Jana Pareigis moderiert ab 3. April 2018 das "ZDF-Mittagsmagazin" in Berlin. Foto: ZDF/Svea Pietschmann
Jana Pareigis moderiert ab 3. April 2018 das "ZDF-Mittagsmagazin" in Berlin. Foto: ZDF/Svea Pietschmann

ZDF-Mittagsmagazin

Seit dem 3. April 2018 aus Berlin

Seit dem 3. April 2018 sendet das "ZDF-Mittagsmagazin" aus Berlin – mit neuem Design und der bewährten Themenmischung aus Aktualität, Politik, Gesellschaft sowie Sport und Wetter. Moderiert wird die Sendung von Jana Pareigis. Das "ZDF-Mittagsmagazin" ist im wöchentlichen Wechsel mit dem "ARD-Mittagsmagazin" werktäglich zwischen 13.00 und 14.00 Uhr zu sehen. Seit dem 20-jährigen Jubiläum im Jahr 2009 sendete das "ZDF-Mittagsmagazin" aus dem Neuen Nachrichtenstudio auf dem Mainzer Lerchenberg. Nach über 28 Jahren und 3450 Sendungen aus Mainz kam der Wechsel ins Hauptstadtstudio nach Berlin.

  • ZDF, montags bis freitags 13.00 Uhr / Ab 3. April 2018 aus Berlin

Texte

ZDF-Mittagsmagazin sendet seit dem 3. April 2018 aus Berlin

Am Dienstag, 3. April 2018, 13.00 Uhr ging das neue "ZDF-Mittagsmagazin" in Berlin an den Start – mit neuem Design und der bewährten Themenmischung aus Aktualität, Politik, Gesellschaft sowie Sport und Wetter. Moderiert wird die Sendung dann erstmals von Jana Pareigis, die die Zuschauer bereits aus dem "ZDF-Morgenmagazin" kennen.

ZDF Chefredakteur Peter Frey: "Mit dem Umzug in unser Hauptstadtstudio rückt die Sendung näher an den politischen Pulsschlag der Republik. Neben den Berichten über das Wichtige vom Tage können wir künftig Spitzenpolitiker und Experten live im Studio befragen. Auch die soziale Wirklichkeit Deutschlands, der Alltag der Zuschauer, mit einem besonderen Fokus auf Berlin und den neuen Bundesländern, werden eine größere Rolle spielen."

Peter Frey weist darauf hin, dass die Verlegung nach Berlin erhebliche Synergieeffekte hat: "Die neue Redaktion 'Tagesmagazine' produziert jetzt in einer Woche das 'Morgenmagazin' und in der nächsten Woche das 'Mittagsmagazin'. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt, mit dem wir das ZDF trotz strikter Sparvorgaben voranbringen. Die entscheidende Voraussetzung dafür war die Vereinbarung mit der ARD, die Sendewochen der beiden Magazine voneinander zu trennen."  

Die Verlegung hat weitere positive Nebeneffekte: Das ZDF hat jetzt an jedem Werktag vormittags eine aktuelle Redaktion in Betrieb. Damit kann bei besonderen Nachrichtenlagen besser und schneller reagiert werden. Außerdem gibt es täglich frisches Videomaterial für die aktuellen Angebote im Netz. Beispielhaft ist auch die Kooperation zwischen ZDF und ARD: Das "ARD-Mittagsmagazin" wird im wöchentlichen Wechsel aus dem gleichen Studio gesendet. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg, der in der ARD für das "Mittagsmagazin" zuständig ist, und das ZDF nutzen damit eine gemeinsame Infrastruktur.

Neu im "ZDF-Mittagsmagazin" ist die Rubrik "Talk" – ein tägliches Live-Gespräch mit einem prominenten Gast aus der Kunst- und Kulturszene: Musiker, Schauspieler, Künstler oder andere originelle Typen, die Berlin anzieht. "Dadurch ergibt sich eine spannende Mischung der Gäste in der Sendung. Im vorderen Teil der Sendung im Idealfall also der Bundesinnenminister, später Heike Makatsch", erläutert Redaktionsleiter Andreas Wunn. "Beliebte Rubriken, wie die die 'Mima-Reporter' oder 'Mima-Menschen' gibt es natürlich weiter."

