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37°Leben

Neue Reportagereihe

Mit "37°Leben" geht ab dem 6. März 2022 ein neues Reportageformat im ZDF an den Start. Das neue Format will plattformübergreifend in der Mediathek und auf Youtube eine junge Nutzerschaft erreichen. Themen der Sendung sind existentielle Lebensfragen in den Bereichen Lebensführung, Identität, Familie, Partnerschaft und seelische Gesundheit. Auch Fragen des Glaubens und nach religiöser Orientierung haben bei "37°Leben" ihren Ort. 

  • ZDF, ab 6. März 2022, sonntags, 9.03 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab 4. März 2022, jeweils freitags vor der Sendung, 8.00 Uhr

Texte

Über "37°Leben"

Das neue Format lohnt sich, ich nehme immer etwas für mich und meine Familie mit. Dieses Versprechen gilt für das Fernsehen genauso wie für die ZDFmediathek. Unterschiedliche Werte und Überzeugungen stehen im Mittelpunkt der Sendung, aber vor allem Menschen, die ihrem persönlichen Weg folgen.

Anders als bei den "37°"-Reportagen am Dienstagabend sollen in dem neuen Format auch Expertinnen und Experten zu Wort kommen. Manche Sendungen können durch Hosts präsentiert werden. Auch Mehrteiler sind möglich, etwa um ein wichtiges Thema aus mehreren Perspektiven darzustellen. "37°Leben" hat Mut zum Experimentieren: Die Sendung arbeitet mit jungen Autorinnen und Autoren zusammen, um neue Perspektiven auf unser Zusammenleben und eine neue Bildsprache aufzugreifen.

"Der feste Sendeplatz am Sonntagmorgen bietet eine wunderbare Chance, mit jungen, progressiven Reportagen nah am Menschen zu sein", so Professor Peter Arens, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Geschichte und Wissenschaft. "Er ergänzt auf ganz eigene Weise unsere erfolgreiche Marke "37°" am Dienstagabend."

Die Auftaktsendung am 6. März 2022 greift das Thema "Plötzlich Pflegerin*in" auf und schaut auf zwei junge Menschen, die wegen Corona ihren bisherigen Beruf aufgegeben und sich für eine Tätigkeit in der Pflege entschieden haben. Am 13. März 2022 zeigt "37°Leben" beeindruckende Engagements in der Trauerbegleitung. Der 20. März 2022 dreht sich unter dem Titel "Männer allein zu Haus" um Männer, die den Hauptteil der familiären Arbeiten schultern. Der Film "Ultraorthodox? Nein danke! – Jüdische Aussteiger*innen in Dresden" am 27. März 2022 begleitet Menschen, die eine ultraorthodoxe jüdische Gemeinschaft verlassen haben und einen Zufluchtsort in Dresden gefunden haben.

Wie "37°" wird "37°Leben" von der evangelischen und der katholischen Redaktion "Kirche und Leben" im ZDF verantwortet. Die Vorgängersendung, das ZDF-Magazin "sonntags – TV fürs Leben", das bisher auf dem Sendeplatz am Sonntagmorgen ausgestrahlt wurde, wird am Sonntag, 27. Februar 2022, zum letzten Mal zu sehen sein.

Folge 1: "Plötzlich Pfleger*in. Berufswechsel in der Pandemie"

Sonntag, 6. März 2022, 9.03 Uhr

 

Autor und Schnitt: Markus Erwig
Kamera: Tim Henkel
Redaktion LABO M: Eva Schmidt
Redaktion ZDF: Harald Hamm
Produktion LABO M: Josefine Beitel
Produktion ZDF: Steffen Heinemann, Marion Kempe
Leitung der Sendung: Jürgen Erbacher
Länge: 27'
Eine Produktion von Labo M im Auftrag des ZDF

Viele Menschen geben pandemiebedingt ihre Arbeit auf und müssen sich nach einem ganz neuen Beruf umschauen. Das erfordert viel Kraft und Mut. Matthias Zöpfl und Karin Huber gehen es an.

Vor der Pandemie jettete die 29-Jährige als Flugbegleiterin um die Welt. Dann stellten die Airlines den Flugverkehr ein. Karin begann eine Ausbildung zur Pflegefachfrau. Matthias hat sein Leben lang in der Gastronomie gearbeitet. Auch der 38-Jährige will in die Pflege.

