Copyright: ZDF / Volker Gläser
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Zauberhafte Welten - Märchen & Fantasy in ZDFneo

8. November bis 19. Dezember 2015

ZDFneo macht die Wochenenden in den grau-kalten Monaten November und Dezember märchenhaft und fantastisch. Die weiße Schlange, Dornröschen, Schneewittchen, Beowulf und Grendel, Aschenputtel und vieles mehr - ab dem 8. November bis zum 19. Dezember laufen im ZDF-Digitalkanal am Wochenende Märchen und Fantasyfilme.

  • ZDF neo, Ab Samstag, den 8. November 2015, 15.50 Uhr

    Texte

     “Märchenfilme haben in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Renaissance erlebt“
    Von Dr. Irene Wellershoff - Hauptredaktion Kinder und Jugend

    ZDFneo präsentiert in der Vorweihnachtszeit eine bunte Reihe von Märchenfilmen, deren Höhepunkt eine Premiere ist: „Die weiße Schlange“, eine Koproduktion des ZDF nach einem Märchen der Brüder Grimm. Die Erstverfilmung dieses Märchens bietet so viel Abenteuer, Geheimnis, Magie und Romantik, dass man sich wundert, warum der Stoff nicht schon eher für den Film entdeckt wurde.

    Märchenfilme haben in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Renaissance erlebt, die eine Fülle von Neuverfilmungen unterschiedlichster Art hervorgebracht hat: heitere und düstere, rätselhafte, abenteuerliche, symbolische, romantische. Weil es so viele sind, wurden nicht nur die großen Klassiker wie „Hänsel und Gretel“ neu verfilmt, sondern zunehmend unbekanntere Märchen, deren Entdeckung sich lohnt. Autoren, Regisseure, Produzenten und die ZDF-Redaktion wagten sich immer mutiger daran, alte Märchenklischees zu entstauben, tiefer in den oft vielschichtigen Kern der archaischen Geschichten vorzudringen und mit einer zeitgemäßen Bildsprache zu erzählen. Wir wollen mit neuen Rollenbildern, komplexeren Charakteren, dichterem Erzähltempo und spannenden Entwicklungsbögen, in denen sich große Gefühle entfalten können, ein heutiges Publikum überzeugen.

    Die zahlreichen älteren und neuen Märchen- und Fantasyfilme sind sehr verschieden in ihrer Erzählweise, aber alle entführen den Zuschauer in fantastische Welten, in denen man Zwergen und Riesen begegnen kann, Einhörnern und Drachen, verzauberten Prinzen und Prinzessinnen, Hexen und Waldgeistern. Viele Filme schwelgen in berauschend schönen Bildern und Kostümen und spielen in märchenhaften Wäldern, Burgen und Schlössern.

    Nach dem Auftakt mit dem phantasievollen und exzellent ausgestatteten „Geheimnis der Mondprinzessin“, folgt der Inbegriff des romantischen Märchens überhaupt: „Die Schöne und das Biest“. Die preisgekrönte Verfilmung des ZDF von 2012 überzeugt mit kraftvollen Charakteren,  berührenden Liebesszenen und vielen überraschenden Wendungen und Gefühlsumschwüngen. Der Film ist hervorragend besetzt mit Cornelia Gröschel und Max Simonischek als Schöne und Biest. Eine atmosphärische Inszenierung voller magischer Momente bietet „Die sechs Schwäne“, in der eine Schwester ihr eigenes Leben auf das Spiel setzt, um ihre verfluchten Brüder zu erlösen. Sinja Diecks brachte ihre ergreifende Darstellung der zum Schweigen verdammten Constanze eine Nominierung zum Deutschen Darstellerpreis ein.

