Find me in Paris. Copyright: ZDF/Cottonwood Media
Find me in Paris. Copyright: ZDF/Cottonwood Media

ZDF für KiKA - Programmhighlights 2018

Im Herbst und Winter 2018 präsentiert das ZDF im Kinderkanal von ARD und ZDF die internationalen Fantasy-Serien "Find me in Paris" und "Club der magischen Dinge" sowie "Fannys Reise" und "Chika, die Hündin im Ghetto" als Programme anlässlich des 80. Jahrestags der Reichspogromnacht.

Video 1: Trailer "Find me in Paris"

Video 2: Trailer "Club der magischen Dinge"

Video 3: "Die Sportmacher" - Moderatorin Susanne

Video 4: "Die Sportmacher" - Moderator Stefan

Video 5: "Die Sportmacher" - Moderatorin Laura

Video 6: "Fannys Reise" - Fanny Bel-Ami im "logo!"-Interview

  • KIKA,

Texte

Find me in Paris - Tanz durch die Zeit

Ab 12. November 2018, 20.10 Uhr, Montag bis Donnerstag in Doppelfolgen bei KiKA
Ab 11. November 2018, 7.45 Uhr, sonntags in Doppelfolgen im ZDF

Tanzserie mit Fantasy-Elementen
Frankreich 2017

Buch   Jill Girling und Lori Mather
RegieMatt Bloom, RT! (Randall Thorne)
ProduzentenDavid Michel, Zoé Carrera Allaix, Cécile Lauritano
Ausführende ProduzentenLeila Smith, Pascal Breton, Nicole Keeb, Arne Lohmann
ProduktionCottonwood Media, ZDF und ZDF Enterprises
RedaktionFrauke Bräuner
Länge26 Folgen à 25 Minuten

 

Die Rollen und ihre Darsteller

Lena Grisky   Jessica Lord
Ines Le BretonEubha Akilade
Thea RaphaelHannah Dodd
Max AlvarezRory J. Saper
Dash KhanHiran Abeysekera
Jeff ChaseCastle Rock Peters
Henri DuquetChristy O'Donnell
FrankSeán Óg Cairns
PinkyLawrence Walker
CliveLuca Varsalona
OscarJavone Prince
Victor DuquetIngo Brosch
Madame Carré Katherine Erhardy

Die russische Prinzessin Lena, eigentlich Helena Grisky, lebt im Paris des Jahres 1905 und macht eine Ausbildung an der Ballettschule der Pariser Oper. Sie ist eine begnadete und leidenschaftliche Tanzschülerin und hat eine glänzende Karriere vor sich. Kurz nach einem entscheidenden Auftritt erfährt Lena, dass ihre Eltern sie mit zurück nach Russland nehmen wollen. Außerdem soll sie das Tanzen für immer aufgeben. Lena beschließt, gemeinsam mit ihrem Freund Henri fortzulaufen. Auf dieser Flucht geschieht etwas Unglaubliches: Lena wird scheinbar unwiederbringlich in das Jahr 2018 katapultiert und muss von nun an ihren Weg zur Tänzerin in einer für sie völlig fremden Umgebung meistern. Die moderne Welt birgt unendlich viele Überraschungen für Lena. Glücklicherweise findet sie in Ines, die sich vom ersten Tag an um sie kümmert, eine sehr gute Freundin. Durch Ines wird Lena in eine Clique von Freunden aufgenommen, die neben dem klassischen Ballett heimlich andere Tanzstile einstudieren. Bald darf sie in der geheimen Underground-Tanzgruppe von Max mittanzen, und aus ihrer anfänglichen bloßen Bewunderung für diesen coolen und begabten Tänzer wird bald mehr. Da tauchen plötzlich Zeichen aus der alten Welt auf, die helfen Lena, das Geheimnis ihrer Zeitreise nach und nach zu entschlüsseln. Doch gibt es wirklich einen Weg zurück in die Vergangenheit und vor allem: Will Lena überhaupt noch in ihr altes Leben?