Die ZDF-Redaktion "Tagesmagazine Berlin"

Eine Redaktion, zwei Sendungen. So lautet das Selbstverständnis der neuen ZDF-Redaktion "Tagesmagazine Berlin", die künftig sowohl das "Morgenmagazin" als auch das "Mittagsmagazin" verantwortet. Ab dem 3. April 2018 erscheint das "ZDF-Mittagsmagazin" aus Berlin in neuem, zukunftsweisendem Design, aber mit der bewährt erfolgreichen Themenmischung aus Aktualität, Politik, Gesellschaft sowie Sport und Wetter. Moderiert wird die Sendung künftig von Jana Pareigis, die den Zuschauern bereits als Frühmoderatorin des "ZDF-Morgenmagazins" bekannt ist.

Mit dem Umzug nach Berlin rückt das "ZDF-Mittagsmagazin" als beim Zuschauer bewährtes und seit fast 30 Jahren bestens eingeführtes Nachrichten- und Informationsprogramm näher an den politischen Pulsschlag der Republik. Neben den Berichten und Einordnungen über das Wichtige vom Tage sollen künftig Spitzenpolitiker und Experten live im Studio befragt werden. Aber auch die soziale Wirklichkeit Deutschlands, der Alltag der Zuschauer, mit einem besonderen Fokus auf Berlin und den neuen Bundesländern, soll in der Sendung eine größere Rolle spielen.

Inhaltlich und optisch soll der neue Standort im ZDF-Hauptstadtstudio "Unter den Linden" zur Geltung kommen. In der neuen Rubrik "Talk" wird es künftig auf dem "Mima-Sofa" ein tägliches Live-Gespräch mit einem prominenten Gast aus der Kunst- und Kulturszene geben: Musiker, Schauspieler, Künstler oder andere originelle Typen, die Berlin anzieht. Jeder Sendetag wird mit einem besonderen Gast aufwarten.

Die "Mima-Reporter" werden weiter Wichtiges aus den Bundesländern und aus dem Ausland erkunden. Mit "Mima-Menschen" bleibt ebenfalls eine bei den Zuschauern beliebte Rubrik im Programm, wie bisher emotional und menschennah. Das neue Design der Sendung wird transparent, leicht und eigenständig, aber auch technisch beeindruckend. Die knapp 24 Quadratmeter großen LED-Flächen neuester Bauart werden umrahmt von einem modulhaften reduziert- gläsernen Aufbau. Der Zuschauer soll intuitiv Thematiken wie Aktualität, Sport oder Wetter erkennen. 

Mit Umrissen, sogenannten "Shapes", werden die Nachrichten optisch sortiert. Wie durch Schichten wird der Zuschauer zu den Themen geführt. Die Präsentation der vorgestellten Themen durch die Moderatoren wirkt so offen und unmittelbar, freundlich und der Tageszeit angemessen hell und luftig. Die unaufgeregte, weiche Formensprache des Interiors, die mit den Farben silbergrau und weiß kombinierten, warmen Holztöne und ein dezenter Akzent Orange zeigen deutlich die Zugehörigkeit zur Nachrichtenfamilie des ZDF.

Das ZDF hat sein "Mittagsmagazin" auch deshalb von Mainz nach Berlin verlegt, um Einsparpotenziale heben zu können. "Durch die Verschmelzung mit der bisherigen Redaktion 'Morgenmagazin' entsteht nun ein gemeinsames Team, das für beide Sendungen zuständig ist. Dabei war die Trennung der Sendewochen beider Magazine, die mit der ARD vereinbart werden konnte, die entscheidende Voraussetzung", erklärte ZDF-Chefredakteur Peter Frey. "Die Bildung der neuen Redaktion 'Tagesmagazine Berlin' ist ein weiterer wichtiger Schritt, um das ZDF trotz strikter Sparvorgaben weiterzuentwickeln."

Durch die Verschränkung der Sendewochen können zudem für die Nutzer der ZDF-Nachrichten-Plattform heute.de und der Social-Media-Kanäle des ZDF an jedem Wochentag hintergründige Videos aus "Morgen-" und "Mittagsmagazin" angeboten werden.

Medienpolitisch wegweisend ist die Kooperation zwischen ZDF und ARD. Denn auch das "ARD-Mittagsmagazin" wird nun im Hauptstadtstudio des ZDF produziert. Beide Sender, das ZDF und der Rundfunk Berlin-Brandenburg, der in der ARD für das "Mittagsmagazin" zuständig ist, nutzen im wöchentlichen Wechsel dasselbe Studio und haben ein gemeinsames Set entwerfen lassen. Sie unterscheiden sich aber im Design. Synergien entstehen vor allem auf produktioneller und technischer Ebene.

