Copyright: ZDF / Michael Marhoffer
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Laim und die Tote im Teppich

Der Fernsehfilm der Woche

Ein neuer Fall der ZDF-Reihe mit Max Simonischek als Kommissar Lukas Laim und Gerhard Wittmann als sein Kollege Anton Simhandl. Regie führte erneut Michael Schneider nach dem Drehbuch von Christoph Darnstädt.

  • ZDF, Montag, 19. April 2021, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Montag, 12. April 2021, 10.00 Uhr, für ein Jahr

Texte

Stab, Besetzung  und Inhalt

Buch    Christoph Darnstädt
Regie      Michael Schneider
Kamera      Andreas Zickgraf
Musik        Dirk Leupolz
Schnitt      Jörg Kroschel
Ton     Hannes Ullmann
Szenenbild     Anke Osterloh
Kostüm     Theresia Wogh
Produktionsleitung      Stephan Hartwig
Herstellungsleitung      Andreas Breyer
Produktion        Network Movie, Köln
Produzenten      Bettina Wente, Wolfgang Cimera
Redaktion     Daniel Blum
Länge    ca. 89 Minuten

       

Die Rollen und ihre Darsteller

Lukas Laim     Max Simonischek
Anton Simhandl        Gerhard Wittmann
Hans Heinrich "Hinni" Feuer     Shenja Lacher
Isabel Serner     Tinka Fürst
Andreas Hermaneder       Heinz-Josef Braun
Lutz Grindel     Helmfried von Lüttichau
Gero Willbrand     Daniel Christensen
Holger Elversfeld      Thomas Limpinsel
Bernd Moers     Peter Knaack
Lela Harani       Shadi Hedayati
und andere 

 

Die Leiche einer Frau wird vor einem Müllcontainer auf der Theresienwiese gefunden, eingewickelt in einen Teppich. Sie hat keine Papiere bei sich, ihre Identität ist unklar.

Das Auto, das die Polizei verlassen neben den Containern findet, führt Lukas Laim und seinen Kollegen Anton Simhandl zu Hans Heinrich "Hinni" Feuer. Die Kommissare treffen den Fechtlehrer in seinem Appartement an. Sie kommen scheinbar wie gerufen.

Feuer hat gerade die Kollegen vom Einbruchsdezernat gerufen. Als er nach Hause kam, sei die Wohnungstür aufgebrochen gewesen, und sowohl sein Perserteppich als auch sein Wagen seien gestohlen worden. Laim glaubt Feuer nicht, doch der hat ein Alibi und Zeugen aus der besten Gesellschaft. Bei ihren Recherchen begegnen Laim und Simhandl Ressentiments aller Couleur. Als "Hinni" Feuer plötzlich den bisher bestrittenen Mord gesteht, begreift Laim, dass es andere Hintergründe für den Mordfall geben muss.

"Simhandl und Laim sind zwei Originale"

Fragen an Schauspieler Max Simonischek

"Laim und die Tote im Teppich" ist Ihr vierter Film als Kommissar Lukas Laim. Welche Aspekte an Ihrer Figur Laim bereiten Ihnen vor allem Spielfreude?

Mich freut, dass er nicht mehr redet als nötig. Grundsätzlich wird mir in deutschen Krimis zu viel gequatscht, dabei ist der Film doch ein visuelles Medium. Mit endlosen Dialogen können weder Lukas Laim noch ich besonders viel anfangen.

Was macht die neue Geschichte von Autor Christoph Darnstädt besonders?

Zum einen ist es das Tempo, mit dem die Handlung und Szenen vorangetrieben werden. Zum anderen die inhaltliche Auseinandersetzung mit der extremistischen neuen Rechten, die in unserer Gesellschaft momentan starken Zulauf erfährt.

Ermittlungsarbeit ist Teamarbeit. Welche Bedeutung hat Laims Kollege Anton Simhandl für ihn?

Simhandl und Laim sind zwei Originale, die sich gegenseitig respektieren und schätzen, aber unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide haben unterschiedliche Weltanschauungen, Lebensläufe und Lebensmodelle, kommen sich darum nicht in die Quere und funktionieren als Team hervorragend. Auch wenn Laim alles andere als ein Teamplayer ist.

Der Film entstand im Februar 2020. Eine Verfolgungsjagd in einer vollen U-Bahn könnte derzeit so gar nicht gedreht werden. Wie sind Sie durch die Corona-Zeit gekommen? Was inspiriert Sie?

Ich habe nun eine einjährige Arbeitspause hinter mir, da Projekte aufgrund der Pandemie verschoben oder ganz abgesagt wurden. Aus beruflicher Sicht war die Zeit also, wie für viele, eher beschwerlich, ich habe aber versucht, sie für meine Familie und um eigene Projekte voranzutreiben zu nutzen. 2020 inspirierten mich der bildende Künstler Alfred Kubin, Charlie Chaplins Biografie und die Geschichte der Indianer Nordamerikas besonders stark.

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