ZDFinfo mit vier neuen Dokus über Der Nil – Lebensader für die alten Ägypter". Foto: ZDF
ZDFinfo mit vier neuen Dokus über Der Nil – Lebensader für die alten Ägypter". Foto: ZDF

Neue Geschichts-Dokus in ZDFinfo

Der Nil – Lebensader für die alten Ägypter

Der Pharos von Alexandria und die Städte Herakleion und Tanis bezeugen die Baukunst der alten Ägypter. Doch vieles davon scheint spurlos verschwunden. Aber dank neuer Technik kommen die Altertumsforscher den alten Meisterwerken wieder auf die Spur. Das zeigt die vierteilige Doku-Reihe "Der Nil – Lebensader für die alten Ägypter". Und auch die neue Reihe "Ägypten – Schatzkammer der Archäologie" begleitet Forscherteams bei ihren Entdeckungsreisen in die Antike.

  • ZDF info, Samstag, 25. Juli 2021, 19.30 Uhr und 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Mittwoch, 21. Juli 2021, 5.00 Uhr

Texte

Sendetermine

Dienstag, 3. August 2021, 20.15 Uhr bis 23.15 Uhr, ZDFinfo

Der Nil – Lebensader für die alten Ägypter

Filme von François Pomès

20.15 Uhr: Versunkene Städte
21.00 Uhr: Geheimnisse des Pyramidenbaus
21.45 Uhr: Tempel von Luxor
22.30 Uhr: Transport und Technik

Produktion: Label News, Label Image
Redaktion: Amira Mesic, Sonja Rode
Länge: 4 x ca. 44 Minuten

 

Montag, 16. August 2021, 20.15 bis 0.45 Uhr, ZDFinfo

Ägypten – Schatzkammer der Archäologie

Filme von Gwyn Williams

20.15 Uhr: Das Grab des Tutanchamun
21.00 Uhr: Die Pharaonin Hatschepsut
21.45 Uhr: Grabräuber
22.30 Uhr: Der Fluch der Mumien
23.15 Uhr: Die Grabkammern von Gizeh
24.00 Uhr: Das Grab der Kleopatra

Produktion: Windfall Films LTD
Redaktion: Amira Mesic, Sonja Rode
Länge: 6 x ca. 44 Minuten

Der Nil – Lebensader für die alten Ägypter

Versunkene Städte

Der Pharos von Alexandria und die Städte Herakleion und Tanis bezeugen die Baukunst der alten Ägypter. Doch vieles davon scheint spurlos verschwunden.

Dank neuer Technik kommen die Altertumsforscher den alten Meisterwerken wieder auf die Spur. In den Grabkammern von Tanis etwa bergen Archäologinnen und Archäologen so eindrucksvolle Schätze wie einst im Grab von Tutanchamun.

An den Ufern des Nil, der sich über die Jahrtausende stark verändert hat, unternehmen Archäologen viele Forschungsreisen. Sie suchen mit modernen Detektoren aus der Luft, im Boden und unter Wasser nach verborgenen Überresten versunkener Heiligtümer aus altägyptischer Zeit. Dank der Studien gelingt es ihnen, die Geschichte der Pharaonen um einige Kapitel zu ergänzen. Eine spannende Dokumentation über die Wiederentdeckung verschollener Kultstätten des alten Ägypten.

 

Geheimnisse des Pyramidenbaus

Im alten Ägypten sorgt der Nil mit seinen Überschwemmungen für gute Ernten. Er war aber auch die wichtigste Wasserstraße, die den Bauboom der Pharaonen überhaupt erst möglich machte.

Die alten Baumeister nutzten nicht nur natürliche Wasserwege, sondern errichteten auch künstliche. Dank neuer Technik gelingt es Archäologen, die alten Flussläufe des Nil wiederzuentdecken und so den Materialtransport für den Bau der Pyramiden aufzuklären.

Schon vor Jahrtausenden nutzten die alten Ägypter die Nilfluten, um ihr tonnenschweres Baumaterial mit Schiffen über Hunderte von Kilometern zu transportieren. Dank künstlicher Kanäle konnten sie monumentale Bauten wie die Pyramiden von Gizeh oder von Sakkara an ausgewählten Orten errichten. Da viele der angelegten Wasserwege anschließend wieder verschwunden sind, brauchen die Altertumsforscher Hochleistungsdetektoren, um die antiken Transportrouten nachzuvollziehen.

 

Tempel von Luxor

Der Lebensader Nil verdankt die Stadt Luxor ihre Pracht. Ihre Bauwerke zählten zu den größten im alten Ägypten. Doch einige ihrer Schätze verschwinden im Lauf der Zeit in den heiligen Fluten.

Der Tempelkomplex Karnak nördlich von Luxor unterliegt wie viele pharaonische Bauwerke den Launen des Nil. Den Archäologen gelingt es mit moderner Technik vor Ort, immer tiefere Einblicke in das Leben und die Gesellschaft der antiken Zivilisation zu gewinnen.

Der Nil ist seit alters her Lebensader und Transportweg für die Städte an seinen Ufern. So begünstigt der große Strom auch Aufstieg und Fall des antiken Theben in Luxor, der Totentempelstätte Karnak und der Tempelanlage in Dendera. Dank neuer Untersuchungen mittels Fotogrammetrie und Röntgenspektrometer bekommen Archäologinnen und Archäologen heute neue Einblicke in das Leben mächtiger Pharaonen wie Hatschepsut, Ramses II. und ihrer Zeitgenossen.

 

Transport und Technik

Seit Jahrtausenden faszinieren die gewaltigen Pyramiden der Pharaonen. Bis heute stellt sich die Frage, wie sie einst das tonnenschwere Baumaterial transportiert haben.

