Sicherheitsfenster können Einbrechern stärkeren Widerstand leisten. Foto: ZDF/Claus Wischmann
Sicherheitsfenster können Einbrechern stärkeren Widerstand leisten. Foto: ZDF/Claus Wischmann

Vier "ZDF.reportagen" im Oktober

Nächste Sendung: "Der Kampf gegen Einbrecher"

Die "ZDF.reportage" bietet an vier Sonntagen im Oktober erneut spannende Einblicke in die deutsche Lebenswirklichkeit. Zum Abschluss der Oktober-Reportagen beleuchtet die "ZDF.reportage" am Sonntag, 29. Oktober 2017, 18.00 Uhr den "Kampf gegen Einbrecher".

  • ZDF, Sonntag, 29. Oktober 2017, 18.00 Uhr / sonntags 18.00 Uhr
  • ZDF Mediathek, Sonntag, 29. Oktober 2017

    Texte

    Sendetermine und Stab

    Sonntag, 1. Oktober 2017, 18.00 Uhr, ZDF

    ZDF.reportage: Schrottplatz XXL
    Deutschlands größter Autoverwerter

    Film von Alexandra Callenius

    Produktion: ZDFdigital
    Redaktion: Heike Schnaar
    Länge: ca. 30 Minuten

     

    Sonntag, 8. Oktober 2017, 18.00 Uhr, ZDF

    ZDF.reportage: Rhein, Wein und harte Arbeit
    Alltag auf Deutschlands längstem Fluss

    Film von Christoph Warneck

    Produktion: ZDFdigital
    Redaktion: Heike Schnaar
    Länge: ca. 30 Minuten

     

    Sonntag, 22. Oktober 2017, 18.00 Uhr, ZDF

    ZDF.reportage: Jagd aufs Unwetter
    Die Stormchaser

    Film von Sven Markmann

    Produktion: ZDFdigital
    Redaktion: Christian Wilk
    Länge: ca. 30 Minuten

     

    Sonntag, 29. Oktober 2017, 18.00 Uhr, ZDF

    ZDF.reportage: Aufgehebelt und ausgeraubt
    Der Kampf gegen Einbrecher

    Film von Claus Wischmann

    Produktion: Berlin Producer
    Redaktion: Heike Schnaar
    Länge: ca. 30 Minuten

     

    Hinweis:

    Am Sonntag, 15. Oktober 2017, 17.45 Uhr berichtet das ZDF live von der Landtagswahl in Niedersachsen.

    Schrottplatz XXL

    Sonntag, 1. Oktober 2017, 18.00 Uhr, ZDF

    ZDF.reportage: Schrottplatz XXL
    Deutschlands größter Autoverwerter

    Film von Alexandra Callenius

    Produktion: ZDFdigital
    Redaktion: Heike Schnaar
    Länge: ca. 30 Minuten

    Ein Schrottplatz der Superlative: Vor den Toren Hamburgs warten auf rund 68 000 Quadratmetern Tausende Autowracks darauf, ausgeschlachtet zu werden. Ob ganze Motoren oder nur ein Seitenspiegel – Autoverwerter sind ein Paradies für Schnäppchenjäger. Die einen kommen, weil sie sparen müssen, die anderen, weil Autobasteln ihre Leidenschaft ist. Und wer nicht selbst zum Werkzeug greifen mag, kommt auch auf seine Kosten.

    Um die 40 000 bereits ausgebaute Autoteile warten in der riesigen Verkaufshalle auf ihre Abnehmer –  jedes nummeriert und nach Hersteller sortiert. Vor 69 Jahren gründete Carl Kiesow das Unternehmen. Heute führen die Enkel um Chef Tim Kiesow das Familienunternehmen, das die unterschiedlichsten Kunden anzieht.

    Roswitha R. und ihr Sohn Niko sind auf der Suche nach einem ganz speziellen Autoersatzteil – ein Mutter-Kind-Ausflug der besonderen Art. Der Kleinwagen des Lehrlings benötigt ein sogenanntes Domlager. Das nur zehn Zentimeter große Teil verbirgt sich irgendwo auf dem riesigen Areal. Ausbauen müssen sie es eigenhändig, erfahren sie. Aber Niko muss sparen, da sind Neuteile einfach zu teuer. Nach langer Suche werden sie tatsächlich fündig.

    Mercedes-Fahrerin Kerstin D. und ihre Tochter Marisa haben ein anderes Ziel: Sie brauchen eine Scheibenwischwasserpumpe – ein offenbar begehrtes Ersatzteil bei ihrer älteren Limousine. Für die beiden ist es das erste Mal auf einem Schrottplatz. "Mein Mann hat das gestern ausgebaut und hat uns hierhin geschickt". Am Ende müssen sie ein Gebrauchtteil bestellen, gespart haben sie trotzdem.

