Das Geheimnis der Wasserspinne: Leon und Mira zu Besuch im Labor des Spinnenexperten Martin Kreuels (l). Foto: ZDF/Thomas Langelage
Das Geheimnis der Wasserspinne: Leon und Mira zu Besuch im Labor des Spinnenexperten Martin Kreuels (l). Foto: ZDF/Thomas Langelage

Die Science-Checker

Weitere neue ZDFinfo-Reihe: "Von der Keule zur Rakete"

"Der Markenkern von ZDFinfo ist und bleibt die Wissensvermittlung". Das sagt ZDFinfo-Chef Robert Bachem mit Blick auf die Programmhighlights im Jahr 2018. Die neue Reihe "Die Science-Checker" zeigt dies ab Mittwoch, 14. Februar 2018, 20.15 Uhr: Wo die meisten Menschen nur staunen, fängt für Physiker, Chemiker und Biologen der Wissenspaß erst richtig an. Eine weitere neue Reihe mit Wissensmehrwert: "Von der Keule zur Rakete – Die Geschichte der Gewalt" am Mittwoch, 21. Februar 2018, 20.15 Uhr. Weitere Infos über das ZDFinfo-Programmangebot 2018 im Interview mit Robert Bachem.t

  • ZDF info, ab Mittwoch, 14. Februar 2018, 20.15 Uhr in ZDFinfo

Texte

"Unser Markenkern bleibt die Wissensvermittlung"
Interview mit ZDFinfo-Chef Robert Bachem

2017 hat ZDFinfo nicht nur seinen Wachstumskurs fortgesetzt, sondern mit seinen Produktionen auch publizistisch mehr Aufmerksamkeit erhalten. Was heißt das für die Vorsätze für 2018 – weiter so oder Neues ausprobieren?

Wenn es auch 2018 noch mal ein kleines Wachstum in der Zuschauergruppe der 14- bis 49-Jährigen gäbe, wäre das schon ein großer Erfolg, denn bekanntlich signalisiert die Demografie: Die Gesellschaft wird dramatisch älter. Wir wollen natürlich auch im kommenden Jahr noch mehr Zuschauer mit noch mehr gutem Wissensprogramm erreichen. Und nachdem wir in diesem Jahr unser Social-Media-Angebot ausgebaut haben, erkennen wir zudem auch auf diesen Wegen: Wir haben ein aufmerksames und kritisches Publikum, mit dem wir den Austausch intensivieren wollen. Insgesamt müssen wir dabei aber auch konstatieren: Wir leisten das, was wir mit der personellen und finanziellen Ausstattung unseres Senders erreichen können.

Hat das neue Social-Media-Angebot dazu beigetragen, dass das von ZDFinfo betonte "Fernsehen zum Mitreden" nun schärfere Kontur annehmen konnte?

Wir sind in dieser Hinsicht auf jeden Fall einen großen Schritt vorangekommen und machen jetzt ein eigenes Social-Media-Angebot, das nicht nur ergänzend wirkt, sondern im Wechselspiel auch wieder Rückflüsse ins Programm ermöglicht. Wir stehen da nicht allein für Rückfragen zur Verfügung, sondern ich nehme mir zum Beispiel auch die Zeit, im ZDFinfo-Wissenssenat auf Facebook mit denen zu kommunizieren, die sich wirklich aktiv und engagiert mit unserem Programm beschäftigen.

Ergeben sich aus diesem Austausch auch neue Erkenntnisse, was den richtigen Mix des Doku-Programmangebotes betrifft?

Der Markenkern von ZDFinfo ist und bleibt die Wissensvermittlung – das merken wir gerade im Genre der Crime-Dokus. Wenn diese mit echtem Mehrwert verbunden sind, zum Beispiel neue Ermittlungsmethoden vorstellen oder Geschichtsabläufe und Wirtschaftsmechanismen anhand der geschilderten Kriminalfälle deutlich machen, dann sind wir besonders erfolgreich, weil dann der Kern von ZDFinfo, eben das Vermitteln von Wissen in all seinen Facetten, präziser getroffen ist.

