Deutschlands bester Bäcker

Mit Johann Lafer

72 Bäckereien aus ganz Deutschland treten gegeneinander an, um mit dem Titel "Deutschlands bester Bäcker" ausgezeichnet zu werden. Brot backen, Torten kreieren, regionale Spezialitäten zaubern - Johann Lafer und eine vierköpfige Jury stellen den Kandidaten anspruchsvolle Aufgaben rundum das Bäckerhandwerk. Ist das süße Brötchen für das Frühstücksbuffet weich und das Dinkel-Vollkornbrot saftig genug? Ist der Hefezopf perfekt geflochten? Gelingen die Macarons auf Anhieb und ist die vegane Geburtstagstorte im wahrsten Sinne des Wortes eine -gelungene- Überraschung? Sicher ist nur: Am Ende kann es nur einen Sieger geben!

  • ZDF, Ab Montag, 15. September 2014, 15.05 Uhr

Texte

Stab

Die Jury

      Johann Lafer
Jochen Baier
Sabine Baumgarten
Bernd Kütscher
Eveline Wild
RedaktionStefan Bayerl
Petra Erschfeld
ProduktionSHINE Germany Film- und Fernsehproduktion GmbH
Längejeweils ca. 53 Minuten

Das Spielprinzip

Egal ob herzhaft oder süß: Wer hat das Zeug dazu, Deutschlands bester Bäcker zu sein? Aus über 1.500 Bewerbungen wurden bundesweit 72 Bäckereien ausgewählt, die sich dem Urteil unserer Jury stellen. Im wöchentlichen Wechsel unterstützen der Bäckermeister Bernd Kütscher, die Chef-Pâtissière Eveline Wild sowie der Bäckermeister Jochen Baier und die Konditormeisterin Sabine Baumgarten Johann Lafer bei der landesweiten Suche nach Deutschlands bestem Bäcker. Die Juroren führt es in die Regionen Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Pfalz, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Nord- und Ostdeutschland.

72 Bäckereien kämpfen um den Titel „Deutschlands bester Bäcker“. In den ersten fünf Wochen backen montags bis donnerstags jeweils drei Bäckereien um den Tagessieg. Der Tagessieg wird anhand von drei Verkostungen entschieden. Bei der spontanen Verkostung probieren die Juroren ein Backwerk aus dem Sortiment der Bäckerei.

Im Anschluss stellen die Kandidaten die Spezialität ihres Hauses her und präsentieren sie dem Juroren-Team. Danach  backen alle drei Bäckereien ihre Variation eines Backwerks, das als sogenannte Tagesaufgabe von Johann Lafer verkündet wird. Nach diesen drei Verkostungen entscheidet die Jury, wer als Tagessieger den Einzug ins Wochenfinale schafft.

Die vier Tagessieger einer Woche backen freitags um den Wochensieg. Dabei müssen sie zunächst ein Picknick mit drei süßen und drei herzhaften Gebäcken herstellen. Bei der zweiten Aufgabe müssen sie eine Aufgabe der Jury innerhalb von 90 Minuten backen und hier mit ihrer Kreativität und ihrem Geschmack überzeugen.

Die sechs Gewinner der Wochenfinale werden im großen Finale in Berlin eine Woche lang um den Titel „Deutschlands bester Bäcker“ backen und sich besonderen Herausforderungen stellen. Am Ende jeder Folge wird ein Bäckerteam die Finalrunde verlassen, so dass am Freitag die beiden Besten um den Titel kämpfen.

Woche 1: Nordrhein-Westfalen

Montag, 15. September, bis Freitag, 19. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Montag, 15. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Die Suche nach Deutschlands bestem Bäcker beginnt im Rheinland. Hier besuchen die Juroren Bernd Kütscher und Eveline Wild Bäcker in Düsseldorf und Frechen. Heinz Mohr und Sandra Frohn möchten die Juroren mit ihrem Gâteau Opéra überzeugen, Bäcker­meister Josef Hinkel versucht mit seinem Wunderzopf und Johannes Dackweiler mit seinem Schilfroggen bei der Jury punkten. Um den Ein­zug ins Wochenfinale zu schaffen, müssen die Bäcker aber nicht nur mit ihrer Spezialität überzeugen, sondern auch die Aufgabe der Jury perfekt umsetzen. Diesmal entscheidet ihre Variation des rheinischen Königs­kuchens über den Einzug ins Wochenfinale. Welche Interpretation die­ses rheinischen Klassikers überzeugt Johann Lafer und seine Co-Juroren? 

Dienstag, 16. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF 

In Ostwestfalen möchte Arno Simon in Löhne die Jury von „Deutschlands bester Bäcker“ mit seinem Triangulo, einem Cremedreieck, überzeugen. Die Spezialität von Bäckermeister Daniel Schnarre in Herford ist das angeschobene Doppelback und Bäcker­meister Jan Mellies in Horn-Bad Meinberg will mit seiner Bratkartoffel­stange punkten. Welcher Bäcker aus Ostwestfalen den Einzug ins Wo­chenfinale schafft, entscheidet die Jury auch anhand der Tagesaufgabe: Die lippische Strohsemmel steht auf dem Plan. Welche Interpretation dieser regionalen Spe­zialität überzeugt Johann Lafer und seine Co-Juroren? 

Mittwoch, 17. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Im Münsterland möchte Christian Hellmann in Billerbeck mit Softschwarzbrot punkten und Heiner Schmitz in Telgte mit seiner Stachelbeer-Baiser-Torte überzeugen. Marc Mundri in Everswinkel backt schwarze Bröckchen. Um den Einzug ins Wo­chenfinale zu schaffen, bedarf es aber nicht nur einer perfekt gelungenen Spe­zialität des Hauses. Mitentscheidend ist die Tagesaufgabe, die Johann Lafer stellt, und die handwerklich perfekt und geschmacklich überzeugend umgesetzt werden muss. Diesmal ist es die Variation eines Bienenstichs, die einen der Bäcker ins Wochenfinale bringt.

Donnerstag, 18. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

In Recklinghausen, im Ruhrgebiet, möchte die Bäckermeisterin Gabriele Schürk die Juroren Bernd Kütscher und Eveline Wild mit ihrem Bauernschwarzbrot überzeugen. Bäcker Andreas Potthoff in Hamm möchte mit seinem Aroma-Hausbrot punkten und Bäckermeister Rifan Karasu in Hagen mit seinem Baklava. Welcher Bäcker aus dem Ruhrgebiet schafft den Einzug ins Wochenfinale? Das entscheidet die Jury anhand der Tagesauf­gabe. Die Bäcker sollen ihre Version einer Buttercremetorte herstellen. Dekoriert, verziert und garniert nach ihrem Geschmack. Wer­den die Juroren sich für eine traditionelle Variante dieses deutschen Klassikers entscheiden oder für eine moderne? Wer schafft den Einzug ins Wochenfinale im alten Wasserwerk in Bonn und kommt dem Titel „Deutschlands bester Bäcker“ einen Schritt näher?

Freitag, 19. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Im ersten Wochenfinale von „Deutschlands bester Bäcker“ backen die vier Tagesieger aus Nordrhein-Westfalen um den Einzug ins große Fi­nale in Berlin. Ihre erste Aufgabe: Sie müssen in nur 100 Minuten drei herzhafte und drei süße Leckereien für ein Picknick backen. Die Teige und Massen dafür durften sie schon vorbereiten. Wer kann die Jury mit schmackhaftem und kreativem Fingerfood überzeugen? Bei der zweiten Aufgabe, dem Überraschungsauftrag, bleibt kaum Zeit für die Planung. Nussecken heißt der Auftrag. Die Zutaten stehen bereits auf den Tischen. In 90 Minuten sollen die vier Teams diesen Auftrag erfüllen. Danach ent­scheidet sich, wer dem Stress der Finalwoche in Berlin gewachsen ist, ein perfektes Backwerk abliefert und den Wochensieg von „Deutschlands bester Bäcker“ erringt.

