Copyright: ZDF / Conny Klein
Copyright: ZDF / Conny Klein

Wahrheit oder Lüge

Der Fernsehfilm der Woche

Annabelle Martinelli (Natalia Wörner), erfolgreiche Anwältin bei einer renommierten Berliner Kanzlei, hat sich auf Sexualdelikte spezialisiert. Sie ist äußerst beliebt bei männlichen Klienten, denn mit einer Frau als Verteidigung vor Gericht versprechen sie sich erhebliche psychologische Vorteile. Plötzlich gerät Annabelle zwischen die Fronten verschiedener Interessen.

  • ZDF, Montag, 17. Februar 2020, 20.15 Uhr

    Texte

    Stab und Besetzung

    Montag, 17. Februar 2020, 20.15 Uhr
    Wahrheit oder Lüge
    Der Fernsehfilm der Woche

    Buch und Regie_____Lars Becker
    Kamera_____Ralf Noack
    Schnitt_____Sanjeev Hathiramani
    Casting_____Rebecca Gerling
    Szenenbild______Sabine Pawlik
    Kostüm_____Katharina Ost
    Musik_____Hinrich Dageför, Stefan Wulff
    Producerin_____Lydia-Maria Emrich
    Produzenten_____Jutta Lieck-Klenke, Dietrich Kluge
    Produktion_____Network Movie Film und Fernsehproduktion, Hamburg
    Redaktion_____Daniel Blum

    Die Rollen und ihre Darsteller
    Annabelle Martinelli_____Natalia Wörner
    Mirella Hayek_____Franziska Hartmann
    John Quante_____Fritz Karl
    Mike Petry_____Felix Klare
    Donna Labaki_____Almila Bagriacik
    Momo Makiadi_____Lefaza Jovete Klinsmann
    Grace Owusu_____Thelma Buabeng
    Tom Ackermann_____Marc Hosemann
    Yasemine Sönmez_____Pegah Ferydoni
    Adele Fürst_____Clelia Sarto
    Duc Tran_____Ill-Young-Kim
    u.a.

    Inhalt

    Annabelle Martinelli, erfolgreiche Anwältin der renommierten Berliner Anwaltskanzlei Quante & Ackermann, ist spezialisiert auf Sexualstrafrecht. Sie ist äußerst beliebt bei männlichen Klienten, denn mit einer Frau als Verteidigung vor Gericht versprechen sie sich erhebliche psychologische Vorteile.
    Der höchst erfolgreiche Gangster-Rapper Momo, mehrfach vorbestraft wegen Drogen, Waffenbesitz und Körperverletzung, wird beschuldigt, seine Freundin Donna brutal vergewaltigt zu haben. Er bestreitet das und behauptet, Donna wolle sich nur an ihm rächen, da er sie rausgeschmissen habe. Kanzlei-Chef John Quante erwartet von Annabelle, dass sie Momo erfolgreich verteidigt und diesen medienwirksamen Fall gewinnt. Sie geht davon aus, dass ihr das gelingen wird, ein Routinejob für sie. 
    Da kommt John Quante mit einem weiteren brisanten Auftrag auf Annabelle zu. Es ist ein Fall, der noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen ist: Mike Petry, CEO eines börsennotierten Unternehmens und scheinbar glücklicher Familienvater, soll seine Assistentin auf einer Dienstreise vergewaltigt haben. Annabelle wird beauftragt, unbedingt ein Verfahren zu verhindern und einen Vergleich herbeizuführen. Aber dieses Mal will sie den Fall nicht übernehmen, denn besagte Assistentin ist ihre Freundin Mirella Hayek. Quante will davon nichts hören: Annabelle solle ihren Job als Anwältin machen und ihre Freundin davon überzeugen, einem Vergleich zuzustimmen. 
    Annabelle Martinelli beginnt zu zweifeln. Wem soll sie glauben? Sie gerät zusehends in Konflikt mit der Haltung ihrer Chefs Quante und Ackermann. Plötzlich interessieren Annabelle nicht mehr nur die gesetzlichen Möglichkeiten, sondern die Fakten. Sagt ihre Freundin tatsächlich die ganze Wahrheit? Was ist wirklich passiert zwischen Petry und Mirella? Und wie ist es bei Momo und Donna?

