heute Xpress

Die neuen Kurznachrichten auf heute.de, im ZDF und in ZDFinfo

Nächster Schritt in Richtung crossmedialer Nachrichtenjournalismus: Nachdem am 18. Mai 2015 die neue "heute+"-Sendung im ZDF gestartet ist, folgt nun ein ebenfalls auf Web, Social Media und TV ausgerichtetes, einheitliches Kurznachrichtenformat, das im ZDF, in ZDFinfo, auf der heute.de und auf weiteren Plattformen präsent ist: Ab Samstag, 4. Juli 2015, informiert mehrmals täglich "heute Xpress" über das aktuelle Nachrichtengeschehen.

  • ZDF, Ab Samstag, 4. Juli 2015, mehrmals täglich
  • ZDF info, Ab Samstag, 4. Juli 2015, mehrmals täglich

Texte

Die neuen Kurznachrichten: "heute Xpress" 

Mit "heute Xpress" bietet das ZDF ab dem 4. Juli 2015 immer aktualisierte, crossmediale Kurznachrichten online und im TV. "heute Xpress" ist ein neues, moderiertes TV-Kurzformat mit Einspielern in einer Regellänge von 2:30 Minuten für das ZDF, für ZDFinfo, heute.de und für die Verbreitung über Drittplattformen wie FAZ.net und zeit.de.

Die "heute Xpress", die in Ausnahmefällen auch bis zu fünf Minuten ausgedehnt werden kann, ersetzt die bisher unterschiedlichen Formate "heute 100sec", "heute"-Nachrichten im "Morgen-" und "Mittagsmagazin", "heute" um 9.00 und "heute" um 15 Uhr werktags, sowie morgens, mittags und spätabends am Wochenende. Insgesamt generiert das neue "Cross-News-Team" eine höhere Taktfrequenz für Social Media, sowie mehr Bewegtbild-Inhalte und eine deutliche, personelle Verstärkung für die heute.de.

Kurznachrichten online stärken: Start von "heute Xpress" – Gespräch mit "heute"-Redaktionsleiter Thomas Heinrich und den "heute Xpress"-Projektentwicklern Robert Sarter und Rainer Bleicher 

Neben den "heute"-Sendungen um 12.00 Uhr, 17.00 Uhr und 19.00 Uhr, neben dem "heute-journal" und "heute+" ist ab dem 4. Juli "heute Xpress" als Nachrichten-Kurzformat vor allem morgens und tagsüber sowie am Wochenende zudem spätabends im Einsatz. Ein weiterer Schritt Richtung Cross-News?

Thomas Heinrich: Mit "heute Xpress" konzentrieren wir unsere Kräfte stärker Richtung Online. "heute Xpress" ist das Nachrichtenformat, mit dem wir auf allen Plattformen präsent sein werden. Ein gemeinsames Cross-News-Team erstellt nun die Online- und die TV-Kurznachrichten. Von der Videotextmeldung bis zum Nachrichtenfilm kommt alles aus einer Hand.

Was verändert sich bei dieser plattformübergreifenden Produktionsweise besonders?

Robert Sarter: Wir denken die Kurznachrichten jetzt ganz konsequent von Online her: Wie kann ich meine Information dem Zuschauer online präsentieren? Wie biete ich ihm dabei mehr Bildmaterial, mehr Videos? Und dann auch: Wie liefere ich ihm zwischen Eilmeldung und längerem Artikel oder Beitrag schneller Informationen und somit mehr Content?

Und in welcher Form verändert das den Auftritt der heute.de ab dem 4. Juli?

Rainer Bleicher: Der Nutzer finden dann dort nicht nur mehr Video-Content, sondern diesen vor allem schon wesentlich früher, eben bereits mit den moderierten Kurznachrichten auf der heute.de. Durch die schnellere Taktung der "heute Xpress"-Sendung bekommen wir online eine wesentliche bessere Videoversorgung, da wir nahezu jederzeit kurze Stücke auskoppeln und für das Netz aufbereiten können.

Ist dies demnach vor allem aus der Erkenntnis geboren, dass Nachrichten mittlerweile bevorzugt mobil genutzt werden?

Thomas Heinrich: Die Mediennutzung hat sich in den vergangenen Jahren rasant verändert. Immer mehr Menschen informieren sich auf mobilen Geräten – wir wollen an dieser Stelle unser Angebot stärken. Zum Beispiel am Morgen, wenn die Menschen auf dem Weg zur Arbeit Nachrichten unterwegs abrufen. Da sind wir künftig viel besser aufgestellt.

