Copyright: ZDF / Warren Orchard
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Die Pembrokeshire Morde

Free-TV-Premiere

Montagskino im ZDF: DCS Steve Wilkins (Luke Evans) ist überzeugt, dass zwei bisher ungelöste Mordfälle und eine nicht aufgeklärte Sexualstraftat auf denselben Täter zurückzuführen sind. Er rollt die Cold Cases aus den 90er-Jahren im Südwesten von Wales neu auf, um zu beweisen, dass der kurz vor seiner Haftentlassung stehende John William Cooper (Keith Allen) nicht nur ein Einbrecher, sondern ein Serien-Killer ist. Das ZDF zeigt die auf einer wahren Geschichte basierende Miniserie als Free-TV-Premiere  zusätzlich zur deutschen Fassung ist sie wahlweise im englischen Original zu sehen.

  • ZDF, Montag, 6. Juni 2022, drei Folgen ab 22.00 Uhr
  • ZDF Mediathek, Jeweils im Anschluss an die TV-Ausstrahlung, vier Wochen lang

Texte

Stab und Besetzung

Drehbuch und Idee    Nick Stevens
Regie       Marc Evans
Kamera       Baz Irvine
Schnitt      Tim Hodges
Musik      Carly Paradis
Produktion       World Production, Britbox,
Severn Screen
Produzent       Ed Talfan
Redaktion     Andrea Bette
Länge       3 x circa 47 Minuten

 

Die durchgehenden Rollen und ihre Darsteller*innen

DCI Steve Wilkins         Luke Evans
John William Cooper     Keith Allen
Pat Cooper     Caroline Berry
Adrian/ Andrew Cooper      Oliver Ryan
DI Ella Richards      Alexandria Riley
DS Gareth Rees     Charles Dale
DCS Coles      Rhodri Evan
DCI Jim Morris     Roger Evans
Jonathan Hill     David Fynn
Dr. Angela Gallop   Anastasia Hille
DI Lynne Harries Steven Meo
DS Glyn Johnson Richard Corgan
und andere

Die Pembrokeshire Morde (1)

Zwei ungelöste Doppelmorde erschütterten Wales in den neunziger Jahren. 2006 rollt Steve Wilkins den Fall erneut auf. Er vermutet hinter den Verbrechen einen Serienkiller, und es gibt einen Verdächtigen: John Cooper, der kurz vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis steht.

2006. DCI Steve Wilkins ist aus London nach Wales zurückgekehrt, in den Süden, an die berühmte Steilküste von Pembrokeshire. Er ist geschieden, hat aber ein gutes Verhältnis zu seinen fast erwachsenen Kindern Jack und Amy.

Im Fernsehen sieht Steve eines Abends zufällig einen Beitrag über einen 17 Jahre zurückliegenden Doppelmord: Scheinbar ohne jedes Motiv wurde das Ehepaar John und Gwenda Dixon auf dem malerischen Küstenweg oberhalb der See ermordet.

Ein Verdächtiger, der Einbrecher John William Cooper, wurde schnell wieder laufengelassen, aber Wilkins vermutet nach einem Besuch bei dem damals leitenden Ermittler, dass die Polizei voreingenommen war und nicht sorgfältig genug ermittelt hatte. Der Fall wurde nicht weiterverfolgt.

John William Cooper sitzt wegen Einbrüchen und Raubüberfällen mittlerweile seit Jahren in Haft, steht aber kurz davor, auf Bewährung entlassen zu werden. Aufgrund einer sorgfältigen Analyse der Indizien vermutet Wilkins, dass Cooper nicht nur die Dixons getötet hat, sondern auch die Geschwister Richard und Helen Thomas – ein weiterer Cold Case.

Der DCI ist zudem überzeugt, dass Cooper maskiert eine Gruppe von Jugendlichen überfallen und eines der Mädchen vergewaltigt hatte. Cooper wäre damit nicht nur ein Einbrecher und Dieb, sondern auch ein Mörder und Sexualstraftäter. Wilkins befürchtet zudem, dass Cooper nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis weitere schwere Straftaten begehen werde.