Die Serie, die Tanz und Fantasy miteinander verknüpft, wurde an historischen Schauplätzen in Paris gedreht, mit der berühmten Opéra Garnier im Mittelpunkt. Alle Folgen sind auf zdftivi.de und in der ZDFtivi-App abrufbar. Die Online-Seiten zu "Find me in Paris" auf zdftivi.de bieten einen 360°-Blick über Paris, gefilmt vom Dach der Opéra Garnier. Über den Dächern von Paris begrüßen die Hauptfiguren der Serie die User im exklusiven 360°-Modul und stellen sich in ihren Rollen vor. Der User kann sich zusätzliche Videos zu den Themen Tanzen, Zeitreise und Freundschaft anschauen und Nachrichten für Lena und ihre Freunde hinterlassen. Im Rundumblick über Paris gibt es noch weitere Hotspots zu entdecken, wie etwa die fünf interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die Lena persönlich präsentiert.

Statement von Nicole Keeb

Nach dem weltweiten Erfolg von "Dance Academy", der deutsch-australischen ZDF-Koproduktion, wollen wir jetzt erneut das Thema Ballett aufnehmen und einem europäischen Klassiker neues Leben einhauchen. Diesmal war das Vorbild eine Schwarz-Weiß-Serie, die viele von uns während unserer Kindheit begleitet hat: "Die verbotene Tür" (Originaltitel: L'âge heureux), eine französische Serie aus dem Jahr 1966, nach der Buchvorlage von Odette Joyeux. Eine wunderbare Vorlage, die wir für die Zuschauer im 21. Jahrhundert modernisieren wollten. Wir nahmen also Kontakt auf zu unseren französischen Kollegen und überlegten, wie wir den Zauber dieses Stoffes in die heutige Zeit übertragen können. Uns überzeugte das Team von Cottonwood mit der Idee, das Thema Ballett mit Zeitreise zu verknüpfen. "Zurück in die Zukunft" meets "Die verbotene Tür", das war das Denkmodell für die Autorinnen Jill Girling und Lori Mather: "Find me in Paris" war geboren. Die Idee die klassische Ballettserie mit einem fantastischen Zeitreise-Element zu verknüpfen, überzeugte auch die weltberühmte Opéra Garnier, die nur in sehr seltenen Ausnahmefällen eine Drehgenehmigung erteilt. Nur hier war es möglich, die Teile der Geschichte des Jahres 1905 spielen zu lassen, denn das Gebäude hat sich seitdem kaum verändert, und die Zeitlosigkeit des klassischen Balletts verbindet die beiden Handlungsstränge ganz organisch. Das war wesentlich für die dramaturgische und auch visuell motivierte Entscheidung, eine solche Serie zu produzieren. Es ging uns auch um einen europäischen Look, der sich von anderen Serien unterscheidet: Die Stadt Paris ist eine unserer Hauptdarstellerinnen. Ein Paris, das mit europäischen Augen gesehen wird und gleichzeitig Zuschauerinnen und Zuschauer in der ganzen Welt berühren möchte. "Find me in Paris" ist eine europäische Produktion, von Machern aus mehreren europäischen Ländern, aber mit dem Anspruch, Menschen in der ganzen Welt zu erreichen.       

Club der magischen Dinge

Ab 3. Dezember 2018, montags bis freitags, 15.00 Uhr

(Originaltitel: The Bureau of Magical Things)
Fantasy-Serie, Australien 2018

Buch   Mark Shirrefs und andere
RegieGrant Brown, Evan Clarry
ProduktionJonathan M. Shiff Productions
RedaktionFrauke Bräuner
Länge20 Folgen à 25 Minuten

 

Die Rollen und ihre Darsteller

Kyra   Kimie Tsukakoshi 
ImogenElizabeth Cullen
Professor MaxwellChristopher Sommers
LilyMia Milnes
Peter Jamie Carter
RuksyRainbow Wedell
DarraJulian Cullen

Die 16-jährige Kyra lebt das Leben eines ganz normalen Teenagers, bis eines Abends beim Joggen ein heller Lichtstrahl auftaucht und plötzlich ein altes Buch vor ihren Augen in der Luft schwebt. Als Kyra das Buch berührt, wird sie von magischer Energie durchflutet. Plötzlich kann sie Dinge sehen, von denen die Welt um sie herum erfüllt ist und die bislang unsichtbar waren. Kyra ist zu einem "Dreiling" geworden, einem Wesen zwischen Mensch, Fee und Elfe. Sie entdeckt, wie viele Feen und Elfen unerkannt unter den Menschen leben, und wird freundlich von dieser Gemeinschaft aufgenommen. Sie darf sogar am Unterricht für magische Kräfte von Professor Maxwell teilnehmen. Nur eine Elfe ist gar nicht glücklich über ihr Erscheinen und beginnt, Kyra und ihre neuen Kräfte zu bekämpfen.

