Bettina Schausten und Matthias Fornoff moderieren die Live-Sendung "Wahl in Thüringen". Foto: ZDF/Jana Kay
Bettina Schausten und Matthias Fornoff moderieren die Live-Sendung "Wahl in Thüringen". Foto: ZDF/Jana Kay

Wahl in Thüringen live im ZDF

"Berliner Runde" ebenfalls live im ZDF

Am Sonntag, 27. Oktober 2019, wird in Thüringen ein neuer Landtag gewählt – Abschluss des spannenden Wahljahres 2019. Nach den erst wenige Wochen zurückliegenden Wahlen in Brandenburg und Sachsen werden die Ergebnisse von dort die Wahlkampfstrategien im Freistaat beeinflussen. Das ZDF sendet am Wahl-Sonntag ab 17.40 Uhr live aus Erfurt. Ebenfalls an dem Abend gegen 19.35 Uhr im ZDF-Programm: die "Berliner Runde" nach der Wahl in Thüringen. Und bereits im Vorfeld berichten die aktuellen ZDF-Sendungen intensiv, wie erneut Parteien und Spitzenkandidaten um die Stimmen der Bürger kämpfen.

  • ZDF, Sonntag, 27. Oktober 2019, 17.40 Uhr
  • ZDF Mediathek, Sonntag, 27. Oktober 2019

Texte

Der Wahl-Sonntag im ZDF in der Übersicht

Sonntag, 27. Oktober 2019, 17.40 Uhr, ZDF

Wahl in Thüringen

Live aus dem ZDF-Wahlstudio in Erfurt

mit Bettina Schausten 

Hochrechnungen und Analysen:
Matthias Fornoff
und die Forschungsgruppe Wahlen e.V., Mannheim
  

Produktion: ZDF
Redaktion: Ralph Schumacher
Länge ca. 79 Minuten

 

Der weitere Wahl-Abend im ZDF in der Übersicht:

19.00 Uhr: heute – mit Wahl in Thüringen (Moderation: Barbara Hahlweg)

19.25 Uhr: Wahl in Thüringen – Live aus dem ZDF-Wahlstudio in Erfurt

19.35 Uhr: Berliner Runde – mit Moderator Theo Koll

21.45 Uhr: heute-journal – mit Wahl in Thüringen (Moderation: Claus Kleber)

Wahl in Thüringen

Am 27. Oktober endet mit der Landtagswahl in Thüringen das spannende Wahljahr 2019. Noch einmal kämpfen Parteien und Spitzenkandidaten um die Stimmen der Bürger. Die einen hoffen auf einen weiteren Triumph, die anderen auf ein Ende der Talfahrt ihrer Partei. Wieder andere auf den Amtsbonus vom Wähler. Acht Wochen nach Sachsen und Brandenburg stellen sich die Parteien in Thüringen zur Wahl. Das ZDF sendet live aus Erfurt.

Thüringen ist weder Sachsen noch Brandenburg. Dennoch werden die Ergebnisse von dort die Wahlkampfstrategien im Freistaat beeinflussen. Und jeder Spitzenkandidat zieht aus den Zahlen unterschiedliche Schlüsse. Der amtierende Ministerpräsident Bodo Ramelow betont beispielsweise nicht die desaströsen Ergebnisse der Linken, sondern die Entscheidung der Wähler, die Regierenden zu stützen. Ein Amtsbonus, der dem beliebten Landesvater helfen könnte, die aktuelle Schwäche der Linken zu überspielen und die rot-rot-grüne Landesregierung weitere fünf Jahre fortzuführen.

Ob es dafür reichen wird, hängt auch vom Abschneiden des Koalitionspartners SPD ab. Einst eine starke Partei in Thüringen, könnte sie nun unter zehn Prozent rutschen. Der Spitzenkandidat Wolfgang Tiefensee hofft, dass das Protestwählen mit Sachsen und Brandenburg beendet ist. Es sei Zeit, nach vorne zu schauen, so der heutige Wirtschaftsminister.

