In der DDR arbeiteten Vertragsarbeiter aus sozialistischen Bruderländern wie Mosambik, Vietnam oder Kuba – hier Vertragsarbeiter 1980 beim Deutschunterricht. Copyright: ZDF/Inge Vietze
In der DDR arbeiteten Vertragsarbeiter aus sozialistischen Bruderländern wie Mosambik, Vietnam oder Kuba – hier Vertragsarbeiter 1980 beim Deutschunterricht. Copyright: ZDF/Inge Vietze

Neue Geschichts-Dokus in ZDFinfo

Verloren im Bruderland – Vertragsarbeiter in der DDR

ZDFinfo ermöglicht am Samstag, 16. Januar 2021, von 10.30 bis 13.30 Uhr, einen Blick in die Musikgeschichte: "The True Story of Punk" ist dann in vier Folgen zu sehen. Und am Folgetag, am Sonntag, 17. Januar 2021, 20.15 Uhr, geht es um die Geschichte der sogenannten Vertragsarbeiter in der DDR. Die Doku "Verloren im Bruderland" schildert, wie die ausländischen Arbeiter aus sozialistischen Bruderländern wie Polen Vietnam, Kuba oder Mosambik in der DDR gelebt haben und beleuchtet deren Alltag anhand von konkreten Schicksalen.

  • ZDF info, Samstag, 16. Januar 2021, 10.30 bis 13.30 Uhr / Sonntag, 17. Januar 2021, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Samstag, 16. Januar 2021, 10.00 Uhr

Texte

Sendetermine

Samstag, 16. Januar 2021, 10.30 bis 13.30 Uhr

The True Story of Punk

10.30 Uhr: Die Geburt
11.15 Uhr: Die Welle
12.00 Uhr: Hardcore
12.45 Uhr: Das Erbe

Filme von Derik Murray

Produktion: Pernel Media
Redaktion: Amira Mesic
Länge 4 x ca. 43 Minuten

 

Sonntag, 17. Januar 2021, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Verloren im Bruderland – Vertragsarbeiter in der DDR

Film von Thomas Riedel

Produktion: KR Film
Redaktion: Heike Schnaar, Annette Harlfinger
Länge: ca. 44 Minuten

 

Mittwoch, 27. Januar 2021, 20.15 Uhr, ZDFinfo

1944 – Bomben auf Auschwitz?

Film von Tim Dunn

Produktion: Oxford Films
Redaktion: Martin Pieper, Sonja Rode, Annette Harlfinger
Länge: ca. 90 Minuten

 

Montag, 8. Februar 2021, 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr, ZDFinfo

Mythos – Die größten Rätsel der Geschichte

20.15 Uhr: Geister und Gespenster
21.00 Uhr: Das Geheimnis der Werwölfe

 

Dienstag, 9. Februar 2021, 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr, ZDFinfo

Mythos – Die größten Rätsel der Geschichte

20.15 Uhr: Der Fluch des Pharaos
21.00 Uhr: Das Geheimnis der Sintflut

The True Story of Punk

Die Geburt

Schräg, wild und laut: The Stooges mit Iggy Pop, MC5 oder die New York Dolls. Mit ihren kurzen, schnellen Songs und übersteuerten Gitarrenverstärkern galten sie als Vorreiter des Punk. Iggy Pop, der exzentrische Frontmann der Stooges, wird häufig als "Godfather des Punk" bezeichnet. Aber auch andere frühe Punk-Helden ebneten mit ihrer rauen Musik, den dynamischen Bühnenauftritten und provokanten Texten den Weg für den heute bekannten Punk.

Neben Iggy Pop von The Stooges, Wayne Kramer von den MC5, Sylvain Sylvain von den New York Dolls, Jayne County, Debbie Harry von Blondie und Marky Ramone kommen weitere Punk-Musiker zu Wort und versetzen die Zuschauer zurück in die raue Musikwelt der 1970er-Jahre.

 

Die Welle

Schrille Outfits, provokante Texte und harter Sound: Mitte der 1970er-Jahre überrollte die Punk-Welle England. Mitverantwortlich für das dortige Aufblühen der Punk-Bewegung: die Sex Pistols. Mit ihren provokanten Texten und skandalösen Live-Auftritten beeinflussten sie die Szene wie keine zweite Band. Neben ihrem Sänger Johnny Rotten reflektieren in diesem Film auch Musikgrößen von The Damned und The Clash über die Anfänge des britischen Punk.

