Copyright: ZDF / Stefanie Leo
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Team Alpin

Neue Folgen der ZDF-Reihe

Leidenschaft für die Berge treibt sie an, Freundschaft ist, was sie zusammenhält: Im Zentrum der Reihe stehen die junge Martina Stadler und ihre Freunde Uli und Rupert Dobner, die gemeinsam eine Alpinschule gegründet haben. Die Drei wollen ihren Kunden die Bergwelt in ihrer Vielfältigkeit und Einzigartigkeit näherbringen. Dabei sind sie nicht nur als Bergführer, Trainer oder Lehrer, sondern auch immer menschlich gefordert. In weiteren durchgehenden Rollen spielen Olivia Pascal, Johann Schuler und Patricia Meeden.

  • ZDF, Donnerstag, 24. und 31. Oktober 2019, jeweils 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Beide Folgen ab Mittwoch, 23. Oktober 2019, 10.00 Uhr

Texte

Stab und Besetzung

Regie       Josh Broecker
Buch      Jürgen Matthäi (3+4), nach einer Idee von Klaus Rohne (Folge 3)
Kamera          Volker Tittel
Ton        Peter Rösner, Simone Pischl
Szenenbild      Michael Wiese
Kostüme      Matthias Voecking
Schnitt     Guido Krajewski
Musik      Andreas Weidinger, Patrick Schmitz
Produktionsleitung      Markus Hesseling
Produzenten       Gabriele Graf, Wolfgang Cimera
Produktion        Network Movie, Köln
Redaktion      Sophie Venga Fitz
Länge   2 x ca. 88 Minuten

                 

Die Rollen und ihre Darsteller

Martina Stadler     Johanna von Gutzeit
Uli Dobner      Daniel Fritz
Rupert Dobner     Daniel Gawlowski
Anna Dobner       Olivia Pascal
Johann Dobner        Johann Schuler
Francisca Dobner    Patricia Meeden
Ludwig Schnellrieder    Maximilian Laprell
Fanni Dobner    Amy Lee Wörgötter
Wirtin Maria      Carmen Gratl
und andere

Team Alpin – Kein Weg zu weit (Donnerstag, 24. Oktober 2019, 20.15 Uhr)

Die weiteren Rollen und ihre Darsteller

Cathrin    Kathrin von Steinburg
Frank       Josef Heynert
Emma       Moana Marie Goetze
Linus       Timo Hack
und andere

 

Eine Patchwork-Familie stellt das Team der Alpinschule vor einige Aufgaben: Cathrin und Frank sind seit Kurzem ein Paar, und alles scheint zu stimmen. Im Urlaub in der Alpinschule hoffen sie, auch ihre beiden Kinder Linus und Emma für das neue Familienabenteuer gewinnen zu können.

Martina spürt schnell, dass die Kids dazu noch nicht bereit sind. Vor allem die 15-jährige Emma ist lustlos. Martina, Uli und Rupert machen sich Gedanken, was sie der Familie als besondere Events anbieten können. Bei einer Klettersteigtour provoziert Emma eine gefährliche Situation. Frank ist wütend – der Urlaub droht zu platzen. Trotzdem gelingt es Martina, die vier für das Canyoning zu gewinnen. In seiner Begeisterung platzt Frank mit dem Plan heraus, mit Cathrin zusammenzuziehen. Emma und Linus sind schockiert: Die beiden hauen ab und verlaufen sich in einer Höhle.

In der Zwischenzeit plagen Rupert heftige Schmerzen in der Hand. Eine Untersuchung bestätigt seine Befürchtungen: Er muss sich operieren lassen, wenn er jemals wieder klettern können möchte. Doch wenn er ausfällt, kann die Alpinschule schließen.

Team Alpin – Zweite Freiheit (Donnerstag, 31. Oktober 2019, 20.15 Uhr)

Die weiteren Rollen und ihre Darsteller

Gregor Brückner   Stipe Erceg
Selina Schneider      Laura Philipp
Nele Feldhaus     Lieselotte Voß
Anne Börner      Ella Morgen
und andere

    

Martina und Uli testen neue Outdoor-Events für die Kunden ihrer Alpinschule. Doch sie benötigen dringend Unterstützung, weil Rupert nach seiner Handoperation noch nicht einsatzfähig ist. Da begegnet Martina dem verschlossenen Gregor, der zurückgezogen in einem Camper lebt. Spontan bietet sie ihm einen Job in der Alpinschule an. Die Brüder Uli und Rupert sind jedoch skeptisch. Tatsächlich hat Gregor eine dunkle Vergangenheit – er saß einige Zeit im Gefängnis.

