Copyright: ZDF/FILM.UA/© Hide & Seek
Copyright: ZDF/FILM.UA/© Hide & Seek

Hide and Seek - Gefährliches Versteckspiel

Achtteilige ukrainische Thrillerserie/Free-TV-Premiere

Um die ukrainischen Kreativen zu unterstützen, hat sich ZDFneo entschlossen, kurzfristig die Serie "Hide and Seek" ins Programm zu nehmen. Die Ausstrahlung wird flankiert von einer neuen Folge des Debattenformats "13 Fragen" zum Thema "Soll unsere Solidarität mit der Ukraine bedingungslos sein?" und Spendenaufrufen für das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe.

Zusätzlich zur deutschen Synchronisation ist die Serie über digitalen TV-Empfang und in der ZDFmediathek in der ukrainischsprachigen Originalfassung verfügbar. 

  • ZDF neo, Samstag, 11. Juni 2022, ab 22.00 Uhr, alle Folgen
  • ZDF Mediathek, ab Sonntag, 12. Juni 2022, 10.00 Uhr, alle Folgen 30 Tage lang

Texte

Statement zur Einplanung der Serie

"Hide and Seek" ist die erste osteuropäische Lizenzserie, die in ZDFneo ihre Free-TV-Premiere feiert. Die Qualität des Programms und die packende emotionale Storyline mit der starken weiblichen Ermittlerfigur haben uns sofort überzeugt. Wir danken unseren Partnern bei ZDF Studios, die "Hide and Seek" koproduziert und erfolgreich in mehrere Märkte verkauft haben. Aufgrund der aktuellen Situation haben sie auf ihre Provisionen für das Programm verzichtet. Diese gehen an eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Ukraine einsetzt. Mit der Ausstrahlung der Serie im linearen Programm von ZDFneo und der Onlinestellung in der ZDFmediathek wollen wir Aufmerksamkeit schaffen und setzen begleitend Spendenaufrufe für das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe.

Nadine Bilke, Senderchefin ZDFneo

Stab und Besetzung

Buch   Simor Glasenko
RegieIryna Gromozda
BildgestaltungSerhiy Krutko
MusikYevhen Filatov
MontageAndriy Trandin
ProduktionEine Produktion von FILM.UA in Zusammenarbeit mit ZDF Studios
Koproduzentin Kateryna Vyshnevska
Executive ProducerAndriy Ryzvanyuk
Redaktion ZDF Frank Baloch
Länge   

8 x ca. 50 Minuten

Die Rollen und ihre Darsteller*innen
Maxim Shumov Pyotr Rykov    
Varta Naumova Yulia Abdel Fattakh
Jevgenij Borovko Oleksandr Kobzar
Viktor Goray Yakiv Kucherevskyi  
Pavel MeshkovOleg Moskalenko
Valery Bondar  Mikhail Troynik     
Leonid Shumov  Valeriy Legin 
Alina Borovko   Azalia Tkachuk
Protassov  Taras Tsymbalyuk
Jevgenija Jezerskaja Yevgenija Gladiy   
Nina Sajenko    Natalia Kudryavtseva 
und andere

Inhalt der Serie

Ein Vater spielt mit seiner Tochter in einer unscheinbaren Wohnung Verstecken. Doch plötzlich ist diese wie vom Erdboden verschluckt. Später taucht im Internet ein Video auf, in dem das Mädchen ein Schild mit einer mysteriösen Zahlenkombination in der Hand hält. Was hat das zu bedeuten?

Die siebenjährige Alina ist das erste von mehreren Kindern, die in dem Industriestädtchen spurlos verschwinden. Die jungen Ermittler Varta Naumova und Maksim Shumov stellen sich dem schwierigen Fall – und ihren eigenen Dämonen. Beide haben in ihrem Leben traumatische Erfahrungen gemacht, und der Fall berührt sie auf einer tieferen Ebene. Von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt, gerät die Suche nach den entführten Kindern für die beiden Ermittler zur persönlichen Zerreißprobe.