    Über das Interesse an Grauzonen in Zeiten von #MeToo
    Fragen an Regisseur und Drehbuchautor Lars Becker

    Eine Anwältin hat sich erfolgreich auf Sexualdelikte spezialisiert und gerät plötzlich zwischen die Fronten. Wie sind Sie auf das Thema gekommen?

    Mich hat interessiert zu erzählen, wie komplex und schwierig es für eine Strafverteidigerin ist, ein Sexualdelikt moralisch, politisch und karrieristisch VOR einem Prozess so zu verhandeln, dass es nicht zu einer öffentlichen Vorverurteilung eines Angeklagten kommt. Die Methode, als Schutzmaßnahme gedacht – aber politisch unkorrekt gehandelt – kann dann schlicht Schweigegeld sein, auch um einen Prozess verhindern.

    Welche Rolle hat für das Film-Thema die #MeToo-Debatte gespielt?

    Die #MeToo-Debatte war und ist eine notwendige Diskussion, die den Zusammenhang von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch thematisiert hat – und natürlich ein Baustein des Films "Wahrheit oder Lüge".

    Was war Ihnen bei Drehbuch und Inszenierung wichtig?

    Es wäre mitten in der #MeToo-Debatte einfach gewesen, ein stereotypes Täter-Opfer-Bild zu inszenieren – Mann: Täter, Frau: Opfer. Mich hat aber vor allem die Grauzone interessiert, wo Frauen sich ebenso opportunistisch oder karrieristisch verhalten, wenn sie den Machtmissbrauch der Männer stillschweigend hinnehmen, um die Karriere nicht zu gefährden.

    Der Film lässt Bilder über die beiden Missbrauchsfälle im Kopf entstehen, die gar nicht gezeigt werden, und gewinnt daraus seine Spannung. Welchem Genre ordnen Sie Ihren Film zu?

    Für mich ist "Wahrheit oder Lüge" ein Drama, eine politisch interessante Studie fernab von Krimi-Genre-Konventionen.

    Interview: Dagmar Landgrebe

    "Recht entspricht nicht immer unserem Gefühl von Gerechtigkeit"
    Interview mit Hauptdarstellerin Natalia Wörner

    Ihre Figur, die Berliner Anwältin Annabelle Martinelli, hat sich erfolgreich auf Sexualdelikte von Männern spezialisiert. Plötzlich gerät sie zwischen die Fronten verschiedener Interessen. In welchen Konflikten steckt Annabelle?

    Unser Film erzählt von zwei unterschiedlichen Fällen, in denen jeweils den Männern sexuelle Übergriffigkeit bis zur Vergewaltigung vorgeworfen wird, gepaart mit Machtmissbrauch und massiver körperlicher Gewalt. In dem einen Fall gerät meine Figur Annabelle in ein erst einmal unauflösliches Dilemma und ist – sowohl als Freundin wie auch als Anwältin – in einer ständigen Ambivalenz. Und ohne jetzt spoilern zu wollen, bleibt das zunächst als Widerspruch im Raum stehen. Die Dynamik der Geschichte entspricht eben keinem klassischen Betroffenheitsmuster oder einer zu erwartenden Rollenverteilung, die im politisch korrekten Sinne zu erwarten wäre. Annabelle ist eine karrierebewusste, erfolgreiche Anwältin und bei aller Professionalität durchaus empathiefähig – auch wenn sie das streckenweise gut zu verstecken weiß.

    Was war Ihnen schauspielerisch bei der Darstellung der Figur Annabelle wichtig?

