Live-Sendung "Wahl in Nordrhein-Westfalen mit ZDF-Politikchef Matthias Fornoff und der stellvertretenden ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten.
Live-Sendung "Wahl in Nordrhein-Westfalen mit ZDF-Politikchef Matthias Fornoff und der stellvertretenden ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten.

Wahl in Nordrhein-Westfalen

Live aus dem ZDF-Wahlstudio in Düsseldorf

Eine Woche nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein richtet sich der politische Blick vom Norden nach Westen. Dort folgt die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Das ZDF berichtet am Sonntag, 15. Mai 2022, ab 17.30 Uhr aus dem ZDF-Wahlstudio in Düsseldorf. Gegen 19.35 Uhr ist dann auch die "Berliner Runde" zum Wahlabend live im ZDF zu sehen.

  • ZDF, Sonntag, 15. Mai 2022, 17.30 Uhr
  • ZDF Mediathek, Sonntag, 15. Mai 2022

Texte

Zwei Wahl-Sonntage live im ZDF

Sonntag, 8. Mai 2022

17.40 Uhr, ZDF

Wahl 2022 im ZDF
Wahl in Schleswig-Holstein

Live aus dem ZDF-Wahlstudio in Kiel

mit Bettina Schausten

Hochrechnungen und Analysen: Matthias Fornoff und die Forschungsgruppe Wahlen

Produktion: ZDF
Redaktion: Ralph Schumacher
Länge: ca. 80 Minuten

 

19.00 Uhr, ZDF

heute – mit Wahl in Schleswig-Holstein

Moderation: Mitri Sirin

Produktion: ZDF
Redaktion: Thomas Heinrich
Länge: ca. 30 Minuten

 

21.45 Uhr, ZDF

heute journal – mit Wahl in Schleswig-Holstein

Moderation: Christian Sievers

Produktion: ZDF
Redaktion: Wulf Schmiese
Länge: ca. 28 Minuten

 

 

Sonntag, 15. Mai 2022

17.30 Uhr, ZDF

Wahl 2022 im ZDF
Wahl in Nordrhein-Westfalen

Live aus dem ZDF-Wahlstudio in Düsseldorf

mit Bettina Schausten

Hochrechnungen und Analysen: Matthias Fornoff und die Forschungsgruppe Wahlen

Produktion: ZDF
Redaktion: Ralph Schumacher
Länge: ca. 87 Minuten

 

19.00 Uhr, ZDF

heute – mit Wahl in Nordrhein-Westfalen

Moderation: Jana Pareigis

Produktion: ZDF
Redaktion: Thomas Heinrich
Länge: ca. 25 Minuten

 

19.25 Uhr, ZDF

Wahl 2022 im ZDF
Wahl in Nordrhein-Westfalen

Live aus dem ZDF-Wahlstudio in Düsseldorf

mit Bettina Schausten

Hochrechnungen und Analysen: Matthias Fornoff und die Forschungsgruppe Wahlen

 

gegen 19.35 Uhr, ZDF

Wahl 2022 im ZDF
Berliner Runde

Leitung: Theo Koll

Produktion: ZDF
Redaktion: Ralph Schumacher
Länge: ca. 49 Minuten

 

21.45 Uhr, ZDF

heute journal – mit Wahl in Nordrhein-Westfalen

Moderation: Marietta Slomka

Produktion: ZDF
Redaktion: Wulf Schmiese
Länge: ca. 28 Minuten

Wahl in Schleswig-Holstein

Zufriedenheit mit Ministerpräsident Daniel Günther und seiner regierenden Koalition – in Schleswig-Holstein ist keine Wechselstimmung in Sicht. Das klare Signal der CDU im Wahlkampf: "Kurs halten". Denn vor fünf Jahren war zu sehen, dass man sich im hohen Norden nicht zu früh zu sicher sein sollte, als der damalige SPD-Ministerpräsident überraschend die Landtagswahl verlor. Seitdem herrscht Jamaika an der Förde. Ob das so bleibt, entscheidet sich am 8. Mai 2022.

"Moin Daniel" steht über dem Geschäft im Kieler Einkaufszentrum. Es ist der Wahlkampfladen des CDU-Ministerpräsidenten Daniel Günther. Möglichst oft wolle er dort in den kommenden Wochen vor Ort sein, im Gespräch bleiben mit den Wählern. Vor fünf Jahren war Günther der Überraschungssieger. Diesmal wäre es eine Überraschung, wenn die CDU nicht vorne liegen würde. 32 Prozent erzielte sie bei der Landtagswahl 2017. Dieses Ergebnis will Daniel Günther nun toppen und dann am liebsten die Jamaika-Koalition fortsetzen.

Der grüne Koalitionspartner ist selbstbewusst. Grünen-Spitzenkandidatin Monika Heinold tritt an, Ministerpräsidentin zu werden. Nicht die stärkste Kraft müsse automatisch die Staatskanzlei besetzen. Eine Koalition ohne CDU – durchaus denkbar, so Heinold.

