ZDFinfo zeigt "Mythos – Die großen Rätsel der Geschichte". Foto: ZDF/Jörg Rambaum
ZDFinfo zeigt "Mythos – Die großen Rätsel der Geschichte". Foto: ZDF/Jörg Rambaum

Neue Geschichts-Dokus in ZDFinfo

Burgen – Steinerne Macht / Mythos – Die großen Rätsel der Geschichte

Burgen als Meisterwerke der Verteidigungsarchitektur und als Ort des Ritterkults rücken am Freitag, 31. Juli 2020, von 20.15 bis 22.30 Uhr, in der neuen dreiteiligen ZDFinfo-Geschichts-Doku-Reihe "Burgen – Steinerne Macht" in den Blick. Am Sonntag, 9. August 2020, geht es dann von 20.15 bis 22.30 Uhr im ZDFinfo dreimal um "Mythos – Die großen Rätsel der Geschichte": um "die Suche nach Attilas Grab", den "Schatz der Nibelungen" und den "Fluch des Pharaos". 

  • ZDF info, Freitag, 31. Juli 2020, 20.15 bis 22.30 Uhr / Sonntag, 9. August 2020, 20.15 bis 22.30 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Freitag, 31. Juli 2020, 10.00 Uhr

Texte

Sendetermine

 

Freitag, 31. Juli 2020, 20.15 bis 22.30 Uhr, ZDFinfo

Burgen – Steinerne Macht 

20.15 Uhr: Meister und Maurer
21.00 Uhr: Das perfekte Bollwerk
21.45 Uhr: Welt der Ritter

Film von John Geraint

Produktion: Green Bay Media
Redaktion: Markus B. Goldschmitt
Länge: 3 x ca. 45 Minuten

 

Sonntag, 9. August 2020, 20.15 bis 22.30 Uhr, ZDFinfo

Mythos – Die Rätsel der Geschichte

20.15 Uhr: Die Suche nach Attilas Grab
21.00 Uhr: Der Schatz der Nibelungen
21.45 Uhr: Der Fluch des Pharaos

Produktion: Story House
Redaktion: Ursula Hopf, Annette Harlfinger, Christian Deick
Länge: 3 x ca. 45 Minuten

 

Mittwoch, 15. August 2020, 20.15 bis 23.15 Uhr, ZDFinfo

Wunderwerke der Geschichte

20.15 Uhr: Chinas große Mauer
21.00 Uhr: Peta – Felsentempel in der Wüste
21.45 Uhr: Mont-Saint-Michel – Klosterfestung am Atlantik
22.30 Uhr: Machu Picchu – Inkastadt in den Wolken

Produktion: Pernel Media
Redaktion: Markus B. Goldschmitt
Länge: 4 x ca. 45 Minuten

 

Sonntag, 23. August 2020, 20.15 bis 23.15 Uhr, ZDFinfo

Lost Places – Geheime Welten

20.15 Uhr: American Dream
21.00 Uhr: Sowjetische Schatten
21.45 Uhr: Verlorenes Empire
22.30 Uhr: Blutiges Erbe

Filme von Florian Dedio und Yousif Al-Chalabi

Produktion: Cinecentrum Hamburg
Redaktion: Lisa Borgemeister
Länge: 4 x ca. 44 Minuten

Burgen – Steinerne Macht 

Meister und Maurer

Burgen sind Meisterwerke der Militärarchitektur, geplant von den besten Baumeistern des Mittelalters. Sie stehen für eine versunkene Welt von Rittern und deren Heldengeschichten. Doch Burgen sind mehr als prächtige Denkmäler einer vergangenen Zeit. Burgherren wie Wilhelm der Eroberer oder Richard Löwenherz und sein Château Gaillard haben die Geschichte geprägt. Und deren Burgen wurden ihrerseits von der Geschichte geformt.

Im 11. Jahrhundert begann die Blütezeit der Burg in Europa. In England brauchte Wilhelm der Eroberer schnell ein Netz von befestigten Stützpunkten, um sein neues Reich zu beherrschen. Auch seine Gegner rüsteten auf. Wales wurde zum Landstrich mit der höchsten Burgendichte der Welt. In der Normandie übernahm Richard Löwenherz persönlich die Bauleitung für seine "Wunderburg" – in nur zwei Jahren entstand das legendäre Château Gaillard. Wie haben es die Baumeister geschafft, in kürzester Zeit einige der schönsten und stabilsten Bauwerke der Zeit zu schaffen?

