Die 10 An-Gebote

Mit Collien Ulmen-Fernandes

Seit Jahrhunderten regeln sie unser Zusammenleben, religionsübergreifend und mit universaler Kraft: die Zehn Gebote. Host Collien Ulmen-Fernandes will wissen, wie sie in uns und in der Gesellschaft fortwirken. In der Dokumentation an Weihnachten begegnet sie verschiedenen Protagonistinnen und Protagonisten, um mit ihnen über die Bedeutung der Zehn Gebote in der heutigen Gesellschaft zu sprechen.

  • ZDF, Sonntag, 26. Dezember 2021, 18.10 Uhr

Texte

Stab, Inhalt

Buch und Regie: Johannes Rosenstein
Co-Autorin: Elena Horn
Moderation: Collien Ulmen-Fernandes
Kamera: Alexander Hein, Alessandro Leonardi
Ton: Björn Geldermann
Schnitt: Magnus Schmitz
Aufnahmeleitung: Elisa Sarrazin
Produktionsleitung ifage: Andrea Haas-Blenske
Producer ifage: Katharina Bork, Melanie Weiß
Produzent ifage: Volker Schmidt-Sondermann
Produktionsleitung ZDF: Petra Ziegler
Redaktion: Harald Hamm
Leitung der Sendung: Jürgen Erbacher
Länge: ca. 43'30

In einer Demokratie gibt es Regeln und Gesetze, die das Zusammenleben ordnen und den Menschen ein freies Leben ermöglichen. Doch reichen Paragraphen aus, um eine Gesellschaft zusammenzuhalten? Wenn es um Werte geht, scheint neben Recht und Politik, neben Schule und Bildung ein moralischer Kompass für den "Hausgebrauch im Alltag" hilfreich zu sein. Die Zehn Gebote bringen seit mehr als 3000 Jahren sehr handhabbar grundlegende Menschenrechte griffig auf den Punkt und bieten Orientierung für die wesentlichen Situationen im Leben.

Eine vom ZDF in Auftrag gegebene forsa-Umfrage zu den Zehn Geboten zeigt: Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland kennt die Zehn Gebote und viele wissen, es sind Lebensregeln, die etwas mit Religion und Bibel zu tun haben. Aber sind die Zehn Gebote für uns heute auch noch wichtig? Jeder dritte Befragte sagt "Ja!". Grund genug, dem Thema in einer Dokumentation nachzugehen.

Collien Ulmen-Fernandes begibt sich auf eine Entdeckungsreise und trifft Menschen aus ganz Deutschland, die mit ihren Gedanken und Werten, ihrer Vorstellung vom Zusammenleben inspirieren. Sie erzählen ihre Geschichten und diskutieren die Aktualität ausgewählter einzelner Gebote. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie die Zehn Gebote heute verstanden werden – heruntergebrochen auf das Leben im Hier und Jetzt. Es geht um ihre Alltagsrelevanz, nicht um ihre Entstehung und Wirkungsgeschichte durch die Jahrtausende hindurch.

Spielen die Zehn Gebote noch eine Rolle im Denken und Handeln der Menschen? Wozu laden sie ein? Sind sie vielleicht weniger als Gebote denn als ein An-Gebot zu verstehen?

Protagonisten, denen Collien Ulmen-Fernandes im Film begegnet

Lydia Benecke

Lydia Benecke ist Kriminalpsychologin und Buchautorin, zurzeit auch mit einem True Crime-Doku-Format in der ZDFmediathek zu sehen. Sie analysiert Gewaltverbrechen sowohl fürs Fernsehen als auch für die Justiz und blickt jeden Tag in menschliche Abgründe.

Collien Ulmen-Fernandes fragt Lydia Benecke: "Woher stammt unsere Faszination für Gewalt und Tod, für die menschlichen Abgründe?" Krimis und True-Crime-Formate sind sehr beliebt – was fasziniert die Menschen daran? Und was genau meint das biblische Gebot "Du sollst nicht töten" im Vergleich zum Strafgesetzbuch?

Bei Gewaltverbrechen geht es immer um die Wiederherstellung von Ordnung. Und der Nervenkitzel liegt für viele in der Frage, ob und wie die Ordnung wiederhergestellt wird. Lydia Beneke führt aus, was Täter zu Tätern macht. Sie beschreiben das psychologische Phänomen, wie wir alles, was die Ordnung stört, versuchen zu erklären und von uns abzuspalten. Und welche Bedeutung das letztlich für das Zusammenleben in der Gesellschaft hat.

Marit Klebb

Geht es nur um physische Gewalt? Wie ist es, wenn man jemandem etwas Böses wünscht? Jesus sagt in seiner Bergpredigt, dass auch das töten sei. Wie ist der Hass in den sozialen Medien im Kontext dieses Gebots zu bewerten?

