Drei "WISO"-Dokumentationen am 13., 20. und 27. Juli 2020 im ZDF
Drei "WISO"-Dokumentationen am 13., 20. und 27. Juli 2020 im ZDF

Drei "WISO"-Dokumentationen

Wie Corona den Job verändert / Wie das eigene Zuhause sicher wird / Die Inkasso-Falle

Drei "WISO"-Dokumentationen präsentiert das ZDF im Sommer 2020: Am Montag, 13. Juli 2020, 19.25 Uhr, beleuchtet zunächst die Doku "Wir sind Wirtschaft – Wie Corona den Job verändert" die Auswirkungen der Pandemie auf die wirtschaftliche Situation von Arbeitnehmern und Selbstständigen. In der Woche darauf, am Montag, 20. Juli 2020, 19.25 Uhr, verrät der Ex-Einbrecher Siegfried Massat, "wie das eigene Zuhause sicher wird". Und die dritte "WISO"-Dokumentation in diesem Sommer erkundet am Montag, 27. Juli 2020, 19.25 Uhr im ZDF, "Die Inkasso-Falle – Geldeintreibern auf der Spur".

  • ZDF, Montag, 13. Juli 2020, 19.25 Uhr / Montag, 20. Juli 2020, 19.25 Uhr / Montag, 27. Juli 2020, 19.25 Uhr
  • ZDF Mediathek, Montag, 13. Juli 2020, 19.25 Uhr / Donnerstag, 16. Juli 2020, 10.00 Uhr

Texte

Sendetermine und Stab

Montag, 13. Juli 2020, 19.25 Uhr, ZDF

WISO-Dokumentation:
Wir sind Wirtschaft – Wie Corona den Job verändert

Produktion: ZDF
Redaktion: Marcus Niehaves
Länge: ca. 42 Minuten

 

Montag, 20. Juli 2020, 19.25 Uhr, ZDF

WISO-Dokumentation
Ein Ex-Einbrecher packt aus – Wie das eigene Zuhause sicher wird

Film von Andreas Baum

Produktion: Exit-Film
Redaktion: Thomas Klein
Leitung der Sendung: Marcus Niehaves, Catherine Kipp
Länge: ca. 42 Minuten

 

Montag, 27. Juli 2020, 19.25 Uhr, ZDF

WISO-Dokumentation
Die Inkasso-Falle – Geldeintreibern auf der Spur

Film von Andreas Baum

Produktion: Exit-Film
Redaktion: Kerstin Ripper
Leitung der Sendung: Marcus Niehaves, Catherine Kipp
Länge: ca. 44 Minuten

Wir sind Wirtschaft – Wie Corona den Job verändert

Die Corona-Pandemie bedroht viele Arbeitnehmer und Selbstständige in ihrer wirtschaftlichen Existenz: Aufträge brechen weg, Angestellte müssen in Kurzarbeit. Mancher muss sich gar nach einem neuen Job umschauen. Parallel zu diesen beruflichen Herausforderungen müssen auch Privat- und Familienleben neu organisiert werden. Wie wirkt sich dieser völlig veränderte Alltag auf den eigenen Arbeitsplatz aus? Was bedeutet es für die beruflichen Perspektiven? Welche wirtschaftlichen Folgen hat das für Arbeitnehmer und Selbstständige? Diesen Fragen geht die "WISO"-Dokumentation anhand von drei Beispielen nach.

Viele touristische Angebote sind pandemiebedingt nicht oder nur eingeschränkt möglich: Das gilt auch für eine Touristen-Bahn im Harz. Viele Angestellte müssen dort in Kurzarbeit, bangen um ihren Arbeitsplatz und fragen sich, wie sie mit deutlich geringerem Einkommen auf Dauer ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Auch die meisten Messen und Veranstaltungen sind dem Virus zum Opfer gefallen: Für den Chef einer Eventagentur bedeutet das, in kürzester Zeit neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, damit das Unternehmen die Krise überstehen kann. Die unterschiedlichen Corona-Auflagen in den verschiedenen Bundesländern und die sich beständig ändernden Corona-Beschränkungen, stellen ihn bei der Umsetzung seiner Ideen immer wieder vor neue Herausforderungen. Das Hauptproblem einer Familie aus Baden-Württemberg dagegen lautet: Wie lassen sich die Anforderungen des Berufsalltags in der Corona-Krise mit den eingeschränkten Angeboten für Kinderbetreuung in Einklang bringen? Eine zusätzliche Herausforderung besteht darin, dass sich der Familienvater beruflich neu orientieren muss, obwohl die Folgen der Krise für den Arbeitsmarkt und damit auch künftige Jobperspektiven noch alles andere als klar zu sein scheinen.