Verändert sich angesichts von zusätzlichen Ausspielwegen wie Facebook, Twitter, Instagram & Co. auch die Bildsprache von "heute Xpress"?

Robert Sarter: Wenn die Grundidee lautet, für "heute Xpress" die Nachrichten zuerst von Online zu denken, führt das folglich zur Überlegung: Welches sind die für den User interessanten Aspekte an der Nachricht? Entsprechend ist das Bildmaterial so aufzubereiten, dass es auf möglichst vielen Plattformen die Zuschauer und Nutzer anspricht. Die Bildsprache verändert sich dabei vor allem dadurch, dass 20 Sekunden die Standardlänge für die einzelne Nachricht wird.

Die gesamte "heute Xpress"-Ausgabe wird üblicherweise eine Länge von 2:30 Minuten haben. Ist das nicht fast schon zu lang für die Nutzer der ZDFheute-App?

Rainer Bleicher: Auf der heute.de passt ein Format in der Länge von 150 Sekunden wunderbar. Dort werden wir ja auch weiterhin die längeren Videos aus "heute", "heute-journal" und "heute+" anbieten. Auf dem Mobilgerät sind eher 20-Sekünder, etwa zum Vulkanausbruch oder zum Streik bei der Post, nachgefragt – längere Sendungen schaut man sich auf dem Smartphone nicht so gerne an. Deswegen ist nun die Konzentration auf die kurzen Videos auch ein so wichtiger Schritt. Die kleinen Clips funktionieren vor allem bei Facebook, Google +, Instagram, Twitter, da erreichen wir Nutzer, die unsere "heute"-Nachrichten nicht mehr im TV suchen.

"heute Xpress" ist ein moderiertes Nachrichtenkurzformat. Welche Gesichter prägen die Sendung?

Thomas Heinrich: Wir rekrutieren zunächst einmal intern im ZDF. Und da werden Pinar Tanrikolu, Carsten Rüger, Yasmin Parvis und Jessica Zahedi die "heute Xpress" zuerst präsentieren.

Ein achtköpfiges Cross-News-Team erstellt "heute Xpress" und bringt Online- und TV-Kompetenz zusammen. Erfordert das ein anderes Arbeiten als bisher?

Robert Sarter: Wir haben nicht nur die Sendung verändert, sondern die ganze Struktur: TV-Redakteure produzieren jetzt für Online, Online-Redakteure machen TV. Zugleich gewinnen wir durch die Zusammenlegung der kleineren Nachrichtenformate in dem neu formierten Team die Effizienz, um gerade in den Wochen mit ARD-Morgen- und Mittagsmagazinen am Vormittag mehr News bieten zu können.

Und warum wurde die Sendung auf den Namen "heute Xpress" getauft?

Thomas Heinrich: Der Name macht deutlich, dass wir hier einen schnellen Nachrichtenüberblick anbieten, eine kompakte Zusammenfassung des Nachrichtengeschehens für TV und Online-Angebote. Der jüngste Spross der "heute"-Familie überzeugt dabei durch die bildstarke und schnörkellose Darstellung der wichtigen Themen.

Und was muss geschehen, damit nach einer Woche, einem Monat, einem Jahr bilanziert werden kann: "heute Xpress" ist ein voller Erfolg?

Thomas Heinrich: Wenn wir es in der neuen Struktur schaffen, immer und überall zu sein, wo Menschen sich informieren und auf den neuesten Stand bringen wollen, schreiben wir den Erfolg unserer Nachrichten von "heute" und heute.de fort.

Mit Thomas Heinrich, Robert Sarter und Rainer Bleicher sprach Thomas Hagedorn.

Erst "heute +", dann "heute Xpress" – Drei Fragen an ZDF-Nachrichtenchef Elmar Theveßen

Vor rund sechs Wochen, am 18. Mai, startete die neue "heute +", jetzt folgt am 4. Juli der noch jüngere Spross der "heute"-Familie, die "heute Xpress". Ist das ein weiterer Baustein auf dem Weg Richtung Crossmedialität?