 

Woche 2: Ostdeutschland

Montag, 22. September, bis Freitag, 26. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Montag, 22. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Die Suche nach Deutschlands bestem Bäcker geht in Berlin weiter. Hier möchte die Bäckermeister Klaus Mälzer die Juroren Jochen Baier und Sabine Baumgarten mit seinem rheinländischen Vollkornbrot über­zeugen. Die Spezialität von René Wieniger in Berlin ist sein Rotwein-Cranberry-Brot und George Gouveia aus Berlin möchte mit einer portugiesischen Spezialität punkten. Entscheidend für den Einzug ins Wochenfinale ist außerdem die Tagesaufgabe von Johann Lafer. Welcher Bäcker kann die beste Schrippe backen - mit zartsplittriger Kruste und einer saftigen Krume? Wer schafft den Einzug ins Wochenfinale im Palais Großer Garten in Dresden und kommt dem Titel „Deutschlands bester Bäcker“ einen Schritt näher?

Dienstag, 23. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

In Jena möchte Bäckermeister Knut Planz die Juroren Jochen Baier und Sabine Baumgarten mit französischen Tartelettes aux Pommes Elysée hinter dem Ofen vorlocken. Wolfgang Süpke in Orlishausen möchte mit einer thüringischen Spezialität, dem Blechkuchen, punkten und Silvio Höhne in Olbersleben mit einem echtem Thüringer Klassiker: Mohnkuchen. Welcher Bäcker aus Thüringen schafft den Einzug ins Wochenfinale? Wieder entscheidet das die Jury auch anhand der Tagesaufgabe. Diesmal sollen die Bäcker ihre Version eines Kleckselkuchens backen. Welche Bäckerei kann Johann Lafer und sein Juroren-Team mit seiner Version überzeugen? Der Tagessieger schafft es ins Wochenfinale im Palais Großer Garten in Dresden und träumt weiter vom Titel „Deutschlands bester Bäcker“?

Mittwoch, 24. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Bäckermeister Andreas Wippler in Dresden möchte mit seinem Winzer­brot punkten. In den Teig werden Traubensaft, Bergkäse und Nüsse eingearbeitet, die Form erinnert an einen Rebstock. Die Spezialität von Rüdiger Zopp in Dresden ist sein Whiskystollen und die Brüder Thomas und Ronny Schmieder in Frauenstein backen Kartoffelkuchen. Um den Tagessieg zu erringen, müssen die Bäcker nicht nur mit ihrer Spezialität des Hauses überzeugen, sondern auch die Tagesauf­gabe von Johann Lafer meistern. Diesmal entscheidet ihre Variation der Eierschecke über den Einzug ins Wochenfinale

Donnerstag, 25. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Mit der Quark-Chérie-Torte geht Samuel Fischer in Groß Kreutz (Havel) ins Rennen um den Titel "Deutschlands bester Bäcker". In einem Käsekuchenwettbewerb für ganz Berlin und Brandenburg belegte er mit diesem Kuchen mit Früchten und Baiser den ersten Platz. Holger Schüren in Nuthetal möchte die Ju­roren Sabine Baumgarten und Jochen Baier mit seinen Cremeschnitten beeindrucken und René Kausmann in Radewege glaubt fest daran, mit seinen Berliner Pfannkuchen mit Pflaumenmus zu punkten. Welcher Bäcker den Tagessieg erringt und den Einzug ins Wochenfinale schafft, entscheidet sich aber erst nach Fertigstellung der Tagesaufgabe, die Johann Lafer und seine Co-Juroren stellen. Welcher Bäcker kann die Jury mit seiner Variation eines süßen Rehrückens überzeugen und schafft den Einzug ins Wochenfinale?

Freitag, 26. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Wochenfinale: Im Palais im Großen Garten in Dresden entscheiden Johann Lafer und seine beiden Co-Juroren, Sabine Baumgarten und Jochen Baier, wer in dieser Woche den Einzug ins große Finale in Berlin schafft. Ihre erste Aufgabe: Sie müssen in nur zwei Stunden drei herzhafte und drei süße Leckereien für ein Picknick backen. Die Teige und Massen dafür durften sie schon vorbereiten. Wer kann die Jury mit schmackhaftem und kreativem Fingerfood überzeu­gen? Bei der zweiten Aufgabe, dem Überraschungsauftrag,  bleibt kaum Zeit für die Planung. Die Zutaten für diesen Überraschungsauftrag stehen bereit. In 90 Minuten sollen die vier Teams Sahnerol­len in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen herstellen. Danach ent­scheidet sich, wer dem Stress der Finalwoche in Berlin gewachsen ist und zum Wochensieger von „Deutschlands bester Bäcker“ gekürt wird.

Woche 3: Bayern

Montag, 29. September, bis Freitag, 3. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Montag, 29. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

In Unterfranken, in Thünghersheim, wollen Anja und Frank Weber die Juroren Eveline Wild und Bernd Kütscher mit ihrem Ochsenfurter Schwarzbierknorz beeindru­cken. Gerhard Voit in Ochsenfurt will die Juroren mit einer herzhaften Spezialität, dem Neander-Laib, überzeugen und  Juliane und Lothar Schmitt in Tauberrettersheim mit ihrem Königin-Brot. Um den Tagessieg zu errin­gen, müssen sie aber nicht nur mit ihrer Spezialität des Hauses punkten, sondern auch die Tagesaufgabe von Johann Lafer überzeugend umset­zen. Hier müssen sie beweisen, dass sie auch bei süßen Spezialitäten vorne liegen. Über den Tagessieg entscheidet nämlich ihre Version eines Fränkischen Küchle.

Dienstag, 30. September 2014, 15.05 Uhr, ZDF

In Niederbayern und der Oberpfalz will Florian Gabelsberger in Abens­berg mit seinem Zoccoletti, einem gefüllten Ciabatta mit Ingwer-Dörrpflaume und weißem Mohn, beeindrucken. Franz  Soller in Roßbach will Bernd Kütscher und Eveline Wild von der Qualität seiner Käse-Sahne-Torte überzeugen und Christian Regner aus Bad Gögging setzt auf seine vegane Torte. Doch nicht nur mit ihrer Spezialität des Hauses müssen die Bäcker imponieren, um als Tagessieger ins Wochenfinale zu kommen, sondern auch mit ihrer Umsetzung der Tagesaufgabe, die Johann Lafer den Bäckern stellt. Dieses Mal entscheidet der Ge­schmack ihres Laugengebäcks, wer den Einzug ins Wochenfinale schafft. 

Mittwoch, 1. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

In München will Armin Stegbauer  mit einer eigens für „Deutschlands bester Bäcker“ kreierten Semmel-Torte den Einzug ins Wochenfinale schaffen. Memo Balci will die Juroren Bernd Kütscher und Eveline Wild mit seiner Rosinenschnecke überzeugen und Stefan Dümig mit seinen Strawberry-Cheesecake-Krapfen. Wieder ist es nicht die Spezialität des Hauses allein, die entscheidend für den Tagessieg ist. Johann Lafer stellt auch in Oberbayern eine Tagesaufgabe: Prinzregententorte! Der Bäcker mit der besten Vari­ation schafft den Einzug ins Wochenfi­nale.