Was ist denn in diesem Genre für 2018 geplant?

Wir werden "Kriminelle Karrieren" und "Kriminalfälle der Geschichte" ebenso im Programm haben wie "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR". Und auch die Reihe "Crime and Justice" mit Thorsten Eppert wird fortgesetzt

Welche Reihen werden zudem fortgesetzt?

"Szene Deutschland – mit Sascha Bisley" geht weiter, diesmal ist er in der "Prepper"-Szene unterwegs und erfährt, wie man Vorräte hortet, Bunker baut und das Leben für den Ernstfall probt. Es gibt auch neue Folgen von "Das war dann mal weg", unserer Doku-Reihe, die sich den Dingen widmet, die einmal wichtig und alltagsprägend waren und plötzlich verschwunden sind.

Und welche neuen Reihen legen Sie auf?

Zum Beispiel die "Science Checker": Das sind Forscher und Faktenprüfer, die im Internet nach Videoclips über erstaunliche Kuriositäten suchen und dann erklären, was es damit auf sich hat – einfach und verständlich, aber immer wissenschaftlich fundiert. Und wir bringen die zehnteilige Reihe "Von der Keule zur Rakete – Die Geschichte der Gewalt" an den Start, die der Frage nachgeht, welche Rolle Waffen in der Geschichte gespielt haben und wie maßgeblich sie die weltweite Entwicklung von Wissenschaft und Gesellschaft mitprägten.

ZDFinfo bietet mal Reihen mit vier oder sechs Folgen, dann aber auch welche mit zehn oder zwölf 45-Minütern an. Gibt es einen Planungsleitsatz, bei welchen Themen sich die lange Reihe wirklich lohnt?

Die zwölfteilige Reihe "Aufbruch und Fall des Kommunismus", die wir in diesem Jahr anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Oktoberrevolution" gesendet haben, ist ein Beispiel, wann es sich lohnt: wenn tatsächlich der große Bogen gespannt werden kann. Und auch bei unserer vierteiligen Reihe "Die Wahrheit über Franco" war klar: Diese prägende Phase der spanischen Geschichte lässt sich nicht in 45 Minuten oder 2 x 45 Minuten erzählen. Ein Richtwert ist demnach: Wie viel historisches Material ist vorhanden? Wo lohnt der lange Atem? Darüber hinaus ist die En-Bloc-Programmierung solcher Reihen für ZDFinfo ja geradezu ein Alleinstellungsmerkmal. Wir werden da weitermachen – 2018 zum Beispiel mit der achtteiligen Reihe "Origins – The Journey Of Mankind", einem Wissenschaftsprogramm, oder auch mit der dreiteiligen Reihe "Die Geschichte der NATO".

Das Programmangebot von ZDFinfo speist sich aus Koproduktionen, Auftragsproduktionen, Lizenzankäufen. In welche Richtung werden hier die Schwerpunkte künftig gesetzt?

Wir gehen eher weg von den vollfinanzierten Auftragsproduktionen hin zu Koproduktionen, für die wir Partner sowohl in der ZDF-Familie als auch auf dem internationalen Markt suchen. Solche Reihen, bei denen wir dann Ideengeber und Erstfinanziers sind, stärken ZDFinfo und machen den Sender weiter bekannt. Wir arbeiten entsprechend mit allen Partnern zusammen, die an Wissensinhalten interessiert sind. Bei der bereits erwähnten Reihe "Von der Keule zur Rakete" zum Beispiel mit einer Produktionsfirma, die auch viel für die "ZDFzeit" realisiert.

Das heißt, es fließt viel von dem, was für "ZDFzeit" und "ZDF.reportage" erarbeitet wird, auch in ZDFinfo ein?