 

Das perfekte Bollwerk

Burgen mussten im Mittelalter Belagerungen und Angriffen von immer mächtigeren Waffen standhalten. Die Burgenbauer antworteten darauf mit ausgefeilter Verteidigungsarchitektur. Es entstand ein militärisches Wettrüsten. Militärstrategen erfanden schlagkräftigere Waffen und Taktiken. Dagegen verbesserten die Baumeister unermüdlich die Burgen mit ausgeklügelten Wehranlagen. Aus der passiven Verteidigung wurde eine aktive.

Mit welchen Strategien eroberten Angreifer eine Burg? Und wie schützte die Architektur vor den Feinden? Wie wappneten sich die Burgenbauer gegen die gewaltige Wucht der Trebuchet-Katapulte? Und wie gegen eine monatelange Belagerung? Die Baumeister waren auf der Suche nach der perfekten Burg. Sie sollte uneinnehmbar sein, unzerstörbar, Belagerungen und Massenangriffen widerstehen. Das führte zu überraschenden architektonischen Lösungen. Die Dokumentation zeigt in aufwendigen Reenactments und 3-D-Animationen, wie die Burgen sich behaupten.

 

Welt der Ritter

Durch die Weiterentwicklung von Waffen verloren Burgen ihre militärische Bedeutung – sie hielten der Artillerie nicht mehr stand. Die Burg wandelte sich von der Festung zum prächtigen Palast. Burgenbauer wurden zu Dekorateuren und Künstlern. Der Adel demonstrierte mit seinen Palästen Reichtum und Macht. Und so verschlangen etwa der Bau von Windsor Castle in England oder die Schlösser an der Loire in Frankreich jeweils riesige Summen.

Burgen wurden zu Orten von Luxus, Fantasie und Feierlichkeiten. Der Ritterkult zog ein, Mythen wurden in Stein gehauen. Schlösser wurden zur Repräsentation und für die Unterhaltung des Adels genutzt. Während der industriellen Revolution nahmen Burgen und Schlösser wieder eine neue Rolle ein: Sie entwickelten sich zum extravaganten Domizil von Industriebaronen.

Mythos – Die Rätsel der Geschichte

Die Suche nach Attilas Grab 

Attila, der Hunnenkönig – ganz Europa zitterte vor dem großen Anführer. Sein Leben: siegreich. Sein Tod: ein Mythos. Niemand weiß, wo er begraben liegt. Doch es gibt neue Spuren. Forscher vermuten das Grab des sagenumwobenen Königs in Ungarns Tiefebene. Legenden weisen den Weg zu seiner letzten Ruhestätte. Wissenschaftler und Hobby-Forscher folgen den Spuren und überprüfen versteckte Hinweise – sogar unter Wasser.

Mit dem Unterwasserarchäologen Attila Tóth geht die Dokumentation auf eine Reise, die in die Tiefen der Donau führt. Angeblich soll Attila unter einem Fluss begraben sein. Der Rockstar Levente Szörenyi glaubt dagegen, dass Attilas Grab in einem alten Steinbruch liegt.

Den Mythos Attila entschlüsseln kann nur, wer tief in die Welt der Hunnen eintaucht. Spektakuläre Waffen-Experimente zeigen, wie die Hunnen schon vor 1500 Jahren zur Legende wurden. Mit ihren Pferden und dem neuartigen Kompositbogen zwangen sie die Römer in die Flucht.

Und dennoch dauert die Herrschaft der Hunnen nur etwa 100 Jahre. Sie hinterlassen keine schriftlichen Überlieferungen. Doch jeder archäologische Fund beweist, dass die Hunnen mehr sind als gefährliche Geisterreiter. Attila ist ein Staatsmann mit Weitsicht, der sein einfaches Nomadenvolk an die Spitze der Weltherschafft katapultiert. Damit bleibt er ein Mythos – bis heute.