Der Kontakt mit den Gästen war schon immer seine große Leidenschaft. Als Matthias von den vollen Intensivstationen hört, fasst er den Entschluss, aktiv zu werden. Er möchte mit anpacken und helfen. Schnell stellt er fest, wie sehr ihn der Alltag als Pflegehelfer erfüllt. Und spätestens als der Chefarzt ihm sagt, dass er beeindruckt davon ist, wie gut er mit Patientinnen und Patienten umgeht, fängt Matthias an, ernsthaft über einen dauerhaften Wechsel in die Pflege nachzudenken. Schließlich nimmt er einen Kredit auf und beginnt die Ausbildung zum Pflegefachmann.

Ähnlich ergeht es Karin. Schon damals hat sie an Bord besonders die medizinische Notversorgung interessiert und der Wunsch, sich in diese Richtung weiterzubilden, wurde immer größer. Pandemiebedingt hängte Karin ihre Arbeit als Flugbegleiterin an den Nagel und startete eine Ausbildung als Pflegefachfrau. Kurze Zeit später stand sie zum ersten Mal in einem Patientenzimmer, ohne überhaupt zu wissen, wie man einen Blutdruck misst.

Die Reportage begleitet die Berufsumsteigerin und den Berufsumsteiger auf ihren Stationen, am Krankenbett und in der Notaufnahme, und gibt Einblick in die Herausforderungen und Glücksmomente der Pflege. Von Karin Huber und Matthias Zöpfl erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer wie es sich anfühlt, noch mal von vorn anzufangen, und dass es dazu nie zu spät ist.

Folge 2: "Keine Angst vorm Tod"

Sonntag, 13. März 2022, 9.03 Uhr

 

Autorin: Linda Huber
Kamera: Chris Caliman
Cutter: Ali Naddafi
Redaktion Drive Beta: Catherine Harwardt
Redaktion ZDF: Rita Döbbe
Produzenten: Johannes Middelbeck, Hannes Jakobsen
Produktion ZDF: Steffen Heinemann, Marion Kempe
Leitung der Sendung: Jürgen Erbacher
Länge: 27
'Eine DRIVE BETA Produktion im Auftrag des ZDF

Raus aus der Tabuzone – das wollen viele junge Menschen, die sich in der Trauerbegleitung engagieren oder ein Bestattungsinstitut führen. Sie definieren Abschiednehmen neu.

Leo, 35, und Stefanie, 28, sind Bestatterinnen, sie gehen auf individuelle Wünsche ein und bauen eine vertrauensvolle Beziehung zu den Trauernden und Hinterbliebenen auf. Im Trauerprozess helfen Rituale, aber sind die noch für alle gültig, was bieten die beiden an?

Leo Ritz aus Berlin hat ein Bestattungsunternehmen für neue Traueralternativen – jenseits der klassischen Trauerbegleitung – gegründet. Sie nennt es "Junimond". Sie möchte die Angehörigen möglichst intensiv mit einbeziehen und einen individuellen Abschied möglich machen. Selbstbestimmte Trauer fängt schon lange vor dem Tod an. Das versucht die gelernte Fotografin auch mit ihrem Instagram-Format "Dein Abschied”. Interessierte stellen sich in einen Sarg und füllen einen Steckbrief aus, wie sie sich ihre Beerdigung vorstellen.

Stefanie Heissler hat zusammen mit ihrem Ehemann das Bestattungsunternehmen ihres Schwiegervaters in Rastatt übernommen. Sie hat schon als Jugendliche in ihrem Praktikum in einem Hospiz erlebt, wie es sie erfüllt, wenn sie Menschen Raum für ihre Ängste, Sorgen, Wünsche geben kann. Ihre Ausbildung als Bestatterin hat sie als Jahrgangsbeste abgeschlossen. Die gebürtige Aachenerin stößt sich aber an den starren Formen, die vor allem "ihre" katholische Kirche bei Trauerfeiern in der Kirche und am Grab vorgibt.  Inzwischen lässt sie ihre katholische Herkunft hinter sich und bietet Alternativen an.

Leo und Stefanie stehen für eine neue Generation von jungen Leuten, die den Tod enttabuisieren und in das Leben zurückbringen möchten. Sie gestalten ihre Unternehmensräume und Online-Auftritte hell und freundlich. Es gibt Trauercafés, Podcasts und innovative Formen bei Insta oder Youtube zum Thema "Tod und Sterben".