Folgenübersicht und Sendetermine in ZDFneo

Folge 1, "Neue Partner": Samstag, 11. Juni 2022, 22.00 Uhr

Ein Vater spielt mit seiner siebenjährigen Tochter in seiner Wohnung Verstecken. Doch plötzlich ist diese wie vom Erdboden verschluckt. Verzweifelt sucht der Vater im gesamten Wohnblock nach dem Kind –ohne Erfolg. Nach einigem Zögern alarmiert er die Polizei. Gerade ist der junge Ermittler Maksim Shumov wegen Korruptionsverdacht um einen Rang nach unten gestuft worden und bekommt die neue Kollegin Varta Naumova als leitende Ermittlerin vor die Nase gesetzt. Maksim geht davon aus, dass der Vater Jevgenij Borovko das Verschwinden nur inszeniert hat und selbst hinter der Sache steckt – zumal die Wohnung nach dessen Angaben verschlossen war und seine Tochter Alina nicht allein weglaufen konnte. Doch Varta glaubt an die Geschichte des Mannes und beginnt mit den Ermittlungen. Steckt vielleicht die "Kirche der unbefleckten Geburt" hinter der Entführung? Die Ex-Schwiegermutter des Vaters ist Mitglied der Sekte und hatte das Kind schon öfter dorthin mitgenommen. Der Wohnblock, aus dem das kleine Mädchen verschwunden ist, wird observiert – von Maksims Kollegen Valery Bondar. Doch dieser ist abgelenkt, als es zu einem tödlichen Zwischenfall kommt.

 

Folge 2, "Alte Bekannte": Samstag, 11. Juni 2022, 22.45 Uhr

Die Ermittler Varta und Maxim suchen weiter nach dem verschwundenen Mädchen. Ihre Ermittlungen werden durch die Weigerung des Staatsanwalts erschwert, Hausdurchsuchungen anzuordnen. Unterdessen konnte die Großmutter der entführten Alina gefunden und aufs Revier gebracht werden. Sie scheint außer sich vor Sorge, als sie vom Verschwinden ihrer Enkelin erfährt und belastet ihren Ex-Schwiegersohn Borovko. Dennoch verfolgen Varta und Maxim eine andere Spur: Borovko selbst hatte seine Ex-Schwiegermutter im Verdacht, etwas mit Alinas Verschwinden zu tun zu haben. Seiner Meinung nach wollte sie ihre Enkelin in die Fänge einer Sekte ziehen, der sie angehört. Die beiden Ermittler fahren in die Kirche, um sich dort umzusehen. Plötzlich taucht im Internet ein Video auf – ein Livestream, in dem man die kleine Alina in einem kellerartigen Raum sieht. Sie hält ein Blatt Papier mit vier Zahlen in die Kamera.

 

Folge 3, "Zauberglöckchen": Samstag, 11. Juni 2022, 23.30 Uhr

Das Video von dem entführten Mädchen gibt den Ermittlern Varta und Maxim weitere Rätsel auf: Was hat es mit der mysteriösen Zahlenkombination auf sich, die im Bild zu sehen ist? Während die Polizei fieberhaft nach weiteren Hinweisen zum Verbleib des Mädchens sucht, wird ein weiteres Kind entführt – der Sohn der Sängerin Didi. Dieses Mal meldet sich der Entführer bei der Mutter: Er verlangt 100.000 Dollar Lösegeld von ihr. Für Varta und Maxim beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, doch der Entführer scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein.

 

Folge 4, "Falsche Fährten": Samstag, 11. Juni 2022, 0.20 Uhr

Zwei Kinder sind verschwunden: Die siebenjährige Alina und Bogdan, der Sohn der Sängerin Didi. Der Entführer verlangt Lösegeld von Didis Mutter und setzt einen Übergabezeitpunkt fest. Ermittlerin Varta kämpft derweil mit den Schatten ihrer Vergangenheit: Die Presse berichtet über ein pikantes Detail aus ihrem früheren Privatleben. Nun liegt es an ihrem Kollegen Maxim, den Fall zunächst auf sich allein gestellt zu verfolgen.

