Die Prilblume ist Geschmackssache.
Die Prilblume ist Geschmackssache.

Das war dann mal weg

Doku-Reihe über Erfindungen, die aus dem Alltag verschwunden sind

Die Doku-Reihe "Das war dann mal weg" widmet sich verschwundenen Gegenständen aus unterschiedlichen Lebensbereichen: Wie funktionierte ein Fernschreiber? Und was hat ein Bleistift mit einer Musikkassette zu tun? Erstmals war der neue Dreiteiler am 7. Oktober 2017 in ZDFinfo zu sehen. Am Dienstag, 7. November 2017, 21.45 Uhr lädt ZDFinfo erneut zu der ebenso unterhaltsamen wie informativen Zeitreise in die Welt der ausgestorbenen Dingen ein – in drei Folgen, die im Block gesendet werden. Mit dabei sind Zeitzeugen wie Heike Drechsler, Rhea Harder, Sven Deutschmanek, Michael Kessler und Claus Kleber.

  • ZDF info, Dienstag, 7. November 2017, 21.45 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Dienstag, 7. November 2017

    Texte

    Sendetermine und Stab

    Dienstag, 7. November 2017, 21.45 Uhr, ZDFinfo

    Das war dann mal weg

    21.45 Uhr
    Das war dann mal weg: Alltag

    Film von Hanna Leissner, Gregor Streiber, Julia Waldmann

     

    22.30 Uhr
    Das war dann mal weg: Auf Achse

    Film von Anja Kühne

     

    23.15 Uhr
    Das war dann mal weg: Freizeit

    Film von Stefanie Schmidt

     

    Erstmals waren die drei Folgen am Samstag, 7. Oktober 2017, von 20.15 bis 22.30 Uhr in ZDFinfo zu sehen.

     

    Kamera: Robert Cöllen
    Schnitt: Gunnar Refardt
    Produktion: werwiewas medienproduktion
    Redaktion: Michael Gries, Susanne Krause-Klinck
    Länge: 3 x 45 Minuten

    Das war dann mal weg

    "Das war dann mal weg" widmet sich auf unterhaltsame und informative Weise ausgestorbenen Dingen aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Wie funktionierte ein Fernschreiber? Und was hat ein Bleistift mit einer Musikkassette zu tun? Die Dokumentationsreihe nimmt die Zuschauer mit auf eine wahre Zeitreise. Die Älteren haben vielleicht nie gemerkt, dass Telegramme und Telefonzellen irgendwann mal verschwunden waren. Und die Jüngeren vielleicht nie gewusst, dass es sie überhaupt gab. Prominente steuern ihre persönlichen Anekdoten zu den Kultgegenständen der Vergangenheit bei, Animationen sorgen für so manchen Aha-Effekt.

    Als prominente Zeitzeugen sind mit dabei: Die ehemalige Weitsprung-Olympia-Siegerin Heike Drechsler, Schauspielerin Rhea Harder ("Notruf Hafenkante"), "Bares für Rares"-Sachverständiger Sven Deutschmanek, Parodist und Schauspieler Michael Kessler sowie "heute-journal"-Moderator Claus Kleber.

    Einen ersten "Das war dann mal weg"-Streifzug durch die Geschichte genialer Erfindungen, die den Alltag lange Zeit aufregender und schöner machten und die heute dennoch verschwunden sind, machte ZDFinfo erstmals am 11. September 2016. Nach dieser Pilotsendung gibt es nun erstmals drei Folgen in Reihe.

    Das war dann mal weg: Alltag

    Dienstag, 7. November 2017, 21.45 Uhr, ZDFinfo
    Das war dann mal weg: Alltag

    Film von Hanna Leissner, Gregor Streiber, Julia Waldmann

    "Das war dann mal weg" ist in dieser Folge auf der Spur von Dingen des Alltags. Wer weiß noch, was eine Prilblume ist? Der Teppichklopfer kommt auch nur noch selten zum Einsatz. Und der Paternoster?

    Immer wieder verschwinden Dinge aus dem Alltag, die  kurz zuvor noch als unersetzlich galten. Was hat sie so wichtig gemacht? Wodurch wurden sie ersetzt? Eine Zeitreise mit Beispielen aus der Alltags- und Technikgeschichte, kommentiert von Promis und Kindern.

    Es ist nicht allzu lange her, da waren sie noch geniale Erfindungen, die den Alltag aufregender machten: Musikkassetten, Schallplatten, der Walkman und die flimmernde Bildröhre. Manche dieser Erfindungen haben Jahrzehnte lang durchgehalten und wecken bis heute nostalgische Erinnerungen, andere gerieten schnell in Vergessenheit. BTX – was war das noch gleich?

    Das war dann mal weg: Auf Achse

    Dienstag, 7. November 2017, 22.30 Uhr, ZDFinfo
    Das war dann mal weg: Auf Achse

    Film von Anja Kühne

    In Kellern und auf Dachböden schlummert ein ganz besonderes Archiv. Oftmals wenig beachtet und manchmal sogar vergessen – Super-8-Filme. Dabei handelt es sich um ganz besondere Filmschätze. Sie zeigen die 60er, 70er und 80er Jahre wie sie sonst nirgends zu sehen sind. Die Welt von damals – aus ganz persönlicher Sicht.

    "Das war dann mal weg" widmet sich in dieser Folge dem Thema Reise. Dazu gehören auch der Stadtplan oder die Parkuhr.

    Das war dann mal weg: Freizeit

    Dienstag, 7. November 2017, 23.15 Uhr, ZDFinfo
    Das war dann mal weg: Freizeit

    Film von Stefanie Schmidt

    "Das war dann mal weg" – diesmal auf der Spur verlorener Dinge rund um Freizeit und Hobby. Was wurde aus der Polaroid-Kamera und dem Blitzlichtwürfel? Und wo sind die Rollschuhe geblieben?