Laut einer Umfrage wünscht sich nur noch jeder vierte Deutsche eine Erdbestattung, das sind 25 Prozent, 2013 waren es noch 49 Prozent, 2004 noch 60 Prozent. Heute ist mehr Vielfalt bei der Bestattung wie pflegefreie Stätten, Urnenwände, Rasengräber und Beisetzungen unter Bäumen oder im eigenen Garten angesagt.

Laut einer aktuellen Umfrage befürworten mehr als zwei Drittel der Bundesbürger, wenn Teile der Asche Verstorbener für Erinnerungsgegenstände verwendet werden.

Auch bei der Umbettung von Urnen widerspricht die Mehrheit der Befragten den rigiden gesetzlichen Vorschriften. 83 Prozent der Bundesbürger hätten kein ungutes Gefühl, wenn der Nachbar eine Urne im Garten oder Wohnzimmer aufbewahren würde. Die Toleranz gegenüber einer Urne beim Nachbarn hat damit deutlich zugenommen. In einer Studie aus dem Jahr 2001 bekundeten nur 57 Prozent der Befragten, dass sie kein ungutes Gefühl hätten.

Folge 3: "37°Leben: Männer allein zu Haus"

Sonntag, 20. März 2022, 9.03 Uhr

 

Autorin: Ana-Marija Bilandzija
Kamera: Jupp Tautfest, Lennart Schweizer
Cutter: Elias Lindermann
Redaktion Drive Beta: Catherine Harwardt
Redaktion ZDF: Catherine Bralant
Produzenten: Johannes Middelbeck, Hannes Jakobsen
Produktion ZDF: Steffen Heinemann, Marion Kempe
Leitung der Sendung: Reinold Hartmann
Länge: 27'
Eine DRIVE BETA Produktion im Auftrag des ZDF

Hausmann zu sein, ist immer noch die Ausnahme. Aber einige wagen den Schritt dennoch: "37°Leben" hat zwei Väter begleitet, die sich auf den Rollentausch eingelassen haben.

Daniel Dölker war bis vor einem Jahr Abteilungsleiter, bevor er begann, sich in Vollzeit um die Kinder und den Haushalt zu kümmern. Gregor Haake arbeitete als Journalist. Inzwischen ist er seit acht Jahren Vollzeitvater und Familienmanager, wie er sich selbst nennt.

Daniels Frau Julia hat sich ihren Traum von einer eigenen Physiotherapiepraxis erfüllt. Daniel vermisst zwar manchmal die Herausforderungen seines Berufs, freut sich als Hausmann aber auch darüber, seine Kinder aufwachsen zu sehen. Julia und Daniel sind stolz darauf, wie sie Kinder, Karriere und Haushalt unter einen Hut bringen.

Gregor Haake wurde zum Familienmanager, als vor acht Jahren das zweite Kind, Tochter Mathilda, zur Welt kam. Seine Frau, die in einer leitenden Position in der Medienbranche arbeitet, war auf der Karriereleiter schon weiter nach oben geklettert, und so beschlossen sie den Rollentausch. Sie waren sich einig, dass zu wenig Zeit für die Kinder bleibt, wenn beide weiterhin in ihren Berufen arbeiten.

Die Reportage begleitet die beiden Vollzeitväter bei der Betreuung ihrer Kinder, unter anderem beim Spielen, bei den Hausaufgaben und auf dem Weg zur Schule, sowie bei ihren Tätigkeiten im Haushalt. Durch Daniel Dölker und Gregor Haake erleben die Zuschauer mit, wie durch den Rollentausch alte Rollenbilder und persönliche Prioritäten hinterfragt werden.

Folge 4: "37°Leben: Ultraorthodox? Nein danke! – Jüdische Aussteiger*innen in Dresden"

Sonntag, 27. März 2022, 9.03 Uhr

 

Autorin: Dörthe Eickelberg
Kamera: Omri Aloni
Schnitt: Livia Hänke
Redaktion LABO M: Eva Schmidt
Produktion LABO M: Josefine Beitel
Produktion ZDF: Steffen Heinemann, Marion Kempe
Redaktion ZDF: Harald Hamm
Leitung der Sendung: Jürgen Erbacher
Länge: 27'
Eine Produktion von Labo M im Auftrag des ZDF

Zwei Millionen Juden leben in sogenannten "ultraorthodoxen" Gemeinden in Israel, Kalifornien oder New York. In ihrem Alltag müssen sie sich an zahlreiche Regeln halten. Handys, Computer und Internet zum Beispiel sind verboten. Am Schabbat dürfen die Gläubigen kein Licht einschalten. Und es ist wichtig, dass die Gemeindemitglieder viele Kinder bekommen. Ehen werden deshalb früh arrangiert, ohne dass das zukünftige Brautpaar großen Einfluss auf die Wahl des Partners hat.

