Horror

in ZDFneo

Der Samstag in ZDFneo ist der reinste Horror! Bis zum 1. August zeigt ZDFneo immer samstags zwischen 20.15 Uhr und 05.00 Uhr Horror-Spielfilme.

  • ZDF neo, Bis 1. August 2015 immer samstags ab 20.15/22.00 Uhr

    Texte

    Monster, Vampire, Psychopathen - von ZDFneo-Redakteurin Dr. Gabriele Weyand

    Horror hat viele schreckliche Gesichter und eine lange filmische Tradition. Zwischen atemberaubendem Nervenkitzel und wohlig-gruseligem Schauer, nehmen Horrorfilme die Zuschauer mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Schaut man einmal genauer hin, überrascht die Vielfalt der Geschichten, Erzählweisen und Inszenierungsstile der Filme, die das Blut in den Adern gefrieren lassen. Nicht umsonst erfreut sich das Genre großer Beliebtheit bei einem breiten Publikum. ZDFneo lädt in diesem Sommer mit einer umfassenden Horror-Reihe die Zuschauer auf eine Reise durch schaurige Welten ein. Dabei spiegelt sich die faszinierende Bandbreite der internationalen Filmproduktion wider. Den Auftakt der Reihe macht der Herr der Finsternis schlechthin – Graf Dracula – in der visuell überbordenden Verfilmung „Van Helsing“, fabelhaft besetzt mit Hugh Jackman und Kate Beckinsale. In „Der Knochenjäger“ sind Angelina Jolie und Denzel Washington einem sadistischen Serienmörder auf der Spur. Aus der kreativen Feder von Quentin Tarantino stammt „From Dusk Till Dawn“, eine schräge Mischung aus Roadmovie und Splatter-Arie, die in der bizarren "Titty Twister- Bar" ihr blutiges Ende findet. Dass Horror auch komisch sein kann, beweist die Persiflage „Von allen Geistern besessen“ mit Leslie Nielsen. Alfred Hitchcock, dem „Meister des Suspense“, widmet ZDFneo einen ganzen Abend, der von dem Klassiker „Die Vögel“ eingeleitet wird – subtiler Horror, der gerade durch das, was er nicht zeigt, seine Zuschauer in Angst und Schrecken versetzt. Psychopathische Jugendliche terrorisieren in dem Horror-Schocker „Eden Lake“ ein unbescholtenes Ehepaar – ein Film, der den blanken Horror so realistisch inszeniert, dass er einen noch lange nach dem Ende nicht los lässt. Mörderische Kreaturen treiben u.a. in „Das Dorf der Verdammten“ oder „Der weiße Hai 2“ ihr Unwesen, während sich in „Let Me In“ ein Vampir-Mädchen und der ahnungslose Nachbarsjunge ineinander verlieben. Psycho-Horror vom Feinsten bietet „Gothika“ mit einer beeindruckend aufspielenden Halle Berry in der Hauptrolle, die als Psychiaterin des Mordes an ihrem Ehemann bezichtigt und selbst für verrückt erklärt wird. Ein ganz besonderes Highlight der Reihe stellt der inzwischen zum Kultfilm avancierte kanadische Horrorfilm „Cube“ dar: Sechs Menschen finden sich in einem seltsamen, würfelartigen Gebilde wieder und stoßen bei ihren verzweifelten Fluchtversuchen auf tödliche Fallen.

    Dr. Gabriele Weyand, ZDFneo

    Die Spielfilme im Überblick

    Samstag, 27. Juni 2015

    20.15 Uhr            Van Helsing, USA 2004

    22.10 Uhr            Der Knochenjäger, USA 1999

    0.00 Uhr              From Dusk Till Dawn, USA 1995

    1.35 Uhr              Im Land der Raketenwürmer, USA 1990

    03.05 Uhr            From Dusk Till Dawn, USA 1995 (Wiederholung)

    4.40 Uhr              Tarantula, USA 1955

     

    Samstag, 4. Juli 2015

    20.15 Uhr            Riddick – Chroniken eines Kriegers, USA 2004

    22.00 Uhr            Turistas – Mörderisches Paradies, USA 2006

    23.20 Uhr            Eden Lake, GB 2008

    00.45 Uhr            Das Dorf der Verdammten, USA 1995

    02.05 Uhr            Eden Lake, GB 2008 (Wiederholung)

    03.25 Uhr            Turistas - Mörderisches Paradies

     

    Samstag, 11. Juli 2015

    20.15 Uhr            Von allen Geistern besessen, USA 1990

    21.35 Uhr            Die Vögel, USA 1963

    23.30 Uhr            Topas, USA 1969

    1.30 Uhr              Der zerrissene Vorhang, USA 1963

    3.35 Uhr              Cocktail für eine Leiche, USA 1948

    04.45 Uhr            Von allen Geistern besessen, USA 1990 (Wiederholung)

     

    Samstag, 18. Juli 2015

    22.15 Uhr            Der verbotene Schlüssel, USA 2005

    23.50 Uhr            In der Tiefe wartet der Tod, USA 2009

    01.10 Uhr            Der weiße Hai 2, USA 1978

    03.00 Uhr            Der weiße Hai – Die Abrechnung, USA 1987

    04.20 Uhr             In der Tiefe wartet der Tod, USA 2009 (Wiederholung)

     

    Samstag, 25. Juli 2015

    22.00 Uhr            Let Me In, USA 2010

    23.45 Uhr            Rosewood Lane, USA 2011

    01.15 Uhr             Rammbock, D 2010

    02.15 Uhr             Labyrinth der Monster, USA 1983

    03.45 Uhr             Let Me In, USA 2010 (Wiederholung)

     

    Samstag, 1. August 2015

    22.05 Uhr            Gothika, USA 2003

    23.35 Uhr            The Unborn, USA 2008

    00.55 Uhr             Cube, CAN 1997

    02.20 Uhr             Katzenmenschen, USA 1981

    04.10 Uhr             Gothika, USA 2003 (Wiederholung)

    Van Helsing

    Amerikanischer Spielfilm von 2004

    Samstag, 27. Juni 2015, 20.15 Uhr

    Regie                                                     Stephen Sommers
    Drehbuch                                        Stephen Sommers
    Musik                                               Alan Silvestri

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Gabriel Van Helsing                                 Hugh Jackman 
    Anna Valerious                                     Kate Beckinsale
    Graf Wladislaus Dracula                    Richard Roxburgh
    Carl                                                   David Wenham
    Frankensteins Monster                       Shuler Hensley
    Aleera                                                Elena Anaya

    Inhalt:

    In Transsilvanien ist das Böse allgegenwärtig. Auf bizarre, übernatürliche Fälle setzt ein Geheimbund des Vatikans seinen besten Mann an: Gabriel Van Helsing. Er tötet die Wesen, die es eigentlich nicht geben sollte. Sein neuester Fall hat es in sich:  Ein gewisser Graf Dracula treibt sein Unwesen in den tiefen Wäldern der Karpaten. Zusammen mit dem furchtsamen Waffenschmied Carl macht sich Van Helsing auf die Jagd nach dem Blutsauger. "Van Helsing" ist ein spannendes Hochglanz-Fantasy-Abenteuer, in dem Hugh Jackman als Monsterjäger fette Beute macht. – Mit dem Film bringen die Universal-Studios ihre erfolgreichen Horrorgestalten aus den 1930er Jahren in eine moderne Filmversion.  