Wir bauen in dieser Richtung weiter um. Mit der "heute Xpress" startet jetzt ein Kurznachrichtenformat, dessen Inhalte über Social Media und über unsere Website verbreitet werden und in einem Fernsehformat zusammenkommen, das sowohl im ZDF-Programm als auch im Digitalkanal ZDFinfo als auch online auf der heute.de weiter verbreitet wird – und das alles verantwortet von einem crossmedialen Team. Das ist der eine Teil unserer Strategie. Der andere Teil: Mit der "heute+" ein Nachrichtenformat anzubieten, das alle Nachrichtenelemente über soziale Medien weiterverbreitet, bevor es dann am Ende des Tages zu einer Sendung zusammenkommt. Mit der "heute+" sind wir in den vergangenen Wochen bereits intensiv in die Interaktion und Diskussion mit unseren Zuschauern eingetreten.

"heute Xpress" wird online nicht nur auf der heute.de zu finden sein, sondern auch in Online-Angeboten, die nicht ZDF-eigen sind.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Partner von der Zeit und der FAZ weiterhin dieses Kurzformat für Ihre Websites nutzen wollen. Auch sie benötigen in ihren Angeboten Nachrichten in Videoformat, das von unseren Moderatoren präsentiert wird. Vielleicht finden sich auch noch andere, die dieses Crossformat für ihre Online-Angebote nutzen können.

Und wie fällt Ihre erste Bilanz nach den ersten Wochen von "heute+" aus?

Wir sind mit der "heute +" genau auf dem Weg erfolgreich unterwegs, auf den wir wollten – Richtung soziale Medien. Das, was wir an einzelnen Nachrichtenelementen über die sozialen Netzwerke verbreiten, wird dort nicht nur angeschaut und angeklickt. Es wird auch geteilt und darüber diskutiert. Aber wir lernen auch weiterhin noch und haben eine Reihe von Stellschrauben, an denen wir drehen. Wir gehen zudem besonders stark auf das Feedback ein, das wir von unseren Zuschauern und Usern bekommen. Insgesamt sind wir schon sehr zufrieden mit dem, was wir in den ersten Wochen von "heute +" an Aufmerksamkeit generiert haben, gerade auch in Form des Mitmachens und Mitdiskutierens.

Mit Elmar Theveßen sprach Thomas Hagedorn
(Auszug aus einem Video-Interview mit Elmar Theveßen zum Start von "heute Xpress")

Biografische Angaben zu Elmar Theveßen, Thomas Heinrich, Robert Sarter und Rainer Bleicher

Elmar Theveßen, Jahrgang 1967, ist seit 2007 stellvertretender Chefredakteur des ZDF und Leiter der Hauptredaktion Aktuelles, zu der die Redaktionen "heute", "heute-journal", "Leute heute", "Drehscheibe", "hallo Deutschland", "ZDF-Mittagsmagazin" und "heute.de" gehören. Seit 1991 ist der gebürtige Viersener für das ZDF tätig, zunächst im Studio Bonn für "Bonn direkt", später als Korrespondent in Washington, Redakteur für "Frontal 21" in Berlin und Chef vom Dienst der Hauptredaktion Aktuelles in Mainz.

Thomas Heinrich,Jahrgang 1962, leitet seit Juli 2014 die Redaktion "heute" und ist stellvertretender Leiter der Hauptredaktion Aktuelles. Der gebürtige Stuttgarter begann 1992 als freier Mitarbeiter der "heute"-Redaktion seine Tätigkeit für das ZDF und war zuletzt ab 2009 stellvertretender Leiter des "heute-journals".

Robert Sarter,Jahrgang 1960, leitet seit 2011 das neue Nachrichtenstudio, das er zuvor über drei Jahre als Projektleiter mitentwickelt hatte. Ab 1997 leitete er die Zentralen Aufgaben in der Hauptredaktion Aktuelles und war zuvor von 1991 bis 1994 verantwortlicher Schluss- und Planungsredakteur im "heute-journal". Nach einem Studium der Politikwissenschaft, Publizistik und Volkswirtschaftslehre ist Robert Sarter seit 1989 beim ZDF tätig.

Rainer Bleicher,Jahrgang 1965, ist seit 2000 in verschiedenen Funktionen für die "heute"-Nachrichten im ZDF tätig. Seit 2011 ist er stellvertretender Leiter der heute.de-Redaktion. Er studierte an der Universität München Kunstgeschichte, Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaften.

Fotohinweis und Impressum

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Name: Thomas Hagedorn
E-Mail: hagedorn.t@zdf.de
Telefon: 06131/7013802