Terra X: Unser grüner Planet

Fünfteilige BBC/ZDF-Dokumentationsreihe

Die neue bildgewaltige Dokureihe setzt die erfolgreiche Planet-Serie der BBC fort. "Terra X" zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war – ihre Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie die Menschen von ihnen abhängen. Modernste Aufnahmetechniken ermöglichen Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen fliegen durchs Blätterdach und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. Die Filme liefern in doppelter Hinsicht neue Perspektiven: nie gesehene Bilder und überraschende Geschichten. 

  • ZDF, Ab 29. Mai 2022, fünf Mal sonntags, jeweils 19.30 Uhr
  • ZDF Mediathek, Folgen 1–3 ab Mittwoch, 25. Mai 2022 / Folgen 4+5 ab Mittwoch, 15. Juni 2022

Texte

Allgemeiner Inhalt

Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen ist aber erstaunlich wenig bekannt. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die der Mensch kaum wahrnehmen kann. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde.

Folge 1: Tropen

Sonntag, 29. Mai 2022, 19.30 Uhr

Buch und Regie: Paul Williams
Kamera: Oliver Mueller, Eric Huyton, Andrew Lawrence, James Aldred, John Brown, Sam Lewis, Owen Carter, Nick Pitt, James Cox, Stefan Diller, Lloyd Douglas Clark
Zeitraffer: Tim Shepherd, Todd Kewley, Jessica Mitchell, Jacob Cross
Montage: James Taggart, Toni Kubiczeck,
Ton: Chris Watson, Kate Hopkins
Musik: Benji Merrison, Will Slater, Hungarian Studio Orchestra
Sprecher: Dietmar Wunder
Grafik: Moonraker, Henrique Bispo, Christopher Jones
Produktion BBC Studios: Maria Norman, Melanie Hoffman, Caroline Cox
Redaktion BBC: Jack Bootle
Serien Produzent: Rupert Barrington
Leitender Produzent: Michael Gunton
Deutsche Fassung: Axel Gomille
Redaktion: Friederike Haedecke
Länge: 43'30''

Die erste Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/Terra X und der BBC entführt in die Welt der Tropen. Nirgendwo ist die Vielfalt an Pflanzen größer als hier. Ein Lebensraum, der geprägt ist von großer Hitze, starken Regenfällen und enormer Konkurrenz ums Licht.

Der Artenreichtum der Pflanzen nimmt von den Polen zum Äquator zu, im Tropengürtel ist er am größten. Daher konkurrieren in tropischen Regenwäldern Tausende von Arten ums Licht. In Mittelamerika hat eine Baumart dabei eine besondere Strategie entwickelt – der Balsa. Er kann pro Jahr mehrere Meter wachsen, während seine Konkurrenten es meist nur auf wenige Zentimeter bringen. So erreicht der Balsa als erster das lichtdurchflutete Kronendach – doch das schnelle Wachstum hat einen Nachteil. Der Balsabaum kann keine solide Holzschicht anlegen, sein Holz bleibt voller Hohlräume. Und so stirbt der Emporkömmling oft schon nach nur dreißig Jahren, während die langsamere Konkurrenz Hunderte von Jahren alt werden kann – falls sie einen Platz an der Sonne erreicht.

Folge 2: Wüsten

Sonntag, 5. Juni 2022, 19.30 Uhr

Buch und Regie: Paul Williams
Kamera: Oliver Mueller, Keith Brust, John Brown, Owen Carter, Robin Cox, Trevor de Kock, Neil Fairlie, Sam Lewis, Michael Male, Christian Munoz-Donoso, Nick Pitt, Austin Alvarado, Justin Hadley, Micaela Hamilton, Emilien Leonhardt, Moris Munoz Salas, Ryan Olinger, Patrick Thrash
Zeitraffer: Tim Shepherd, Todd Kewley, Chris Field, Jessica Mitchell, Jacob Cross
Montage: James Taggart, Douglas Main, Toni Kubiczeck
Ton: Chris Watson
Musik: Benji Merrison, Will Slater, Hungarian Studio Orchestra
Sprecher: Dietmar Wunder
Grafik: Moonraker, Mick Connaire
Produktion BBC Studios: John Bryans, Maria Norman, Melanie Hoffman, Caroline Cox
Redaktion BBC: Jack Bootle
Serien Produzent: Rupert Barrington
Leitender Produzent: Michael Gunton
Deutsche Fassung: Axel Gomille
Redaktion ZDF: Friederike Haedecke
Länge: 43'30''