Um dokumentieren zu können, wie sich die Corona-Pandemie auf Jobs und wirtschaftliche Situation von Arbeitnehmern und Selbstständigen auswirkt, hat "WISO" seine drei Protagonisten seit Beginn der Krise begleitet und zeigt an den drei Beispielen, welche beruflichen Herausforderungen sich aktuell stellen und welche Veränderungen das Virus in der Zukunft bewirken könnte.

Ein Ex-Einbrecher packt aus – Wie das eigene Zuhause sicher wird

Alle sechs Minuten schlagen in Deutschland Einbrecher in Wohnräumen zu: mehr als 87 000 Mal allein im Jahr 2019. Hinzu kommen etwa 86 600 Einbrüche in Keller, Dachböden oder Waschküchen. Die Schadenssumme: rund 292 Millionen Euro – Tendenz steigend. Eingedrungen sind die Täter meist über leicht erreichbare und schlecht gesicherte Fenster oder Türen.

Viele dieser Taten könnten jedoch durch richtiges Verhalten und vor allem durch effektive Sicherungsmaßnahmen verhindert werden, weiß der ehemalige Einbrecher Siegfried Massat aus eigener Erfahrung. In der "WISO"-Dokumentation" packt er aus und verrät den Zuschauern, wie Einbrecher meist vorgehen und wie man sich so gut wie möglich vor ihnen schützen kann.

Dazu demonstriert der ehemalige Dieb unter anderem, welche typischen Schwachstellen die Täter an Wohnungen und Häusern nutzen, um einzubrechen, wie genau sie dabei vorgehen und welche mechanischen und elektronischen Schutzmaßnahmen man am besten ergreift, um Einbrüche zu verhindern. Außerdem zeigt der Ex-Einbrecher, wie leicht Profis Wertsachen in Wohnräumen finden, und klärt auf, was dafür gute und schlechte Verstecke sind und worauf man bei Tresoren achten sollte.

So will Siegfried Massat nach eigener Aussage heute etwas von dem wiedergutmachen, was er im Laufe seiner "Einbrecher-Karriere" angerichtet hat. Nachdem er jahrelang als Berufsverbrecher tätig war und mehrfach im Gefängnis saß, schreibt Massat heute Bücher, hält Vorträge und arbeitet als Sicherheitsberater, um vor Einbruchsrisiken zu warnen.

Weitere Sicherheitstipps geben in der Dokumentation Polizisten und Sicherheitsexperten, die zugleich darüber informieren, für welche vorbeugenden Maßnahmen es sogar eine staatliche Förderung geben kann. Und Versicherungsfachleute erklären, wie sich nach einem Einbruch zumindest der finanzielle Schaden deutlich abmildern lässt. Dass es bei der Bewältigung eines solchen Verbrechens nicht nur um Geld geht, davon berichten Betroffene, die Opfer eines Einbruchs geworden sind und die Sicherheit ihrer eigenen vier Wände danach deutlich erhöht haben.

Die Inkasso-Falle – Geldeintreibern auf der Spur

Schulden sind ein Milliardengeschäft für Inkasso-Unternehmen. Jährlich bearbeiten sie mehr als 20 Millionen Mahnungen. Verbraucherschützer und Schuldnerberater beklagen seit Jahren, dass viele Geldeintreiber unseriös arbeiten. Über die Hälfte aller Forderungen seien unberechtigt, in fast zwei Dritteln aller Fälle würden zu hohe Gebühren verlangt.

Die Tricks der Inkasso-Abzocker sind vielfältig: Sie reichen von Fantasiegebühren über mehrfach gestellte Forderungen bis hin zu Wucherzinsen. So wird auch aus einer ursprünglich geringen Forderung schnell ein riesiger Schuldenberg. Die Folge: Die Schuldner zahlen jahre- oder gar jahrzehntelang, ohne der Schuldenfalle entkommen zu können.

