Harry und Meghan feiern am 19. Mai 2018 Hochzeit. Foto: ZDF/Paphotoshot
Harry und Meghan feiern am 19. Mai 2018 Hochzeit. Foto: ZDF/Paphotoshot

Harry und Meghan – Hochzeit bei den Windsors

"ZDFzeit"-Doku, Live-Übertragung und "Leute heute spezial"

In der "ZDFzeit"-Dokumentation "Harry und Meghan – Hochzeit bei den Windsors" berichten am Dienstag, 15. Mai 2018, 20.15 Uhr Freunde und Weggefährten des Hochzeitspaares, wie sich Harry und Meghan kennenlernten und welche Pläne sie für die Zukunft haben. Wie sich Großbritannien auf die Hochzeit des Jahres vorbereitet, ist ebenfalls zu erfahren. Und am Hochzeitstag selbst, am Samstag, 19. Mai 2018, ab 11.00 Uhr, berichtet "ZDF Royal" live von den Feierlichkeiten. Ein "Leute heute spezial" blickt ab 19.25 Uhr auf den Hochzeitstag.

  • ZDF, Dienstag, 15. Mai 2018, 20.15 Uhr / Samstag, 19. Mai 2018, 11.00 Uhr und 19.25 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Dienstag, 15. Mai 2018

Texte

Sendetermine und Stab

Sonntag, 13. Mai 2018, 23.25 Uhr, ZDF

ZDF History: Königliche Hochzeiten

Produktion: ZDF
Redaktion: Michael Renz
Länge: ca. 45 Minuten

 

Dienstag, 15. Mai 2018, 20.15 Uhr, ZDF

ZDFzeit: Harry und Meghan
Hochzeit bei den Windsors

Film von Ulrike Grunewald und Andreas Stamm

Kamera: Zeljko Pehar
Schnitt: Dietmar Deißler
Produktion: ZDF
Redaktion: Carmen Peter
Leitung der Redaktion: Ursula Schmidt
Länge: ca. 45 Minuten

 

Samstag, 19. Mai 2018, 11.00 Uhr, ZDF

ZDF Royal: Harry & Meghan – die Traumhochzeit

Live aus Windsor mit Julia Melchior und Norbert Lehmann

Produktion: ZDF
Redaktion: Markus Wenniges
Länge: ca. 235 Minuten

 

Samstag, 19. Mai 2018, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Rares & Royales
Ein Herz für Schlösser

Film von Marie Villetelle

Produktion: Berlin Producers
Redaktion: Christian Dezer
Länge: ca. 30 Minuten

 

Samstag, 19. Mai 2018, 19.25 Uhr, ZDF

Leute heute spezial
Harry & Meghan – Traumhochzeit in Windsor

Moderation: Karen Webb

Produktion: ZDF
Redaktion: Peter Zock
Länge: ca. 45 Minuten

ZDFzeit: Harry und Meghan – Hochzeit bei den Windsors 

Großbritannien freut sich auf eine Traumhochzeit: Am 19. Mai 2018 heiratet Prinz Harry die amerikanische Schauspielerin Meghan Markle. In trüben Brexit-Zeiten hoffen alle auf den Glanz der Krone, der bei royalen Hochzeiten besonders strahlt. Harry, der angeblich begehrteste Junggeselle der Welt, hat eine ungewöhnliche Wahl getroffen: Meghan ist älter als er, Amerikanerin, von Beruf Schauspielerin.

Die neue Prinzessin der Windsors wurde durch ihre Rolle der Rachel Zane in der Anwaltsserie "Suits" bekannt, hat afroamerikanische Wurzeln und ist geschieden. Was im vorigen Jahrhundert noch als problematisch oder skandalös gesehen worden wäre, wird jetzt von vielen Briten begrüßt.

Wieder einmal setzt Harry ein Zeichen, das den Wandel des britischen Königshauses zu einer weltoffenen, wohltätigen und glamourösen Monarchie unterstreicht. Mehr noch als William und Kate scheinen Harry und Meghan fähig, junge Menschen von der Existenzberechtigung der Royals zu überzeugen. Sie wirken modern, sympathisch und engagiert. Doch für beide war der Weg bis zu dieser Traumhochzeit nicht leicht.

