Szene aus "Der Mordanschlag". Copyright: ZDF/Gordon Muehle
Szene aus "Der Mordanschlag". Copyright: ZDF/Gordon Muehle

Das ZDF auf dem Filmfest München 2018

28. Juni bis 7. Juli 2018

Mit insgesamt 19 Produktionen ist das ZDF auf dem 36. Filmfest München vertreten. Drei davon laufen im Wettbewerb "CineMasters", zwei in der Sektion "Spotlight" und drei in der Programm-Reihe "Neues Deutsches Kino". Sieben TV-Filme sind in der Reihe "Neues Deutsches Fernsehen" vertreten sowie die jeweils ersten Folgen zweier Produktionen in der Sektion "Neue Deutsche Serien". Darüber hinaus ist ein Zeichentrickfilm beim diesjährigen "Kinderfilmfest" zu sehen und eine Serienproduktion in der Sektion "Spotlight Serien".

    Texte

    Das ZDF auf dem Filmfest München 2018

    Mit insgesamt 19 Produktionen ist das ZDF auf dem 36. Filmfest München vertreten. Drei davon laufen im Wettbewerb "CineMasters", zwei in der Sektion "Spotlight" und drei in der Programm-Reihe "Neues Deutsches Kino". Sieben TV-Filme sind in der Reihe "Neues Deutsches Fernsehen" vertreten sowie die jeweils ersten Folgen zweier Produktionen in der Sektion "Neue Deutsche Serien". Darüber hinaus ist ein Zeichentrickfilm beim diesjährigen "Kinderfilmfest" zu sehen und eine Serienproduktion in der Sektion "Spotlight Serien".

    Im Wettbewerb "CineMasters" hat der Spielfilm "Foxtrot" von Regisseur Samuel Maoz den tragischen Verlust eines Sohnes zum Thema. Die Koproduktion wurde 2017 in Venedig mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Auf wahren Begebenheiten beruht Alice Rohrwachers dritter Spielfilm "Glücklich wie Lazzaro" – ein bäuerliches Märchen mit einem unschuldigen Heiligen im Mittelpunkt. In dem fiktionalen Spielfilmdebüt "The Tale" von Regisseurin Jennifer Fox kann eine Dokumentarfilmerin und Journalistin erst als Erwachsene die Erlebnisse ihrer Kindheit richtig sortieren: als traumatische Missbrauchserfahrung.

    Regie-Legende Klaus Lemke bleibt mit seinem neuen Film in der Sektion "Spotlight" dem Prinzip "Low-Budget" treu und erfindet mitten in München die "Bad Girl Avenue". In dem modernen Horrorfilm "Gute Manieren" mischen die jungen brasilianischen Filmemacher Juliana Rojas und Marco Dutra den Werwolf-Mythos mit Comic- und Musical-Elementen.

    In der Programmreihe "Neues Deutsches Kino" erzählt Regisseur Damian John Harper "In der Mitte des Flusses" die Geschichte eines jungen Mannes, der für seinen Traum vom besseren Leben gegen die Gewaltstrukturen in seiner Familie ankämpft. Vom Kinderkriegen und anderen Katastrophen handelt die Tragikomödie "Liebesfilm". Die ZDF-Koproduktion ist der Abschlussfilm der Regie-Studenten Emma Rosa Simon und Robert Bohrer an der DFFB. "Wir haben nur gespielt" von Regisseurin Ann-Kristin Reyels stellt die ungleiche Freundschaft zweier Jungen und deren unterschiedliche Lebenswelten in den Fokus – ein Spielfilm, der sich darüber dem Thema Kinderprostitution nähert.

    "Neues Deutsches Fernsehen": Gisela Schneeberger und Lisa Maria Potthoff spielen in Christiane Balthasars zweiteiliger Komödie "Bier Royal" Frauen einer Bierdynastie, die um Macht, Liebe und Anerkennung kämpfen. In der Rolle eines politisch wenig interessierten Apothekers reist Dietmar Bär in dem Drama "Für meine Tochter" von Regisseur Stephan Lacant bis ins syrische Kriegsgebiet, um nach seinem verschwundenen Kind zu suchen. Regisseurin Pia Strietmann inszenierte die Komödie "Endlich Witwer" über die Menschwerdung eines Misanthropen mit Joachim Król in der Hauptrolle. Der zweiteilige Politthriller "Der Mordanschlag" ist in Berlin zu Beginn der 90er Jahre angesiedelt und angelehnt an wahre Ereignisse: Eine junge Frau (Petra Schmidt-Schaller) gerät in die Fänge des Terrorismus und plant ein Attentat auf den Treuhandchef (Ulrich Tukur). "Der Polizist und das Mädchen" ist ein moderner Heimat-Krimi von Regisseur Rainer Kaufmann: Ein liebender Ehemann und guter Polizist (Albert Schuch) verursacht einen Unfall mit Fahrerflucht und verstrickt sich anschließend immer tiefer in ein Lügennetz. "Rufmord" erlebt eine junge Lehrerin an einer Grundschule, die das Mobbingopfer eines Unbekannten wird. Das Drama von Viviane Andereggen ist in den Hauptrollen mit Rosalie Thomass, Johann von Bülow und Shenja Lacher besetzt. In dem neuen ZDF-Samstagskrimi "Schwartz & Schwartz – Mein erster Mord" (Regie: Rainer Kaufmann) kümmern sich Devid Striesow und Golo Euler als grundverschiedene Brüder um die Klärung ihres ersten Falls: der eine ist Detektiv, der andere Polizist.

    Die erste Folge der sechsteiligen Crime-Serie "Parfum" von Regisseur Philip Kadelbach feiert in der Sektion "Neue Deutsche Serien" Weltpremiere: Eine junge Profilerin (Friederike Becht) kommt nach einer brutalen Mordserie fünf Internatsschülern auf die Spur, die mit dem Geheimnis menschlichen Dufts experimentierten. "Die Protokollantin" ist eine fünfteilige High-End-Serie, in der Iris Berben als Protokollantin bei der Berliner Polizei ein gefährliches Doppelleben führt. Hochkarätig besetzt und intensiv inszeniert von Autorin und Regisseurin Nina Grosse in Co-Regie mit Samira Radsi entführt die Serie die Zuschauer auf eine spannende Reise.

    In der Sektion "Spotlight Serien" thematisiert die zwölfteilige Thrillerserie "De Dag" eine Geiselnahme in Brüssel. In jeder Folge erlebt der Zuschauer die Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel: aus Sicht der Polizei und Angehörigen oder aus dem Inneren der Bank. 

    Im Rahmen des "Kinderfilmfests" läuft das Animationsspecial "The Highway Rat" (deutsch: "Räuber Ratte") in englischer Originalfassung. Der aufwändige CGI-Zeichentrick nach dem gleichnamigen Buch von Julia Donaldson und Axel Scheffler zeigt das Abenteuer einer ruchlosen Ratte, die sich zu einem niedlichen Nagetier wandelt.

    Foxtrot

    Wettbewerb CineMasters

    Drama, Deutschland, Frankreich, Israel, Schweiz 2018

    Vorführungen
    Montag, 2. Juli 2018, 19.30 Uhr, Atelier (OmdU)
    Dienstag, 3. Juli 2018, 19.30 Uhr, Gasteig Carl-Amery-Saal, OmeU (Pressevorführung)
    Freitag, 6. Juli 2018, 21.00 Uhr, Kino Sendlinger Tor (OmeU)

    Buch und Regie    Samuel Maoz
    KameraGiora Bejach
    TonSamuel Cohen, Alex Claude
    Szenenbild Arad Sawat
    SchnittArik Lahav Leibovich, Guy Nemesh
    MusikOphir Leibovich, Amit Poznansky
    Produzenten Michael Weber, Viola Fügen, Eitan Mansuri, Marc Baschet, Cedomir Kolar, Michel Merkt
    ProduktionSpiro Films, A.S.A.P. Films KNM, Pola Pandora Filmproduktion, ZDF/ARTE, ARTE France Cinéma; gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg
    Redaktion  Meinolf Zurhorst
    Länge  113 Minuten

       

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Michael Feldmann   Lior Ashkenazi
    Daphne Feldmann Sarah Adler
    Jonathan FeldmannYonatan Shiray
    AlmaShira Haas
    und andere

        

    Inhalt

    Ein Film über das Leben und die Frage, ob alles einem göttlichen Plan oder doch eher dem Chaos des Zufalls entspringt. Ebenso absurd wie skurril und doch zutiefst moralisch und politisch.

