Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?

ZDFzeit zu Zuflucht und Ansturm

Die Flüchtlingskrise bestimmt weiterhin die Schlagzeilen. Die Frage, wie Deutschland den jüngsten Zustrom an notleidenden Menschen verkraften kann, wird politisch und gesellschaftlich intensiv diskutiert. Neben der aktuellen Berichterstattung widmet sich das ZDF dem Thema auch in Dokumentationen und Reportagen. Wie Deutschland den "großen Ansturm und die Folgen" verträgt, dem geht die "ZDFzeit" im November in zwei Dokumentationen nach.

  • ZDF, Dienstag, 10. November 2015, 20.15 Uhr

    Texte

    Von der Willkommenskultur zu den Integrationsaufgaben

    Nah dran an den Menschen sein, zugleich aber auch die politischen Diskussionsprozesse abbilden: Die Situation der Flüchtlinge in Deutschland und Europa ist derzeit das quantitativ und qualitativ stärkste Thema in der ZDF-Berichterstattung. In über 500 Beiträgen haben die aktuellen Sendungen des Zweiten in den zurückliegenden vier Monaten die verschiedenen Aspekte der Flüchtlingsbewegungen beleuchtet – mit Empathie für die Menschen, die alles verloren haben, aber auch mit dem analysierenden Blick darauf, was dies für die aufnehmenden Länder und die einheimische Bevölkerung bedeutet. Der Weg von der Willkommenskultur zu den anstehenden Integrationsaufgaben prägt das Nachrichten- und Informationsprogramm weiter. Täglich in den aktuellen Sendungen, aber auch in großen Dokumentationen zu den drängendsten Fragen – wie etwa in der "ZDFzeit" am Dienstag, 10 November 2015, 20.15 Uhr: "Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland? Der große Ansturm und die Folgen". Zwei Tage zuvor, am Sonntag, 8. November 2015, 18.00 Uhr, beleuchtet die "ZDF.reportage" den Alltag in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Ingelheim. Und am Dienstag, 24. November 2015, 20.15 Uhr widmet sich die "ZDFzeit" mit Blick auf die hinzukommenden Flüchtlinge der Frage: "Wie viel Islam verträgt Deutschland?".

    Sendetermine der Dokumentationen und Reportagen

    Sonntag, 1. November 2015, 18.00 Uhr, ZDF
    Flüchtlinge: Willkommen oder unerwünscht?
    Alltag in der Erstaufnahme Ingelheim

    Film von Ulrike Eichin und Bernd Mosebach
    Redaktion: Rita Stingl

    Sonntag, 8. November 2015, 18.00 Uhr, ZDF
    Flüchtlinge: Willkommen oder unerwünscht?

    Dienstag, 10. November 2015, 20.15 Uhr, ZDF
    ZDFzeit: Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?
    Der große Ansturm und die Folgen

    Film von Mona Botros, Gesine Müller und Utta Seidenspinner
    Redaktion: Udo Frank 

    Dienstag, 24. November 20.15 Uhr, ZDF
    ZDFzeit: Wie viel Islam verträgt Deutschland?
    Film von Annette Heinrich, Candan Six-Sasmaz und Robert Wortmann
    Redaktion: Udo Frank

    Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?

    Deutschland steht vor der größten Herausforderung seit der Einheit. "Wir schaffen das", der Satz von Angela Merkel hat Bewunderung und Irritation geweckt. Schaffen wir das wirklich?

    Die Sendung zeigt, wie tiefgreifend der Sommer der Flüchtlinge Deutschland verändert hat. Was ist zu tun, damit Versorgung und Integration von Hunderttausenden nicht nur logistisch gelingen, sondern auch gesellschaftlich akzeptiert werden?

    Bis zu eine Million Flüchtlinge werden 2015 nach Deutschland kommen,so die Einschätzung des Bundesinnenministeriums. Es ist ein gewaltiger Sprung. Im Mai kalkulierte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) noch mit 450 000 Asylanträgen bis zum Jahresende. Schon das wäre ein Rekord gewesen. "Die Entwicklung ist eine Herausforderung für uns alle", sagt Innenminister Thomas de Maizière (CDU). "Wir sind alle gefordert. Überfordert ist Deutschland mit dieser Entwicklung nicht."

