Copyright: ZDF / Eric Vernazobres
Copyright: ZDF / Eric Vernazobres

Mirage – Gefährliche Lügen

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Sechsteilige Thriller-Serie an drei Montagabenden, realisiert innerhalb der "European Alliance" mit France Télévisions und der italienischen RAI: Vor der Kulisse Abu Dhabis wird die Geschichte einer Security-Expertin für Atomkraft-Anlagen erzählt, die ins Fadenkreuz der Geheimdienste gerät. Mit Marie-Josée Croze, Clive Standen und Hannes Jaenicke in den Hauptrollen.

  • ZDF, Ab Montag, 8. Juni 2020, 22.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab dem Tag des jeweiligen Sendetermins

Texte

Erstes Projekt der Kooperationsplattform "European Alliance"

An drei Montagabenden in Doppelfolgen präsentiert das ZDF die Thriller-Serie "Mirage – Gefährliche Lügen" als deutsche Erstausstrahlung. In französisch-kanadisch-deutscher Koproduktion entstand vor der Kulisse von Abu Dhabi die spannungsgeladene Geschichte um eine falsche Liebe, zerstörte Träume und gefährliche Cyber-Spionage. Regie führte der kanadische Regisseur Louis Choquette, der mit der viel beachtete Cop-Serie "19-2" über die Grenzen von Kanada hinaus bekannt wurde.

Die Hauptrolle der Security-Expertin Claire übernahm die Französin Marie-Josée Croze, die Kinogängern unter anderem aus Filmen wie "Schmetterling und Taucherglocke" oder "Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka" bekannt sein dürfte. Zuletzt war sie in der Agentenserie "Jack Ryan" zu sehen. An ihrer Seite spielen der britische "Viking"-Star Clive Standen und der deutsche Schauspieler und Umwelt-Aktivist Hannes Jaenicke.

Einen wichtigen Part spielt der Schauplatz Abu Dhabi, der längst nicht mehr nur für begeisterte Formel 1-Fans etwas zu bieten hat. Mit einer luxuriösen Hochhaus-Kulisse, dem neuen Louvre, den magischen Wüstenlandschaften, orientalischen Palästen und Moscheen bietet der arabische Wüstenstaat die perfekte Kulisse für diesen internationalen Agenten-Thriller.

Die in Zusammenarbeit von France Télévisions und ZDF entstandene Serie ist im deutschen Fernsehen das erste Projekt der 2017 ins Leben gerufenen "European Alliance", einer Kooperationsplattform von RAI, FTV und ZDF zur Produktion hochwertiger fiktionaler europäischer Serien. Ab dem Tag des jeweiligen Sendetermins wird "Mirage – Gefährliche Lügen" als sechsteilige Serie in der ZDFmediathek zu sehen sein – in der deutschen sowie in der Originalfassung.

Doris Schrenner
Hauptredaktion Internationale Fiktion

Stab und Besetzung

Regie    Louis Choquette
Drehbuch      Franck Philippon, Bénédicte Charles, Olivier Pouponneau
Kamera     Ronald Plante
Schnitt     Jean-François Bergeron
Musik     Christian Clermont
Produktion     Lincoln TV, France Télévisions, Wild Bunch Germany, ZDF
Redaktion     Doris Schrenner, Wolfgang Feindt
Länge       3 x ca. 100 Minuten

 

Die Rollen und ihre Darsteller

Claire       Marie-Josée Croze
Gabriel       Clive Standen
Lukas        Hannes Jaenicke
Zack      Thomas Chomel
Birgit    Jeanette Hain
Bassem    Chadi Alhelou
Doug     Shawn Doyle
Jennifer       Maxim Roy
und andere

Mirage - Gefährliche Lügen (1)
(Montag, 8. Juni 2020, 22.15 Uhr)

Die weiteren Rollen und ihre Darsteller

Al Tburi         Hassam Chancy

15 Jahre ist es her, dass die Französin Claire ihren Ehemann Gabriel bei dem Tsunami-Unglück in Thailand verloren hat. Geblieben sind ihr der 15-jährige Sohn Zack und die Erinnerung an eine große Liebe. Nun möchte sie in Abu Dhabi mit Zack und ihrem neuen Ehemann Lukas ein neues Leben beginnen. Die Security-Expertin hat eine Anstellung bei dem einflussreichen Geschäftsmann Al Tarubi erhalten und setzt alles daran, sich in ihrem neuen Job zu beweisen. Denn neben dem persönlichen Verlust musste Claire auch eine berufliche Katastrophe erleben: Unter ihrer Verantwortung ging der Probelauf in einem kasachischen Atomkraftwerk schief. Es gab zahlreiche Tote, die sie zu verantworten hatte. Ihre Karriere war auf einen Schlag beendet.

