Copyright: ZDF / Christine Schroeder
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So weit das Meer

Der Fernsehfilm der Woche

Vor 15 Jahren erschoss Wolf Harms den Vergewaltiger seiner damals 16-jährigen Tochter Jette und wurde verurteilt. Wieder in Freiheit fällt es ihm schwer, sich wieder in das Familienleben zu integrieren – zu viel Zeit ist vergangen. Vor allem zu Jettes Sohn Nils, der bei der Vergewaltigung gezeugt wurde, kann Harms keine Beziehung aufbauen. Wolf hat durch die Tat Familien zerstört. Die Mutter des Getöteten, kann Wolf nicht verzeihen. Inzwischen kämpft sie auch um das Leben ihrer krebskranken Tochter, der nur noch eine Stammzellenspende helfen kann.

  • ZDF, Montag, 15. April 2019, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Freitag, 12. April 2019, ab 10:00 Uhr

    Texte

    Stab & Besetzung

    Buch: Paul J. Milbers & Sabine Radebold

    Regie: Axel Barth                                        

    Kamera: Simon Schmejkal      

    Kostümbild: Katja Eva Waffenschmied   

    Maske: Jeanette Kellermann, Alexandra Lebedynski

    Ton: Thorsten Schröder

    Musik: Dirk Leupolz 

    Szenenbild: Birgit Kniep-Gentis

    Schnitt: Esther Weinert

    Casting: Ursula Danger, Christine Mattner

    Junior Producerin: Charlotte Groth                     

    Produktionsleitung: Mathias Mann           

    Herstellungsleitung: Thomas Bretschneider

    Produktion: ndF: neue deutsche Filmgesellschat mbH, Unterföhring

    Produzent: Matthias Walther

    Redaktion: Daniel Blum  

    Länge  ca. 89 Minuten

     

    Wolf Harms: Uwe Kockisch

    Uta Carstens: Suzanne von Borsody

    Jette Harms: Katharina Schüttler

    Agnes Harms: Imogen Kogge

    Peer Harms: Tom Radisch

    Nils Harms: Junis Marlon

    Maren Carstens: Katharina Schlothauer

    Beck: Wolfgang Häntsch

    Jan Carstens: Timur Bartels

    Wenger: Matthias Kelle

    Wenger (jung): Maximilian Beck

    Kerstin Stöver: Laura Uhlig

    Sven Gratmann: Paul Faßnacht

    Ärztin Katinka: Auberger

    Anwalt: Samuel Weiss

    Helene Wenger: Katharina Nesytowa

    Manske: Jörg Bundschuh

    Verwaltungschefin: Anne Weber

    Filialleiter: Albrecht Ganskopf

    und andere

    Inhalt

    15 Jahre ist es her, dass Wolf Harms Jan Carstens, den Vergewaltiger seiner damals 16-jährigen Tochter Jette, in Selbstjustiz erschossen hat und für diese Tat eine langjährige Haftstrafe antreten musste. Nun ist er wieder frei, doch es fällt ihm sichtlich schwer, sich wieder in das Familienleben zu integrieren – zu viel Zeit ist vergangen, und auch seine Frau Agnes hat ihr Leben längst selbst in die Hand genommen. Vor allem zu Jettes Sohn Nils, der bei der Vergewaltigung gezeugt wurde, kann Harms keine Beziehung aufbauen. Dass Jette zusammen mit ihrem Mann Peer und Nils inzwischen eine glückliche Familie ist und die Vergangenheit hinter sich gelassen hat, will Wolf nicht verstehen.