Donnerstag, 2. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Die Suche nach Deutschlands bestem Bäcker geht in Oberbayern wei­ter. In Moosinning versucht der französische Bäckermeister Ludovic Gerboin sein Glück mit seinem Schwarz-Rot-Gold Baguette. Dieter Stiele in Kranzberg möchte die Juroren Eveline Wild und Bernd Kütscher mit seinen Kirchweihnudeln beeindrucken und Maximilian Kuttenreich in Ingolstadt bereitet Apfel-Quark-Tarte zu. Um den Tagessieg zu erringen, müssen die Bäcker aber nicht nur mit ihrer Spezialität des Hauses überzeugen, sondern auch die Tagesaufgabe von Johann Lafer gekonnt umsetzen. Diesmal entscheidet ihre Variante eines Apfelstrudels mit Vanillesauce über den Einzug ins Wochenfinale.

Freitag, 3. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Wochenfinale: In München entscheiden Johann Lafer und seine beiden Co-Juroren, wer in dieser Woche den Einzug ins Finale in Berlin schafft. Ihre erste Aufgabe: Sie müssen in nur zwei Stunden drei herzhafte und drei süße Leckereien für ein Picknick backen. Die Teige und Massen dafür durften sie schon vorbereiten. Wer kann die Jury mit schmackhaftem und kreati­vem Fingerfood überzeugen? Bei der zweiten Aufgabe, dem Überra­schungsauftrag, bleibt kaum Zeit für die Planung. Die Zutaten für Schokoküsse ste­hen bereit. In 90 Minuten sollen die vier Teams zehn gut gelo­ckerte und glänzende Prachtexemplare herstellen. Danach entscheidet sich, wer dem Stress der Finalwoche in Berlin gewachsen ist und den Wo­chensieg von „Deutschlands bester Bäcker“ erringt.

Woche 4: Norddeutschland 

Montag, 6. Oktober, bis Freitag, 10. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Montag, 6. Oktober 2014, 15.05 Uhr ZDF

Die Suche nach Deutschlands bestem Bäcker geht in Norddeutschland weiter. In Hamburg will Jan Henning Körner die Juroren Jochen Baier und Sabine Baumgarten mit seinem „Flensburger“ beeindrucken. Die Spezi­alität von Niklas Dwenger in Pinneberg ist sein Lupinenbrot und Juliane Hälbig versucht ihr Glück mit einem „leichten Mädchen“, einer pinkfarbenen Tarte mit Buttercreme, Himbeeren und roter Beete. Doch nicht nur mit ihrer Spezialität des Hauses müssen die Bäcker überzeu­gen, um als Tagessieger ins Wochenfinale zu kommen, sondern auch mit ihrer Umsetzung der Tagesaufgabe, die Johann Lafer den Bäckern stellt. In Hamburg entscheidet der Geschmack ihres Franzbrötchens, wer den Einzug ins Wochenfinale schafft. 

Dienstag, 7. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

In der Region Mittelholstein, in Passade, möchte Bäckermeister Volker Lamp mit sei­nem Passader Roggenschrot punkten und Hans Jürgen Tackmann in Boostedt mit Mandarinen-Schmand-Kuchen. Die Spezialität von Dirk und Klaus Schlüter in Kiel ist ihr Butterkuchen. Aber nicht nur die Spezialität des Hauses entscheidet über den Tagessieg, sondern auch die Tagesaufgabe, die Johann Lafer den Bäckern stellt. Diesmal müssen die Kandidaten mit dänischen Plunderteilchen überzeugen. Der Bäcker mit der besten Variante schafft den Einzug ins Wochenfinale.

Mittwoch, 8. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

In Hannover-Langenhagen hofft Bäckermeister Harald Luther mit sei­nem Elsässer Steinofen-Baguette die Jury zu überzeugen. Bäckermeister Frank Ekenga in Hannover setzt auf die Welfentorte und die Spezialität von Detlef Schiano in Celle sind seine süßen Inseln. Um den Tagessieg zu erringen, genügt jedoch die Spezialität des Hauses nicht. Wer "Deutschlands bester Bäcker" werden will, muss auch die Tagesaufgabe von Johann Lafer gekonnt zubereiten. In Niedersachsen entscheidet der Geschmack des Gersterbrots über den Tagessieg  und damit über den Einzug ins Wo­chenfinale in Hamburg.

Donnerstag, 9. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

In Augustfehn möchte Jörg Ripken die Juroren Sabine Baumgarten und Jochen Baier mit einer Kürbis-Chili-Stange von der Qualität ihrer Backwaren überzeugen. Michael und Christoph Baalk in Verden hoffen, mit ihrem Bienenstich zu punkten und Volker und Joachim Sammann in Fischerhude kreieren Schneemustorte, eine halbgefrore­ne Eistorte mit frischen Erdbeeren, Schokolade oder Ananas. Welcher Bäcker aus der Region Bremen den Einzug ins Wochenfinale schafft, entscheidet die Jury nach Fertigstellung der Tagesaufgabe. Diesmal müssen die Bäcker ihre Version eines Butterkuchens backen. Welche Variante die­ses Klassikers überzeugt Johann Lafer und seine Co-Juroren? Welcher Bäcker backt am Ende im Wochenfinale und kommt dem Titel „Deutschlands bester Bäcker“ einen Schritt näher?

Freitag, 10. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

In Hamburg entscheiden Johann Lafer, Sabine Baumgarten und Jochen Baier, wer in dieser Woche den Einzug ins Finale in Berlin schafft. Ihre erste Aufgabe: Sie müssen in nur 100 Minuten drei herzhafte und drei süße Leckereien für ein Picknick backen. Die Teige und Massen dafür durften sie schon vorbereiten. Wer kann die Jury mit schmackhaftem und kreativem Fingerfood überzeugen? Bei der zweiten Aufgabe, dem Überraschungsauftrag, bleibt kaum Zeit für die Planung. Die Zutaten für diesen Überraschungsauftrag stehen auf den Tischen. In 90 Minuten sollen die vier Teams zwei Sorten Makronen herstellen. Danach ent­scheidet sich, wer dem Stress der Finalwoche in Berlin gewachsen ist und sich Wochensieger von „Deutschlands bester Bäcker“ nennen kann.

Woche 5: Baden-Württemberg 

Montag, 13. Oktober, bis Freitag, 17. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Montag, 13. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Die Suche nach Deutschlands bestem Bäcker geht in der Region Bodensee weiter. Hier backen Robert Neyer in Heiligenberg, Seppi Reck in Tettnang und Alexandra und Martin Schmidt in Weingarten um den Tagessieg. Welche Spezialität des Hauses kann die Juroren Bernd Kütscher und Eveline Wild überzeugen? Der Ofenschlupfer von Seppi Reck, die Charlotten von Alexandra Schmidt oder das Holzofenbrot von Robert Neyer? Um den Tagessieg zu erringen, müssen die Bäcker nicht nur mit ihrer Spezialität des Hauses punkten, sondern auch die Ta­gesaufgabe von Johann Lafer meistern. In der Region Bodensee ent­scheidet die perfekte Umsetzung des „Dinette“ – die schwäbische Variante der Pizza – über den Tagessieg und damit über den Einzug ins Wochenfi­nale.

Dienstag, 14. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

In der Region Heilbronn möchten die Bäckermeister Ingmar und Tanja Krimmer in Untermünkheim die Juroren Eveline Wild und Bernd Kütscher mit ihrem Hohenloher Genetztem überzeugen. Reinhard Stoll in Talheim backt Schoko-Bananencreme-Torte und hofft auf den Sieg und Johannes Hirth in Bad Friedrichshall bereitet Opa-Franz-Brötchen zu. Welche Bäckerei schafft heute den Einzug ins Wochenfinale? Mitentscheidend ist die Tagesaufgabe, die Johann Lafer stellt. Heute sollen die Bäcker einen Apfel-Rahmkuchen herstellen. Wer schafft den Einzug ins Wochenfinale im kurfürstlichen Schloss in Koblenz und kommt dem Titel „Deutschlands bester Bäcker“ eine Schritt näher?