    Der Tod eines Soldaten stellt sich als Fehlinformation heraus, doch gerade dieser Umstand führt dann doch zu einem Toten.

    Nach seiner Militärzeit studierte Samuel Maoz (geb. 1962) Kamera, drehte dann einige Dokumentarfilme, bevor er 2009 mit dem autobiographisch gefärbten "Lebanon", ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig, als Spielfilm-Regisseur debütierte. Seine Erfahrungen als Soldat spielen auch eine Rolle bei "Foxtrot", der ein weitaus tragischeres Sujet hat: den Verlust des Sohnes.

    "Foxtrot" wurde 2017 in Venedig mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.

    Glücklich wie Lazzaro (Lazzaro felice)

    Wettbewerb CineMasters

    Drama, Italien, Deutschland, Frankreich, Schweiz 2018

    Vorführungen
    Montag, 2. Juli 2018, 19.30 Uhr, Gasteig Carl-Amery-Saal (Pressevorführung)
    Dienstag, 3. Juli 2018, 21.00 Uhr, Gloria Palast
    Donnerstag, 5. Juli 2018, 19.30 Uhr, Atelier 1

    Buch und RegieAlice Rohrwacher
    Kamera Hélène Louvart
    Ton Christophe Giovannoni
    Szenenbild  Emita Fregato
    SchnittNelly Quettier
    MusikPiero Crucitti
    Produzent Carlo Cresti-Dina
    KoproduzentenTiziana Soudani, Alexandra Henochsberg, Grégory Gajos, Arthur Hallereau, Pierre-François Piet, Michel Merkt, Michael Weber, Viola Fügen
    ProduktionTempesta, RAI Cinema, Amka Films Productions SA, Pola Pandora Filmproduktion, ZDF/ARTE, ARTE France Cinéma; gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg
    Redaktion   Meinolf Zurhorst
    Länge 125 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Lazzaro    Adriano Tardiolo
    AntoniaAlba Rohrwacher
    Tancredi (erwachsen) Tommaso Ragno
    Marchesa Alfonsina De LunaNicoletta Braschi
    Ultimo Sergi López
    und andere

     

    Inhalt

    Ein bäuerliches Märchen in zwei Teilen basierend auf wahren Begebenheiten: In einem abgelegenen Tal arbeitet ein ganzes Dorf als Leibeigene einer Marchesa. Doch eines Tages bricht die Außenwelt über sie herein und nichts wird mehr so sein wie zuvor. Nur Lazzaro bleibt, was er ist: ein unschuldiger Heiliger.

    Alice Rohrwachers dritter Spielfilm entführt erneut in eine bäuerliche Welt, hier mehr Märchen und Sozialdrama. Im Mittelpunkt steht mit Lazzaro ein unschuldiger Heiliger, ein gutmütiger Narr, ein dostojewskischer Idiot, den aber keiner als solchen erkennt und der zum Opfer wird, das alle Zukurzgekommenen vereint. "Glücklich wie Lazzaro" ist eine filmische Parabel im Geist des Neorealismus, die in eine mythische Dimension entführt, in der die Landschaften Norditaliens den visuellen Hintergrund bilden.

    Alice Rohrwacher wurde 1981 als Tochter einer Italienerin und eines Deutschen geboren. Mit "Corpo Celeste" debütierte sie 2011 als Spielfilmregisseurin, mit "Le Meraviglie" wurde sie 2014 in den Wettbewerb von Cannes eingeladen. Der Film wurde vom ZDF/Das kleine Fernsehspiel und ZDF/ARTE koproduziert. 2018 gewann sie für "Lazzaro Felice", wiederum von ZDF/ARTE koproduziert, den Preis für das beste Drehbuch im Wettbewerb von Cannes.

    The Tale

    Drama, USA, Deutschland 2018

    Wettbewerb CineMasters

    Vorführung
    Montag, 2. Juli 2018, 18.00 Uhr, Kino Sendlinger Tor

    Buch und Regie   Jennifer Fox
    KameraDenis Lenoir, Ivan Strasburg
    TonMacAulay Flint
    SchnittAlex Hall, Gary Levy, Anne Fabini
    MusikAriel Marx
    SounddesignRainer Heesch, Corinna Fleig
    Szenenbild Debbie De Villa
    KostümTricia Gray
    MaskeErica Brunson
    ProduzentenOren Moverman, Lawrence Inglee, Laura Rister, Jennifer Fox, Mynette Louie, Sol Bondy, Simone Pero, Regina K. Scully, Lynda Weinman
    ProduktionA Luminous Mind Production, Untitled Entertainment, Blackbird Films, One Two Films in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit ARTE; gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg
    RedaktionDoris Hepp, Lucas Schmidt
    Länge  114 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Jennifer   Laura Dern
    Jenny (13 Jahre)Isabelle Nélisse
    Mrs. G Elizabeth Debicki
    Mrs. G (älter)  Frances Conroy
    Bill  Jason Ritter
    Bill (älter)  John Heard
    Martin  Common
    Nettie Ellen Byrstyn
    und andere

     

    Inhalt

    Die mit dem liebevollen Martin glücklich verlobte 48-jährige Jennifer, eine Dokumentarfilmerin und Journalistin aus New York, wird eines Tages von ihrer Mutter Nettie angerufen und mit einer Geschichte aus der Vergangenheit konfrontiert.

    Diese im Jahr 1973 für den Englischunterricht geschriebene Geschichte der damals 13-jährigen Jennifer beschreibt eine "besondere Beziehung" eines Mädchens zu ihrem angesehenen Trainer und dessen Geliebter auf einem Reiterhof, wo Jennifer die Sommerferien verbrachte.

    Jennifer Fox wurde am 19. Oktober 1959 in Philadelphia geboren und ist eine amerikanische Regisseurin, Produzentin, Kamerafrau und Gründerin der Produktionsfirma "A Luminous Mind Production". Ihren ersten großen Erfolg feierte sie mit dem Film "Beirut: The Last Home Movie" (1988 bester Film auf dem Sundance Film Festival). Ihre zehnstündige PBS/BBC/ARTE-Serie "An American Love Story" lief auf der Berlinale 1999, dem Sundance Film Festival 1999 und gewann den Gracie Award. Ihr Spielfilm "My Reincarnation" brachte Fox eine Emmy-Nominierung sowie den IDFA Audience Award 2010. Ihr fiktionales Spielfilmdebüt "The Tale" lief 2018 im Wettbewerb des Sundance Film Festival, wurde beim Oslo Pix Filmfestival als bester internationaler Film und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und für eine weltweite Ausstrahlung von HBO lizenziert.

    Bad Girl Avenue

    Komödie, Deutschland 2018

    Programmreihe: Spotlight

    Vorführungen
    Mittwoch, 4. Juli 2018, 22.00 Uhr, Kino Münchner Freiheit
    Freitag, 6. Juli 2018, 17.00 Uhr, Kino Münchner Freiheit

    Buch und Regie  Klaus Lemke
    Kamera und TonPaulo da Silva
    Schnitt Florian Kohlert
    Musik Malakoff Kowalski, Jonas Imbery, DJ Hell, D.D. Beck
    ProduzentKlaus Lemke
    ProduktionKLF Klaus Lemke Filmproduktion in Koproduktion mit dem ZDF
    RedaktionStefanie von Heydwolff
    Länge81 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Judith Judith Paus
    DaidyDaidy Mair
    Anabell Anabell Griess-Nega
    ValentinaValentina Häberle
    RockyPanagiotis Matsangos
    Paul    Paul Triller
    RaffaelRaffael Betzler
    Mela Mela Feigenbaum
    und andere

     

    Inhalt

    Zuerst bricht sich Judith den rechten Fuß, dann bricht sie das Herz eines kleinen Autodiebs, der von Berlin nach München geflüchtet ist. Judith gibt den Flüchtling weiter an Anabell, die ihn nach Gebrauch weiterreicht an Valentina, die ihn wiederum als Inspiration beim Klavierspielen benutzt. Inzwischen hat sich Daidy, die Vierte der "Bad Girls" das nächste Opfer eingefangen. Aber den Girls genügt es nicht, die Männerwelt zu dominieren. Sie fragen sich, wie man aus weiblicher Überlegenheit ein für Männer artgerechtes Business-Modell zaubern kann. Und das Drama nimmt ungebremst, aber ganz heimlich seinen Lauf.