    Eine fröhliche Grundstimmung verbindet die Verfilmungen von „Dornröschen“ mit Dirk Bach und ChrisTine Urspruch als Königspaar und „Die goldene Gans“ mit der fabelhaften Jella Haase („Fack ju Göthe“) als Prinzessin, die nicht lachen kann. Umso mehr Grund zum Lachen gibt es für den Zuschauer, wenn gierige Dorfbewohner und Räuber an der goldenen Gans kleben bleiben. „Aschenputtel“, „Der Froschkönig“ und „Schneewittchen“ gehören zu den beliebtesten Klassikern der Brüder Grimm, die jeder aus seiner Kindheit kennt. „Der Salzprinz“ und „Der Reisekamerad“ wiederum sind Beispiele aus der berühmten tschechischen Märchenwerkstatt.

    Ein Nachmittag ist Männermärchen gewidmet. Es geht um Ritter, Drachen, Schwertkämpfe und die Frage, was ein Junge braucht, um zum Mann zu werden. In dem epischen Fantasyabenteuer „Dragonheart“ spielt Dennis Quaid einen Drachentöter, der sich mit einem Drachen befreun-det, um das Land zu retten. In „Der Eisenhans“ muss ein Prinz erst bei einem Wilden Mann (Michael Mendl) durch eine harte Schule gehen, ehe er die Reife hat, selber König zu werden.

    Der letzte Tag der Schwerpunktreihe steht ganz im Zeichen von fantastischen Märchen und märchenhafter Fantasy. Abenteuererzählungen, Geschichten aus Tausendundeiner Nacht und vielschichtige Märchen nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise voller Geheimnisse und wundersamer Begegnungen.

    Die Abenteuerfilme „Der schwarze Hengst“ und „Wolfsblut“ zeichnen zum Auftakt die außergewöhnliche Freundschaft von Mensch und Tier nach. Im Anschluss entführen die farbenfrohen Erzählungen „Arabische Nächte“ und „Ali Baba und die vierzig Räuber“ in die Welt der orientalischen Sagen. Die Sehnsucht nach dem Meer und die Faszination neuer Technologien behandelt der Filmklassiker „20.000 Meilen unter dem Meer“ rund um den Ozeanografen Pierre Aronnax (Paul Lukas) und den geheimnisvollen Kapitän Nemo (James Mason).

    In der stimmungsvollen Verfilmung von „Hänsel und Gretel“ wird bald offensichtlich, dass im Knusperhäuschen keine liebe Hexe wohnt. Für den jungen Kohlenbrenner Peter ist in „Das kalte Herz“ die Frage nach Gut und Böse viel schwerer zu beantworten. Er lässt sich vom Holländer Michel (Thomas Thieme) verführen und verkauft sein Herz für Geld.

    Ein Highlight der Märchenreihe von ZDFneo ist der Premierenfilm „Die weiße Schlange“, eine Entdeckung im Grenzland von Märchen und Fantasy. Der abenteuerliche Spielfilm mit dem charismati¬schen Jungstar Tim Oliver Schultz in der Hauptrolle handelt von dem Bauernjungen Endres, der dem König jeden Tag eine goldene Schüssel servieren muss, deren Inhalt niemand kennt. Missbraucht der bewunderte König seine Macht? Endres‘ Versuch, das Geheimnis aufzudecken, bringt ihn in Lebensgefahr.

    Eine Prise Horror versprechen anschließend die Fantasy-Verfilmung „Die Mumie kehrt zurück“ und das Schauermärchen „Schneewittchen“ mit Sigourney Weaver in der Rolle der bösen Stiefmutter. Den Abschluss bildet „Beowulf & Grendel“ die filmische Übersetzung eines skandinavi-schen Heldengedichts über einen rachelüstigen Troll, einen jungen Held und die Frage von Schuld und Sühne.

