Geheimnisse der Weimarer Republik

Dreiteilige Doku-Reihe

Die Weimarer Republik gilt als ein Aufbruch in die Moderne, der daran scheiterte, dass zu viele Gegner die Uhr wieder in die Vergangenheit zurückstellen wollten. Noch war das Bedürfnis in Deutschland nicht ausgebildet genug, das politische Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Was diese Phase zwischen 1918 und 1933 an turbulenten Entwicklungen bereithielt, das zeichnet in ZDFinfo die neue dreiteilige Doku-Reihe "Geheimnisse der Weimarer Republik" nach – von der "schwierigen Geburt", über den "schönen Schein" bis zum "Weg in den Abgrund". 

  • ZDF info, Samstag, 12. März 2016, 19.30 Uhr

Texte

Sendetermine und Stab

Samstag, 12. März 2016, ZDFinfo

Geheimnisse der Weimarer Republik

19.30 Uhr: 1918 – 1923: Schwierige Geburt
20.15 Uhr: 1924 – 1929: Schöner Schein
21.00 Uhr: 1929 – 1933: Der Weg in den Abgrund

Weiterer Sendetermin: Samstag, 19. März 2016, ZDFinfo

12.45 Uhr: 1918 – 1923: Schwierige Geburt
13.30 Uhr: 1924 – 1929: Schöner Schein
14.15 Uhr: 1929 – 1933: Der Weg in den Abgrund

 

Stab:

Autoren: Uli Weis, Simone Gelinek, Matthias Röder
Produzenten: Alexander von Hohenthal, Matthias Röder
Produktion: history-vision.de
Redaktion ZDFinfo: Christian Deick, Susanne Krause-Klinck

Länge: 3 x ca. 45 Minuten

Geheimnisse der Weimarer Republik

Die Weimarer Republik war zweifellos ein Aufbruch in die Moderne, hatte aber zu viele Gegner, die die Uhr wieder in die Vergangenheit zurückstellen wollten. Die Mehrheit der Deutschen war noch nicht reif für eine Demokratie. Viele waren verbohrt in ihren Weltanschauungen. Die autoritäre Kaiserzeit und der Erste Weltkrieg hatten die Männer zu kriegerischen, gewaltsamen Lösungen erzogen.

Viele waren damals noch nicht fähig zum Ausgleich und Kompromiss, der in einer Demokratie üblich ist. Ein Freund-Feind-Denken beherrschte die Köpfe und mündete in Saal- und Straßenschlachten. Ein Gefühl des ständigen Bürgerkriegs und einer ständigen Bedrohung durch den Gegner bedrückte die Menschen. Eine gespaltene Republik.

Die Sehnsucht nach einer obrigkeitlichen Autorität war größer als das Bedürfnis, das politische Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Weimar war ein Scheitern in Raten. Die Mehrheit der Deutschen empfand den Versailler Vertrag als ungerecht und als Schmach. Um es psychologisch zu sagen: Diese narzisstische Kränkung war für viele zu groß.

Eine höhere Akzeptanz wäre vielleicht durch ein wirtschaftliches Wohlergehen breiterer Bevölkerungsschichten zu erreichen gewesen, wie in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Weimarer Republik hat nie ihre Identität gefunden. Es gab höchstens "Vernunftrepublikaner". Irgendwann hat sie dann auch ihre Koordinaten verloren.

1918 – 1923: Schwierige Geburt

1918 wurde die erste deutsche Demokratie gegründet – die Weimarer Republik. Unter schwierigen Vorzeichen machte sie ihre ersten Schritte, taumelnd wie ein Kleinkind. Wie ein roter Faden zog sich ein unheilvolles Prinzip durch die Weimarer Republik: drei Schritte vor, zwei zurück. Auf Fortschritt folgte immer wieder ein Rückschritt.

Während nach dem Ende des Ersten Weltkriegs noch um das richtige Herrschaftssystem gerungen wurde, ging bereits der Streit los: Wer war schuld am verlorenen Krieg? Hatte die Oberste Heeresleitung unter den Generälen Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff die Verantwortung oder die neue SPD-geführte Regierung unter Friedrich Ebert? Es begann ein Kampf um die Deutungshoheit mit allen Mitteln: Es wurde von Anfang an verschleiert und gelogen, zudem wurden Verschwörungstheorien mit drastischen Folgen verbreitet.