 

Der Schatz der Nibelungen

Die Nibelungen – bis heute hält die deutsche Legende moderne Glücksritter in ihrem Bann. Mit Hilfe alter Schriften, Metalldetektoren und Wünschelruten suchen sie nach Siegfrieds Goldschatz. Während eine Handschrift aus dem 13. Jahrhundert zum verschwundenen Ort Lochheim führt, sucht ein Archäologe in Skandinavien nach dem ältesten Hinweis auf die Sage. Er entdeckt, dass ein Schatz wirklich existieren könnte – aber führt die Spur auch zum Gold?

Der Film zeigt, welche Erklärungen hinter den oft verschroben wirkenden Theorien der Schatzsucher stecken können und ordnet ein: Was ist Fakt, was Fantasie? Dabei finden sich selbst hinter den unglaublichsten Elementen der Sage oft verblüffende Tatsachen. So versucht ein Schmied Siegfrieds Wunderschwert nach einem uralten Rezept nachzuschmieden und wagt mit der Waffe ein spannendes Experiment. Knochenfunde liefern eine Erklärung für den Drachen. Historiker und Linguisten klären, wer die Nibelungen waren und wie der Schatz wirklich ausgesehen haben könnte. Am Ende bleibt die Frage, ob das legendäre Gold durch einen Zufallstreffer doch schon gefunden wurde – oder ob es seit über Tausend Jahren immer noch irgendwo auf seinen Finder wartet.

 

Der Fluch des Pharaos

Der Heilige Gral – seit 2.000 Jahren einer der meist gesuchten Kultobjekte der Menschheit. Der Kelch, aus dem Jesus Christus trank, verspricht Macht, Einfluss und das ewige Leben. In Spanien ist man überzeugt, das heilige Gefäß gefunden zu haben. Die Kathedrale von Valencia bewahrt den "Santo Caliz" auf. Gläubige halten den dunkel funkelnden Becher für den echten Gral.
Die Kunsthistorikerin Ana Mafe Garcia und der Historiker MichaelHesemann suchen nach letzten Beweisen für seine Echtheit. Sie folgen der jahrtausendealten Spur des Grals von Jerusalem über Rom bis nach Spanien. Die Schatzkarte ist ein Mittelalter-Epos: Parzival. Es beschreibt den Gral als "leuchtenden Stein aus dem Himmel". Kann damit der Santo Caliz in Valencia gemeint sein? In Experimenten wird sein Material auf die Probe gestellt. Der Gral muss bestimmten Anforderungen standhalten.

Doch es gibt auch andere Spuren: Der heilige Kelch könnte nach England gelangt sein. Die Legenden um König Artus an mythischen Stätten wie Tintagel und Glastonbury befeuern noch heute den Gralsmythos.

Wunderwerke der Geschichte

Die vierteilige Dokumentation geht den Geheimnissen um die Chinesische Mauer, Jordaniens Felsenstadt Petra, der französischen Kloster-Insel Mont-Saint-Michel und der Inkastadt Machu Picchu auf die Spur. Die antiken Wunderwerke gehören zu den am meisten beachteten und untersuchten Denkmälern der Welt, und doch sind nicht alle Fragen geklärt. Oft bleiben die Antworten für das menschliche Auge verborgen.

Die Reihe verfolgt einen einzigartigen Ansatz bei der Erforschung dieser Bauwerke, sie werden in verschiedenen Maßstäben betrachtet. Von Satellitenbildern und Luftaufnahmen bis hin zur Makro- und Mikroebene: Jede Perspektive enthüllt Daten, die ein neues Licht auf Rätsel werfen, die Historiker seit Jahren zu entschlüsseln versuchen.

 

Chinas große Mauer

Die Chinesische Mauer ist mit über 21 000 Kilometern das längste Bauwerk der Menschheit. Neuste wissenschaftliche Techniken sollen nun ihre letzten Geheimnisse offenbaren.

Von Generationen chinesischer Bauherren errichtet, zählt das Monument zu den sieben neuen Weltwundern. Noch immer gibt die Festungsanlage Rätsel auf: Wie lang genau ist sie? Welche Techniken kamen beim Bau zum Einsatz? Was ist die geheime Zutat für ihre Langlebigkeit?

 

Peta – Felsentempel in der Wüste

Beeindruckende Felsformationen und mächtige Fassaden – mitten in der jordanischen Wüste fasziniert die antike Felsenstadt Petra Archäologen, Historiker und Touristen.