    Die Spielfilme und Sendedaten im Überblick

    Sonntag, 8. November 2015

    15.50 Uhr – Das Geheimnis der Mondprinzessin, GB/HU/FR 2008

    17.20 Uhr – Die Schöne und das Biest, DE/AT 2012

    Sonntag, 15. November 2015

    15.35 Uhr – Der Salzprinz, DE/SK 1982

    17.00 Uhr – Die sechs Schwäne, DE/AT 2012

    Sonntag, 22. November 2015

    15.15 Uhr – Dornröschen, DE/AT 2008

    16.35 Uhr – Die Goldene Gans, DE 2013

    Sonntag, 29. November 2015

    15.15 Uhr – Der Reisekamerad, DE/CSK 1990

    16.40 Uhr – Aschenputtel, DE 1989

    Sonntag, 6. Dezember 2015

    15.50 Uhr – Der Froschkönig, DE 1991

    17.20 Uhr – Schneewittchen und das Geheimnis der Zwerge, DE/CSK 1991

    Sonntag, 13. Dezember 2015

    16.20 Uhr – Dragonheart – Ein neuer Anfang, USA 1999

    17.40 Uhr – Der Eisenhans, AT 2011

    Samstag, 19. Dezember 2015

    09.40 Uhr – Wolfsblut 2 - Das Geheimnis des weißen Wolfes, USA 1994

    11.20 Uhr – Arabische Nächte, USA 1942

    12.45 Uhr – Ali Baba und die vierzig Räuber, USA 1943

    14.10 Uhr – 20.000 Meilen unter dem Meer, USA 1954

    16.10 Uhr – Hänsel und Gretel, DE 2005

    17.25 Uhr – Das kalte Herz, DE 2014

    18.45 Uhr – Die weiße Schlange, DE 2015

    20.15 Uhr – Die Mumie kehrt zurück, USA 2000

    23.40 Uhr – Schneewittchen, USA 1997

    01.15 Uhr – Beowulf & Grendel, IS/CA/GB 2005

    Das Geheimnis der Mondprinzessin

    Märchenfilm, Großbritannien/Ungarn/Frankreich 2008

    Sonntag, 8. November 2015, 15.50 Uhr

    Regie                        Gabor Csupo
    Drehbuch             Lucy Shuttleworth, Graham Alborough
    Produktion          UK Film Council
    Redaktion ZDF   Dr. Tatjana Röber
    Länge    88 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Mondprinzessin           Natascha McElhone
    Loveday              Natascha McElhone
    Sir Benjamin Merryweather Ioan Gruffudd
    Sir Wrolf Merryweather               Ioan Gruffudd
    Sir William De Noir          Tim Curry
    Maria Merryweather      Dakota Blue Richards
    Coeur De Noir    Tim Curry
    Robin e Noir          Augustus Prew
    Miss Heliotrope                Juliet Stevenson

     

    Inhalt:

    Der jungen Maria Merryweather ist es bestimmt, gegen ein düsteres Vermächtnis anzukämpfen, das ihr neues Zuhause, Schloss Mondland, bedroht. Nach dem Tod ihres Vaters muss Maria Merryweather London verlassen und sich auf den langen Weg nach Schloss Mondland machen. Dort lebt ihr einziger Verwandter, Sir Benjamin Merryweather. Alles, was der Vater Maria hinterlassen hat, ist ein altes, ledergebundenes Buch, die "Chroniken des Mondlandtals". Onkel Benjamin begegnet Maria unwirsch und wortkarg. Seltsame Dinge gehen in dem heruntergekommenen Schloss vor, verborgene Mächte scheinen am Werk zu sein. Im Wald vor dem Schlossgelände wird Maria von einer Bande jugendlicher Wilderer, angeführt von Robin de Noir, bedroht. Dessen Vater, der finstere Coeur de Noir, beherrscht von seiner Burg aus mit seinen schwarzen Rittern den Wald. Als Maria die alte Chronik liest, wird ihr vieles klar. Vor Hunderten von Jahren zerrissen die freundschaftlichen Bande zwischen den Familien Merryweather und De Noir und Hass und Rachsucht beherrschten fortan ihr Verhältnis. Auslöser war die Gier beider Familien nach den magischen Perlen der Mondprinzessin.