1924 – 1929: Schöner Schein

Von 1924 bis 1929 konnte die Weimarer Republik noch einmal Luft holen. Die Einführung der Rentenmark vertrieb das Gespenst der Inflation. Die Reparationen wurden im Dawes-Plan gemindert.

Die Wirtschaft florierte und die Politik war bei allen Anfeindungen der Republikgegner relativ stabil. Reichspräsident Friedrich Ebert hielt im Berliner Lustgarten eine Rede vor Ehrenformationen der Reichswehr und warb für Toleranz.

1925 kehrte Deutschland auf die internationale Bühne zurück. Außenminister Stresemann verhandelte in Locarno. In den Verträgen von Locarno schrieben Deutschland und die Alliierten die durch den Versailler Vertrag neu gezogenen Grenzen fest. 1926 wurde Deutschland in den Völkerbund aufgenommen. Gustav Stresemann und der französische Außenminister Aristide Briand erhielten im gleichen Jahr den Friedensnobelpreis.

1929 – 1933: Der Weg in den Abgrund

Die Phase der relativen Stabilität endete 1929 jäh mit dem Crash an der New Yorker Börse, der sich zur Weltwirtschaftskrise ausweitete.

Amerikanische Kredite wurden zurückgerufen. Es kam zum Bankencrash. Schlangen aufgeregter Menschen sammelten sich vor den Banken und forderten die Auszahlung ihrer Ersparnisse. Die Wirtschaft brach zusammen, die Arbeitslosigkeit stieg. Die Straßen wimmelten von Menschen, die Arbeit suchten.

Man könnte sagen, dass die Extremisten die Republik so lange sturmreif schossen, bis auch die Mehrheit der Deutschen für ein autoritäres Durchgreifen war und mehrheitlich die NSDAP und andere extremistische Parteien wählte. 

"Turbulente politische Verhältnisse und Beschleunigung der Lebenswelten"
Fragen an das Autoren- und Produzententeam

Sind denn tatsächlich noch Geheimnisse der Weimarer Republik zu entdecken? Ist nicht gerade dieser Abschnitt der deutschen Geschichte zwischen 1918 und 1933 besonders gut erforscht worden, da in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg intensiv nach Erklärungen für das Aufkommen der Nazis gesucht wurde?

Selbstverständlich haben wir es mit einer Zeit zu tun, die aus den genannten Gründen sehr gut und wirklich gründlich erforscht ist. Für Geschichtswissenschaftler hält sie keine großen Geheimnisse mehr bereit, die es noch zu lüften gilt. In unserer Dokumentation "Geheimnisse der Weimarer Republik" geht es aber vielmehr darum, den Zuschauern bestimmte Aspekte und neue Perspektiven mit Blick auf die Weimarer Zeit aufzuzeigen, die er so noch nicht gesehen hat oder noch nicht kannte. Zudem beschäftigen wir uns in der Dokumentation mit Geheimnissen, die damals auch tatsächlich Geheimnisse waren, also Dinge, die im Verborgenen vonstatten gingen und vor der breiten Bevölkerung geheim gehalten wurden. Wie die geheimen Rüstungsprogramme, die im Zuge der Rapallo-Verträge mit der Sowjetunion initiiert wurden, um das durch den Versailler Vertrag auferlegte Rüstungsverbot zu unterwandern. Das muss man sich mal vorstellen: Auf russischem Boden erprobten deutsche Panzer bereits zwanzig Jahre vor dem Überfall auf die Sowjetunion den Angriffskrieg. Das ist natürlich nicht erst seit heute bekannt, aber offiziell wusste damals keiner etwas davon. Oder denken wir an Hindenburgs Dolchstoßlegende, die folgenschwere Lüge um das Kriegsende, die vorsätzlich gegen die SPD instrumentalisiert wurde. Heute ist sie zwar jedem Oberstufenschüler bekannt, aber damals war das für viele Zeitgenossen eben keine "Legende": Weite Kreise der Bevölkerung haben die Dolchstoßlegende wirklich geglaubt, was ja dann auch den Aufstieg der Nationalsozialisten später entscheidend begünstigt hat.