    Statement von Klaus Lemke: "Bad Girl Avenue" – allergisch auf ihre Männer, die wie Abstiegskandidaten am Leben "rumbitchen", verarbeiten Frauen ihre nichtsnutzigen Partner zu Mimöschen: Die sie dann bei Bedarf nach ihren Vorstellungen wieder auswildern können.Frauen brauchen keinen Mann, der sie rettet. Das ist jetzt klar. Jetzt aber könnten Females mal wieder ein Grund zur Freude sein. Freude ist ein Versprechen auf Glück. Und Glück ist: Der geballten Irrationalität der Mann-Frau-Verhältnisse gelegentlich noch was irrationaler daherzukommen.

    Statement von Stefanie von Heydwolff: Ein neuer Film von Regie-Legende Klaus Lemke, der seiner Arbeitsweise treu bleibt und im Herzen Münchens die "Bad Girl Avenue" erfindet. Die Low-Budget-Produktion ist eine Mischung aus (Liebes-)Drama und Komödie, die mit Leichtigkeit ihren ganz eigenen Charme versprüht und mit ihrer unverstellten Direktheit und dem unkonventionellen Erzählstil sich Filmen der "Nouvelle Vague" verbunden fühlt.

    Gute Manieren (As Boas maneiras)

    Drama, Brasilien, Frankreich 2017

    Programmreihe: Spotlight

    Vorführungen
    Freitag, 29. Juni 2018, 10.30 Uhr, Atelier 2 (Presse)
    Mittwoch, 4. Juli 2018, 21.30 Uhr, Gloria Palast
    Donnerstag, 1. Juli 2017, 22.30 Uhr, Theatiner Film

    Buch und Regie Juliana Rojas, Marco Dutra
    KameraRui Poças
    TonGabriela Cunha, Bernardo Uzeda, Christophe Vingtrinier
    Szenenbild Fernando Zuccolotta
    SchnittCaetano Gotardo
    Musik  Juliana Rojas, Marco Dutra, Guilherme Garbato, Gustavo Garbato
    ProduzentenJosé Alvarenga Jr., Sara Silveira, Maria Ionescu, Clément Duboin, Frédéric Corvez
    ProduktionDezenove Som e Imagens Producoes Ltda unter Beteiligung von ZDF/ARTE
    Redaktion   Meinolf Zurhorst
    Länge135 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    ClaraIsabél Zuaa
    AnaMarjorie Estiano
    Joel Miguel Lobo
    Dona Amélia Cida Moreira
    Angela    Andréa Marquee
    und andere

     

    Inhalt

    In einer Vollmondnacht wird ein Junge geboren, die Mutter stirbt. Doch die Dienstmagd nimmt das Kind an sich, denn sie weiß um eine besondere Veranlagung des Jungen.

    Ein ungewöhnlicher, moderner Horrorfilm aus Sao Paulo, urbane Hölle der Gegenwart, erzählt von einem Mythos aus der Vergangenheit – dem Werwolf, vermischt mit Comic- und Musical-Szenen und einer ausgefeilten Farb- und Lichtdramaturgie.

    Die jungen brasilianischen Filmemacher Juliana Rojas und Marco Dutra zählen zu einer neuen Generation von Filmemachern, die mit dem amerikanischen Genrekino aufgewachsen und mit dem europäischen Autorenfilm ausgebildet wurden. In "As Boas maneiras" verbinden sie menschliche Tragik mit einem populären Genre und schaffen eine phantastische Welt, die sich realer Gegebenheiten bedient. Die Favela, die Tatsache, dass in Brasilien häufig stark behaarte Kinder geboren werden, und der Glaube an spiritualistische Phänomene – das alles sind Elemente, die zu einem ungewöhnlichen Horrorfilm führen, der durch seine Wärme und menschliche Anteilnahme überzeugt.

    Der Film wurde 2017 auf den Filmfestspielen von Locarno mit dem Silbernen Leoparden, dem Spezialpreis der Jury, ausgezeichnet.

    In der Mitte des Flusses (In the Middle of the River)

    Spielfilm, Deutschland, USA 2017

    Programmreihe: Neues Deutsches Kino

    Vorführungen
    Freitag, 29. Juni 2018, 12.30 Uhr, Atelier 1 (Presse)
    Samstag, 30. Juni 2018, 21.00 Uhr, Kino Sendlinger Tor
    Sonntag, 1. Juli 2018, 17.30 Uhr, HFF AudimaxX
    Montag, 2. Juli 2018, 18.00 Uhr, HFF Kino 2

    Buch und Regie Damian John Harper
    KameraBogumił Godfrejów
    Schnitt Lorna Hoefler
    Ton   Gregor Bonse
    SzenenbildJeffri Welsh
    SounddesignLajos Wienkamp-Marques
    ProduktionsleitungReinhard Lorenz
    ProduzentenJonas Weydemann, Jakob D. Weydemann
    ProduktionEine Produktion von Weydemann Bros. in Koproduktion mit Lightburst Pictures, ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit ARTE. Gefördert wurde die Kinokoproduktion von der Film- und Medienstiftung NRW, der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM), dem Kuratorium junger Deutscher Film und Deutscher Filmförderfonds (DFFF)
    Redaktion Claudia Tronnier, Doris Hepp
    Länge 94 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Gabriel  Eric Hunter
    Trigger Finger   Matt T. Metzler
    StacyAva del Cielo
    DanaNikki Lowe
    IshmaelMorgan Hill
    Abigail  Ebony Smith
    Noah Rahjay Robinson
    MagdalenaKaren Dixon
    Candace  Gyana Lua
    JosiahPahoo Dan
    EfraimFrancis Redhouse
    KaibahRosie Foster
    CoreyJohnny Visotcky
    ToadJustin Lovato
    Justin Isaiah Maestas
    Naomi Andrea Vigil
    LaurenceMax Thayer
    KeithRyan Begay
    und andere

     

    Inhalt

    Getrieben von dem Gedanken, dass der gewalttätige Großvater für den mysteriösen Tod seiner Schwester verantwortlich ist, kehrt Irak-Veteran Gabriel in sein bescheidenes Zuhause im ländlichen New Mexico zurück. Er will seine Familie beschützen und beschließt, seinen Großvater zu töten. Doch am Tag der Abrechnung wird sein Plan durchkreuzt: Gabriel ist gezwungen, einen ganzen Tag mit seinem Großvater zu verbringen.

    Nach seinem Regiedebüt "Los Ángeles" (Berlinale 2014, First Steps Award) erzählt Damian John Harper in "In der Mitte des Flusses" erneut die Geschichte eines jungen Mannes, der sich für seinen Traum von einem besseren Leben nicht vom rechten Weg abbringen lassen will, und dabei gegen die fast selbstverständlichen Gewaltstrukturen in seiner Familie ankämpft. Das Drehbuch basiert auf Beobachtungen und wahren Geschichten. Die Schauspieler sind Laien, die für ihre Rollen nicht auf eine Ausbildung, sondern auf ihre einzigartigen persönlichen Lebenserfahrungen zurückgreifen und damit den verschiedenen Charakteren der Geschichte Lebendigkeit und Authentizität verleihen.

    Damian John Harper wurde 1978 in Boulder, Colorado, USA geboren. Nach einem Abschluss in Anthropologie mit Magna Cum Laude arbeitete er unter anderem als Ethnologe mit den Zapoteken in Oaxaca im Süden Mexikos. 2012 schloss er sein Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen München (HFF) ab. Mit seinem Debütfilm "Los Ángeles" kehrte Harper in das mexikanische Dorf zurück, in dem er als junger Ethnologe gelebt hat. Der Film feierte seine Weltpremiere im Forum der 64. Berlinale und gewann mehrere Preise. 2014 wurde Damian John Harper in die Résidence der Cinéfondation des Cannes Film Festival eingeladen, um dort am Drehbuch seines zweiten Spielfilmprojekts "In der Mitte des Flusses" ("In The Middle Of The River") zu arbeiten.