Abschied aus Mainz: Das "ZDF-Mittagsmagazin" am Freitag, 23. März 2018

Die letzte Sendung des "ZDF-Mittagsmagazins" aus Mainz wurde am Freitag, 23. März 2018, 13.00 Uhr im Doppel moderiert: Christina von Ungern-Sternberg und Norbert Lehmann begrüßten gemeinsam zur letzten Ausgabe aus dem Sendezentrum auf dem Mainzer Lerchenberg. Einen Rückblick auf über 28 Jahre "ZDF-Mittagsmagazin" von dort stand ebenso auf dem Programm wie eine Live-Schalte zu Jana Pareigis ins neue "Mittagsmagazin"-Studio in Berlin.

Die letzte Sendung war die 3.450 "MiMa"-Ausgabe aus Mainz. Der bisherige Redaktionsleiter und Moderator Norbert Lehmann, der künftig – wie der neue "Tagesmagazine Berlin"-Redaktionsleiter Andreas Wunn – als Vertreter für Hauptmoderatorin Jana Pareigis zur Verfügung steht, sagte: "Das 'ZDF-Mittagsmagazin' soll ein 'heute-journal' am Mittag sein – das ist unser ehrgeiziger Anspruch. Und das haben die Zuschauer goutiert: In den vergangenen Jahren haben wir gut ein Viertel mehr an Zuschauern hinzugewonnen."

Infos zum "ZDF-Mittagsmagazin" von 1989 bis heute

Nach 28,5 Jahren und 3.450 Sendungen sendet das „ZDF-Mittagsmagazin“ am Freitag, 23. März 2018, zum letzten Mal aus Mainz. Erneut zeigt sich dann: Das Erfolgsrezept funktioniert weiterhin – ob in Mainz oder Berlin: Die Zuschauer mittags auf den neuesten Nachrichtenstand bringen und von der Aktualität bis zu den bunten Themen die Informationen kompakt und bekömmlich servieren. 

Das "ZDF-Mittagsmagazin" ist im wöchentlichen Wechsel mit dem "ARD-Mittagsmagazin" werktäglich zwischen 13.00 und 14.00 Uhr zu sehen. Seit dem 20-jährigen Jubiläum im Jahr 2009 und bis zum Wechsel nach Berlin im April 2018 sendete das "ZDF-Mittagsmagazin" aus dem Neuen Nachrichtenstudio auf dem Mainzer Lerchenberg.

Von 1999 bis 2015 moderierte Susanne Conrad das "ZDF-Mittagsmagazin", seit 2011 im Wechsel mit Norbert Lehmann, der auch die Redaktion des "ZDF-Mittagsmagazins" bis zum Wechsel nach Berlin im April 2018 leitete. Als Nachfolgerin von Susanne Conrad moderierte von 2015 bis März 2018 Christina von Ungern-Sternberg im Wechsel mit Norbert Lehmann das "ZDF-Mittagsmagazin". Seit dem 3. April 2018 ist Jana Pareigis neue Hauptmoderatorin des "ZDF-Mittagsmagazins".

Von 1989 bis 1999 hatten immer zwei Moderatoren eines größeren Präsentatorenteams durch die Sendung geführt. Susanne Conrad gehörte schon ab 1989 zu diesem bis zu zehnköpfigen Präsentatorenteam.

Die Erstsendung des "ZDF-Mittagsmagazins" war am 2. Oktober 1989.

An diesem 2. Oktober 1989 begann eine kleine Erfolgsgeschichte, der kurz darauf die viel größere folgte: Erst ging das "ZDF-Mit­tagsmagazin" auf Sendung, und einen Monat später fiel die Mauer. Die Wende kam auch dem Interesse an dem damals neuen Format zugute. Und so werden nun seit einem Viertel­jahrhundert mittags um eins die aktuellsten Ereignisse kompe­tent und seriös serviert. Die aktuellen Themen aus Politik, Wirt­schaft, Sport und Kultur zur Mittagszeit aufbereitet zu bekom­men, hat sich als gern gewähltes Programmangebot erwiesen. 

Als das "Mittagsmagazin" 1989 im wöchentlichen Wechsel mit der ARD startete, erreichte es schnell zwischen 1,5 und 2 Millio­nen Zuschauer, die sich zum Stammpublikum entwickelten. Seitdem gehört die Sendung zu den Stützen der "ZDF-In­formationsfamilie" und hat sich auch gegen private Konkurrenz behauptet.

Die Sendung hat sich im Laufe der Jahre immer verändert. Ein tiefgreifender Einschnitt war zum Beispiel die Verlängerung der Sendezeit von 45 auf 60 Minuten. Das veränderte die Drama­turgie der Sendung deutlich. Auch die Reduzierung des Prä­sentatorenteams auf eine Moderatorin war eine Zäsur. Ebenso der Wechsel ins virtuelle Nachrichtenstudio, wodurch das Visu­elle mehr Raum gewann. Auf dem Weg zu einer Rundumversorgung mit Informationen erwies sich die Schließung der so genannten Mittagslücke als Meilenstein. Das "Mittagsmagazin" leistete somit Pionierarbeit für das drei Jahre später gestartete "Morgenmagazin".