 

Folge 5, "Rattenfänger": Samstag, 11. Juni 2022, 1.10 Uhr

Ermittlerin Varta vermutet einen Zusammenhang zwischen dem aktuellen Fall zweier verschwundener Kinder und einer Entführung von vor drei Jahren. Bis heute wurde das Kind nicht gefunden. Auch die Zahlenkombination aus dem Video beschäftigt die ukrainische Polizistin weiterhin. Könnte es sich dabei um Koordinaten handeln? An der vermuteten Stelle findet die Polizei jedoch nichts. Varta und Maxim tappen weiter im Dunkeln. Und sie wissen, dass es mit jeder Stunde, die vergeht, schwieriger werden wird, die Kinder zu finden und in Sicherheit zu bringen.

 

Folge 6, "Gefangene": Samstag, 11. Juni 2022, 2.00 Uhr

Bei den Recherchen zu dem drei Jahre zurückliegenden Vermisstenfall stößt Varta auf das Kindermädchen, welches kurz vor der Entführung des Kindes entlassen wurde. Als Alibi für den Zeitpunkt der Entführung hat die Frau einen Besuch bei ihrer Mutter angegeben, was sich als Lüge herausstellt. Da sie wegen Diebstahls in Haft sitzt, lässt sich Varta als Mitinsassin ins Gefängnis einschleusen. Wird sie an nützliche Infos kommen? Unterdessen gelingt dem Entführer der nächste Schlag: Einerseits bekommt die Presse einen Link zu einem Video mit den entführten Kindern zugespielt, das natürlich sofort online gestellt wird und die Ermittler Varta und Maxim zusätzlich unter Druck setzt. Und zum anderen verschwindet ein weiteres Mädchen spurlos.

 

Folge 7, "Kalte Hölle": Samstag, 11. Juni 2022, 2.45 Uhr

Ermittlerin Varta versucht in einem Undercover-Einsatz im Gefängnis, Informationen zu einem drei Jahre zurückliegenden Entführungsfall von einer Mitinsassin zu bekommen. Die Polizistin vermutet einen Zusammenhang mit den aktuellen Fällen und hofft, einen brauchbaren Hinweis zu bekommen, der sie auf die Spur des aktuellen Entführers bringen könnte. Doch ihr Plan nimmt ein tragisches Ende. Während seine Kollegin im Gefängnis sitzt, ermittelt ihr Kollege Maxim im Drogenmilieu und stößt dort auf Drogengeschäfte, in die Kollegen von ihm verwickelt sind. Und plötzlich gerät Maxim selbst unter Mordverdacht.

 

Folge 8, "Gewissensfragen": Samstag, 11. Juni 2022, 3.35 Uhr

Maxim und Varta bleibt nicht mehr viel Zeit, um die verschwundenen Kinder zu finden. Wird es ihnen gelingen, die entführten Kinder vor dem sicheren Tod zu bewahren? Die beiden Ermittler müssen sich dabei nicht nur gegen einen skrupellosen Entführer stellen, sondern auch gegen Widerstand aus den eigenen Reihen kämpfen – denn es gibt an anderer Stelle ein Interesse, dass dieser Fall zumindest nur zum Teil aufgeklärt wird.

Die Rollenprofile 

Varta (Yulia Abdel Fattakh)

Als Studentin wurde Varta einst vergewaltigt und schwanger. Doch für einen Schwangerschaftsabbruch war es bereits zu spät, als Varta davon erfuhr. Sie brachte ein Mädchen zur Welt, das sie direkt im Krankenhaus zur Adoption freigab. Dieses Trauma führte dazu, dass Varta Haphephobie entwickelte, eine seltene Angststörung, bei der die Betroffenen Berührungen jeder Art vermeiden wollen. Auch Beziehungen zu Männern will sie nicht haben und kann es nicht ertragen, wenn Fremde sie berühren. Sie trägt ständig Handschuhe und schützt mit aller Macht ihre Privatsphäre. Varta tut sich schwer, mit ihren Kollegen in der neuen Abteilung einen gemeinsamen Nenner zu finden. Man könnte voreilig zu dem Schluss kommen, dass es Varta an Empathie mangelt. Doch niemand ahnt, wie verletzlich sie wirklich ist.