Mit moderner Technik machen sich Altertumsforscherinnen und Archäologen auf Spurensuche, wie die antiken Baumeister die Mammutaufgabe des Materialtransports bewältigt haben. Welche Schiffe konnten damals riesige Monolithe tragen?

Angetrieben von der Bauwut der Pharaonen müssen die Baumeister im alten Ägypten Ingenieurskunst beweisen, um den Transport des tonnenschweren Baumaterials über Hunderte Kilometer zu bewerkstelligen. Als günstig erweist sich der Schiffsweg während der Nilfluten in den Sommermonaten – auch über künstlich angelegte Kanäle. Dennoch können Archäologinnen und Archäologen noch immer nicht zweifelsfrei beantworten, wie die Ägypter diese Mammutaufgabe bewältigt haben. Mit neuen Untersuchungsmethoden machen sie sich vom Steinbruch Gebel el-Silsileh aus auf Spurensuche entlang der Ufer des Nil.

Ägypten – Schatzkammer der Archäologie

Sagenhafte Schätze, geheimnisvolle Gräber und Artefakte: Die Reihe "Ägypten – Schatzkammer der Archäologie" begleitet ein Team von Archäologinnen und Archäologen in Ägypten und erweckt die antike Zivilisation mit atemberaubenden Aufnahmen zu neuem Leben.

Im Kampf gegen die Hitze und das unwirtliche Terrain arbeiten Archäologinnen und Archäologen gegen die Zeit, um Gräber freizulegen und kolossale Bauwerke wieder aufzubauen. Mit ihrer Leidenschaft und der neuesten Technologie schaffen sie es, die Geschichte dieses mächtigen antiken Reiches zu rekonstruieren.

 

Das Grab des Tutanchamun

Über 3000 Jahre lang blieb Tutanchamuns Ruhestätte unentdeckt, während die meisten anderen geplündert wurden. Ein Rätsel, dem eine Ägyptologin und ein Geologe mithilfe moderner Technik auf den Grund gehen wollen. Sie folgen den Spuren der antiken Goldgräber. Und eine Gruppe spanischer Archäologen macht die Entdeckung ihres Lebens.

 

Die Pharaonin Hatschepsut

Unter Hatschepsuts Herrschaft blühte das alte Ägypten auf. Ihre eindrucksvollen Baudenkmäler erinnern bis heute an sie, allen voran ihr Totentempel. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler versuchen, hinter die Geheimnisse der großen Pharaonin zu kommen. Eine Entdeckung in einem antiken Steinbruch führt sie bis zur Tempelanlage von Karnak. Darüber hinaus fördern Grabungen in zwei Nekropolen spannende Funde zutage.

 

Grabräuber

Viele Gräber im Tal der Könige sind schon vor Jahrhunderten geplündert worden. Dabei scheinen die Räuber systematisch vorgegangen zu sein. Ist dies das Werk gewöhnlicher Diebe? Eine Vermutung: Die Gräber wurden im Auftrag der Priester ausgeraubt. Ein bisher unentdecktes Grab gibt interessante Hinweise. Ägyptologin Salima Ikram untersucht derweil, ob einige in den USA beschlagnahmte Artefakte aus dem Tal der Könige stammen könnten.

 

Der Fluch der Mumien

Das Leben nach dem Tod – wie haben die alten Ägypter sich darauf vorbereitet? Ein internationales Team sucht im Tal der Könige nach Antworten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die aufwendig gestaltete Grabkammer von Pharao Sethos I. und ein vermutlich 4000 Jahre altes schlichtes Grab einer Frau. Dabei lässt sich auch das rücksichtslose Vorgehen der Grabräuber erkennen.

 

Die Grabkammern von Gizeh

In der ägyptischen Wüste steht die Wissenschaft vor einem Rätsel: Warum hörten die Pharaonen auf, Pyramiden zu bauen, und wählten das abgelegene Tal der Könige als letzte Ruhestätte? Im Schatten der Pyramiden wird eine unerforschte Begräbnisstätte geöffnet, und im Tal der Könige besucht ein Archäologe das erste dort errichtete Felsengrab.

 

Das Grab der Kleopatra

Kleopatra – bis heute ist das Grab der berühmten Königin verschollen. Auf der Suche danach erkunden Unterwasserarchäologen das versunkene Alexandria. Hieroglyphen-Experten versuchen, die Hinweise auf Kleopatras Leben und ihren Tod zu entschlüsseln. Ein spanisches Archäologenteam findet in der Nekropole Qubbet el-Hawa unter anderem eine reich verzierte Totenmaske.

Infos zu ZDFinfo

Die Wissensvermittlung bleibt der Markenkern von ZDFinfo – mit langen Dokumentationsstrecken aus den Bereichen Zeitgeschichte, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. Wissens-Dokus im "Fernsehen zum Mitreden" sind gefragt: ZDFinfo bleibt auch 2020 der meistgesehene deutsche Dokumentations- und Informationssender mit einem Marktanteil von 1,5 Prozent beim Gesamtpublikum und 1,7 Prozent Marktanteil bei den Jüngeren. In der ZDFmediathek erzielten die Abrufvideos von ZDFinfo rund 47 Millionen Sichtungen und steigern sich gegenüber dem Vorjahr um 57 Prozent.

Im Monat Juni 2021 hatte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,5 Prozent beim Gesamtpublikum und 1,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2019 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,5 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,4 Prozent bei Zuschauer gesamt und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Zur Entwicklung der Marktanteile:

ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. 2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100,
und über https://presseportal.zdf.de/presse/dernil 
https://presseportal.zdf.de/presse/aegypten

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