    Für mich als Darstellerin war es – gemeinsam mit Lars Becker, dem Regisseur – ein ständiges Abwägen, wie sehr sich Annabelle öffnet und zumindest die Tür einen Spalt aufmacht, sich in die Karten schauen lässt, um dem Zuschauer einen Blick in ihr Innenleben zu gestatten. Eine Person wie Annabelle zu porträtieren ist tricky, denn sie selbst ist voller Schutzmechanismen und würde sich eher immer im Funktionsmodus definieren, als sich durchlässig, transparent und verletzlich zu zeigen. Wenn ich es plakativ ausdrücke: Sie ist keine Figur, die sich dem Zuschauer in Minute 5 auf den Schoß setzt und gemocht werden will. Sie braucht eine professionelle Distanz, um den Job, den sie hat, durchzuziehen.

    Wie beurteilen Sie persönlich das Verhalten von Annabelle als Freundin und als Anwältin?

    Recht entspricht nicht immer unserem Gefühl von Gerechtigkeit. Ich glaube, dass fast jede oder jeder, der kein Anwalt oder die keine Anwältin ist, eine innere Hürde überwinden muss, um Entscheidungen nachvollziehen oder gar verstehen zu können, die nötig sind, um einen Sexualstraftäter oder Mörder zu verteidigen. Das ist für Fachfremde ein weiter Weg, der unter Umständen erst einmal Distanz schaffen kann – eine natürliche Reaktion würde ich sagen.
    Für mich als Schauspielerin ist es lebensnotwendig, meine Figur nicht zu bewerten oder mit einem moralischen Zeigefinger auf sie zu zeigen, ich würde mich ihr sonst entfernen oder entfremden. Annabelle ist sperrig und hat ihren eigenen Lebensmut gepaart mit einer abgeklärten Einsamkeit, aber es ist mir gelungen, mich in sie zu verlieben (lacht).
    Aus der Figur heraus würde ich sagen, Annabelle ist "State of the art": Sie zieht ihr Ding durch, nimmt die Zeichen der Zeit im Sinne von #MeToo sehr bewusst wahr und passt ihre Verhandlungstechniken schnell dem neuen gesellschaftlichen Bewusstsein an.

    Welchen Beitrag leistet dieser Film aus Ihrer persönlichen Sicht zur #MeToo-Debatte?

    "Wahrheit oder Lüge" ist kein plakativer #MeToo-Film mit eindeutiger Opfer-Täter-Zuschreibung geworden. Ich finde, wir bewegen uns mit "Wahrheit oder Lüge" mitten in der Diskussion und erzählen auch klare Etappensiege, die diese notwendige und anhaltende Bewusstseinsverschärfung mit sich brachte und hoffentlich weiterhin bringt. Es ist wichtig, immer weiter für dieses Thema zu sensibilisieren, weit über alle vermeintlichen Generationen- und Geschlechtergrenzen hinaus.

    Interview: Dagmar Landgrebe

    Radio-O-Töne von Natalia Wörner

    Die Radio-O-Töne finden Sie <<HIER>>

    Frau Wörner, „Wahrheit oder Lüge“, ein hoch aktueller Stoff, der sehr zum Nachdenken anregt. Was hat Sie an dem Projekt gereizt?
    Das sind viele Aspekte, die mich an dem Film gereizt haben. Ich fand das einfach interessant, dass man in diesem Film nicht die Erwartungen bedient, die man vielleicht haben könnte, wenn man erst einmal die Ingredienzien hört. Also: Anwältin, zwei Mal Fälle für vermeintliche oder tatsächliche Übergrifflichkeit bis hin zur Vergewaltigung, Täter, Opfer, Frau, Mann, #MeToo. Das ist eben tatsächlich bei uns nicht so einfach hinzusortieren. Das fand ich grundsätzlich schon einmal den richtigen Ansatz, dieses Thema überhaupt aufzugreifen. Und das fand ich als Gesamtpaket doch eine sehr spannende und auch herausfordernde Figur, die es darzustellen galt.