Die Serie ist ein Projekt des Produzenten Jonathan M. Shiff ("H20 – Plötzlich Meerjungfrau" und "Mako – Einfach Meerjungfrau") in Koproduktion mit ZDF, ZDF Enterprises und Network Ten, Australien. Alle Folgen sind auf zdftivi.de und in der ZDFtivi-App abrufbar.

Die Sportmacher

Ab 25. Oktober 2018, donnerstags, 19.25 Uhr
Crossmediales Sportmagazin

Buch und Regie   Salim Butt, Dirk Nabersberg
Produktion Visual Bridges AG
Redaktion Klaus Wersin, Nina von Kettler
Länge30 Folgen à 25 Minuten
ModerationLaura Knöll, Susanne Schlüter und Stefan Bodemer

"Die Sportmacher" präsentiert die ganze Bandbreite von Sport, Spiel und Bewegung. Die Moderatoren Laura Knöll, Susanne Schlüter und Stefan Bodemer machen gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und prominenten Erwachsenen Sport in all seinen Facetten erlebbar – vom Spitzen- und Breitensport über E-Sports und exotische Sportarten bis hin zu Behinderten- und Fun-Sport. Ausgehend von ihren Persönlichkeiten, gehen die drei Sportmacher dabei sehr unterschiedlich an die Themen heran: Für Susanne steht bei allem der Spaß im Mittelpunkt, Stefan sucht die sportliche Herausforderung und Laura schaut gerne hinter die Kulissen von Sport, Wissenschaft und Technik. Durch den persönlichen Zugang über ihr eigenes Erleben wollen sie Lust machen auf Bewegung, Spiel und Spaß.

"Die Sportmacher" sind auch auf zdftivi.de und im ZDFtivi-YouTube-Kanal wöchentlich mit exklusiven Online-Inhalten aktiv. Darüber hinaus bietet das Format den Zuschauern und Usern die Möglichkeit, online zu interagieren und mitzuwirken.

Statement von Redaktionsleiterin Dorothee Herrmann, Klaus Wersin und Nina von Kettler
"Die Sportmacher" ist die Antwort auf das fehlende Sport-Angebot für die junge Zielgruppe in TV und Internet und geht ganz bewusst über eine sogenannte 1:0-Berichterstattung hinaus. Das neue Sportformat will unterhalten und informieren, aber auch Anregungen und Motivationshilfen für die eigenen sportlichen Aktivitäten bieten. Unser Ziel – und gleichzeitig die Herausforderung – ist es, die Vielfalt der Sportwelt abzubilden, um dadurch die Neugier und das Interesse der Kinder zu wecken. Von Downhill-Mountainbiken über Westernreiten, von Zehnkampf bis Bike-Polo, von Ballett bis Mülltonnen-Rennen – die "Sportmacher" Laura, Stefan und Susanne beschäftigen sich mit allem, was das Herz höher schlagen lässt. In Zeiten, in denen Bewegungsmangel unter Kindern und Jugendlichen ein massives Problem ist, sehen wir es als öffentlich-rechtlichen Auftrag, hier ein Angebot zu machen, das Kinder motiviert, selbst aktiv zu werden. Ganz bewusst setzten wir daher auch auf die plattformübergreifende Präsenz von "Die Sportmacher" sowohl im TV als auch im Netz – um die Zielgruppe dort abzuholen, wo sie sich "bewegt".

 

Die Moderatoren

Stefan Bodemer, 24 Jahre: Stefan hat sein Leben dem Sport verschrieben – als Fußballtalent ging es vom Sportgymnasium zur Sporthochschule, an der er Sportjournalismus studiert hat. Seine Leidenschaft gilt den Bällen – er brennt vor allem für Fußball, spielt aber auch gerne Basketball, Tennis oder American Football. Für "Die Sportmacher" stellt er sich den actionreichsten sportlichen Herausforderungen, begibt sich aber auch voller Begeisterung und Neugier in für ihn ungewohnte sportliche Gefilde wie Ballett oder Westernreiten.

Laura Knöll, 26 Jahre: Als Sportwissenschaftlerin schaut Laura hinter die Kulissen der Sportwelt, um herauszufinden, warum, was, wie genau funktioniert. Fragen stellen – und Antworten finden – ist ihre Leidenschaft. Dabei fasziniert sie die Wissenschaft und die Technik, die im Sport stecken, aber auch, was der Sport uns für den Alltag bringen kann. Selbst läuft, turnt und tanzt Laura gerne – und beim Seilspringen kann ihr keiner etwas vormachen.

