Terra X: Die Macht der Vulkane

Dokumentation

Vulkane sind verantwortlich für den Aufstieg und Fall großer Zivilisationen. Auch in Mittelamerika wechselten sich mehrere aktive Vulkane immer wieder beim Feuerspucken ab. Im zweiten Teil "Im Schatten der Feuerberge" der "Terra X"-Dokumentation "Die Macht der Vulkane" untersucht der Archäologe Payson Sheets von der Universität Colorado, wie die wiederkehrenden Ausbrüche die mittelamerikanischen Metropolen beeinflussten. Sendungsbegleitend können die Zuschauer unter terra-x.zdf.de einen Vulkanausbruch in 3D und 360° hautnah erleben.

  • ZDF, Sonntag, 5. Juni 2016, 19.30 Uhr

Texte

Im Schatten der Feuerberge

Sonntag, 31. Juli 2016, 19.30 Uhr

Terra X: Die Macht der Vulkane

Im Schatten der Feuerberge

Dokumentation

Stab

Buch: Jens Hahne, Larissa Richter
Regie: Jens Hahne, Stephan Koester, Oliver Frohnauer
Kamera Szene: Martin Christ, Christopher Rowe, Adnane Korchyou, Tobias Akly Manuel
Kamera Doku: Dieter Stürmer, Thorsten Thielow, Axel Schmidt
Schnitt: Josef van Ooyen, Katharina Kreutz
Musik Markus Lehmann-Horn
Computeranimation: Faber Courtial
Produzent: Stefan Schneider
Produktion Gruppe 5: Svenja Wolter, Julia Brachert
Produktion ZDF: Cora Szielasko
Redaktion: Ruth Omphalius
Länge: 43'30“

Inhalt

Vulkane sind verantwortlich für den Aufstieg und Fall großer Zivilisationen. War die Angst vor den feuerspeienden Bergen in Mittelamerika der Grund zahlloser Menschenopfer?

Gleich mehrere aktive Vulkane wechselten sich in der Region beim Feuerspucken ab. Der Archäologe Payson Sheets von der Universität Colorado untersucht, wie die wiederkehrenden Ausbrüche Aufstieg und Fall der mittelamerikanischen Metropolen beeinflussten.

Die Pyramide von Teotihuacán beispielsweise ist weltberühmt. Die Metropole lebte gut von den Gaben der Vulkane. Fruchtbare Böden sicherten die Versorgung der Bevölkerung und das wertvolle Vulkanglas Obsidian machte die Stadt reich. Doch die Feuerberge forderten ihren Tribut und Teotihuacán ging schließlich an den Folgen eines weiteren Ausbruchs zugrunde.

Solche dramatischen Entwicklungen sind überall in der Region zu finden. Immer wieder stößt Payson Sheets auf Dörfer, die von Vulkanasche verschüttet wurden. Aber anders als bei den antiken Städten Pompeii und Herculaneum, gab es in Mittelamerika immer wieder Neubesiedelungen der mit Asche bedeckten Gegenden.

Sheets interessiert sich vor allem dafür, wie Zivilisationen mit der permanenten Bedrohung durch die Feuerberge umgegangen sind. Im Ilopango-See entdeckte der Wissenschaftler gewaltige Heiligenstatuen. Sheets geht davon aus, dass die Skulpturen als Opfer für den christlichen Gott versenkt wurden, um Schaden von den Siedlungen abzuwenden.

Der Ilopango, dessen glutflüssiges Magma heute unter einem idyllischen See verborgen ist, hat aber auch schon in vorchristlicher Zeit enormen Schaden angerichtet. Könnten hier vor der Christianisierung Menschen als Opfer in den Fluten des Kratersees versenkt worden sein? Sheet hält das für sehr wahrscheinlich.

Und auch für die Zukunft stellt der Archäologieprofessor keine gute Prognose: "Die Menschen hier möchten gern glauben, dass er nicht wieder ausbricht und siedeln hier. Tut mir leid, aber das hier ist wirklich kein guter Ort für eine langfristige Investition."

Jahre ohne Sommer

Bereits am Sonntag, 5. Juni 2016, 19.30 Uhr, wurde die erste Folge "Jahre ohne Sommer" ausgestrahlt.

Terra X: Die Macht der Vulkane

Jahre ohne Sommer

Dokumentation

Stab

Buch: Jens Hahne, Larissa Richter
Regie: Jens Hahne, Stephan Koester, Oliver Frohnauer
Kamera Szene: Martin Christ, Christopher Rowe, Adnane Korchyou, Tobias Akly Manuel
Kamera Doku: Dieter Stürmer, Thorsten Thielow, Axel Schmidt
Schnitt: Josef van Ooyen, Katharina Kreutz
Musik Markus Lehmann-Horn
Computeranimation: Faber Courtial
Produzent: Stefan Schneider
Produktion Gruppe 5: Svenja Wolter, Julia Brachert
Produktion ZDF: Cora Szielasko
Redaktion: Ruth Omphalius
Länge: 43'30“

Inhalt

Verursachte ein Vulkan den Niedergang von Byzanz im sechsten Jahrhundert? Ein "Terra X"-Team begleitet Wissenschaftler auf ihrer Suche nach dem mysteriösen Klimakiller am Ende der Antike.