Marit Klebb, 18 Jahre alt, engagiert sich ehrenamtlich bei der Initiative JUUUPORT, die Jugendlichen bei Cybermobbing, Datenklau oder Beleidigungen in Chats zur Seite steht. Sie erzählt von einem konkreten Beispielfall. Darin geht es um eine Jugendliche, die nach der Trennung von ihrem Freund feststellen musste, dass ihr Ex-Freund Nacktbilder von ihr herumschickte. Marit Klebb zeigt auf, wie sie bei Cybermobbing Jugendliche berät und ihnen hilft.

Warum werden moralische Grenzen im Zeitalter des Smartphones so leichtfertig überschritten? Das möchte Collien Ulmen-Fernandes wissen.

Dieter Hallervorden

In einem Theaterstück spielt Dieter Hallervorden Gott, der nach Erschaffung der Welt in Melancholie verfällt und deshalb auf Arbeitssuche ist. Das Einstellungsgespräch läuft nicht wirklich rund, denn Gott muss sich plötzlich für seine ganze Schöpfung rechtfertigen.

Ein idealer Aufhänger für Collien Ulmen-Fernandes, um mit dem beliebten Schauspieler, Komiker und Regisseur über die Zehn Gebote zu sprechen. Zum Beispiel über das Gebot "Du sollst am Feiertag ruhen". So würde man es heute übersetzen. Gott ist im Theaterstück rast- und ruhelos, obwohl sich der Schöpfer selbst am siebten Tag nach der Erschaffung der Welt erst einmal von der Arbeit ausruhte. Wie hält es Dieter Hallervorden mit dem Rasten im eigenen Leben? Und wieso sind aus seiner Sicht die Zehn Gebote auch heute noch für das Leben bedeutend?

Marvin Wildhage

"Du sollst nicht falsches Zeugnis geben." Im erweiterten Sinne meint das achte Gebot "Du sollst nicht lügen". Heutzutage, so scheint es, wird mehr denn je gelogen. Gerade die sozialen Medien eignen sich dafür. Und wer vermag überhaupt noch zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden? Und ist es erlaubt zu lügen, um das Lügen zu enttarnen? 

Marvin Wildhage ist Journalist und YouTuber. Er erzählt Collien Ulmen-Fernandes, wie er Influencerinnen und Influencer mit einem Fake-Produkt reingelegt hat: "Ich wollte beweisen, dass Influencer für Geld sogar ihre Prinzipien vergessen." Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf das Thema "Lügen in den sozialen Medien" mit eindrucksvollen Aktionen aufmerksam zu machen. Collien Ulmen-Fernandes schaut ihm bei der Vorbereitung einer neuen Idee über die Schulter. 

Was bedeutet das achte Gebot für Marvin Wildhage persönlich? Und warum hat Wahrheit im Zeitalter von Fake News so einen schweren Stand? Was ist das Attraktive an der Lüge?

Pia Kabitzsch

"Du sollst nicht ehebrechen." Pia Kabitzsch findet, dass Ehebruch – in dieser Art und Weise formuliert – für viele, vor allem junge Leute, nicht mehr nachvollziehbar sei. Ehe hat heute eine andere Bedeutung als früher. Es gibt viele Formen der partnerschaftlichen Liebe, und so streng wie in biblischen Zeiten wird Ehebruch heutzutage wohl nicht mehr gesehen. Pia Kabitzsch geht es eher um positiv gewendete Aspekte in einer Beziehung wie etwa Treue, Respekt und Beistand. Wie diese Werte im Kern auch in dem sechsten Gebot stecken - in die heutige Zeit übertragen natürlich - ergründet Collien Ulmen-Fernandes.

Pia Kabitzsch ist Psychologin, die im ARD-ZDF-Jugendangebot funk in ihrer Reihe "psychologeek" Probleme, Alltagsfragen, Liebe und alles, was das Leben sonst noch so ausmacht, psychologisch fundiert und auf unterhaltsame Weise erklärt.

Was bedeutet "Du sollst nicht ehebrechen" für das Leben heute? Wie verändern die sozialen Medien, wie verändern neue Geschlechterrollen die Haltung zum Fremdgehen oder zum Ehebruch? Welchen Sinn haben die Zehn Gebote für das Leben aus psychologischer Sicht? Darüber spricht Collien Ulmen-Fernandes mit Pia Kabitzsch.

Cordula Weimann

Für Cordula Weimann war es wie eine Offenbarung, als sie mit ihrem Enkel durch den Wald ging und beobachtete, wie er voller Lebensfreude strahlte über das, was er dort sah. Dabei kam ihr der Gedanke, warum sie nicht mehr macht, um den Wald für ihn so lange wie möglich zu erhalten. Der Planet Erde ist in Gefahr und damit auch die Zukunft ihres Enkels. Was, wenn er sie später fragen würde: "Was hast Du, Oma, dagegen getan?"