Mittwoch, 15. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Rund um Stuttgart kämpfen Florian und Volker  Lutz in Ludwigsburg, Joachim Renz in Weil der Stadt und Anne Dorer in Musberg-Leinfelden um den Tagessieg und damit über den Einzug ins Wochenfinale am Freitag. Wer kann bei der Spezialität des Hauses punkten? Welche Spezialität des Hauses macht das Rennen? Das Gaumentanzbrot von Volker und Florian Lutz, die Weiler Muschel von Joachim Renz oder das Eselsohr? Entscheidend für den Einzug ins Wo­chenfinale ist auch die Tagesaufgabe. Diesmal entscheidet der Geschmack des genetzten Brotes über den Tagessieg.

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Am Oberrhein will Max Liedtke in Gaggenau mit  seinen Gründonners­tags-Kringeln punkten. Stefan Abele in in Lingenfeld versucht, Bernd Kütscher und Eveline Wild von der Qualität seiner Erdbeer-Sauerrahm-Traum-Törtchen zu überzeugen und Ulrich Autenrieth aus Bretten präsentiert seine Linzer Torte. Doch nicht nur die Spezialität des Hauses zählt, um als Tagessieger ins Wochenfinale zu kommen. Auch die Umsetzung der Tagesaufgabe ist entscheidend. Nur wer den Juroren eine perfekte Schwarzwälder Kirschtorte präsentiert, schafft den Einzug ins Wochenfinale.    

Freitag, 17. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

In Karlsruhe entscheiden Johann Lafer, Eveline Wild und Bernd Kütscher, wer in dieser Woche den Einzug ins Finale in Berlin schafft. Ihre erste Aufgabe: Sie müssen in nur zwei Stunden drei herzhafte und drei süße Leckereien für ein Picknick backen. Die Teige und Massen dafür durften sie schon vorbereiten. Wer kann die Jury mit schmackhaf­tem und kreativem Fingerfood überzeugen? Bei der zweiten Aufgabe, dem Überraschungsauftrag, bleibt kaum Zeit für die Planung. Die Zuta­ten für Windbeutel und Éclairs stehen bereit. In nur 90 Minuten müssen sie servierfähig sein. Nach der Verkostung durch die Jury entscheidet sich, wer dem Stress der Finalwoche in Berlin gewachsen ist und der Wochensieger von „Deutschlands bester Bäcker“ in der Re­gion Baden-Württemberg wird.

Woche 6: Hessen - Pfalz - Saarland

Montag, 20. Oktober, bis Freitag, 24. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Montag, 20. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Die Suche nach Deutschlands bestem Bäcker führt die Juroren Sabine Baumgarten und Jochen Baier in dieser Woche nach Frankfurt: Regina Graff möchte mit ihrem Exotic-Dessert-Törtchen den Einzug ins Wochenfinale schaffen. Björn Schwind mit seiner Spezialität, der Kirsch-Marzipan-Schnecke, und Atsuko Iimori mit ihren Grüntee-Törtchen. Um Tagessieger zu werden, müssen die Kandidaten aber nicht nur mit ihrer Spezialität überzeugen, sondern auch die Tagesauf­gabe von Johann Lafer handwerklich perfekt und geschmacklich über­zeugend umsetzen. Diesmal entscheidet ihre Variation eines Frankfurter Kranzes über den Tagessieg.  

Dienstag, 21. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Im Taunus möchte Bernd Wettlaufer in Rockenberg die Juroren Jochen Baier und Sabine Baumgarten mit seinen Bärlauch-Fougasse mit To­maten beeindrucken. Die Spezialität von Robert Matheis in Solms-Oberndorf ist sein glutenfreies Maisterbrot und Ingmar Hensler in Limburg möchte mit seinem Gewürzbrot punkten. Mitentscheidend für den Einzug ins Wochenfinale ist die Tagesaufgabe von Johann Lafer. Dies­mal müssen die Bäcker mit ihrer persönlichen Variante vom Zwiebel- oder Speckkuchen überzeu­gen, um Tagessieger zu werden. Wer schafft den Einzug ins Wochenfi­nale im kurfürstlichen Schloss in Koblenz und kommt dem Titel „Deutschlands bester Bäcker“ einen Schritt näher? 

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Im Saarland will Hagen Fetzer in Blieskastel die Juroren Sabine Baumgarten und Jochen Baier mit seinen Petits Fours beeindrucken. Serge Momper in St. Ingbert setzt auf seine Dinkel-Lebkuchenschnitte und Sebastian Schäfer in Ottweiler auf sein Museumsbrot. Um den Tages­sieg zu erringen, müssen sie aber nicht nur mit ihrer Spezialität des Hauses überzeugen, sondern auch die Tagesaufgabe von Johann Lafer mit Bravour umsetzen. Diesmal entscheidet ihre Variante eines Käseku­chens über den Einzug ins Wochenfinale.

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

In Steinau an der Straße backt Jürgen Fink sein Sterntalerbrot und hofft, damit zu punkten. Alexander Rack in Büdingen setzt auf seine Windbeutel mit Apfelweincreme und Jür­gen Hellmuth in Hasselroth möchte die Jury mit seinem Apfelweincremekranz überzeugen. Um den Tagessieg zu erringen, bedarf es aber noch mehr, als die Spezialität des Hauses zu präsentieren. Die Bäcker müssen auch die Tagesaufgabe, die Johann Lafer stellt, meistern. Diesmal entscheidet der Geschmack ihres Kasseler Brotes über den Einzug ins Wochenfinale.

Freitag, 24. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Im kurfürstlichen Schloss in Koblenz entscheiden Johann Lafer und die Co-Juroren Sabine Baumgarten und Jochen Baier, wer in dieser Woche den Einzug ins Finale schafft. Ihre erste Aufgabe: In nur zwei Stunden drei herzhafte und drei süße Köstlichkeiten für ein Picknick backen. Die Teige und Massen dafür durften die Bäcker schon vorbereiten. Wer kann die Jury mit leckerem und kreativem Fingerfood überzeugen? Für den Überraschungsauftrag bleibt kaum Zeit für die Planung. Die Zutaten für Spritzgebäck stehen bereit. In nur 90 Minuten müssen sie unterschiedliche Varianten herstellen. Nach der Verkostung durch die Jury entscheidet sich, wer der Wochensieger von „Deutschlands bester Bäcker“ in der Region Hessen, Pfalz und Saarland  wird.

Die Finalrunde in Berlin

Montag, 27. Oktober, bis Freitag, 31. Oktober 2014, 15.05 Uhr, ZDF

Das Finale beginnt im Palais am Festungsgraben in Berlin. Sechs Wochenfinalisten treten an. Jeden Tag wird ein Team verabschiedet. Die erste Aufgabe für die sechs Bäckerteams: Sie sollen den "Snack des Jahres" kreieren. Es gilt, zwei herzhafte Gebäcke aus der Rubrik „Snack vom Bäcker“ zu entwickeln, von denen die Teams glauben, dass diese in Zukunft besonders stark nachgefragt sein werden. Die Teams haben vier Stunden Zeit, um zwei unterschiedliche herzhafte Snacks herzustellen, die die Handschrift eines erfolgreichen Bäckers von Morgen tragen. Es müssen mindestens 20 Stück je Snacksorte hergestellt werden.