Ausgangspunkt der Forschung ist die sogenannte Justinianische Plage. Im Jahr 536 brach eine geheimnisvolle Seuche aus und grassierte bald von Byzanz bis Rom. Woher kam die grausame Krankheit und warum konnte sie sich so schnell ausbreiten?

Ihren Namen hat die Seuche von dem oströmischen Kaiser Justinian, der zur Zeit der Ausbreitung in Byzanz herrschte. Genetiker können mittlerweile den Erreger als einen damals neu auftretenden Stamm der Beulenpest identifizieren.

Pestepidemien sind in der Geschichte keine Seltenheit, trotzdem ist dieser Fall einzigartig, denn zeitgleich mit der Seuche traten Extremwettersituationen und Missernten auf. Schwefelablagerungen in Bohrkernen aus dem grönländischen Eis geben erste Hinweise auf den möglichen Verursacher der Misere: ein Vulkanausbruch von enormem Ausmaß.

Einen Vulkanausbruch 3D-360° erleben / Erster immersiv-Clip des ZDF unter terra-x.zdf.de

http://www.zdf.de/terra-x/3d-360-grad-immersiver-film-vulkane-40266944.html

Lavabomben, Vulkanblitze und Aschewolken, die sich über den gesamten Globus ausbreiten: Der erste 3D-360°-Clip des ZDF ist unter terra-x.zdf.de online zu sehen. Dort können die User die Naturgewalt eines ausbrechenden Vulkans hautnah erleben, wenn sie den Clip mit ihrem Smartphone und einer 360°-Brille oder einer speziellen VR-Brille anschauen. Durch Kopfbewegung können die User Bildausschnitt und Blickrichtung selbst bestimmen und haben so das Gefühl, in die virtuelle Welt einzutauchen. Darüber hinaus kann der Vulkanfilm auch am Desktop-PC angeschaut und mithilfe der Maus in 360° navigiert werden. Eine Besonderheit dieses Virtual Reality-Projekts der ZDF-Dokumentationsreihe "Terra X" ist ein erklärender Infografikteil, der die computergenerierten Bilder in fotorealistischer Qualität ergänzt.

Peter Arens, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Kultur, Geschichte und Wissenschaft: "Seit mehr als 33 Jahren entführt unsere erfolgreiche Dokumentationsmarke 'Terra X' die Zuschauer an die exotischsten Plätze der Welt, lässt sie in die Vergangenheit eintauchen oder Tiere hautnah erleben. Mithilfe von 360°-Filmen gehen wir noch einen Schritt weiter: Jetzt können unsere Zuschauer endlich das Gefühl haben, selbst dabei zu sein."

Jörg Courtial von Faber Courtial Digital Productions: "Wir haben es als Gestalter einer solchen immersiven Welt mit ganz neuen Herausforderungen zu tun. Wie bei einer Theaterinszenierung steht der Zuschauer jetzt selbst auf der Bühne, die ihn vollkommen umgibt. So ist unsere Arbeit nicht länger auf ein Bild bezogen, sondern es gilt, den gesamten Raum zu bearbeiten. Die Spannung, die ansonsten eine gezielte Kameraführung vermittelt hätte, muss nun durch ein durchdachtes Szenensetting erzeugt werden. Lavabomben fliegen nicht nur auf uns zu, sondern stürzen im selben Bild hinter uns in die Tiefe."

Eckart Köberich, Leiter des 360°-Entwicklungsprojekts der ZDF-Hauptredaktion Neue Medien: "Die 360°-Technologie ermöglicht vollkommen neue Arten der Mediennutzung. Viele der gelernten Erzählformen funktionieren im immersiven 360°-Film nicht mehr. Sie erfinden sich quasi täglich neu. Für mich eine der spannendsten Aspekte dieser neuen Technologie. Ich freue mich, dass 'Terra X' diesen Weg schon früh beschreitet." 

Fotos, Impressum

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 701 6100, oder über https://presseportal.zdf.de/presse/terrax

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Verantwortlich: Alexander Stock
E-Mail: pressedesk@zdf.de
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Weitere Informationen

terra-x.zdf.de

Direkt zum Online-Special "Vulkanausbruch in 3D und 360°"

Geologin Angela Diefenbach hat eine Methode zur Überwachung von Vulkanen entwickelt Videoclip

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