Susanne Schlüter, 28 Jahre: Für Susanne heißt Sport vor allem eins: Spaß. Sie liebt die schrägen und ungewöhnlichen Sportarten und ist sich dabei für nichts zu schade. Ihr Motto: "Heiter scheitern!". Susanne ist ein großer Fitness-Fan, war eine Zeit lang begeisterte Kick-Thaiboxerin und spielt gerne Tischtennis. Sie hat Kulturwissenschaften studiert und ist beruflich neben "Die Sportmacher" als Moderatorin auf der Bühne zuhause.

Fannys Reise (Zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht) 

Freitag, 9. November 2018, 19.30 Uhr
Historisches Drama, Frankreich 2016

Buch   Lola Doillon, Anne Peyrègne, nach dem Buch "Le journal de Fanny" von Fanny Ben-Ami
RegieLola Doillon
KameraPierre Cottereau
SchnittValérie Deseine
Musik Sylvain Favre-Bulle, Gisèle Gérard-Tolini
ProduktionOrigami Films & Bee Films
Produzent Pierre Wallon
RedaktionJutta Trauer
Länge 86 Minuten

 

Die Rollen und ihre Darsteller

Fanny   Léonie Souchaud
ErikaFantine Harduin
GeorgetteJuliane Lepoureau
VictorRyan Brodie
Diane Anaïs Meiringer
RachelLou Lambrecht
MauriceIgor van Dessel
Madame FormanCécile de France
JeanStéphane De Groodt
MarieMalonn Lévana
JacquesLucien Khoury

Das historische Drama "Fannys Reise" basiert auf der bewegenden Fluchtgeschichte von Fanny Ben-Ami und weiteren jüdischen Kindern im Jahr 1943.

Die 13-jährige Fanny und ihre jüngeren Schwestern haben sich auf der Flucht vor den Nationalsozialisten in einem französischen Waisenhaus versteckt, einem der letzten Zufluchtsorte für jüdische Kinder. Doch die Deutschen rücken immer weiter vor, und das Kinderheim wird verraten. Für die Kinder gibt es nur noch eine einzige Überlebenschance: die Flucht in die Schweiz. Plötzlich auf sich allein gestellt, wird Fanny unfreiwillig zur Anführerin einer kleinen Gruppe Kinder. Auf dem lebensgefährlichen Weg quer durch Frankreich muss sie ihren ganzen Mut aufbringen, um sich und die anderen zu schützen. Trotz Angst, Entbehrungen und Heimweh gibt es auf der ungewissen Reise immer wieder auch Lachen, Abenteuer und schöne Begegnungen.

In leichtem Ton und atmosphärisch dicht zeigt der Film, was es bedeutet, wenn Kinder vor Kriegsgewalt flüchten müssen und greift damit ein hochaktuelles Thema auf. 2016 wurde "Fannys Reise" auf dem Internationalen Kinderfilmfestival Wien mit dem UNICEF-Preis und auf dem Internationalen Filmfest München mit dem Fritz-Gerlich-Filmpreis ausgezeichnet.

 

O-Ton von Fanny Ben-Ami aus dem "logo!-Beitrag" (siehe Video-Fenster oben):

"Dass wir flüchten, habe ich sehr gut verstanden, aber Angst hatte ich nicht. […] Die Kinder haben auf mich horchen müssen, so wie meine Schwestern. Das habe ich von den Kindern verlangt, und sie haben das gemacht."

Welcher Moment war der schlimmste während der Flucht?

"Als die Kinder gegessen haben, was ich verboten hatte. Da war ich sicher, die Kinder werden sterben. Es waren Beeren – man kann doch sterben von diesen Sachen. Als ich den Film gesehen habe, dachte ich: Das ist gut. Die Leute sollen wissen, wie die Kinder fliehen. Die Kinder sind Opfer dieser Kriege. Vielleicht lernt die Menschheit irgendetwas. Dafür ist der Film da."