    Der Knochenjäger

    Amerikanischer Spielfilm von 1999

    Samstag, 27. Juni 2015, 22.10 Uhr

    Regie                                      Phillip Noyce
    Drehbuch                          Jefferey Deaver
    Produzenten                    Michael & Martin Bregman
    Musik                            Craig Armstrong

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Lincoln Rhyme                            Denzel Washington
    Amelia Donaghy                    Angelina Jolie
    Thelma                                   Queen Latifah
    Captain Howard Cheney    Michael Rooker

    Inhalt:

    Nach einem Arbeitsunfall ist Lincoln Rhyme, einst der beste Experte für Spurensicherung beim New Yorker Morddezernat, ans Bett gefesselt. Er kann nur noch seinen Kopf und seinen linken Zeigefinger bewegen. Erst als seine Ex-Kollegen ihn um Hilfe bei der Jagd nach einem mysteriösen Killer bitten, schöpft er neuen Lebensmut. Unterstützung bei der Aufklärung eines bestialischen Mordes in einem New Yorker Bahntunnel erhält er von der jungen Polizistin Amelia. Diese hat nicht nur den Tatort in vorbildlicher Weise gesichert, sondern auch die seltsamen Spuren, die der Killer absichtlich gelegt hat, erkannt und fotografiert. Gemeinsam macht sich das ungleiche Ermittlerduo an die Aufklärung des Falles, als das nächste Verbrechen geschieht. Der Beginn eines heimtückischenSpiels, in dem der Täter immer neue Knochenspuren hinterlässt.

    Der spannende Psychothriller punktet neben seiner stringenten und bis zur letzten Minute nervenaufreibenden Inszenierung vor allem mit der herausragenden Darstellung der beiden Oscar-dekorierten Hollywood-Größen Angelina Jolie und Denzel Washington.

    From Dusk Till Dawn

    Amerikanischer Spielfilm von 1995

    Samstag, 27. Juni 2015, 00.00 Uhr

    Regie                             Robert Rodriguez
    Drehbuch                               Quentin Tarantino
    Ausführende Produzenten     Robert Rodriguez und Quentin Tarantino

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Jacob Fuller                                      Harvey Keitel
    Seth Gecko                                  George Clooney
    Richard Gecko                            Quentin Tarantino
    Kate Fuller                               Juliette Lewis
    Chet Pussy/Carlos                    Richard "Cheech" Marin
    Frost                                         Fred Williamson
    Santanico Pandemonium         Salma Hayek

    Inhalt:

    Das ungleiche Brüderpaar Seth und Richard Gecko hat eines gemeinsam: Sie schrecken vor Morden nicht zurück. Nicht weiter verwunderlich, dass ihnen die Polizei auf den Fersen ist. Um über die Grenze nach Mexiko zu kommen, kidnappen sie einen Priester mit seinen Kindern, die in einem Wohnmobil unterwegs sind. Der Plan glückt, gemeinsam passieren sie die Grenze und steuern die einsam gelegene Titty-Twister-Bar an. Dort wollen sich die Brüder mit ihrem Komplizen Carlos treffen. Alles läuft nach Plan, doch während die Brüder und ihre Begleiter auf Carlos warten, verwandeln sich die anderen Gäste nach und nach in blutrünstige Vampire, und der nackte Kampf ums Überleben beginnt. Kultfilm des schrägen Künstlergespanns Quentin Tarantino und Robert Rodriguez, der sich im Lauf der Handlung zu einer überdrehten Splatter-Arie steigert, bei der die Komik immer wieder dafür sorgt, dass man das Fürchten vergisst.

    Im Land der Raketenwürmer

    Amerikanischer Spielfilm von 1990

    Samstag, 27. Juni 2015, 01.35 Uhr

    Regie                                 Ron Underwood
    Drehbuch                    S. S. Wilson, Ron Underwood, Brent Maddock

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Valentine McKee                    Kevin Bacon
    Rhonda LeBeck              Finn Carter
    Burt Gummer                  Michael Gross
    Earl Bassett                   Fred Ward

    Inhalt:       

    Auf dem Weg in die nächstgrößere Stadt, stoßen die Freunde Valentine und Earl auf die grausam zugerichteten Überreste eines Schafzüchters und seiner Schafe. War es ein Serienkiller? Zusammen mit der Seismologiestudentin Rhonda machen sich die Freunde auf den Weg, die Dorfbewohner zu warnen. Dabei merken sie, dass es Würmer sind, die ihr Unwesen treiben. Als sie selbst in deren Fänge geraten, wird klar: Das eigentliche Übel ist noch viel größer. Rhondas Messungen deuten darauf hin, dass noch drei weitere Raketenwürmer in der Gegend ihr Unwesen treiben. Ein aufregender Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem die Bevölkerung von Perfection immer weiter dezimiert wird und die Überlebenden versuchen müssen, mehr über ihren unbekannten Feind zu erfahren und eine Fluchtmöglichkeit zu finden. Doch auch die Würmer lernen schnell dazu.

    Die Karriere von Kevin Bacon stagnierte Ende der 1980er. Erst durch die überraschend erfolgreiche Horrorkomödie erhielt er Rollen in ernsthaften Filmen wie „Eine Frage der Ehre“ oder „JFK“. Zusammen mit Fred Ward versprüht er eine unglaubliche Spielfreude, und beide halfen mit, dass Regisseur Ron Underwood („City Slickers“, 1991) mit "Im Land der Raketenwürmer" ein echter Klassiker des Monsterhorrorfilms gelang, der mit ironischen Seitenhieben nicht spart. Auch die Karriere der Raketenwürmer ging weiter: In drei Fortsetzungen, von denen die letzte 2004 erschien, fraßen sie sich durch das Hinterland von Nevada. 