    Aber stimmt das auch? Es ist eine Frage, die viele Bundesbürger bewegt. Weil sie verunsichert sind, wenn in ihrer Nachbarschaft Flüchtlingsunterkünfte entstehen. Weil sie sich um ihre Sicherheit sorgen, weil sie das Gefühl haben, dass Deutschland zum Zufluchtsort von Menschen wird, die nicht vor Krieg und Lebensgefahr fliehen, sondern "nur" vor Armut.  

    Auf der anderen Seite allerdings stehen Tausende, die mit Hilfsbereitschaft und Engagement ein neues Bild von Deutschland in die Welt senden, die Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen, die darauf hoffen, dass die Zuwanderung am Ende für die gesamte Gesellschaft Vorteile bringt: demografisch, finanziell und kulturell. Die Sendung prüft Chancen und Gefahren der neuen Situation – mit namhaften internationalen Experten, Befürwortern und Gegnern verstärkter Zuwanderung – und mit bewegenden Reportagen von Betroffenen.

    "Viele stoßen an ihre Grenzen" – Interview mit Filmautorin Mona Botros

    Nimmt Ihre Dokumentation das in den Blick, was nach den Wochen der Willkommenskultur nun auf Deutschland zukommt?

    Unser Film blickt etwas eingehender auf die Republik in sehr bewegten Zeiten: Was macht der Zustrom an Flüchtlingen mit Deutschland, wie wirkt sich das aus auf die Gesellschaft, auf die Wirtschaft, auf das Zusammenleben insgesamt? Wir greifen dabei die Aspekte heraus, die in der aktuellen Berichterstattung bislang weniger im Vordergrund standen, beleuchten mit repräsentativen Umfragen die Meinung der Menschen in Deutschland und stellen Zusammenhänge zu historischen Migrationsbewegungen in Deutschland dar. Für unseren Blick auf die aktuellen Geschehnisse haben wir Menschen aus den Berufsgruppen begleitet, für die mit der Flüchtlingswelle eine immense Herausforderung entstanden ist – Lehrer, Ärzte oder etwa die Polizei, die sich um die Sicherheitsmaßnahmen zu kümmern hat. Zudem haben wir auch mit einer Security-Firma gedreht, die in einer Flüchtlingsunterkunft in Karlsruhe rund um die Uhr für die Sicherheit sorgt.

    Tumulte haben Sie dabei auch mit der Kamera eingefangen?

    Wir haben auf dem LAGeSo-Gelände gedreht, der Anlaufstelle für Flüchtlinge in Berlin-Moabit, als zufällig dort die Situation eskalierte. Zwei Flüchtlinge drohten, aus dem zehnten Stock zu springen, wenn sie nicht sofort ihre Registrierungspapiere erhalten würden. Polizei und Feuerwehr rückten an, die Atmosphäre war sehr aufgeheizt. Auch sonst war viel Unmut wahrzunehmen, weil viele sich nicht fair behandelt fühlten. Es scheint ein sehr starkes nationales Zugehörigkeitsgefühl unter den Flüchtlingen zu herrschen. Sie schauen genau hin, wie ihre Landsleute behandelt werden und ziehen Vergleiche zu den Angehörigen anderer Nationen. Wer bekommt seine Papiere zuerst, wer muss länger auf eine Leistung warten – sei es ein Platz im Bus oder ein Platz in einer Unterkunft? In dieser Hinsicht sind viele Sensibilitäten im Spiel.

    Sie haben auch in der Ferienregion Sasbachwalden im Schwarzwald gedreht ein Kontrastprogramm zu Berlin?

    In Sasbachwalden konnten wir drehen, wie sich innerhalb von drei Tagen ein leerstehendes Hotel in eine Unterkunft für dreihundert Flüchtlinge verwandelte. Und wir waren auch dabei, als die neuen Gäste dort einzogen. Die Informationsveranstaltung für die Anwohner fand fünf Tage nach dem Einzug statt. Dort haben wir die Sorgen der Dorfbewohner dokumentieren können. Angesichts von nunmehr 700 Flüchtlingen und 2.500 Bewohnern befürchten die Einheimischen, dass sich ihr Dorf grundlegend verändern wird.

