dienstag, 10. April 2018, 20.15 Uhr im ZDF, bietet dabei auch überraschende Erkenntnisse: Selbst schlanke Menschen sind nicht immer unbedingt fit.

  • ZDF, Dienstag, 10. April 2018, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Dienstag, 10. April 2018

Texte

Sendetermin und Stab

Dienstag, 10. April 2018, 20.15 Uhr, ZDF

ZDFzeit: Fit in den Frühling
Der große Bewegungs-Check

Film von Yousif Al-Chalabi

Kamera: Yousif Al-Chalabi, Axel Carnecki, Christian Dressler, Jarek Presnück
Schnitt: Daniel Paul Bier
Produktion: doc.station, Hamburg
Redaktion: Lisa Borgemeister
Leitung der Sendung: Ursula Schmidt
Länge: ca. 45 Minuten

Fit in den Frühling – Der große Bewegungs-Check

Fit werden in nur acht Wochen? Vier Kandidaten zwischen 22 und 62 Jahren stellen sich der Herausforderung. Welche Sportart passt zu wem?

Mehr Beweglichkeit, mehr Ausdauer, gern ein paar Kilos weniger. Werden die Kandidaten ihre Ziele erreichen? Laufen, Radfahren, Yoga oder Gerätetraining: Was macht wirklich fit? Prominente Experten und Mediziner begleiten das "ZDFzeit"-Experiment.

Jedes Jahr das gleiche Gefühl – der Sommer steht vor der Tür, und man stellt fest: Das Gewicht ist nicht weniger geworden. Oder man läuft drei Stockwerke die Treppe hinauf und schnauft danach minutenlang. Was tun?

"ZDFzeit" macht den großen Bewegungs-Check mit vier ganz unterschiedlichen Kandidaten. Sandra (47) will mehr Ausdauer haben und dabei gern ein paar Kilos verlieren. Auf dem Rad kämpft sich die Schauspielerin und Entertainerin ihrem Ziel entgegen.

Horst (62) ist Immobilienmakler und ein echter Kerl: Er will mindestens fünf Kilo abnehmen und endlich wieder beweglich sein. Ob das mit Yoga gelingt?

Kinderarzt Thomas (48) sieht eigentlich total fit aus, aber es fehlt ihm an Ausdauer. Die will er mit Lauftraining bekommen.

Und Studentin Laura (22) wünscht sich mehr Kraft und hier und da sichtbar modellierte Muskeln. Das geht sie im Fitnessstudio an. Wer von den Kandidaten schafft es, in nur acht Wochen seine Fitness spür- und messbar zu steigern?

Sportmediziner der Universität Mainz überwachen die Fortschritte. Experten wie die ZDF-Moderatorin und Sport-Journalistin Katrin Müller-Hohenstein kommentieren den Trainingserfolg und geben wertvolle Tipps.

Über viele Wochen konnte Autor und Regisseur Yousif Al-Chalabi die Kandidaten begleiten und ihre Erfolge und Rückschläge dokumentieren. Überraschende Erkenntnis: Selbst schlanke Menschen sind nicht unbedingt immer fit.

Zudem hat "ZDFzeit" einige der beliebtesten Produkte getestet, von Laufschuhen bis zu Trackingbändern – mit teils erschreckenden Ergebnissen.

Weitere Infos zu dem Experiment und den Kriterien der Fitness-Steigerung

Die Grundfrage des Experiments war: Können wir – je nach Alter und Sportlichkeit ganz individuell – in acht Wochen unsere Fitness deutlich steigern? Unter der Anleitung der Sportmedizinischen und der Sportwissenschaftlichen Abteilung der Universität Mainz trainieren vier ganz unterschiedliche Menschen acht Wochen lang. Ein sportmedizinischer Leistungstest am Anfang und am Ende macht die Entwicklungen deutlich. Die Empfehlung für alle war, zusätzlich die Alltagsaktivität zu steigern. Gehen, was man sonst an Kurzstrecken fährt, Treppen benutzen, wo man sonst den Fahrstuhl nimmt!

So konnte Horst, 62 Jahre, sein Bauchfett um drei Kilogramm deutlich verringern, den Blutdruck um bis zu 20 Prozent senken und wieder voll beweglich werden – und das mit einer Bewegungsart: Yoga. Eine drohende Altersdiabetes konnte vorerst verhindert und die Höhe seines blutdrucksenkenden Medikaments verringert werden. Mitverantwortlich dafür: Horst hat komplett auf Zucker verzichtet. Kein Süßigkeiten, keine Fertigprodukte, keine Limonaden mehr.

Sandra, Ende 40 und seit der Kindheit mit dem Thema Diäten konfrontiert, konnte ihren Stoffwechsel wieder auf "normal" umstellen. Sie entkommt damit dem Jo-Jo-Effekt, den Diäten meist nach sich ziehen. Durch langes, moderates, sportliches Radfahren (mindestens dreimal pro Woche für mindestens eine Stunde) wurde die Fettverbrennung wieder angekurbelt. Sie ist nun um 15 Prozent leistungsfähiger und hat vier Kilogramm reines Körperfett verloren

Langes moderates Ausdauertraining ist der Königsweg, um gesund und natürlich überschüssige Pfunde dauerhaft zu verlieren. Gerade für Menschen mit zu hohem Gewicht oder Beeinträchtigungen der Sehnen, Gelenke und Bänder ist Radfahren ideal. Dabei kommen sie dauerhaft auf einen mittleren Puls, der das Fenster für die Fettverbrennung im Körper ist.