    Tarantula

    Amerikanischer Spielfilm von 1955

    Samstag, 27. Juni 2015, 04.40 Uhr

    Regie                           Jack Arnold
    Drehbuch             Robert M. Fresco & Martin Berkely
    Produzent            William Alland

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Dr. Matt Hastings                                    John Agar 
    Stephanie „Steve” Clayton                  Mara Corday
    Prof. Gerald Deemer                         Leo G. Carroll

    Inhalt:

    Der Biologe Professor Gerald Deemer arbeitet an einem Wachstumsbeschleuniger, der Tiere wie Rinder und Schweine schneller und größer wachsen lassen soll. Auf diese Weise will er das aufkommende Ernährungsproblem der Bevölkerung beheben. In seinem Labor experimentiert er an diversen übergroßen Tieren. Bei einem Brand gelingt jedoch einer giftigen Riesentarantel unbemerkt die Flucht. Diese wächst zu einem hausgroßen Monstrum heran und bedroht eine nahe gelegene Wüstenstadt. Die Menschen dort fliehen vor der Riesenspinne, aber nicht alle können rechtzeitig entkommen. Eine Gruppe von Einwohnern stellt sich dem Kampf.

    Ein mit einfachen dramaturgischen Mitteln, spannend und stilsicher inszenierter Gruselthriller, der zu einem Klassiker des Genres wurde. Clint Eastwood ist hier in einer seiner ersten Filmrollen zu sehen.

    Riddick – Chroniken eines Kriegers

    Amerikanischer Spielfilm von 2004

    Samstag, 4. Juli 2015, 20.15 Uhr

    Drehbuch und Regie                David Twohy
    Produzent                        Vin Diesel

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Riddick                                        Vin Diesel
    Lord Marshal                      Colm Feore
    Dame Vaako                          Thandie Newton
    Aereon                                      Judi Dench
    Kyra                                    Alexa Davalos

    Inhalt:

    Riddick, ein Bösewicht mit gutem Kern, landet nach jahrelanger Flucht im Gefängnis. Währenddessen braut sich ein Unheil zusammen, das die ganze Galaxie in Gefahr bringt. Die „Necromongers“ zetteln unter ihrem skrupellosen Anführer Lord Marshal einen galaktischen Krieg an, mit dem Ziel, die Alleinherrschaft über das Universum an sich zu reißen. Riddick, der letzte Furyaner, wird zur Schlüsselfigur im Kampf gegen das Böse.

    „Riddick - Chroniken eines Kriegers“ ist die Fortsetzung des Films „Pitch Black - Planet der Finsternis“ (2000), die die Geschichte der Hauptfigur Riddick weiterspinnt. Action-Star Vin Diesel stellt sich in dem visuell imposanten und effektreichen Science-Fiction-Spektakel dem ultimativ Bösen entgegen.

    Turistas – Mörderisches Paradies

    Amerikanischer Spielfilm von 2006

    Samstag, 4. Juli 2015, 22.00 Uhr

    Regie                         John Stockwell
    Drehbuch             Michael Ross
    Musik                   Paul Haslinger

    Rollen und ihre Darsteller:

    Alex                            Josh Duhamel 
    Pru                          Melissa George
    Bea                     Olivia Wilde   
    Finn                         Desmond Askew 

    Inhalt:

    Heiße Sonne, weiße Strände und Partys - darauf freuen sich Bea, Alex und Amy, die in Brasilien ihren Urlaub genießen wollen. Doch der Traumurlaub entwickelt sich schon bald zur Hölle. Nach einem Busunfall entdecken sie eine Strandbar und tanzen die ganze Nacht durch. Am nächsten Morgen ist die Freude jedoch vorbei: Die Abenteuerurlauber wurden ausgeraubt, zwei sind verschwunden, und wenig später müssen sie vor skrupellosen Organhändlern flüchten. Kiko, ein junger Einheimischer, hilft ihnen zu flüchten und bringt sie in das Haus seines Onkels, das sich im Dschungel befindet. Nichtsahnend folgt ihm die Gruppe und gerät dabei in die Falle einer Organhändlerorganisation.

    "Turistas – Mörderisches Paradies" zeigt eine andere, gefährliche Seite des populären Rucksacktourismus. Der amerikanische Thriller schildert eine Abenteuerreise, die sich zum Überlebenskampf entwickelt. Regisseur, Produzent und Schauspieler John Stockwell, der sich mit den Filmen „Blue Crush“ und „Into the Blue“ bereits einen Namen gemacht hat, versteht es, seine spannende Geschichte meisterhaft in die brasilianische Landschaft zu integrieren.

    Eden Lake

    Britischer Spielfilm von 2008

    Samstag, 4. Juli 2015, 23.20 Uhr

    Drehbuch und Regie:                 James Watkins
    Musik:                                  David Julyan
    Schnitt:                                Jon Harris

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Steve                                              Michael Fassbender
    Jenny                                  Kelly Reilly    
    Cooper                                    Thomas Turgoose
    Brett                                    Jack O'Connell
    Reece                                   Bronson Webb

    Inhalt:

    Das Ehepaar Jenny und Steve plant ein erholsames Wochenende an einem abgelegen See. Die Idylle wird jedoch von einer Gruppe Jugendlicher gestört, die sich als grausame Psychopathen entpuppen. Zuerst ist es nur die laute Musik, die stört. Steve versucht, vernünftig mit den Jugendlichen zu reden, doch es kommt zum Streit. Als die Reifen am Auto zerstochen werden, eskaliert die Situation. Es beginnt ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel. Stringent inszenierter Horrorthriller aus England mit Michael Fassbender in der Hauptrolle, der aufgrund seiner realistischen Darstellung der Gewaltszenen nichts für schwache Nerven ist.

    Das Dorf der Verdammten

    Amerikanischer Spielfilm von 1995

    Samstag, 4. Juli 2015, 00.40 Uhr

    Regie                         John Carpenter
    Buchvorlage        John Wyndham
    Musik                 John Carpenter und Dave Davies

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Dr. Susan Verner                       Kirstie Alley
    Jill McGowan                     Linda Kozlowski
    Frank McGowan             Michael Paré 
    Dr. Alan Chaffee                 Christopher Reeve

    Inhalt:

    Eines Tages fallen die Bewohner eines amerikanischen Provinznestes in einen ohnmachtsähnlichen Schlaf. Neun Monate später bringen zehn Frauen zur gleichen Zeit ihre Kinder zur Welt, die alle einander ähnlich sehen, sehr intelligent sind und an Gefühlskälte ihresgleichen suchen. Mit den mysteriösen Vorfällen befasst, kommen zwei Wissenschaftler dem Geheimnis auf die Spur: Die Kinder scheinen die Vorboten einer außerirdischen Invasion zu sein.