Chika, die Hündin im Ghetto (Zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht) 

Samstag, 10. November 2018, 15.30 Uhr
Puppen-Stopptrick, Deutschland 2015

Regie und Design   Sandra Schießl, nach dem Buch von Batsheva Dagan
BuchadaptionCarmen Blazejewski
MusikHamburg Klezmer Band
ProduzentBjörn Magsig, Marion Heinßen (TRIKK 17)
AnimationRosanne Janssens, Mandy Müller, Oliver Throm
PuppenbauMarina Straub, Martin Molke, Hanna Habermann
RedaktionKatrin Pilz, Irene Wellershoff
Länge15 Minuten

Basierend auf einem Kinderbuch von Batsheva Dagan erzählt der Kurzfilm "Chika, die Hündin im Ghetto" kindgerecht die Geschichte einer wahren Begebenheit in einem jüdischen Ghetto zur Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Der fünfjährige Mikasch lebt mit seinen Eltern im Ghetto. Seine kleine Hündin Chika hilft ihm, sich trotz der Bedrohungen des Zweiten Weltkrieges und der Judenverfolgung als Kind zu entfalten. Als im letzten Kriegsjahr alle Hunde von den deutschen Besatzern eingezogen werden, muss sich auch Mikasch von Chika trennen. Der Deportation entkommen Mikasch und seine Eltern in einem Versteck. Die Sehnsucht nach Chika und der Glaube daran, sie eines Tages wiederzusehen, lassen Mikasch die schwere Zeit im Versteck überstehen. Die beiden finden nach Kriegsende tatsächlich wieder zueinander.

Der 15-minütige Kurzfilm im Puppenstopptrickverfahren wurde auf über 80 Filmfestivals weltweit gezeigt und hat bereits über 30 Preise gewonnen. Die Filmbewertungsstelle hat ihm das Prädikat "besonders wertvoll" verliehen. Ganz bewusst behandeln die Geschichte und der Film "Chika, die Hündin im Ghetto" die Verbrechen des Nationalsozialismus. Die Buchautorin und Kinderpsychologin Batsheva Dagan ist Shoa-Überlebende und reist noch immer regelmäßig nach Deutschland, um vor allem mit Kindern über ihre Erlebnisse zu reden. Sie selbst kommt auch im Prolog des Films zu Wort. Der Kurzfilm ist auf zdftivi.de und in der ZDFtivi-App abrufbar.

 

Statement von Regisseurin Sandra Schießl

Kinder und Krieg – diese Worte nebeneinanderzustellen, ist unerträglich. Und doch ist auch für Kinder die Welt voller schrecklicher Nachrichten und Geschehnisse, ob wir das wollen oder nicht. Es ist eine unsagbar wichtige Aufgabe, die Kinder mit diesen Erfahrungen nicht allein zu lassen und ihnen bei der Einordnung und Verarbeitung zur Seite zu stehen. Dies muss auf Augenhöhe und äußerst sensibel geschehen. Über die Emotionalität eines Trickfilms habe ich die Möglichkeit, die Kinder direkt anzusprechen und sie etwas grundsätzlich erfahren zu lassen. Gleichzeitig ist durch den Abstraktionsgrad des Designs eine Distanz gewährt, die klarmacht, dass eine Geschichte erzählt wird. Genau das möchten wir mit diesem Film tun: die Geschichte kindgerecht erzählen. Und hoffentlich damit ein Gespräch eröffnen.

Die Holocaust-Überlebende Batsheva Dagan hat für ihre eigene Arbeit als Kinderpsychologin ein Kinderbuch geschrieben, das die Vorlage zu unserem Film ist. Ich hatte lange Zeit beim Nachdenken über das Design des Filmes nur düstere graue Wochenschaubilder vor Augen, völlig ungeeignet, Kindern die Geschichte von Mikasch und Chika emotional nahezubringen. Die Idee, die Filmwelt aus historischen Gegenständen zu bauen, hat für uns dann die Aufgabe erfüllt, einen ganz direkten, haptischen Bezug zur Kriegszeit herzustellen, und ist zugleich sehr symbolträchtig. Der Film fungiert wie ein Suchbild, in dem der Bürgersteig aus Büchern und der große alte Koffer, in dem Mikaschs Familie wohnt, einen Anreiz geben können, mit Kindern auch tiefergehend in das Gespräch über die Kriegszeit einzusteigen. Doch vor allem sollen die Zuschauer über die ausdrucksstarken Gesichter unserer Figuren ein Gefühl dafür bekommen, wie schlimm und ungerecht es damals zuging – ohne Schock oder Angst, denn das war Batsheva Dagan immer das wichtigste Anliegen: Es gibt Hoffnung und daher eben auch ein Happy End.