Außerdem diskutieren Viv Albertine und Palmolive von The Slits über die Entstehung der weiblichen Musikszene und über Punk als Mittel zur Selbstbestimmung von Frauen. Pauline Black von The Selecter, der Filmemacher Don Letts und Terry Chimes von The Clash denken über afrokaribische Einflüsse in der frühen britischen Punk-Szene nach. Joan Jett erzählt, wie sie als junge Frau nach ihrer Begegnung mit der Bewegung in Großbritannien erkannte, dass sie ein Punk ist.

 

Hardcore

Schnell und hart – das ist "Hardcore". Punkbands brachten in den 1970er-Jahren Heavy-Metal-Einflüsse aus ihrer Jugend in die Musik ein und schafften eine neue Underground-Bewegung.

Die Hardcore-Band schlechthin: Black Flag. In der Post-Vietnamkrieg-Depression traf die Truppe um Frontmann Henry Rollins einen Nerv. Mit rohem Sound und sozialkritischen Texten beeinflusste sie zahlreiche Bands. Mehr Aggressivität lautete ihr Credo.

Auch andere Bands überzeugten mit eigenem Sound: Die Germs, Bad Brains und D.O.A. verliehen einer aufkeimenden Wut in Amerikas Vorstädten musikalisch Ausdruck. Die Punkbands organisierten sich selbst – "Do it yourself" war das Motto der Bewegung. Das beschränkte sich nicht nur auf die Musik. Konzerte wurden in Eigenregie organisiert, Flyer, Plakate und Fanzines gedruckt. Die Szene war aktiv wie nie.

In der Dokumentation kommen zahlreiche Musiker zu Wort wie Joan Jett, Flea von den Red Hot Chili Peppers, Henry Rollins von Black Flag, Ian MacKaye von Minor Threat, Darryl Jenifer von den Bad Brains, Harley Flanagan von Cro-Mags und Jello Biafra von den Dead Kennedys.

 

Das Erbe

In den 1980er-Jahren wurde Punk poppiger. In den USA formierten sich Bands wie Bad Religion und NOFX. Anfang der 1990er erlebte der Punk sein Revival mit dem Durchbruch der Band Green Day. Sie ist die kommerziell erfolgreichste Punk-Rock-Band aller Zeiten. Auch heute noch halten Bands wie Bad Religion, NOFX, The Offspring oder eben Green Day die Fahne des Punk hoch und knüpfen an das Vermächtnis der Punk-Legenden an.

In der Doku verbindet Dave Grohl seine Erfahrungen in der Hardcore-Szene von Washington, D.C. mit dem Aufkommen des Grunge-Sounds von Seattle. Billy Joe Armstrong von Green Day erzählt, was es bedeutet, ausverkauft zu sein (oder eben nicht), und Brett Gurewitz von Bad Religion hinterfragt die Kommerzialisierung des Punk. Kathleen Hanna von Bikini Kill und Donita Sparks von L7 sprechen über die Riot-Grrrl-Bewegung und die bestehenden Herausforderungen für Frauen im Punk.

Verloren im Bruderland – Vertragsarbeiter in der DDR

In der DDR gab es kaum Ausländer. Die meisten von ihnen waren Werktätige, die sogenannten Vertragsarbeiter. Doch wie wurden sie aufgenommen, und wie sah ihr Alltag aus im Bruderstaat DDR?

30 Jahre nach der Wiedervereinigung wird über den Umgang mit Ausländern in der DDR wieder diskutiert. Die Ostdeutschen wollen weg von der Reduzierung ihres Lebens auf die Allmacht des Staates, Fremdenfeindlichkeit und Mauertote.

Die Geschichte der sogenannten Vertragsarbeiter in der DDR zeigt exemplarisch, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Bisher wurde in der Berichterstattung über Ausländer in der DDR der Fokus meist auf Fremdenfeindlichkeit und rassistische Übergriffe gelegt. Die Dokumentation "Verloren im Bruderland – Vertragsarbeiter in der DDR" spart diesen Blick nicht aus, schaut jedoch darüber hinaus.

Die ausländischen Arbeiter kamen aus sozialistischen Bruderländern wie Polen Vietnam, Kuba oder Mosambik. Bis zur Wiedervereinigung arbeiteten circa 216 000 von ihnen in der DDR. Sie sollten in der DDR nicht nur fehlende Arbeitskräfte ersetzen, sondern auch die Botschaft des Sozialismus in ihre eigenen Länder tragen. In der DDR erhielten sie eine Ausbildung, um nach fünf Jahren in ihre Heimat zurückzukehren und dort Aufbauarbeit zu leisten.