Doch nicht nur deutsche Inkasso-Unternehmen versuchen, ihre "Kunden" über den Tisch zu ziehen. Auch aus dem Ausland agieren Abzocker, versenden massenweise völlig überteuerte oder frei erfundene Inkasso-Forderungen. Aus Tschechien beispielsweise werden Mahnungen für angebliche Telefonate mit Sex-Hotlines verschickt. Die Adressen der deutschen Empfänger stammen oft aus kriminellen Quellen, beispielsweise von unseriösen Gewinnspiel-Anbietern, und werden innerhalb der Szene weiterverkauft.

Ein gutes Geschäft für die Inkasso-Abzocker, die Scham und Angst ihrer Opfer gewinnbringend ausnutzen. Um die Empfänger von Inkasso-Schreiben zur Zahlung zu bewegen, wird oft auch völlig aus der Luft gegriffen mit Klagen, Kontopfändungen, negativen Schufa-Einträgen oder gar mit Haft gedroht. Die Abzocker profitieren von einer schwammigen Gesetzeslage, machtlosen Ermittlern sowie augenscheinlich unwilligen Gerichten und Aufsichtsbehörden.

Das kritisiert auch Boris Wita, Jurist der Verbraucherzentrale Kiel: "In den einzelnen Bundesländern liegt die Inkasso-Aufsicht bei ganz unterschiedlichen Stellen, meist Amts- oder Landgerichten, und die prüfen nach eigenem Bekunden so gut wie gar nichts! Da wird praktisch jede Gaststätte hierzulande strenger kontrolliert als ein Inkasso-Unternehmen."

Die Folge: Trotz vorhandener Sanktionsmöglichkeiten wird gegen unseriöse Unternehmen bei Fehlverhalten so gut wie nie ein Bußgeld verhängt und auch die Inkasso-Erlaubnis nicht entzogen. Das würden viele Abzocker schamlos ausnutzen – zulasten ihrer Opfer.

Die investigative Dokumentation von Andreas Baum deckt im In- und Ausland auf, wie das Geschäft mit der Inkasso-Abzocke funktioniert, wer davon profitiert und wer die Leidtragenden sind. Expertinnen und Experten geben Tipps, zeigen, woran man unberechtigte oder überhöhte Forderungen erkennt und wie man sich erfolgreich dagegen wehrt.

Infos zu "WISO"

Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin "WISO" bietet jeden Montag um 19.25 Uhr 45 Minuten Service und Verbraucherinformationen. Das Magazin stellt die Auswirkungen politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen für die Verbraucher verständlich dar und gibt konkrete und umsetzbare Tipps. Mit dem Test von Produkten und Dienstleistungen deckt es außerdem regelmäßig Missstände auf.

Bis zu 48 Mal im Jahr informiert "WISO" über wirtschafts- und sozialpolitische Themen, über Steuerfragen und Verbraucherrechte, gibt Tipps und Hinweise zu Fragen der Geldanlage oder Altersvorsorge, informiert über die neuesten Smartphones oder Tablets. Das Themenspektrum reicht zudem von Beruf und Gesundheit über Rente bis hin zur Pflege oder Unterhalt.

Seit November 2016 ist Marcus Niehaves Redaktionsleiter und Moderator von "WISO". Seit 2014 ist zudem Sarah Tacke als "WISO"-Moderatorin aktiv.

"WISO startete am 3. Januar 1984 als Nachfolgesendung von "Bilanz" und wird heute live, aber nicht mehr vor Studiopublikum produziert. Eine "WISO"-Sendung kostet zirka 105.000 Euro.  

 

"WISO"-Dokumentationen

Ergänzend zu den Magazin-Ausgaben realisiert die Redaktion seit 2008 zwei bis dreimal im Jahr "WISO"-Dokumentationen.