    Horror der sanfteren Art, der weniger auf Effekte als auf die Schaffung einer bedrohlichen Atmosphäre angelegt ist. Remake eines gleichnamigen, englischen Horrorklassikers aus dem Jahr 1959.

    Von allen Geistern besessen

    Amerikanischer Spielfilm von 1990

    Samstag, 11. Juli 2015, 20.15 Uhr

    Drehbuch und Regie                Bob Logan
    Musik                                 Charles Fox
    Makeup                              Steve LaPorte

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Pater Mayii                               Leslie Nielsen
    Nancy Aglet                      Linda Blair  
    Ernest Weller                     Ned Beatty 
    Pater Luke Brophy       Anthony Starke
    Fanny Weller                       Lana Schwab
    Braydon Aglet                   Thom J. Sharp

    Inhalt:   

    Die Hausfrau Nancy ist vom Teufel besessen. Pfarrer Luke zieht den Exorzisten Mayii zu diesem besonders schwierigen Fall hinzu. TV-Evangelist Weller überträgt live im Fernsehen.                                    

    Die turbulente Persiflage nimmt das Fernsehen, die Kirche und Horrorfilme wie „Der Exorzist“ aufs Korn. In der Hauptrolle glänzt Klamauk-Experte Leslie Nielsen.

    Die Vögel

    Amerikanischer Spielfilm von 1963

    Samstag, 11. Juli 2015, 21.35 Uhr

    Regie                      Alfred Hitchcock
    Drehbuch          Evan Hunter
    Produzent         Alfred Hitchcock

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Mitch Brenner                                             Rod Taylor
    Melanie Daniels                               Tippi Hedren  
    Mrs. Brenner                                 Jessica Tandy 
    Annie Hayworth                             Suzanne Pleshette  
    Cathy Brenner                                  Veronica Cartwright 
    Mrs. Bundy                                          Ethel Griffies
    Sebastian Sholes                                    Charles McGraw 
    Der Betrunkene                                  Karl Swenson
    Der Passant                                             Alfred Hitchcock

    Inhalt:

    Die junge Melanie fährt nach Bodega Bay, um Mitch Brenner zu überraschen. Dort angekommen, fangen plötzlich Vögel an, Menschen anzugreifen und sogar zu töten. Als Mitchs kleine Schwester Cathy ihren Geburtstag feiert, fallen die Vögel über die Kinder her. Und am Abend dringen Hunderte von Finken durch den offenen Kamin in das Haus von Mitch ein. Nur mit Mühe gelingt es ihnen, die Vögel zu ertreiben. Aber nicht nur hier haben Vögel Menschen angegriffen; ein Farmer aus der Nachbarschaft wurde durch die Attacken der Vögel getötet. Die Bewohner geben Melanie die Schuld, denn mit ihr und den beiden Liebesvögeln, die sie dank Mitch gekauft hatte, sei das Unheil über Bodega Bay gekommen. Die Attacken der aufgebrachten Vögel konzentrieren sich schließlich auf das Haus der Brenners, in dem auch Melanie Zuflucht gesucht hat.

    Längst ist Hitchcocks Film „Die Vögel“ zum Kultklassiker geworden und hat selbst nach nahezu fünf Jahrzehnten nichts von seiner Spannung eingebüßt. Hitchcock, der „Master of Suspense“, schafft es, den Zuschauer, der immer ein wenig mehr weiß als die Akteure, zum Mitwisser und damit quasi zum Mittäter zu machen. Berühmt wurde der einzigartige Soundtrack des Films: Es wurde auf eine konventionelle musikalische Untermalung verzichtet und dem Film Montagen elektronischer Vogelklänge und Geräuscheffekte des deutschen Komponisten Oskar Sala unterlegt. Keine einzige echte Vogelstimme ist im Film zu hören, was die unheimlich-schaurige Atmosphäre verstärkt. Die Special Effects waren so aufwändig, dass die Herstellung des Films ganze drei Jahre dauerte.

    Topas

    Amerikanischer Spielfilm von 1969

    Samstag, 11. Juli 2015, 23.30 Uhr

    Regie                      Alfred Hitchcock
    Drehbuch          Samuel Taylor
    Produzent        Alfred Hitchcock
    Musik                 Maurice Jarre

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Nicole Devereaux                                   Dany Robin
    Andre Devereaux                            Frederick Stafford 
    Juanita de Cordoba                       Karin Dor  
    Rico Parra                                          John Vernon

    Inhalt:

    Der hochrangige russische Beamte Boris Kusenow flüchtet mit seiner Familie nach Washington. Dort erzählt er dem Geheimdienst von „Topas“ – einem Spionagering. Dieser leitet geheime NATO-Informationen über Paris nach Moskau weiter. Der französischen Attaché Andre Devereaux, nimmt sich der Sache an.  Doch die Suche nach Beweisen und die Überführung von „Topas“ erweisen sich schon bald als gefährliches Unterfangen. Devereaux gelingt es, einem kubanischen UNO-Delegierten Papiere zu entwenden, die Aufschluss über „Topas“ geben. Er fliegt nach Havanna, um gemeinsam mit seiner früheren Geliebten Juanita de Cordoba sowie einheimischen Regimegegnern weitere Einzelheiten über die russischen Pläne auszukundschaften.

    „Topas“, basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Leon Uris, ist ein Spielfilm aus Alfred Hitchcocks später Schaffensphase, in der er zum Spionage- und Agentengenre seiner früheren Filme zurückkehrt. Auf den ersten Blick erscheint der Film als wenig Hitchcock-typisch: Ungewöhnlich komplex gestaltet sich die Erzählstruktur, populäre Leinwandlieblinge wie Cary Grant oder James Stewart und auch die typischen Schockmomente fehlen. Bereits während seiner Produktion warf der Film Schwierigkeiten auf: Hitchcock verwarf kurz vor Drehstart die aktuelle Drehbuchfassung, ließ jede Szene kurzfristig neu schreiben und direkt drehen. Trotz dieser ungewöhnlichen Produktionsbedingungen ist Hitchcocks „Topas“ ein spannender Spionagethriller vor dem Hintergrund des Kalten Krieges, der frei ist von den Kinoklischees seiner Zeit und mit einer gehörigen Portion Ironie operiert.