Dazu passt auch das Gebot "Du sollst nicht stehlen". Cordula Weimann ist der Meinung, dass die ältere Generation den Kindern und Enkelkindern diese Welt nicht nehmen darf. Die über 60-Jährigen in Deutschland sind so viele, sagt sie, und die Jüngeren in der Minderheit. Sie sind also darauf angewiesen, dass die Älteren sich für ihre Zukunft einsetzen. Und so gründet Cordula Weimann die "Omas for Future", angelehnt an "Fridays for Future".

Collien Ulmen-Fernandes trifft Cordula Weimann und spricht mit ihr über das siebte Gebot und das Thema Verantwortung. Wie können die Gemeinschaft und die Gesellschaft tatsächlich etwas verändern?

Carlos Benede

Carlos Benede war Polizist, zuständig für Opferschutz. Eines Nachts lernte er den 11-jährigen Alexander kennen, der miterleben musste, wie sein Vater seine Mutter tötete. Carlos Benede, selbst bei katholischen Schwestern in einem Heim in Dillingen aufgewachsen, fand dort Geborgenheit und Heimat. Ihm ging die Geschichte von Alexander so nahe, dass er sich entschloss, den Jungen zu adoptieren. 

Es blieb nicht bei diesem einen Jungen, Jahre später adoptierte Carlos Benede ein zweites Kind. Schließlich hängte er seinen Beruf als Polizist an den Nagel und kümmert sich seither ausschließlich darum, Jugendlichen ein neues Zuhause zu schenken, engagiert sich in seinem Verein Weitblick-Jugendhilfe e.V. in Dachau bei München und möchte sogenannten Systemsprengern, die aus seiner Sicht von staatlichen Stellen als unbelehrbare Außenseiter behandelt werden, mit seinem Team wieder Werte vermitteln.

Carlos Benede erzählt Collien Ulmen-Fernandes, wie er in diesem Zusammenhang das Gebot "Du sollst Vater und Mutter ehren" interpretiert. Collien Ulmen-Fernandes spricht auch mit den minderjährigen Jugendlichen, denen Weitblick-Jugendhilfe e.V. einen neuen Lebensrahmen gibt.

Schwester Philippa Rath

In Rüdesheim am Rhein trifft Collien Ulmen-Fernandes die Benediktinerin Schwester Philippa Rath im Kloster St. Hildegard. Mit der Theologin spricht sie über das erste Gebot: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben." Es klingt altmodisch, aus der Zeit gefallen. Oder steckt auch eine Aktualität in diesem Gebot? Worin besteht die Aktualität, und was bedeutet das Gebot gesellschaftlich?

Schwester Philippa Rath sagt, unsere Gesellschaft neige dazu, alles zu vergöttern – Urlaub, Gesundheit, Geld oder Macht. Das Gebot könne uns helfen, den Blick für das Wesentliche wieder neu zu finden. Und dann möchte Schwester Philippa Rath auch nicht von Geboten sprechen. Im Urtext sei eher von den "Zehn Worten" die Rede. Sie sind ein Angebot von Gott an uns Menschen.

Ein An-Gebot? Wie sie das meint, lässt sich Collien Ulmen-Fernandes von Schwester Philippa genauer erklären.

Fünf Fragen an Collien-Ulmen-Fernandes

Sie sind Host der ZDF-Doku über Zehn Gebote. Was hat sie daran gereizt?

Als die ZDF-Redaktion mit dem Thema "Die Zehn Gebote" auf mich zukam, dachte ich: Das kommt genau zur richtigen Zeit. Das finde ich spannend. Wann, wenn nicht jetzt in diesen Krisenzeiten, macht es Sinn, einmal innezuhalten und sich zu fragen, was in solchen Lebensregeln für uns im Hier und Jetzt noch drinsteckt, inwiefern sie in uns und in der Gesellschaft heute noch fortwirken. Und ich war sehr neugierig darauf, auf was und wen wir stoßen. 

Was interessiert Sie an diesem Thema besonders?