    Richtet Ihre Doku auch den Blick auf die vielen freiwilligen Helfer, die nach den Willkommenswochen nun möglicherweise nicht mehr durchgängig Feuer und Flamme sind?

    Aus vielen Interviews, die wir geführt haben, ist herauszuhören, dass die Helfer an ihre Grenzen stoßen. Beschwert hat sich jedoch keiner. Im Gegenteil, wir trafen auf viele engagierte Menschen, die die gewaltige Aufgabe mit Mut und einer Portion Humor angehen. Als Team haben wir uns zum Ziel gesetzt, auf die neuesten Entwicklungen in der Flüchtlingskrise zu schauen. So durfte meine Kollegin Gesine Müller als erste Journalistin in der Einrichtung für Balkanflüchtlinge im bayerischen Ingolstadt drehen. Dabei dokumentierte sie die schnellere und gezieltere Bearbeitung der Asylanträge aus den Westbalkanstaaten und begleitete eine Abschiebung von über 100 abgelehnten Asylbewerbern aus den Balkanstaaten, die mit dem Flugzeug ab München das Land verlassen mussten. Meine Kollegin Utta Seidenspinner begab sich in Baden-Württemberg auf die Spuren eines mutmaßlichen IS-Terrorhelfers, der sich mit gefälschten Papieren als Flüchtling ausgab und monatelang in einer Unterkunft in Ludwigshafen untergetaucht war, bevor er durch seine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken ins Visier der Ermittler geriet. Eine spannende Geschichte, die aufzeigt, wie wichtig es ist, dass wir wissen, wer zu uns kommt.

    Was sagen denn die Experten, mit denen Sie gesprochen haben: Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?

    Sie geben vor allem den Hinweis darauf, dass für die Antwort auf diese Frage vor allem folgendes Kriterium entscheidend ist: Kann man die Hinzukommenden integrieren, sind die verschiedenen Kulturen und Religionen wirklich zusammenzubringen? Von dem Ökonomen und Migrationsforscher Mathias Czaika von der Universität Oxford erfuhren wir zum Beispiel Folgendes: Je schneller der Status eines Flüchtlings geklärt ist und die Integrationsarbeit in Bezug auf Sprache und Job beginnen kann, desto schneller kann die Wirtschaft von dem Arbeitspotential profitieren. Erst dann wechselt der Asylsuchende von jemanden, den die Gesellschaft finanziell unterstützt, zu jemanden, der sich selbst versorgt und der in die Sozialsysteme einzahlt. Aus diesem Grund ist die schnellere Bearbeitung der Asylanträge und die frühe Erfassung der Qualifikation überaus wichtig. Aber in unserem Film blicken wir auch in die jüngere Vergangenheit, in der Deutschland ja bereits Flüchtlingsströme zu integrieren hatte – in den 1990er Jahren Russlanddeutsche und Balkanflüchtlinge. Ulrich Weber, Personalvorstand der Deutschen Bahn, bei der gerade ein Arbeitsprojekt speziell für Flüchtlinge entwickelt wird, bringt es so auf den Punkt: Es ist eine wichtige Aufgabe, die mit Sprachlehrer, Ausbilder Vorgesetzte und Sozialarbeiter "so aufwändig ist, wie sie klingt".

    Und was hat Sie bei den Dreharbeiten besonders beeindruckt?

    Wir konnten mehrere Flüchtlinge porträtieren, die angefangen haben, Deutsch zu lernen und beruflich oder von der Ausbildung her gerade in ihr neues Leben starten. Wie positiv sie in die Zukunft schauen, mit welchem Willen sie es schaffen wollen, das ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft.

    Mit Mona Botros sprach Thomas Hagedorn.

    Flüchtlinge: Willkommen oder unerwünscht

    Seit Monaten suchen täglich Tausende Zuflucht in Deutschland. Das hat unser Land verändert. Der Film bildet aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Realität dieser Flüchtlingskrise ab.