    Liebesfilm

    Tragikomödie, Deutschland 2017

    Programmreihe: Neues Deutsches Kino

    Vorführungen
    Freitag, 29. Juni 2018, 10.00 Uhr, Atelier 1 (Presse)
    Samstag, 30. Juni 2018, 18.00 Uhr, Kino Sendlinger Tor
    Sonntag, 1. Juli 2018, 20.00 Uhr, HFF AudimaxX
    Montag, 2. Juli 2018, 15.00 Uhr, HFF Kino 1

    Buch und Regie Robert Bohrer, Emma Rosa Simon
    Kamera   Emma Rosa Simon
    TonDaniel Fischer
    SzenenbildCaroline Ohmert, Denise Baron
    Schnitt Jörg Volkmar
    MusikDaniel Glatzel
    ProduktionsleitungMaxim Juretzka
    Produzent Eva Kemme, Tobias N. Siebert, Ansgar Frerich
    ProduktionBASIS BERLIN Filmproduktion in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel und mit Unterstützung von Medienboard Berlin Brandenburg
    RedaktionJörg Schneider
    Länge83 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Ira     Lana Cooper
    LenzEric Klotzsch
    Lenz SeniorHartmut Becker
    IreneSabine Vitua
    Kenn Gerdy Zint
    Cara Katharina Sporrer
    Kapitän SchettinoRoberto Guerra
    Trailblazer  David McEnulty
    und andere

                                    

    Inhalt

    Eine wilde Liebesgeschichte: Lenz ist Mitte 30 und weiß nicht, was er will. Aber Lenz liebt Ira. Und Ira liebt Lenz. Ira ist bald 40 und will ein Kind von Lenz. Lenz weiß nur, was er nicht will: ein Kind von Ira.

    Emma Rosa Simon wurde 1977 in Tremblay les Gonesse, Frankreich, geboren. Nach einem Jahr Filmstudium an der Academy of Art University in San Francisco, und Volontariaten als Film- und Video-Editorin, begann Emma Rosa Simon 2007 ihr Studium im Fachbereich Kamera an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) in Berlin. "Liebesfilm" ist ihr Abschlussfilm an der dffb, bei dem sie die Kamera und zusammen mit Robert Bohrer Regie führte.

    Robert Bohrer wurde 1979 in Bonn geboren. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Film- und Videoeditor arbeitete er als selbstständiger Cutter und begann 2007 ein Studium im Fachbereich Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) in Berlin. Seine Kurzspiel- und Dokumentarfilme gewannen zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Mit "Liebesfilm" schließt er sein Regiestudium ab.

    Wir haben nur gespielt

    Spielfilm, Deutschland 2018

    Programmreihe: Neues Deutsches Kino

    Vorführungen
    Samstag, 30. Juni 2018, 19.30 Uhr, Atelier 1
    Montag, 2. Juli 2018, 17.00 Uhr, City 1
    Dienstag, 3. Juli 2018, 20.00 Uhr, Atelier 2
    Freitag, 6. Juli 2018, 15.00 Uhr, HFF Kino 1

    Regie Ann-Kristin Reyels
    Buch   Antonia Rothe-Liermann, Katrin Milhahn
    KameraJenny Lou Ziegel
    Ton Aljoscha Haupt
    SzenenbildCosima Vellenzer
    SchnittHalina Daugird
    MusikHenry Reyels
    ProduktionsleitungKonstatinos Kapsalos
    ProduzentenChristoph Holthof, Daniel Reich
    Produktion kurhaus production Film & Medien GmbH in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel mit Unterstützung von MFG Filmförderung Baden-Württemberg
    Redaktion Christian Cloos
    Länge 86 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    JonaFinn-Henry Reyels
    Miro Roman Bkhavnani
    EvaSilke Bodenbender
    Robert  Godehard Giese
    Jurek Alexandru Cirneala
    Kristina   Mercedes Müller
    Mann in rotem AutoMax Ruhbaum
    Mann im AutoTill Schmidt
    PolizistVàclav Vesely
    und andere

     

    Inhalt

    "Wir haben nur gespielt" erzählt von einer Freundschaft zweier Jungen, deren Lebenswelten unterschiedlicher nicht sein könnten und der gegenseitigen Faszination, die daraus erwächst. Beide möchten nicht dort sein, wo sie sind, und können doch nicht entkommen. Gemeinsam wollen sie ihre größte Angst überwinden und endlich frei sein.

    Ausgerechnet zum Beginn der Sommerferien muss Jona mit seiner Mutter und seinem neuen Stiefvater aus Berlin an die deutsch-tschechische Grenze ziehen. Einsam und wütend erkundet er die fremde Umgebung. Doch dann lernt er jenseits der Grenze den ukrainischen Jungen Miro kennen. Jona ist fasziniert von dem wortkargen und selbstsicheren Miro. Nur langsam begreift Jona, was sich hinter dessen harter und erwachsener Fassade für ein schreckliches Schicksal verbirgt: Er wird gezwungen, sich zu prostituieren und in die Autos deutscher Pädophiler zu steigen. Hilflos sucht Jona nach einem Ausweg für seinen Freund. Gemeinsam stellen sie sich einem gefährlichen Initiationsritual, das sie unabhängig und unantastbar machen soll.

    Statement von Ann-Kristin Reyels: Als ich von dem Buch hörte, war ich mir unsicher, wie ich mich dem Thema Kinderprostitution nähern kann, ohne Miros Leben auszustellen und mich als Erzählerin über ihn zu erheben. Mir war ganz wichtig, dass sein Leben nicht zur Sensation gemacht wird. Die Ungeheuerlichkeiten begreift man als Zuschauer durch die Wahl der kindlichen Perspektive wahrscheinlich stärker, weil sie unreflektiert sind. Wir überholen Jona in seiner Wahrnehmung, weil wir als erwachsene Zuschauer einen Wissensvorsprung haben, und verbinden uns mit Miro über Jona, der ihn fasziniert beobachtet. Der Wald ist ein Sehnsuchtsort für beide Kinder und spielt für mich visuell eine wichtige Rolle – vielleicht weil der Wald eine Verbindung zu unseren eigenen archaischen Kindheitserinnerungen schafft.

    Ann-Kristin Reyels, geboren in Leipzig, ist in Nürnberg aufgewachsen. Ab 2001 studierte sie Film- und Fernsehregie an der HFF Konrad Wolf in Babelsberg. Nach einigen Kurzfilmen folgte 2006 der erste abendfüllende Spielfilm "Jagdhunde". 2011 drehte Reyels ihren zweiten Spielfilm "Formentera", 2018 den dritten "Wir haben nur gespielt". Alle drei Langfilme sind in Zusammenarbeit mit der ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel entstanden.

    Bier Royal

    Komödie, Deutschland 2018

    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen:
    Mittwoch, 4. Juli 2018, 17.00 Uhr, Gasteig Carl-Orff-Saal
    Samstag, 7. Juli 2018, 12.30 Uhr, HFF AudimaxX

    Regie    Christiane Balthasar
    BuchCarolin Otto
    KameraEmre Erkmen
    TonRainer Plabst
    SzenenbildPatrick Steve Müller
    SchnittAndreas Althoff, Günther Schultens
    Musik Johannes Kobilke
    ProduktionsleitungSebastian Neitsch
    ProduzentOliver Berben, Heike Voßler
    ProduktionMoovie GmbH
    RedaktionGünther van Endert
    Länge 2 x 90 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Gisela HofstetterGisela Schneeberger
    Vicky Dawson   Lisa Maria Potthoff
    Dan Dawson Michael Klammer
    Dr. Erich MaxlhuberRobert Palfrader
    Renate RottmannUlrike Kriener
    Rosa Steidl Marianne Sägebrecht
    und andere

     

    Inhalt

    München. Bier. Society. Und mittendrin eine alteingesessene Bierdynastie, in der zwei Frauen um Macht, Liebe und Anerkennung kämpfen: Franz Hofstetter ist tot – und mit ihm wohl das Zeitalter der Bierpatriarchen. Um seine Nachfolge an der Spitze der Brauerei zanken sich Franzens zweite Gattin Gisela, die sich dem traditionellen Brauhandwerk und einem tschechischen Gigolo verbunden fühlt, und Vicky, Franzens Tochter aus erster Ehe, die aus der Ferne mit einem Basketball-Star und jeder Menge abgedrehter Ideen in den heimischen Dunst zurückkehrt. Dorthin, wo die Menschen Maxlrainer oder Mangfall heißen und sich die Bierdimpfl zwischen turbulenten Börsenschwankungen und verschwundenen Oktoberfest-Lizenzen vegan oder tierisch hindurchwurschteln müssen.