Haben Ihre Recherchen neue Erkenntnisse gebracht, was zum Beispiel das Agieren der führenden Politiker Scheidemann, Ebert, Stresemann und Hindenburg gerade in der Frühphase der Weimarer Republik betrifft?

Interessant zu erfahren ist doch immer: Was treibt handelnde Personen an? Welche Motivation bestimmt und dominiert das politische Agieren? Unsere Recherchen waren darauf ausgerichtet, den Zuschauern diese Aspekte näherzubringen und den Zeitgeist, die ideologische Verortung und die persönliche Prägung der Politiker herauszuarbeiten. Wir befinden uns hier in einem Spannungsfeld zwischen persönlicher Überzeugung der Akteure, politischem Pragmatismus und Zielen, auf die man sich mit Gründung der ersten Demokratie verständigt hatte. Das politische Spektrum war diesbezüglich nicht nur in der Frühphase sehr heterogen. Zu den genannten Personen lässt sich kurzum Folgendes sagen: Paul von Hindenburg, der ja vor allem als Hitlers Steigbügelhalter in die Geschichte eingegangen ist, war grundsätzlich ein Mensch, der in erster Linie darauf bedacht war, das eigene Image zu wahren. Im Ersten Weltkrieg wurde er quasi über Nacht zum populären Volkshelden. Er begann dann sehr schnell seinen eigenen Mythos zu kreieren. In der Frühphase der Weimarer Republik erschuf er, wie bereits erwähnt, die Dolchstoßlegende, nicht allein, um der regierenden SPD zu schaden, sondern um seine eigene Haut zu retten und seine Reputation als militärischer Held der Nation zu wahren. Die führenden Politiker Scheidemann, Ebert und Stresemann haben hingegen bewiesen, dass sie das Zeug dazu hatten, mit aller Macht um eine gute Sache zu kämpfen. Doch mit politischen Kompromissen, an denen es in der Weimarer Republik leider oft fehlte, taten sich damals alle Politiker schwer. Stattdessen machten sie teils falsche Kompromisse, um die Demokratie aufrechtzuerhalten. So war Friedrich Ebert beispielsweise bereit, mit den alten kaiserlichen Eliten zusammenzuarbeiten. Er ließ Freikorps gegen die Kommunisten aufmarschieren und war durchaus bereit, für die "gute Sache" äußerst brutale Mittel einzusetzen und viel Blut zu vergießen. Dass man die Demokratie durch diese Mittel auch wieder ein Stück weit beschädigte, ist die Kehrseite der Medaille.

Der "rote Bruderkrieg" wird in Folge 1 thematisiert: Aus den Konflikten zwischen USPD und SPD damals könnte man leicht Vergleiche zur Beziehung von SPD und Linke heute ziehen: Welche Lehren bietet die Weimarer Republik für das demokratische Miteinander in der gegenwärtigen Bundesrepublik?

Historische Vergleiche hinken meistens, aber Parallelen gibt es natürlich schon. Damals spaltete sich ein linker Flügel von der SPD ab, weil die SPD-Führung im Ersten Weltkrieg in Bezug auf die Kriegsfinanzierung einen Weg wählte, den weiter links stehende Vertreter nicht akzeptieren wollten. Sie waren pazifistisch und wollten Krieg nicht finanzieren. Parallelen zur Spaltung der Sozialdemokratie ab 1917 lassen sich durchaus im Kontext der Gegenwart, insbesondere in Zusammenhang mit Schröders wirtschaftsliberalem politischem Kurs und der "Agenda 2010" ab 1998 und der damit verbunden Gründung der Partei "Die Linke" ziehen. Das in dieser Zeit einsetzende Abwandern von SPD-Wählern und regierungskritischen SPD-Mitgliedern, die sich von der SPD als Partei links der Mitte nicht mehr repräsentiert sahen, wurde für die SPD zu einem echten Problem. Welche Lehren sich aus dem rot-roten Bruderkampf für das demokratische Miteinander heute ziehen lassen? Es bleibt zu hoffen, dass die programmatischen Differenzen zwischen SPD und Linken nicht zu einer anhaltenden, fundamentalen Schwächung unseres etablierten demokratischen Parteiensystems führen. Die Einstellung der SPD zur Linkspartei – "mit denen reden wir nicht, mit denen koalieren wir nicht" – führt offensichtlich in eine Sackgasse. Denn der Konflikt begünstigt – so wie auch schon damals –, dass sich die Menschen zunehmend radikalen Parteien und Demagogen zuwenden, die das Ende Europas und das Ende von Frieden und Demokratie in unserem Land bedeuten können. Aber immerhin führen SPD und Linke ihrer Auseinandersetzung nicht mit Waffengewalt und vielen Toten, wie es SPD und KPD in der Weimarer Republik taten.

