© ZDF und Frank Hempel
© ZDF und Frank Hempel

Queens of Comedy

Die neue Sketch-Comedy im ZDF

Die "Queens of Comedy" feiern die unterschiedlichsten Frauentypen in allen Lebenssituationen und liefern einen weiblichen Blick auf Zeitgeist und Zeitgeschehen. Die neue sechsteilige Sketch-Comedy ist sowohl in den Hauptrollen als auch den Schlüsselpositionen hinter der Kamera durchweg weiblich besetzt.

  • ZDF, ab Freitag, 16. Juli 2021, 22.30 Uhr im ZDF
  • ZDF Mediathek, alle Folgen ab Freitag, 16. Juli 2021

Texte

Queens of Comedy

Die "Queens of Comedy" – das sind unter anderen Caroline Frier, Cordula Stratmann, Ina Paule Klink, Annette Frier, Diana Amft, Joyce Ilg und Maria Clara Groppler. In der neuen sechsteiligen ZDF-Sketch-Comedy feiern sie die unterschiedlichsten Frauentypen in allen Lebenssituationen und liefern einen weiblichen Blick auf Zeitgeist und Zeitgeschehen – ab Freitag, 16. Juli, um 22.30 Uhr im ZDF. Alle Folgen sind ab Freitag, 16. Juli 2021, in der ZDF-Mediathek verfügbar.

Egal, ob sie in die Rolle der gestressten Helikoptermama schlüpfen, als verpeilte Kommissarin mit sehr fragwürdigen Methoden ermitteln oder sich als Auftragskillerinnen über die banalen Dinge des Lebens streiten. Es werden Formate und Genres parodiert, nie gesehene Figuren etabliert und lustige Geschichten aus weiblicher Perspektive erzählt - mal politisch relevant, mal einfach nur herrlich abgedreht.

Comediennes und Schauspielerinnen spielen die wiederkehrenden Figuren. Neben Caroline Frier und Cordula Stratmann sind unter anderen Annette Frier, Diana Amft, Gisela Schneeberger, Gisa Flake, Ina Paule Klink, Joyce Ilg, Dela Dabulamanzi, Maria Clara Groppler, Ariane Müller und Julia Gámez Martin (von der Band Suchtpotenzial) unter der Regie von Suki Maria Roessel zu sehen.

Männliche Nebendarsteller sind Edin Hasanovic, Henning Baum, Moritz Führmann, Phil Laude und andere.


Stab und Besetzung

Regisseurin                    Suki Maria Roessel

Head-Autorin                 Tanja Sawitzki

Kamera                          Alex J. Moll, Katharina Wetz

Schnitt                           Johannes Schäfer, Christian Krämer

Licht                               Mario Hünerasky

Ton                                Patrick Lemaire

Szenenbild                     Benjamin Wiese, Uta Materne

Kostümbild                    Nora Sayuri Nüssner, Andrea Uebel

Regieassistentin            Agnes Karolski

Herstellungsleitung        Sven Rudat

Produzentin                   Melanie Grün

Producerin                     Manja Schönfelder

Produktion                     Melanie Lohse, Silke Avenriep, Moritz Sachs, Harro von Brunn

Produktions-
management ZDF           Wolfgang Apel

Redaktion ZDF                Nicole Sprenger

             

Haupt-Darstellerinnen

Caroline Frier

Annette Frier

Cordula Stratmann

Gisa Flake

Ina Paule Klink

Dela Dabulamanzi

Diana Amft

Gisela Schneeberger

Maria Clara Groppler

Joyce Ilg

Ariane Müller

Julia Gámez Martin



Die Macherinnen im Kurzinterview

Fragen an Tanja Sawitzki (Head-Autorin)

Wie war die Zusammenarbeit zwischen Protagonistinnen und den Autorinnen? 
Da allen bewusst ist, was für ein besonderes Projekt die "Queens of Comedy" sind, war es schon fast ekelhaft harmonisch. Wir haben teilweise sehr eng zusammengearbeitet und viele Nummern gemeinsam ersonnen. Es gab aber auch Protagonistinnen, die ihre Texte selbst geschrieben haben, wie zum Beispiel Cordula Stratmann. Coronabedingt konnten wir aber leider nicht so nah zusammenrücken, wie es uns lieb gewesen wäre.

