Copyright: ZDF / Daniela Icoronato
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Kommissar Marthaler – Die Sterntaler-Verschwörung

Der Fernsehfilm der Woche / Krimi nach dem gleichnamigen Roman von Jan Seghers

Hauptkommissar Robert Marthaler (Matthias Koeberlin) von der Frankfurter Mordkommission wird fast gleichzeitig mit zwei Fällen konfrontiert: Einer unbekannten Toten in einem Hotelzimmer im Bahnhofsviertel und dem angeblichen Selbstmord eines hessischen Landtagsabgeordneten. In Sachen der toten Frau sollen Marthaler und sein Team nicht weiter ermitteln – geheime Verschlusssache! Doch genau das weckt ihren Jagdinstinkt…

  • ZDF, Montag, 11. September 2017, 20.15 Uhr

    Texte

    Stab und Besetzung

    Montag, 11.9.2017, 20.15 Uhr
    Der Fernsehfilm der Woche
    Kommissar Marthaler – Die Sterntaler-Verschwörung
    Krimi nach dem gleichnamigen Roman von Jan Seghers

    Buch_____Kai-Uwe Hasenheit, Lancelot von Naso
    Regie_____Züli Aladag
    Kamera_____Fabian Rösler
    Schnitt_____Kilian von Keyserlingk
    Musik_____Oliver Thiede
    Produktion_____Akzente Film- und Fernsehproduktion, Susanne Freyer, Judith Fülle
    Redaktion_____Anja Helmling-Grob

    Die Rollen und ihre Darsteller
    Robert Marthaler_____Matthias Koeberlin
    Sarah Jonas_____Alice Dwyer
    Kai Döring_____Jürgen Tonkel
    Carlo Sabato_____Claudio Caiolo
    Manfred Petersen_____Tim Seyfi
    Thea Hollmann_____Mirjam Weichselbraun
    Elvira_____Anke Sevenich
    Tereza_____Ellenie Salvo Gonzàlez
    Charlotte von Wangenheim_____Liane Forestieri
    Axel Rotteck_____André M. Hennicke
    Daniel Fichtner_____Ludwig Trepte
    Baron von Münzenberg______Hans Peter Hallwachs
    Udo Klotz______Götz Schubert
    Anna Buchwald_____Anna Bederke
    Kevin Möller_____Milton Welsh
    u.a.

    Inhalt

    Hauptkommissar Robert Marthaler von der Frankfurter Mordkommission wird fast gleichzeitig mit zwei Fällen konfrontiert. In einem Hotelzimmer im Bahnhofsviertel wird die Leiche einer Unbekannten gefunden. Sie wurde mit einem gezielten Schuss ins Auge brutal getötet. Zufall oder symbolischer Akt?

    Bevor Marthaler und der Forensiker Carlo Sabato von der Spurensicherung weitere Abklärungen machen können, tauchen der arrogante LKA-Beamte Axel Rotteck und sein junger Kollege Daniel Fichtner am Tatort auf und nehmen Marthaler den Mordfall ohne Angabe von Gründen aus der Hand. Charlotte von Wangenheim, die neue Chefin der Mordkommission, bestätigt Marthaler und seinem Team, dass sie keinerlei Befugnis haben, weiter zu ermitteln. Stattdessen soll Marthaler den plötzlichen Tod eines hessischen Landtagsabgeordneten untersuchen.

    Freiherr Baron von Münzenberg hat in seinem herrschaftlichen Schloss seinem Leben ganz offensichtlich selbst ein Ende gesetzt –  mit einem Jagdgewehr. Warum? Gehörte das kinderpornographische Material, das bei ihm gefunden wurde, tatsächlich Baron von Münzenberg oder wurde es dem Politiker untergeschoben?

    Marthaler ignoriert die Vorgaben seiner Chefin und ermittelt gemeinsam mit seiner neuen Kollegin Sarah Jonas und den Kollegen Kai Döring, Manfred Petersen und Carlo Sabato im Mordfall der unbekannten Toten. Dabei verdichten sich die Hinweise auf eine Verschwörung in Polit-und Wirtschaftskreisen, die die Hotel-Leiche in Verbindung mit dem toten Baron bringt.

    Matthias Koeberlin über "Kommissar Robert Marthaler"

    Über den Unterschied von "Robert Marthaler" zu anderen Kommissaren:
    "Zunächst macht es mir sehr großen Spaß, der Figur "Marthaler" ein Gesicht zu geben. Meine Motivation war es aber nie, ihn mit aller Macht von anderen Kommissaren zu unterscheiden. Ich vertraue darauf, dass die Figur und die Geschichten in sich so stark und so interessant sind, dass sie sich zwangsläufig von anderen Kommissaren und Krimis unterscheiden."