Aufenthaltsdauer, Unterkunft und Bezahlung der Arbeiter regelten sogenannte Regierungsabkommen zwischen den Entsendeländern und der DDR. Vor allem für die Menschen aus Entwicklungsländern war die Möglichkeit, in der DDR zu arbeiten, mit großen Hoffnungen verbunden. Die DDR war gut entwickelt, mit einer besseren Versorgung und Lebensqualität als in ihren eigenen Heimatländern.

Integration in das gesellschaftliche Leben der DDR war zwar vorgesehen, jedoch nur auf Zeit. Die Vertragsarbeiter wurden in Sammelunterkünften untergebracht. Liebesbeziehungen zwischen DDR-Bürgern und Ausländern wurden nicht gern gesehen, ließen sich aber nicht verhindern. Zahlreiche Freundschaften entstanden. Wurden ausländische Frauen jedoch schwanger, zwang sie das System: abtreiben oder sofortige Rückkehr in die Heimat.

Die DDR-Bevölkerung war den Umgang mit Menschen aus anderen Nationen nicht gewohnt. So kam es auch zu Übergriffen. In den Akten der Staatssicherheit finden sich Hinweise zu über 700 rassistischen Propaganda- und Gewaltdelikten in 40 Jahren DDR.

Der Film erzählt die Geschichte der Vertragsarbeiter in der DDR. Er zeigt die Normalität und den Alltag der Arbeiter anhand von konkreten Schicksalen. Zwei Historiker aus Ost- und Westdeutschland kommentieren den Einsatz der Arbeiter in der DDR. Ihr unterschiedlicher Blick zeigt den Zwiespalt in der Diskussion um die DDR-Vergangenheit.

1944 – Bomben auf Auschwitz?

Im April 1944 entkamen zwei Gefangene wie durch ein Wunder dem Konzentrationslager Auschwitz und berichteten der Welt erstmals aus erster Hand die schreckliche Wahrheit. Der Film folgt den abenteuerlichen Wegen, die beschritten werden mussten, um diese Informationen an die Alliierten weiterzuleiten.

Darüber hinaus erzählt der Film von der hinter verschlossenen Türen heftig geführten Debatte über die Frage, wie die industrielle Ermordung der Juden in Auschwitz gestoppt werden könnte.

Rudolf Vrba und Alfred Wetzler waren Lagerinsassen im Konzentrationslager Auschwitz. Beide hatten durch ihre Funktionen detailliertes Wissen über die Mechaniken der Massenvernichtung: Wetzler musste als Lager-Registrar alle Besitztümer der Neuankömmlinge wie Kleidung oder Schmuck registrieren. Aus diesem Grund wusste er, wie viele Menschen täglich im Lager ankamen. Seine Deutschkenntnisse erlaubten ihm außerdem, Gesprächen der Wachmänner zu folgen.

Wetzler und Vrba gelang die Flucht. Was sie aus dem Vernichtungslager dem slowakischen Judenrat berichteten, floss in einen detaillierten Report, der das Ausmaß der von den Nazis betriebenen "Endlösung" verdeutlichte, später bekannt geworden als die "Auschwitz-Protokolle".

Ihr Bericht wurde dem von US-Präsident Roosevelt gegründeten "War Refugee Board" übermittelt: Zwischen den Alliierten entbrannte daraufhin eine heftige Debatte, wie man den Massenmord in Auschwitz verhindern könnte. Aus dem Bericht wusste man, dass sich die Nazis auf die Ermordung von 800 000 ungarischen Juden vorbereiteten. Es musste also gehandelt werden. Eine Option war, die neu gebaute Bahnlinie Kosice-Presov in Richtung Auschwitz zu bombardieren – oder das Lager selbst.

Briten und Amerikaner hielten eine Bombardierung des Lagers für falsch. Alle verfügbaren Kräfte wurden für die Landung in der Normandie mobilisiert – dies sei der beste Weg, die Nazis zu schlagen und so die europäischen Juden zu retten.

Für manche war das Versäumnis, Auschwitz zu bombardieren, moralische Feigheit. Andere sahen in einer Bombardierung, unter Inkaufnahme Tausender unschuldiger Toter, ein Kriegsverbrechen.

Der Film erzählt mit szenischen Darstellungen, Archivaufnahmen und Stellungnahmen von Holocaustüberlebenden und Historikern die Geschichte der erbitterten Auseinandersetzung, um das Morden der Nazis zu beenden.