    Der Film beleuchtet viele Grauzonen, die alle Teil der #MeToo-Diskussion sind.  Wie wichtig war es Ihnen, diese unterschiedlichen Aspekte im Film mit aufzugreifen?
    Bei der Debatte geht es ja um viele Formen von Machtmissbrauch. Das fängt auf sehr subtilen und sehr sensiblen Wegen an Gewicht zu tragen. Es geht ja nicht nur um die massive Vergewaltigung bei #MeToo, es geht um unfreiwillige Gesten, Blicke, Energien, Berührungen, die kein Mensch möchte. Und das alles gehört dazu. Und das ist ja genau das Spannende, dass es darum geht, diesen Dingen einen Namen zu geben, sie zu benennen, sie auch zu verorten. Auch wenn das unangenehm ist. Und keiner hat in dem Fall nur Recht oder Unrecht.

    Würden Sie sagen, das ist ein Film, bei dem es um Schuld und Unschuld geht?
    Die Sache mit der Schuld und der Unschuld und der Terminologie ist eben auch so eine Sache. Es ist oft anders, als man denkt, aber es ist nicht so, dass es hier um Beschuldigungen geht, die komplett aus der Luft gegriffen sind. Und wie dann der Rechtsstaat damit umgeht, oder wie das Recht urteilt, das ist auch noch einmal eine andere Ebene. Darum geht es ja auch, dass was wir als gerecht empfinden, ist nicht unbedingt das, was im Recht dann auch in dem Maße zum Beispiel verurteilt wird. Es ist differenziert und das ist das Schöne an dem Film. Man nimmt den Zuschauer mit auf diese Reise, sich das anzuschauen, was passiert, wenn Beschuldigungen im Raum stehen. Und was passiert, wenn man denen so nachgeht, dass man bei der Wahrheit landet. Und die Wahrheit hat zwei Perspektiven und das ist so. 

    Sie spielen eine Strafverteidigerin, die vermeintliche Sexualstraftäter vertritt. Wie schwer war das für Sie, diese Rolle zu spielen?
    Ich bin in der Vorbereitung zu diesem Film oft hier in Berlin ins Gericht gegangen und habe verschiedenen Fällen einfach als Zuhörerin zugehört. Und da habe ich viel gelernt. Und ich bin keine Anwältin. Für mich gab es auch den Moment der Überwindung für mich – sozusagen jenseits meiner eigenen moralischen Werte – das anzunehmen, dass jemand einen Beruf so macht und da auch einen Ethos hat, den ich gar nicht beurteilen mag. Also eine Frau, die sagt: Ich verteidige Sie, auch wenn Sie schuldig sind. Und das möchte ich nicht bewerten, ob das richtig oder falsch ist. Das ist ein Weg, den musste ich gehen, um mir diesen Beruf erst einmal so zugänglich zu machen, dass ich da mit Recht eine Lizenz habe, eine Frau darzustellen, die sich so durch die Welt bewegt und das auch für absolut richtig hält und auch berechtigterweise.

    Welche Beobachtungen haben Sie bei diesen Gerichtsbesuchen gemacht?
    Ich habe hier einen Fall verfolgt, der tatsächlich darum ging. Das war eine junge französische Studentin, die war hier in Berlin zu Besuch. Und sie wurde von einem Mann vergewaltigt, morgens nach einer durchzechten Nacht. Für ihn war das einvernehmlich und für sie war es eindeutig eine Vergewaltigung. Das ist eine ganz schwierige Situation gewesen, weil gleichermaßen sprachen wir einerseits von Vergewaltigung und andererseits über eine Situation, die scheinbar komplett einvernehmlich war. Und dem zuzuhören, dabei zu sein, diese Person zu erleben, in dem Fall auch mit einem Dolmetscher, der dann dieser französischen Frau seine Stimme verlieh, der komplett emotional wurde auch, das waren Momente, die für mich sehr wichtig waren, auch für diesen Film.

    Annabelle gerät bei ihrer Arbeit dann zwischen die Fronten, ein Fall geht sogar auf die persönliche Ebene. Welche Konflikte treiben sie um?
    Ich denke, dass wenn man sich entscheidet, solche Fälle zu übernehmen, man eine große Distanz haben muss und eine klare innere Koordinationslinie, auf der man den Beruf so ausübt, dass man sich natürlich professionell dazu verhält und seine eigenen Emotionen gewissermaßen auch so hin sortiert, dass man da nicht reinstolpert. Ich glaube, dass Anwälte da in solchen heiklen Situation ganz persönlich sicherlich voller Ambivalenzen sind und da wahrscheinlich wie alle Menschen, die eine komplexen Beruf haben, einen Muskel entwickelt haben, das so zuzuordnen, dass sie sich weder als Privatperson verleugnen, noch in ihrer Funktion als Anwalt nicht reüssieren können. Ich vermute, dass das sehr schwer ist streckenweise.