    Der zerrissene Vorhang

    Amerikanischer Spielfilm von 1963

    Samstag, 11. Juli 2015, 01.30 Uhr&nb

    Regie                         Alfred Hitchcock
    Drehbuch         Brian Moore
    Produzent         Alfred Hitchcock
    Musik                  John Addison

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Prof. Michael Armstrong                      Paul Newman
    Dr. Sarah Louise Sherman            Julie Andrews
    Gräfin Kuchinska                           Lila Kedrova 
    Heinrich Gerhard                             Hansjörg Felmy 
    Ballerina                                          Tamara Toumanova

    Inhalt:

    Um an eine wissenschaftliche Formel zu gelangen, geht der amerikanische Physiker Michael Armstrong nach Ostberlin. Arbeitet er von nun an für das kommunistische Regime? Seine Verlobte, die ihm heimlich hinter den „Eisernen Vorhang“ gefolgt ist, glaubt das zumindest. Doch in Wahrheit will er nur sein Raketenprojekt beenden, um dann wieder aus der DDR fliehen zu können. Das gestaltet sich jedoch schwieriger als zu Beginn gedacht. Denn als der misstrauische Stasi-Offizier Gromek Armstrongs wahre Absichten durchschaut, findet sich das Paar inmitten einer gefährlichen Verfolgungsjagd wieder. Der Plan droht zu scheitern.

    Nach dem Vorgänger „Marnie“ (1964) kehrt Hitchcock mit „Der zerrissene Vorhang“ wieder zu den altbewährten Formen und Motiven seiner frühesten Filme zurück. Spannend und humorvoll inszeniert Hitchcock einen Blick hinter den Eisernen Vorhang und den DDR-Alltag, die Künstlichkeit der Bilder verleiht dem 50. Film des Altmeisters dabei mitunter einen bizarren Reiz. Legendär ist die quälend lange und grausame Mordszene des Films, in der Armstrong versucht, Stasi-Mann Gromek aus dem Weg zu schaffen, da dieser die wahren Absichten des Überläufers durchschaut hat. „Mit dieser sehr langen Mordszene wollte ich mich gegen ein Klischee absetzen und einmal zeigen, wie schwierig, mühsam und zeitraubend es ist, einen Mann umzubringen“, so Hitchcock.

    Cocktail für eine Leiche

    Amerikanischer Spielfilm von 1948

    Samstag, 11. Juli 2015, 03.30 Uhr

    Regie:                         Alfred Hitchcock
    Drehbuch:                  Cronyn Hume, Arthur Laurents 
    Musik:                   David Buttolph

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Brandon Shaw                          John Dall
    Phillip Morgan                    Farley Granger
    David Kentley                      Dick Hogan
    Rupert Cadell                      James Stewart

    Inhalt:

    Gibt es den perfekten Mord? „Inspiriert“ von den provokanten philosophischen Thesen ihres Professors töten zwei Harvard-Studenten einen Kommilitonen, verstecken ihn in ihrem High-Society-Apartment und geben im Anschluss eine kleine, private Cocktailparty für dessen Angehörige und Freunde. Doch unter den Partygästen befindet sich auch der besagte Philosophieprofessor, dem schon bald das merkwürdige Verhalten seiner beiden Studenten auffällt.

    Hitchcocks „Cocktail für eine Leiche“ zählt zu den kühnsten filmischen Experimenten des „Master of Suspense“. Ein technischer und inszenatorischer Gewaltakt, denn die gesamte Handlung spielt sich innerhalb eines einzigen Schauplatzes ab: der eleganten Wohnung zweier Harvard-Studenten. Der abenteuerliche Vorsatz, den gesamten Film wie eine einzige, ununterbrochene Einstellung wirken zu lassen, ohne sichtbare Schnitte, unterstützt zusätzlich die kammerspielartige Atmosphäre und stellte Hitchcock zudem vor eine kreative Herausforderung: Denn der Wechsel der Filmspulen, die damals nur eine Länge von zehn Minuten hatten, musste möglichst unauffällig kaschiert werden. Während sich die schweren Kameras, deren Fahrten zuvor bis ins kleinste Detail geplant wurden, durch die verschiedenen Räume des Filmsets bewegten, wurden lautlos Wände zur Studiodecke hochgezogen und Requisiten zurechtgerückt. Gleichermaßen war die Position der einzelnen Schauspieler für jeden Moment des Dialogs exakt festgelegt und durch Zeichen auf dem Boden angedeutet. Ging etwas schief, musste die gesamte Einstellung komplett neu gedreht werden. Später tat Hitchcock sein Experiment, einen Film als einzige Plansequenz zu drehen, als Fehlschlag ab: „Denn ich warf damit ja meine eigene Theorie über den Haufen, dass Schnitt und Montage lebenswichtig sind“.

    Der verbotene Schlüssel

    Amerikanischer Spielfilm von  2005

    Samstag, 18. Juli 2015, 22.15 Uhr

    Regie                        Iain Softley
    Drehbuch             Ehren Kruger
    Musik                   Ed Shearmur

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Caroline                                     Kate Hudson
    Violet                                  Gena Rowlands
    Ben                                        John Hurt
    Luke                                        Peter Sarsgaard
    Jill                                         Joy Bryant
    Mama Cynthia                       Maxine Barnett
    Hallie Fahnlohnee                R. Harris

    Inhalt:

    Krankenschwester Caroline pflegt den gelähmten Mann der rüstigen Violet auf deren Anwesen. Als sie ein verstecktes Zimmer auf dem Dachboden entdeckt, lüftet sie ein grausiges Geheimnis. In der Villa lebten einst Hodoo-Magier, deren Geister noch umhergehen sollen. Zuerst glaubt Caroline nicht an so einen Aberglauben. Doch dann erhält sie heimliche Hilferufe von ihrem Patienten und Violet verhält sich immer seltsamer.

