Copyright: ZDF / Gordon A. Timpen
Copyright: ZDF / Gordon A. Timpen

Stralsund - Kein Weg zurück

Der Samstagskrimi

Gregor Meyer wurde vom Dienst suspendiert. Nina Petersen wird kommissarische Leiterin der Mordkommission. Zögernd nimmt Nina die neue Rolle an. Da wird das Team mit einem neuen Fall konfrontiert: Bei einem Überfall auf einen Supermarkt erbeuten die beiden Täter die Tageseinnahmen. Bevor sie flüchten, greift einer der Täter eine Kassiererin an, eine Kollegin die ihr helfen will, wird angeschossen und erliegt noch vor Ort ihren Verletzungen.

  • ZDF, Samstag, 4. November 2017, 20:15 Uhr

Texte

Stab und Besetzung

Regie: Florian Froschmayer 

Buch: Sven Poser und Martin Eigler          

Kamera: Christoph Chassèe   

Szenenbild: Claus Kottmann

Ton: Christoph Köpf         

Kostüme: Frank Bohn

Maske: Christiane Greve

Casting: Sandra Köppe           

Schnitt: Claudia Klook

Produktion: Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH & Co. KG, Köln

Producer: Andi Wecker, Florian Strebin

Herstellungsleitung: Andreas Breyer         

Produktionsleitung: Ralph Retzlaff

Produzent: Wolfgang Cimera

Redaktion: Martin R. Neumann

Länge:ca. 90 Minuten

 

Nina Petersen: Katharina Wackernagel

Karl Hidde: Alexander Held

Karim Uthman: Karim Günes

Caroline Seibert: Therese Hämer

Techniker Stein: Andreas Schröders

Monika Lüders: Sylta Fee Wegmann

Jakob Merser: Thomas Lawinky

Yussuf Obbadi: Yasin El Harrouk

Mirko Subotic: Vladimir Korneev

Djadi Najeeb: Burak Yigit

Uwe Riebnitz: Oliver Fleischer

Robert Buch: Bernhard Conrad

Anke Liebrecht: Ulrike Krumbiegel

Kevin Beinhold: Piet Fuchs

Ärztin: Anna Schäfer

und andere

Inhalt

Gregor Meyer wurde vom Dienst suspendiert. Nina Petersen wird kommissarische Leiterin der Mordkommission. Zögernd nimmt Nina die neue Rolle an. Da wird das Team mit einem neuen Fall konfrontiert: Bei einem Überfall auf einen Supermarkt erbeuten die beiden Täter die Tageseinnahmen. Bevor sie flüchten, greift einer der Täter eine Kassiererin an, eine Kollegin will ihr helfen, wird aber angeschossen und erliegt noch vor Ort ihren Verletzungen. Die überlebende Kassiererin stellt sich als Monika Lüders heraus. Die Kommissare treffen sie nur wenige Stunden nach dem Überfall in ihrer Stammkneipe in Gesellschaft von Mirko Subotic, Monikas Freund, an. Durch Befragungen findet Nina heraus, dass Monika durch die Tat stark traumatisiert ist. Nur bruchstückhaft kehren Bilder und Erinnerungsfetzen zurück. Die ärztliche Untersuchung bringt Gewissheit über eine Vergewaltigung.

Die beiden maskierten Täter kann Monika kaum beschreiben. Ausländer sollen es gewesen sein, da ist sie sich sicher, denn der eine, der später dazukam, trug keine Maske und war kein Deutscher. Die Ermittler sammeln Zeugenaussagen von Anwohnern, sowie von zwei Männern, die zuerst am Tatort waren: Jakob Merser und Kevin Beinhold, zwei Männer aus der Gegend. Sie sind Teil der selbsternannten Nachbarschaftsstreife und stolz darauf, immer einen Blick auf ihr Viertel zu haben. Der entscheidende Hinweis auf einen blauen Lieferwagen, der zum Zeitpunkt des Überfalls vor dem Supermarkt parkte, bringt die Kommissare auf die Spur von Yussuf Obaddi, der in einer Stralsunder Gärtnerei arbeitet. Ist er der Mann, den Monika als Mann ohne Maske beschreibt?

Das Team

Nina Petersen (Katharina Wackernagel)

Nina Petersen ist eine energische Polizeikommissarin, die sehr pragmatisch mit Verbrechern umgeht. Nach einem schlimmen persönlichen Schicksalsschlag lebt Nina nun ganz für ihre Arbeit – vielleicht mehr, als ihr guttut. Für Nina stellt die neue Chefin eine Herausforderung dar, weil diese sie immer wieder auf ihre besondere Verantwortung als Frau in diesem Männerberuf hinweist. Nina ist davon überzeugt, dass berufliche Konflikte jenseits der Frau/Mann-Antagonismen geklärt werden können und sollten.