Weiter mitregieren wollen auch die Grünen in Thüringen, am liebsten mit Linken und SPD. Doch die Kandidaten Anja Siegesmund und Dirk Adams geben sich pragmatisch, selbst eine Viererkoalition unter der CDU sei denkbar. Allein eine Minderheitsregierung mit Stimmen der AfD werde man nicht unterstützen.

Rückenwind aus Sachsen verspürt Mike Mohring. Der Landeschef und Spitzenkandidat der CDU will die Staatskanzlei für seine Partei zurückgewinnen. Doch das könnte schwierig werden. Denn lagen die Konservativen 2014 noch über fünf Prozentpunkte vor der Linken, rutschten sie in letzten Umfragen auf Platz 2 ab.

Dicht dahinter die AfD. Auch in Thüringen könnte sie am Ende der eigentliche Wahlgewinner sein. Der Spitzenkandidat der AfD, Björn Höcke, spricht bereits von der "neuen Volkspartei des Ostens". Seine radikalen Reden sorgten zuletzt allerdings dafür, dass seine Beliebtheitswerte deutlich unter denen seiner Partei lagen.

Für die Liberalen geht das Zittern weiter, Umfragen sehen sie zwischen vier und fünf Prozent. Für Spitzenkandidat Thomas Kemmerich wird es nicht leicht, im Wahlkampf Aufmerksamkeit auf die FDP und deren Themen zu lenken. Auch in Thüringen könnten sie den Einzug ins Parlament verpassen, wie schon 2014.

Damals bestimmte die Gründung der ersten rot-rot-grünen Landesregierung unter einem linken Ministerpräsidenten die Berichterstattung. Auch diesmal geht es wieder um linke und rechte Lager, allerdings unter ganz anderen Vorzeichen. Welche Hoffnungen am Ende erfüllt werden, bestimmen 1,8 Millionen Thüringer am 27. Oktober.

Live-Sendung im ZDF und alle Infos jederzeit auf heute.de

Das ZDF sendet ab 17.40 Uhr live aus dem Plenarsaal des Erfurter Landtags. Von dort begrüßt die stellvertretende Chefredakteurin Bettina Schausten die Fernsehzuschauer zu einem weiteren spannenden Wahlabend. An ihrer Seite steht für Analysen und Einschätzungen Parteienforscher Karl-Rudolf Korte bereit.

Immer die aktuellsten Zahlen und Hochrechnungen liefern ZDF-Politikchef Matthias Fornoff und die Forschungsgruppe Wahlen.

Alles ist  jederzeit abrufbar auf heute.de, ergänzt um Kurzanalysen der wichtigsten Wahlthemen und aktuell die interessantesten Stimmen der Gewinner und Verlierer ebenfalls auf facebook.com/ZDFheute/. Der gesamte Wahlabend ist live zu verfolgen in der ZDFmediathek.

Auch die 19.00-Uhr-"heute"-Nachrichten berichten ausführlich über den Ausgang der Wahl, inklusive einer ersten Fragerunde mit allen Spitzenkandidaten.

Gegen 19.35 Uhr begrüßt der Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, Theo Koll, in der "Berliner Runde" Gesprächsgäste aller im Bundestag vertretenen Parteien, um das Ergebnis in Thüringen und die Auswirkungen auf die Bundespolitik zu diskutieren.

Zur Wahlberichterstattung 2019 im ZDF 

Wahlkämpfe begleiten, Spitzenkandidaten interviewen, Ergebnisse analysieren – das ZDF berichtet in aktuellen Sendungen und Sonderformaten über Wahlen auf Landes- und Bundesebene. Die Berichterstattung soll möglichst viele unterschiedliche Gruppen erreichen, alte wie junge, politisch interessierte und politikferne Menschen.

Europawahl 2019

Bereits im Vorfeld der Europawahl am 26. Mai 2019 zeichnete sich ab, dass das Interesse an dieser Wahl bei den Menschen gestiegen war: Brexit-Chaos in Großbritannien, ein möglicher Rechtsruck in vielen Mitgliedstaaten und dann kurz vor dem Termin die Ibiza-Affäre in Österreich – Europa im Fokus.