Nun scheint jedoch endlich alles gut zu laufen. Ehemann Lukas will vor Ort mit einem französischen Geschäftspartner ein Restaurant eröffnen. Zack besucht die französische Schule, auf die viele Kinder der französischen Ex-Pats vor Ort gehen. Doch eines Abends entdeckt Claire vor einem Luxusrestaurant im Sunset Tower ein bekanntes Gesicht. Ist es tatsächlich Gabriel, den sie wie einen Schatten in den Fahrstuhl huschen sieht? Aber warum sollte sich der geliebte Mann nicht bei ihr melden, falls er die Katastrophe in Thailand doch überlebt hat?

Quälende Fragen, die Claire nur auf eine Weise lösen kann: Sie wird zur Hobby-Detektivin und durchkämmt mit Hilfe des sympathischen Taxi-Fahrers Bassem die Stadt. Und schon bald fällt dem findigen Syrer auf, dass sein Wagen verfolgt wird. Wer beschattet Claire, und warum versteckt sich Gabriel offensichtlich vor ihr? Fragen, auf die Claire nur allzu bald eine erschreckende Antwort erhält.

In einer kleinen Rolle tritt Jeanette Hain auf, die gerade in den deutschen Kinos in der Til-Schweiger-Komödie "Die Hochzeit" zu sehen ist.

Mirage - Gefährliche Lügen (2) 
(Montag, 15. Juni 2020, 22.15 Uhr)

Die weiteren Rollen und ihre Darsteller

Thomas Grasset       Grégory Fitoussi

Claire musste lernen, dass ihr totgeglaubter Mann Gabriel höchstlebendig und in Abu Dhabi in einen Spionagefall verwickelt ist. Und: Er versucht, Claire mit hineinzuziehen. Wider Willen arbeitet die Security-Expertin mit Gabriel zusammen, wohl wissend, dass sie sich selbst und ihre Familie damit in höchste Gefahr bringt. Doch kann sie ihm dieses Mal trauen?

Den Neubeginn in Abu Dhabi hatte sich die französische IT-Security-Expertin Claire anders vorgestellt. Die Restaurant-Pläne ihres deutschen Ehemannes Lukas geraten ins Stocken, Sohn Zack hat Probleme, sich in der Schule einzugewöhnen, und im Job muss sie sich gegen missgünstige Konkurrenten zur Wehr setzen. Zu allem Überfluss muss sie erkennen, dass ihr angeblich vor 15 Jahren bei einem Tsunami ums Leben gekommener Mann Gabriel höchstlebendig in Abu Dhabi unterwegs ist. Der gutaussehende Charmeur gesteht ihr, dass er sie 15 Jahre zuvor lediglich im Auftrag der Private-Security-Firma Asgard kontaktiert hatte, um ein Atomkraftwerk in Kasachstan zu sabotieren, für dessen Sicherheit Claire damals verantwortlich war. Sie war in eine "Romeo-Falle" getappt. Doch dann hatte er sich in Claire verliebt und die Tsunami-Katastrophe genutzt, um unterzutauchen und auf diese Weise die gefährlichen Asgard-Leute aus Claires Leben herauszuhalten.

Nun braucht Gabriel wieder Claires Hilfe, denn Asgard will das neue Forschungszentrum Al-Razah vor den Toren von Abu Dhabi sabotieren. Wieder könnte es viele Tote geben, und das will Gabriel mit Claires Hilfe dieses Mal verhindern. Widerwillig lässt sich Claire auf das gefährliche Spiel ein, denn sie weiß nicht, ob sie Gabriel vertrauen kann. Und was soll sie ihrem Mann Lukas und ihrem Sohn Zack erzählen, der immer wieder nach seinem toten Vater fragt? Andererseits könnte sie endlich ihren Namen reinwaschen und beweisen, wer wirklich damals für den Reaktorunfall verantwortlich war.

Während die Asgard-Agenten Doug und Jennifer Lukas inkognito kontaktieren und sich als potentielle Geldgeber seines Restaurants ausgeben, verschafft Claire Gabriel den gewünschten Kontakt zu ihrer Freundin Birgit, die als Security-Expertin für Al-Razah arbeitet – nichtsahnend, dass sie sich damit in Teufels Küche begibt.

Mirage - Gefährliche Lügen (3) 
(Montag, 22. Juni 2020, 22.15 Uhr)

Die weiteren Rollen und ihre Darsteller

Thomas Grasset    Grégory Fitoussi
Jeanne  Philippine    Leroy-Beaulieu

Gemeinsam mit Gabriel versucht Claire, einen Sabotageakt im Forschungszentrum Al-Razah zu verhindern. Mit Hilfe eines gestohlenen Ausweises verschaffen sie sich Zugang zur Anlage. Dicht auf den Fersen sind ihnen die Asgard-Agenten und die Security-Beauftragte Birgit, die entdecken muss, dass Claire sie hereingelegt hat. Doch als Claire auf dem Gelände ankommt, muss sie feststellen, dass die Anlage bereits gehackt und der Alarm ausgelöst wurde.