    Für meine Tochter

    Drama, Deutschland, 2018

    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen
    Freitag, 29. Juni 2018, 19.30 Uhr, City 1
    Montag, 2. Juli 2018, 10.00 Uhr, HFF AudimaxX

    Regie Stephan Lacant
    Buch Sarah Schnier, Michael Helfrich
    Kamera Moritz Schultheiß
    MusikRene Dohmen, Joachim Dürbeck
    SchnittMonika Schindler
    SzenenbildDagmar Schugk
    KostümIngrida Bendzuk
    MaskeFriderike Weber
    ProduktionBavaria Fernsehproduktion
    Produzent   Ivo-Alexander Beck
    Producer Elnas Isrusch
    Redaktion Alexander Bickel, Thorsten Ritsch
    Länge ca. 89 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Benno WinklerDietmar Bär
    Emma WinklerAnna Hermann
    Max Schuster   Merlin Rose
    Hanne Leibold Anja Schneider
    Valid Skeif Mohammad Alkeel
    Namira SkeifNisrine Adam
    Djamila Skeif Hibo Idrissi
    Nour Skeif  Hind Kachaoui
    Greg Skinner Alexander Otto Veggio
    Behrens Holger Handtke
    IlkayAdam Bay
    und andere

     

    Inhalt

    Apotheker Benno Winkler kümmern weltpolitische Entwicklungen und die Flüchtlingskrise wenig, denn seine eigene kleine Welt wurde in den Grundfesten erschüttert: Benno hat noch immer mit dem tragischen Verlust seiner Frau zu kämpfen. Doch dann erreicht ihn die Nachricht, dass der Pass seiner Tochter Emma in der Türkei aufgetaucht sei. Eine Syrerin hatte versucht, mit den Papieren einzureisen. Benno geht fest davon aus, dass es sich um ein Versehen handelt – er wähnt seine Tochter beim Studium in Berlin. Vergebens versucht er, Emma zu erreichen, und kurzerhand macht sich Benno auf die Suche nach ihr – eine Suche, die ihn von Berlin über Ankara mitten ins syrische Kriegsgebiet führt.

    Endlich Witwer

    Komödie, Deutschland 2018

    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen:
    Freitag, 29. Juni 2018, 18.00 Uhr, Gloria Palast
    Sonntag, 1. Juli 2018, 12.30 Uhr, HFF Kino 1

    Regie     Pia Strietmann
    Buch Martin Rauhaus
    KameraFlorian Emmerich
    SzenenbildOlaf Schiefer
    Kostüm Riccarda Merten-Eicher
    SchnittSandy Saffeels
    Ton Uwe Griem
    MusikMartina Eisenreich
    Music-SupervisionHansjörg Kohli
    ProduktionsleitungFrank Lübke
    HerstellungsleitungSascha Ommert
    ProduzentinDoris Zander
    ProduktionBavaria Fiction
    RedaktionPit Rampelt
    Längeca. 88 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Georg Weiser Joachim Król
    Gisela Rückert Anneke Kim Sarnau
    Susanne WeiserFriederike Kempter
    Gerd WeiserTristan Seith
    Uwe KohlrossAndreas Hoppe
    Richard JonasPeter Jordan
    Herr Schulte-Bräucker   Dieter Hallervorden
    und andere

     

    Inhalt

    Georg Weiser hat sein ganzes Leben gelernt, Gefühle nicht zu zeigen, die Meinungen und Rechte anderer zu ignorieren und seinem Groll freien Lauf zu lassen. Als seine Frau plötzlich stirbt, scheint er nicht besonders betroffen. Doch seine Kinder geben keine Ruhe: Während mit Sohn Gerd ein alter Streit neu aufflammt, will sich Georgs Tochter Susanne ununterbrochen um ihn kümmern. Aber Weiser verweigert sich jeder Neuausrichtung. Bis seine neue Haushaltshilfe Gisela Rückert  ihm beibringt, dass das Leben vielleicht doch ein wenig komplexer ist, als er es wahrhaben möchte. Zwar hat auch sie ihr eigenes Schicksalim Gepäck, aber ebenso etwas, das Georg vollkommen abhandengekommen zu sein scheint: der Glaube an das Glück.

    Statement vonJoachim Król: Vor drei Jahren hatten wir die Idee zu diesem Mann. Dann kamen wunderbare Kolleginnen und Kollegen mit ihren Ideen und ihren kreativen Beiträgen hinzu. Eine spannende Zeit. Vor einem Jahr durfte ich ihm Gestalt verleihen. Heute bin ich "Weiser". Ich freue mich auf "Endlich Witwer" und Weisers Reise.

    Statement von Pia Strietmann: Dass ich mit dieser berührenden und zugleich sehr humorvollen Prämisse von Autor Martin Rauhaus arbeiten durfte, ist ein Geschenk. Zusammen mit diesen tollen Schauspielern, allen voran Joachim Król, einen Sommer mit "Weiser" zu verbringen, hat vor allem eins: Spaß gemacht.

    Statement von Doris Zander: Ich freue mich, dass ein schräger TV-Film die liebevolle Aufmerksamkeit erfährt, die er verdient. Unserem Hauptdarsteller Joachim Król, Autor Martin Rauhaus und Regisseurin Pia Strietmann ist ein Glanzstück gelungen. Witzig, tiefgehend, tragisch und unkonventionell – darauf bin ich sehr stolz.

    Statement von Pit Rampelt: In der Tradition von Jack Nicholson-Filmen wie "Schmidt" oder "Besser geht’s nicht" eine gleichermaßen heitere wie berührende Charakterschilderung, auf Joachim Król ideal zugeschnitten, der zu einem richtigen Volksschauspieler wird. Die seelenvolle Familien-Dramödie von Martin Rauhaus über die Menschwerdung eines Misanthropen hat Pia Strietmann stilvoll und wunderbar einfallsreich inszeniert.

    Der Mordanschlag

    Krimi/Thriller, Deutschland 2018

    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen
    Dienstag, 3. Juli 2018, 17.00 Uhr, Gasteig Carl-Orff-Saal (Presse)
    Donnerstag, 5. Juli 2018, 10.00 Uhr, HFF AudimaxX

    Regie Miguel Alexandre
    BuchAndré Georgi
    KameraMiguel Alexandre
    Ton Jörg Krieger
    Szenenbild  Benedikt Herforth
    Schnitt   Marcel Peragine
    Musik  Wolfram de Marco
    ProduktionsleitungMona Lessnick
    Produzent     Jutta Lieck-Klenke, Dietrich Kluge
    Produktion Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH & Co.KG, Hamburg
    Redaktion  Wolfgang Feindt
    Länge 2 x ca. 89 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Sandra Wellmann    Petra Schmidt-Schaller
    Bettina Pohlheim Jenny Schily
    Hans-Georg DahlmannUlrich Tukur
    Andreas Kawert Maximilian Brückner
    Mutter Sandra WellmannSuzanne von Borsody
    Miriam WellmannFranziska Hartmann
    Marion Burckhardt Stefanie Stappenbeck
    Klaus Gelfert  Christoph Bach
    Iris KawertBernadette Heerwagen
    Frau DahlmannFranziska Walser
    Julia DahlmannNatalia Rudziewicz
    Andreas Niedeck  Peter Benedict
    Thomas RautenbachAlexander Held
    und andere

               

    Inhalt

    Teil 1: Berlin zu Beginn der 90er Jahre. Hans-Georg Dahlmann ist als Chef der Treuhandanstalt einer der meistgefährdeten Männer des wiedervereinigten Deutschlands. An seiner Seite seine junge Assistentin Sandra Wellmann, die heimlich einen Plan verfolgt: Als RAF-Mitglied in der dritten Generation wurde sie bei Dahlmann eingeschleust, um den Terroristen Bettina Polheim und Klaus Gelfert Informationen über Dahlmann zu liefern. Sandra lernt dessen idealistische Beweggründe und Integrität zu schätzen – ihr Weltbild gerät ins Wanken. Als ein tödlicher Anschlag auf den Vorsitzenden der deutschen Vereinsbank ausgeübt wird, findet der leitende BKA-Ermittler Andreas Kawert heraus, dass Dahlmann das nächste Opfer sein soll. Die RAF muss ihren Plan ändern: Sandra soll das Attentat nun selbst verüben.