    Der spannende Gruselthriller „Der verbotene Schlüssel“ kann neben Kate Hudson in der Hauptrolle mit prominenten Nebendarstellern wie Hollywoodlegende Gena Rowlands aufwarten. In düsteren Bildern präsentiert Regisseur Iain Softley („Tintenherz“, 2008) seinen Horrorfilm, der das Publikum durch seine beklemmende Atmosphäre und spannenden Wendungen bis zum grausigen Ende zu fesseln vermag. „Der verbotene Schlüssel“ steht ganz in der Tradition von Tourneurs „I Walked with a Zombie“ (1943) und ist ein Southern Gothic der Extraklasse. Hier finden sich Elemente des Hoodoo-Zaubers, wobei man Hoodoo und Voodoo – trotz gewisser Ähnlichkeiten – nicht als Synonyme gleichsetzen darf. Beim Voodoo handelt es sich um eine etablierte Religion mit festen Strukturen, die katholische Einflüsse aufweist, Hoodoo dagegen ist eine schwarzamerikanische Volksmagie, die dem Protestantismus nahesteht und die Bibel als großes Zauberbuch betrachtet. Das Drehbuch zu „Der verbotene Schlüssel“ stammt aus der Feder von niemand Geringerem als Ehren Kruger, der bereits mit den Vorlagen zu „Ring“ (2002) und „Ring 2“ (2005) sein Talent für packende Horrorunterhaltung beweisen konnte.

    In der Tiefe wartet der Tod

    Amerikanischer Spielfilm von 2009

    Samstag, 18. Juli 2015, 23.50 Uhr

    Regie                        Anthony Waller
    Drehbuch             Everett De Roche, Anthony Waller
    Schnitt                Jamie Trevill

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Thomas „Jack” Jackman                     Adrian Paul  
    Jennie Christianson                         Kate Nauta 
    Kat                                                       Amanda Douge  
    Susan                                  Meredith Ostrom 
    Alex                                                          Arcadiy Golubovich
    Professor Borman                           Anthony Waller

    Inhalt:

    Aus einer Bohrstation mitten in der Sahara kommt seit einigen Tagen kein Lebenszeichen mehr. Sicherheitsbeauftragter Jack soll herausfinden, was geschehen ist. In der verlassenen Anlage trifft er nur auf die Wissenschaftlerin JC. Doch sie scheint nicht die zu sein, für die sie sich ausgibt. Und während sich die unheimlichen Vorfälle häufen, entbrennt zwischen JC und Jack ein tödliches Duell.

    Hochgradig spannender Horror-Thriller, der die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit immer wieder raffiniert und überraschend verschiebt. 

    Der weiße Hai 2

    Amerikanischer Spielfilm von 1978

    Samstag, 18. Juli 2015, 01.10 Uhr

    Regie                        Jeannot Szwarc
    Drehbuch            Carl Gottlieb, Howard Sackler  
    Musik             John Williams

    Rollen und ihre Darsteller:

    Police Chief Martin Brody                  Roy Schneider
    Ellen Brody                                          Lorraine Gary 
    Michael „Mike” Brody                                 Mark Gruner   
    Mayor Larry Vaughn                      Murray Hamilton 
    Len Peterson                                                    Joseph Mascolo

    Inhalt:

    Seit der weiße Hai am Ende des gleichnamigen Films von Polizeichef Brody zur Strecke gebracht wurde, ist Ruhe eingekehrt im kleinen Städtchen Amity. Die Segler sind zurück, und die Schwimmer tummeln sich im Wasser. Bis eines Tages zwei Taucher spurlos verschwinden, dann eine Wasserski-Fahrerin. Als schließlich ein verendeter Orca mit riesigen Bissspuren am Strand liegt, ist sich Brody sicher, dass Amity vor einer neuerlichen Haifischplage steht. Doch Bürgermeister Vaughn schlägt die Warnungen in den Wind, und als Brody am Strand eine Panik auslöst, wird er als Polizeichef entlassen. Unterdessen sind Brodys Söhne mit Freunden zu einem Segeltörn aufgebrochen - in haiverseuchte Gewässer. Nach dem ersten Angriff des Monsters auf hoher See treiben die Jugendlichen manövrierunfähig auf dem Ozean. Eine Suchaktion per Helikopter und Boot wird eingeleitet. Gelingt es Brody, seine Söhne zu retten?

    Die Fortsetzung zu Spielbergs Horrorklassiker „Der weiße Hai“ steht diesem in Sachen Spannung in nichts nach, durch die gruselige Musik von John Williams ist stets für Gänsehaut gesorgt. Der Hai ist zurück und hungriger denn je. Es wurden drei unterschiedliche Modelle eingesetzt, die sich bis auf das Grundgerüst vom Tier des ersten Filmes unterschieden. Der Kopf und die Kiefermechanik wurden überarbeitet, um dem Raubfisch ein noch realistischeres, aber auch bedrohlicheres Antlitz zu verleihen.

    Der weiße Hai - Die Abrechnung

    Amerikanischer Spielfilm von 1987

    Samstag, 18. Juli 2015, 03.00 Uhr

    Regie                        Joseph Sargent    
    Drehbuch         Michael De Guzman
    Musik                     Michael Small

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Ellen Brody                                              Lorraine Gary  
    Hoagie Newcombe                        Michael Caine
    Michael Brody                                                       Lance Guest
    Jake                                                           Mario Van Peebles
    Carla Brody                                             Karen Young

    Inhalt:

    Ruhe im Küstennest Amity: Die Haiangriffe der Vergangenheit sind zu Gruselmärchen verklärt, Weihnachten steht vor der Tür. Doch dann passiert das Entsetzliche: Sean Brody, der die Nachfolge seines Vaters als Polizeichef des Ortes angetreten hat, wird aus seinem Boot gezerrt und zerfleischt. Seine traumatisierte Mutter beschließt die Feiertage bei ihrem zweiten Sohn Michael auf den Bahamas zu verbringen. Doch der Hai stellt ihnen nach und macht das Urlaubsparadies zur Hölle.

    Die Horrorsaga um den berüchtigten Hai geht mit „Der weiße Hai - Die Abrechnung“ in die vierte Runde und noch immer ist der Appetit des Monsters nicht gestillt. Wenn sich das Wasser der tropischen Lagunen rot färbt, ist das nichts für schwache Nerven, doch für Spannung ist gesorgt.  Nachdem „Der weiße Hai 3“ keine direkte Fortsetzung des zweiten Teils darstellte, schließt „Der weiße Hai - Die Abrechnung“ unmittelbar an die Handlung der Vorgänger an. Der englische Nebentitel „This time, it's personal“ trifft dabei ins Schwarze, denn es wird nun klar, dass der weiße Hai gezielt die Familie Brody angreift. Im Zentrum des Geschehens steht daher die Mutter Ellen, wie in den ersten beiden Teilen gespielt von Lorraine Gary. Sie schafft es, die Gefühlswelt von Ellen, die zwischen Sorge um die Familie und Rachegelüsten hin- und hergerissen ist, absolut glaubhaft darzustellen. An ihrer Seite findet sich die  zweifach Oscarprämierte Schauspiellegende Michael Caine, der den sympathischen Piloten Hoagie Newcombe spielt. Für den eigentlichen Star des Films, den Hai, wurden sieben Modelle konstruiert. Mit über einer Tonne Gewicht und 15 Zentimeter langen Zähnen verschaffen sie dem Raubfisch die nötige Leinwandpräsenz um selbst wenig schreckhafte Zeitgenossen erschaudern zu lassen.