Auch in dieser Hinsicht sind wir in diesem Jahr einen großen Schritt vorangekommen: Wir haben im Bundestagswahljahr viele relevante Stoffe gesendet. In der "ZDFzeit" und der "ZDF.reportage" haben wir auch Alltagsthemen politisch aufgeladen, etwa in Sendungen wie "Neues Wirtschaftswunder" und "Wie gerecht ist Deutschland?" oder in Reihen wie "Mein Viertel, mein Leben". In ZDFinfo können wir mit solchen Produktionen dann anschließend einen Themennachmittag oder Themenabend gestalten. Auch "Leschs Kosmos", "Terra X" und allen voran "ZDF History" bieten eine Vielzahl toller Themen und Sendungen, die wir für ZDFinfo neu arrangieren können. Die große Doku-Kompetenz in der ZDF-Familie macht es uns möglich, den Zuschauern über unsere langen Themen-Strecken eine große Vielfalt an Aspekten und Perspektiven zu präsentieren.

Wie wirkt sich in dieser Hinsicht die intensivierte Zusammenarbeit mit 3sat aus?

3sat ist für uns eine wichtige Synergiequelle – da arbeiten wir seit diesem Jahr noch enger zusammen und können von deren Sicht auf die deutschsprachigen Dokumentationen ebenso profitieren, wie wir dem 3sat-Programm mitgeben können, was wir bei ZDFinfo gelernt haben.

Und was bringen Sie bei funk ein, dem jungen Angebot von ARD und ZDF?

Bei uns entstehen für funk die "follow me.reports", in der YouTuber verschiedene Lebenswirklichkeiten erkunden. Da lassen sich viele neue Erfahrungen darüber gewinnen, wie unsere Wissensinhalte für diese Zielgruppe anders aufzubereiten sind, weil sie sich dem Bewegtbild gegenüber ganz anders verhält.

Und wie sehen Sie den Wettbewerb, in dem sich ZDFinfo mit den kleineren Doku-Sendern im deutschen Fernsehmarkt befindet?

Wenn mich jemand fragt: Möchtest du lieber auf der grünen Wiese mit deinem Geschäft alleine sein oder in einer Shopping-Mall dein Geschäft neben vielen anderen haben, würde ich für letzteres votieren. Da hat man zwar die Konkurrenz, aber die Leute sind wenigstens mal da! Auch das Medium Fernsehen muss schauen, dass die Menschen dort überhaupt hinfinden. Insofern ist die Konkurrenzsituation hilfreich. Und in diesem Rahmen vermitteln wir den wissensinteressierten Zuschauern einen Informationszugang: Wer Information sucht, findet bei uns rund um die Uhr ein umfang- und abwechslungsreiches Angebot

Mit Robert Bachem sprach Thomas Hagedorn. 

Ausgewählte Sendetermine im Überblick

Die Fremdenlegion – Die härteste Elitetruppe der Welt

Die Science-Checker: Mittwoch, 14. Februar 2018, 20.15 Uhr in ZDFinfo

Von der Keule zur Rakete – Die Geschichte der Gewalt (zehn Folgen):
Folge 1 bis 4: Mittwoch, 21. Februar 2018, 20.15 bis 23.15 Uhr

 

Weitere Reihen:

 

Mysteriöse Kriminalfälle der DDR (drei Folgen): Geplante Erstausstrahlung im Herbst 2018

Die Geschichte der Menschheit (acht Folgen): Geplante Erstausstrahlung im Sommer 2018

Die Geschichte der NATO (drei Folgen): Geplante Erstausstrahlung Ende 2018

Mafia – Die Paten von Chicago (Arbeitstitel, acht Folgen): Geplante Erstausstrahlung im ersten Halbjahr 2018

Der 23. Stock ist verloren (Arbeitstitel): Geplante Erstausstrahlung im Sommer 2018

Cybercrime: Organisierte Internet-Kriminalität (Arbeitstitel): Geplante Erstausstrahlung im Frühjahr 2018

Dessau: Der Mordfall Yangjie Li (Arbeitstitel): Geplante Erstausstrahlung im Frühjahr 2018