Gibt es typisch weiblichen Humor?
Humor ist vor allem eine sehr individuelle Angelegenheit. Tendenziell ist weiblicher Humor aber eher ironisch bis selbstironisch. Oft auch spontaner und überraschender. Und insgesamt sind Frauen im Comedy-Bereich auf gewisse Art noch Pionierinnen und deshalb sowieso viel mutiger und experimentierfreudiger.

Gab es Grenzen, die man nicht übertreten wollte?
Alles, was Menschen sinnlos verletzt, wäre meine pauschale und etwas schwammige Antwort.

 

Fragen an Melanie Grün (Produzentin)

Wie ist das Projekt "Queens of Comedy" entstanden? – gab es zunächst den Stoff oder erst eine Gruppe von Macherinnen, die sich das gemeinsam ausgedacht haben? 
Ganz zu Anfang gab es eigentlich nur die Idee, eine Sketch-Show zu produzieren, in der wir unglaublich lustige Frauen in allen erdenklichen Situationen erzählen. Diese Idee habe ich Cordula Stratmann und Caro Frier erzählt, die gleich erste Ideen für eigene Figuren hatten. Das hat dann in der frühen Phase schon so viel Spaß gemacht, dass wir diese Arbeitsweise beibehalten haben, heißt: wir haben unsere Darstellerinnen von Anfang an in den Kreativitätsprozess mitgenommen und dadurch sind sehr unterschiedliche, lustige und wirklich tolle Rollen entstanden. Daher auch nochmal ein großes Danke an alle Queens für die Kreativität und das große Engagement.

Was macht eine Female First-Produktion aus, was dürfen wir uns darunter vorstellen?
Eine Female-First-Produktion bedeutet, dass alle Schlüsselpositionen ganz bewusst mit Frauen besetzt werden. Das war im kreativen Feld, also zum Beispiel ausschließlich mit großartigen Autorinnen zu arbeiten und natürlich mit Suki Roessel als Regisseurin an Board, wirklich etwas Besonderes und kann ich jedem empfehlen.

Wo liegt gestalterisch/inhaltlich der Unterschied zu einer herkömmlichen Sketch-Comedy? 
Einige Entscheidungen fallen schneller, weil es in vielen Dingen einfach eine gemeinsame Grundschwingung gibt. Diskussionen über die Frage: "Ist das ein Frauenthema?" gab es auch nicht. Wenn ein Raum voller Frauen darüber spricht, ist es automatisch ein Frauenthema. Das hat vieles einfacher gemacht. Und es gab überdurchschnittlich viele Abbrüche wegen alberner Lachanfälle am Set. Ich denke, wir haben da einen neuen Rekord aufgestellt.

 

Fragen an Suki Maria Roessel (Regisseurin)

Wo liegt gestalterisch/inhaltlich der Unterschied zu einer herkömmlichen Sketch-Comedy?
Ich habe bisher noch keine Sketch-Show mit einem eindeutigen Farbkonzept gesehen. Wir erzählen visuell einen Regenbogen der Diversität, wobei die Unterschiede unserer Protagonisten durch Farbigkeit visualisiert werden. Alternative Lebenswelten werden im auffälligen Kontrast erzählt, unterschiedliche Identitäten leben unterschiedliche Lebensmodelle. Diese prallen aufeinander, stechen heraus, mischen sich und stoßen sich ab. Die Farben werden möglichst untypisch besetzt. Gegen die gesellschaftliche Erwartung. Wir bedienen uns an einer 50/60er-Jahre-Palette. Pro Charakter/Szenerie jeweils eine Leading Color, mit Varianz in Gradierung und Helligkeit. Inspiriert von der visuellen Erzählweise Wes Andersons, gepaart mit der Ästhetik deutschen Kleinbürgertums (Gelsenkirchener Barock, Deutsche Nachkriegssünden, nationale Spezialitäten und Absurditäten). Generell gibt es ein 50’s/60’s-Motiv in Farbe, Bildgestaltung, Licht, Kostüm und Corporate Identity.

Gibt es typisch weiblichen Humor? Gab es Grenzen, die man nicht übertreten wollte?
Für mich war der Humor nicht typisch weiblich, aber sicherlich werden viele Sketche hauptsächlich Frauen ansprechen, weil die Themen für Frauen relevanter sind. 