    Wolf hat durch die Tat seine Familie zerstört. Die Mutter des Getöteten, Uta Carstens, kann Wolf einfach nicht verzeihen. Inzwischen kämpft sie auch um das Leben ihrer krebskranken Tochter Maren, der nur noch eine Stammzellenspende helfen kann – die verzweifelte Maren kann Nils zu einem Bluttest überreden. Erst der Bluttest deckt ein furchtbares Geheimnis auf, das alte Wunden aufreißt und die Familien erneut mit den schrecklichen Geschehnissen vor 15 Jahren konfrontiert. Wie damals beginnt Wolf Harms, Grenzen zu überschreiten, und setzt erneut das Glück seiner ganzen Familie aufs Spiel. Die einzige Chance, Erlösung zu finden, liegt ausgerechnet bei der Mutter des jungen Mannes, den Harms damals ermordete.

    Eine Art persönliche Wiedergutmachung - Interview mit Uwe Kockisch (Wolf Harms)

    Wie würden Sie Ihren Charakter Wolf Harms beschreiben? Was zeichnet ihn aus?

    Wir lernen ihn mit der Entlassung nach 15 Jahren Haft kennen. Er ist, wie seine Familie, von der Situation überfordert. Verunsichert. In seiner Wahrheit gefangen. Wolf sucht einen Neuanfang. Er ist ein Einzelgänger, ein dem Zeitgeist abgewandter Mann, frei von Illusionen. Er kann zuhören und abwägen.

    Ein Vater rächt das Verbrechen an seiner Tochter. Ist das für Sie nachvollziehbar?

    Weil die polizeiliche Ermittlung beziehungsweise die Justiz nicht in der Lage ist, dieses Verbrechen aufzuklären und zu sühnen, handelt Wolf Harms so. Für mich ist das ein unrealistisches Gedankenspiel.

    Was geht in Wolf vor, als er erfährt, dass er den Falschen erschossen hat?

    Stunde null. Alles stürzt in ihm zusammen. Totale Leere. Seine Schuld ist ihm zum ersten Mal voll bewusst. Jetzt erst ist es für ihn ein Mord. Er weiß, der Täter lebt noch.

    Obwohl er fest versprochen hat, die Sache ruhen zu lassen, fährt Wolf mit seinen Recherchen fort. Tut er es wirklich für seine Tochter, oder macht er es in Wahrheit nur für sich?

    Beides. Er will weiter seine Tochter schützen. Da er jetzt weiß, dass der Täter noch frei herumläuft, will er ihn ausfindig machen. Für ihn offenbar eine Art "persönliche Wiedergutmachung".

    Ob Stasi-General Hans Kuper in "Weissensee" oder Commissario Brunetti in "Donna Leon", die Figuren, die Sie spielen, sind sehr vielschichtig. Was macht die Rolle "Wolf Harms" für Sie als Schauspieler spannend?

    Ungewissheit im Leben, Entscheidungen, wenn das Leben aus den Fugen gerät, alles zusammenbricht, was bis dahin Gewissheit war. Das ist eine Riesen-Qual, ein Unglück, was mit seiner Tochter passiert. Eine Familie wird zerstört. Hilflosigkeit, das in den Griff zu kriegen, wie man es von außen fordert. Situationen, in denen wir uns fragen, in denen wir schnell Antworten geben, wo es keine gibt, wo das Geregelte im Leben ein Paradox wird. Wenn man auf der Suche nach Glück im Unglück landet.

    Sie will Gewissheit - Interview mit Suzanne von Borsody (Uta Carstens)

    Uta Carstens hat ihren Sohn durch die Hand von Wolf Harms verloren, ihre Tochter Maren leidet an schwerer Leukämie. Was geht in ihr vor, als sie nach 15 Jahren erstmals auf den Mörder ihres Sohnes trifft?

    Das sieht man hoffentlich an meinem Spiel. Denn das, was in dieser Frau passiert, ist so ungeheuerlich, das kann man nicht in Worten ausdrücken.

    In großer Verzweiflung wendet sich Maren für eine Typisierung an Nils, den vermeintlichen Sohn ihres getöteten Bruders Jan. Könnte Uta mit ihrem Schicksal Frieden schließen, wenn Nils ihr Enkelsohn wäre und Maren helfen könnte?

