Copyright: ZDF/Bernd Schuller
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Flucht durchs Höllental

Der Fernsehfilm der Woche

Thriller mit Hans Sigl in der Hauptrolle: Der Münchner Strafverteidiger Klaus Burg wird nach der Entführung seiner Tochter selbst zum Gejagten. In weiteren Rollen sind Christian Redl, Karen Böhne, Marleen Lohse, Max von Pufendorf, Johanna Gastdorf, Tonio Arango und andere zu sehen.

  • ZDF, Montag, 23. September 2019, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Freitag, 20. September 2019, 10.00 Uhr

    Texte

    Stab, Besetzung und Inhalt

    Buch und Regie       Marcus O. Rosenmüller 
    Kamera      Peter Joachim Krause  
    Schnitt        Claudia Klook, Raimund Vienken 
    Szenenbild       Cordula Kerner 
    Kostüme      Brigitta Lohrer-Horres
    Musik       Boris Bojadzhiev
    Ton        Marcus Oelschlegel
    Produktion       ndF Berlin GmbH
    Herstellungsleitung     Thomas Bretschneider
    Produktionsleitung        Christian Ronning
    Producer        Anna Neudert
    Produzent         Hans Koch
    Redaktion        Silvia Lambri
    Länge      ca. 89 Minuten

          

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Klaus Burg    Hans Sigl
    Maja Wendt      Marleen Lohse
    Georg Wendt       Christian Redl 
    Barbara Leyendecker        Karen Böhne
    Arndt Schubert        Max von Pufendorf 
    Erika Erlacher        Johanna Gastdorf 
    Alina Burg       Leonie Wesselow    
    Enzo Battista        Tonio Arango 
    Alfredo          Andrea Posca
    Fabrizio       Blerim Destani   
    Isabelle Battista        Barbara Romaner
    Andreas Frey     Stefan Murr  
    Anna Gietl         Katrin Filzen 
    Werner Stadler        Michael Lerchenberg
    Wanja Keller     Konstantin Frolov
    Sophia      Lucie Licht
    und andere 

                

    Eigentlich will Klaus Burg, Strafverteidiger aus München, vor einem Prozessauftakt nur ein paar Tage mit seiner Tochter Alina in einem Luxus-Resort am Fuße des Zugspitzmassivs entspannen. Doch das Wellness-Wochenende nimmt eine albtraumhafte Wendung, als Alina auf mysteriöse Weise verschwindet und Burg deswegen unter Mordverdacht gerät. Bis zum Eintreffen der Ermittler wird Burg von den örtlichen Polizeibeamten in seinem Hotelzimmer festgesetzt.

    Dort erhält er einen Anruf von Enzo Battista, einem einflussreichen Drahtzieher der Organisierten Kriminalität. Battista hat Burgs Tochter entführt und erpresst den Anwalt: Burg soll Battista zu seinem aktuellen Mandanten Georg Wendt führen – oder seine Tochter stirbt. Burg, der keine Ahnung hat, wo sich sein Mandant derzeit befindet, flieht im letzten Moment über das Hoteldach, bevor die beiden LKA-Ermittler Barbara Leyendecker und Arndt Schubert in seinem Zimmer eintreffen.

    Für Burg beginnt eine Flucht, die gleichzeitig eine Jagd ist. Sie führt ihn schon bald in die wilde Bergregion des Höllentals. Dort wird der Stadtmensch Burg in einen Überlebenskampf gezwungen, der ihn physisch und mental an seine Grenzen bringt. Ausgerechnet Maja, die Tochter seines Mandanten, ist es, die Burg unterstützt, zu ihrem Vater zu gelangen. Doch das gemeinsame Unternehmen führt sie in ein emotionales Dilemma: Das Leben von Burgs Tochter steht plötzlich gegen das Leben von Majas Vater.

    "Ein Experiment, den Schauspieler Hans Sigl vom 'Bergdoktor' loszueisen"

    Kurzinterview mit Hans Sigl

    Wie kam es zur "Flucht durchs Höllental"? Wie war die die Zusammenarbeit mit Regisseur Marcus O. Rosenmüller?

    Produzent Hans Koch kam auf mich zu und sagte, er hätte eine tolle Rolle für mich. Es war für uns beide ein Experiment, den Schauspieler Hans Sigl vom "Bergdoktor" loszueisen, und ein neues Genre auszuprobieren. Die Zusammenarbeit mit Marcus O. Rosenmüller war wieder eine besondere Freude. Wir haben uns bei der "SOKO Kitzbühel" kennengelernt und danach noch zwei Filme zusammen gedreht. Wir verstehen uns sehr gut.

    Es gibt viele Action-Szenen, von denen Sie einige selbst gedreht haben. Welche Szenen sind Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

    Für mich sind alle Szenen speziell, und daher ist dieser Film auch sehr besonders. Ich bin sehr dankbar, dass Hans Koch diesen Weg mit mir gegangen ist.

    Was fasziniert Sie an der Geschichte der entführten Tochter?

    Ich denke, die Geschichte ist an sich sehr emotionalisierend. Es wird der Instinkt, sein Kind beschützen zu wollen, angesprochen. Von der ersten Minute an reißt es einen mit.

    Welche Genres schauen Sie persönlich gerne? Lieber Krimi oder Komödie?

    Mir gefallen beide Genres. Es kommt eben immer auf die Geschichte an, die transportiert wird. Insbesondere mag ich Tragikomödien und gut gemachte Thriller.

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