Wie ergeht es Menschen, die diese ultraorthodoxen Gemeinschaften verlassen haben? Wie finden sie sich in ihrem neuen Leben zurecht? Die "37°Leben"-Reportage begleitet Aussteigerinnen und Aussteiger, die sich getraut haben, einen Neuanfang zu wagen, oder dazu gezwungen wurden. Einer von ihnen ist der 33-jährige David. Aufgewachsen ist er in Me'a Sche'arim, einem streng jüdischen Stadtviertel in Jerusalem. Immer stärker wuchs in ihm der Drang, aus dem reglementierten Leben auszuscheren. Er rasierte sich die Haare ab und wurde daraufhin aus der Gemeinde verbannt.

Auch die 23-jährige Oriya befolgte jahrelang die Regeln – wohl fühlte sich dabei nie. Schon als junges Mädchen musste sie sich um ihre acht Geschwister kümmern. Aber jemanden heiraten, den sie nicht kennt? Das konnte sie sich nicht vorstellen und stieg aus.

Für Menschen wie David und Oriya hat Rabbi Akiva Weingarten (37) in Dresden die "Besht Yeshiva" gegründet, eine Art Schule und zugleich auch Wohngemeinschaft – ein Zufluchtsort für Aussteigerinnen und Aussteiger. Er gibt ihnen die Hilfe, die er selbst vor Jahren gut hätte gebrauchen können, als er aus einer streng orthodoxen Community geflohen ist und alles hinter sich ließ: Ehefrau, Kinder, Familie.

In seiner Besht können die Aussteigerinnen und Aussteiger Deutsch lernen, sich austauschen und herausfinden, was jüdisches Leben noch für sie bedeutet. Wie lässt sich ihr neues Leben mit dem jüdischen Glauben vereinbaren? Wie liberal kann das Judentum sein? "37°Leben" begleitet die WG-Bewohnerinnen und -bewohner auf der Suche nach ihrer Identität. Kann Dresden ihr neues Zuhause werden?

Die digitale Marke "37°"

Seit mehr als 26 Jahren steht die Marke "37°" für Reportagen mitten aus dem Leben. In den Reportagen stehen die Menschen im Mittelpunkt und erzählen ihre Geschichten. Menschen, die an Wendepunkten ihres Lebens stehen, sich in sozialen oder persönlichen Ausnahmesituationen befinden oder gerade eine Krise durchmachen, berichten von ihrem Leben und zeigen, wie sie schwierige Situationen gemeistert haben. Die TV-Marke wurde in den letzten Jahren durch die Mediathek und eine Reihe von Social-Media-Formaten zu einer digitalen Marke erweitert. 2022 kommt mit "37°Leben" ein neues crossmediales Reportage-Format dazu. Dieser neue Baustein erweitert den "37°"-Kosmos mit dem klaren Fokus auf existenzielle Lebensfragen einer jungen Zielgruppe.

"37°" im TV

Die Reportage am Dienstagabend ist die Keimzelle des "37°"-Kosmos. Hier können die Zuschauerinnen und Zuschauer Leben pur erleben mit seinen Höhen und Tiefen, seinen Leiden und der Freude. Dabei ist das Prinzip der Sendung, dass die Protagonistinnen und Protagonisten von sich selbst erzählen. Ihre Aussagen werden eingeordnet, bleiben aber unkommentiert. Für die Zuschauenden gilt die Aufforderung: Macht euch selbst ein Bild! Die Authentizität der Personen bewahren und den mündigen Zuschauenden trauen, das ist das Prinzip eines guten "37°"-Films. Oft werden die Protagonistinnen und Protagonisten über einen längeren Zeitraum begleitet. Im TV erreicht die Sendung am Dienstagabend mit jeder Folge im Schnitt 2,19 Millionen Menschen.

"37°" in der ZDFmediathek

https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad

Bei "37grad.zdf.de" finden Zuschauerinnen und Zuschauer Geschichten mitten aus dem Leben. Hier werden die Reportagen aus der TV-Welt gespiegelt und ein breites Publikum erreicht (Ø 47 Jahre). Außerdem gibt es zu ausgewählten Themen Dossiers: Zusatzcontent mit Servicecharakter, beispielsweise bei den Themen "Suizid bei Jugendlichen" oder "Plötzlicher Kindstod", ergänzen die Reportagen um Hilfsangebote und Fakten und bieten so konkrete Orientierung für Menschen, die sich in einer schwierigen Situation befinden. Dieses Angebot der Themendossiers soll in naher Zukunft ausgebaut werden. In der ZDFmediathek verzeichnet das "37°"-Angebot im Jahr 2021 insgesamt 14,2 Millionen Sichtungen, und ist damit bei den Sichtungen und Sehvolumen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.