    Glauben Sie, es macht vor Gericht einen psychologischen Unterschied, ob ein Mann oder eine Frau einen männlichen Mandanten in dieser Sache vertritt?
    Ich meine, das sehen wir bei Weinstein ja auch. Der hat ja auch eine sehr toughe Anwältin da an seiner Seite und das ist sicherlich eine Signalwirkung, die auf vielen Ebenen wirkt. Jetzt nicht nur plakativ. In diesem Prozess, von dem ich gerade erzählte, war der Strafverteidiger ein Mann, der wiederum tatsächlich Probleme hatte, dass ich als Zuschauerin da war. Ich meine, das war eine öffentliche Gerichtsverhandlung, da muss niemand sich rechtfertigen, aber das war interessant. Ich war kurz davor ihm zu sagen: Pass mal auf, ich spiele dich und wenn du willst, dass das gut wird, dann halt mal die Füße still jetzt. Ja sicherlich hat das eine Wirkung, sicherlich hat das eine Bedeutung, dass man da auch Frauen an seine Seite holt und damit auch eine Form von scheinbarer Front – wenn es denn eine ist – bricht.

    Verfolgen Sie aktiv den aktuellen Weinstein-Prozess?
    Ich beobachte auch das, was jetzt im Moment geschieht. Im Moment ist ja immer noch die Jury am sich formieren und man überlegt, wer da mitmacht und wer eben auch nicht, aus prominenter Perspektive. Aber ich bin gespannt, was das bedeutet und was das auch für Konsequenzen haben wird. Aber es gibt ja auch schon in Kalifornien einen weiteren Prozess, der auf ihn wartet. Ich würde mich sehr wundern, wenn das nicht ein Urteil wird, mit dem alle Menschen auch in Frieden leben können. Und bei diesem Prozess geht es ja nicht nur um Weinstein. Es geht um eine Struktur des Machtmissbrauchs und natürlich ist er auch ein Präzedenzfall und wurde immer so gehandelt und gesehen und wird sicherlich auch im Urteil dementsprechend bestraft. Alles andere wäre auch ehrlicherweise vollkommen abstrus.

    In der Politik wird das Thema ebenfalls debattiert. Es geht um die Frage, wie man Opfer durch entsprechende Gesetze besser schützen kann. Wie wichtig ist es, dass dieses Thema auf politischer Ebene besprochen wird?
    Ich meine, Dinge verändern sich, Gesellschaften verändern sich, Menschen wachsen, Gesetze müssen sich verändern und sich auch einem gesellschaftlichen Bewusstsein anpassen. Es ist noch nicht so lange her, da gab es bei uns noch einen Schwulenparagrafen. Das kann man sich als 20-, 30-Jähriger heute ja gar nicht mehr vorstellen. Insofern natürlich muss sich das auch da zu Buche schlagen. Alles andere wäre überhaupt nicht zeitgemäß. Es geht ja um die Sache selbst. Und dass das eine klare Handhabung braucht für das Rechtsprechen, da gibt es ja gar keinen Zweifel. Im Gegenteil.

    Interview: Lydia Bautze

    Weitere Informationen

    Fotos über: 06131 70-16100 oder über https://presseportal.zdf.de/presse/wahrheitoderluege

    Impressum

    ZDF Hauptabteilung Kommunikation
    Presse und Information
    Verantwortlich: Alexander Stock
    E-Mail: pressedesk@zdf.de
    © 2020 ZDF

    Ansprechpartner

    Name: Dr. Birgit-Nicole Krebs
    E-Mail: presse.berlin@zdf.de
    Telefon: (030) 2099 1096