Am zweiten Tag der Finalwoche stellen sich fünf Bäckerteams der Finalaufgabe von Johann Lafer. Sie müssen ein süßes Gebäck frei nach ihrer Wahl herstellen, das allerdings zwei ungewöhnliche Zutaten vereinen muss, wie Himbeere und rote Paprika oder Fenchelknolle und Mango. Wie die beiden Zutaten bei dem Gebäck eingesetzt werden, ist der Kreativität der Bäcker überlassen, aber die beiden Komponenten sollen als geschmacksgebende Zutaten zur Geltung kommen. Eine ungewöhnliche Aufgabe, die die Bäcker an ihre Grenzen bringt.

Der dritte Finaltag beginnt für die verbleibenden vier Bäckerteams mit einer Schifffahrt über die Spree, vorbei an Berlins Sehenswürdigkeiten. Die heutige Finalaufgabe lautet nämlich: Backen Sie ein süßes und ein herzhaftes kleines Gebäck, das die Hauptstadt Berlin in kreativer Weise zum Thema hat. Es kann eine typische Berliner Spezialität sein oder über die Auswahl der Zutaten den Bezug zur Hauptstadt herstellen. Am Ende des Tages fällt im Palais am Festungsgraben die Entscheidung, welches Team nach Hause fahren muss.

Die heutige Tagesaufgabe wird von drei Brautpaaren gestellt, denn die verbleibenden drei Teams sollen eine Hochzeitstorte kreieren, die nicht nur handwerklich perfekt und geschmacklich überzeugend ist, sondern auch die Brautpaare begeistert. Wer diese Herausforderung meistert, kommt ins Finale von Deutschlands bester Bäcker.

Für die verbleibenden zwei Teams geht es heute um den Titel. Die erste Finalaufgabe wird von zwei namhaften Berliner Hotels gestellt, die neue Brotsorten und Kleingebäcke für ihr Frühstücksbuffet suchen. Dinkelvollkornbrötchen sind gefragt, aber auch Buttercroissants, Schusterjungen, Baguette und Fünfkornbrot. Zudem muss eine vegane Geburtstagstorte gebacken werden. Nach der Begutachtung durch die Hotelmanager entscheidet die Jury, wer in dieser ersten Herausforderung überzeugender war. Entscheidend für den Sieg bei Deutschlands bester Bäcker ist allerdings die letzte Aufgabe. Wer macht das bessere Schaustück und verblüfft mit einem bekannten deutschen Wahrzeichen?

Die Juroren

Johann Lafer
Sternekoch und Chef-Juror von „Deutschlands bester Bäcker“

Der Österreicher hat sich in Deutschland einen Namen gemacht: Johann Lafer gehört zu den besten Köchen des Landes. Nach einer Ausbildung als Koch in Graz arbeitete er drei Jahre in Hamburg bei Josef Viehhauser. Bereits 1980 erhielt er die Auszeichnung als bester deutscher Pâtissier und ein Jahr später seinen ersten Stern im Guide Michelin. 1983 wurde er Küchenchef in Guldenthal, wo 1987 seine Küchenmeisterprüfung mit Auszeichnung bestand. Im selben Jahr wurde er mit einem zweiten Stern im Guide Michelin ausgezeichnet und übernahm im folgenden Jahr das Restaurant als Besitzer. Auf Grund des überaus großen Erfolges eröffnete Lafer 1994 ein zweites Restaurant in Stromberg, wo er gemeinsam mit seiner Frau auch ein Gasthaus und ein Hotel betreibt. Der Österreicher bekam bereits zahlreiche Auszeichnungen verliehen und wurde 1997 vom Gault Millau zum Koch des Jahres gekürt.

 

"Brot ist einfach: Mehl, Wasser, Salz und Hefe und doch bleibt es unseren Bäckern vorbehalten, daraus etwas so Wertvolles, Schmackhaftes und Besonderes zu machen. Ich selbst kann kaum etwas weniger widerstehen als dem Duft von gutem Brot und feinem Gebäck. Deshalb freue ich mich ganz besonders darauf, die besten ihres Fachs zu suchen und unseren Zuschauerinnen und Zuschauern die Faszination für Qualität und Leidenschaft für Handwerk zu vermitteln."

 

Sabine Baumgarten
Konditormeisterin und Fachlehrerin an der Meisterschule 

Das „Münchner Kindl“ blickt auf eine über 22-jährige Meistererfahrung zurück und ist seit zehn Jahren Fachlehrerin an der Meisterschule in ihrer Geburtsstadt. Neben ihrer Lehrtätigkeit hat sie seit vielen Jahren die Juryleitung der deutschen Meisterschaften der Konditoren inne und ist seit 2004 Chef-Jurorin des Konditoren Weltverbandes, für den sie die Weltmeisterschaften in Budapest, São Paulo und Taipeh leitete.
Zu ihrer „aktiven“ Zeit war sie, nach ihrer mit dem Staatspreis prämierten Meisterprüfung, 1994 deutsche Vize-Meisterin der Konditoren.

 

Jochen Baier
Bäckermeister und Kapitän der Bäcker-Nationalmannschaft

In sechster Generation betreibt der zweifache Deutsche Meister der Bäcker- und Konditorenjugend die Demeter Bäckerei Baier im Herzen von Herrenberg. Quasi „nebenbei“ ist er seit über zehn Jahren als Prüfer und Juror von Meisterprüfungen und Weltmeisterschaften tätig.
Er war 1998 Konditor des Jahres und ist seitdem Mitglied im Club der besten Konditoren, Pâtissiers und Chocolatiers: dem CCC / CondiCreativClub. Als Kapitän der Bäcker-Nationalmannschaft führte er sein Team zum Vizeweltmeister und holte mit seinen innovativen Brotskulpturen bei der Weltmeisterschaft 2011 Gold für Deutschland.

 

Eveline Wild
Chef-Pâtissière und Konditor-Weltmeisterin
   

Schon als Grundschülerin malte Eveline Wild eine Torte, als sie nach ihrem Berufswunsch gefragt wurde. Zielstrebig schloss sie ihre Ausbildung als Konditorin in Innsbruck ab und verfeinerte anschließend ihre Kenntnisse als Chef-Pâtissière in namhaften Häusern in München, Sölden und Wien. Bereits als Lehrling gewinnt sie Goldmedaillen und krönt ihre Wettbewerbsstatistik bereits mit 21 Jahren durch den Gewinn der Goldmedaille bei den World Skills 2001 in Seoul.

Gemeinsam mit Ehemann Stefan Eder, kreiert sie im eigenen Hotelbetrieb Spezialitäten von internationalem Standard. In österreichischen TV-Sendung „Frisch gekocht“ beweist die junge Mutter ihre Expertise für süße Sachen. Doch auch bei Wettbewerben bleibt sie aktiv und landet 2011 beim „Cru de Cao“ auf dem Siegertreppchen.

 

Bernd Kütscher
Bäckermeister und Direktor der Bundeskademie des Bäckerhandwerks

Der Direktor der Bundesakademie des Bäckerhandwerks hat den Bäckerberuf von der Pike auf gelernt. Schon in jungen Jahren gewann er zahlreiche Wettbewerbe, u. a. viermal in Folge den "Stollen-Oskar". Christstollen nach seinen Rezepten werden heute in alle Welt verkauft. Zu den beruflichen Aufgaben gehört auch die Leitung des führenden Prüfinstituts für Brotqualität. Er managt zudem die Bäckernationalmannschaft, hat einen Hochschul-Lehrauftrag für Food-Management, unterrichtet an mehreren Meisterschulen, schreibt Fachbücher und hält leidenschaftliche Vorträge, u. a. zur deutschen Brotkultur.