Die zweite Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/Terra X und der BBC verrät, mit welchen Strategien Pflanzen in Wüsten überleben können. Sie haben verblüffende Tricks entwickelt, um mit der Trockenheit zurechtzukommen – denn Wasser bedeutet Leben.

Zu den charakteristischsten Wüstenpflanzen gehören Kakteen. Eine der größten Arten ist der Saguaro, der im Südwesten Nordamerikas vorkommt. In ihrem Innern speichern sie Wasser. Um möglichst viel davon aufnehmen zu können, ist der Stamm mit flexiblen Rippen überzogen, die sich wie eine Ziehharmonika ausdehnen und zusammenziehen können. Ein Trick, den viele Kakteen beherrschen.

Eine weitere Kaktusart wächst auf einer abgelegenen felsigen Insel vor der Küste Mexikos. Dort nistet eine große Kolonie von Seevögeln – vor allem Tölpel. Sie ernähren sich von Fischschwärmen im umgebenden Meer. Dabei entsteht viel Kot, den Pflanzen normalerweise nur in geringen Mengen vertragen. Die Kakteen haben jedoch einen Weg gefunden, die toxischen Anteile des Kots zu tolerieren und die ebenfalls enthaltenen Nährstoffe für ihr Wachstum zu nutzen. Tatsächlich gedeihen die Pflanzen dort so gut, dass sie einen regelrechten Wald bilden. Die Tölpel nutzen die Kakteen, um in ihrem Schatten ihre Jungen aufzuziehen.

Folge 3: Jahreszeiten

Sonntag, 12. Juni 2022, 19.30 Uhr

Buch und Regie: Rosie Thomas
Kamera: John Brown, Owen Carter, Robin Cox, Tom Crowley, Sam Lewis, Oliver Mueller, Ben Tutton, James Cox, Stefan Diller, Jonathan Durst, Robert Eder, Eric Huyton, Hugo Kitching, Gabriel Kocher, Trevor de Kock, Andrew Lawrence, Emilien Leonhardt, James Loudon, Luke Nelson, Justin Sullivan
Zeitraffer: Tim Shepherd., Todd Kewley, Jessica Mitchell, Jacob Cross, Richard Mann
Montage: Nick Carline, Toni Kubiczeck
Ton: Chris Watson, Gary Moore
Musik: Benji Merrison, Will Slater, Hungarian Studio Orchestra
Sprecher: Dietmar Wunder
Grafik: Moonraker
Produktion BBC Studios: Maria Norman, Melanie Hoffman, Caroline Cox
Redaktion BBC: Jack Bootle
Serien Produzent: Rupert Barrington
Leitender Produzent: Michael Gunton
Deutsche Fassung: Axel Gomille
Redaktion ZDF: Friederike Haedecke
Länge: 43'30''

Die dritte Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/Terra X und der BBC schildert, wie Pflanzen mit wechselnden Jahreszeiten und großen Temperaturunterschieden zurechtkommen. Sie befinden sich in einem ständigen Wettlauf mit der Zeit.