    Es würde sich viel ändern, und natürlich gibt die Möglichkeit Hoffnung. Die Hoffnung weiterleben zu können. Wie furchtbar ist die Tatsache, beide Kinder verlieren zu müssen?

    Hat Uta nicht insgeheim geglaubt, dass ihr Sohn doch der Vergewaltiger von Jette war? Warum hat sie ihm dann geholfen, sich aus der Verantwortung zu stehlen?

    Das ist eine schwierige Frage, und ich hoffe auch hier, dass sich die Antwort darauf aus meinem Spiel erschließt. Uta schaut in ihre Kinder wie in einen unendlichen Goldtopf. Was sie denkt, ist ihr Geheimnis und blitzt manchmal durch. Dass man sich als Zuschauer fragt, was in dieser zutiefst verletzten Mutter vorgeht, finde ich spannend. Deshalb möchte ich ihr Geheimnis an dieser Stelle noch nicht lüften.

    Gibt es eine Szene im Film, die Ihnen beim Dreh besonders viel abverlangt hat, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?

    Das "Zwischen-den-Zeilen-Spiel", das Unausgesprochene, das oft mehr Kraft hat als das geschriebene Wort, hat mir besonders gut gefallen.

    "Heilung liegt immer in der Kraft der Gegenwart" - Interview mit Katharina Schüttler (Jette Harms)

    Vor 15 Jahren wurde ihre Figur Jette Harms angefahren, vergewaltigt und hilflos liegen gelassen. Ihr Vater hat den Täter erschossen und ist dafür ins Gefängnis gegangen. Wie steht Jette zur Tat ihres Vaters?

    Es ist das Schlimmste, was Jette in ihrem Leben passiert ist; schlimmer als der Unfall und auch der Missbrauch. Die Tat hat das, was ihr widerfahren ist, größer und lebensbestimmender gemacht. Es war ja ein sehr spezieller Fall: Jette war angefahren worden und während des Missbrauchs bewusstlos. Es kam überhaupt erst ans Licht, als eine Schwangerschaft festgestellt wurde. Der Missbrauch war vielleicht so etwas wie ein abstraktes Gespenst, das einen im Schlaf heimgesucht hat. Jettes Beziehung zu ihrem Vater war immer sehr eng und enorm wichtig. Ihn nun für 15 Jahre zu verlieren, war schrecklich. Dass er, nach allem was ihr passiert war, nicht für sie da sein konnte. Nach seiner Tat war nichts mehr, wie es vorher war. 

    Jette hat ein liebevolles Verhältnis zu ihrem Sohn Nils, der aus der Vergewaltigung hervorgegangen ist. Wie begegnet sie der ablehnenden Haltung ihres Vaters gegenüber Nils?

    Jette wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihr Vater Nils akzeptiert. Nach allem, was sie erlebt hat, war Nils wie ein Wunder, sie war nicht mehr alleine mit ihren Ängsten, denn dieses kleine Wesen war immer an ihrer Seite und erlebte alles gemeinsam mit ihr. Jette kennt ihren Vater gut genug, um zu wissen, dass es schwer für ihn sein wird, dem Jungen liebevoll zu begegnen.

    Was passiert mit Jette als herauskommt, dass ihr Vater einen Unschuldigen erschossen hat und der wahre Täter noch frei herumläuft?

    Jette möchte das alles am liebsten vergessen. Sie will leben, und ihr Leben soll glücklich und unbeschwert sein. Dass ihr Vater nun die alten Wunden aufreißt und dort weitermacht, wo er vor 15 Jahren aufgehört hat, ist schwer zu ertragen. Mit der Erkenntnis, dass der Täter nicht gefasst wurde, kehrt auf einen Schlag eine große Angst in Jettes Leben zurück, da es ja im Grunde jeder gewesen sein könnte, dem sie auf der Straße begegnet.

    Jette hat in ihrer Jugend Schreckliches erlebt. Glauben Sie, dass die Zeit alle Wunden heilt?