Die Wissenschaftler nutzen Techniken wie Fotogrammmetrie und 3-D-Rekonstruktion, um die Arbeit der antiken Baumeister zu erforschen. Indem sie Petra aus verschiedenen Perspektiven betrachten, finden sie Hinweise, die bisher verborgen waren.

Im Nahen Osten, zwischen dem Roten und dem Toten Meer, befindet sich Petra. Eine Stadt, die tief in der jordanischen Wüste in einem riesigen felsigen Berg eingebettet ist. Vor mehr als 2000 Jahren von einem Volk arabischer Kaufleute, den Nabatäern, erbaut, zählt sie heute zu den sieben neuen Weltwundern. Petra ist vor allem für seine in den Felsen gehauenen Fassaden bekannt. Die berühmteste: das Schatzhaus Khazne al-Firaun.

Doch aus einer höheren Perspektive entdeckt man eine archäologische Stätte, die sich über 264 Quadratkilometer erstreckt und mehr als 850 Überreste enthält. Eine riesige Stadt, die noch lange nicht alle ihre Geheimnisse preisgegeben hat. Auch heute noch versuchen die Archäologen mithilfe modernster Technik, die Lücken ihrer Geschichte zu füllen und die Grauzonen zu erhellen.

 

Mont-Saint-Michel – Klosterfestung am Atlantik

Die Silhouette des meisterhaften Mont-Saint-Michel in der Normandie ist weltweit bekannt. Doch längst hat die Inselfestung nicht all ihre Geheimnisse preisgegeben.

Was verbergen die Steine dieser skulpturalen Abtei? Wie ist der Berg in der Mitte der völlig flachen Bucht entstanden? Wissenschaftler setzen die modernsten Techniken ein, um die Lücken in der faszinierenden Geschichte des Mont-Saint-Michel zu schließen.

Auch "La Merveille", "das Wunder", genannt, ragt der Mont-Saint-Michel in einer scheinbar endlosen Bucht über 150 Meter in die Höhe. Die meisterhafte Abtei und uneinnehmbare Festung zählt zu den kostspieligsten und schwierigsten Bauprojekten des Mittelalters. Die Gezeiten in der Bucht des Mont-Saint-Michel gehören zu den stärksten ganz Europas.

Durch die Vermessung der befestigten Abtei aus verschiedenen Perspektiven, von unendlich weit bis unendlich nah, und mit modernsten wissenschaftlichen Mitteln sezieren die Experten von heute die Arbeit der Bauherren der Vergangenheit. Sie durchdringen jede Schicht der atemberaubenden Architektur, die vor mehr als tausend Jahren errichtet wurde, und tauchen ein in das Herz dieses 500 Millionen Jahre alten Berges, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

 

Machu Picchu – Inkastadt in den Wolken

Sagenumwobene Stadt in den Wolken: Machu Picchu im Herzen der peruanischen Anden ist eines der besterhaltenen Zeugnisse der Inka – und eines der größten archäologischen Rätsel.

Über 400 Jahre lag die Stadt im Verborgenen. Heute können Experten mithilfe modernster Techniken in die Vergangenheit reisen, um das Unsichtbare zu erforschen, die Hintergründe und die Umgebung der antiken Stadt zu erkunden und ihre Geheimnisse zu enthüllen.

Die Inkastadt, die etwa 6000 Besucher pro Tag anzieht, wurde Mitte des 15. Jahrhunderts, auf dem Höhepunkt des Reiches, erbaut. In den Augen vieler Menschen ist sie die erstaunlichste und rätselhafteste urbane Schöpfung dieser Zivilisation. Besonders, da die Inka zum Bau keinerlei Werkzeug verwendeten.

Dank neuer Techniken wie dem LiDAR-Lasersystem, der Fotogrammmetrie oder 3-D-Rekonstruktion haben die Experten heute die Möglichkeit, in der Zeit zurückzugehen, um das Unsichtbare zu erforschen, die Hintergründe und die Umgebung dieser antiken Stadt zu erkunden und ihre Geheimnisse zu enthüllen.

Wie haben es die außergewöhnlichen Ingenieure der Inka geschafft, die widrigen natürlichen Gegebenheiten zu überwinden und in dieser extremen Umgebung die berühmteste Stadt ihres Imperiums zu erschaffen? Welche Baugeheimnisse bewahren die unerschütterlichen Gebäude? Was verbergen die beeindruckenden Terrassen? Und welche Überreste gibt es in der undurchdringlichen Umgebung von Machu Picchu noch zu entdecken? Aus der Nähe und aus dem Weltraum betrachtet, enthüllt Machu Picchu seine Wunder und Geheimnisse.