 

Fragen an Cordula Stratmann

Warum hast Du bei "Queens of Comedy" mitgemacht?
Weil die Produzentin Melanie Grün mich gut gelaunt eingeladen hat, meinen Teil in dieser Serie beizusteuern und das ZDF das ebenso gut gelaunt entgegengenommen hat.

Welche Rollen hast Du mitentwickelt, und was hat Dich daran gereizt? 
Nach dieser von allen Seiten gut gelaunten Einladung konnte ich endlich den Traum verwirklichen, einmal eine beinharte Fernseh-Kommissarin zu sein. Und dann hab ich mir auch noch meinen Lieblings-Spielpartner an die Seite holen dürfen: den beinharten Edin Hasanovic als meinen Assistenten Dennis Jäger. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, denn die beiden haben definitiv noch nicht ausermittelt, da ist noch sehr viel mehr drin. Wenn man Edin und mich ranlässt, hat das Verbrechen keine Chance mehr.

Wie war die Zusammenarbeit mit so vielen Frauen? 
Ich würde so gern schon in einer Zeit leben, in der es gar kein Tamtam mehr darum gibt, dass viele Frauen viele Aufgaben übernehmen. Was soll ich sagen? Es ist weder toller mit Frauen noch untoller. Es ist einfach nur normal, wenn wir Frauen nicht mehr nur von Männern umgeben sind. Und hier wurde es mal andersherum gemacht. Auch gut. Aber langfristig lösen wir die Themen alle nur gemeinsam. Das machen dann wohl unsere Enkelinnen und Enkel.

 

Fragen an Caroline Frier

Warum hast Du bei "Queens of Comedy" mitgemacht? 
Die Produzentin Melanie Grün und ich kennen uns schon lange und haben bei dem gemeinsamen Projekt "Comedy Cuisine" gemerkt, dass wir uns nicht nur sehr gut verstehen, sondern auch bestens zusammenarbeiten können. Die Idee für ein neues Sketch-Format hat uns schon länger begeistert und interessiert. "Queens of Comedy" war dann wohl einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

Welche Rollen hast Du mitentwickelt, und was hat Dich daran gereizt? 
Die Produktion und ich waren im ständigen offenen Austausch, was die inhaltliche Ausrichtung der einzelnen Figuren anging und darüber bin ich sehr dankbar. Vor allem bei den "Deadly Sisters" waren meine Schwester Annette und ich von der ersten Idee bis zur Umsetzung komplett involviert. Das hat extrem viel Spaß gemacht.

Wie war die Zusammenarbeit mit so vielen Frauen? 
Herrlich..! Aber ich lüfte ein Geheimnis und gebe offen zu: Auch bei "Queens of Comedy" waren Männer vor und hinter der Kamera dabei. Ich glaube, die haben das ganz besonders genossen, Teil dieses illustren "Hühnerhaufens" zu sein. Ich zitiere die Spice Girls: "Chicas to the front..!" Die Jungs können mitkommen..!!?

 

Frage an Maria Clara Groppler

Warum hast Du bei "Queens of Comedy" mitgemacht, und was hat Dir an Deiner Rolle gefallen?
Gut gefallen hat mir besonders, dass bei der Produktion der Fokus auf uns Frauen lag - wir sind kein Beiwerk, sondern wirklich die Hauptrollen. Außerdem war ich zum Zeitpunkt der Anfrage gerade arbeitslos - also hat das einfach perfekt gepasst. Zur Rolle der Jungfrau Maria: Dass sie so selbstverständlich ihr Kind vermarktet. Es hat einfach super Spaß gemacht, in diese Rolle einer modernen "Jungfrau" Maria zu schlüpfen.

 

Frage an Gisa Flake

Warum hast Du bei "Queens of Comedy" mitgemacht, und was hat Dir an deiner Rolle gefallen?
"Queens of Comedy" erzählt endlich mal keinen "meine Freundin kauft Schuhe und parkt schlecht ein"-Humor! Ich liebe Comedy, die genau hinschaut und ihre Figuren nicht verrät - dieses Gefühl hatte ich sofort bei der Arbeit mit Suki Roessel und bei den Texten von Tanja Sawitzki. Und außerdem... Wer will denn bitte nicht mal das sabotierende Gehirn einer Frau spielen?! 


Fotos

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/queensofcomedy 

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