Besondere Anpassungen benötigen Pflanzen dort, wo Jahreszeiten herrschen. Laubbäume werfen im Herbst ihre Blätter ab und müssen im folgenden Frühjahr neu austreiben. Sie haben Energiereserven in den Wurzeln gespeichert, die nun zu den Zweigen transportiert werden müssen, wo die Knospen entstehen. Für den nahrhaften Pflanzensaft interessieren sich auch viele Tiere. In Kanada hacken Saftlecker, Vertreter der Spechte, oft Hunderte kleiner Löcher in Ahornbäume, um an den wertvollen "Ahornsirup" zu gelangen. Die Bäume sind hart im Nehmen, doch zu viele Wunden würden sie töten. Der Duft zieht aber auch hungrige Kolibris, Insekten und Hörnchen an. Da die Spechte viel Zeit damit verbringen, die lästige Konkurrenz zu verscheuchen, hacken sie nun weniger Löcher. So können sich die meisten Bäume schließlich erholen und neu austreiben.

Folge 4: Wasser

Sonntag, 19. Juni 2022, 19.30 Uhr

Buch und Regie: Peter Bassett
Kamera: João Krajewski, Robin Cox, Manu San Felix, Hugh Miller, Robert Hollingworth, Nick Pitt, Edson Faria Junior, Michael O’Shea, Oliver Mueller, Lindsay Mccrae, Matija Skalic, Juan Pablo Bueno, Gabriel Kocher, Hiroki Ito, Mauricio Copetti, Owen Carter
Zeitraffer: Tim Shepherd, Todd Kewley, Jacob Cross, Jessica Mitchell
Montage: Sam Rogers, Will Brown, Tom Rowe, Toni Kubiczeck
Ton: Chris Watson, Sean Millar
Musik: Benji Merrison, Will Slater: Hungarian Studio Orchestra
Sprecher: Dietmar Wunder
Grafik: Moonraker
Produktion BBC Studios: John Bryans, Maria Norman, Melanie Hoffman, Caroline Cox
Redaktion BBC: Jack Bootle
Serien Produzent: Rupert Barrington
Leitender Produzent: Michael Gunton
Deutsche Fassung: Axel Gomille
Redaktion ZDF: Friederike Haedecke
Länge: zirka 43'30''

Die vierte Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/Terra X und der BBC verrät, mit welchen Tricks Pflanzen im Wasser überleben. Wasserpflanzen müssen mit starken Strömungen, Dunkelheit und Mangel an Nährstoffen zurechtkommen – eine Welt voller Überraschungen.

Unter den Wasserpflanzen ist die Riesenseerose aus dem Amazonasgebiet eine Besonderheit. Ihre Blätter können einen Durchmesser von mehr als zwei Metern erreichen – doch auch sie fängt klein an. Zunächst strebt eine dornenbewährte Knospe durchs Wasser der Sonne entgegen Richtung Oberfläche. Dort drückt sie durch kreisende Bewegungen andere Pflanzen zur Seite. Schließlich entfaltet sich das Blatt, spießt andere Pflanzen auf oder überrollt sie und nimmt ihnen das Licht. Am Ende ist die gesamte Wasseroberfläche von Blättern der Riesenseerose bedeckt.

Folge 5: Zivilisation

Sonntag, 26. Juni 2022, 19.30 Uhr

Buch und Regie: Elisabeth Oakham
Kamera: Shanu Babar, James Bishop, John Brown, Keith Brust, Owen Carter, Patrick Cheung, Robin Cox, Stuart Dunn, Russell Foulkes, Mark Gerasimenko, Ayush Gupta, Neil Harvey, Craig Hastings, Eric Huyton, Emilien Leonhardt, Sam Lewis, Vikash Nowlakha, Leonardo Mercon, Nishank Mishra, Oliver Mueller, Kieran O’Donovan, Nick Pitt, Barny Trevelyan-Johnson, Ben Tutton, Darren West
Zeitraffer: Tim Shepherd, Todd Kewley, Jessica Mitchell, Jacob Cross
Montage: Tim Lasseter, Toni Kubiczeck
Ton: Sean Millar, Gary Moore, Chris Watson, Andrew Yarme
Musik: Benji Merrison, Will Slater, Hungarian Studio Orchestra
Sprecher: Dietmar Wunder
Grafik: Moonraker, Henrique Bispo, Christopher Jones
Produktion BBC Studios: Maria Norman, Caroline Cox, Katie Hall, Melanie Hoffman, Lynn Barry
Redaktion BBC : Jack Bootle
Serien Produzent: Rupert Barrington
Leitender Produzent: Michael Gunton
Deutsche Fassung: Axel Gomille
Redaktion ZDF: Friederike Haedecke
Länge: zirka 43'30''