 

Maxim (Pyotr Rykov)

Auf den ersten Blick wirkt Maxim Shumov wie ein selbstbewusster, wenn auch gewöhnlicher Typ – einer von denen, denen alles egal zu sein scheint. Er sieht gut aus, ist charmant und zieht es vor, mit dem Strom zu schwimmen. Doch so einfach ist das Leben nicht, denn Maxim hat eigentlich keine Freunde. Er verbringt seine Abende in Kneipen und betrinkt sich bis zur Betäubung. Sein gutes Aussehen macht es ihm leicht, Affären zu beginnen, aber es sind nur verheiratete Frauen, denen er nachjagt. Und Shumov hat ein Geheimnis, das ihn immer wieder quält: Sein Vater, ein inzwischen in den Ruhestand versetzter und an den Rollstuhl gefesselter Polizeichef, macht Shumov immer noch für den Tod seines jüngeren Sohnes verantwortlich.

Statement der Koproduzentin Kateryna Vyshnevska 

Bei FILM.UA sind wir glücklich und stolz, dass "Hide and Seek" in ZDFneo ausgestrahlt wird. Die Invasion der Ukraine ist ein beispielloses Ereignis der europäischen Geschichte und die europäische Entertainmentbranche sollte sich mit der Ukraine solidarisch zeigen. Mehr denn je ist es jetzt wichtig, dass ukrainische Erzählungen so viele Menschen wie möglich erreichen, um den Erhalt des Kulturerbes der Ukraine zu ermöglichen. Wir danken allen bei ZDF Studios und ZDFneo für die Möglichkeit, mit unserer Serie ein neues Publikum zu erreichen. Wir sind sehr stolz auf dieses Projekt. Es ist wirklich eines der Besten, das die Ukraine in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Interessanterweise wurde "Hide and Seek" in Enerhodar gefilmt – dem Ort, an dem das Zaporizhzhia-Atomkraftwerk, das größte Kernkraftwerk Europas, steht. Es dient als visuell eindrucksvolle Kulisse für die Serie und verleiht ihr diese unheimliche Stimmung. Es wurde beschossen und wird nun von den russischen Angreifern kontrolliert, als Teil ihres unrechtmäßigen Kriegs gegen die Ukraine. Aber Enerhodar ist und wird Ukrainisch bleiben.

Neue Folge des Debattenformats "13 Fragen": "Soll unsere Solidarität mit der Ukraine bedingungslos sein?"

Samstag, 11. Juni 2022, 19.45 Uhr, in ZDFneo

Ab Samstag, 11. Juni 2022, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek

Seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine geht eine Welle der Solidarität durch Deutschland. Die Bereitschaft, auf vielen Ebenen zu helfen, ist groß. Doch wie groß ist sie wirklich? Schon bei der Frage um einen möglichen Boykott russischen Gases scheiden sich die Geister: Die eine Seite fordert, Russland mit einem solchen Boykott weiter unter Druck zu setzen. Die andere Seite warnt, damit würden wir unseren eigenen, vor allem wirtschaftlichen Interessen zu sehr schaden. In "13 Fragen" diskutieren wir: Muss unsere Solidarität so weit gehen, dass wir auch starke, negative Folgen für uns selbst in Kauf nehmen? Oder stößt unsere Unterstützung der Ukraine dort an Grenzen, wo unser Wohlstand gefährdet ist?

Spendenaufruf Aktionsbündnis Katastrophenhilfe

Im Aktionsbündnis Katastrophenhilfe haben sich Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, UNICEF und Diakonie Katastrophenhilfe zusammengeschlossen. 

Aktionsbündnis Katastrophenhilfe
Spendenkonto: Commerzbank
IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600
BIC: COBADEFFXXX
Stichwort: ZDF Nothilfe Ukraine
Online-Spenden: aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de  

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