"Die 2000er - Jahrzehnt der Spaltung". Fotocredit: ZDF/Thomas Frischhut.
"Die 2000er - Jahrzehnt der Spaltung". Fotocredit: ZDF/Thomas Frischhut.

Die 2000er – Jahrzehnt der Spaltung

Vierteilige Doku-Reihe

Das erste Jahrzehnt der 2000er-Jahre zieht neue Gräben – in Deutschland und der Welt. Wie erlebten die Deutschen diese Zeit? In der vierteiligen ZDFinfo-Dokumentation erinnern sich Prominente wie Sönke Wortmann, Regina Halmich, Jakob Augstein, Sarah Wiener oder Barbara Hahlweg.

  • ZDF info, Sonntag, 29. November 2020, ab 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Sonntag, 29. November 2020, 10.00 Uhr

Texte

Sendetermine und Stabangaben

Sonntag, 29. November 2020, ab 20.15 Uhr, ZDFinfo: "Die 2000er – Jahrzehnt der Spaltung"   

20.15 Uhr: "2000-2001 – Terrorkrieg und TV-Trash"
21.00 Uhr: "2002-2004 – Naturgewalt und Nipplegate"   
21.45 Uhr: "2005-2007 – Sommermärchen und Kanzlerkrawall"
22.30 Uhr: "2008-2009 – Obama-Rausch und Banken-Crash"

 

Erneute Ausstrahlung: Donnerstag, 3. Dezember 2020, ab 15.45 Uhr

 

Stab

AutorAndré Meier
Produktion  doc.station medienproduktion Berlin
RedaktionChristian Deick, Evgenia Ploch
Länge 4 x 45 min

Inhalt

Das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts zieht neue Gräben – in Deutschland und der Welt. Terror und Krieg prägen die Dekade ebenso wie die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, Globalisierungsgewinnern und -verlierern. Auf der anderen Seite stellt die digitale Revolution den Alltag der Menschen auf den Kopf: Das Internet wird zum Allgemeingut, das Smartphone zum ständigen Begleiter. Waren die 90er-Jahre ein Jahrzehnt der deutschen Nabelschau, führten die Nullerjahre zurück auf die politische Weltbühne – von den Anschlägen auf das World Trade Center über den Krieg am Hindukusch bis zum großen Börsencrash.

Inhalt der einzelnen Folgen

2000-2001 – Terrorkrieg und TV-Trash
Anfang 2000: Terror und Krieg spalteten die Welt. In Deutschland wuchs die Kluft zwischen Arm und Reich. Ein Spendenskandal erschütterte die Union und ebnete Angela Merkel als erster Frau den Weg zur Parteivorsitzenden. Die neue Reality-Show "Big Brother" erhitzte die Gemüter ebenso wie der Drogenkonsum des designierten Fußballnationaltrainers Christoph Daum.

Die Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 wurden zur historischen Zäsur. Fortan bestimmten Krieg und Terror die Dekade und holten Deutschland auf die weltpolitische Bühne zurück.


2002-2004 – Naturgewalt und Nipplegate
In Afghanistan kämpften deutsche Soldaten an der Seite der USA gegen die Taliban. Doch nach Afghanistan rückte der Irak ins Visier der USA. Deutschland musste Farbe bekennen. Als der Krieg gegen Saddam Hussein begann, war der Westen tief gespalten.

Ein junger Student in den USA brachte Facebook an den Start, und Steve Jobs präsentierte den ersten iPod. Die Musikbranche befand sich im Umbruch: Streamingdienste veränderten den Markt und ließen den Verkauf von CDs einbrechen. Sie bedeuteten für den Walkman das endgültige Aus.

Im Fernsehen suchte Deutschland den Superstar – und die CDU einen Kanzlerkandidaten. Als er 2002 gefunden war, duellierten sich Edmund Stoiber und Bundeskanzler Gerhard Schröder erstmals live im Fernsehen vor Millionen Zuschauern.

In den USA sorgten Aufnahmen aus dem Militärgefängnis Abu Ghraib weltweit für Aufsehen. Und noch ein Ereignis erregte die amerikanischen Gemüter: 2004 kam es beim Super Bowl zum sogenannten "Nipplegate". Ein Show-Auftritt von Justin Timberlake und Janet Jackson, bei dem die Brust der Sängerin entblößt zu sehen war, wurde zum Skandal.


2005-2007 – Sommermärchen und Kanzlerkrawall
Die rot-grüne Regierung beschloss Hartz IV – am Ende zerriss das die SPD. 2005 wurde Angela Merkel als erste Frau in Deutschland Bundeskanzlerin. Und im Vatikan wurde ein Deutscher Papst: Als Benedikt XVI. wurde Joseph Ratzinger 2005 neues Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.

Die Fußball-WM im eigenen Land bescherte Deutschland 2006 ein schwarz-rot-goldenes Sommermärchen – auch ohne Titelgewinn. Das iPhone hingegen trat 2007 seinen Siegeszug an. Die neuen Smartphones veränderten weltweit den Alltag und die Kommunikation der Menschen.


2008-2009 – Obama-Rausch und Banken-Crash
2008 schlitterten die USA in eine tiefe Finanzkrise. Die Weltwirtschaft wurde bald mitgerissen. Kurzarbeit und die sogenannte Abwrackprämie sollten in Deutschland den Abschwung bremsen.

Genuss versprachen in den Nullerjahren Koch-Shows – und am Schlagerhimmel gab es einen neuen Star: Helene Fischer.

Die Augen der Welt richteten sich auf die USA: Mit Barack Obama zog 2009 der erste afroamerikanische Präsident ins Weiße Haus ein. Er galt als Hoffnungsträger und erhielt 2009 den Friedensnobelpreis. Das Komitee in Oslo würdigte damit seine "außergewöhnlichen Bemühungen für die Zusammenarbeit zwischen den Völkern". Noch hoffte die Welt, dass die von Terror und Krieg geprägten Nullerjahre ein friedliches Ende finden würden.

O-Ton-Geber

In der vierteiligen ZDFinfo-Dokumentation erinnern sich Prominente: Neben dem Regisseur Sönke Wortmann und der Boxlegende Regina Halmich erzählen unter anderen Hajo Schumacher, Jakob Augstein, Sarah Wiener, Barbara Hahlweg, Claudia Neumann sowie Mieze Katz und Eva Briegel, die Frontfrauen der Bands "Mia" und "Juli", von den gesellschaftlichen Herausforderungen und ihren Erlebnissen in den Nullerjahren. So entsteht ein ganz persönlicher Blick beim Streifzug durch die ersten Jahre des neuen Jahrtausends.

Infos zu ZDFinfo

Die Wissensvermittlung bleibt der Markenkern von ZDFinfo – mit langen Dokumentationsstrecken aus den Bereichen Zeitgeschichte, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. Wissens-Dokus im "Fernsehen zum Mitreden" sind gefragt: Im Monat August 2020 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,6 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 2,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2019 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,5 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,4 Prozent bei Zuschauer gesamt und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Zur Entwicklung der Marktanteile:

ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. 2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100,
und über https://presseportal.zdf.de/presse/die2000er

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