Die Hauptstadt-Hools (Arbeitstitel): Geplante Erstausstrahlung im Sommer 2018

Die Science-Checker

Stab

BuchDennis Koppetsch, Sascha Dünnebacke
Produktion     Taglicht Media
RedaktionSusanne Krause-Klinck

 

Folgen

"Flüssige Phänomene": Mittwoch, 14. Februar 2017, 20.15 Uhr
"Rätsel der Geschwindigkeit": Mittwoch, 14. Februar 2017, 21.00 Uhr

 

Inhalt

Aufregend, wild und unerklärlich: Die Welt  steckt voller Abenteuer, Gefahren und rätselhafter Phänomene. Doch mit dem Blick der Wissenschaft bleibt nichts unerklärlich – höchstens unerforscht. Wo die meisten nur staunen, fängt für Physiker, Chemiker und Biologen der Spaß erst richtig an.

Jana, Achim, Mira und Leon sind die "Science-Checker": Die Forscher, Faktenprüfer und Freunde suchen im Internet nach spektakulären Videoclips und erstaunlichen Kuriositäten und erklären, was es damit auf sich hat. Einfach und verständlich, aber immer wissenschaftlich fundiert. Ob wahnwitziges Experiment oder unglaublicher Stunt – für die Science-Checker gilt: Je unwahrscheinlicher etwas erscheint, desto spannender ist die Wahrheit dahinter. Und umso genauer muss man hinschauen.

Ob im Labor oder draußen vor Ort – bei der Erklärung und Erforschung teils unglaublicher Phänomene gehen die vier jungen Wissenschaftler mit Köpfchen und vollem Körpereinsatz zur Sache. Denn für die Science-Checker findet Wissenschaft nicht in Büchern, sondern im wahren Leben statt.

Von der Keule zur Rakete – Die Geschichte der Gewalt

Stab 

Produktion     Storyhouse
RedaktionSusanne Krause-Klinck, Christian Deick

 

Inhalt

Waffen  stehen für Gewalt und Tod. Eine Welt ohne Waffen ist kaum vorstellbar, schließlich waren Waffen schon immer da. Wie sie die Schlachtfelder der Geschichte geprägt und gleichzeitig Technologie und Zivilisation vorangebracht haben, erzählt die zehnteilige Reihe "Von der Keule zur Rakete – Die Geschichte der Gewalt".

Jede Folge schlägt einen Bogen von der Frühgeschichte der Menschheit bis in die Gegenwart – und fragt schließlich, wo die Waffenentwicklung in der Zukunft hinsteuert. Die Themen sind so vielfältig wie die Kriegsgeschichte: Wie revolutioniert ein kleines Bleigeschoss die Kriegsführung im 19. Jahrhundert und sorgt zugleich für die Gründung der ältesten internationalen Hilfsorganisation? Welche ist die tödlichste Waffe der Welt?

Psychologen, Physiker, Rechtsmediziner und Militärhistoriker kommentieren anschaulich die großen Entwicklungslinien – und widmen sich Mythen und überraschenden Verknüpfungen: Wie unerwartet einsetzender Regen ganze Schlachten entschieden hat oder wie die moderne Massenproduktion bereits vor über 2000 Jahren in chinesischen Waffenschmieden erfunden wurde. 

 

Distanzwaffen

Der Schuss aus der Distanz garantiert Kriegern bessere Überlebenschancen. Waffenexperten testen in Experimenten, wie die wichtigsten Distanzwaffen der Geschichte funktionieren: Der Speer der Römer schaltete mit einem Trick die Gegner reihenweise aus. Der Langbogen machte England im Mittelalter zur gefürchteten Streitmacht. Und im 19. Jahrhundert führte ein nur drei Zentimeter großes Geschoss zu viel Blutvergießen auf den Schlachtfeldern.

Moderne Armeen experimentieren mit Science-Fiction-Waffen wie der "Railgun", die auf mehrere Hundert Kilometer präzise trifft. Ob sie die Menschheitsgeschichte ähnlich stark prägen wird wie der Speer, wird die Zukunft zeigen.