37°" auf Instagram

https://www.instagram.com/zdf37grad/

Seit 2019 ist "37°" auf Instagram aktiv. Die Community umfasst inzwischen mehr als 179.000 Abonnentinnen und Abonnenten (Ø 40 Jahre). In Themenwochen, die in der Regel von Montag bis Samstag gehen, beleuchtet "37°" verschiedene Perspektiven des Themas der gesendeten TV-Reportage und liefert Hintergründe. In sendefreien Wochen werden eigene Themen gesetzt oder redaktionsübergreifend zusammengearbeitet, beispielsweise mit dem ZDF-Spielfilm ("Plötzlich so still") oder Terra Xpress ("Schwarz in Deutschland").

Eine Besonderheit der Themenwochen: Neben den Storys aus dem TV-Material, die plattformspezifisch aufbereitet werden, werden Geschichten aus der Community erzählt. Userinnen und User können ihre persönliche Erfahrung zu einem Thema einbringen. Diese Geschichten werden in Video- und Bildposts aufbereitet zumeist anonym gepostet. Dabei achtet das "37°"-Team bei der Auswahl der Geschichten verstärkt darauf, alle gesellschaftlichen Gruppen divers abzubilden. Die Community hat einen Frauenanteil von 85 Prozent. Es herrscht ein zumeist positives und vertrauensvolles Diskussionsklima. Im Jahr 2021 konnten via Instagram 25,5 Millionen Videoaufrufe erreicht werden bei 1,56 Millionen Interaktionen.

"37°" auf Facebook

https://www.facebook.com/ZDF37Grad

Auf dem Facebook-Kanal mit 292.000 Abonnentinnen und Abonnenten (Ø 42 Jahre) mit mehr als 70 % Frauenanteil wird seit 2010 gepostet. Auch hier zeigt die Community eine gute Diskussionskultur. Reichweitenstark sind vor allem Themen, die eine "gefühlte Aktualität" haben, in der Gesellschaft diskutiert werden sowie Inklusionsthemen und Inhalte zur Massentierhaltung. An Jahrestagen oder zu aktuellen Ereignissen veröffentlicht "37°" Geschichten aus dem breiten Themenspektrum der Marke. Außerdem spiegelt der Facebook-Kanal das Angebot der für Instagram entwickelten Inhalte. Neben der "37°"-Sendebegleitung setzt "37°"-Facebook auch Inhalte der ZDF-Sendungen "Einfach Mensch", "sonntags" (künftig: "37°Leben"), "Terra Xpress" und anderen Redaktionen im ZDF. Im Jahr 2021 erreichte der Facebook-Kanal 102,59 Millionen Videoaufrufe und 1,26 Millionen Interaktionen. 

"37°" auf YouTube

https://www.youtube.com/37Grad

Im Mai 2021 wurde die digitale Marke "37°" mit dem Youtube-Kanal (46 Prozent unter 34-Jährige) um einen weiteren Ausspielweg erweitert. Jede Woche wird derzeit ein neues Video veröffentlicht. Protagonistinnen und Protagonisten, die bereits aus dem "37°"-TV Programm bekannt sind, erzählen dort, wie ihr Leben nach der TV-Ausstrahlung weitergegangen ist. In O-Ton-Reportagen kommen sie selbst zu Wort und geben Antworten zu existentiellen Lebensfragen. Diese Weitererzählt-Geschichten sollen zum Teil abgelöst werden durch Youtube Geschichten, die parallel zu aktuellen "37°-TV-Reportagen produziert werden. Ein Beispiel ist Luna (parallel zum TV-Film "Die Wütenden"). Es ist auch geplant, dass hier in Zukunft Reportagen von "Einfach Mensch" gepostet werden, sowie Reportagen, die bei "37°Leben" entstehen. Mit 75.000 Abonnentinnen und Abonnenten (Stand 08.02.2022) ist der Kanal gut gewachsen und erzielte bereits 19,5 Millionen Abrufe.

Fotos

Fotos sind erhältlich über ZDF-Kommunikation, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/37gradleben

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