    Teil 2: Plötzlich fallen Schüsse: Dahlmann stirbt und seine Frau wird schwer verletzt. Mit Bettina Polheims Hilfe gelingt Sandra die Flucht vor dem BKA, und sie wird zur meistgesuchten Terroristin Deutschlands. Als Bettina und Sandra ihren ehemaligen Stasi-Ausbilder aufgespürt haben, wird der vor ihren Augen erschossen. Die beiden erfahren, von wem der Mordauftrag an Dahlmann gekommen sein könnte: Dr. Andreas Niedeck, ein westdeutscher Wirtschaftsanwalt. Oder haben ehemalige Stasimitarbeiter das Attentat ausgeführt und der RAF in die Schuhe geschoben? Der dritte Verdächtige ist Lars Oehmke, ein angeblich im Libanon verstorbener RAF-Terrorist. Doch er lebt und ist nach Deutschland zurückgekehrt.

    Dann bekommt das BKA den Hinweis, dass Sandra und Bettina in Norddeutschland Pässe und Geld entgegen nehmen wollen. Für Sandra und Bettina ist es die letzte Chance zur Flucht und für das BKA die letzte Chance, die Wahrheit über das Attentat auf Dahlmann herauszufinden.

    Der Polizist und das Mädchen

    Fernsehfilm, Deutschland 2018

    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen
    Mittwoch, 4. Juli 2018, 20.00 Uhr, HFF AudimaxX
    Samstag, 7. Juli 2018, 12.30 Uhr, HFF Kino 1

    Regie   Rainer Kaufmann
    Buch Frédéric Hambalek
    KameraArmin Golisano
    Schnitt Mona Bräuer
    Musik   Richard Ruzicka
    KostümbildLucie Bates
    MaskenbildTatjana Luckdorf, Annika Rahner
    TonGunnar Voigt, Sebastian Riegel
    ProduktionsleitungHermann Maurer
    HerstellungsleitungJörg Zaremba
    Produzenten Gabriela Sperl, Sophie von Uslar, Quirin Berg, Max Wiedemann
    Redaktion Caroline von Senden, Alexandra Staib
    Länge  ca. 90 Min.

    Eine Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg Television im Auftrag des ZDF.

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Martin Manz Albrecht Schuch
    Frank EberhardtJohannes Allmayer
    Dr. Walter Nachtheim   Günther Maria Halmer
    Anja ManzAylin Tezel
    Klaus Manz Friedrich von Thun
    Miriam EberhardtLilli Biedermann
    Thomas GriemeyerLukas Hupfeld
    Gabi Bellm

     

    Julia Heinze
    Tobi Manz Florian Burgkart
    Jörg SimianerMichael Grimm
    Mechthild HenekaSylvana Krappatsch
    Lea Zeiler Eli Wasserscheid
    und andere

                       

    Inhalt

    Martin Manz ist in seinem Dorf beliebt und bekannt. Er engagiert sich ehrenamtlich im Handballverein, kümmert sich um seinen senilen Vater und liebt seine zweite Ehefrau, die gerade hochschwanger ist. Martin weiß, dass er von allen gebraucht wird. Deshalb verschweigt er, dass er angetrunken die Tochter seines besten Freundes überfahren hat. Martin bereut zutiefst und will versuchen, seine Schuld wieder gut zu machen. Doch um sein Geheimnis zu wahren, muss er an seine Grenzen gehen. Ein Beweisstück droht Martin zu belasten. Und schließlich wird er von einem Zeugen erpresst. Aber Martin weiß genau, wie man Beweise verschwinden lässt und widerspenstige Zeugen ausschaltet, denn Martin Manz ist der Polizist im Dorf.

    Statement der Redaktion: Was macht man, wenn man in einem Moment der Unachtsamkeit einen Menschen anfährt und flüchtet, anstatt zu helfen? Bei den meisten Menschen setzen Skrupel und Reue ein, und sie melden sich bei der Polizei. Aber wie ist es, wenn man selbst der Dorfpolizist ist und den Zeitpunkt verpasst, die Wahrheit auszusprechen? So ergeht es unserem Protagonisten Martin Manz (faszinierend gespielt von Albrecht Schuch), der sich immer tiefer in ein Lügennetzt verstrickt, um seine Fassade zu wahren und sein bisheriges Leben aufrecht zu erhalten. In unserem Heimat-Krimi "Der Polizist und das Mädchen, geschrieben von Nachwuchsautor Frédéric Hambalek und inszeniert von Rainer Kaufmann, begeben wir uns in die Abgründe eines scheinbar so idyllischen bayerischen Dorfgemeinschaft.

    Statement von Autor Frédéric Hambalek: Die Geschichte um Martin Manz habe ich als "Heimat Noir" bezeichnet, weil für mich der Film Noir vor allem mit Vergeblichkeit zu tun hat. Alle Hoffnung der Hauptfigur ist vergeblich, alles Handeln führt letzten Endes nur zu noch mehr Problemen. Martin sieht sich mit einem existentiellen Dilemma konfrontiert – er kann im Laufe der Geschichte nur zwischen schlechten und noch schlechteren Optionen wählen. Dies erzeugt ein Stimmungsbild, ein bestimmtes Gefühl, an dem ich interessiert war. Deshalb sollte der Film nie ein "Lehrstück" sein oder eine Botschaft anbieten. Er sollte eine Erfahrung sein, die universell ist und die jeder Zuschauer – im Kleinen, im Alltag – schon einmal erlebt hat. Das Leben bietet nicht immer nur schöne Aussichten. Manchmal müssen wir wählen, mit welchem Unheil es sich am besten leben lässt. So sollte mit Martin Manz dem Zuschauer ein Protagonist zur Seite gestellt werden, dessen Fehler man vielleicht nicht gutheißen, aber die man doch nachvollziehen kann. Im besten Fall wirft Martins Handeln den Zuschauer auf sich selbst zurück und bietet so eine höchst individuelle Seherfahrung.

    Statement der Produzentinnen: In einer Zeit des schnellen Wandels, scheint es, dass unsere gesellschaftlichen, aber auch ganz individuellen moralischen Evaluierungsmechanismen diffus werden. Es ist die Geschichte eines Mannes, der um jeden Preis verhindern will, dass sich die Konstanten in seinem Leben verändern. Sein moralischer Kompass gerät außer Kontrolle und führt ihn immer weiter weg von "Recht und Ordnung", von ganz simplen Grundwerten, denen gerade er, als Polizist, verpflichtet ist. Heute propagieren immer öfter Menschen ihre hochsubjektive Wahrheit als Wahrheit, losgelöst von allgemeingültigen ethischen Werten, um ihr Handeln zu rechtfertigten. Dieses "Wer sich selber glaubt, hat immer Recht" ist eine der Grundlagen unseres Films. Unsere Geschichte erzählt unsere Zeit, in der "Alles ist möglich!" alle ethisch-moralischen Grenzen immer wieder sprengt.