Viele denken sicher unwillkürlich an das Christentum, die Bibel, vielleicht an Moses. Die Gebote sind immer noch sehr bekannt, wie unsere Umfrage zeigt. Und sie klingen so einfach wie nachvollziehbar, so allgemeingültig. Aber sind sie wirklich noch Bestandteil unseres Lebens? Klar, "Du sollst nicht töten", das Gebot leuchtet jedem ein, und wenn sich alle daran halten, geht es in der Gesellschaft friedlich zu. Aber was heißt das eigentlich genau? Geht es bei dem Gebot ausschließlich darum, seinen Nächsten nicht hinterrücks umzubringen oder verstößt man bereits dagegen, wenn man mit Worten tötet? Ein Thema das leider aktueller ist denn je. Hass und Mobbing in den sozialen Medien nehmen rapide zu, wie aktuelle Studien zeigen. Daher beschäftigen wir uns bei diesem Gebot auch mit dem Thema.  

Was verbinden Sie persönlich mit den Zehn Geboten?

Die Zehn Gebote sind so etwas wie die ersten Menschenrechte. Und auch wenn es heute die Justiz und unsere politische Demokratie gibt, die unser menschliches Miteinander regeln, sind die Zehn Gebote als eine Art moralischer Minimalkompass ungeheuer hilfreich. Es lohnt sich über sie nachzudenken. Auf dieser Reise durch die Gebote habe ich über jedes einzelne Gebot lange nachgedacht, es mit meinem Leben abgeglichen. Bereits in der ersten Drehwoche haben wir zu dem Gebot "Du sollst den Feiertag heiligen" gedreht, und mir wurde dadurch wieder bewusst, wie wichtig Auszeiten sind. Vor der Dokumentation habe ich oft sieben Tage die Woche durchgearbeitet, auch durch den Druck von außen. Das mache ich inzwischen nicht mehr.

Welches Gebot ist Ihnen besonders wichtig?

Viel spannender fand ich über die Gebote nachzudenken, die nicht nur mir, sondern unserer Umfrage zufolge auch vielen anderen Menschen als eher weniger wichtig erschienen. Da wäre zum Beispiel das erste Gebot, dem unserer Umfrage nach die geringste Bedeutung beigemessen wurde: "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir." Zu diesem Gebot habe ich Schwester Philippa Rath getroffen, was ungeheuer spannend war. Diese anderen Götter, um die wir als Gesellschaft tanzen, sind sehr vielfältig: Geld, Autos, sonstige Statussymbole, auch ein übermäßiger Körperkult kann in diese Kategorie fallen. Alles, was wir vergöttern, alles dem wir verfallen, kann uns gefährlich werden. Wir haben verlernt, unser Glück aus uns selbst zu schöpfen. 

Was unterscheidet diese Dokumentation von Ihren bisherigen Engagements?

Was ich an Dokumentationen grundsätzlich spannend finde ist, dass man dabei auf eine Reise geht und unheimlich viel über die jeweiligen Themen lernt. Diese Reise durch die Zehn Gebote war überaus erkenntnisreich und sehr bereichernd. Sie hat mich dazu angeregt, über mein Leben nachzudenken. Außerdem durfte ich viele spannende Menschen kennenlernen. Zu "Du sollst Vater und Mutter ehren" habe ich zum Beispiel Carlos Benede getroffen, der selbst in Obhut aufgewachsen ist und nun ein Kinderheim gegründet hat. Für diese Kinder ist er zur Vaterfigur geworden. Es war wahnsinnig berührend zu hören, wie sie über ihn sprechen, wie viel er ihnen bedeutet. Das war unheimlich emotional und hat nicht nur mich, sondern auch Carlos am Ende des Drehtages zu Tränen gerührt.

Die Fragen stellten Marion Leibrecht und Harald Hamm.

Kurzbiografie Collien Ulmen-Fernandes

Collien Ulmen-Fernandes, geboren 1981 in Hamburg, ist indischer und deutsch-ungarischer Abstammung und als Moderatorin, Schauspielerin und Autorin tätig. 

Begonnen hat ihre Karriere 2001 mit BravoTV auf RTL2. Es folgten viele weitere Formate unter anderem bei Viva, ProSieben, Sat.1, RTL2, VOX, Kabel1, ZDF, sky, MDR, ORF und 3sat aus unterschiedlichen Genres wie Magazin, Reportage, Comedy und Show.

Als Schauspielerin spielte Collien in über 50 Fernseh- und Kinofilmen sowie Serien, darunter viele Hauptrollen.

Collien Ulmen-Fernandes ist an Weihnachten 2021 im ZDF sowohl als Host in der Dokumentation "Die 10 An-Gebote" als auch im Traumschiff zu sehen. 

Als Bestsellerautorin für die Kinderbuchreihe "Lotti&Otto" und als Kolumnistin für die Zeitschrift ELTERN und die Süddeutsche Zeitung sowie als Moderatorin von Social Factuals bei ZDFneo setzt sie sich intensiv mit Familienthemen auseinander.

Collien Ulmen-Fernandes ist mit Christian Ulmen verheiratet und Mutter einer neunjährigen Tochter.

Fotos

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