Eine Europawahl in 28 Mitgliedsstaaten mit rund 427 Millionen Wahlberechtigten und allein in Deutschland 41 zur Wahl stehenden Parteien bedeutet eine besondere Herausforderung für die aktuelle Berichterstattung an so einem Abend. Aus dem Zollernhof in Berlin begrüßte die stellvertretende Chefredakteurin Bettina Schausten Zuschauer und Gäste. An ihrer Seite ZDF-Politikchef Matthias Fornoff, der die Prognosen und Hochrechnungen der Forschungsgruppe Wahlen präsentierte. Ebenfalls im Studio: Parteienforscher Karl-Rudolf Korte.

In über zweieinhalb Stunden Live-Sendung  aus dem Wahlstudio berichteten ZDF-Reporter aus sieben Mitgliedstaaten über die dortige Stimmung kurz vor und nach den ersten Prognosen. Die Leiterin des ZDF-Studios in Brüssel, Anne Gellinek, meldete sich aus dem Europäischen Parlament.

In der 19-Uhr-"heute"-Sendung versammelten sich im Wahlstudio die deutschen Spitzenkandidaten für eine erste Fragerunde bei Bettina Schausten.

Eine weitere Herausforderung an diesem Abend war, neben dem großen Europa das kleine Bremen angemessen abzubilden. Denn auch dort versprach der Wahltag Spannung. Aus der Bremer Bürgerschaft begrüßte der Landesstudioleiter Kai Niklasch seine Gäste. Dort im Wahlstudio kam es in der 19-Uhr-"heute"-Sendung zum ersten Aufeinandertreffen der Spitzenkandidaten. Von den Wahlpartys der Parteien berichteten ZDF-Reporter live über die Stimmung vor Ort.

Der Wahlabend selbst, samt aktueller Zahlen und Kurzanalysen war jederzeit abrufbar unter heute.de und in der ZDFmediathek. Stimmen von Gewinnern und Verlierern gab es für die Zuschauer gebündelt auf facebook.de.

ZDFcheck19 – Faktencheck zur Europawahl

Was ist wahr? Was ist falsch? Wer streut absichtlich Falschinformationen und zu welchem Zweck? Zur Europawahl startete das ZDF das crossmediale Faktencheck-Projekt "ZDFcheck19". Dazu wurde im ZDF ein bereichsübergreifendes Team eingerichtet, das durch seine Arbeit den Strategien der Desinformation mit journalistischer Qualität entgegen wirkte. Bereits vor der Bundestagswahl 2013, der Europawahl 2014 und der Bundestagswahl 2017 hatte das ZDF Faktencheck-Projekte aufgesetzt.

Das "ZDFcheck19"-Team hat den Informationssendungen und den Online- und Social-Media-Angeboten des ZDF zugearbeitet.

 

Landtagswahlen 2019

Am 1. September 2019 stand bereits die nächste Doppelwahl an, als in Sachsen und Brandenburg neue Landtage gewählt wurden. Das ZDF hatte sowohl in Dresden als auch in Potsdam ein Wahlstudio aufgebaut und berichtete von dort über die jeweiligen neuesten Entwicklungen und Zahlen.

Acht Wochen später zieht die Wahlcrew weiter nach Thüringen. Von Erfurt aus berichten am 27. Oktober 2019 Bettina Schausten und Matthias Fornoff vom Wahlabend. Dort kämpft die Linke gegen eine in Umfragen zuletzt starke CDU um den Sitz des Ministerpräsidenten.

Wie die vorangegangenen Wahlen 2019 begleitet das ZDF auch die Wahl in Thüringen im Vorfeld in der aktuellen Berichterstattung sowie in Magazinsendungen wie dem "Länderspiegel", der auch bereits live vor Ort aus Gera sendete. Das Format "ZDF in Altenburg" fängt vom 23. September bis 18. Oktober 2019 die Stimmungen in einer thüringischen Kreisstadt vor der Wahl ein.

Links zu den Biografien der Wahl-Moderatoren und -Präsentatoren

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/wahlen2019

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