    Es gibt einen schönen Satz: "Die Zeit heilt nicht die Wunden, die Zeit ist die Wunde." In dem Satz liegt auch für Jettes Geschichte ein Kern Wahrheit. Jette hat ihren Frieden gemacht mit dem, was ihr geschehen ist. Sie hat im allerbesten Sinne mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen und es geschafft, ein glückliches Leben zu führen. Ich glaube, Heilung ist nur dann möglich, wenn wir nicht an unserer unglücklichen Geschichte festhalten und sie uns selbst immer wieder erzählen, denn so beginnen wir, uns mit dem Erlebten zu identifizieren. Heilung liegt immer in der Kraft der Gegenwart. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Ich glaube, Vergangenheitsbewältigung ist etwas sehr Individuelles, und es ist sehr von unserer Persönlichkeit abhängig, wie leicht oder schwer es uns fällt.

    Während ihr Vater Wolf fast wie besessen versucht, den wahren Täter ausfindig zu machen, möchte Jette, dass er damit aufhört, weil sie nicht ihr Leben lang Opfer sein möchte. Können Sie Jettes Haltung nachvollziehen?

    Natürlich. Jette hat längst mit diesem Teil ihrer Geschichte abgeschlossen, und solange ihr Vater sie durch das Festhalten an der Vergangenheit und seine besessene Tätersuche weiter zum Opfer macht, kann sie ihr Leben nicht leben. Ich verstehe sehr gut, dass sie, um zu überleben, abschließen will. Ich glaube, dass es das Gesündeste ist, was man tun kann, und ein berechtigter Überlebensinstinkt.

    Jette scheint ein harmonisches Familienleben enorm wichtig zu sein. Sind Sie persönlich auch eher ein Harmonie-Mensch, oder leben Sie Konflikte offen aus?

    Ich habe ein recht großes Harmoniebedürfnis und brauche auch kein großes Drama in meinem Leben, um mich lebendig zu fühlen. Allerdings neige ich dazu, Konflikten aus dem Weg zu gehen. Vermutlich ist eine prompte und nicht verletzende, eine respektvolle Kommunikation in Konfliktsituationen eine der schönsten und vielleicht herausforderndsten Dinge, die wir in unserem Leben lernen können.

    Eine unmenschlich egoistische Sichtweise - Interview mit Imogen Kogge (Agnes Harms)

    Als Agnes ihren Ehemann Wolf nach 15 Jahren aus dem Gefängnis abholt, ist sie zwar freundlich, aber auch distanziert zu ihm. Wie hat sich ihr Verhältnis zu Wolf in den letzten 15 Jahren verändert?

    Agnes hat sich in Wolfs Haftzeit immer weiter von ihm entfernt. Seine Tat ist für sie unverzeihlich und bildet eine unüberwindliche Kluft zwischen ihnen. 15 Jahre sind sehr lang – sie hat ein anderes Leben gefunden.

    Von einigen Männern im Ort wird Wolf als eine Art Held gesehen, weil er den Vergewaltiger seiner Tochter erschossen hat. Agnes macht deutlich, dass sie die Tat immer falsch gefunden hat. Warum?

    Diese Tat war falsch in ihren Augen, weil solche Alleingänge mit diesen fatalen Folgen – Tod eines Menschen und Gefängnis – das Leben für alle Beteiligten nur auf ein monströses Maß verschlimmern. Die "Notwendigkeit" einer solchen Tat beruht einzig und allein auf dem Egotrip von Wolf.

    Agnes hat ihren Enkel Nils ins Herz geschlossen, obwohl er das Resultat von Jettes Vergewaltigung ist. Welche Gefühle hegt sie gegen Wolf, der sich dem Jungen gegenüber sehr abweisend verhält?

    Wolfs Ablehnung von Nils, seinem Enkelkind, bestätigt in Agnes‘ Augen seine absolut einseitige und unmenschlich egoistische Sichtweise. Es macht sie wütend und fassungslos, dass er unbelehrbar ist und ein unschuldiges Kind, und damit auch seine Tochter, nachträglich für die Vergewaltigung bestraft.