 

Angriff aus der Luft

Durch die Möglichkeit, feindliche Truppen und Städte aus der Luft anzugreifen, bekam die Kriegsführung eine neue Dimension. Spektakuläre Experimente zeigen, wie die wichtigsten Erfindungen funktionieren.

Schon im Mittelalter, lange vor der Erfindung der Flugzeuge, entwickelten findige Heeresführer Technologien wie Brandpfeile und die ersten Raketen, um den Gegner aus der Luft zu treffen. Seit dem Ersten Weltkrieg gehören Bombenangriffe zu den verheerendsten Kriegsmitteln.

Unbemannte Kampfdrohnen sind heute vielfach im Einsatz. Die Piloten sitzen in der sicheren Kommandozentrale, weit weg vom Kriegsgeschehen. Werden vernetzte Drohnen in Zukunft auch selbst entscheiden, wann sie aus der Luft zuschlagen?

 

Waffen für jedermann

Um den Gegner im Nahkampf zu besiegen, wurden im Lauf der Geschichte immer effektivere Waffen entwickelt. Wie sie Physik und Psyche ausnutzen, testen internationale Waffenexperten. Während das römische Kurzschwert, genannt "Gladius", sowie der mittelalterliche Kriegshammer auf möglichst schwere Verletzungen abzielen, setzt das Bajonett auf den Abschreckungseffekt. Wie reagieren Testpersonen in der virtuellen Realität auf einen Bajonett-Angriff? Im Nahkampf wird der Soldat nun selbst zur Waffe – mit dem Exoskelett, einer Apparatur, die ihm Superkräfte verleiht. Der Soldat der Zukunft – halb Mensch, halb Maschine?

 

Nahkampf

Waffen, die auch ungeübte Soldaten schnell meistern können, verschaffen Armeen große Vorteile. Waffenexperten und Laien ohne Vorkenntnisse testen die drei wichtigsten Jedermann-Waffen: Mit der Armbrust konnten plötzlich einfache Bauern die Ritter vom Pferd holen. Später wehrten Söldner mit der Pike, einem langen Holzstab, Angriffe der Kavallerie ab. Heute ist die Kalaschnikow wegen ihrer einfachen Bedienbarkeit die tödlichste Waffe der Welt.

Heute gibt es auch bereits Waffen aus dem 3D-Drucker. Wenn sie in naher Zukunft massentauglich werden, könnte das die Bedrohung durch Krieg und Terror entscheidend verschärfen.

Dokumentationen aus dem Bereich "Crime"

Kriminelle Karieren

- Allen Stanford: wegen Anlagenbetrugs mit Schneeballsystem verurteilter Finanzberater

- Clark Rockefeller: als Christian Gerhartsreiter in Bayern geborener Hochstapler, der unter anderem als Börsenmakler in New York arbeitete und letztlich wegen Mordes verurteilt wurde

- Hunter Moore: Der "König des Rachepornos" betrieb eine Website mit Nacktfotos, die Männer und Frauen von ihren Ex-Partnern einschickten. Um mehr Bilder zu beschaffen, soll Moore E-Mail-Accounts gehackt haben und wurde deshalb verhaftet.

- Mark Karpelès: Die Firma "Mt.Gox" des Bitcoin-Fälschers Karpelès wickelte zeitweise ca. 80 Prozent des weltweiten Bitcoin-Handels ab. 850.000 Bitcoins verschwanden nach vorgetäuschten technischen Problemen spurlos – bei einem Kurswert von über 350 Millonen Euro.

- Ross Ulbricht: gründete den Online-Schwarzmarkt "Silk Road" im Darknet, über den vor allem Drogen, Waffen und gefälschte Ausweise bezogen werden konnten. Verschiedene Prozesse gegen ihn wegen mehrfachen versuchten Mordes stehen noch aus.