Er kann eine Sonderkommission bilden, deren oberstes Ziel es ist, Cooper mittels eines DNA-Beweises als Mörder zu überführen. Die Forensik hat große Fortschritte gemacht, und bei den 3000 Asservaten gibt es reichlich Material, das Cooper gehörte, darunter zwei Schrotflinten. Die finanziellen Mittel der Sonderkommission sind allerdings beschränkt. Erste Asservate, die sie an eine bekannte Londoner Rechtsmedizinerin schicken, bringen keinen Durchbruch.

Der Bewährungsausschuss ist Cooper gewogen, Wilkins kann ihn nicht von seinem Verdacht überzeugen. Zur gleichen Zeit plant Reporter Jonathan Hill, eine Doku über die Morde zu drehen. Wilkins fürchtet, Cooper könne zu viele Infos erhalten, und kann mit Hill einen Deal abschließen: Hill hält sich zunächst zurück, bekommt aber im Fall eines Erfolgs der Sonderkommission exklusive Informationen von der Polizei. Hill geht auf das Angebot ein und ermöglicht Steve Wilkins, Cooper mit einem gezielten Hinweis in einer lokalen Nachrichtensendung, die dieser im Gefängnis regelmäßig sieht, anzufixen.

Cooper hat im Gefängnis nur Besuch von seiner Frau Pat erhalten. Zu seinem Sohn Adrian, der sich inzwischen Andrew nennt, hat das Ehepaar schon lange keinen Kontakt mehr. Wilkins und DI Ella Richards besuchen Andrew. Dieser ist auf eine Gehhilfe angewiesen und lebt in ärmlichen Verhältnissen. Der Besuch der Polizei ist ein Schock für ihn.

Pembrokeshire ist eine Grafschaft im südlichen Wales, berühmt für ihre spektakuläre Steilküste. Die mehr als 200 Kilometer lange Küstenlinie gehört fast komplett zum Pembrokshire-Nationalpark.

Hauptdarsteller Luke Evans kehrt mit der Miniserie in heimische Gefilde zurück: Geboren im walisischen Pontypool wuchs er im Süden des Landes, in Aberbargoed, auf. Bereits mit 17 Jahren hat er sein Elternhaus verlassen und zog in die walisische Hauptstadt Cardiff, später nach London, wo er ein Stipendium für das London Studio Centre bekommen hatte. Evans ist sowohl auf den Bühnen des Londoner West Ends als auch in der internationalen Filmszene zu Hause. Er trat in zahlreichen, teilweise sehr populären Studiofilmen und Franchises auf, unter anderen in der "Fast & Furious" -Reihe, der "Hobbit" -Trilogie, der Disney-Real-Verfilmung von "Die Schöne und das Biest" oder "Dracula Untold". Dabei ist Evans nicht darauf abonniert, immer den Helden zu spielen.

Gegenspieler Keith Allen, ebenfalls Waliser, ist in zahlreichen britischen Serien und Filmen aufgetreten.

"Die Pembrokeshire Morde" basieren auf einer wahren Geschichte: John William Cooper ist ein verurteilter britischer Serienkiller. Er wurde auch "Bullseye Killer" oder "Wildman" genannt.

Die Pembrokeshire Morde (2)

Der Polizei fehlen Beweise, um John Cooper als Mörder zu überführen. DNA-Analysen alter Beweisstücke bleiben erfolglos. Coopers Entlassung auf Bewährung kann nicht verhindert werden.

John Cooper sieht das Interview, das DCI Steve Wilkins TV-Reporter Jonathan Hill gibt, im Gefängnis im Fernsehen. So erfährt Cooper, dass die Polizei die alten ungelösten Fälle wieder aufrollt, in denen er kurzfristig als Verdächtiger galt. Er verbringt viel Zeit in der Gefängnisbibliothek, um sich über moderne Ermittlungstechniken mittels DNA-Analysen kundig zu machen.

Das Budget von Wilkins' Team ist aufgrund der ergebnislosen DNA-Analysen erheblich geschrumpft. Forensikerin Dr. Angela Gallop macht das Team darauf aufmerksam, dass auch ein lückenloser Nachweis von Faserspuren einen Täter überführen kann. Wilkins sucht nach Hinweisen, welche Beweisstücke Cooper Sorge bereiten könnten, um zielgenauer vorgehen zu können. Cooper wird aus dem Gefängnis zu Verhören gebracht, die Wilkins unter anderen von Ella Richards durchführen lässt.