Martina aber hat keine Berührungsängste. Im Gegenteil – sie ist fasziniert von Gregors stiller Art und seinem geheimnisvollen Wesen. Zudem kann er kochen. Das hilft dem Team, denn sie erwarten drei Teenagermädchen, die ein paar Tage Urlaub in der Alpinschule gebucht haben: Anne, Nele und Selina sind eng miteinander befreundet. Doch Nele und Selina haben Streit wegen eines Jungen und Anne trägt ein Geheimnis mit sich herum. Rupert genießt, dass sich die Mädchen für ihn interessieren. In Wahrheit ist er jedoch eifersüchtig auf Gregor, in den sich Martina scheinbar verliebt hat.

Drei Fragen an die Hauptdarsteller

 

… an Johanna von Gutzeit

Was erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer in den neuen Folgen?

Neben zwei tollen, in sich abgeschlossenen Episodengeschichten rücken wir drei Freunde näher zusammen. Das bedeutet mehr Spaß, aber auch mehr Konfliktpotential, zumal sich in die Freundschaft und Geschäftspartnerschaft auch Liebe und Eifersucht mischen. Für mich als Martina gibt's auf jeden Fall Abenteuer in verschiedenster Hinsicht: freundschaftliche, sportliche, finanzielle, amouröse.

Sind Sie auch hinter den Kulissen mittlerweile ein eingespieltes Team?

Absolut. Neun Wochen am Stück den ganzen Tag zusammen am Set, da kommt man gar nicht darum herum, sich "einzugrooven" wie eine Familie. Gerade in körperlichen Extremsituationen (zum Beispiel Canyoning in fünf Grad kaltem Wasser) lernt man sich gegenseitig kennen mit all seinen Stärken und Macken. Das betrifft aber nicht nur die Schauspieler: Das gesamte Team ist Teil dieser Familie, und einige Leute, gerade die, die nicht vor der Kamera stehen, sind für die Dynamik am Set viel wichtiger als viele denken.

Konnten Sie vom Dreh etwas für Ihren Alltag mit nach Hause nehmen?

Wenn ich in der Großstadt morgens um fünf Uhr aus dem Haus muss, um zum Beispiel ein Flugzeug zu erwischen, leide ich Höllenqualen und bin den ganzen Tag knatschig. Wenn ich in Tirol morgens um fünf Uhr am Set ankomme, werde ich von der klaren Luft und dem grandiosen Blick wachgerüttelt, sehe die Schönheit der Welt und bin dankbar, dass ich existieren darf. Mit diesem Gefühl lässt sich auch ein Zwölf-Stunden-Tag locker durchhalten. Diese Dankbarkeit nehme ich mit nach Hause, gerade dorthin, wo ich nicht täglich von der Natur um mich herum "geflasht" werde.

 

… an Daniel Fritz

Was wird in den neuen Folgen thematisiert?

Viele neue Sportaktivitäten, wie zum Beispiel Canyoning, Surfen und Skiken und ehrliche, harte Auseinandersetzungen zwischen Freunden und Geschwistern, in denen es um die Themen Liebe, Eifersucht, Aufrichtigkeit und Zusammenhalt geht. Auch in Ulis Ehe beginnen sich ungeahnte Probleme einzuschleichen, die seine Aufmerksamkeit fordern. Es wird wieder spannend.

Sie treiben auch privat viel Sport. Was war für Sie beim Dreh die größte sportliche Herausforderung?

Als Schauspieler die Sportart so aussehen zu lassen, wie ein echter Profi. Oft müssen wir uns in kürzester Zeit mit der Ausrüstung und den Bewegungsabläufen vertraut machen, damit es beim Dreh so routiniert aussieht, als ob wir sie schon unser Leben lang praktizieren. Zudem sind Temperaturen wie 36 Grad Hitze beim Klettern an einer Südwand eine wirkliche Herausforderung für Kopf und Körper.