Audio-Statement: Das „ZDF-Mittagsmagazin“ mit Jana Pareigis als neuer Moderatorin und Andreas Wunn als Leiter des neuen Redaktionsteams

> Hier können Sie sich die Statements anhören 

Moderatorin Jana Pareigis steht ab dem 03. April für das „ZDF-Mittagsmagazin“ vor der Kamera

Jana Pareigis über das neue Studio:

Ich habe das Studio jetzt auch erstmals live gesehen und wir haben die Generalprobe eine Woche vor der Sendung. Es ist schön mal zu sehen, das ist ja anders aufgebaut als das Morgenmagazin, ganz neue Atmosphäre, ganz neues Design, wie man sich da auch als Moderatorin orientieren und sich auch einbringen kann. Das war bisher der Prozess, den wir schon hatten. (0:20)

Jana Pareigis über die neuen Arbeitszeiten beim „ZDF-Mittagsmagazin“:

Das ist auf jeden Fall ein schöner Vorteil, dass der Wecker nicht mehr um 2:30 Uhr klingelt, das stimmt. (0:04)

Jana Pareigis über die neuen Herausforderungen beim „ZDF-Mittagsmagazin“:

Beim Mittagsmagazin begleiten wir eher die Entwicklung über den Tag, das ist dann auch eine andere Schwerpunktsetzung, was ich auch schön finde, dass man Sachen aufgreifen kann, die am Morgen Diskussion waren, weiterdrehen kann. Und dadurch, dass dann der Umzug von Mainz nach Berlin ist, wir natürlich noch mehr die Möglichkeit haben, Politiker einzuladen, Bundespolitiker, Abgeordnete, die dann auch im Studio zu haben und dann live zu einer Entwicklung des Tages zu befragen. Das ist ein ganz schöner Prozess und auch gut für das ZDF, dass das gestärkt wird, diese politische Ausrichtung des Mittagsmagazins. (0:33)

Jana Pareigis über ihr bisher spannendstes Erlebnis als Journalistin:

Bei mir auf jeden Fall der Brexit. Da war ich in London vor Ort und hab dann zum MoMa geschaltet. Da war ja vorher gar nicht so absehbar, dass es wirklich zur Brexit-Entscheidung kommen würde, dass Großbritannien aus der EU austreten wird. Das war ein ganz spannender Moment und ich hatte gottseidank vorher zwei Zettel vorbereitet, Haufen an Informationen, was passiert, wenn der Brexit kommt und was, wenn nicht, und konnte dann den zweiten Stapel nach oben legen mit den ganzen Informationen dazu und schnell umschalten. Aber das ist natürlich… dann ist man da und es entwickelt sich im Laufe der Nacht, immer mehr Ergebnisse kommen rein, man hat Gäste vor Ort und schaltet dann zu Experten und guckt die Pressekonferenz von Cameron an, dem damaligen britischen Premierminister. Das sind die Momente, für die man total brennt, auch als Journalistin, wenn in dem Moment was passiert. (0:46)

Jana Pareigis über zukünftige Interviewpartner beim „ZDF-Mittagsmagazin“:

Ich freue mich wirklich auf jeden, weil ich das auch schön finde. Da geht es gar nicht nur um Politprominenz oder bekannte Schauspieler oder Sänger, sondern ich finde es generell bei jedem interessant, mit dem zu sprechen und zu hören, was die beschäftigt. Jedes Gespräch ist ein Gewinn. Als Moderatorin, ich komme ja auch dem Nachrichtenbereich und bin Politikwissenschaftlerin, ist es schön, dass es beim Mittagsmagazin diesen aktuellen politischen Schwerpunkt gibt, aber wir das auf der anderen Seite auch öffnen für bürgernahe Berichterstattung, aber auch diesen kulturellen Aspekte mit drin haben. Das finde ich toll, da hat man eine ganze Spannbreite. (0:36)

Jana Pareigis zu ihren Wünschen für das neue „ZDF-Mittagsmagazin“:

Ich wünsche mir, dass wir eine überraschende Sendung werden hier in Berlin beim Mittagsmagazin, dass es dadurch auch politische Kontroversen gibt, dass wir auch mal neue Sachen ausprobieren und dass wir sehr gut diesen Spagat schaffen zwischen politischer Berichterstattung und den Menschen vor Ort. (0:18)