In Folge 2 nehmen Sie auch den technologischen Wandel in den Blick. Wird daran deutlich: Ging es in den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und in manchen Erfindungen zur Zeit der Weimarer Republik rasant nach vorne, waren in der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung immer wieder Rückschritte zu verzeichnen? Oder was ist der "schöne Schein" zwischen 1924 und 1929?

Das kann man absolut so sagen. Auf der einen Seite veränderten bahnbrechende technologische Entwicklungen und eine unglaubliche, relativ plötzlich einsetzende Beschleunigung die Lebenswelten der Menschen in der Weimarer Republik grundlegend. Alles wurde auf einmal viel schneller, ähnlich wie im Zeitalter der Digitalisierung. Es gab plötzlich eine ungeheure Vielfalt in jeglicher Hinsicht, neue Lebensstile entstanden, Geschlechterrollen veränderten sich und so weiter. Wir sehen die Bilder von Charleston tanzenden Menschen, haben den Jazz und die ganze Freizügigkeit vor Augen. Doch dieser rasante Wandel verunsicherte die Menschen auch enorm. Sie wussten ja nicht, wo die Reise hingeht. Nach den traumatischen Erfahrungen des Ersten Weltkriegs war die Modernisierung auch durch weitere äußere und zutiefst traumatisierende Umstände stark belastet. Denken wir nur an das Inflationsjahr 1923. Ab 1924 gab es sicherlich einen wirtschaftlichen Aufschwung, doch die Probleme waren nie wirklich ganz verschwunden. Auch vor der Weltwirtschaftskrise nicht. Die Arbeitslosigkeit war während der gesamten 20er Jahre hoch. Natürlich hatten vielen Menschen trotz "goldener Zwanziger" ganz grundlegende Existenzängste. Wonach man sich in dieser Zeit am meisten sehnte, waren überschaubare Verhältnisse. Die neue Vielfalt, auch was die Politik anbetraf – damit konnten die Menschen noch nicht umgehen. Und damit sind nicht zuletzt die zahlreichen gesellschaftlichen und politischen Rückschritte zu erklären. Die Wahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten im Jahr 1925 verdeutlicht das. Viele sehnten sich nach einer Rückkehr zur alten Ordnung. Und natürlich spielte genau dieser Umstand am Ende einer Partei in die Hände, die überhaupt nicht dazu bereit war Kompromisse zu machen, die ganz unmissverständlich agierte, um den Menschen scheinbar ganz eindeutige Lösungen zu verheißen.

War das Ende der Weimarer Republik, der "Weg in den Abgrund", unvermeidbar oder hätte es auch anders kommen können?

Der Untergang der Weimarer Republik war weder Zufall noch Schicksal und hätte vermutlich vermieden werden können. Wobei auch gesagt werden muss, dass die äußeren Randbedingungen – die Ausgangslage nach dem Ersten Weltkrieg, die Inflation und die Weltwirtschaftskrise – das Scheitern dieser noch jungen Demokratie natürlich stark begünstigte. Doch es hätte trotzdem anders kommen können, wenn die politischen Akteure, oder genauer gesagt: die bürgerlichen Eliten um Hindenburg, nicht so grundlegend versagt hätten. Und – das sei nochmals betont – Hindenburg hätte Hitler auch nicht zum Reichskanzler ernennen müssen. Die Lehre, die wir aus dem Untergang unserer ersten Demokratie ziehen müssen: Wir müssen uns stets engagieren und Feinde unserer Demokratie bekämpfen, statt sie "blind" zu tolerieren. Die Weimarer Republik, die Justiz und die Reichsregierung waren auf dem rechten Auge blind. Und die demokratischen Kräfte haben versagt, weil sie sich aus der Verantwortung zurückgezogen und den Extremen das Feld einfach überlassen haben.