Weitere Highlights 2018

Ab 8. Oktober 2018, montags bis freitags, 12.55 Uhr

Käpt'n Flinn und die Dino-Piraten     

Animationsserie, Australien 2017

 

Buch   Rachel Spratt und andere
RegieGreg Ingram
ProduktionSRL Productions
RedaktionTatjana Röber
Länge52 Folgen à 11 Minuten

 

Käpt'n Flinn und seine Mitstreiter Wilma, Tom und Ruby sind mit Leib und Seele Piraten. Auf ihrem Segelschiff  "Die Walnuss" durchkreuzen sie die Siebeneinhalb Meere. Die Route ist klar: Kurs auf das nächste Abenteuer. Wann immer jemand Hilfe braucht oder es ein Geheimnis zu lüften gilt, heißt es für die mutige Piratenschar: "Segel setzen und volle Kraft voraus!" Viel Mut brauchen sie auch, denn ihre ärgsten Widersacher sind raubeinig, raffgierig und riesengroß: Dino-Piraten. Die vier Riesenechsen sind stolz darauf, die bösesten Bösewichter der Siebeneinhalb Meere zu sein, und hecken immer etwas Hinterhältiges aus. Flinn und seine Crew sind Winzlinge im Vergleich zu den Dinosauriern, aber klein beigeben kommt für sie nie in Frage. Da muss man hart am Wind segeln, es braucht einen schlauen Plan, und ein Nachschlagen im Logbuch der Piratenfakten kann nützlich sein, um die Dino-Piraten auszumanövrieren. Mit Cleverness und Wagemut bestehen Flinn, Wilma, Tom und Ruby irrwitzige Abenteuer auf See und an Land. Sie steuern durch tosende Tornados und gefährliche Meerengen, nehmen es mit Meeresmonstern auf, gehen im Dschungel auf Schatzsuche und lassen sich selbst vom größten aller Riesen, Gigantosaurus, nicht den Wind aus den Segeln nehmen.

Die Serie, gespickt mit Verrücktheiten, Wortwitz und Slapstick, basiert auf den Büchern von Giles Andreae, illustriert von Russell Ayto.

 

Ab Samstag, 10. November 2018, 17.20 Uhr

Leider lustig

Dritte Staffel der Sketch-Comedy

Buch   Jochen Winter und andere
RegieSven Nagel, Marcel Behnke und andere
ProduktionWarner Bros. ITVP Deutschland GmbH
RedaktionCorinna Miagtchenkov
Länge10 Folgen à 25 Minuten

     

In der dritten Staffel der Sketch-Comedy "Leider lustig" können sich die Zuschauer wöchentlich wieder auf Marti Fischers verrückte Jam-Sessions mit prominenten Studiogästen wie den Lochis, Joeys Jungle, Julia Krüger oder Gil Ofarim und auf viele Promi-Parodien freuen. Marti Fischer ahmt diesmal unter anderem Jorge González, Florian Silbereisen, Elyas M'Barek, Robert Geiss, Super Mario und Mark Forster nach. Außerdem erzählt er in "Martis Märchenstunde" die beliebtesten Klassiker auf "Leider lustig"-Art neu, wie Hexe Klums Toprapunzel. Der Moderator stellt neue Selfie-Sportarten vor oder ist als Gollum der neue Schüler in einer Klasse. Neu im Cast dieser Staffel sind Lena Kupke und Mirella Precek. Die Schauspielerinnen und Comedians sind gemeinsam mit Marti Fischer in Sketchen wie "Jetzt wird's schräg" und in TV-Parodien zu sehen.

Alle Folgen sind in auf zdftivi.de und in der ZDFtivi-App abrufbar.

 

Ab Samstag 10. November 2018, täglich, 18.40 Uhr

INUI 2

Zweite Staffel der Animationsserie
Deutschland 2018

Buch   Robin Lyons, Andrew Offiler
RegieDietmar Kremer
ProduktionJEP Animation, Köln
RedaktionJörg von den Steinen
Länge26 Folgen à 7 Minuten

Inui ist ein kleines Inuit-Mädchen, das am kalten Nordpol lebt und jeden Tag mit seinen tierischen Polarfreunden spannende und lustige Dinge erlebt. Ausgangspunkt aller Abenteuer ist das kleine Iglu, das Inui sich selber ganz in der Nähe ihres eigentlichen Zuhauses gebaut hat. Von dort macht sie sich jeden Tag auf, um ihre sprechenden Tierfreunde zu treffen: Hubert, den schusseligen Elch, den manchmal brummigen, starken Bär Grumpel, die am liebsten Tee trinkende Pinguinlady Lissy, Seehund Sascha, der toll tauchen und jonglieren kann, die riesige Walfrau Wiebke, und all die anderen Bewohner des hohen Nordens. 

