Copyright: ZDF / Andreas Fischer
Copyright: ZDF / Andreas Fischer

Team Alpin

Neue ZDF-Reihe

Erlebnis Outdoor und Freundschaft: Im Zentrum der neuen ZDF-Reihe stehen die junge Martina Stadler (Johanna von Gutzeit) und ihre Freunde Uli (Daniel Fritz) und Rupert Dobler (Daniel Gawlowski), die gemeinsam eine Alpinschule gründen. Regie für die ersten beiden Folgen führte Käthe Niemeyer.

  • ZDF, Donnerstag, 1. und 8. November 2018, jeweils 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Mittwoch, 31. Oktober 2018, 10.00 Uhr

Texte

Das Überwinden eigener Grenzen

Abenteuer Berge – Abenteuer Freundschaft: "Team Alpin" erzählt von unverwechselbaren Bergerlebnissen und stellt zugleich das Gelingen von Zusammenhalt ins Zentrum. Hier geht es nicht da­rum, Rekorde zu brechen oder einen Gipfel nach dem anderen zu erstürmen, sondern darum, eigene Grenzen zu überwinden. Denn Berge und Natur werden als Herausforderung und Bereicherung erlebt.

Um die Kraft der Natur und Berge wissen die drei Freunde Martina, Uli und Rupert. Schon in ihrer Jugend waren sie in jeder freien Minute draußen, sind geklettert, mit Drachen geflogen oder mit ihren Bikes die Trails hinabgebrettert. Ihre Wege hatten sich getrennt, aber nun treffen alle drei wieder in ihrer alten Heimat zusammen. Aus einer Begegnung mit einem Sehbehinderten er­wächst die Idee, eine Alpinschule zu gründen, die individuell auf besondere Wünsche und Bedürfnisse der Kunden eingeht. So wird das Outdoor-Event zu einem Erlebnis ganz eigener Art, weil es nicht in erster Linie auf technisches Können ankommt, sondern vor allem auf Teamfähigkeit.

Outdoor-Aktivitäten werden beeindruckend in Szene gesetzt und machen Lust auf Berge, auf Natur und auf neue Erfahrungen. Mountainbiking, Paragliding, Rafting, Klettern, Snowboarden – die Vielfalt der Bergsportarten ermöglicht es, neue Erfahrungen mit sich selber zu machen. Es gehört Mut dazu, sich in die Tiefe zu stürzen und es gehört Mut dazu, sich seinen Ängsten, Konflikten und eigenen Abgründen zu stellen. Davon erzählen die Ge­schichten.

Johanna von Gutzeit als Martina, Daniel Fritz als Uli und Daniel Gawlowski als dessen Bruder Rupert verkörpern die drei Jugend­freunde mit Power und großer Authentizität. Ihre Freundschaft ist außergewöhnlich, denn sie hat Bestand und sie trägt jeden ein­zeln – auch über Krisen hinweg. Sie sind eben ein echtes "Team Alpin".

Sophie Venga Fitz
HR Fernsehfilm / Serie

Stab und Besetzung

Buch       Stephanie und Thomas Kronthaler,
Silja Clemens, Jürgen Matthäi
Regie     Käthe Niemeyer
Kamera        Bernhard Wagner
Schnitt          Michele Gentile
Musik         Andreas Weidinger, Patrick Schmitz
Ton      Peter Rösner
Szenenbild        Michael Wiese
Kostümbild       Matthias Vöcking
Maske       Thorsten Esser, Marcus Michael
Produktionsleitung         Markus Hesseling
Herstellungsleitung      Andreas Breyer
Produzenten        Gabriele Graf, Wolfgang Cimera
Produktion    Network Movie, Köln
Redaktion    Sophie Venga Fitz
Länge  2 x ca. 90 Min.

