Copyright: ZDF/Moritz "Mumpi" Kuenster
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Shapira Shapira

Comedy-Show mit Shahak Shapira

Shapira Shapira ist Stand Up und Sketch-Comedy in einem. Mit Shahak Shapira

  • ZDF neo, Ab Dienstag, 9. April 2019, 23.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Dienstag, 9. April 2019, 18.00 Uhr
  • FUNK, Clips zur Sendung ab Dienstag, 26. Februar 2019

Texte

Zitat Nadine Bilke, ZDFneo-Senderchefin

"Mit Shahak Shapira holen wir einen der derzeit spannendsten Komiker und Künstler zu ZDFneo und funk. Die Kooperation mit dem jungen Angebot von ARD und ZDF ermöglicht uns, die ganze Welt der Comedy-Show "Shapira Shapira" auf allen Plattformen anzubieten: im linearen Fernsehen, in der ZDFmediathek und auf Instagram und Youtube. Die in das Netzwerk von funk eingebundenen Social-Media-Kanäle holen die jungen Zuschauer genau dort ab, wo sie sich alltäglich bewegen."

Zur Sendung

Shahak Shapira ist ein in Israel geborener und in Berlin lebender Stand-Up Comedian und Satiriker. Hummus, Death Metal und der Einsatz von Ironie, um ehrliche menschliche Gefühle zu unterdrücken, sind seine absolute Leidenschaft. In seiner Comedy-Show präsentiert Shahak Shapira satirisch, kritisch und meinungsstark seine Sicht auf die Welt und die aktuellen Geschehnisse im Internet sowie in den sozialen Medien. "Shapira Shapira" – das ist Stand-Up- und Sketch-Comedy in einem. Dabei steht Shahak vor der größten Herausforderung seines Lebens: Im deutschen Fernsehen witzig zu sein. Unterstützen werden ihn dabei u.a. die Comediens Hazel Brugger, Phil Laude und Felix Lobrecht. Bereits sechs Wochen vor der Ausstrahlung starten Clips aus "Shapira Shapira" auf der Seite shapirashapira.de, in der ZDFmediathek sowie auf Youtube und Instagram.

Stab

Moderation                              Shahak Shapira 
Autoren      Shahak Shapira, Kinan Alattar, Friederike Gralle, Matilde Keizer, Paul Salamone
Regie    Dennis Fuß, Georg Kammerer
Kamera                      Tomas Erhart, Chris Krätzmann 
Produzent                               B.vision Media GmbH  
Produzentin              Carina Teutenburg
Produktion   Jens Bruhn
Executive Producer      Jochen Rosenkranz
Leitung Postproduktion   Kai Fiedler
Schnitt Oliver Brand, Sebastian Fischbeck
Produktion ZDFneo                              Katrin Lachmann
Redaktion B.vision          Thorsten Berrar, Karl Koch, Inga Wessling
Redaktion ZDF           Michael Steiner
Koordination ZDFneo                  Sebastian Flohr

Länge                                

8 x 30 Minuten

Der Künstler

Shahak Shapira wurde 1988 im Westjordanland, Israel, geboren. 2002 verließ er seine Heimat und immigrierte mit seiner Mutter und dem jüngeren Bruder ins ostdeutsche Laucha.

2006 zog er nach Berlin und studierte an der Miami AdSchool, die ihm Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt ermöglichte. Zurück in Berlin, arbeitete er als Creative Director in der Werbung und veröffentlichte 2016 die Autobiografie "Das wird man ja noch schreiben dürfen!", in dem er sein Leben und seine Erfahrungen in Deutschland verarbeitete. Seine Lesereise gestaltete er unkonventionell und lockerte die Lesungen mit Comedy-Elementen auf. Sein Stand-Up kam beim Publikum so gut an, dass er ihn stetig weiterentwickelte und 2018 sein erstes Soloprogramm "German Humor" präsentierte.

Für weltweit mediales Aufsehen sorgte Shahak Shapira 2017 mit seiner Website "Yolocaust". Dort veröffentlichte er zwölf Fotocollagen, die er aus öffentlich gemachten Selfies fremder Personen, die sich am Denkmal ermordeter Juden Europas in Berlin fotografiert hatten, mit Fotomaterial aus NS-Vernichtungslagern kombinierte. Das Projekt löste eine Debatte über das Mahnmal und die Erinnerungskultur an den Holocaust aus.

Shahak Shapiras familiärer Hintergrund spiegelt seine enge Beziehung zum Thema Holocaust wider. Sein Großvater mütterlicherseits war der einzige Holocaust-Überlebende seiner Familie. Shapiras Großvater väterlicherseits, Amitzur Shapira, war Trainer der israelischen Leichtathleten bei den Olympischen Spielen von 1972 und starb als Geisel palästinensischer Terroristen der Gruppe "Schwarzer September" auf dem Militärflughafen Fürstenfeldbruck.

Internationale Beachtung fand auch seine Aktion, bei der er Hass-Tweets auf die Stufen vor der Twitter Deutschland-Zentrale in Hamburg sprühte. Shapira bekannte sich mit dem Youtube-Video "#HeyTwitter" zu der Maßnahme und berichtete, in einem Zeitraum von sechs Monaten, Twitter mehr als 300 ihn beleidigende und bedrohende Tweets gemeldet zu haben. Neun Meldungen wurden abgelehnt, der Rest blieb unbeantwortet. Am 18. August 2017 erschien Shahak Shapiras zweites Buch: Eine Bibel-Parodie namens "Holyge Bimbel", in der er Geschichten aus dem alten und neuen Testament in Internetsprache übersetzte. Sie erreichte Platz eins der Amazon- und Platz zehn der Spiegel-Bestseller-Liste.

2018 nahm Shapira die deutsche Staatsangehörigkeit an und gab deshalb seine israelische ab.

Bildhinweis

Weitere Informationen

Auf der Seite shapirashapira.de , in der ZDFmediathek sowie auf Youtube und Instagram sind Clips aus "Shapira Shapira" zu sehen.

Hier gehts außerdem zu den Clips: https://www.zdf.de/comedy/shapira-shapira

 

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