Mythos – Die größten Rätsel der Geschichte

Geister und Gespenster

Geister und Gespenster – Besucher aus dem Jenseits? Seit Menschengedenken gibt es Vorstellungen von Ahnen, die wiederkehren, von unglücklichen Seelen, die in der Zwischenwelt verweilen.

Was ist nach dem Tod? Gibt es Menschen, die feinstoffliche Wesen  wahrnehmen können? Forscher weltweit versuchen, das Unbegreifliche greifbar zu machen, geisterhafte Phänomene wissenschaftlich zu erklären.

Sind Begegnungen zwischen Menschen und übernatürlichen Wesen real, oder spielt die Wahrnehmung einen Streich? Lassen sich Erscheinungen von Geistern nachweisen?

Auch heute noch tauchen Geschichten von Wiedergängern oder anderen geisterhaften Erscheinungen auf. Meist an verlassenen, mit einer tragischen Geschichte belasteten Orten. Auf der Schallaburg in Niederösterreich soll ein Hundefräulein spuken. Auf der Myrtles Plantation in Louisiana erschreckt der Geist einer Sklavin immer wieder die Besucher. In Deutschland sind Geisterjäger gespenstischen Erscheinungen in Brandenburg und im Schwarzwald auf der Spur: in der ehemaligen Lungenheilstätte Grabowsee und im verlassenen Hotel Waldlust in Freudenstadt. Jeder Ort hat seinen eigenen gespenstischen Mythos.

 

Das Geheimnis der Werwölfe

Werwölfe, Horrorwesen aus Wolf und Mensch. Gibt es sie tatsächlich? Wissenschaftler entdecken, woher der Glaube an den Mythos kommt, erforschen neue Begegnungen und eine uralte Mordserie.

Gerichtsakten und Zeichnungen aus dem 18. Jahrhundert beschreiben einen Fall, der noch immer unglaublich klingt. Drei Jahre lang zieht ein unbekanntes Wesen mordend durchs ländliche Frankreich. Die Bestie tötet wie ein Tier, verhält sich aber wie ein Mensch. Ein Werwolf?

Die Menschen damals glaubten an ein übernatürliches Wesen, ihre Beobachtungen verstören noch heute: Die Bestie sucht ihre Opfer gezielt aus. Manche der Toten sind nackt. Einigen fehlt der Kopf. Der Film zeigt die historischen Hintergründe und begleitet einen Historiker in Frankreich bei der Suche nach Antworten. Ein Biotechniker prüft in einem Experiment, ob die Wucht der Attacken Rückschlüsse auf den Angreifer zulässt.

Auch in Deutschland, im ostwestfälischen Lemgo, untersucht ein Historiker den Fall eines verurteilten Werwolfs und zeigt, wie allgegenwärtig die Zwitterwesen für die Menschen der frühen Neuzeit waren. In der Nähe von Köln geht er den Spuren des mutmaßlichen Serienmörders Peter Stubbe nach, der einst als Werwolf hingerichtet worden sein soll. Welches Verbrechen hat der Mann wirklich begangen?

Von der Zeit der Hexenverbrennung schlägt der Film einen Bogen in die Moderne und zeichnet nach, wie Werwölfe zu Horrorfiguren der Popkultur wurden. Interviews mit aktuellen Augenzeugen und Werwolf-Experten zeigen, dass es heute noch Menschen gibt, die sich sicher sind: Es gibt Werwölfe.

 

Der Fluch des Pharaos

Das Grab des Tutanchamun im Tal der Könige. Einer der größten archäologischen Funde der Geschichte. Lastet auf dem Grab der Fluch des Pharaos? Ist er der Auslöser einer mysteriösen Todesserie?

Als die Forscher um Howard Carter 1922 Tutanchamuns Grabkammer entdeckten, wurden sie zu Helden – und zahlten einen hohen Preis für ihren Ruhm. 17 Menschen, die mit der Expedition in Verbindung standen, starben unter mysteriösen Umständen innerhalb von zehn Jahren.

Für viele Zeitgenossen gab es dafür nur eine Erklärung: der Fluch des Pharaos. Ihn befällt, wer die Totenruhe des großen Königs stört. Tatsächlich existieren uralte Papyrusrollen, die zeigen, dass Zaubersprüche im alten Ägypten verbreitet waren. Auch Gräber mächtiger Herrscher wurden mit einem Zauber belegt, um sie und die sagenhaften Reichtümer darin zu schützen.