    Nichts ist so alt wie die Zukunft von gestern. Was heute als Hightech gilt, ist der Trödel von morgen. Und doch waren all diese Dinge einmal neu, ja geradezu futuristisch, schienen aus der Welt von übermorgen zu kommen, machten unser Leben einfacher oder aufregender.

    Von Teppichklopfern, Prilblumen und Polaroid-Kameras

    Die Jungen staunen, die Alten seufzen – "Das war dann mal weg" erinnert an Erfindungen, die aus dem Alltag verschwunden sind. Rhea Harder, eine der Hauptdarstellerinnen der ZDF-Vorabendserie "Notruf Hafenkante", kennt sich mit Teppichklopfern aus. "Da gibt’s ganz unterschiedliche Sorten", weiß die in der DDR aufgewachsene Wahlhamburgerin. Und fügt hinzu, dass Sisal- und Kunstfaserteppiche beim Ausklopfen auch unterschiedlich klängen, ganz zu schweigen von Fell. Eigentlich geht es in dem Kapitel nur um das Verschwinden des Teppichklopfers aus unserem Alltag, aber wie so oft in der Doku-Reihe "Das war dann mal weg" löst auch dieses Objekt bei den befragten Personen jede Menge Assoziationen aus: Erinnerungen an ein vergangenes Lebensgefühl – oder an ein besonderes Geräusch. Teppichklopfer sind ein Beispiel für Dinge, die vor teils noch gar nicht so langer Zeit noch zum Alltag gehörten, als unverzichtbar oder modern galten, mittlerweile aber komplett oder zumindest überwiegend verschwunden sind.

    Nach einem erfolgreichen Piloten im September 2016 geht "Das war dann mal weg" in Serie. Denn an möglichen Objekten mit nostalgischem Charme herrscht kein Mangel. Was an solchen Objekten so besonders war, wie sie unser Leben veränderten und warum sie dann eines Tages verschwanden, das klärt die Doku-Reihe anhand wahrer Archivperlen, kenntnisreicher Experten und verständlicher Erklärgrafiken. Prominente Zeitzeugen steuern Sinnliches bei: "Das hat dann immer so schön elektrisch-verbrannt gerochen", erinnert sich etwa Sven Deutschmanek an die Blitzwürfel, die man in den Siebzigern auf die damals modernen Pocket-Fotoapparate steckte. Dem als "Bares für Rares"-Sachverständiger bekannten Deutschmanek fällt zu wirklich jedem Objekt etwas Interessantes ein.

    Ganz anders sieht es bei den Zehnjährigen aus, die wir vor laufender Kamera mit Technik-Dinosauriern wie dem Super-8-Projektor oder der mechanischen Schreibmaschine konfrontieren. Besagter "Magicube"-Blitzwürfel sorgt für Ratlosigkeit: "Ist das ’ne Droge?".

    Tatsächlich geht es sogar mal um eine Droge. Das Kapitel "Rauchen in der Öffentlichkeit" ist ein Beispiel dafür, dass die Historie nicht nur über Dinge, sondern auch über Angewohnheiten hinweggegangen ist. Viele im ZDF erinnern sich sicher noch an "aspekte"-Sendungen, in denen leidenschaftlich qualmend debattiert wurde, oder an die Selbstverständlichkeit, mit der die politischen Köpfe der Republik in Interviews rauchten. Das betraf übrigens beide Deutschen Republiken, so wie überhaupt vieles in Ost und West gleichermaßen beliebt war – wenn auch mit teils unterschiedlichem Namen. Hüpfte frau sich in der BRD zum "Aerobic"-Video die Seele aus dem Leib, präsentierte das DDR-Fernsehen "Popgymnastik".

    Die Letzten ihrer Art – sie aufzutreiben, stellte die Autoren von "Das war dann mal weg" oft vor Herausforderungen, führte aber auch zu echten Entdeckungen: Von der legendären Prilblume heißt es, ihr Erfinder sei nicht bekannt. Doch Klaus Doldinger, der nicht nur die "Tatort"-Melodie komponierte, sondern auch das Jingle für den damaligen Flowerpower-Spot des (handwaschtauglichen) Spülmittel-Herstellers, wusste sogar noch den Namen des Grafikers mit der Prilblumen-Idee. Klar, dass der nun auch im Film exklusive Infos verrät.

    Polaroid-Kameras, Paternoster-Aufzüge oder Parkuhren wurden von moderneren Erfindungen abgelöst – und waren doch technische Meisterwerke. Das soll bei aller Leichtigkeit der Dokus nicht in Vergessenheit geraten, weshalb das Staunen genauso wichtig ist wie das Schmunzeln. Dass diese Mischung so gut gelingt, ist nicht zuletzt den prominenten Zeitzeugen zu verdanken, die das von ZDFinfo produzierte Format unterstützen, darunter Claus Kleber, Heike Drechsler und Michael Kessler.

    Michael Gries, Susanne Krause-Klinck

    Infos zu ZDFinfo

    ZDFinfo setzte 2016 seinen Wachstumskurs fort und legte gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zu. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent.

    Im Monat August 2017 erzielte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,2 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

    Der Digitalsender mit hochwertigen Dokumentationen aus den Themenfeldern Zeitgeschichte, Politik, Wissen und Service hat dabei von seinem stetig wachsenden Programmangebot profitiert. Pro Monat starten etwa 50 neue ZDFinfo-Dokus.

    Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

    Fotohinweis

    Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100,
    und über https://presseportal.zdf.de/presse/warweg  

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