    Rufmord

    Drama, Deutschland 2018

    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen
    Samstag, 30. Juni 2018, 17.30 Uhr, HFF AudimaxX
    Montag, 2. Juli 2018, 12.30 Uhr, HFF Kino 1

    Regie  Viviane Andereggen
    Buch  Claudia Kaufmann, Britta Stöckle
    Kamera Martin Langer
    Ton  Rainer Butschal
    Szenenbild Juliane Friedrich
    Schnitt Constantin von Seld
    Musik    Annette Focks
    ProduktionsleitungKatja Timm
    ProduzentinnenKirsten Hager, Carmen Stozek
    Produktion hager moss film
    Redaktion    Anja Helmling-Grob (ZDF), Olaf Grunert (ARTE)
    Länge ca. 89 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

     

    Luisa Jobst    Rosalie Thomass
    Georg BärJohann von Bülow
    FinnShenja Lacher
    Martina LechnerLilly Forgach
    BaumannVerena Altenberger
    Katharina WeilJohanna Gastdorf
    und andere

        

    Inhalt

    Seit wenigen Monaten arbeitet Luisa Jobst als Grundschullehrerin im bayerischen Kails. Sie ist mit dem jungen Schreiner Finn glücklich, der für sie seine langjährige Freundin verlassen hat. Luisa fühlt sich im Ort und in der Schulgemeinschaft gut integriert. Als aber auf der Homepage der Schule Nacktfotos von ihr auftauchen, merkt Luisa, dass sie sich mit modernen Unterrichtsmethoden und ihrer etwas saloppen Art nicht nur Freunde gemacht hat. Eine Lawine kommt ins Rollen: Wütende Eltern und aufgebrachte Kollegen hetzen gegen die Lehrerin, und ehe Luisa das ganze Ausmaß erkennt, ist sie Opfer einer Rufmord-Kampagne. Sie erstattet Anzeige, doch das Löschen der kompromittierenden Seiten im Netz genügt nicht, um ihren geschädigten Ruf wieder herzustellen. Luisa sieht sich immer dreister werdenden Gehässigkeiten ausgesetzt. Sie beschließt, selbst herauszufinden, wer ihr Leben zerstören will.

    Schwartz & Schwartz – Mein erster Mord

    Thriller, Deutschland 2018

    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen
    Montag, 2. Juli 2018, 21.00 Uhr, Gloria Palast
    Mittwoch, 4. Juli 2018, 12.30 Uhr, HFF Kino 1

    Regie   Rainer Kaufmann
    Idee und BuchAlexander Adolph, Eva Wehrum
    KameraKlaus Eichhammer
    TonRaoul Grass
    SzenenbildTilman Lasch
    KostümLucie Bates
    CastingSiegfried Wagner
    SchnittAnne Fabini
    MusikChristoph M. Kaiser, Julian Maas
    MischungChristian Neff
    ProduktionsleitungAndreas Berndt
    HerstellungsleitungSascha Ommert
    ProduzentAnna Oeller, Alexander Adolph, Eva Wehrum
    ProduktionBavaria Fiction
    RedaktionGünther van Endert
    Länge89 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Andi Schwartz   Devid Striesow
    Mads SchwartzGolo Euler
    Jasmin SchwartzCornelia Gröschel
    Iris Doppelbauer Brigitte Hobmeier
    Petra SteinleLisa Martinek
    Dr. Robert JasperUlrich Noethen
    und andere

     

    Inhalt

    Mads Schwartz und seine Frau Jasmin sind ein Traumpaar: Für ihre beiden Kinder hat Jasmin ihre Karriere unterbrochen, Mads gilt als einer der besten Beamten des Berliner Kriminaldauerdiensts. Er wird zum Kommissar der Mordkommission befördert, nachdem er bei einem Einsatz gegen die Einschätzung der zahlreich anwesenden Mediziner aufwändige Beweissicherstellungen angeordnet hatte. Sein erster Fall: dem Prominentenarzt Dr. Jasper den Mord an seiner Frau nachzuweisen, die auf ihrem Geburtstagsfest durch einen allergischen Schock ums Leben kam.

    Mads' großer Bruder Andi wiederum gilt als Blender. Seit kurzem hat er eine Gewerbezulassung als Privatdetektiv. Sein Unternehmen residiert in einer Garage. Er selbst lebt im Auto. Was Mads und Andi gemeinsam haben: den Vater, den alle fürchten. Worüber keiner der beiden spricht: dass zwischen ihnen etwas Schreckliches vorgefallen ist. Deswegen hatten Mads und Andi jahrelang keinen Kontakt.

    Am Krankenbett des Vaters treffen sie sich wieder. Andi sucht von nun an die Nähe seines Bruders und nistet sich bei ihm ein. Dass Andi sich für Mads' Fall interessiert und sich auf sehr illegale Weise in die Ermittlungen einmischt, merkt Mads zu spät.

    In dieser sehr realen Welt voller Widersprüche und Intrigen gibt es keine Garantie, dass das Gute am Ende siegt. Angetrieben wird das alles von jener Kraft, welche – je nach Blickwinkel – das Kostbarste oder Fürchterlichste im Leben ist: der Familie.

    Golo Euler über seine Rolle: Kommissar Mads ist ein außergewöhnlich gewöhnlicher Polizist, den Ungewöhnliches dazu bewegt, Gewohntes gegen Ungewohntes zu tauschen und entgegen seines gemütlichen Gemüts geradezu ungemütlich zu werden. Außerdem durfte ich endlich mal wieder "der Gute" sein.

    Parfum

    Crime/Drama, Deutschland 2018

    Programmreihe: Neue Deutsche Serien

    Vorführung
    Freitag, 29. Juni 2018, 21.00 Uhr, Mathäser 6, Folge 1

    Regie   Philipp Kadelbach
    Buch Eva Kranenburg
    KameraJakob Bejnarowicz
    TonMichael Schlömer
    SzenenbildCora Pratz
    SchnittBernd Schlegel
    MusikFabian Römer, Michael Kadelbach
    ProduktionsleitungGabriele Reuter
    ProduzentOliver Berben, Sarah Kirkegaard
    ProduktionConstantin Film und MOOVIE in Koproduktion mit ZDFneo/ZDF und ARRI Media in Zusammenarbeit mit Netflix, gefördert durch die German Motion Picture Fund, Film- und Medienstiftung NRW, FFF Bayern und Medienboard Berlin-Brandenburg
    RedaktionGünther van Endert
    Länge6 x 60 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Nadja Simon   Friederike Becht
    KöhlerJuergen Maurer
    GrünbergWotan Wilke Möhring
    BrettschneiderMarc Hosemann
    ElenaNatalia Belitski
    RomanKen Duken
    "Zahnlos"Christian Friedel
    ButscheTrystan Pütter
    MoritzAugust Diehl
    und andere

     

    Inhalt

    Was, wenn die Wirklichkeit die Fiktion einholt? Was, wenn Gefühle manipulierbar werden – und niemand mehr etwas zu verlieren hat? 2018 am Niederrhein. Eine brutale Mordserie. Eine junge Profilerin mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden. Und eine Spur, die in die Vergangenheit führt: zu fünf Internatsschülern, die auf der Suche nach Macht und Liebe mit dem Geheimnis menschlichen Dufts experimentierten.

    Die Protokollantin

    Serie, Deutschland 2018

    Programmreihe: Neue Deutsche Serien

    Vorführung
    Dienstag, 3. Juli 2018, 20.00 Uhr, HFF AudimaxX, Staffel 1, Folgen 1-2

    Buch und Gesamtkonzeption   Nina Grosse nach einer Idee von Friedrich Ani
    RegieNina Grosse, Samira Radsi
    Kamera Alexander Fischerkoesen
    SchnittFlorian Drechsler, Andrea Schrieve, Thomas Stange
    MusikStefan Will
    Szenenbild Christian Schäfer
    Kostümbild Petra Kray
    MaskenbildTanja Drewitz, Britta Balcke
    TonDirk Teo Schäfer
    ProduktionsleitungJanett Didik
    HerstellungsleitungDieter Salzmann
    ProduktionMoovie GmbH
    ProduzentenOliver Berben, Jan Ehlert
    Redaktion Caroline von Senden, Alexandra Staib
    Länge5 x 60 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Freya Becker   Iris Berben
    Henry Silowski Peter Kurth
    Jo JacobiMoritz Bleibtreu
    KK Anne LiebigKatharina Schlothauer
    KK Yanik AkbayTimur Isik
    Murat NadarevicMišel Matičević
    Damir MitkovicJohannes Krisch
    Nadine KrugJulischka Eichel
    Sabine MenkenBettina Hoppe
    Thilo MenkenAndreas Lust
    Jasmin Jacobi Laura de Boer
    Paulina AndersonTinka Fürst
    und andere

    Inhalt

    Freya Becker, Protokollantin beim LKA 1, lebt zurückgezogen und unauffällig. Den Verlust ihrer Tochter Marie, die vor elf Jahren spurlos verschwand, hat Freya nie verwunden, zu sehr quält sie die Ungewissheit über Maries Schicksal, das bis heute ungeklärt ist. Als sie in ihrer Arbeit mit einem Fall konfrontiert wird, der sie an den ihrer Tochter erinnert, und kurz darauf Maries mutmaßlicher Mörder aus dem Gefängnis entlassen wird, beschließt Freya, der Wahrheit auf den Grund zu gehen – koste es, was es wolle.