 

Ab 3. Dezember 2018, montags bis freitags, 9.25 Uhr

Wuffel, der Wunderhund

Comedyserie
Großbritannien 2018

Nach einer Idee von   Billy Macqueen, Catherine Williams und Maddy Darral
RegieJack Jameson, Matt Rene
ProduktionDarrall Macqueen
RedaktionNicole Keeb, Nicolette Vormbruck
Länge26 Folgen à 12 Minuten

Kostja Ullmann spricht Wuffel, Patrick Bach den Familienvater Simon.

Als das frisch gebackene Ehepaar Tess und Simon Brockmann-Bells mit den Kindern Evi, 5, und Tom, 9, in seinem neuen Haus die Hochzeitsgeschenke auspacken will, muss es feststellen, dass dies schon jemand für sie erledigt hat: Wuffel, der niedlichste rote Zwergpudel-Welpe der Welt. Wuffel hat sich nicht nur irgendwie in das Haus geschlichen, sondern sich auch durch die Geschenke gefressen. Großes "Hurra" bei den Kindern, weniger Begeisterung bei Simon sind die Reaktionen. Tess, die als Tierärztin arbeitet, sieht kein Problem – der Hund hat doch bestimmt ein Herrchen oder Frauchen und ist gechipt. Der Besitzer muss einfach nur ermittelt werden. Aber als sich trotz intensiver Suche niemand findet, der Wuffel vermisst, stellt sich die Frage, ob der Welpe bleiben darf.

Wie Wuffels spezielle Entscheidungshilfe aussieht und wie schließlich Simon vom entschiedenen Hundekritiker zum größten Wuffel-Fan wird, ist nur ein Thema der liebe- und humorvollen Serie um die Patchworkfamilie mit Hund. Denn Wuffel ist nicht nur ein liebenswertes quirliges Fellknäuel, das die ganze Familie und Nachbarschaft in Atem hält, er entpuppt sich auch als wahrer Musikliebhaber – und er kann sprechen. "Waffle the Wonderdog” ist eine Darrall Macqueen-Produktion für Cebeebies und eine Koproduktion mit dem ZDF.

 

Ab Montag, 3. Dezember 2018, Montag bis Freitag, 8.55 Uhr

Gut gebrüllt, liebe Monster!

Animationsserie
Großbritannien 2017

Buch   Gerard Foster, Sara Barbas, Dave Ingham, Darren Jones und andere
RegieAlan Robinson
ProduktionCBeebies
RedaktionNicole Keeb, Nicolette Vormbruck
Länge52 Folgen à 7 Minuten

Fünf Monsterkinder besuchen jede Nacht die Monsterschule, in der sie all das erleben, was auch Menschenkinder in der Vorschule erleben, aber zusätzlich lernen sie noch gefährlich zu brüllen, zu stampfen und Feuer zu spucken.

Protagonist ist der Junge Schnuffelplums, der größte von allen Kindern, ziemlich tollpatschig, aber sehr einfühlsam. Dann gibt es den cleveren, aber zerstreuten Flügelchen, der fliegen kann; die Quasselstrippe Piepa mit vier Armen; den verfressenen JamJam und die kleine, schüchterne, aber fantasiebegabte Winzelschön. Ihre Lehrerin ist die ruhige, sanfte Frau Krittlschnüff, die für jeden ein liebes Wort hat, die tröstet und schlichtet. Am Ende des Unterrichts werden die kleinen Monster von ihren Eltern an der Schule abgeholt.

Die Serie ist eine CBeebies Auftragsproduktion von Dot to Dot Productions.

Impressum

Fotos über ZDF Presse und Information
Telefon: (06131) 70-16100 oder über
https://presseportal.zdf.de/presse/zdffuerkika

ZDF Hauptabteilung Kommunikation
Presse und Information
Verantwortlich: Alexander Stock
E-Mail: pressedesk@zdf.de
© 2018 ZDF

Ansprechpartner

Name: Elisa Schultz
E-Mail: presse.muenchen@zdf.de
Telefon: 089 99551349