 

Andreas Wunn wird Leiter des neuen Redaktionsteams in Berlin

Andreas Wunn über die langjährige Bindung an die Redaktion:

Ich habe vor 20 Jahren als Hospitant beim Morgenmagazin angefangen und bin jetzt vor gut einem Jahr zurückgekommen als Redaktionsleiter und Moderator. Das finde ich auch eine schöne Rückkehr, ich kenne viele noch von damals, mir liegt das Programm und die Redaktion sehr am Herzen. Jetzt beginnt etwas Neues mit dem Mittagsmagazin, insgesamt passt das alles für mich. (0:22)

Andreas Wunn über seine Zeit in Südamerika:

Ich war sechs Jahre als ZDF-Korrespondent in Südamerika. Das Privileg als Journalist oder als Korrespondent ist, dass man in alle Bereiche mal kurz reintauchen kann. Ich hab in Südamerika Präsidenten interviewt, ich war aber auch in Favelas und hab eine alte Frau interviewt, die noch nicht mal einen Stuhl besaß. Diese Spannbreite hat man eigentlich in kaum einem Beruf. Das finde ich das Faszinierende. Als Studioleiter in Rio de Janeiro waren die Fußball-WM und die Olympischen Spiele die beiden Großereignisse. Und als öffentlich-rechtlicher Sender nutzen wir dann diese sportlichen Großereignisse, um in Dokumentationen, Magazinen, aber auch in der aktuellen Berichterstattung auf das Land zu gucken. Ich glaube, das ZDF hat noch nie so viel über Brasilien berichtet wie in diesen Jahren durch diese Großereignisse. Das war toll, dort zu sein. (0:50)

Andreas Wunn über Jana Pareigis:

Ich glaube, dass es wichtig ist, dass jemand wie ich zum Beispiel, der verantwortlich ist für das Programm, auch draußen war als Korrespondent oder dass jemand wie Jana Pareigis, die die Sendung moderiert, als Reporterin von uns eingesetzt wird und Interviews, Filme und Beiträge macht. Ich glaube, das gibt dem ganzen so eine Ganzheitlichkeit und eine andere Perspektive, die einfach wichtig ist, um ein gutes Programm zu machen. (0:23)

Andreas Wunn über die neuen Herausforderungen in Berlin:

Es wird ein neues Arbeiten für die ganze Redaktion, denn bisher war es so, dass das Morgenmagazin zwei Woche im Monat lief, also eine Sendewoche, in der wir gesendet haben und eine Planungswoche im Wechsel mit der ARD. Und in der neuen Redaktion, Tagesmagazin in Berlin, zuständig für das Morgenmagazin und das Mittagsmagazin, senden wir jetzt jede Woche. Wir haben jetzt eine moma-Woche und eine mima-Woche. Für viele Kollegen ist das ein Umstellen, auch was den Alltag und das Privatleben betrifft, denn das moma war immer und ist immer eine sehr anstrengende Sendung mit Nachtschichten und allem, was dazugehört. Jetzt sind wir jede Woche auf Sendung und das ist eine Umstellung für alle. (0:36)

Andreas Wunn über die neuen Chancen für das „ZDF-Mittagsmagazin“ in Berlin:

Was wir ausprobieren und neu machen werden sind vor allem zwei Dinge: Zum einen sind wir natürlich sehr froh, dass wir mit dem Mittagsmagazin jetzt aus Berlin senden. Das ist für ein politisches Nachrichtenmagazin der richtige Ort. Wir wollen natürlich die Spitzenpolitiker bei uns im Studio haben, das, was wir schon immer beim Morgenmagazin hatten, und Interview im Studio ist immer nochmal besser als eine Live-Schalte mit einem Politiker. Da denke und hoffe ich, dass das ZDF-Mittagsmagazin der Hotspot des aktuellen Fernsehjournalismus am Mittag ist in unserem Studio. Gleichzeitig wollen wir den Standort Berlin nicht nur in politischen Gästen ausspielen, sondern auch bei Promigästen oder Gästen aus dem Kulturbereich. (0:40)

Andreas Wunn zu seinen Wünschen für das neue „ZDF-Mittagsmagazin“:

Ich wünsche mir, dass wir gut durch die erste Woche kommen. Ich hoffe, dass das neue Studio den Zuschauern gefällt, da machen wir ja auch was Neues, und dass wir das erfolgreiche Format aus Mainz übernehmen und in neuem Gewand weiterführen. (0:14)

Zur Biografie der neuen "ZDF-Mittagsmagazin"-Moderatorin Jana Pareigis

Fotohinweis

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und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfmittagsmagazin

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