Doch wirken Flüche tatsächlich? Auch heute noch praktizieren sogenannte Magier dunkle Zauber, die angeblich anderen Menschen Schaden zufügen oder gar den Tod herbeiführen können. In einem Experiment mit drei Bogenschützen wird die Wirkung von Flüchen getestet. Ein Magier belegt die Pfeile in einer geheimen Zeremonie mit einem Fluch. Verfehlen sie deshalb ihr Ziel? Oder finden Zauber vor allem in den Köpfen der Menschen statt?

Die Todesserie der Grabentdecker und Archäologen in Ägypten basierte auf realen Ereignissen – und befeuerte die wissenschaftliche Debatte. Eine Theorie: Im Grab Tutanchamuns, das 3000 Jahre fast hermetisch abgeriegelt war, konnten sich gefährliche Pilze bilden. Aber kann das den Tod so vieler Menschen verursachen?

Der Schweizer Evolutionsmediziner Prof. Dr. Frank Rühli durfte direkt an der Mumie des Kindkönigs forschen. CT-Scans werfen neues Licht auf Leben und Sterben des großen Pharaos – und auf die Ausgrabungen Carters, die den Fluch auf sich gezogen haben sollen.

Die mit Reichtümern ausgestattete Grabkammer Tutanchamuns – ein Sensationsfund. Über Leben und Sterben des sagenhaften Königs ist jedoch wenig bekannt. Sein größtes Vermächtnis könnte der Mythos um den Fluch des Pharaos bleiben.

 

Das Geheimnis der Sintflut

Mythos Sintflut: Gigantische Wassermassen überschwemmen die Welt und zerstören alles Leben. Nur Noah und seine Arche überstehen die himmlische Katastrophe, so die biblische Erzählung.

Gab es eine solche Flut? Was können die Ursachen gewesen sein? Forscher weltweit sind auf der Suche nach Beweisen für die größte Überschwemmung aller Zeiten. Nicht nur die Bibel berichtet von der Sintflut, auch das Gilgamesch-Epos beschreibt eine solche Apokalypse.

Internationale Experten der Archäologie und Geologie wollen das Geheimnis der Sintflut lüften. Eine Theorie: Die Sintflut geschah am Schwarzen Meer. Das Team des "Black Sea Research Fund" ist überzeugt: Das Schwarze Meer war einst ein riesiger Süßwassersee, der nach der letzten Eiszeit mit Wasser aus dem Mittelmeer geflutet wurde. Ein dramatisches Ereignis, das die Siedler vor etwa 7500 Jahren vertrieben hat. Haben sie die Geschichte einer Sintflut in alle Welt getragen? Denn in vielen anderen Kulturen, zum Beispiel in Indien und Australien, wird von einem ähnlichen Ereignis berichtet.

Weltweit führen starke Regenfälle, Tsunamis oder Wirbelstürme immer wieder zu verheerenden Katastrophen. Dass es reale Fluten gab, ist sicher. Doch hätte es auch ein Schiff von der Größe der Arche geben können, das alle Lebewesen der Welt rettet? Berechnungen und Modellversuche gehen der Frage nach der Schwimmfähigkeit des hölzernen Kastens nach. Und wenn es die Arche tatsächlich gab – müssten dann nicht Überreste zu finden sein? Hobbyforscher stoßen immer wieder auf vermeintliche Beweise: ein angebliches Stück Holz der Arche oder Umrisse in den Felsformationen des Ararat – dem Berg, auf dem die Arche nach dem Rückgang des Wassers gestrandet sein soll. Was ist dran an den neuen Erkenntnissen? Können sie das große Rätsel der Sintflut lösen?

Infos zu ZDFinfo

Die Wissensvermittlung bleibt der Markenkern von ZDFinfo – mit langen Dokumentationsstrecken aus den Bereichen Zeitgeschichte, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. Wissens-Dokus im "Fernsehen zum Mitreden" sind gefragt: ZDFinfo bleibt auch 2020 der meistgesehene deutsche Dokumentations- und Informationssender mit einem Marktanteil von 1,5 Prozent beim Gesamtpublikum und 1,7 Prozent Marktanteil bei den Jüngeren. In der ZDFmediathek erzielten die Abrufvideos von ZDFinfo rund 47 Millionen Sichtungen und steigern sich gegenüber dem Vorjahr um 57 Prozent.

Im gesamten Jahr 2019 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,5 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,4 Prozent bei Zuschauer gesamt und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Zur Entwicklung der Marktanteile:

ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. 2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100,
und über https://presseportal.zdf.de/presse/mythos

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