    Let Me In

    Amerikanischer Spielfilm von 2010

    Samstag, 25. Juli 2015, 22.00 Uhr

    Drehbuch und Regie            Matt Reeves
    Musik                                  Michael Giacchino

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Owen                                           Kodi Smit-McPhee
    Abby                                       Chloë Grace Moretz
    Der Vater                                 Richard Jenkins
    Owen's Mutter                  Cara Buono
    Der Polizist                           Elias Koteas

    Inhalt:

    Der schüchterne Owen lebt mit seiner Mutter in New Mexico. Von seinen Mitschülern schikaniert, freundet er sich mit Abby an. Was er nicht ahnt: Sie verbirgt ein schreckliches Geheimnis. Der Zwölfjährige beobachtet, wie das Mädchen mit einem älteren Mann in die Nachbarswohnung einzieht. Abby ist in Wirklichkeit ein Vampir, und ihr Freund mordet nachts, um das notwendige Blut zu beschaffen. Doch eines Tages kommt die Polizei Abby auf die Spur.

    Nach dem großen internationalen Erfolg von „So finster die Nacht“ (2008), der schwedischen Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von John Ajvide Lindqvist, war es nur eine Frage der Zeit, bis das US-Remake folgen würde. Und „Cloverfield“-Regisseur Matt Reeves meisterte diese Aufgabe mit Bravour, behielt er doch die düstere Atmosphäre und Spannung des Originals bei. Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem Außenseiter Owen und dem Vampirmädchen Abby wird dabei mit sparsamen, aber eindringlichen Horrorelementen erzählt und fesselt bis zum Schluss.

    Rosewood Lane

    Amerikanischer Spielfilm von 2011

    Samstag, 25. Juli 2015, 23.45 Uhr

    Drehbuch und  Regie                Victor Salva
    Musik                                 Bennett Salvay

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Sonny Blake                              Rose McGowan
    Paula Crenshaw              Lauren Vélez 
    Detective Briggs             Ray Wise
    Mrs. Hawthorne             Lin Shaye
    Cloey                                          Lesley-Anne Down
    Hank Hawthorne              Bill Fagerbakke
    Fred Crumb                         Rance Howard

    Inhalt:

    Die Psychologin Sonny Blake zieht in das Haus ihres verstorbenen Vaters. Sie findet es albern, dass sich ihre neuen Nachbarn vor dem Zeitungsjungen fürchten. Doch schon bald entpuppt sich der Junge als tödliche Gefahr und es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, das sie das Fürchten lehrt. Hat der junge Mann Menschenleben auf dem Gewissen? Sonny will es herausfinden.

    Ungewöhnlicher Horrorschocker, der das Böse hinter einer scheinbar unschuldigen Fassade verortet. Rose McGowan („Planet Terror“, 2007) gibt überzeugend die Psychologin, die von einem Soziopathen terrorisiert wird.

    Rammbock

    Deutscher Spielfilm von 2009

    Samstag, 25. Juli 2015, 01.15 Uhr

    Regie                                         Marvin Kren
    Drehbuch                            Benjamin Hessler
    Kamera                                Moritz Schultheiß

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Michael                                        Michael Fuith
    Harper                                Theo Trebs 
    Gabi                                        Anka Graczyk 
    Anita                                        Emily Cox
    Heike                                    Katelijne Philips-Lebon

    Inhalt:

    Ein Virus, das Menschen zu wütenden Bestien macht, vermehrt sich in rasantem Tempo. Gesunde flüchten an vermeintlich sichere Orte. Chaotische Zustände machen sich breit. Genau zu diesem Zeitpunkt trifft der 35-jährige Michael in Berlin ein, um seine große Liebe, Exfreundin Gabi, zu besuchen. Dort angekommen, bugsiert das Schicksal den 15-jährigen Harper in seine Obhut. Gegenseitig beschützen sie sich und andere vor tobenden Zombies.  Dabei ist Michael vordergründig kein Actionheld, vielmehr ein Philanthrop mit stark ausgeprägtem Helfersyndrom - ein Liebender in Zeiten der Zombiekalypse. Doch während die Stadt im Chaos versinkt, fehlt von Gabi jede Spur.

    Labyrinth der Monster

    Amerikanischer Spielfilm von 1983

    Samstag, 25. Juli 2015, 02.15 Uhr

    Regie                                         Steven Hillard Stern
    Drehbuch                             Tom Lazarus
    Literarische Vorlage       Rona Jaffe
    Musik                                  Hagood Hardy

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Robbie Wheeling                  Tom Hanks
    Kate Finch                            Wendy Crewson 
    Daniel                                 David Wallace
    Jay Jay Brockway                    Christopher Makepeace
    Hall                                          Lloyd Bochner

    Inhalt:

    Robbie, ein Fan des Fantasy-Rollenspiels, findet an seiner neuen Universität schnell Freunde: Kate, Daniel und Jay Jay, die alle leidenschaftliche Labyrinth-Spieler sind und die schon lange nach einem neuen Mitspieler gesucht haben.  Jay Jays Idee, dies in einem verbotenen, verzweigten Höhlenkomplex zu spielen, um einen realistischeren Eindruck zu bekommen, wird von den Freunden begeistert aufgenommen. Als Robbie dort während des Spielverlaufs ein „Monster“ tötet, ist dies für ihn ein traumatisierendes Schlüsselerlebnis. Er beginnt seine verdrängte Familiengeschichte - sein Bruder war vor einem Jahr verschwunden - zu verarbeiten und kann bald nicht mehr zwischen Spiel und Realität unterscheiden. So findet er sich plötzlich in New York City wieder und weiß nicht einmal warum. Während die Freunde im Höhlenlabyrinth noch nach ihm suchen, wird Robbie in der Großstadt straffällig. Was als Spiel begann, entwickelt sich zu einem Alptraum.