Sie haben viel draußen in der Natur und diesmal auch mit Tieren gedreht. Dabei läuft nicht immer alles glatt, oder?

Absolut nicht, aber das gilt es, gemeinsam zu meistern. Surfen, wenn der Wind auf sich warten lässt, plötzlicher Schneefall, wenn man gerade "Sommer" dreht, Adler, die zum Abheben gelockt werden wollen, und Kühe, die mir andauernd freudig in meinen Take muhen. Sowas ist nicht planbar und macht genau den Reiz aus.

 

… an Daniel Gawlowski

 Was passiert in den neuen Folgen?

Auf jeden Fall ein paar komplizierte, aber sehr schöne Liebesgeschichten, welche die Freundschaft zwischen den Dreien stark auf die Probe stellen. Drei junge Mädels, die den Hof aufmischen und zwei Familien, die zum ersten Mal wirklich zueinander finden. Und natürlich wieder atemberaubende Bilder, Action und tolle Schauspieler – und was Rupert angeht: Der muss sich etwas zurücknehmen. Was das bedeutet, wird man in den beiden Folgen sehen.

Sie sind in Bayern aufgewachsen, in der ZDF-Reihe "Team Alpin" spielen Sie den Abenteurer und Weltenbummler Rupert. Was bedeutet der Begriff Heimat für Sie?

Heimat ist für mich das Gefühl, nach Hause zu kommen. Das ist meist erlebnis-, oder personengebunden, was in der Regel auch mit einem Ort zusammenhängt. Meine Eltern und ich sind von Polen nach Deutschland gezogen, als ich zwei Jahre alt war. Dadurch, dass wir trotzdem viel Zeit in Polen verbracht haben, hatte ich immer zwei Heimaten. Einmal den Ort, in dem ich aufwuchs und zur Schule ging, und dann verschiedene Orte in Polen, in denen meine Großeltern lebten, bei denen ich die meiste Zeit meiner Ferien verbrachte. Vielleicht hat diese kulturelle Zweigleisigkeit bei mir dazu geführt, dass ich mich nie nur einer Gemeinschaft zugehörig gefühlt habe, sondern im Laufe meines Lebens immer wieder neue "Heimaten" dazu gekommen sind. Mühldorf am Inn, wo ich das erste Mal mit der Schauspielerei in Berührung kam, München, wo ich meine Ausbildung gemacht habe, Bonn, mein Erstengagement am Theater und jetzt auch noch Tirol, wo ich dank Team Alpin sehr viele, tolle, neue Begegnungen hatte.

Leben im Einklang mit der Natur und Nachhaltigkeit sind für Sie privat auch ganz wichtige Themen. Haben Sie das für sich in den Bergen noch stärker empfunden?

Stärker eher nicht, dafür anders. Wir leben in einer Zeit, in der es immer mehr Menschen in die Ballungszentren treibt, was zur Folge hat, dass sich das Bewusstsein stärker denn je von dem Beziehungsgeflecht Mensch-Natur abkoppelt. Es gibt zwar Urban Gardening und Bio-Produkte bei Discountern. Bei den städtischen Nachhaltigkeitskonzepten fehlt meiner Meinung nach aber die Authentizität in Bezug auf Nachhaltigkeit, die ich in Tirol kennengelernt habe. Dort verzichtet man nicht auf Fleisch aus Massentierhaltung, weil es etwa ein weitläufiger Trend ist, sondern weil die Menschen dort von klein auf mit Tier und Natur in respektvoller Verbindung stehen. Die Kinder verbringen keine fünf Stunden auf Instagram, sondern auf der Wiese oder im Wald. Wasser aus Plastikflaschen und volle Mülleimer mit Einwegbechern? Nein, danke. Hier trinkt man sauberes Quellleitungswasser und den "Coffee to stay". Natürlich gibt es auch viele Bereiche, in denen das Stadtkonzept eindeutig nachhaltiger ist. Während in der Stadt so manches Pärchen eine Wohnung mit 50 Quadratmetern bewohnt und auf öffentliche Verkehrsmittel setzt, hat gefühlt jeder zweite Landbewohner allein für sich schon 50 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung und bis zu drei Autos in der Garage stehen. Hier gilt es in Bezug auf Nachhaltigkeit, sich generell stärker auszutauschen und voneinander zu lernen.

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