Copyright: ZDF / Thomas Jahn
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Professor T.

3. Staffel der Krimiserie

Messerscharf sind sein Verstand und seine Worte: "Professor T." Jasper Thalheim (Matthias Matschke). Das beweist der brillante, eigenwillige Kölner Kriminologe als Polizeiberater bei vier neuen Fällen. Neben der Ermittlerarbeit muss er sich auch seinen eigenen Dämonen stellen, die ihn seit seiner Kindheit beschäftigen.

  • ZDF, Vier neue Folgen ab 8. März 2019, freitags um 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Alle Folgen der Staffel sind ab Freitag, 1. März 2019, in der ZDFmediathek abrufbar

Texte

Folgentitel und Sendetermine

(immer freitags um 20.15 Uhr)

08.03.19

   

Der perfekte Mord

15.03.19

 

Hikikomori

22.03.19

 

Lügen

29.03.19

 

Mörder

 

Stab

Buch, Regie und Kamera    Thomas Jahn
MusikJens Oettrich
Schnitt Marcel Peragine
Szenenbild Debbie Holler, Andrea Weitz
Kostüme Matthias Vöcking
ProduzentSam Davis
Redaktion Matthias Pfeifer

Eine ZDF-Auftragsproduktion der Rowboat Film- und Fernsehproduktion, Köln

Die durchgehenden Rollen und ihre Besetzung

"Professor T." Jasper Thalheim    Matthias Matschke
Christina FehrmannJulia Bremermann
Anneliese DeckertLucie Heinze
Daniel WinterHelgi Schmid
Simon ZanderSimon Böer
Nina LehmannCynthia Micas
Ingrid SchneiderAlexandra von Schwerin
Martha SchönfeldHedi Kriegeskotte
Christian FröhlichDietrich Hollinderbäumer
Josephine DeliusKristina Klebe
Debbie SchwarzHaley Louise Jones
Walter AmbrosiusThomas Goritzki
Hermann DeckertPeter Harting
SamuraiMichael Hayn
Thomas ReuterAxel Stein
und andere

Folge 1: Der perfekte Mord

Episodenrollen:

Ralf Krüger     Ben Ruedinger
Maren KrügerNina Gnädig
Mark NowakTobias Licht
und andere

 

Episodeninhalt:

Professor T. fordert seine Studenten auf, den perfekten Mord zu begehen – theoretisch. Doch die Praxis holt die Theorie ein, als die Polizei mit einem mysteriösen Mord konfrontiert wird.

Nach ihrem Urlaub findet Familie Krüger in ihrer Badewanne die Wasserleiche eines Vietnamesen. Der Fall ist zunächst rätselhaft, die Identität des Mannes unbekannt, und die Polizei hat keine Spur – bis der Täter selbst Professor T. kontaktiert und ihn herausfordert.

Da die Wohnung der Krügers keine Einbruchsspuren vorweist, steht für die Kommissare fest, dass der Täter einen Schlüssel gehabt haben muss. Daher geraten zunächst die Nachbarn, Mark und Lisa Nowak, ins Visier. Unterstützung bekommt das Team von Simon Zander, der nach dem Tod von Paul Rabe dessen Posten übernimmt.

Der Fall nimmt eine unerwartete Wendung, als T. einen mysteriösen Zettel auf seinem Schreibtisch findet. Er vermutet, dass einer seiner aktuellen oder ehemaligen Studenten sich an ihm rächen und beweisen will. Hat jemand versucht, den perfekten Mord zu begehen, um zu beweisen, dass er klüger als der Professor ist? Allerdings ist der Kreis der Verdächtigen sehr groß, da T. viele seiner Studenten vor den Kopf gestoßen hat. Die Ermittlungen geraten ins Stocken, als T. immer häufiger mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Er entgleitet der Welt mehr und mehr. Dadurch scheint der Täter leichtes Spiel zu haben, um ungestraft davonzukommen.