Lost Places – Geheime Welten

American Dream

Drei verlassene Schauplätze des amerikanischen Traums, drei Monumente des Selbstbewusstseins einer mächtigen Nation. Durch sie werden Licht und Schatten des "American Dream" sichtbar. Die Autoren besuchen die Safeguard-Basis, ehemaliges High-Tech-Schutzschild gegen Atomraketen, eine "Vorzeige-Einrichtung" für Menschen mit Behinderungen namens Pennhurst und ein Urlaubsparadies des kleinen Mannes, dessen verstecktes Gift tötet: Salton Sea. Überall treffen die Autoren die Menschen, die den amerikanischen Traum einst träumten. Doch überall entdecken sie auch, dass das Bild dieses Traums so bröckelig ist wie die Bauten seiner Blütezeit. Die Symbole der alten USA finden entweder neuen Nutzen – oder sie bleiben dem Zerfall überlassen.

Sowjetische Schatten

Drei Relikte einer untergegangenen Weltmacht, drei Monumente einer Zeit, in der die halbe Welt unter Hammer und Sichel stand. Überall finden sich bis heute die Spuren des Sowjetreiches. Die Autoren besuchen einen geheimen Bunker für Atomsprengköpfe im ostdeutschen Nirgendwo, das Kraftwerk Tschernobyl, das saubere Energie versprach, und Beelitz-Heilstätten, ein Hospital der deutschen Kaiserzeit, das zu einem sowjetischen Militärkrankenhaus wurde. Überall treffen die Autoren Menschen, deren Lebensgeschichte an diesen Orten mitgeschrieben wurde – und hören von ihnen, wie der Untergang des Sowjetreiches ihr Schicksal geprägt hat. Heute bleiben vom einstigen Imperium nur Erinnerungen – und einige ganz besondere Orte, die langsam, aber sicher verfallen.

Verlorenes Empire

Drei Überbleibsel des größten Weltreichs, das die Erde je gesehen hat. Durch sie entdecken die Zuschauer die bis heute komplizierte Geschichte des britischen Empire. Die Autoren besuchen Haslar, einst der Stolz der Royal Navy und das einst beste Hospital der Welt, die Insel Montserrat, auch genannt das Pompeji der Karibik, und die Insel Merasheen in Neufundland, welches die erste britische Kolonie der Geschichte war. Überall treffen sie Menschen, die den Zerfall des Empire auf ihre ganz eigene Art und Weise miterlebt haben und deren Lebensgeschichten von Sehnsucht nach vergangener Größe einerseits und dem schweren Erbe der Kolonialzeit anderseits bestimmt werden.

Blutiges Erbe

Drei verlassene Schicksalsorte, die vom Aufstieg und Fall Jugoslawiens zeugen: Durch sie erleben die Zuschauer die Folgen des Bruderkriegs, der den Vielvölkerstaat am Balkan dahinraffte. Der Film besucht den Militär-Flugplatz Zeljava, tief in einen Berg gesprengt, die Ferienanlage Kupari, die durch die jugoslawische Armee sowohl gebaut als auch zerstört wurde, und die Stadt Mostar, die wie keine zweite das Trauma der Jugoslawienkriege widerspiegelt. Überall treffen die Autoren Menschen, die im Glauben an Einheit und Brüderlichkeit aufwuchsen und die sich an diesem Glauben festhielten, bis schließlich ihr Heimatland implodierte. Sie entdecken die steinernen Spuren einer untergegangenen Welt, die Narben des Bürgerkriegs und die Erinnerung an 150 000 Opfer.

Infos zu ZDFinfo

Die Wissensvermittlung bleibt der Markenkern von ZDFinfo – mit langen Dokumentationsstrecken aus den Bereichen Zeitgeschichte, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. Wissens-Dokus im "Fernsehen zum Mitreden" sind gefragt: Von Januar bis Mai 2020 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,5 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2019 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,5 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,4 Prozent bei Zuschauer gesamt und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Zur Entwicklung der Marktanteile:

ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. 2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

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