Worauf sich vor allem Frauen mental einstellen muss: Am Anfang passiert fast gar nichts. Sandra musste vier Wochen auf die ersten Erfolge warten. Die Umstellung des Körpers braucht Zeit. Schnelle Erfolge gibt es da nicht. Beharrlich dran zu bleiben, verspricht aber am Ende dauerhafte, positive Ergebnisse.

Thomas, Ende 40 und sehr aktiv im Job wie in der Freizeit, ist an sich fit, doch fehlte es ihm an Ausdauer. Er kam schnell aus der Puste. Da sein Terminkalender nicht viel Zeit lässt, ist Laufen für ihn ideal. Intervalltraining – also ein Wechsel von langsamen und schnellen Joggingpassagen dreimal pro Woche für mindestens eine halbe Stunde – führte zum Erfolg.

Der ehemalige Laufverweigerer musste sich durch die sehr mühsamen ersten vier Wochen durchbeißen. Dann kamen die Erfolge. Am Ende blickt er stolz auf fast 20 Prozent Ausdauergewinn und hat ganz nebenbei – ohne dass er es angestrebt hatte –  drei Kilogramm an Körpergewicht verloren.

Laura, eine 22-jährige Sportstudentin, wollte mehr Kraft und einen Instagram-tauglichen Sixpack. Wer aber wie sie bereits sehr fit ist, erarbeitet sich eine weitere Steigerung der Fitness nur sehr mühsam. Wie bei einem Leistungssportler sind die letzten fünf Prozent besonders mühsam. Ein klassisches Krafttraining mit Gewichten und an den Geräten in einem Fitnessstudio wurden durch funktionale Bewegungselemente ergänzt. Freeletics, der Trend aus den USA, trainiert durch das eigene Körpergewicht die Muskeln und sorgt so ganz nebenbei für koordinative Schulung. Laura konnte so sechs Prozent an Kraft gewinnen. Den Sixpack trägt sie immer noch nicht ganz sichtbar unter der Haut – er ist erst bei weniger als 15 Prozent Körperfettanteil sichtbar. Und dafür muss man seine Ernährung genau überwachen – zu viel Aufwand für ein doch eher kosmetisches Ziel.

Die Empfehlungen der Sportmedizin in Kürze:

Yoga ist DER Geheimtipp für ein ganzheitliches Training, dass sogar blutdrucksenkend und mental entspannend wirkt. Gerade für Männer ein Feld, dass es noch zu entdecken gilt.

Laufen ist und bleibt der zeiteffektivste Weg, Ausdauer zu erlangen und Gewicht zu verlieren. Dreimal 30 Minuten in der Woche reichen dafür. Zudem kann man fast überall und zu fast jeder Zeit laufen. Man braucht nur die richtigen Schuhe und los geht’s.

Sportliches Radfahren ist der Tipp für Menschen, die der Diät-Spirale entkommen wollen. Es ermöglicht sowohl abzunehmen als auch einen funktionierenden Fettstoffwechsel wiederherzustellen. Dreimal eine Stunde pro Woche und man ist nach acht Wochen fitter, schlanker und hat seinen Körper erfolgreich umgestellt.

Wer bereits sportlich ist und nun noch sportlicher aussehen möchte, der muss noch einmal mehr Zeit in das Training investieren. Sichtbare, definierte Muskulatur hat oft mehr mit der Ernährung zu tun als mit dem Training selbst. Wer einen Sixpack sichtbar machen möchte, muss sich mit einer Diät quälen. Training allein reicht da oft nicht.

Aber für alle Bewegungs- und Sportarten gilt: Kein Erfolg ist dauerhaft. Wer aufhört zu trainieren, der verliert schnell wieder an Ausdauer und Kraft und gewinnt die alten Polster wieder. Fitness ist kein Bankkonto, auf das man einmal einzahlt und dann ein Guthaben hat. Fitness ist ein Prozess, der immer wieder neu gepflegt werden will.

Infos zur "ZDFzeit"

Auf dem Sendeplatz "ZDFzeit" sind am Dienstag um 20.15 Uhr große Primetime-Dokumentationen zu sehen. Neben investigativen, politischen und historischen Filmen werden dort auch verbrauchernahe Themen präsentiert. Zuletzt waren dort im Januar und Februar 2018 zwei neue Folgen von "Die Tricks der Lebensmittelindustrie" und "Nelson Müllers großer Nudel-Check" sowie "Nelson Müllers großer Käse-Check" zu sehen.

"ZDFzeit" bietet seit Januar 2012 jährlich rund 35 Produktionen auf dem Sendeplatz am Dienstagabend.    

Die "ZDFzeit"-Redaktion leitet seit dem 1. Oktober 2015 Ursula Schmidt. 

Fotohinweis 

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfzeit   

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