    Über das Format "Kommissar Marthaler":
    "Ich schätze an dem Format "Kommissar Marthaler" die Möglichkeiten, die eine solche Reihe bietet: den Figuren Raum geben zu können und eine Entwicklung sichtbar zu machen. Egal in welche Richtung."

    Über den Menschen Robert Marthaler:
    "Marthaler ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Getriebener, den das Grauen und die Gewalt nie kalt lässt und dem es immer schwer fällt, eine Distanz zu den Verbrechen und zu den Menschen, die es betrifft, aufzubauen. Er hat eine eher pessimistische Sicht auf die Menschen und die Welt. Dennoch hofft er aber immer, Gutes zu erreichen und versucht sich den Glauben an das Gute und an die Gerechtigkeit zu bewahren. Vielleicht wirkt er dadurch oft distanziert und eigenbrötlerisch. Sein Pessimismus ist eine tiefe Sehnsucht nach Optimismus."

    Über Gemeinsamkeiten zwischen Matthias Koeberlin und Robert Marthaler:
    "Es gibt sicher Kleinigkeiten, die Marthaler und ich gemein haben. Aber im Großen und Ganzen sind es die Unterschiede, die es für mich nach wie vor spannend machen, diese Figur zu spielen."

    Über das Genre "Krimi":
    "Ich bin ein großer Krimi-Fan. Ich habe sehr früh die alten Raymond Chandler und Dashiell Hammett Krimis meines Vaters gelesen und bin dem Krimi-Genre danach in jeder Form treu geblieben."

    Die Fragen stellte Ellen Wirth

    Neu im Team: Kommissarin Sarah Jonas
    Alice Dwyer über ihre Rolle und das Format

    Über das Format "Kommissar Marthaler":
    "Das Format "Kommissar Marthaler" hat seinen eigenen Stil. Es ist rauer und kühler in der Bildsprache als die meisten deutschen Krimis. Es erinnert daher eher an skandinavische Krimi-Reihen, die meiner Meinung nach zu den Besten gehören. Auch sind die Geschichten, die Fälle, alles andere als weichgespült. Ich finde Härte tut Krimiformaten gut. Zudem ist der Cast der Kommissare wirklich sehr fein getroffen. Die Figuren sind speziell gezeichnet. Jede einzelne auf ihre besondere Art. Da folgt man ihnen gerne. Dieser eigene Stil hebt "Kommissar Marthaler" von anderen Formaten ab und erklärt auch den Erfolg der Reihe. Es ist der Mut, anders zu sein."

    Über ihre Rolle als Sarah Jonas:
    "Sarah Jonas ist eine zielgerichtete, kompetente Kommissarin. Sie weiß, was sie kann. Eine starke Frau, ohne dies ständig anmerken zu müssen. Sie ist eine von den Jungs. Außerdem ist sie recht verschlossen, was ich spannend an ihr finde. Mir gefällt auch, dass wir erst nach und nach erfahren werden, warum sie in dieses Team gewechselt ist und was Ihre Geschichte ist. Es würde mich sehr freuen, diese Figur weiter entwickeln zu können."

    Über die Vorbereitung auf Rolle und Actionszenen:
    "Ich hatte vor Drehbeginn das erste Mal Schießtraining. Das ist das Tolle an diesem Beruf, dass man für seine Figuren neues Lernen darf. Dinge die man sonst wahrscheinlich nie gemacht hätte. Ich bin ein großer Fan von Actionszenen. Sie zu drehen, macht genau so viel Spaß, wie sie sich anzuschauen."

    Über das Verhältnis zwischen Sarah Jonas und Robert Marthaler:
    "Sarah ist erst seit einigen Wochen im Team. Das Verhältnis der beiden entwickelt sich noch, doch man spürt schon jetzt, dass Sympathie und Vertrauen vorhanden sind."

    Über das Team in "Kommissar Marthaler":
    "Das Team ist fantastisch. Alle haben mich sehr warm empfangen und mir nie das Gefühl gegeben, "die Neue" zu sein. Ich habe mich in der Gruppe sofort wohl gefühlt, auch weil wir alle einen ähnlichen Humor haben. Wir haben sehr viel gelacht am Set."

    Die Fragen stellte Ellen Wirth

    Weitere Informationen

    Fotos über ZDF Presse und Information Telefon: (06131) 70-16100 oder über https://presseportal.zdf.de/presse/kommissarmarthaler

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