Folge 2: Hikikomori

Episodenrollen:

Thomas Schmidt    Martin Thiel
Greta BergerWieslawa Wesolowska
Michael WalterRalph Herforth
Petra GehLeni Speidel
Marcel DinterFrançois Goeske
Gerhard AnselmHubertus Hartmann
und andere

 

Episodeninhalt:

Der Abteilungsleiter einer Versicherung wird brutal ermordet in seinem Büro gefunden. Der Fall ist besonders brisant für Daniel, denn der Tote war der Chef seiner Freundin Debbie Schwarz.

Es stellt sich heraus, dass Thomas Schneider regelmäßig die Frauen in der Abteilung belästigt hat. Aber reicht das für ein Mordmotiv? Währenddessen ist T. in einem Sanatorium untergebracht und scheint in seiner eigenen Welt gefangen.

Nicht zuletzt dank der Intrigen der Psychiaterin Josephine Delius sitzt Professor T., der am sogenannten Hikikomori-Syndrom leidet, apathisch im Sanatorium Haus Waldesruh. Alle scheinen sich mit Jasper Thalheims Zustand abgefunden zu haben. Einzig Christian Fröhlich, der Freund und Anwalt seiner Mutter, will ihn nicht so einfach aufgeben. Er setzt alle Mittel und Hebel in Bewegung, um T. ins Hier und jetzt zurückzuholen. Denn auch im Fall des ermordeten Thomas Schneider wird er umso mehr gebraucht. Als sich die Ermittlungen zuspitzen und auch Debbie in den Kreis der Verdächtigen gerät, kann nur noch T. sie retten.

Folge 3: Lügen

Episodenrollen:

Isabel Rausch    Zsá Zsá Inci Bürkle
Jürgen EisenJochen Schropp
Angelika RauschHelga Bellinghausen
Bernd RauschKlaus Lehmann
Professor HagemeisterThomas Heinze
Professor WagenbergSönke Möhring

 

Episodeninhalt:

Eine Kernphysikstudentin bricht in Professor Ts Büro tot zusammen. Für ihn ist die Todesursache sofort klar: akute Strahlenkrankheit. Doch wie wurde sie verstrahlt? Und warum suchte sie T. auf?

Die Tote war Praktikantin in einer Forschungsanlage, doch die intakten Kontrollmechanismen schließen eine Verstrahlung vor Ort aus. Gleichzeitig stellt T in eigener Sache Recherchen an, um endlich Gewissheit über die Todesumstände seines Vaters zu erhalten.

In der Wohnung der Toten Isabel Rausch überraschen die Kommissare Professor Wagenberg, Isabels Chef. Es stellt sich heraus, dass die beiden eine Affäre hatten. Doch war es wirklich Liebe oder war Isabel mit Wagenberg nur zusammen, um einen Job in der Forschungsanlage zu bekommen? Nachdem T dank Christina sein Hikikomori Syndrom überwunden hat, ist das Verhältnis zwischen ihm und seiner Mutter Martha angespannter denn je. Als er auch noch von Christian Fröhlich einen Karton mit seinen alten Spielsachen erhält, den Fröhlich eigentlich auf Wunsch von Martha nach dem Tod des Vaters vernichten sollte, steht für T fest: seine Mutter verheimlicht ihm etwas. Er bittet Christina um Akteneinsicht zum Fall seines Vaters. Zur gleichen Zeit wird Anneliese von einem schweren Schicksalsschlag getroffen, der sie aus der Bahn wirft. Halt findet sie bei Daniel, der sich ebenfalls sehr einsam fühlt.

Folge 4: Mörder

Episodenrollen:

Olaf Sommer    Philipp Baltus
Ben GrunertJohannes Langolf
Wolfgang FuchsPatrick Joswig
Silke GrunertJytte-Merle Böhrnsen
und andere

 

Episodeninhalt:

Für den Neonazi Ben Grunert endet ein Treffen seines rechten Vereins tödlich: Er wird mit einem Messer hinterrücks erstochen. Professor T. und die Kommissare tauchen ein in eine Welt, die geprägt ist vom Hass auf das Andere. Das Mordopfer saß bis vor zwei Jahren als Neonazi im Knast. Doch seit seiner Freilassung führte er ein Doppelleben.