Die letzte Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/Terra X und der BBC schildert das Verhältnis von Menschen und Pflanzen. Sie liefern den Menschen Nahrung, Luft zum Atmen oder Kleidung. Aber dieses Verhältnis ändert sich – und damit auch die Zukunft unseres grünen Planeten.

Wie sehr die Menschen von Pflanzen und ihren Bestäubern abhängen, zeigt sich unter anderem in Kalifornien, dem weltweit größten Anbaugebiet für Mandeln. Die Bäume erstrecken sich in endlosen, gleichmäßigen Reihen über die Landschaft. Zur Blüte müssen sie bestäubt werden, damit sich Mandeln entwickeln können. Doch bei der Anlage der riesigen Monokulturen wurden die einheimischen Pflanzen und Tiere weitgehend ausgerottet. Dadurch gibt es fast keine Insekten mehr, die die Bäume bestäuben könnten. Um dieses Problem zu lösen, werden Millionen von Honigbienen aus den ganzen USA herangekarrt. Eine aufwendige und kostspielige Angelegenheit.

Technik, die in "Terra X: Unser grüner Planet" eingesetzt wird

Von Serienproduzent Rupert Barrington

Anfangs dachten wir, Pflanzen seien einfach zu filmen, weil sie sich kaum bewegen. Doch diese Besonderheit wurde während der Produktion zur großen Herausforderung. Das Leben der Pflanzen spielt sich in einem anderen zeitlichen Maßstab ab. Das mussten wir sichtbar machen – und dafür brauchten wir viel und zum Teil neue Technik.

In vielen Bereichen des Filmens haben uns technischen Entwicklungen im Laufe der Jahre ermöglicht, Kameras immer besser zu bewegen und dramatische Kamerafahrten und Luftaufnahmen zu erstellen. Die Zeitraffer-Technik hingegen hat sich wenig entwickelt und früher meist Bilder aus einer Position geliefert. Wir wollten versuchen, Zeitraffer-Aufnahmen mit Bewegung zu kombinieren.

Wir fanden heraus, dass ein ehemaliger Militäringenieur in den USA viele Jahre damit verbracht hatte, als Hobby in seinem Keller spezielle Kameratechnik zu bauen. Er hatte Systeme entwickelt, die es Kameras ermöglichten, sich frei um eine Pflanze zu bewegen, während sie sie im Zeitraffer filmt. Zuerst baute er für uns Roboterarme, die er im britischen Studio des führenden Zeitrafferfotografen Tim Shepherd installierte. Dann entwarf er eine völlig neue Version, die wir ins Gelände mitnehmen konnten, damit die Kamera in die Welt der Pflanzen eintauchen und in allen möglichen Lebensräumen, von der Wüste bis zum Dschungel, im Zeitraffer filmen konnte. Schließlich entwarf er eine Miniaturversion dieses Systems, um die wunderbaren Details der Pflanzenwelt zu filmen. Mit dieser speziellen Technik können wir die Zuschauerinnen und Zuschauer in die Welt der Pflanzen entführen und deren außergewöhnlichen Anpassungen sichtbar machen.