Die Bäckereien

nach Postleitzahlen geordnet

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01326  Bäckerei Wippler, Dresden

01259 Dresdner Mühlenbäckerei, Dresden

07743 Boulangerie Patisserie Carlos P., Jena

09623  Bäckerei Schmieder KG, Frauenstein

1…

10145  KuchenRausch’s Feinbäckerei, Berlin

10437 Bekarei, Berlin

12163 Erste Rheinländische Bäckerei L. Mälzer GmbH, Berlin

14550  Bäckerei & Konditorei Heino Fischer, Groß Kreutz Havel

14558  Ihre kleine Backstube, Nuthetal

14778  Landbäckerei Marzahne, Radewege

2…

21129 Ihr Finkenwerder Bäcker Körner, Hamburg

22767 Café Schmidt Konditorei, Hamburg

24226  Dinkel Bäcker Schlüter, Kiel

24253 Passader Backhaus GmbH, Passade

25421 Bäckerei Dwenger, Pinneberg

24598 Bäckerei Tackmann, Boostedt

26689 Holzofenbäckerei  Ripken, Augustfehn

27283  Baalk BACKBOARD, Verden

28870  Wümme-Bäckerei Sammann, Fischerhude

29223  Bäckerei Schiano, Celle

3…

30159 Back- und Naschwerk, Hannover

30851 Bosselmann. Die Landbäckerei GmbH, Langenhagen

32051 Schnarre GmbH Herringhauser Holzofenbäckerei, Herford

32584 Bäckerei, Konditorei und Feinkost Arno Simon, Löhne

32805 Mellies Herbert Bäckerei, Horn- Bad Meinberg

35519 Bäckerei Konditorei Schmidt, Rockenberg

35638 Die Maisterei, Leun

36396 Fink- Backen mit Liebe und Zeit, Steinau an der Straße

 

4…

40213 Bäckerei Josef HINKEL- Die Bäckerei der Brotfreunde, Düsseldorf

40476  Hercules Bäckerei, Düsseldorf

45663 Küper, Recklinghausen

48291  Bäckerei – Konditorei- Café Schmitz, Telgte

48351 Münster- Land- Bäcker Diepenbrock OHG, Everswinkel

48727  Bäckerei Hellmann, Billerbeck

5...

50226 Bäckerei & Konditorei Mohr, Frechen- Königsdorf

58097 Karasu Feine Backwaren GmbH, Hagen

59069  Bäckerei Potthoff Backmanufaktur, Hamm

6…

60311 IIMORI Pâtisserie in Frankfurt

60318 Bio-Bäckerei & Kaffeeladen Zeit für Brot, Frankfurt

60489 Confiserie Graff , Frankfurt

63594 Meddeler Bäcker, Hasselroth-Niedermittlau

63654 BrotZeit - Brotmanufaktur und Erlebnisbäckerei, Büdingen

65549 Kunstbäckerei Hensler, Limburg

66386 Olks Vollkornbackhaus, St. Ingbert

66440 Bäckerei Konditorei Fetzer GmbH, Blieskastel-Biesingen

66564 Bäckerei Roland Schaefer, Ottweiler 

67360 Bäckerei Abele, Lingenfeld

7…

70771 Holzofenbäckerei und Kaufladen Eselsmühle, Musberg

71263 Bäckerei Konditorei Café Renz, Weil der Stadt

71638 Bäckerei Konditorei Lutz, Ludwigsburg

74177 Bäckerei & Konditorei Hirth, Bad Friedrichshall

74547 Krimmers Backstube, Untermünkheim 

75015 Dinkelbäckerei Authenrieth, Bretten

76571 Liedtke W. Bäckerei  Gaggenau

78607 Stoll Genussmeisterei, Talheim

8…

80339 Das neue Kubitschek, München

81677 Chocolatte Konditorei & Bäckerei, München

85055 Bäckerei Kuttenreich, Ingolstadt

85402 Bäckerei Stiele, Kranzberg

85452 Bäckerei Ways, Moosinning

85540 Dinkelbäcker Dümig, Haar

88069 Bäckerei Reck-Beck in Tettnang

88250 Bäckerei Café Konditorei Schmidt GmbH, Weingarten

88633 Schlosscafe Neyer, Heiligenberg

9…

92236 Gabelsberger Bäckerei und Konditorei, Abensberg

93192  Bäckerei Soller, Wald/Roßbach

93333 Bäckerei Regner,  Bad Gögging

97199 Bäckerei Voit, Ochsenfurt

97285 Bäckerei Schmitt, Tauberrettersheim

97291 Webers Landbäckerei, Thüngersheim

99610 Bäcker Süpke OHG, Orlishausen

99628  Bäckerei Höhne, Olbersleben

Darstellung von Bewerbungs- und Auswahlprozess der Teilnehmer „Deutschlands bester Bäcker“

Bewerbungsphase

Ab 1. März 2014 wurde dazu aufgerufen, dass sich Bäcker und Konditoren für die Sendung „Deutschlands bester Bäcker“ bewerben und Zuschauer ihre Lieblingsbäckereien nominieren können. Der Aufruf erfolgte über eine auf zdf.de eingerichtete Sendungsseite, über in der Presse veröffentlichte Artikel sowie als Hinweis im laufenden ZDF-Programm im Abspann von "Die Küchenschlacht".

Auf diese Aufrufe gingen mehr als 1.500 Bewerbungen und Nominierungen ein. Bewerber haben sich in einem mit dem ZDF-Justitiariat abgestimmten und vom Direktor der Deutschen Akademie des Bäckerhandwerks mitentwickelten Fragebogen eingetragen. Nominierte Bäcker wurden kontaktiert und gebeten, sich zu bewerben. Nicht alle Nominierten haben sich beworben. Darüber hinaus wurden von der Produktionsfirma sowie den Jurymitgliedern im Vorfeld der Produktion Bäcker zur Bewerbung aktiv angesprochen.

 

Auswahlkriterien

- Der Bäcker selbst ist für die Qualität der Produkte verantwortlich.

- Es werden vorzugsweise regionale Produkte verwendet, grundsätzlich keine Fertigmischungen und Fertigprodukte wie Teiglinge.

- Bisherige Auszeichnungen (z. B. durch Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks, Konditorwettbewerbe, Meisterschaften sowie sonstige Auszeichnungen wie z. B. „Feinschmecker“, „Slow Baker“, etc.) wurden bei der Auswahl berücksichtigt.

- Es sollte eine vielfältige Produktpalette gegeben sein.

- Die Auswahl der Bäckereien insgesamt sollte die ganze Bandbreite des deutschen Bäcker- und Konditorhandwerks im Kleinen widerspiegeln  (traditionell, modern,   unkonventionell, glutenfrei, Bio, französisch, türkisch, griechisch).

- Die Bäcker sollten durch handwerkliche Qualität und/oder Innovation überzeugen.

- Die Bäckerpersönlichkeit: grundsätzlich handwerkliche Fähigkeiten, Charakter, Vita

- Team: Vielfalt, Teamgeist, Familientradition

- Größere Betriebe wurden berücksichtigt, wenn der Bäckermeister noch eine zentrale Rolle bei der Produktion spielt. Keine Großkettenbäckereien.

- Ladengeschäft: Attraktivität, Präsentationsqualität

- Kundenbeliebtheit: Nominierungen durch Kunden und deren Begründung

- Wettbewerbseignung: Fähigkeit, im Wettbewerbs- und Zeitdruck handwerklich hochwertige und innovative Produkte mit dem Team herstellen zu können.

 

Auswahl

Nach diesen Kriterien erfolgte eine erste Auswahl und Kategorisierung zur grundsätzlichen Eignung für die Sendung und eine erste grobe Bewertung anhand der durch Bewerbung angegebenen Daten sowie weiterführender Recherche. Auf dieser Grundlage wurden von der ZDF-Redaktion in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma 72 Bäcker deutschlandweit ausgewählt.