Jasper konfrontiert seine Mutter, um die Wahrheit über den Tod seines Vaters zu erfahren. Es kommt zu einer heftigen Aussprache mit erschreckenden Erkenntnissen.

T. bittet die Rechtsmedizinerin Nina Lehmann, die Beweise und die Akten zum Tod seines Vaters nochmal genau unter die Lupe zu nehmen. Er will endlich Gewissheit über die Umstände, die zum Tod seines Vaters führten. War es wirklich Selbstmord? Doch um die Hilfe der Rechtsmedizinerin in Anspruch nehmen zu können, muss T im Gegenzug die Kommissare im Mordfall Ben Grunert unterstützen. Wie sich herausstellt, wollte Grunert sein Leben als Neonazi hinter sich lassen. Hat ihn deshalb jemand hinterhältig ermordet? Nur weil Jasper keine voreiligen Schlüsse zieht, kann er den Mörder schließlich enttarnen.

Währenddessen beschleicht Anneliese ein ungutes Gefühl in Bezug auf Simon Zander. Ihr kommen Zweifel an der Integrität ihres Chefs. Doch da Daniel ihren Verdacht nicht teilt, stellt Anneliese auf eigene Faust Nachforschungen an.

Statement von Matthias Pfeifer, verantwortlicher ZDF-Redakteur

Eine besondere Mischung

Die Serie kombiniert die klassische Form des episodisch abgeschlossenen Krimifalls mit dem durchgehenden Handlungsbogen einer modernen Miniserie. Eine Mischung, die besonders bei jungen Zuschauern gut ankommt.

In der dritten Staffel wird die Hauptfigur Jasper Thalheim psychisch und physisch bis an ihre Grenzen geführt. Ein streng gehütetes Familiengeheimnis wird endlich gelüftet. Fast scheint es so, als würden die knifflig zu lösenden Krimirätsel den Polizeiberater, Professor Jasper Thalheim, auch ein bisschen vor sich selbst retten. Sind sie doch eine willkommene Ablenkung, um sich nicht nur mit den eigenen inneren Dämonen zu beschäftigen.

Hauptdarsteller Matthias Matschke kann dabei die ganze Bandbreite seines schauspielerischen Könnens zeigen: vom versteinerten Gesichtsausdruck à la Buster Keaton bis hin zum unkontrollierten Wutausbruch, mal ganz in sich versunken, dann wieder exaltiert, leise und laut, tragisch und komisch. Dabei findet Matschke Anspielpartner in einem wunderbaren Schauspielensemble, unter anderen mit Julia Bremermann, Alexandra von Schwerin und Hedi Kriegeskotte.  Neu bei den durchgehenden Rollen: Dietrich Hollinderbäumer als Christian Fröhlich, der Familienanwalt der Thalheims. 

Die Kommissare Anneliese Deckert (Lucie Heinze) und Daniel Winter (Helgi Schmid) werden mit einem neuen Chef konfrontiert: Simon Zander (Simon Böer), der vom Drogendezernat zur Mordkommission wechselt. Allerdings hat Zander keine blütenreine Weste und Anneliese kommen bald Zweifel an seiner Integrität.

Matthias Pfeifer, ZDF-Redaktion HR Fernsehfilm/Serie I-Reihen und Serien I

Interview mit Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann Thomas Jahn

Für die dritte Staffel sind Sie nicht nur für Regie und Kamera verantwortlich, sondern haben auch die Drehbücher geschrieben. Worauf haben Sie beim Schreiben besonders geachtet?

Ich habe ja schon in den ersten beiden Staffeln intensiv mit den verschiedenen Autoren an den Büchern gearbeitet. Diesmal wollte ich selbst schreiben, da mir die Figuren so ans Herz gewachsen sind und ich eine sehr genaue Vorstellung davon hatte, wie es weitergehen sollte. Jetzt haben wir uns das erste Mal vollständig vom belgischen Original gelöst und unsere eigenen Geschichten entwickelt.

Was unterscheidet diese Staffel von den vorherigen?