    Es geht um Hoffnung und Enttäuschung, Hilfen und Belastungsgrenzen. Mitleid, Engagement, Verständnis, aber auch um Ängste und Ablehnung. Wird die Hilfsbereitschaft bleiben, das "Wir schaffen das" der Augusttage? Oder wird die Stimmung ins Gegenteil kippen.

    Werden Populisten und Fremdenfeinde am Ende auftrumpfen? Entscheidend wird sein, ob es gelingt, die Situation in geordnete Bahnen zu lenken und ob wir als Gesellschaft es langfristig schaffen, aus Asylberechtigten integrierte Bürger zu machen. 

    In der Reihe "Flüchtlinge: Willkommen oder unerwünscht?" beobachtet die "ZDF.reportage" Alteingesessene und Neuankömmlinge in konkreten Situationen und zeigt ihren Umgang mit dieser großen und unvorhergesehenen Herausforderung. In verschiedenen Regionen Deutschlands widmet sich die Reportage-Reihe den Problemen, immer nah an den Menschen: den Helfern, Nachbarn, Verantwortlichen und Flüchtigen.

    In weiteren Folgen kommen die Probleme kleiner ländlicher Gemeinden zur Sprache. Diese müssen oft plötzlich mit einer großen Zahl Fremder umgehen, sie versorgen und integrieren. Es wird im Weiteren um die Herausforderung für unser Gesundheitssystem gehen. Auch die Belastung für Polizei und Behörden wird ein Schwerpunkt sein.

    ZDFzeit: Wie viel Islam verträgt Deutschland? 

    In Deutschland werden in 35 Jahren geschätzt sieben Millionen Muslime leben. Deutschland steht damit vor großen sozialen Veränderungen. Die Angst vor einer Islamisierung ist groß.

    Die vielen Flüchtlinge, die gerade nach Deutschland kommen, geben solchen Ängsten Auftrieb. "ZDFzeit" fragt: Wie viel Islam verträgt Deutschland? Mit ungewöhnlichen Experimenten und spannenden Reportagen werden die Stimmungen im Land ergründet und Fakten genannt.

    Umfragen zeigen, dass die Hälfte der deutschen Bevölkerung Angst vor dem Islam hat. Viele treibt die Sorge um, was sich hinter den Moscheemauern tut. Wie kann man verhindern, dass sich junge Menschen radikalisieren? Passen Koran und Grundgesetz zusammen? Wie gut funktioniert eigentlich Integration hierzulande – gerade auch angesichts der vielen Flüchtlinge, die zurzeit nach Deutschland kommen?

    "ZDFzeit" dokumentiert, wie Bürger auf das Ansinnen reagieren, wenn in ihrer Nachbarschaft eine Moschee gebaut werden soll. Gezeigt wird außerdem der Selbstversuch eines jungen Deutschen, der sich über mehrere Monate einer muslimischen Gemeinde angeschlossen hat. Er will herausfinden, ob er lieber den Glaubenssätzen des Koran oder denen der Bibel folgen möchte.

    Die Dokumentation blickt auch auf die Seite der Muslime. Und zeigt, ob und wie sich ihr religiös bestimmtes Leben mit westlicher Lebensart in Einklang bringen lässt. So berichten Muslime, die in Deutschland leben, wie wichtig der Glaube für sie ist und ob dieser mit den Wertvorstellungen einer westlichen Gesellschaft überhaupt in Einklang zu bringen ist.

    Die Dokumentation zeigt die Konflikte, in denen sich junge Muslime befinden, wenn sie einerseits ihrer Religion treu bleiben und andererseits gemeinsam mit ihren nicht-muslimischen Freunden feiern wollen. "ZDFzeit" fragt: Ist das Kopftuch für muslimische Frauen ein Symbol der Unterdrückung, und warum hat der radikale Islam auf junge Leute so eine große Anziehungskraft?

    Biografische Angaben zu den Filmautoren

    Die Autorinnen der "ZDFzeit"-Doku "Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?"