Wie Harry kommt auch die drei Jahre ältere Meghan aus einem zerbrochenen Elternhaus. Ihre Vorfahren stammen aus Afrika, waren arme Baumwollpflücker und Kohlearbeiter. Als die britische Presse von der Liebesgeschichte der Schauspielerin mit dem britischen Prinzen Wind bekam, gab es rassistische Kommentare, denen sich Harry entschieden entgegenstellte.

Dass eine Nicht-Britin nun eine wichtige repräsentative Rolle in der Royal Family übernimmt, wird als Botschaft einer neuen Weltoffenheit gewertet - in einer Zeit, in der die britische Monarchie auch aus den Ländern des Commonwealth einem zunehmenden Legitimationsdruck ausgesetzt ist. In Kanada und Australien etwa wird immer wieder darüber diskutiert, ob dort der britische Souverän auch künftig die Rolle des Staatsoberhaupts innehaben soll.

Ein junges Glamourpaar wie Harry und Meghan kann die Sympathiewerte des britischen Königshauses sichern, wenn sich die Queen aus Altergründen weiter zurückzieht und der umstrittene Thronfolger Charles immer mehr Aufgaben eines Regenten übernimmt. Harry hat klargemacht, wer sein großes Vorbild ist, wenn es um die Repräsentation der Krone geht: seine verstorbene Mutter Diana. "Alles, was ich will, ist die Leerstelle zu füllen, die sie hinterlassen hat", sagte er in einem BBC-Interview zu Dianas 20. Todestag. Die britische Monarchie steht vor einer Zeitenwende, in der die Rollen der drei Prinzen Charles, William und Harry neu definiert werden, mit starken Frauen an ihrer Seite, die vielleicht das mitbringen, was sich Diana für das Königshaus gewünscht hat: mehr Menschlichkeit.

Freunde und Weggefährten des Hochzeitspaares erzählen, wie sich Harry und Meghan kennenlernten, welche Pläne sie für die Zukunft haben und wie sich Großbritannien auf die Hochzeit des Jahres vorbereitet, die die Monarchie verändern wird.

ZDF Royal: Harry & Meghan – die Traumhochzeit

Es wird die royale Traumhochzeit des Jahres: Prinz Harry und Meghan Markle geben sich am 19. Mai das Jawort. Es kommt nicht nur einer der letzten Single-Prinzen unter die Haube, sondern eine geschiedene US-Schauspielerin wird Teil der Königsfamilie und bringt frischen Wind in das britische Königshaus. So wundert es nicht, dass das Paar nicht nur mit Freunden, Promis und den Mitgliedern der europäischen Königshäuser feiern will, sondern gemeinsam mit dem britischen Volk. 2640 Bürger sind eingeladen, der Zeremonie hautnah beizuwohnen, weitere Hunderttausende royale Fans werden in den Straßen von Windsor und beim Public Viewing vor Ort erwartet.

Die Trauung wird gegen 13.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit in der St.-George's-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor stattfinden (12.00 Uhr in Großbritannien) und vom Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, abgehalten. Nach der Zeremonie wollen Harry und Meghan mit einer Pferdekutsche über die Hauptstraßen der Stadt fahren und sich der Öffentlichkeit zeigen.

Das ZDF überträgt die Feierlichkeiten live aus Windsor. Durch die Sendung führen ZDF-Royal-Moderator Norbert Lehmann, Königshaus-Expertin Julia Melchior und die ZDF-London-Korrespondentin Diana Zimmermann.

plan b: Rares & Royales

Die Königin kann es sich leisten: ihr Balmoral Castle. Elizabeths Sommerresidenz. Privatbesitz. Viele andere Schlossherren aber sind so klamm wie die Mauern ihres Jahrhunderte alten Erbes.

Was, wenn ein Kulturschatz verfällt, weil es hinein regnet und der Besitzer kein neues Dach finanzieren kann? Crowdfunding, engagierte Stiftungen oder einfallsreiche Freiwillige – so kann vielerorts historische Bausubstanz erhalten werden. Im schottischen Dörfchen Falkland, nicht allzu weit von Balmoral, steht ein Palast, der seit dem 15. Jahrhundert den schottischen Königen als Jagdsitz diente. 1539 wurde ein Ballspielplatz eingerichtet, der älteste seiner Art im ganzen Vereinigten Königreich. Vielleicht lernte Mary, Queen of Scots, hier das Tennisspiel? Oder sie bewunderte im prachtvollen Renaissance-Garten die Pfauen? Eins steht fest: Bald nach ihrer Hinrichtung verfiel der Palast, über 300 Jahre lang. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Garten als Kartoffelfeld genutzt.