Karl Hidde (Alexander Held)

Karl Hidde, Hauptkommissar, ist zu jung, um schon der Rente entgegen zu fiebern, und zu alt, um sich herumkommandieren zu lassen. Er hat nichts dagegen, dass er bei der Besetzung der Chefposition ständig übersehen wird. Aber dann soll ihm der jeweilige Chef oder Chefin akzeptieren, dass er seinen eigenen Kopf hat und seiner eigenen Wege geht. Seitdem Karl sein Bein, das durch einen Bombenanschlag versehrt wurde, wieder voll belasten kann, nutzt er jede Gelegenheit zum Außendienst. Und muss dabei von seinen jüngeren Kollegen öfter zurückgepfiffen werden.

Caroline Seibert (Therese Hämer)

Caroline Seibert, Hauptkommissarin, ist die neue Leiterin der Stralsunder Kripo. Von allen Teammitgliedern verlangt sie höchste Einsatzbereitschaft – vor allem von Nina. Im persönlichen Umgang ist Caroline Seibert nicht einheitlich. Ihre Haltung wechselt zwischen hart & kritisch und empathisch & aufbauend. Die Verbrechensaufklärung ist ihr wichtig und kein reines Karriereding. Caroline Seibert lebt nicht in einer festen Partnerschaft, hat keine Familie, sondern wechselnde Affären. Eine Frau, die sich nimmt, was sie will, und entspannt/offen mit ihren Affären umgeht.

Karim Uthman (Karim Günes)

Karim Uthman ist vom SEK zur Mordkommission Stralsund gestoßen. Mutter und Vater, die aus Marokko stammen, waren beide Ärzte. In den ersten Jahren nach dem Abi versuchte er noch, in die Fußstapfen der Eltern zu treten, ging aber dann zur Polizei. Über seinen Entschluss und die Verwerfungen, die er in seiner Familie hinterließ, redet Karim nicht gern. Karim, der ansonsten über ein fröhliches, abenteuerlustiges Temperament verfügt, beherrscht mehrere Kampfsportarten, ist Experte für Waffen und Kampfstoffe und schon deshalb eher ein Mann der Taten als der Worte.

Die Zeit der Skepsis scheint vorbei - Katharina Wackernagel über ihre Rolle

Nach dem Vertrauensbruch innerhalb des Teams durch Morolf ist Nina Petersen zwar etwas verunsichert, geht dann doch, durch die Rückendeckung von Karl Hidde gestärkt als Leiterin des Teams den neuen Fall an. Die Zeit der Skepsis innerhalb des Teams in Stralsund scheint beendet; Morolf hinter Gittern und der Chef Meyer suspendiert. Dennoch ist das Team ziemlich durchgeschüttelt, und bekommt zu den Ermittlungen in einem Mordfall eine Ermittlern der Internen aus Rostock zur Überprüfung der Abteilung aufs Auge gedrückt.

Über das Besondere am neuen Fall:

"Kein Weg zurück": Der Fall, beginnend mit einem Raubüberfall mit Mord in einem Supermarkt, führt die Ermittler in ein Geflecht einer rechtspopulistisch motivierten Bürgerwehr. Die Aktualität des Falls, bezogen auf den sich ausweitenden Fremdenhass in Deutschland und auch in der Region, zeichnet den 11. "Stralsund"-Krimi aus. Die Ermittler stehen zum ersten Mal einer politischen Entwicklung hilflos gegenüber und müssen auch persönlich Position beziehen.

Über die Veränderung im Team:

Noch ist unklar, was Meyer zur Last gelegt wird und ob er wieder Chef der Abteilung werden kann. Das Auftauchen Caroline Seiberts deutet eine Veränderung an, die von Nina Petersen mit Skepsis aufgenommen wird. Das Angebot, Chefin zu werden, steht für sie erstmals im Raum und damit auch die Auseinandersetzung mit Hidde. Sie ist sich noch nicht im Klaren darüber, ob sie dem Job, einen älteren, erfahreneren Kollegen anzuweisen, gewachsen ist. Ebenso stellt sich die Frage, ob sie ihren Einsatz im direkten Kontakt mit den Verbrechern gegen einen Bürojob aufgeben würde.

Über die Dreharbeiten in Stralsund:

Wir haben dieses Jahr von Anfang März bis Anfang Juni gedreht – sagen wir so, der Frühling war uns sehr willkommen…, ist das Klima an der Küste doch im Winter um einiges Härter als in Hamburg, und gerade die Nacht-Szenen im Wald oder am Strand waren im zweiten Film deutlich leichter, als im ersten. Ich mag Stralsund, sowohl im Winter als auch in den wärmeren Monaten, aber gegen einen richtigen Sommer-"Stralsund" hätte ich auch nichts einzuwenden.

Das Gespräch führte Ellen Wirth

Fotos

Fotos über ZDF Presse und Information

Telefon: 06131 70-16100 oder über
https://presseportal.zdf.de/presse/stralsund

Impressum

Ansprechpartner

Name: Christiane Diezemann
E-Mail: presse.hamburg@zdf.de
Telefon: (040) 66985 171