    TV-Regisseur Steven Hilliard Stern stellt in dieser dramatischen Psycho-Inszenierung die Probleme Jugendlicher in den Mittelpunkt: Minderwertigkeitskomplexe, Leistungsdruck, Probleme mit den elterlichen Vorstellungen und die daraus resultierende Weltflucht. „Labyrinth der Monster“ ist einer der ersten Filme des zweifachen Oscar-Preisträgers Tom Hanks („Forrest Gump“, „Philadelphia“), der schon bei diesem Film seine großen darstellerischen Fähigkeiten demonstriert. Nicht nur für Tom Hanks-Fans eine spannende Sache.

    Gothika

    Amerikanischer Spielfilm von 2003

    Samstag, 1. August 2015, 22.05 Uhr

    Regie:                           Mathieu Kassovitz
    Drehbuch:          Sebastian Gutierrez
    Musik:                   John Ottman 

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Dr. Miranda Grey                  Halle Berry
    Dr. Pete Graham           Robert Downey Jr.  
    Dr. Doug Grey                  Charles S. Dutton
    Sheriff Ryan                       John Carroll Lynch  
    Phil Parsons                       Bernard Hill
    Chloe Sava         Penélope Cruz 
    Teddy Howard                                    Dorian Harewood

    Inhalt:

    Eine Psychiaterin wird als Patientin in ihre eigene Klinik eingeliefert, weil sie als Tatverdächtige in einem Mord gilt. Sie kann sich allerdings an nichts erinnern. Es gibt nur einen Weg für Miranda Grey, den Verdacht des Mordes an ihrem Ehemann von sich abzuwenden: Sie muss das Rätsel um seinen Tod lösen. Ihre Amnesie und die zunehmend düsteren Visionen machen es ihr allerdings schwer, Licht ins Dunkel zu bringen.

    Der überbordende visuelle Einfallsreichtum unter der Regie des französischen Filmemachers Mathieu Kassovitz („La haine“, 1995) macht „Gothika“ zu einem mitreißenden Psychoschocker. In der Hauptrolle als Psychiaterin, die selbst für verrückt gehalten wird, brilliert Halle Berry, die im Jahr 2002 mit dem Oscar als Beste Hauptdarstellerin für ihre Darstellung in dem Film „Monster’s Ball“ belohnt wurde. An ihrer Seite vervollständigen Robert Downey Jr. und Penélope Cruz den gelungenen Cast.

    The Unborn

    Amerikanischer Spielfilm von 2008

    Samstag, 1 August 2015, 23.35 Uhr

    Drehbuch und Regie                David S. Goyer
    Produzent                        Michael Bay

    Rollen und ihre Darsteller:

    Casey Beldon                          Odette Yustman
    Rabbi Sendak   Gary Oldman 
    Sofi Kozma                         Jane Alexander
    Mark                                   Cam Gigandet 
    Romy                                    Meagan Good

    Inhalt:

    Studentin Casey wird von beängstigenden Träumen und Visionen verfolgt. Als sich ihre Augenfarbe verändert, beginnt sie Nachforschungen über sich anzustellen.     Die Veränderungen kommen häufig bei Zwillingen vor. Ihr Vater gibt zu, dass er einen Zwillingsbruder hatte, der vor der Geburt verstarb. Doch wie hängt das mit ihr zusammen? Sie entdeckt, dass in ihrem Körper ein Dämon haust, und will ihn mit allen Mitteln loswerden. Casey kann sich schließlich durch ein exorzistisches Ritual von dem Dämon befreien. Doch für ihre Freiheit zahlt sie einen hohen Preis.

    Spannender Mysterythriller mit Gary Oldman und Odette Yustman (jetzt bekannt als Odette Annable), in dem es einmal mehr um das beliebte Horror-Sujet Teufelsaustreibung geht.

    Cube

    Kanadischer Spielfilm von 1997

    Samstag, 1. August 2015, 00.55 Uhr

    Regie:                         Vincenzo Natali
    Drehbuch:           Vincenzo Natali, André Bijelic, Graeme Manson
    Musik:                  Mark Korven

    Rollen und ihre Darsteller:

    Quentin                         Maurice Dean Wint
    Leaven                   Nicole de Boer
    Holloway               Nicky Guadagni
    Worth                                     David Hewlett
    Rennes                 Wayne Robson
    Kazan   Andrew Miller
    Alderson             Julian Richings

    Inhalt:

    Drei Männer und zwei Frauen finden sich in einem würfelförmigen, absolut kahlen Raum wieder. Weitere Würfel schließen sich an. Die fieberhafte Suche nach einem Ausweg beginnt. Sie alle wurden von einer unbekannten Macht gewaltsam aus ihrem Alltag gerissen, ohne zu wissen, weshalb oder zu welchem Zweck. Haben sie sich etwas zuschulden kommen lassen, wofür sie jetzt bestraft werden? Keiner ist sich eines Vergehens bewusst. In den würfelförmigen Räumen suchen sie angsterfüllt nach einem Weg aus dem Labyrinth, das voller tödlicher Gefahren steckt. Mit weltweit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, hat Vincenzo Natalis spannender Psychothriller „Cube“ inzwischen längst Kultstatus erreicht.

    Katzenmenschen

    Amerikanischer Spielfilm von 1982

    Samstag, 1. August, 02.20 Uhr

    Regie:                                           Paul Schrader
    Drehbuch:                            Alan Ormsby
    Musik:                                Giorgio Moroder 
    Produzent:                         Charles W. Fries

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Irina Gallier                                Nastassja Kinski 
    Paul Gallier                        Malcolm McDowell
    Oliver Yates                      John Heard   
    Alice Perrin                          Annette O'Toole 

    Inhalt:

    Die Geschwister Irena und Paul sind Katzenmenschen. Bei erotischen Abenteuern mutieren sie zu schwarzen Leoparden, die ihren Partner umbringen. Während Irena von ihrem Schicksal zunächst nichts weiß, geschehen in New Orleans mysteriöse Morde, die mit Paul in Verbindung gebracht werden können.

    Gelungenes Remake des 40er-Jahre-Horrorklassikers „Katzenmenschen“ mit der jungen Nastassja Kinski und dem „Uhrwerk-Orange“-Star Malcolm McDowell hervorragend besetzt. Der Erotik-Horrorthriller  ist neben „Ein Mann für gewisse Stunden“ einer der Filme, die Regisseur und Drehbuchautor Paul Schrader in Hollywood bekannt machten und ihm den Weg zu seiner glänzenden Laufbahn als namhafter Filmschaffender ebneten.

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