Kleine Geschichten, große Historie: Sie am Leben zu erhalten, hat sich der National Trust zur Aufgabe gemacht. Seit 1952 gehört Falkland Palace zu den Hunderten historischer Gebäude, um die sich die gemeinnützige Organisation kümmert, finanziert durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Eintrittsgelder. Ihre Mission: "Ein gemeinsames Erbe ist der Eckpfeiler einer jeden Kultur. Schützen wir zusammen diese Orte – für uns alle. Wer, wenn nicht wir?" Mit 4,1 Millionen Mitgliedern ist der National Trust die größte Organisation Europas für Kultur- und Naturschutz. Und Vorbild auch für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Auch diese unterstützt, wo privates Vermögen und öffentliche Fördermittel nicht ausreichen. Wie beim Großen Schloss Blankenburg in Sachsen-Anhalt. Erstmals erwähnt 1123, im 18. Jahrhundert barocker Prachtbau der Welfen, zu DDR-Zeiten "Fachschule für den Binnenhandel". André Gast blutete das Herz, als er das Schloss sah. Ein undichtes Dach, Hausschwammbefall und Vandalismus hatten dem historischen Gemäuer schwer zugesetzt. Er gründete einen Verein. Rund 400 ehrenamtliche Mitstreiter hat er. Zusammen begleiten sie seit über zehn Jahren jetzt Bauabschnitt nach Bauabschnitt, planen Veranstaltungen und betreiben ein Café. Es herrscht wieder Leben im Schloss.

"plan b" stellt Initiativen – auch in Frankreich und Spanien – vor, die sich für die Rettung des europäischen Kulturerbes engagieren.

Leute heute spezial: Harry & Meghan – Traumhochzeit in Windsor

Prinz Harry heiratet seine Verlobte Meghan Markle, und die Welt erwartet eine moderne Märchenhochzeit. Karen Webb fängt die Stimmung vor Ort in Windsor ein. Das "Leute heute spezial" zeigt die emotionalen Höhepunkte des Tages: von der Ankunft der Gäste bis zum Ja-Wort und den Feierlichkeiten nach der Trauungszeremonie. Die wartenden Besucher können den Frischvermählten während einer Kutschfahrt zujubeln.

Nach einem Empfang wird es am Abend eine private Feier des Paares auf Schloss Windsor geben. Die "Leute heute"-Redaktion blickt auf alle Ereignisse der Hochzeit, erklärt Zusammenhänge und zeigt die weltweiten Reaktionen auf den Hochzeitstag von Prinz Harry und der frisch gebackenen Herzogin Meghan.

Zur Einstimmung: "ZDF History" blickt auf "Königliche Hochzeiten"

Der Countdown läuft: Am 19. Mai 2018 geben sich Prinz Harry und US-Schauspielerin Meghan Markle das Ja-Wort. Anlass für "ZDF-History", am Sonntag, 13. Mai 2018, 23.25 Uhr im ZDF an die großen königlichen Hochzeiten zu erinnern.

Prunkvolle Inszenierungen vor traumhafter Kulisse, uralte Traditionen und vor allem ein standesgemäßer Partner – über Jahrhunderte wurde sich so getraut. Doch die Zeiten ändern sich, und immer öfter weht frischer Wind durch alte Paläste.

Wie polieren die Königshäuser heute ihr Image auf? Mit welchen Traditionen haben sie gebrochen? Warum sind Bürgerliche plötzlich begehrte Ehepartner? Und was geschieht, wenn der Zauber des Augenblicks verflogen ist?

"ZDF-History" über die Hintergründe legendärer Königshochzeiten – gestern und heute, mit großen Bildern aus sehr verschiedenen Ländern und Kulturen. Ob in England, Schweden oder Iran, überall gab und gibt es sie: arrangierte Ehen und echte Liebesgeschichten.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfzeit   

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