 

Durchgehende Rollen und ihre Darsteller

Martina Stadler      Johanna von Gutzeit
Uli Dobner     Daniel Fritz
Rupert Dobner      Daniel Gawlowski
Francisca Dobner        Patricia Meeden
Anna Dobner     Olivia Pascal
Johann Dobner       Johann Schuler
Ludwig Schnellrieder         Maximilian Laprell
Jenny       Lara Sophie Rottmann
Jean-Luc      Pierre Kiwitt
Fanni Dobner     Amy Lee Wörgötter
und andere

Team Alpin: Endlich wieder wir

Donnerstag, 1. November 2018, 20.15 Uhr

 

Weitere Rollen und ihre Darsteller

Tobias Brand     David Rott
Pia Brand        Meike Droste
und andere  

Leidenschaft für die Berge treibt sie an, Freundschaft ist, was sie zusammenhält: Martina Stadler und die Brüder Uli und Rupert Dobner gründen gemeinsam eine Alpinschule. Ihr Traum ist es, anderen Menschen einmalige Bergerlebnisse zu verschaffen. Aber nicht unbedingt, indem Gipfel erstürmt, sondern indem ei­gene Grenzen überwunden werden. Dafür müssen sich Martina, Uli und Rupert hundertprozentig aufeinander verlassen können.

Eigentlich kommt Martina Stadler nur nach Engerberg zurück, um ihr Eltern­haus zu verkaufen. Die Bergführerin will sich in Frankreich ge­meinsam mit ihrem Mann Jean-Luc eine Existenz aufbauen. Beim Mountainbiking trifft sie Uli Dobner, einen engen Freund aus Kindheitstagen. Uli hat den elterlichen Bauernhof übernommen und lebt dort mit seiner Familie und seinen Eltern. Überraschend kreuzt sein jüngerer Bruder Rupert auf. Der Wettkampf-Kletterer war einige Jahre durch die Welt gereist. Doch nun hat er seine Karriere beendet und weiß noch nicht, wie es für ihn weitergehen wird.

Als Jean-Luc seiner Frau eine Affäre gesteht, bricht für Martina eine Welt zusammen. Uli und Rupert sind sofort an ihrer Seite. So war es früher, und so ist es irgendwie immer noch.

Zur selben Zeit machen Pia und Tobias Brand Urlaub in Engerberg. Tobias hat sich immer für die Berge begeistert, doch eine schwere Augenkrankheit schränkt sein Sichtfeld stark ein. Dennoch beschließen Martina, Uli und Rupert, ihm einen Tan­demflug mit dem Gleitschirm zu ermöglichen. Und erst da gesteht Tobias, wie schlecht es tatsächlich um ihn steht: Er ist kurz davor ist, sein Augenlicht komplett zu verlieren.

Team Alpin: Stromabwärts

Donnerstag, 8. November 2018, 20.15 Uhr

 

Weitere Rollen und ihre Darsteller

Sophia Bischof    Gesine Cukrowski
Tom Hochstetter      Max Hemmersdorfer
Henrik Graf      Ferdinand Seebacher
Kim Reitmann        Silvana Veit
Walter Bergschneider       Michael Menzel
Bernd Greser     Roland von Kummant
Dr. Agnetha Zirner     Eva-Maria Gintsberg
und andere

Voller Elan stürzen sich Martina Stadler sowie Uli und Rupert Dobner in den Aufbau ihrer neuen Alpinschule. Eine riesige Chance bietet sich, als Ruperts Kumpel Tom mit seiner Firma ein Outdoor-Event bucht.

Tom hat ein kleines Start-up, das Trekking-Nahrung herstellt. Für zwei potenzielle Kunden soll nun eine geeignete Präsentation vorbereitet werden: ein Wildwasser-Event, das zunächst auch ein voller Erfolg ist.

Doch dann kommt es in der Klamm zu einem tragischen Unfall. Sophia Bischof zieht sich eine schwere Kopfverletzung zu. Für das Team Alpin eine Katastrophe: Ihre Alpinschule steht damit schon gleich nach dem Start kurz vor dem Aus – zumal die Bank sowieso nur zögerlich einen Kredit vergeben will. Uli muss seinen Hof als Sicherheit einsetzen. Das führt zu einem heftigen Streit zwi­schen ihm und seinem Vater. Zum Glück steht seine Frau Francisca fest an seiner Seite. Aber Uli ist sauer auf Martina, weil sie seiner Meinung nach eine zu schwere Wildwasser-Route gewählt hat. Rupert gibt so schnell nicht auf: Er findet, das Start-up von Sophia und Tom hat genauso eine Chance verdient wie ihr eigenes Pro­jekt.