    Luciano Favaron kennt den Schrottplatz wie seine Westentasche. Der Sizilianer ist einer der vielen Stammkunden. Luciano hat eine kleine Werkstatt – besonders gern repariert er italienische Fahrzeuge. Ob Fiat 500 oder Ferrari Testarossa – Hauptsache Italien. Und Dolce Vita und Musik sind für Hobbysänger Luciano mindestens genauso wichtig wie seine kleine Werkstatt.

    Der Schrottplatz, ein besonderer Ort: Kauzige Tüftler treffen auf sparsame Fahranfänger, Tuning-Freaks auf Recycling-Fans, Oldtimerexperten auf hilflose Laien. Die einen Autoträume enden dort, wo andere beginnen. Neues Leben aus Autowracks – die "ZDF.reportage" bei Deutschlands größtem Auto-Verwerter.

    Rhein, Wein und harte Arbeit

    Sonntag, 8. Oktober 2017, 18.00 Uhr, ZDF

    ZDF.reportage: Rhein, Wein und harte Arbeit
    Alltag auf Deutschlands längstem Fluss

    Film von Christoph Warneck

    Produktion: ZDFdigital
    Redaktion: Heike Schnaar
    Länge: ca. 30 Minuten

    Über 800 Kilometer fließt der Rhein durch Deutschland. Weinberge und Burgen machen ihn zur Touristenattraktion, aber er ist auch bedeutender Handelsweg. Auf dem Rhein haben Menschen ihren Traumjob gefunden oder suchen als Urlauber Erholung und die berühmte Romantik. Ob Kreuzfahrer oder Binnenschiffer, Hafenarbeiter oder Fluss-Matrosen, Fischer oder Schwimmer – sie alle tummeln sich in ihrem Rheinrevier.

    Götz Kuhn ist seit 50 Jahren auf dem Fluss unterwegs. Er ist einer der letzten drei Rheinfischer im Vollerwerb. Ein aussterbender Beruf, doch die Kuhns halten ihn weiter am Leben. Gemeinsam mit seinen Söhnen Lars und Hannes fährt Götz Kuhn jeden Morgen zum Fischfang auf den Strom, irgendwann wollen die Söhne den Betrieb übernehmen: Sie fischen vor allem Zander, Hecht, Barsch oder Wels, ihre Reviere sind die Alt-Arme des Rheins. Bis zu 300 Kilogramm Rheinfisch holen die Kuhns an guten Tagen aus dem Netz. Dennoch – mit seinem Fischerboot ist Kuhn mittlerweile ein echter Exot – und mit Rheinromantik hat sein Job wahrlich nicht viel gemein.

    Die erleben die Kreuzfahrer im Mittelrheintal – zwischen Bingen und Bonn. Vorbei an romantischen Burgen und der sagenumwobenen Loreley verläuft das Flussbett durch den Rheingraben. Nicht umsonst zählt dieser Abschnitt zum UNESCO-Welterbe. An der Reling eines Flussdampfers genießt eine Touristenrunde um Anton Teckert die grandiose Aussicht. Gemeinsam mit seinen alten Studienfreunden hat der Hannoveraner eine mehrtägige Kreuzfahrt gebucht. Das Schiff bringt sie von Koblenz bis nach Rüdesheim – natürlich mit dem obligatorischen Besuch in der Drosselgasse.

    Nur wenige Rheinkilometer abwärts in Kaub sind Silke und Marion derweil auf dem Weg zu einem Abenteuer der ganz besonderen Art. Sie wollen den Rhein heute aus einer Perspektive kennenlernen, die kaum noch jemand erlebt: aus dem Wasser. Von dem mulmigen Gefühl zu Beginn lassen die beiden sich nicht abhalten. Zusammen mit etwa 20 anderen Teilnehmern der "Stromschwimmschule" von Dirk Melzer wagen sie ein Bad im Strom. Abseits der Fahrrinne und gut bewacht von Rettungsschwimmern der DLRG lassen sie sich drei Kilometer von der Kraft des Rheins forttragen.

    In Europa gibt es keinen Fluss, der wirtschaftlich intensiver genutzt wird als der Rhein. Weit über 150 Millionen Tonnen Güter werden pro Jahr über den Fluss transportiert. Einer der wichtigsten Umschlagplätze am Strom ist der Hafen in Duisburg, Europas größter Binnenhafen. Die "ZDF.reportage" schaut hinter die Kulissen des Hafens, von dem täglich Waren in alle Welt verteilt werden – per Lkw, per Bahn. Und gerade der Binnenschifffahrt kommt ein wesentlicher Part zu: Hunderte Schiffe werden pro Tag gelöscht und mit neuer Ladung auf die Reise geschickt.

    Auf einem von ihnen führt Svenja Bade Kommando. Mit 21 Jahren machte sie das große Rheinpatent, den Führerschein für Binnenschiffer, und ist seit einem Jahr Schiffsführerin auf der "MS Schwelger". In einem männerdominierten Beruf oft nicht leicht, aber die junge Frau hat gelernt, sich zu behaupten. Trotz Zwei-Wochen-Schichten an Bord fernab der Heimat hat Svenja Bade ihren Traumberuf gefunden.