    Ein Fluch wurde damals ausgesprochen, der das Mondlandtal mit tiefster Finsternis bedroht, wenn die Perlen nicht dem Meer zurückgegeben werden. Maria ist die Einzige, die den Fluch aufheben kann. Sie muss sich dafür in große Gefahr begeben. Eine Verbündete findet sie in der schönen Einsiedlerin Loveday, die etwas mit Onkel Benjamins gebroche-nem Herzen zu tun zu haben scheint. Und dann sind da noch ein weißes Pferdchen, ein schwarzer Löwe, die Einhörner des Meeres und die Gouvernante Miss Heliotrope, die Maria in größter Not zu Hilfe kommen.

    Die Schöne und das Biest

    Märchenfilm, Deutschland/Österreich 2012

    Sonntag, 8. November 2015, 17.20 Uhr

    Regie           Marc Andreas Borchert
    Drehbuch           Marcus Hertneck
    Produktion          Moviepool, Provobis
    Redaktion ZDF   Dr. Irene Wellershoff, Götz Brandt
    Länge    88 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Biest, Prinz Arbo                     Maximilian Simonischek
    Elsa        Cornelia Gröschel  
    Hugo, der Wirt      Jürgen Tarrach
    Ritter Bertolt            Christoph Letkowski
    Wenzel                       Karsten Kramer
    Irmel               Carolin Walter

    Inhalt:

    Das berühmte Märchen erzählt von der unmöglichen Liebe eines wilden Biestes zu einem schönen Mädchen.

    Hugo, der Vater der schönen Elsa, steht kurz vor dem Ruin. Doch das Schicksal scheint sich zu wenden, als Elsa von Ritter Bertolt umworben wird. Auf dem Rückweg von einer Geschäftsreise verirrt Hugo sich in eine geheimnisvolle Burg. Als er dort eine Rose pflückt, bedroht ihn plötzlich ein Ungeheuer, halb Tier, halb Mensch. Hugo rettet sein Leben, indem er im Austausch das erste Lebewesen anbietet, das ihm zu Hause begegnet. Zu seinem Entsetzen ist es nicht wie sonst sein Hund, sondern seine Tochter.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar.

    Der Salzprinz

    Märchenfilm, Deutschland/Slowakei 1982

    Sonntag, 15. November 2015, 15.35 Uhr

    Regie           Martin Hollý
    Drehbuch            Martin Hollý, Peter Kovácik
    Produktion          Taurus
    Redaktion ZDF   Andrea Mantel
    Länge    84 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    König Pravoslav  Karol Machata
    Hofnarr Josef Kroner  
    Prinzessin Wanda             Luzena Kocurikova
    Prinzessin Barbara           Dietlinde Turban
    Prinzessin Maruschka     Libuse Safrankova
    König Norbert                   Jurai Kukura
    Prinz Kasimir         Lubo Paulovic  
    Salzprinz              Gabor Nagy  
    König der Unterwelt          Ladislav Chudik
    Feenmutter        Viera Strniskova
    Argonit   Dieter Kirchlechner     
    Fremder Prinz                    Boris Farkas  

    Inhalt:

    Das Märchen vom Salzprinzen erzählt die alte Sage von König Pravoslav, der seine drei Töchter auf eine schwierige Probe stellt. Er will wissen, welche ihn am meisten liebt. Die jüngste Tochter – heimlich verlobt mit dem Salzprinzen, dem Sohn des Königs der Unterwelt – antwortet, sie liebe ihren Vater so sehr wie die Menschen das Salz. Daraufhin verstößt König Pravoslav die jüngste Tochter. Aber auch der König der Unterwelt ist verärgert, weil sein Sohn, der Salzprinz, eine Sterbliche liebt. Zur Strafe verwandelt er seinen Sohn in eine Salzsäule. Über das Königreich Pravoslavs verhängt er einen Fluch: Alles Salz verwandelt sich in Gold. Bald herrscht dort große Not, denn die Menschen können ihre Speisen nicht mehr würzen.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar.