"Eine ganz neue Erfahrung für mich"

Interview mit Johanna von Gutzeit

"Team Alpin" lebt von dem Dreiergespann der Protagonisten. Wie intensiv waren die Dreharbeiten mit den Kollegen?

Sehr intensiv! Wir waren zwei Monate täglich zusammen, von früh bis spät. Abends haben wir den Drehtag noch einmal Revue pas­sieren lassen und uns auf den nächsten vorbereitet. Da wächst man schnell zusammen.

Was hat Sie gereizt, diese Rolle anzunehmen? Und was macht für Sie im Nachhinein den Reiz der beiden Filme aus?

Gereizt hat mich vor allem die neue Herausforderung. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Figur der Martina wirklich gut auf mich passt. Eine solche Rolle zu spielen, die einem unwis­sentlich auf den Leib geschrieben ist, war eine ganz neue Erfah­rung für mich.

Im Nachhinein war das tollste Geschenk das Team. Die beiden Jungs besonders, aber auch die Episodendarsteller. Von diesen erfahrenen Leuten habe ich viel gelernt, gerade auch von deren Lockerheit und Selbstverständnis vor der Kamera und dahinter. Es war wirklich eine richtig gute Stimmung innerhalb des Teams.

Mountainbiken, Raften, Klettern – das "Team Alpin" ist sehr sportlich unterwegs. Auf welche Aktivität haben Sie sich bei den Dreharbeiten besonders gefreut?

Am krassesten war für mich das Hochseil – 30 Meter über dem Boden, 50 Meter lang über einen Wasserfall. Beim ersten Mal dachte ich, ich sterbe, aber ab dem dritten Mal hatte ich großen Spaß. Es ist toll, über die eigenen Grenzen zu gehen und zu mer­ken, was eigentlich in einem steckt.

Wie haben Sie sich auf den sportlichen Part vorbereitet?

Ich bin Klettern gegangen. Außerdem habe ich beim Sport ver­sucht, die Armkraft zu forcieren, damit ich dafür gerüstet bin, am Felsen zu hängen.

Was hat Sie bisher mit den Bergen verbunden?

Wir haben fast alle Ferien in der Schweiz verbracht, da meine Großeltern dort leben. Ich konnte tatsächlich Ski fahren, bevor ich laufen konnte. Sommer wie Winter bin ich viel auf den Bergen herumgekraxelt.

Martina ist die Frau in der Gruppe – wie würden Sie Ihre Rolle im Freundeskreis beschreiben?

Die beiden Jungs sind für Martina wie Brüder. Und genau wie ich mit meinen echten Brüdern stehen die Figuren in einem liebevol­len Konkurrenzkampf miteinander, nicht nur in sportlicher Hin­sicht. Sie lieben sich, aber sie stacheln sich auch gegenseitig an. Martina ist ein Familienmensch wie Uli, andererseits aber auch abenteuerlustig und freigeistig wie Rupert. Sie ist so etwas wie das Bindeglied zwischen den beiden.

"In der Rolle habe ich permanent zu kämpfen"

Interview mit Daniel Fritz

Wie ist es, in den Bergen zu drehen?

Wunderschön und auch sehr aufregend. Wir haben dort gearbei­tet, wo andere Menschen Urlaub machen. Das bedeutet nicht, dass es weniger anstrengend war, im Gegenteil. Der Berg ist si­cherlich ein anspruchsvollerer Drehort als die Stadt, aber das Auge wird hier jeden Tag aufs Neue beglückt.

Wie haben Sie sich auf den sportlichen Part vorbereitet?

Ich habe versucht, mich in der Vorbereitung generell fit zu ma­chen und gezielt auf die jeweiligen Sportarten vorzubereiten, so­fern es ohne Berg möglich war – Klettern, Bouldern und Moun­tainbiken gehörten dazu.

Gibt es einen Drehort, der Sie besonders beeindruckt hat?

Die Klamm, in der wir die Wasserszenen gedreht haben, hat mich extrem beeindruckt. Wunderschön, gefährlich und eine absolute Herausforderung.