    Jagd aufs Unwetter

    Sonntag, 22. Oktober 2017, 18.00 Uhr, ZDF

    ZDF.reportage: Jagd aufs Unwetter
    Die Stormchaser

    Film von Sven Markmann

    Produktion: ZDFdigital
    Redaktion: Christian Wilk
    Länge: ca. 30 Minuten

    Unwetter über Deutschland – das bedeutet: Einsatz für die Sturmjäger. Eine kleine Gruppe verfolgt mit Kameras das miese Wetter. Ihr Ziel: spektakuläre Fotos von Wolken, Blitzen und Tornados.

    Über spezielle Apps haben die Jäger die Wetterlage ständig im Blick. Sie wissen so meist schon 48 Stunden vorher, in welchem Gebiet interessante Wetterlagen zu erwarten sein werden. Dann fahren sie raus und melden ihre Beobachtungen auch an den Wetterdienst.

    Ein nicht ganz ungefährliches Hobby: Ihr bislang krassester Einsatz war das Pfingst-Unwetter 2014. Die Schäden, die Gewittersturm "Ela" mit seinen gewaltigen Orkanböen vor allem im Ruhrgebiet angerichtet hat, beliefen sich auf 650 Millionen Euro.

    Die Trophäe der Stormchaser wäre ein Foto eines in Deutschland selten vorkommenden Wirbelsturms – dem Tornado. Etwa 50 Tornados werden jährlich in Deutschland registriert. Ein besonders verheerendes Exemplar hat die mecklenburg-vorpommersche Kleinstadt Bützow 2015 mit voller Wucht getroffen. Die Stürme sind nicht nur faszinierend, sondern zerstören mitunter ganze Straßenzüge – die Schäden gehen in die Milliarden.

    Die "ZDF.reportage" besucht Menschen, deren Häuser vom Sturm zerstört wurden.

    Der Kampf gegen Einbrecher

    Sonntag, 29. Oktober 2017, 18.00 Uhr, ZDF

    ZDF.reportage: Aufgehebelt und ausgeraubt
    Der Kampf gegen Einbrecher

    Film von Claus Wischmann

    Produktion: Berlin Producer
    Redaktion: Heike Schnaar
    Länge: ca. 30 Minuten

    Deutschlandweit wird etwa 450-mal am Tag eingebrochen. Die Zahlen steigen von Jahr zu Jahr. Besonders in der dunklen Jahreszeit werden ganze Straßenzüge von Einbrechern heimgesucht.

    Der Gesamtschaden durch Einbrüche beträgt bundesweit über 500 Millionen Euro pro Jahr. Auch Hausbesitzer Peter Rohde in Herborn wurde Oper von Einbrechern – und das schon zum dritten Mal. Diesmal haben die Täter Goldbarren im Wert von 2000 Euro mitgehen lassen.

    Jetzt holt sich Rohde fachlichen Rat, um sein Haus endlich einbruchsicher zu machen. Kripo-Berater Michael Michel hat über 1000 Einbrüche aufgenommen, er weiß genau, wo die Schwachstellen im Haus von Peter Rohde zu finden sind. Wichtiges Kriterium für die Täter: Sie wollen ihrer Arbeit ungestört nachgehen und suchen nach Anzeichen für die Abwesenheit von Mietern und Hausbesitzern.

    Ein Sicherheitsexperte zeigt Peter Rohde, wie einfach und schnell gängige Fenster und Türen zu überwinden sind. Um ein Haus oder eine Wohnung bestmöglich gegen Einbruch zu sichern, raten Experten dazu, unbedingt auf mechanische Sicherungen zu achten.

    Beim Landeskriminalamt in Nordrhein-Westfalen arbeitet eine Sonderkommission daran, die Zukunft vorherzusagen. In dem Pilotprojekt "Skala" versuchen Felix Bode und seine Kollegen herauszubekommen, wo und wann die Wahrscheinlichkeit für zukünftige Einbrüche besonders hoch ist. Sie wissen, Tatorte haben eine ansteckende Wirkung. Die errechneten Daten werden an die Streifen-Polizisten vor Ort weitergeleitet.

    Die "ZDF.reportage" begleitet die Beamten auf ihrer Streife und zeigt auf, welche Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch helfen und was die Aufrüstung im Kampf gegen die Einbrecher kostet.

    Infos zur "ZDF.reportage"

    Die "ZDF.reportage" berichtet immer sonntags, 18.00 Uhr, aus der Alltagswirklichkeit der Zuschauer. Sie greift Themen auf, die aktuell und brisant sind und setzt sie spannend und emotional um. Dabei erzählt die "ZDF.reportage" immer aus der Perspektive der Betroffenen, von Menschen, ihren Lebenswegen und Schicksalen, ihren Konflikten, ihren Hoffnungen und Träumen. Die meisten Reportagen spielen in Deutschland, bei Auslandsthemen ist stets ein deutscher Bezug vorhanden. 

    Die Redaktion der "ZDF.reportage" wird geleitet von Heike Schnaar.

    Fotohinweis

    Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfreportage 

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