 

Mysteriöse Kriminalfälle der DDR (3 Teile)

Auch mehr als 25 Jahre nach dem Mauerfall gibt es immer noch spezialisierte Staatsanwälte, die sich um nichts anderes als die sogenannten "cold cases" kümmern, die in den Archiven der Stasi schlummern und bis heute nicht geklärt sind.

Geplante Erstausstrahlung im Herbst 2018

 

Crime and Justice

Wie das Justizsystem der Vereinigten Staaten von Amerika funktioniert, zeigt Thorsten Eppert in der Doku-Reihe "Crime and Justice". Darin reist er durch die USA, um die Diskussion in den Bundesstaaten zu verstehen und Betroffene zu befragen, darunter beispielsweise Menschen, die zum Tode verurteilt sind und auf die Vollstreckung warten.

Erstausstrahlung: Donnerstag, 18. Januar 2018, 20.15 Uhr

 

Kriminalfälle der Geschichte: Der Hammermörder

Geplante Erstausstrahlung im Frühjahr 2018

Dokumentationen aus dem Bereich "Wissenschaft"

Von der Keule zur Rakete (zehn Folgen)

Die experimentgetriebene Serie untersucht Waffen als Mittel des Krieges – ihre Funktion, ihre Wirkung und ihre historische Rolle in der Geschichte der Menschheit.

Erstausstrahlung am Mittwoch, 21. Februar 2018, 20.15 bis 23.15 Uhr

 

Die Geschichte der Menschheit (acht Folgen)

Unsere ursprüngliche Neugierde hat neue Erfindungen ausgelöst und die Geheimnisse des Universums enthüllt. Diese achtteilige Serie ist bestrebt, die Schlüsselinnovationen aufzuzeigen, die uns modern machen.

Geplante Erstausstrahlung im Sommer 2018

 

Mysterien des Weltalls – mit Morgan Freeman (siebte Staffel)

Geplante Erstausstrahlung Ende 2018

 

Das war dann mal weg (zwei neue Folgen)

Geplante Erstausstrahlung März 2018

 

Dutschke (zwei Folgen)

Geplante Erstausstrahlung im Frühjahr 2018 in 3sat, anschließend in ZDFinfo

 

Die Friedensmacher 70 Jahre Blauhelme

Geplante Erstausstrahlung im Frühsommer 2018 bei 3sat, anschließend in ZDFinfo

Dokumentationen aus dem Bereich "Geschichte und Wissen"

Die Geschichte der NATO (drei Folgen)

Geplante Erstausstrahlung Ende 2018

 

Hitlers Reich privat (neue Folgen) 

Bislang unbekannte Amateurfilme zeigen das "Dritte Reich" jenseits gängiger Klischees und ermöglichen einen neuen Blick in Hitlers Diktatur.

Geplante Erstausstrahlung im ersten Quartal 2018

 

Mafia – Die Paten von Chicago (Arbeitstitel, acht Folgen)

Die hochdotierte Reihe "Making of the Mob: Chicago" erzählt die Geschichte der Chicagoer Mafia.

Geplante Erstausstrahlung im ersten Halbjahr 2018

 

Geheimnisse der Kaiserzeit (drei Folgen)

Mitte des 19. Jahrhunderts ist ein großes Gebiet im Zentrum Europas von etwa 60 Millionen deutschsprachen Menschen bewohnt, bildet aber keine politisch-staatliche Einheit wie die meisten Nationalstaaten in der Nachbarschaft. Der Deutsche Bund ist nur ein lockeres Bündnis von souveränen Staaten. Das in viele Fürstentümer zersplitterte Gebiet wird dominiert von den beiden Konkurrenten: dem Königreich Preußen und dem Kaiserreich Österreich-Ungarn.

Geplante Erstausstrahlung Ende 2018

Dokumentationen aus dem Bereich "Aktuelles"

Der 23. Stock ist verloren (Arbeitstitel)

Die verheerende Nacht des Grenfell-Tower-Brandes jährt sich zum ersten Mal. Eine Rekonstruktion der Ereignisse erklärt, wie es zur Katastrophe in London kommen konnte und ob sich so etwas in Deutschland ebenfalls ereignen könnte.