Unser Professor T. und damit die Figur, die Matthias Matschke entwickelt hat, ist nun dreidimensional und einzigartig geworden.

Wie wichtig war Ihnen beim Entstehungsprozess die enge Zusammenarbeit mit Matthias Matschke?

Matthias und ich sind ein Team: was die Gestaltung der Serie angeht, den Inhalt und den Ton. Wir haben uns während der Dreharbeiten kennengelernt. Die uneitle Zusammenarbeit hat uns Freunde werden lassen. Sehr oft schreibt Matthias Teile von Szenen, und wir ergänzen uns hervorragend.

In der dritten Staffel muss sich Professor T. seinen inneren Dämonen stellen. Mit welchen Stilmitteln stellen Sie seine Gefühlswelt dar?

Alles fing mit der Idee an, dass Matthias unbedingt physischer sein wollte. Nicht nur der schwarze Monolith, den wir in den ersten beiden Staffeln entwickelt hatten. Das Japan-Thema hatten wir ja schon vorher eingeführt, also haben wir es konsequent weiterentwickelt und sind zu etwas sehr Besonderem gekommen. Das Stilmittel ist der japanische Samurai-Film.

Was machen die neuen Folgen mit „Professor T.“ so einzigartig“?

Wir haben bei Staffel drei mächtig aufgelegt: Drama, Humor und Leidenschaft –  von allem gibt es mehr als genug. Visuell sind wir auf sehr hohem Niveau unterwegs. Die gesamte Staffel ist ein echter Hingucker – man will wissen, wie es ausgeht.

Das Interview führte Karoline van Baars.

Interview mit Hauptdarsteller Matthias Matschke

Wenn Sie die dritte Staffel „Professor T.“ in drei Worten beschreiben müssten, welche wären das?

Sex – Kampf – Tod.

Zwischen Christina Fehrmann und „T.“ entflammt die alte Liebe neu. Wie liebt ein Mensch wie Jasper?

T. hat eine Hochbegabung für Narzissmus. Das macht jedes Liebesleben, das noch eine zweite Person außer T. mit einschließt, zu einer spannenden Aufgabe. Aber Christina scheint den Code zu kennen, wie sie T. knackt.

„T.“ verhält sich ungewohnt körperlich in den neuen Folgen. Hat der Professor seine Berührungsängste verloren?

Berührungsängste sollen der Welt vermitteln "Lass mich in Ruhe". Dieses Mal ist es bei T. anders. Er sucht die Menschen, auch die körperliche Konfrontation. Und heraus kommen Sex und Gewalt. Das hätte sich T. auch nicht träumen lassen.

Wie nie zuvor muss sich Jasper Thalheim seiner Vergangenheit stellen, was ihn sichtlich mitnimmt. Geht Ihnen es persönlich genauso?

Ich glaube fest, dass man in seiner Vergangenheit wühlen muss, bis man von oben bis unten dreckig ist. Es gibt nur dieses eine Leben. So weit wie man hinter die Kulissen schauen kann, so weit sollte man es auch tun.

Aufgrund der Todesumstände seines Vaters ist Jaspers Verhältnis zu seiner Mutter extrem gespannt. Parallelen zu Ihrem wirklichen Leben?

Mein Verhältnis zu meiner Mutter ist sehr gut. Sie ist die beste Mutter, die ich haben konnte. Sie ist weit über 80, und ich bin 50. Und wenn wir uns streiten, dann fühlt sich das nicht anders an, wie als ich acht Jahre alt war. Daher ist Streit auch Heimat und Gewohnheit und nervt dennoch wie Sau. T. und seine Mutter können nur so streiten, wie sie streiten, weil sie sich damit Vertrauen aussprechen – Menschen sind einfach faszinierend seltsam.

Warum müssen die Zuschauer unbedingt die neue Staffel „Professor T.“ sehen?

Weil der Freitagabend aufgemischt wird: Die Fälle sind spannend, es gibt Kampfszenen Mann gegen Mann und nackte Körper. Außerdem geht es um T.s dunkelstes Geheimnis…

Das Interview führte Karoline van Baars.

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