Rezepte der Juroren
Linzer Torte 2014 - von Johann Lafer

Für eine runde Backform 24 cm Ø:

 

Teig:

100 g weiche Butter

50 g Puderzucker

1 TL Zimtpulver 

1 Msp. Nelkenpulver 

1 Ei (Größe M) 

50 g Mehl 

50 g gemahlene Haselnüsse

1 TL Backpulver

 

Creme:

 3 Blatt weiße Gelatine

2 Eier (Größe M)

1 Prise Salz

50 g Zucker

150 g Sahne

2 EL Mandellikör
(z. B.  Amaretto, oder einige Tropfen Mandelaroma) 

150 g Nussnougat

 

Gelee:

2 Blatt rote Gelatine

300 g rote Johannisbeeren

50 g Zucker

 

Baisergitter:

50 g gemahlene Haselnüsse

2 Eiweiß (Größe M)

1 Prise Salz

75 g Zucker

75 g Puderzucker

 

Außerdem: Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle

 

Den Backofen auf 180° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die runde Backform auf das Backblech setzen. Für den Teig Butter, Puderzucker, Zimt- und Nelkenpulver mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Das Ei unterrühren. Mehl, Haselnüsse und Backpulver mischen und unter die Eiermasse rühren.

Den Teig in die Form geben und mit einem Esslöffel gleichmäßig verteilen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene in etwa 20 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und den Tortenboden in der Form abkühlen lassen.

Für die Creme die Gelatine in kaltem Wasser etwa fünf Minuten einweichen. Die Eier trennen. Eiweiße und Salz steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen. Die Sahne steif schlagen. Eigelbe und Mandellikör in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad schaumig schlagen. Die Gelatine ausdrücken und darin auflösen.

Nussnougat in einer Schüssel schmelzen lassen und unter den Eierschaum rühren. Eischnee und Sahne behutsam unter die Nougatcreme heben. Die Creme auf dem Tortenboden verteilen, glatt streichen und etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen für das Gelee die rote Gelatine in kaltem Wasser etwa fünf Minuten einweichen. Johannisbeeren waschen, trocken tupfen und abzupfen. Mit Zucker offen bei mittlerer Hitze etwa fünf Minuten köcheln lassen. Die Beeren durch ein feines Sieb in eine Schüssel streichen. Die Gelatine ausdrücken und darin auflösen. Das Gelee etwas abkühlen lassen und gleichmäßig auf der Creme verteilen. Die Torte eine weitere Stunde kalt stellen.

Den Backofen auf 110° (Umluft 90°) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für das Baisergitter die Haselnüsse rösten und abkühlen lassen. Eiweiße und Salz steif schlagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Eischnee dickcremig und sehr steif ist. Puderzucker dazu sieben und untermischen. Die gerösteten Haselnüsse ebenfalls unterheben.

Die Masse in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und gitterförmig auf das Backblech spritzen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen. Anschließend auf dem Backblech abkühlen lassen und in 12 Stücke brechen.

Zum Servieren die Torte in 12 Stücke schneiden und jeweils mit einem Gitter belegen.

 „Schoko-Schock“ mit Himbeeren von Eveline Wild

Für eine flache Backform von 28 cm Ø

 

Schokoladenmasse:

5 St.    Dotter

30 g     Honig

5 St.    Eiweiß

100 g   Kristallzucker

            Salz

50 g     Mehl

40 g     Stärke

40 g     Kakao

 

Herstellung:

Dotter und Honig leicht verrühren. Eiweiß mit Zucker und Salz aufschlagen, die Dotter-Honigmischung und die versiebte Mehl-Stärke-Kakaomischung unterheben. In eine gebutterte, gemehlte Backform füllen und bei etwa 170°C 15-20 min backen. Stürzen und auskühlen lassen.

 

Schokoladencreme

190 g   Milch

  70 g   Sahne

  35 g   Zucker

  60 g   Dotter

  35 g   Zucker

  12 g   Schokoladen-Puddingpulver

1  St.   Vanilleschoten

100 g dunkle, 60%ige Kuvertüre

1 Bl.     Gelatine eingeweicht, ausgedrückt

 

Herstellung:

Milch, Sahne, Zucker und das Mark von einer Vanilleschote erhitzen.

Dotter, Zucker und Puddingpulver verrühren.

Einen kleinen Teil der Vanillemilchmischung zu den Dottern schütten und gut verrühren. Zurück in den Topf schütten und gut durchkochen lassen. In ein kaltes Gefäß umschütten, grob gehackte Schokolade und ausgedrückte Gelatine beigeben und gut durchrühren.

Im Idealfall ist der Tortenboden schon fertig und man kann den noch warmen Schokoladenpudding gleich darauf verteilen. Andernfalls die Creme mit Frischhaltefolie anliegend bedeckt erkalten lassen.

Vor Verwendung glatt rühren oder mixen.

Im Anschluss mit Beeren aller Art dicht belegen und, wenn gewünscht, dünn abgelieren/mit Guss überziehen. Mit Minze oder ähnlichen Kräutern garnieren, schneiden und servieren.

 

Tipp:

Wer sich einige Zeit ersparen will, kann auch einen ganz normalen Schokoladenpudding zubereiten und etwas Schokolade zum Verfeinern beigeben. Auch hier macht es Sinn, evtl. ein Blatt eingeweichte, ausgedrückte Gelatine beizugeben, um den Pudding besser schneiden zu können.

 

Außerdem:

Himbeeren 5-6 Tassen

Erdbeeren 1 Tasse

Melissenblätter, Zitronenthymian oder andere Kräuter

Eifeler Landbrot von Bernd Kütscher

Rezeptur aus insgesamt 1000 g Mehl für zwei Brote je ca. 800 g Endgewicht.

Nach dieser Rezeptur meines Großvaters habe ich zu
 Beginn meiner beruflichen Laufbahn viele Jahre lang, 
Nacht für Nacht, gebacken und die Brote in großer
 Stückzahl verkauft. Das Roggenmischbrot im Verhältnis 70/30 (Roggen zu Weizen) ist wie die Eifel selbst: rustikal, kräftig und ehrlich. Ein krustig-leckeres Brot für viele Gelegenheiten.

1. Schritt, am Vortag: Herstellung des Sauerteiges

250 g Roggenmehl Type 1150

200 g handwarmes Wasser

25 g vollreifer Sauerteig als Starterkultur, z. B. vom Bäcker

Der Sauerteig wird geknetet, dann in eine Schüssel gegeben und gut, aber nicht luftdicht abgedeckt. So ruht der Teig 15-18 Stunden lang an einem warmen Platz (etwa 28-30 Grad Raumtemperatur). Das Volumen sollte sich in dieser Zeit etwa verdoppeln, der Teig wird weicher und es bilden sich viele Bläschen.

2. Schritt, zwei Stunden vor der Herstellung des Brotteiges:
Herstellung des Weizenvorteiges

150 g Weizenmehl Type 1050

150 g Wasser, kalt

5 g Frischhefe

Der Teig wird intensiv geknetet und ruht dann zwei Stunden gut abgedeckt, jedoch nicht luftdicht in einer Schüssel bei Raumtemperatur. Es dient der Vorverquellung der Stärke sowie der Aromabildung. Alternativ kann der Vorteig ebenfalls am Vortag hergestellt und über Nacht im Kühlschrank gelagert werden.