Inwiefern ist der ZDFinfo-Zuschauer, der alle drei Folgen nacheinander sieht, am Ende klüger als vorher? Weil er dort ‚ was erfahren hat ….

Der Zuschauer ist am Ende insofern klüger, als dass er nicht nur einen soliden Überblick über die politischen Verhältnisse in der Zeit zwischen Entstehung und Fall der Weimarer Republik gewinnt, sondern auch ein Gefühl für das Leben der Menschen in dieser Zeit, ihre Lebenswelten, Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen. Neben den turbulenten politischen Verhältnissen spielen in den Folgen Freizeit, Kultur, Sport oder auch Jugendbewegung und das Thema Frauen eine große Rolle. Da gibt es sehr schöne Filmaufnahmen. Eine echte Rarität sind auf Tonband aufgezeichnete Zeitzeugenaussagen von Menschen aus allen sozialen Schichten, die uns noch tiefer in die Zeit eintauchen lassen. Und nicht zu vergessen: die vielen authentischen Musikstücke aus der Zeit. Wir denken schon, dass der Zuschauer nach der Sendung etwas mehr versteht, welchen massiven gesellschaftlichen Rückschritt die Deutschen mit der Machtübernahme der Nazis erleben mussten. Aber auch, welche Errungenschaften auf das Konto der Weimarer Republik gehen und welches Vermächtnis die Weimarer Republik der Bundesrepublik hinterlassen hat – sei es in Bezug auf die Sozialpolitik oder mit Blick auf die Verfassung. Die Verfassung der Weimarer Republik war eine sehr moderne, weshalb sie von der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg auch größtenteils übernommen wurde.

Die Fragen an das Autoren- und Produzententeam Uli Weis, Simone Gelinek, Alexander von Hohenthal und Matthias Röder  stellte Thomas Hagedorn.

Infos zu ZDFinfo

ZDFinfo hat auch 2015 seinen Wachstumskurs insbesondere in den jüngeren Zuschauergruppen fortgesetzt und 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erreicht. 2014 lag der Marktanteil noch bei 0,9 Prozent. Auch bei den Zuschauern gesamt hat sich der Anteil erhöht: von 0,9 Prozent (2014) auf 1,0 Prozent (2015). 

Der Digitalsender mit hochwertigen Dokumentationen aus den Themenfeldern Zeitgeschichte, Politik, Wissen und Service hat dabei von seinem stetig wachsenden Programmangebot profitiert. 2015 sind pro Monat etwa 50 neue ZDFinfo-Dokus gestartet. Besonders erfolgreich waren dabei die mehrteiligen Dokumentarreihen, die zum Markenzeichnen von ZDFinfo geworden sind.

Die 154 Ausstrahlungen der zwölfteiligen Reihe "Countdown zum Untergang" erreichten im Schnitt 1,3 Prozent Marktanteil. Mit im Schnitt 1,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen bestätigen die 137 Ausstrahlungen der sechsteiligen Reihe "Die Geschichte der RAF", dass gerade jüngere Zuschauergruppen solche historischen Themen in ZDFinfo suchen. Im Ranking der erfolgreichsten Dokumentationen in ZDFinfo liegt der Film "Tödliches Stalking – Der Fall Jonathan Vass" ganz vorne. Diesen sahen am 2. Januar 2015 450.000 Zuschauer in ZDFinfo, bei einem Marktanteil von 1,5 Prozent und 2,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Im Ranking der erfolgreichsten Wissensdokumentationen in ZDFinfo ist der Film "Katastrophen der Erdgeschichte: Stunde Null" top: Diesen sahen am 24. September 2015 410.000 Zuschauer in ZDFinfo, bei einem Marktanteil von 1,6 Prozent und 1,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Robert Bachem, Leiter des Programmbereichs ZDFinfo, Gesellschaft und Leben: "Es freut mich, dass wir mit so hochwertigem und anspruchsvollem Programm jüngere Zuschauergruppen für die ZDF-Programmfamilie zurückgewinnen konnten. Gerade Menschen, die mitten im Leben stehen, schätzen unser Programmangebot, bei dem man immer etwas lernt. Mit diesem klaren Profil wollen wir auch 2016 weiter erfolgreich sein."

Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

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