Katrin (Katja Weitzenböck). Fotocredit: ZDF/Daniela Incoronato
Katrin (Katja Weitzenböck). Fotocredit: ZDF/Daniela Incoronato

"Ein Sommer in Prag" mit Katja Weitzenböck

Neuer Film aus der "Herzkino"-Reihe

Katrin reist vornehmlich aus beruflichen Gründen in die tschechische Hauptstadt Prag. Doch schon bald begibt sie sich auf die Spuren ihrer eigenen Vergangenheit ...

  • ZDF, Sonntag, 21. Mai 2017, 20.15 Uhr und Sonntag, 4. Juni 2017, 20.15 Uhr

    Texte

    "Ein Sommer in Prag" - Stab, Besetzung, Inhalt

    Stab 

    Buch                         Jindrich Mann, Lucia Mann
    Regie              Karola Meeder
    Kamera                Enzo Brandner
    Musik                Ulrich Reuter
    Produktion             Moviepool GmbH München
    Produzentin        Bernadette Schugg
    Redaktion           Rita Nasser
    Länge         ca. 89 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller 

    Katrin Gutmann                   Katja Weitzenböck
    Jannick     Peter Benedict  
    Jana        Laura Preiss
    Raul      Timur Isik 
    Richard       Tomás Hanák
    Elischka / Olga    Ljuba Krbová  
    Dr. Leo Vukotic     Zdenek Pechácek
    Janas Freund      Martin Kolda
    Filip     Alfons Duska
    Schaffner    Zdenek Mucha
    und andere

     

    Inhalt

    Bei einem Kongress in Prag soll Dr. Katrin Gutmann (Katja Weitzenböck) einem interessierten Fachpublikum die von ihr entwickelte App "Sorry" vorstellen. Dass diese App jedoch unmittelbar mit Katrins eigenem Schicksal verknüpft ist, ahnen die Teilnehmer nicht. Denn auch sie hat Grund genug, sich bei jemandem zu entschuldigen.

    Katrins erste große Liebe Richard (Tomás Hanák), der Vater ihrer erwachsenen Tochter Jana (Laura Preiss) lebt heute in Prag. Schon während der Schwangerschaft hatte Richard sie verlassen - zumindest hat es sich für Katrin in den vergangenen drei Jahrzehnten so dargestellt. Schließlich war er es, der Ende der 80er-Jahre von einer Reise nach Paris nie mehr zu ihr zurückgekehrt ist.

    Ihrer Tochter hat sie erst vor wenigen Monaten offenbart, dass Richard ihr Vater ist. Seitdem hat Jana den Kontakt zur Mutter komplett abgebrochen. Doch ihre Verlustängste bringen Katrin dazu, dem blinden Fleck in ihrem Leben endlich entgegenzutreten und ihre Vergangenheit aufzuarbeiten - eben auch, um Jana zurückzugewinnen.

    Ihre Anläufe, Richard in Prag aufzusuchen, scheitern zunächst.  Doch dass jetzt auch Jana in der tschechischen Hauptstadt auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater ist, ahnt Katrin nicht. Die unabhängige Suche von Mutter und Tochter bringt das tragische Schicksal von Katrin und Richard zutage: ein verhängnisvolles Missverständnis während des Kalten Krieges, an dem keiner Schuld hat und das doch nur mit gegenseitigem Verzeihen befriedet werden kann.

    Rückblick: "Ein Sommer auf Zypern"

    Buch                    Birgit Maiwald
    Regie            Jorgo Papavassiliou  
    Kamera            Vladimir Subotic
    Musik            Micki Meuser
    Produktion             Ariane Krampe Filmproduktion
    Produzentin        Ariane Krampe
    Redaktion           Rita Nasser
    Länge         ca. 89 Minuten

     

    Die Darsteller und ihre Rollen

    Tina Driesen              Annika Blendl
    Elyas Basdekis       Adam Bousdoukos
    Aiven Basdekis       Orhan Kilic
    Stella           Ivan Anderson
    Moritz Driesen       Leon de Greiff, Lino de Greiff
    Fatma          Özay Fecht
    Ioannis        Ramin Yazdani
    und andere

     

    Inhalt

    Tina Driesen (Annika Blendl) und ihr Sohn Moritz (Leon und Lino de Greiff) sind nicht nur nach Zypern gereist, um ein paar Tage in der Sonne zu verbringen – Moritz hat eine Mission: Er will unbedingt seinen Vater Aiven (Orhan Kilic) ausfindig machen. Kennengelernt hat der Elfjährige seinen Erzeuger nie, denn nach einem folgenschweren Urlaubsflirt, brach seine Mutter jeglichen Kontakt zu Aiven ab.

    Zu Recht, findet Tina, als sie Aiven nach all den Jahren nun wieder gegenübersteht: Der verheiratete Exportunternehmer macht keinerlei Anstalten, sich zu seiner Vaterschaft zu bekennen. Seiner Familie gegenüber hat er nie ein Wort von seinem Sohn erwähnt. Kein Wunder, dass Moritz' und Tinas Erscheinen Aiven und seine Frau Stella (Ivan Anderson) in eine emotionale Krise stürzen. Denn die beiden wünschen sich schon seit Jahren ein Kind.