    Mona Botros arbeitet als Journalistin und Filmemacherin in Deutschland und Kalifornien. Für das ZDF hat sie zuletzt die Dokumentation "Drohnenkrieg – Tod aus der Luft" realisiert, die am 27. Juli 2015 erstmals gesendet wurde. Ebenfalls für das ZDF drehte sie die als "beste Dokumentation" für den Deutschen Fernsehpreis nominierte "Todesfahrt des ICE 884". Mona Botros begann ihre journalistische Laufbahn in den 1990er Jahren, nachdem sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover als Diplom-Journalistin mit Schwerpunkt "Naturwissenschaften, Medizin und Technik" ausgebildet wurde. Sie arbeitete anschließend als Autorin für "Spiegel TV-Reportage" und "Spiegel TV-Magazin". Zuvor hatte sie 1983 an der Dalhousie University im kanadischen Halifax ihren Bachelor of Science in Geologie und 1986 auf der University of Washington im US-amerikanischen Seattle ihren Master of Science in geologischer Ozeanographie erworben.

    Gesine Müller ist seit 2000 als Redakteurin bei Spiegel TV und Autorin zahlreicher Dokumentationen und Reportagen unter anderem für das ZDF tätig. Für die "ZDFzeit" hat sie zuletzt an der Dokumentation "Wie gut sind unsere Lehrer?" mitgewirkt und realisierte zusammen mit "ZDFzoom"-Autor Ron Boese die Dokumentation "Die Schlecker-Story –Karriere, Kosmetik, Konkurs."

    Utta Seidenspinner ist seit 2013 als freie Filmautorin unter anderem für "ZDFzeit" und "ZDFzoom" tätig. Zuvor war sie elf Jahre lang Autorin und Redakteurin bei Spiegel TV. Utta Seidenspinner studierte und arbeitete in den 1990er Jahren in New York unter anderem für ARD und Spiegel TV. Sie realisierte Magazinbeiträge, Dokumentarfilme, Reportagen und Artikel unter anderem über die Rassenunruhen in Los Angeles, Bill Clintons Wahlkampf, und die Olympischen Spiele in Atlanta. Nach ihrer Rückkehr 1998 moderierte sie eine aktuelle Nachrichtensendung bei Sat.1 und war Reporterin für Focus-TV tätig.

    Autorin und Autor der "ZDF.reportage"

    Ulrike Eichin produziert seit 1985 im ZDF-Landesstudio Rheinland-Pfalz Beiträge für alle aktuellen Sendungen des ZDF. Die Diplom-Psychologin wurde 2007 mit dem Mainzer Journalistenpreis für ihre Dokumentation "Der Fall: Der Doppelmord von Flonheim" ausgezeichnet.

    Bernd Mosebach leitet seit April 2010 das ZDF-Landesstudio Rheinland-Pfalz. Seit 1996 arbeitet er für das ZDF, zunächst als Reporter im Landesstudio Mecklenburg-Vorpommern. Von 1997 bis 2000 war er als Redakteur und Reporter in der ZDF-Hauptredaktion Innenpolitik für die Berichterstattung über aktuelle Ereignisse, Parteitage und Wahlen zuständig und realisierte daneben rund 40 längere Reportagen, Porträts und Dokumentationen.

    Infos zur "ZDFzeit"

    Auf dem Sendeplatz "ZDFzeit" sind am Dienstag um 20.15 Uhr große Primetime-Dokumentationen zu sehen. Neben investigativen, politischen und historischen Filmen werden dort auch verbrauchernahe Themen präsentiert wie etwa in der Testreihe mit Nelson Müller. "ZDFzeit" bietet seit Januar 2012 jährlich rund 35 Produktionen auf dem Sendeplatz am Dienstagabend. 

    Die "ZDFzeit"-Redaktion leitet seit dem 1. Oktober 2015 Ursula Schmidt.

    Infos zur "ZDF.reportage"

    Die "ZDF.reportage" berichtet immer sonntags, 18.00 Uhr, aus der Alltagswirklichkeit der Zuschauer. Sie greift Themen auf, die aktuell und brisant sind und setzt sie spannend und emotional um. Dabei erzählt die "ZDF.reportage" immer aus der Perspektive der Betroffenen, von Menschen, ihren Lebenswegen und Schicksalen, ihren Konflikten, ihren Hoffnungen und Träumen. Die meisten Reportagen spielen in Deutschland, bei Auslandsthemen ist stets ein deutscher Bezug vorhanden.

    Fotohinweis und Impressum

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