Wir haben mit Drohnen in vielen abgelegenen Lebensräumen auf der ganzen Welt gedreht, um wunderschöne und dramatische Landschaften einzufangen. Auch hier wollten wir einen neuen Weg finden, Luftaufnahmen zu machen, der den Betrachter auf eine Weise in die Pflanzenwelt eintauchen lässt, wie es bisher nicht möglich war. Dazu haben wir uns mit Piloten zusammengetan, die Miniaturdrohnen, auch Stuntdrohnen genannt, mit einer Videobrille fliegen. Ein hochqualifizierter Pilot kann bemerkenswerte Flugleistungen vollbringen, sei es Akrobatik, durch winzige Lücken fliegen oder die Drohne durch einen komplexen Hindernisparcours navigieren. Diese Drohnenpiloten waren für unsere Zwecke bestens geeignet. Sie waren in der Lage, einzigartige und dynamische Ansichten verschiedener Aspekte aus der Pflanzenwelt einzufangen – etwa über Waldböden gleiten, zwischen Ästen hindurch fliegen und sich um einen stürzenden Wasserfall drehen.

Wir wollten auch neue Wege finden, um Pflanzen aus nächster Nähe zu filmen und die Schönheit einzufangen, die im Kleinen verborgen ist – von der Textur eines Kaktus über die mikroskopisch kleinen Atemlöcher auf einer Blattoberfläche bis hin zu den Pollen, die an den Fortpflanzungsteilen in einer Blume haften. Wieder galt es, Wege zu finden, die Kamera auch in diesem Maßstab in Bewegung zu halten. Die Rasterelektronenmikroskopie erzeugt ultrahochauflösende Bilder für wissenschaftliche Studien. Wir haben mit einem Experten zusammengearbeitet, der ein bemerkenswertes System mit mehreren Achsen entwickelt hat, das es ihm ermöglicht, nicht nur Videobilder aufzunehmen, sondern die Kamera effektiv um Motive von Bruchteilen von Millimetern zu fliegen.

Und wir haben mit einem extrem leistungsfähigen Mikroskop gearbeitet. Es erlaubte uns, in einer einzigen Einstellung aus dem Weitwinkel zu einer Nahaufnahme zu zoomen, den Fokus den ganzen Weg zu halten und uns gleichzeitig um das Motiv zu bewegen.

"Neue Perspektiven, nie gesehene Bilder und überraschende Geschichten":
Audio-O-Töne zu "Unser grüner Planet" (mp3)

Audio-O-Töne zu "Unser grüner Planet" (mp3)

Anmoderation:

„Unsere Erde“, „Die Reise der Pinguine“, „Serengeti darf nicht sterben“ – Tierfilme und Natur-Dokus gibt es in Hülle und Fülle. Aber was ab dem 25. Mai in der ZDFmediathek abrufbar ist, haben Sie so garantiert noch nie gesehen! Die bildgewaltige fünfteilige Dokumentationsreihe „Unser grüner Planet“ zeigt die Wunderwelt der Pflanzen in Bildern, die einfach sprachlos machen. Die Zuschauer werden in er ersten Folge der von ZDF, „Terra X“ und der BBC produzierten Doku in die Welt der Tropen entführt. Und Dietmar Wunder, die deutsche Stimme von Daniel Craig, gibt den faszinierenden Bildern die perfekte Stimme:

Filmausschnitt 1 

Tropische Regenwälder gehören zu den vielfältigsten Lebensräumen unseres Planeten. Sie bedecken heute zwar nur noch etwa sieben Prozent der Landfläche der Erde, beherbergen aber rund die Hälfte aller bekannten Tier. Und Pflanzenarten. (0:15)

Nirgendwo ist die Artenvielfalt größer als im Regenwald. Ein Lebensraum, der geprägt ist von großer Hitze, starken Regenfällen und enormer Konkurrenz ums Licht. Vor allem die Bäume stehen dabei in einem ständigen Wettbewerb mit anderen Pflanzen. Aber ihnen droht auch noch eine andere Gefahr: von Tieren, die es auf ihre Blätter abgesehen haben, aber auch von nahezu unbekannten Lebewesen.