    "Jette ist seine große Liebe" - Interview mit Tom Radisch (Peer Harms)

    Bitte beschreiben Sie kurz die wichtigsten Charaktereigenschaften Ihrer Rolle "Peer Harms".

    Peer Harms ist freundlich, humorvoll, sanft und liebevoll seiner Familie gegenüber, jedoch kontrolliert und etwas steif. Seinen Mangel an Selbstbewusstsein hat er über die Jahre mit beruflichem Erfolg ausgeglichen, welchen er mit Genauigkeit, Beharrlichkeit und gutem Führungsstil erreicht hat. Das Wohl seiner Mitarbeiter liegt ihm ehrlich am Herzen. Er hat alles im Blick und durchdenkt alle Eventualitäten. Somit ist er auf Unvorhergesehenes immer gut vorbereitet.

    Peer weiß um die Vergewaltigung und ihre Folgen. Trotzdem hat er Jette geheiratet und behandelt ihren Sohn Nils wie sein eigenes Kind. Kann er verstehen, warum Wolf so ablehnend Nils gegenüber ist?

    Jette ist seine große Liebe, er kennt sie seit der Jugendzeit. Die Vergewaltigung hat ihn zutiefst schockiert. Er fühlte sich verantwortlich, wollte sie durch diese schwere Zeit begleiten und unterstützen, sie auffangen. Dieses Trauma heilen. Wohl hat er Verständnis für Wolf: Nils als Sohn des Vergewaltigers repräsentiert die Tat, das Trauma, das Auseinanderbrechen der Familie. Nils steht für Wolf als Resultat dieser unglaublichen Verletzung, des Schmerzes der Tochter. Das kann Wolf nicht trennen. Auf der anderen Seite möchte Peer aber auch, dass die beiden sich annähern. Er wünscht sich eine funktionierende Familie, in der jeder seinen Platz hat.

    Peer tut alles, um seinem Schwiegervater wieder ein normales Leben zu ermöglichen. Wie ist sein Verhältnis zu Wolf?

    Peer arbeitet wie einst Wolf auf derselben Bohrinsel. Die Liebe zur See verbindet die beiden, und sie sind sich in ihrem Einzelgängertum recht ähnlich. Hinter der Unterstützung Peers für Wolf steht auch der Versuch, Tochter und Vater wieder näher zueienander zu bringen, alte Wunden nicht wieder aufbrechen zu lassen. Nichts ist ihm wichtiger als eine intakte Familie und das Wohlergehen seiner traumatisierten Frau.

    Nachdem klar ist, dass Wolf den Falschen erschossen hat, sagt Jette, dass sie gar nicht sicher ist, ob sie wirklich wissen will, wer der wahre Täter ist. Kann Peer seine Frau verstehen?

    Nein, er würde es wissen wollen. Aber er stellt sich hier hinter seine Frau, kann sich in ihren Standpunkt hineinfühlen. Herausfinden zu wollen, wer es war, würde bedeuten, alles wieder aufzurollen, mit vielleicht unvorhersehbaren Konsequenzen.

    Warum unterstützt Peer seine Frau nicht stärker darin, Wolf von weiteren Nachforschungen abzuhalten? Im Gegenteil, er leiht ihm sogar Geld, um weiter zu machen.

    Vielleicht glaubt Peer, dass Wolf irgendwann aufgibt, da es so gut wie ausgeschlossen scheint, den wahren Täter zu überführen. Es gibt einfach zu wenig Hinweise. Alle Indizien deuteten auf den falschen Täter. Wenn er was wusste, hat er dieses Wissen mit ins Grab genommen. An diesen Punkt muss Wolf aber von selbst kommen, glaubt Peer. Nur so kann endlich Frieden einkehren. Außerdem erkennt Peer, dass es unmöglich ist, Wolf davon abzuhalten, und dass jeder Versuch, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, Streit verursacht.

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