3. Schritt: Herstellung des Brotteiges

470 g Sauerteig,
300 g Weizenvorteig,

450 g Roggenmehl Type 1150

150 g Weizenmehl Type 1050

20 g Salz

15 g Frischhefe

450 g Wasser (ca. 28 Grad Celsius, sofern der Vorteig Raumtemperatur hat)

Der Teig wird langsam, aber intensiv ausgeknetet, bis er glatt ist und sich gut ziehen lässt. Anschließend ruht er 20 – 30 Minuten lang abgedeckt. Wassertemperatur so wählen, dass der fertige Teig 27 Grad hat.

4. Schritt: Aufarbeiten

Der Teig wird nun in zwei Hälften geteilt und jedes Stück auf einer leicht bemehlten Tischplatte rund gewirkt. Wer die handwerkliche Technik des Rundwirkens nicht beherrscht, kann die Teigstücke alternativ dreimal hintereinander (mit kurzen Entspannungspausen) flachdrücken und von allen Seiten nach oben zusammenfalten wie ein Papier. An den Ecken etwas stärker, so dass eine halbwegs runde Form entsteht. Bitte hierbei kein bzw. möglichst wenig Mehl in den Teig einarbeiten, damit keine Hohlräume entstehen.

Die beiden Teigstücke werden anschließend in zwei mit Roggenmehl bemehlte runde Peddingrohr-Gärkörbe gelegt. Alternativ sind mit Sonnenblumenöl geölte Porzellanschüsseln in passender Größe denkbar. Ganz wichtig: der sogenannte „Schluss“ (dort wo die Teigenden zusammen laufen) muss immer nach unten. Die Brotteige ruhen so an einem warmen Platz abgedeckt ca. 50-60 min bis zur Ofenreife. In dieser Zeit verdoppelt sich das Volumen.

5. Schritt: Backen

Ofen rechtzeitig vorheizen! Die ofenreifen Teigstücke werden nun sehr vorsichtig auf ein oder zwei gebutterte oder mit Backpapier ausgelegte Backbleche gekippt, so dass die Unterseite der geformten Laibe (der „Schluss“) jetzt oben ist. Bei der Porzellanschüssel-Lösung fehlt noch die bemehlte Oberfläche, insofern hier jetzt hauchdünn Roggenmehl darauf sieben. Alternativ zum Backblech kann das Brot auch auf einen heißen, im Ofen mit vorgeheizten Stein (Backstein, Pizzastein) gekippt werden, was eine besonders rustikale Kruste erzeugt.

Die Backzeit erfolgt bei 240 Grad in einem gut vorgeheizten Ofen bei Ober/Unterhitze. Bei Umluftöfen ist die Backtemperatur etwas geringer und die Austrocknung etwas höher. Nach etwa 15 min sollte die Temperatur in jedem Ofentyp um 20 Grad reduziert werden, nach weiteren 15 Minuten bis zum Ausbacken um weitere 20 Grad. Die Backzeit beträgt etwa 50 Minuten, kann aber je nach gewünschter Krustenstärke und -farbe noch etwas verlängert werden. Ein gut gebackenes Brot klingt hohl, wenn man auf die Unterseite klopft.

Durch den oben liegenden „Schluss“ und den fehlenden Wasserdampf im Ofen reißt die Oberseite des Brotes während der Backphase wild auf. Diese tolle Krustenbrot-Optik entspricht zwar nicht der traditionellen Form meines Großvaters, ist hier aber gewollt, weil es dazu keine feuchte Backatmosphäre braucht, die in Haushaltsöfen nur schwer zu erzeugen ist.

Geflämmter Käsekuchen von Sabine Baumgarten

Vorbereitung:

Mürbeteigboden flach und gebacken mit heißer Aprikosenkonfitüre bestreichen. Tortenring darauf setzen.

 

Käsecreme:

1.)

7 Eiweiße

180 g Zucker und eine Prise Salz zu Schnee schlagen. Wichtig: Der Eischnee sollte nur ¾ ausgeschlagen sein., 

2.)

400 g Milch

100 g Butter

80 g Zucker

Zitronenschalenabrieb

Zitronensaft zum Kochen bringen.

3.)  

100 g Milch

20 g Zucker

100 g Vanillepuddingpulver

1 Eigelb kalt verrühren.

Anschließend etwas kochende Milch zugeben, gut verrühren, und dann in die gesamte kochende Milch zügig einrühren.

4.)  

Unter Rühren gut aufkochen lassen (brennt leicht an).

5.) 

500 g Quark (besser, wenn er vorher leicht in der Mikrowelle erwärmt wird) in den kochenden Pudding rühren und nochmals mindestens unter Rühren fünf  Minuten aufkochen.

6.)  

Topf vom Herd nehmen und sofort den vorbereiteten Eischnee zügig. aber mit viel Gefühl, unter die heiße Käsemasse heben.

7.)

Creme in den vorbereiteten Ring füllen, glatt streichen und kühlen.

8.)  

Nächster Tag: Grill im Ofen anschalten. Käsekuchen mit flüssigem Eigelb bestreichen und kurz (bis eine attraktive Bräune eintritt) im Ofen abflämmen.

9.)  

Nach nochmaligem kurzen Auskühlen kann der Kuchen aus dem Ring geschnitten werden.

Schwäbischer Butterhefezopf von Jochen Baier

1000 g Weizenmehl Type 550/405

100 g Zucker,

125 g Butter


100 g Eier (2 Stück)

40 g Eigelbe (2 Stück)


60 g Frischhefe (1,5 St. Würfelhefe)

20 g Salz

450 ml Vollmilch (ca. 40°C / lauwarm)

Zitronenschale abgerieben

Vanille

 

Dekor:

1 Ei

Prise Zucker

Prise Salz für die Eistreiche

Hagelzucker nach Belieben

Mandeln gehobelt

Backpapier

Mehl zum Arbeiten

Frischhaltefolie

 

Herstellung:

Die Milch anwärmen, die Hefe in der Milch aufschlämmen und mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel vermengen (anteigen). Wenn Sie die Zutaten gut vermischt haben, kneten Sie den Teig am besten auf dem Tisch aus, bis er dehnbar und elastisch wird. Nach dieser Anstrengung braucht Ihr Teig (evtl. auch Sie, falls Sie keine Küchenmaschine benutzt haben) eine Ruhepause von ca. 20-30 Minuten. Decken Sie Ihren Hefeteig gut zu (Frischhaltefolie/Knetschüssel), damit er nicht auskühlt oder verhautet.

Nach der Teigruhe können Sie Ihren Hefeteig nach Belieben aufarbeiten. Hier erläutert am Beispiel des klassischen Dreistrangzopfes: Portionieren Sie ca. 450 g Teig in drei gleich große Stücke (à 150 g), wirken Sie diese zu Teigsträngen lang, und flechten sie zu einem Dreistrangzopf.

Nach der Aufarbeitung muss Ihr Hefeteig weiter reifen/gären, damit Sie einen lockeren, leichten Hefezopf bekommen (ca. 30-60 Minuten). Heizen Sie Ihren Backofen auf ca. 180°C vor und streichen Sie den Zopf zweimal mit Ei ab, anschließend können Sie noch Dekor aufstreuen (Mandeln, Hagelzucker, Pistazien). Nach ca. fünf Minuten sollten Sie (je nach Ofen) die Temperatur auf 160°C zurückstellen, nach ca. 30-40 Minuten ist Ihr Hefezopf gebacken - selbstverständlich goldgelb und luftig locker.

Tipp:

Falls Ihr Zopf zu dunkel wird, können Sie ihn mit Papier oder Alufolie abdecken
. Diesen Teig können Sie auch als gefüllten Mohn- oder Nusszopf, bzw. als Basis für einfache Blechkuchen mit Obst verarbeiten.

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