Filmausschnitt 2 

Er ist weder Tier noch Pflanze, sondern ein Pilz. Aus der Gattung Leucoagaricus. Er lebt unter der Erde, weit weg von den Blättern, von denen er sich ernährt. Um an sie heranzukommen, lässt er eine ganze Armee für sich arbeiten: Blattschneiderameisen. (0:21)

Die Kamera taucht ins Erdinnere ein und zeigt schier unfassbare Aufnahmen: Millionen von Ameisen, die den Pilz mit höchster Präzision mit Blättern versorgen. Modernste Aufnahmetechniken schaffen Einblicke, die das menschliche Auge noch nie gesehen hat.

Filmausschnitt 3 

Die Ameisen arbeiten im Team und sind sehr effektiv. Millionen von ihnen schleppen Blätter für den Pilz herbei. Und der revanchiert sich mit Nahrung für die Insekten. (0:12)

Im extremen Lebensraum der Tropen sind die Schicksale vieler Arten eng miteinander verwoben. Das gilt für den Regenwald ebenso wie für die Wüsten der Erde, der zweiten Station von „Unser grüner Planet“. Auch hier zeigen die Autoren in faszinierenden Bildern, wie Pflanzen und Tiere auch unter widrigsten Bedingungen eine Symbiose bilden können. Zum Beispiel auf einer abgelegenen felsigen Insel vor der Küste Mexikos. Dort wächst der Cardón-Kaktus, ein bis zu zwölf Meter hoher Riese. 

Filmausschnitt 4

Sie gedeihen hier aufgrund einer außergewöhnlichen Partnerschaft: mit Weißbauch- und Blaufußtölpeln. Die mächtigen Kakteen sorgen für etwas kühlenden Schatten, in denen die Seevögel gerne brüten. Die Tölpel wiederum revanchieren sich – mit Kot… (0:20)

Die Ausscheidung ist extrem ätzend und die Vögel geben sie in solchen Mengen ab, dass die meisten Pflanzen daran zugrunde gehen würden. Nicht aber die Cardón-Kakteen. Sie haben einen Weg gefunden, die schädlichen Bestandteile des Kots zu tolerieren und seine Nährstoffe zu nutzen. Inzwischen bedeckt ein ganzer Wald die felsige Insel.

Filmausschnitt 5

Solche ökologischen Beziehungen sind fein austariert und können leicht aus dem Gleichgewicht geraten. (0:07)

Abmoderation:

Wie empfindlich, aber gleichzeitig auch faszinierend das Ökosystem der Erde ist, zeigen die fünf Folgen der Reihe „Unser grüner Planet“ auf ganz eindrückliche Weise. Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch das Blätterdach, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. Die Folgen 1 bis 3 sind ab Mittwoch, 25. Mai in der ZDFmediathek abrufbar, die Folgen 4 und 5 ab Mittwoch, 15. Juni. Alle fünf Folgen der Dokureihe sind ab Sonntag, 29. Mai 2022, jeweils sonntags, 19.30 Uhr, im ZDF-Hauptprogramm – dem klassischen "Terra X"-Sendeplatz zu sehen. 

 

Ansprechpartner:

all4radio, Hannes Brühl, 0711 3277759 0

"Terra X" in der ZDFmediathek und bei Youtube

Die ersten drei Folgen stehen ab Mittwoch, 25. Mai 2022, in der ZDFmediathek unter terra-x.zdf.dezur Verfügung.Die Folgen 4 und 5 sind ab Mittwoch, 15. Juni 2022, in der ZDFmediathek verfügbar.

Fotos

Fotos sind erhältlich über ZDF-Kommunikation, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/terrax

Weitere Informationen

 

"Terra X plus Schule" in der ZDFmediathek: Schule.zdf.de

"Terra X plus" bei YouTube: kurz.zdf.de/A26/

"Terra X"-Clips unter Creative-Commons-Lizenz: TerraX-CC.zdf.de

"Terra X" in der ZDFmediathek: terra-x.zdf.de

"Terra X" bei YouTube: youtube.com/c/terra-x

"Terra X" bei Facebook: facebook.com/ZDFterraX

"Terra X" bei Instagram: instagram.com/terraX

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