    Doch so schnell will Moritz den Traum, endlich eine Bindung zu seinem Vater aufzubauen, nicht aufgeben. Mit der Hilfe seines Onkels Elyas (Adam Bousdoukos) überredet er Tina zu einem Besuch bei Aivens gemischt-zypriotischen Eltern. Uneigennützig handelt Elyas dabei aber nicht: Er will seinen verunsicherten Bruder unter Druck zu setzen, damit dieser ihm endlich den ihm zustehenden Anteil des Familienunternehmens auszahlt. Mit dem Geld will Elyas sein Herzensprojekt verwirklichen und eine Taverne eröffnen.

    Einmal in dem Landhaus angekommen, bringen Tina und Moritz die vermeintlich so festgefügten Familienbande kräftig ins Wanken: Aiven und Elyas zerstreiten sich, Elyas verliebt sich in Tina, Moritz sucht die Nähe zu seinem Vater und die Großeltern tappen im Dunkeln. Erst als Aiven sich entschließt, der ganzen Familie reinen Wein einzuschenken, können sich die Dinge neu ordnen.

     

    Statements der Hauptdarsteller und des Regisseurs

     

    Statement von Annika Blendl

    Ich erinnere mich mit großer Freude an diese verrückten Dreharbeiten zurück. Das war nicht nur ein richtig heißer Sommer – mitunter Extremtemperaturen von 38°C bis 40°C vor der Kamera, wochenlang kein einziger Regentropfen – sondern auch eine Zeit voller guter Geschichten. Ein lustiges Chaos, mir kam es beinah vor wie ein ganzes Jahr auf Zypern!

    Es gibt eine Stelle am Strand im Naturschutzgebiet nördlich von Ágios Geórgios. Dort legen in der Lara-Bucht die Meeresschildkröten ihre Eier ab. Unvergesslich waren auch die Sonnenuntergänge am Aphroditefelsen. Dieser Ort gilt als Geburtsstätte der Aphrodite, der "schaumgeborenen" Göttin der Liebe und Schönheit aus den griechischen Sagen. Ein überragender romantischer Ausblick, wenn die Sonne hinter dem Horizont versinkt...

    Mit Lino und Leon de Greiff, den beiden Jungs aus München, zu arbeiten war sehr entspannt. Sehr schlau, verspielt und perfekt vorbereitet kamen sie morgens ans Set. Wir hatten Spaß bei unseren Szenen und vor allem bei den gewagten Autofahrten in den Bergen – dort herrscht ja immer noch Linksverkehr. Lino und Leon waren oft mit mir Eis essen, das war ein Ritual.

    Ich habe mich in der Umgebung der launenhaften Großfamilie des Films sehr wohl gefühlt. Selber habe ich zwei Schwestern und drei Brüder und wir sind in einem sehr lebendigen Haus in der Nähe von Köln aufgewachsen. Nie hab ich mich anders gefühlt als in südländischen Verhältnissen. Wir waren alle eher temperamentvoll, musikalisch und immer viel zu laut.

     

     

    Statement von Adam Bousdoukos

    Das Besondere an dem Film ist, dass es die Geschichte einer gemischten Familie ist: der Vater griechisch-zypriotisch, die Mutter türkisch-zypriotisch und dann die beiden Söhne. Aus einer Liaison mit einer Deutschen stößt nun auch noch ein Enkelkind zu der Familie. Die daraus entstehenden Turbulenzen, mal tragisch, mal komisch, sind programmiert.

    Da ich selbst mit zwei Brüdern aufgewachsen bin, weiß ich um die Beziehung zwischen Brüdern. Auch die mediterrane Kultur spielt in meinem Leben eine Rolle. Ich bin wie Elyas ein Familienmensch und versuche die Familie zusammenzuhalten. Das ist wohl die größte Gemeinsamkeit, die wir haben.

    Zypern ist ein Schmelztiegel so vieler verschiedener Kulturen: Griechenland, die Türkei und der anliegende Nahe Osten prägen die kulinarische Vielfalt. Ich konnte während der Dreharbeiten viele neue Geschmäcker entdecken. Ich habe Rezepte gesammelt und mich inspirieren lassen. Zu Hause bei meiner Familie probiere ich  nun all die Dinge aus, die mich geschmacklich bereichert haben.

     

     

    Statement von Regisseur Jorgo Papavassiliou

    Ich hatte während der Dreharbeiten auf Zypern mit einem kulturell bunt gemischten Team eine fantastische Zeit. Insbesondere die Zusammenarbeit mit den türkischen, griechischen, zypriotischen und deutschen Schauspielern war herausragend. Ein Beweis, dass Völkerverständigung keine Grenzen kennt und gute Unterhaltung mehr sein kann, als eben "nur" unterhaltend.

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