Die "WISO"-Dokumentationen in der Übersicht (mit Erstsende-Datum)

Die Ebay-Falle – Ein Auktionshaus, die Gauner und die Opfer (16. Juni 2008)
Die Weihnachts-Falle – Das große Geschäft mit kleinen Spenden (22. Dezember 2008)

Die große Gier – Wie die Banken unsere Zukunft verspielen (29. Juni 2009)
Aufgetischt und abserviert – Die Tricks der Lebensmittelindustrie (14. Juni 2010)
Verirrt im Telefondschungel – Wie DSL & Co. uns das Leben schwer machen (21. Juni 2010)

Alles lecker, oder was? – Lebensmittel zwischen Werbung und Wahrheit (27. Juni 2011)
Albtraum Traumreise – Die Tricks der Urlaubsbranche (4. Juli 2011)
Die Bank gewinnt immer! Von Krise, Kunden und Krediten (11. Juli 2011)

WISO-Duell: Kreuzfahrt gegen Cluburlaub (16. Juli 2012)
WISO-Duell: Ist Bio besser? (23. Juli 2012)

Weg mit dem Speck – Die beliebtesten Diäten im WISO-Test (7. Januar 2013)
Ich mach mein Ding! – Deutscher Gründerpreis 2013 (25. Juni 2013)
Die 10 größten Urlaubsfallen – WISO-Tipps für perfekte Ferien (15. Juli 2013)
Die 10 besten Kontaktbörsen – WISO-Tipps für die Partnersuche (22. Juli 2013)

Die Maschen der Wellness-Branche – Das Geschäft mit dem Wohlfühlen (16. Juni 2014)
Die Maschen der Banken – Fragwürdige Geschäfte mit Zinsen und Gebühren (23. Juni 2014)
Die Maschen der Handwerker – Schlechter Service, hohe Rechnungen (18. August 2014)

Kein Anschluss unter dieser Nummer – Ärger mit Telekom & Co. (10. August 2015)
Abzocke in Deutschland – Kartelle auf Kosten der Kunden (17. August 2015)

Weltmacht Google – Wie ein Konzern unser Leben bestimmt (4. Januar 2016)
Die Schnäppchen-Falle (1. August 2016)
Die Zucker-Falle (8. August 2016)

Traumurlaub Kreuzfahrt – Sonnendeck mit Schattenseiten (1. Mai 2017)
Mein Traumurlaub – Wie die Deutschen verreisen (17. Juli 2017)
Verliebt, verheiratet, verklagt – Wenn Familien auseinanderbrechen (24. Juli 2017)
Amazon – gnadenlos erfolgreich (18. Dezember 2017)

Patienten im Visier – Ärzte zocken ab (18. Juni 2018)
Wenn Eltern alt werden – Beratung, Betreuung, Bezahlung (1. Oktober 2018)
Falsche Versprechen – So lassen wir uns manipulieren (8. Oktober 2018)

Mit 500 PS durch Europa – Unterwegs mit dem WISO-Truck (20. Mai 2019)
Kunden in der Warteschleife – Die langen Leitungen von Telekom, Vodafone & Co. (24. Juni 2019)
Fake Food – Das Geschäft mit dem Etikettenschwindel (22. Juli 2019)
Gekaufte Sterne – Das Geschäft mit den Internetbewertungen (29. Juli 2019)

 

"WISO" im Netz

"WISO"-Informationen sind seit Mitte 1996 auch im Internet verfügbar – unter wiso.de.

 

"WISO"-Redaktion

Marcus Niehaves leitet die "WISO"-Redaktion, seine Stellvertreterin ist Catherine Kipp. Marcus Niehaves moderiert die Sendung, zweite Moderatorin ist Sarah Tacke. Chef(in) vom Dienst (CvD) sind Dr. Matthias Nick und Ute Mattigkeit.

 

Die "WISO"-Moderatoren seit 1984

1984 bis 1986: Friedhelm Ost (Moderator und Redaktionsleiter)

1986 bis 1992: Hans-Ulrich Spree (Moderator und Redaktionsleiter)

1986 bis 2002: Michael Jungblut (Moderator und Leiter der ZDF-Hauptredaktion Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik)

1992 bis 2014: Michael Opoczynski (Moderator und Leiter der ZDF-Hauptredaktion Wirtschaft, Recht, Soziales, Service und Umwelt)

2003 bis 2004: Angela Elis (Moderationsvertretung)

2004 bis 2011: Valerie Haller (Moderationsvertretung)

2011 bis 2016: Martin Leutke (Moderator und Reaktionsleiter)

seit 2014: Sarah Tacke (Moderationsvertretung

seit 2016: Marcus Niehaves (Moderator und Redaktionsleiter)

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über
https://presseportal.zdf.de/presse/wiso

Weitere Informationen

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