Starke CDU, starke Grüne, das alarmiert den Dritten im Jamaika-Bündnis, die FDP. Die Liberalen mit Wirtschaftsminister Bernd Buchholz an der Spitze wollen im Wahlkampf zeigen, wofür sie auch in der nächsten Regierung gebraucht werden.

Auch die SPD hat Regierungsansprüche und würde am liebsten die Grünen als Partner gewinnen. Thomas Losse-Müller, bis Herbst 2020 selbst Mitglied der Grünen, tritt nun für die SPD an, mit sozialen Themen und ehrgeizigen Klimazielen. Zuletzt lagen die Sozialdemokraten in Umfragen gleichauf mit den Grünen.

Eine schleswig-holsteinische Besonderheit ist der SSW, der Südschleswigsche Wählerverband. Die Partei vertritt die dänische Minderheit, ist deshalb von der Fünfprozentklausel ausgenommen und so seit 1958 durchgängig im Landtag vertreten. Wie bereits 2017 tritt Lars Harms als ihr Spitzenkandidat an.

Auch die AfD setzt mit Jörg Nobis auf ein im Norden bekanntes Gesicht. Mit ihm schaffte die Partei vor fünf Jahren zum ersten Mal den Einzug in den Kieler Landtag, allerdings nur knapp. Mit dem Wahlslogan "Dein Norden – Deine Wahl" erhofft man sich diesmal ein besseres Ergebnis.

Die LINKE dagegen war bei den letzten beiden Landtagswahlen nicht auf fünf Prozent gekommen. Diesmal soll es klappen mit Susanne Spethmann, Krankenschwester aus Ostholstein, an der Spitze.

Aus dem Plenarsaal mit dem schönsten Blick, direkt auf die Kieler Förde, meldet sich am 8. Mai 2022, ab 17.40 Uhr Bettina Schausten, stellvertretende Chefredakteurin des ZDF. Für den analytischen Blick ist Parteienforscher Karl-Rudolf Korte im Wahlstudio an ihrer Seite.

Welche Partei liegt vorne, für welche Koalition kann es reichen? Alle aktuellen Zahlen und Hochrechnungen liefern ZDF-Politikchef Matthias Fornoff und die Forschungsgruppe Wahlen.

In den 19.00-Uhr-"heute"-Nachrichten gibt es die neueste Hochrechnung und die Runde der Spitzenkandidaten, moderiert von Bettina Schausten und Hermann Bernd, Leiter des ZDF-Landesstudios Schleswig-Holstein.

Alle Informationen rund um die Wahlen sind jederzeit abrufbar auf ZDFheute.de, ergänzt um Kurzanalysen der wichtigsten Wahlthemen. Die interessantesten Stimmen der Gewinner und Verlierer sind zudem auf facebook.com/ZDFheute verfügbar.

Der gesamte Wahlabend ist live in der ZDFmediathek zu verfolgen. 

Wahl in Nordrhein-Westfalen

Alle Hoffnung auf Hendrik Wüst. Wenn Nordrhein-Westfalen den Landtag wählt, ist das besonders für die CDU ein entscheidender Tag. Die Wahl-Niederlage im Saarland hat den Druck noch erhöht.

Aber auch für alle anderen Parteien ist die Wahl im bevölkerungsreichsten Bundesland jedes Mal ein wichtiges Datum. 13,2 Millionen Wahlberechtigte, 128 Wahlkreise – die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wird gerne auch "kleine Bundestagswahl" genannt.

Gerade mal sieben Monate ist es her, dass Hendrik Wüst das Amt des Ministerpräsidenten von Armin Laschet übernahm. Keine lange Zeit, um sich einen Amtsbonus zu erarbeiten. Trotzdem konzentriert die nordrhein-westfälische CDU den Wahlkampf voll auf ihn. "Machen, worauf es ankommt" – mit diesem Slogan stellt Wüst sich zum ersten Mal bei einer Landtagswahl.

Dass CDU-Ministerpräsidenten abwählbar sind, das habe das Saarland bewiesen, erklärt sein Herausforderer von der SPD, Thomas Kutschaty. Das schwarz-gelbe Regierungsbündnis habe versagt, in der Corona-Pandemie und bei der Flutkatastrophe, so Kutschaty. Es sei Zeit für eine Ampel unter roter Führung in NRW.

Wenig begeistert von diesem Gedanken zeigt sich Joachim Stamp, Spitzenkandidat der FDP. Ginge es nach ihm, würde Schwarz-Gelb fortgesetzt werden, ein starkes Ergebnis der Liberalen wäre Voraussetzung. Vor fünf Jahren kamen sie auf 12,6 Prozent, ihr bis dahin bestes Ergebnis.

Für eine Ampel bräuchte es neben SPD und FDP noch die Grünen. Sie gehen mit Mona Neubaur ins Rennen, die einen Lagerwahlkampf für ihre Partei jedoch ausschließt. Einziges Ziel: Die Grünen sollen rund um Rhein und Ruhr so stark werden wie nie.