Claire setzt alles auf eine Karte. Sie hat beschlossen, Gabriel den Zugang zum Forschungszentrum Al-Razah zu besorgen, um den geplanten Sabotage-Akt der Asgard-Agenten zu verhindern. Dafür hat sie den Verräter Thomas Grasset verführt und seinen Security-Pass gestohlen. Auch Birgit hat sie gemeinsam mit Gabriel auf geschickte Weise ausgetrickst, um in das Netzwerk von Al-Razah einzudringen.

Doch als Claire im Forschungszentrum ankommt, ist Grasset schon am Werk. Die Anlage kollabiert und kann jeden Moment explodieren. Claire nimmt all ihren Mut und ihr Können zusammen, um den Countdown zu stoppen. Und es gelingt. Eine schwere Niederlage für den Asgard-Agenten Doug und sein Team. Eine Chance sehen sie allerdings noch, ihr Ziel zu erreichen. Claire hat etwas in Al-Razah entwendet, was Asgard doch noch zum Ziel führen könnte. Und dafür ist kein Preis zu hoch. Zunächst bezahlt Claires Freundin dafür mit ihrem Leben.

Während Claire sich mit Gabriel noch über den gemeinsamen Erfolg freut, fühlt ihr Ehemann Lukas sich böse betrogen. Als schließlich auch noch Claires Sohn Zack ins Fadenkreuz der Agenten gerät, droht die Situation zu eskalieren. Gemeinsam machen sich Claire und der von Eifersucht gebeutelte Lukas auf den Weg, um Zack zu retten.

Familiäre Realität und die Welt der Spionage

Statement von Regisseur Louis Choquette

Die Besonderheit von "Mirage" liegt darin, dass man sich mitten einer familiären Realität wiederfindet, in die plötzlich die Welt der Spionage Einzug hält. Die Menschlichkeit steht im Vordergrund, und die Spannung wird von der Menschlichkeit der Geschichte getragen.

Während der Dreharbeiten mussten immer wieder Stolperfallen und Schwierigkeiten überwunden werden. Doch dadurch wurde eine erstaunlich enge Zusammenarbeit zwischen Produzenten, Autoren und mir gefördert. Für mich waren die Dreharbeiten ein einzigartiges und bereicherndes Erlebnis mit einer internationalen Mannschaft.

Die Sprache der Serie ist eine universelle. Autoren aus Frankreich, ein Regisseur aus Quebec, Schauspieler aus Deutschland, England, Frankreich, Kanada, Marokko, den Vereinigten Arabischen Emiraten und vielen Ländern mehr: Diese Serie ist das Ergebnis einer einzigartigen Zusammenarbeit. 

"Eine erfreuliche Erfahrung in Zeiten des wachsenden Populismus"

Drei Fragen an Hannes Jaenicke

Sie spielen in "Mirage" den Ehemann einer Frau, die in Abu Dhabi ihren totgeglaubten Exmann wiederfindet. Was hat Sie an der Rolle gereizt?

Zunächst einmal die Möglichkeit, mit dem Regisseur Louis Choquette zu drehen und in einer internationalen Produktion zu spielen. Auch durfte beziehungsweise musste ich noch nie dreisprachig drehen, und das war eine schöne Herausforderung. Und last but not least war es spannend, einen nichtsahnenden Ehemann und Vater zu spielen, der völlig unschuldig in einen Fall internationaler Industrie-Spionage hineingezogen wird.

Die Serie spielt im Emirat Abu Dhabi, die Produktion ist französisch-kanadisch-deutsch. Gedreht wurde mit einem internationalen Cast größtenteils auf Englisch. Inwieweit war der Sprachenmix eine Herausforderung am Set?

Das hat riesigen Spaß gemacht, nicht nur, weil ich mein schwer eingerostetes Französisch wieder auffrischen durfte, sondern weil das Team aus 17 verschiedenen Nationen kam und wunderbar zusammengearbeitet hat. Das war in Zeiten des wachsenden Populismus und Fremdenhasses eine erfreuliche Erfahrung.

Für die Ausstrahlung im ZDF haben Sie Ihre Rolle durchgehend selbst synchronisiert…

Ich persönlich finde es schade, dass im deutschen Fernsehen fast alles immer durchgehend synchronisiert wird, und gucke selbst lieber Originalfassungen mit Untertiteln. Insofern bin ich gespannt, wie viele Zuschauer die Originalfassung ansehen werden.

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