    Statement der Redaktion: Als Autorin und Regisseurin Nina Grosse mit der Idee auf uns zukam, mit der "Protokollantin" Iris Berben eine neue Rolle auf den Leib zu schneidern, waren wir gleich begeistert. Die Geschichte von einer älteren, unscheinbaren Frau, die ein dunkles Geheimnis in sich trägt, das sich am Ende zu einer großen Tragödie entwickelt, hat uns schon beim ersten Lesen gepackt und berührt.

    Gemeinsam mit den Produzenten Jan Ehlert und Oliver Berben und der Co-Regisseurin Samira Radsi sind wir auf eine lange Reise gegangen und haben einen hochkarätigen Cast, mit unter anderen Moritz Bleibtreu, Peter Kurth und Katharina Schlothauer zusammenstellen können, dem man über fünf Episoden gebannt folgt. Die Machart der Serie hat einen Sog, der sich langsam und intensiv entwickelt, und dem man ähnlich wie die Protagonisten, nicht entfliehen kann.

    Statement von Nina Grosse: Bislang war das Geschichtenerzählen ja hauptsächlich von männlichen Protagonisten beherrscht. Vor allem die dunklen, ambivalenten Charaktere schienen Männern vorbehalten zu sein. Jetzt aber tauchen immer mehr "schwarze" Frauen in Filmen auf, Frauen die unberechenbar sind, aggressiv oder auch böse. Auch Freya Becker ist so eine Figur. Manchmal, wenn die Stimmen in ihrem Kopf zu laut werden, gelten für sie andere Gesetze, ihre Gesetze. Dann handelt sie ebenso tödlich wie pragmatisch und lebt scheinbar unberührt ihre beiden Leben. Natürlich kann das nicht immer so weiter gehen, und die Frage, ob die Liebe nicht doch stärker als der Tod ist, wird Freya und ihrem Doppelleben gefährlich. Aber auch darauf wird sie eine Antwort finden. Ganz nach ihren Gesetzen.

    Statement von Oliver Berben und Jan Ehlert: Eine unscheinbare Frau, 63 Jahre alt, Schreibkraft bei der Berliner Polizei. Tagtäglich bringt sie die Aussagen von Mördern und Vergewaltigern zu Papier. Wort für Wort. Buchstabe für Buchstabe. "Die Protokollantin" entstand aus einer Idee des Münchner Autors Friedrich Ani, der während einer Recherche echten Protokollantinnen begegnet ist. Was, wenn eine von ihnen aus ihrer Beobachterrolle ausbrechen und das Recht in die eigenen Hände nehmen würde? Autorin Nina Grosse hat daraus eine tiefgehende und abgründige Geschichte entwickelt, zusammen mit Samira Radsi führte sie auch Regie. Iris Berben ist Freya Becker, Protokollantin bei der Mordkommission. Seitdem ihre Tochter vor Jahren spurlos verschwand, hat Freya bis auf ihren Bruder Jo kaum soziale Kontakte. Alles ändert sich schlagartig, als ihr neuer Chef, Hauptkommissar Henry Silowski seinen Dienst antritt. Während die Geschichten der Opfer und Täter beginnen ihren Tribut zu fordern, steht Freya vor der Entscheidung ihres Lebens: Schafft sie einen Neuanfang? Oder ist sie dafür schon zu weit gegangen?

    De Dag
    (The Day)

    Zwölfteilige Thrillerserie

    Belgisch-deutsche Koproduktion, Belgien 2017

    Programmreihe: Spotlight Serien

    Vorführungen
    Sonntag, 1. Juli 2018, 20.00 Uhr, Kino HFF1

    Buch   Julie Mahieu, Jonas Geirnaert
    RegieGilles Coulier, Dries Vos
    Kamera David Williamson, Brecht Goyvaerts
    TonMatthias Hillegeer
    Szenenbild Philippe Bertin
    SchnittBert Jacobs, Yoohan Leyssens
    Musik Roundhouse & David Martijn
    Produktion  FBO BVBA und Woestijnvis NV in Koproduktion mit ZDFneo und Telenet
    ProduzentenHilde de Laere, Michiel Devlieger
    Redaktion ZDF  Wolfgang Feindt, Annika Schmidt
    Koordination ZDFneoCarina Bernd
    Länge12 x 45 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Vos  Sofie Decleir
    Arne MichielsJeroen Perceval
    Freya van Landschoot   Maaike Neuville
    EliasTitus de Voogdt
    Serge de Coninck Geert van Rampelberg
    und andere

     

    Inhalt

    Früh am Morgen werden in einer Bank in der Nähe von Brüssel sechs Geiseln genommen, darunter zwei Kinder. Während die Polizei versucht, die Situation zu deeskalieren, geschehen unvorhersehbare Ereignisse innerhalb und außerhalb des Gebäudes. Nach nervenaufreibenden Verhandlungen sind die Geiselnehmer endlich bereit, einen kleinen Jungen frei zu lassen. Doch während der Übergabe gerät die Situation außer Kontrolle.

    Es scheint, als seien die Täter der Polizei immer einen Schritt voraus. Haben sie eine Informationsquelle innerhalb der Bank? Oder spielt einer der Verhandlungsführer auf Seiten der Polizei ein falsches Spiel? Schnell wird klar, dass kaum einer der ist, der er vorgibt zu sein.

    Statement der Redaktion: "De Dag" (Originaltitel) überzeugt vor allem mit einem kreativen und außergewöhnlichen Erzählkonzept: Als Zuschauer sieht man in jeder Folge wechselnd ausschließlich eine Perspektive. Man erlebt den Tag entweder aus Sicht der Polizei und Angehörigen oder aus dem Inneren der Bank – sprich Täter und Opfer.

    The Highway Rat (Räuber Ratte)

    (Originalfassung)

    Animationsspecial, Großbritannien, 2017

    Programmreihe: Kinderfilmfest

    Vorführungen
    Dienstag, 3. Juli 2018, 9.00 Uhr, Gasteig Carl-Orff-Saal
    Samstag, 7. Juli 2018, 11.00 Uhr, Gasteig Carl-Amery-Saal

    RegieJeroen Jaspaert
    Buchvorlage"The Highway Rat", geschrieben von Julia Donaldson, illustriert von Axel Scheffler (in Deutschland erschienen unter dem Titel "Räuber Ratte")
    Animation Triggerfish Animation
    Leitung AnimationQuentin Vogel
    TonAdrian Rhodes
    SchnittRobin Sales
    Musik   René Aubry
    Sound DesignerAdrian Rhodes
    BesetzungenKaren Lindsay-Stewart CDG
    Art DirectorSarah-Jane Williams
    Ausführende ProduzentenMichael Rose, Martin Pope
    ProduktionMagic Light Pictures/Orange in Koproduktion mit ZDF/BBC
    RedaktionNicole Keeb
    Längeca. 26 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Sprecher (Originalfassung)

    Highway RatDavid Tennant
    Narrator/Horse    Rob Brydon
    RabbitFrances de la Tour
    SquirrelTom Hollander
    AntsEnsemble
    DuckNina Sosanya
    Kitten  Husaam Kiani
    und andere

     

    Inhalt

    Kein Reisender ist sicher, solange die gefährliche "Räuber Ratte" die Landstraßen kontrolliert. Der immer hungrige Dieb stiehlt den Löwenzahn des Kaninchens, die Nüsse des Eichhörnchens und sogar die Strohballen seines eigenen Pferdes.

    Wie seine Suche nach Süßigkeiten zu einem gefährlichen Abenteuer wird und er sich im Laufe der Geschichte von der ruchlosen Ratte zum niedlichen Nagetier wandelt, wird in dem aufwändig animierten CGI Special erzählt.

    "The Highway Rat " ist nach "Der Grüffelo", "Das Grüffelokind", "Für Hund und Katz ist auch noch Platz", "Stockmann" und "Es war einmal … nach Roald Dahl" der nächste Film aus der Buch-Welt der Autoren Julia Donaldson und Axel Scheffler. Die deutsche Fassung ist in Vorbereitung. Wie bei den Vorgängerfilmen werden die Hauptrollen mit prominenten deutschen Stimmen besetzt.

    Impressum

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