Sebastian "Wastl" K. in der Psychiatrie. Copyright: ZDF/Jürgen Olczyk
Sebastian "Wastl" K. in der Psychiatrie. Copyright: ZDF/Jürgen Olczyk

Gefangen - Der Fall K.

Justizdrama

Regisseur Hans Steinbichler erzählt in diesem Justizdrama die Geschichte eines Mannes, der verzweifelt um seine Rechte kämpft: Als Wastl (Jan Josef Liefers) und Elke (Julia Koschitz) sich scheiden lassen, tauchen fragwürdige psychiatrische Gutachten auf. Wastl wird per Gerichtsbeschluss als psychisch krank eingestuft und eingewiesen.

  • ZDF, Montag, 10. September 2018, 20.15 Uhr

    Texte

    Gefangen - Der Fall K.

    "Gefangen – Der Fall K." ist ein sehr emotionaler Film

    - über eine große Liebe und ihr Scheitern,

    - mit den brillanten Darstellern Jan Josef Liefers und Julia
    Koschitz,

    - über einen Mann, der sein Recht einfordert und dessen
    Existenz ausgelöscht wird,

    - über Willkür in zivilgesellschaftlichen Institutionen.

    Günther van Endert (Redaktion)

    Stab, Besetzung und Inhalt

    Buch   Kit Hopkins, Hans Steinbichler nach einer Vorlage von Henriette Piper
    RegieHans Steinbichler
    KameraChristian Rein
    SchnittChristian Lonk
    ProduktionsleitungAndré Koebner
    SzenenbildHeike Lange
    Musikalische LeitungHansjörg Kohli
    TonFrank Heidbrink
    ProduktionZeitsprung Pictures GmbH
    ProduzentMichael Souvignier, Dominik Frankowski
    RedaktionGünther van Endert
    Längeca. 89 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Sebastian "Wastl" Kronach   Jan Josef Liefers
    Elke KronachJulia Koschitz
    Stefan MengesThomas Huber
    Dr. Harald SternMarcus Grüsser
    Dr. Max LindnerThomas Limpinsel
    Prof. Dr. Thorsten RottStephan Schad
    Franz StreiblFrancis Fulton-Smith
    Prof. Ralph MartiniusMichael Wittenborn
    Hartmut SchoberThomas Kügel
    Sophia LerchenfeldVictoria Mayer
    Pfleger GrafTom Kreß
    Dr. Roger BaderNicholas Reinke
    Caterina von SteinKatrin Röver
    Dr. Justus SteinStefan Merki
    Werner SpruckGeorge Lenz
    und andere

     

    Inhalt

    Wastl (Jan Josef Liefers) und Elke Kronach (Julia Koschitz) sind seit Jahren glücklich verheiratet. Sie ist eine erfolgreiche Vermögensberaterin, er ein talentierter Oldtimer-Restaurateur. Nachdem Elke bedenkliche Transaktionen für ihre Bank tätigt und schließlich auch auf eigene Faust heikle Geschäfte macht, entfremdet sich das Paar voneinander. Moralisch nicht einverstanden mit Elkes Machenschaften und gleichzeitig bemüht, sie zu schützen, protestiert Wastl. Aber Elke möchte von ihrem neuen Leben nicht abrücken.

    Fragwürdige Expertisen von Gutachtern tauchen auf, mit denen Wastl nie gesprochen hat: Überraschend wird er unrechtmäßig als psychisch krank eingestuft und muss um seine Rehabilitation kämpfen. Gefangen in einem Kreislauf aus Willkür und Ohnmacht, verlängert sich Wastls Aufenthalt auf Grundlage der Gutachten immer wieder. Weggeschlossen in der Psychiatrie kämpft er gegen ein scheinbar übermächtiges System und versucht, sich Gehör und Gerechtigkeit zu verschaffen.

    Statements von Regisseur Hans Steinbichler und den Produzenten

    Hans Steinbichler:
    Was passiert mit einem Menschen, um den Psychiatrie und Justiz Hand in Hand willkürlich eine "Blackbox" errichten, aus der es kein Entrinnen gibt? Und wie fühlt ein Mann, dessen Frau in dieser Zeit zur größten Feindin wird? Diese beiden Fragen und ihre Antworten haben mich am Schicksal des Wastl Kronach zutiefst bewegt.
    "Gefangen – Der Fall K." ist eine Erzählung von behördlicher und institutioneller Willkür in unserer demokratischen Gesellschaft – und auch die Geschichte einer großen Liebe, die sich in Hass und Feindschaft verwandelt. Eine bittere Gewissheit bleibt nach der Beschäftigung mit dem Fall K: Diese Geschichte hätte jedem von uns passieren können.

    Michael Souvignier und Dominik Frankowski:
    Der Film passt absolut perfekt zu unserer Filmmarke Zeitsprung und ist die dritte Zusammenarbeit mit dem wunderbaren Regisseur Hans Steinbichler. Wir sind sehr glücklich mit Julia Koschitz und Jan Josef Liefers ein Traumpaar für die Besetzung gefunden zu haben und in Günther van Endert einen herausragenden Redakteur. Wir danken dem ZDF für das Vertrauen in uns als Produktionsfirma bei diesem ganz besonderen Film. Diese von wahren Begebenheiten inspirierte Geschichte lässt dem Zuschauer den Atem stocken – es ist nämlich kaum zu glauben, dass einem ganz normalen Menschen wie unserer Hauptfigur Sebastian "Wastl" so etwas in Deutschland passieren kann.

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