Was hat Sie bisher mit den Bergen verbunden?

Meistens Wandern und Ski- beziehungsweise Snowboardfahren.

Was hat Sie gereizt, diese Rolle anzunehmen? Und was macht für Sie im Nachhinein den Reiz von "Team Alpin" aus?

Meine Figur ist ein absoluter Familienmensch. Das ruft häufig Konflikte hervor und Situationen, die nach Veränderung schreien. Somit habe ich in der Rolle permanent zu kämpfen. Zudem liebe ich Sport in allen Variationen, und davon hat mir "Team Alpin" so viel geboten wie noch kein anderes Projekt.

Wie wichtig sind Freundschaften für Sie?

Neben der Familie, und ich sage bewusst "neben", das Wich­tigste.

Drei Freunde gründen eine Alpinschule. Haben Sie auch schon einmal – mit Freunden oder alleine – versucht, eine Herzenssache auf die Beine zu stellen?

Mein Beruf ist eine meiner "Herzenssachen" und ich habe ein schönes Netzwerk an Schauspielern, mit denen ich im ständigen Austausch stehe, um Erfahrungen, Wünsche und Ideen zu be­sprechen.

"Wir sind wirklich drei Freunde geworden"

Interview mit Daniel Gawlowski

Wie ist es, in den Bergen zu drehen?

In den Bergen zu drehen, ist geil. Allein die Landschaft ist un­heimlich toll, und die Luft ist so ganz anders als in der Stadt. Na­türlich ist es auch anstrengend mit den weiten Anfahrtswegen und dem unbeständigen Wetter, aber auf einer Höhe von 2.000 Me­tern zu drehen, ist ein absoluter Traum. Der beste Arbeitsplatz der Welt, könnte man sagen.

Wie haben Sie sich auf den sportlichen Part vorbereitet?

Da meine Figur in der Boulder-Szene unterwegs ist, war Bouldern und Klettern für mich bei der Vorbereitung besonders wichtig. Ich war, so oft es ging, in der Kletterhalle und habe zusammen mit Daniel den ersten Kletterschein gemacht. Um für die Kamera gut auszusehen, bin ich noch zusätzlich ins Fitnessstudio gegangen.

Was hat Sie bisher mit den Bergen verbunden?

Ich komme aus dem Bayerischen Wald. Skifahren und Snowboar­den werden einem dort in die Wiege gelegt.

Und was verbindet Sie mit der Figur des Rupert Dobner?

Wie Rupert war ich auch viel auf Reisen, um mich sportlich wei­terzuentwickeln. Ich war für sechs Monate in einem Shaolin-Kung-Fu-Trainingscamp. Dieser Wunsch nach Selbstbestimmung, nach dem Extremen, und die Neugier gegenüber anderen Kulturen sind uns beiden gemein.

Wie würden Sie die Figur des Rupert im Freundeskreis be­schreiben?

Rupert ist der Power-Typ. Er motiviert die anderen, zieht sie mit. Rupert ist der, der sagt: " Kommt, lasst uns das machen, lasst uns das riskieren! No risk, no fun!" Im Team ist es eine sehr wichtige Komponente, jemanden zu haben, der nach vorne geht, die anderen mitreißt und Leidenschaft und Passion aufbringt.

In den beiden Filmen übernehmen Sie die Rolle eines Wett­kampfkletterers. Haben Sie schon einmal einen sportlichen Wettkampf gewonnen?

Ich bin tatsächlich ein sehr guter Läufer. Ich war Schulmeister mit Bestzeit. Beim Skifahren habe ich auch ein paar kleine Medaillen geholt, aber da waren meine Freunde doch meistens besser als ich – leider.

Wie intensiv waren die Dreharbeiten mit den Kollegen für Sie?

Die Zeit zusammen war definitiv sehr intensiv. Von früh bis spät auch außerhalb der Dreharbeiten bei Frühstück, Maske, Mittag­essen und gemeinsamen Abenden auf der Terrasse haben wir viel Zeit miteinander verbracht, die uns sehr zusammenge­schweißt hat. Wir sind wirklich drei Freunde geworden.

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