Bei der AfD führt der Fraktionsvorsitzende Markus Wagner die Kandidatenliste an und startet den Wahlkampf mit eindeutigen Botschaften: "Leitkultur statt Multi-Kulti-Doktrin". 2017 erzielte die Partei mit ähnlichen Slogans 7,4 Prozent.

Die LINKE kämpft erneut um den Einzug in den Düsseldorfer Landtag. Beim letzten Mal fehlten dazu 8000 Stimmen. Carolin Butterwegge und Jules El-Khatib, die Vorsitzenden der Partei, ziehen gemeinsam in diesen Wahlkampf.

Die SPD will Erster werden, die FPD das Regierungsbündnis fortsetzen, Grüne und AfD stark werden wie nie und die LINKE endlich die Fünf-Prozent-Hürde schaffen. Für alle ist der 15. Mai 2022 ein wichtiges Datum. Für die Union jedoch vielleicht noch ein wenig wichtiger. Bei der Bundestagswahl gab es hier, in der Heimat von CDU-Chef Friedrich Merz, ein historisch schlechtes Ergebnis. Der neue Hoffnungsträger Hendrik Wüst muss liefern und hoffen, dass der bis dahin erarbeitete Amtsbonus reicht.

Ein spannender Abend, durch den die stellvertretende Chefredakteurin Bettina Schausten lotst. Eine erste parteipolitische Analyse gibt es von Professor Karl-Rudolf Korte. Und alle aktuellen Zahlen, Prognosen und Hochrechnungen liefern ZDF-Politikchef Matthias Fornoff und die Forschungsgruppe Wahlen.

In den 19.00-Uhr-"heute"-Nachrichten versammeln sich alle Spitzenkandidaten für eine erste Diskussionsrunde, moderiert von Bettina Schausten und Dorthe Ferber, Leiterin des ZDF-Landesstudios Nordrhein-Westfalen. 

Ab 19.35 Uhr begrüßt Hauptstadtstudioleiter Theo Koll Vertreter aller Bundesparteien zur "Berliner Runde".

Der gesamte Wahlabend ist live in der ZDFmediathek zu verfolgen. Alle Infos und Beiträge sind auch jederzeit abrufbar auf ZDFheute.de. Interessante Stimmen der Gewinner und Verlierer sind zudem auf facebook.com/ZDFheute verfügbar.

Berliner Runde

ZDF-Hauptstadtstudioleiter Theo Koll spricht mit den Generalsekretären der im Bundestag vertretenen Parteien in der "Berliner Runde" über den Ausgang der Wahl in Nordrhein-Westfalen.

Im ZDF-Hauptstadtstudio werden erwartet:

Kevin Kühnert, Generalsekretär SPD

Mario Czaja, Generalsekretär CDU

Emily May Büning, Generalsekretärin Bündnis '90/Die Grünen

Bijan Djir-Sarai, Generalsekretär FDP

Bernd Baumann, Parlamentarischer Geschäftsführer AfD

Martin Huber, Generalsekretär CSU

Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer Die Linke

Politbarometer zur Wahl in Schleswig-Holstein und zur Wahl in Nordrhein-Westfalen

Am Freitag, 29. April 2022, 22.23 Uhr, begrüßt Matthias Fornoff die Zuschauerinnen und Zuschauer im ZDF zum nächsten "Politbarometer", dann auch mit einem "Politbarometer Extra" zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein.

Ein weiteres "Politbarometer Extra" zur Wahl in Schleswig-Holstein ist am Donnerstag, 5. Mai 2022, 21.45 Uhr, im "heute journal" im ZDF zu sehen.

Ein "Politbarometer Extra" zur Wahl in Nordrhein-Westfalen wird am Freitag, 6. Mai 2022, veröffentlicht.

Ein weiteres "Politbarometer Extra" zur Wahl in Nordrhein-Westfalen ist am Donnerstag, 12. Mai 2022, 21.45 Uhr, im "heute journal" im ZDF zu sehen.

Ausblick auf die vierte Landtagswahl 2022

Nach der Wahl im Saarland am 27. März und den beiden Wahlen im Mai in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen steht als vierte Landtagswahl im Jahr 2022 am Sonntag, 9. Oktober 2022,die in Niedersachsen an:

Seit 2013 ist Stephan Weil Ministerpräsident des Bundeslandes mit rund acht Millionen Einwohnern. Der SPD-Politiker regierte bereits mit den Grünen, aktueller Koalitionspartner ist die CDU. Stephan Weil will wieder antreten, die Chancen scheinen derzeit gut für die Sozialdemokraten zu stehen – laut Umfragen liegen sie vor der CDU von Landeschef und Vize-Ministerpräsident Bernd Althusmann und den Grünen.

Biografische Angaben zu ZDF-Moderatorinnen und Moderatoren "Wahl 2022"

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF-Kommunikation, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/wahlen2022

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