Geplante Erstausstrahlung im Sommer 2018

 

Cybercrime: Organisierte Internet-Kriminalität (Arbeitstitel)

Zum Weinen zumute war nicht nur der Deutschen Bahn, als im Mai 2017 die Erpressungssoftware "WannaCry" digitale Anzeigetafeln, Überwachungskameras und Ticketautomaten an Bahnhöfen in ganz Deutschland lahm legte. Auch zehntausende Computer in Unternehmen und Privathaushalten sowie Tankstellen in China und mehrere Krankenhäuser in Großbritannien wurden schwer getroffen. Die Angreifer hatten auf den betroffenen Rechnern leichtes Spiel: Auf ihnen war kein Patch für eine längst bekannte Sicherheitslücke aufgespielt worden.

Aber es sind nicht nur Kriminelle, die im Netz von der Naivität der Nutzer profitieren. Das Geschäft mit der Cyber-Kriminalität boomt ebenso wie der Schutz vor ihr – die Grenzen sind fließend. Wer heute noch Trojaner-Baukästen erstellt, nennt vielleicht schon morgen eine IT-Sicherheitsfirma sein Eigen.
Die Dokumentation beleuchtet, wie groß die Gefahren des Cyberspace wirklich sind. Wer profitiert von Cybercrime und wieviel Alarmismus ist im Spiel?

Geplante Erstausstrahlung im Frühjahr 2018

 

Dessau: Der Mordfall Yangjie Li (Arbeitstitel)

Aufgearbeitet wird der spektakuläre Mordfall an der chinesischen Studentin Li Yangjie, der auch die örtliche Polizeidienststelle in Dessau in ein schlechtes Licht rückte.

Geplante Erstausstrahlung im Frühjahr 2018

 

Die Hauptstadt-Hools (Arbeitstitel)

Russlands Hauptstadt-Hools gelten als die berüchtigsten Fußballfans Europas und sind überwiegend gewalttätig, rechtsradikal und rassistisch.

Geplante Erstausstrahlung im Sommer 2018

 

Deutschland Undercover – Arme im reichen Deutschland (Arbeitstitel)

Sascha Bisley will Undercover und mit eigener Kamera erleben, wie es sich anfühlt, wenn man unten angekommen ist: obdachlos, auf dem Arbeiterstrich, beim Schnorren, bei der Armenspeisung. Wie sind die Leute dort gelandet, wo sie sind? Und wie helfen sie sich? Auf der anderen Seite beleuchtet die Dokumentationen die Strukturen dahinter: Wo hilft der Staat? Wo hat er Fehler gemacht? Wie groß ist die Armut im reichen Deutschland wirklich?

Infos zu ZDFinfo

Zum Programm-Portfolio von ZDFinfo gehört alles, was mit Wissen zu tun hat. ZDFinfo bietet Wissensvermittlung jeder Art. Der Digitalsender mit hochwertigen Dokumentationen aus den Themenfeldern Politik, Zeitgeschichte, Wissen und Service profitiert von seinem stetig wachsenden Programmangebot: Pro Monat starten bis zu 50 neue ZDFinfo-Dokus.

ZDFinfo erzielte 2017 einen Marktanteil von 1,2 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Im Gesamtjahr 2016 erreichte der Digitalsender sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "ZDFinfo ist gemeinsam mit ZDFneo für die Zukunft der ZDF-Familie von entscheidender Bedeutung. Mit seinen herausragenden Dokumentationen erreicht der Sender ein junges Publikum, das sonst nur wenig öffentlich-rechtliche Programme schaut."

ZDFinfo-Chef Robert Bachem: "Im Laufe der vergangenen sechs Jahre hat sich eindeutig herausgestellt, dass die Zuschauer von uns Dokumentationen rund um die Uhr erwarten. Die Menschen, die uns einschalten, suchen Informationen, Wissen, Geschichte. Und genau das bieten wir mit unseren Dokumentationen über lange thematische Strecken."  

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