Cooper beschuldigt seinen Sohn Adrian, der sich selbst Andrew nennt, ein Mörder zu sein, weil er behauptet, die vorgelegten Asservate hätten alle Adrian gehört. Aus der damaligen Untersuchung gibt es eine Phantomzeichnung des mutmaßlichen Täters, die diesen von hinten ihn Shorts zeigt. Diese Shorts befinden sich nicht bei den Asservaten. Cooper gibt zu, welche besessen zu haben, jedoch habe Adrian sie getragen.

Der Polizei fehlt außerdem Bildmaterial von Cooper, mit dem die Phantomzeichnung verglichen werden könnte. Die Familie hat angeblich außer zwei überdimensionierten Porträts des Ehepaars Cooper keine Fotos aus der damaligen Zeit.

Der Hinweis auf die Shorts macht Cooper offensichtlich nervös. Er beauftragt seine Frau Pat, Adrian nach den Hosen zu fragen. Die Wiederbegegnung zwischen Mutter und Sohn nach langer Zeit reißt alte Wunden auf. Adrian war im Alter von zwölf Jahren durch Schläge seines Vaters schwer verletzt worden, danach fuhren die Eltern ohne ihr Kind in Urlaub. Im Erwachsenenalter zeigten sich die Spätfolgen: Adrians Rückgrat wird von Nägeln zusammengehaltenen, doch die Vergangenheit hat nicht nur physische Spuren hinterlassen.

Auch Wilkins sorgt sich um Andrew. Bei einem Besuch erfährt der Polizist, dass sich tatsächlich noch eine alte Badehose in dessen Besitz befindet, die mit den gesuchten Shorts identisch sein könnte.

Und der Zufall kommt der Polizei zu Hilfe. In einem von Cooper häufig besuchten Pub findet Wilkins ein altes Foto. Cooper war leidenschaftlicher Darts-Spieler, trat im Jahr 1989 in einer Darts-TV-Show, dem Quiz "Bullseye", auf. Reporter Hill besorgt für das Team von Wilkins die alten, in Leeds eingelagerten Videomitschnitte. Die Ähnlichkeit Coopers bei seinem Auftritt in der Show mit der Phantomzeichnung ist verblüffend.

Cooper wird aus dem Gefängnis entlassen. Er zieht zurück zu seiner Frau Pat, die sich vor ihrem Mann zu fürchten scheint. Noch in derselben Nacht wird aus dem einsam gelegenen Haus der Notruf gewählt.

Die Pembrokeshire Morde (3)

Die Entdeckung eines Beweisstücks führt dazu, dass die Staatsanwaltschaft Anklage gegen John Cooper erhebt. In Swansea beginnt der Prozess.

Coopers Frau Pat wird kurz nach der Entlassung ihres Mannes John aus der Haft tot aufgefunden. Steve Wilkins lässt untersuchen, ob Pat eines natürlichen Todes gestorben ist.

Die Polizei ist unter Druck. Wilkins hält Cooper für eine tickende Zeitbombe, fürchtet, dass er wieder morden wird. Doch nach wie vor fehlt eine Verbindung Coopers zum Mord am Ehepaar Dixon und den Geschwistern Thomas.

Wilkins lässt die Felder rund um Johns ehemaligen Wohnsitz nach einer Shorts untersuchen, die er für das entscheidende Indiz hält, um Cooper mit den Morden in Verbindung bringen zu können. In Feldern und Hecken pflegte Cooper sein Diebesgut zu verstecken. Doch es findet sich nichts. Denn die Shorts liegen bereits unter den vielen Asservaten. Auf dem alten Foto der Beweismittel sehen sie allerdings blau aus. Steve lässt das Original aus dem Asservaten-Lager holen – es ist khaki-farben – und schickt es zur forensischen Untersuchung. Endlich ein Treffer und die genauere Untersuchung führt zu Coopers Verhaftung und Anklage in mehreren Punkten.

Verschiedene Zeugenaussagen unterstützen die Anklage, doch Cooper behauptet mit Nachdruck, unschuldig und Opfer eines Justizirrtums zu sein.

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