    Die sechs Schwäne

    Märchenfilm, Deutschland/Österreich 2012

    Sonntag, 15. November 2015, 17.00 Uhr

    Regie           Karola Hattop
    Drehbuch           Ines Keerl
    Produktion          Kinderfilm
    Redaktion ZDF   Dr. Irene Wellershoff, Götz Brandt
    Länge    89 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Constanze                Sinja Dieks
    Königin Sieglinde              Julia Jäger
    Prinz Markus      Andre Kaczmarczyk
    Heinrich               Anton Algrang
    Otto      Henning Peker
    Benjamin             Arved Friese
    Wilhelm                   Bjarne Meisel
    Michael   

             

    Paul Alhäuser
    Tilmann               Jonas Hämmerle
    Peter     Timon Straka
    Alfons        Timon Wloka

    Inhalt:

    An ihrem 18. Geburtstag stößt Constanze auf ein streng gehütetes Geheimnis. Sie entdeckt staunend, dass es sechs Brüder geben muss, die durch ein unbedachtes Wort des Vaters am Tag von Constanzes Geburt in schneeweiße Schwäne verwandelt worden sind. Constanze ist fassungslos, als plötzlich die sechs Schwäne erscheinen. Sie erklären ihrer Schwester, dass nur sie allein den Fluch bezwingen kann: Sechs Jahre lang dürfe Constanze kein einziges Wort sprechen und müsse Hemden aus Brennnesseln nähen. Die Hemden könnten die Schwäne wieder in Menschen verwandeln. Constanze überlegt keine Sekunde. Augenblicklich verlässt sie den Hof und den reumütigen Vater, begibt sich mutig in die dunklen Wälder und beginnt einsam und stumm ihr schmerz-haftes Tagwerk. Als sie eines Tages auf den Prinzen des Landes trifft, wandelt sich ihr Leben erneut. Der Prinz verliebt sich so unsterblich in die rätselhafte Fremde, dass er trotz allen Widerstands seiner Mutter Constanze heiratet. Während das Mädchen versucht, ihre Liebe zu schützen und gleichzeitig ihrem Versprechen nachzukommen, das Garn für die Hemden zu spinnen, wächst die Missgunst der alten Königin mehr und mehr. Sie legt ein Gespinst aus Intrigen und Verleumdungen um das unschuldige Mädchen und nennt sie unverhohlen eine Hexe, die auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden müsse. Zuletzt können Constanze nur noch ihre Brüder helfen.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar

    Dornröschen

    Märchenfilm, Deutschland/Österreich  2008

    Sonntag, 22. November 2015, 15.15 Uhr

    Regie, Drehbuch                    Arend Agthe
    Produktion          Provobis Hamburg
    Redaktion ZDF   Dagmar Ungureit
    Länge    80 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Rosa (Dornröschen)

         Anna Hausburg
    Frederik               Moritz Schulze
    König Arthur       Dirk Bach
    Königin Ute        Christine Urspruch
    Prätorius             Franz-Joseph Dieken
    Königin Margarete         Bettina Kupfer

    Markquart, Margaretes Sekretär      

    Gustav Peter Wöhler
    Knappe Walter   Daniel Keberle 
    Hofmarschall        Erich Schleyer
    Heta      Christine Röthig
    Cäcilie   Nadja Vogel

    Inhalt:

    Es war einmal ein liebevolles Königspaar, das sich von ganzem Herzen ein Kind wünschte. Ein Frosch im märchenhaft schimmernden Teich sagt der traurigen Königin, dass ihr Wunsch schon bald in Erfüllung gehen wird. Wie ist die Freude groß, als Rosa auf die Welt kommt. Boten künden im ganzen Reich vom Glück des Herrscherpaars: "Ein Mädchen!" jubeln der Hof und das Volk. Bei der Taufe passiert dann Verhängnisvolles: Nur weil ein goldener Teller fehlt, wird eine von 13 guten Feen zur bösen und verhängt einen Fluch über das Mädchen.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar

    Die Goldene Gans

    Märchenfilm, Deutschland 2013

    Sonntag, 22. November 2015, 16.35 Uhr

    Regie           Carsten Fiebeler
    Drehbuch            Thomas Brinx , Anja Kömmerling
    Produktion          Kinderfilm GmbH
    Redaktion           Dr. Irene Wellershoff, Götz Brandt
    Länge      87 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Till (Dummling)         Jeremy Mockridge  
    Prinzessin Luise        Jella Haase 
    König Eduard      Ingo Naujoks       
    Prinz Amandus           Arndt Schwering-Sohnrey 
    Edeltraud               Ulrike Krumbiegel   
    Peter     Till Florian Beyerbach 
    Paul       Roland Schreglmann
    Liesel       Anna Böttcher 
    Bettler  Adolfo Assor 
    Lotte     Teresa Weißbach    
    Räubervater             Thorsten Merten 

    Inhalt:

    Niemand im Dorf schätzt den Dummling, den kleinen Bruder der beiden verschlagenen und eigennützigen Tischlerbrüder. Denn die Dörfler verwechseln ein gutes Herz mit Dummheit. So erkennt allein der Dumm-ling, dass Prinzessin Luise nicht aus Arroganz ohne zu lächeln in der Kutsche durch das Dorf fährt, sondern weil sie traurig ist. Der Dummling ist auch der einzige, der einem geheimnisvollen Bettler etwas zu Essen gibt. Dafür wird er von diesem großzügig mit einer goldenen Gans belohnt. Die Gans will der Dummling nun der traurigen Prinzessin schenken. Doch er hat nicht mit der Habgier der Dörfler gerechnet. Ein paar goldene Federn wenigstens will jeder haben, doch alle, die nach der Gans greifen, bleiben kleben. Und so zieht der Dummling bald eine kuriose Menschenschlange auf seinem Weg ins Schloss hinter sich her. Dort ist das Lachen seit dem Tod der Königin verstummt. Der König ist in Melancholie versunken. Die strenge Tante Edeltraut lässt Prinzessin Luise von einem Lächelmeister unterrichten, denn Luise soll mit Prinz Amandus verlobt werden, und dafür muss sie lächeln können. Als das misslingt, bleibt nur noch ein Ausweg: Der König verspricht Luises Hand dem Ersten, der sie zum Lachen bringt.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar.

    Der Reisekamerad

    Märchenverfilmung nach Hans Christian Andersen,

    Deutschland, Tschechoslowakei 1990

    Sonntag, 29. November 2015, 15.15 Uhr

    Regie           Ludvík Ráza
    Drehbuch            Michael Schulz, Ludvík Ráza
    Produktion          Omnia Film
    Redaktion ZDF   Joachim G. Staab
    Länge    87 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Jan               Tomás Valík
    Der Reisekamerad                  Fritz Bachschmidt
    Hexe      Mapi Galan
    Prinzessin Agens                Eva Vejmelková
    Dicker   Marian Labuda 
    Dünner  Pavel Zednicek 

    Inhalt:

    Auf seinem Weg hinaus in die weite Welt wird Jan von einem geheimnis-vollen Fremden begleitet. Sie kommen zum Königshof, und Jan reiht sich ein in die Reihe der Bewerber um die Hand der Prinzessin.

    Diese gilt als schön, aber grausam. Wer sie heiraten will, muss drei Rätsel lösen. In der Nacht vor der Prüfung träumt Jan, dass sein Reise-kamerad ihm die richtigen Antworten zuflüstert. Jan beantwortet die Fragen richtig, und einer Heirat steht nichts mehr im Weg.

    Jetzt verabschiedet sich der Reisekamerad. Jan glaubt, ihn zu erkennen, aber sicher ist er sich nicht. "Der Reisekamerad" ist die spannende Geschichte einer guten Tat, für die ein junger Mann Dank und Lohn erfährt.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar.

    Aschenputtel

    Märchenfilm, Deutschland 1989

    Sonntag, 29. November, 16.40 Uhr

    Regie           Karin Brandauer
    Buch      Michael Schulz
    Produktion          Omnia Film
    Redaktion ZDF   Dr. Marianne Brink
    Länge    88 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Aschenputtel            Petra Vigna
    Stiefmutter             Krista Stadler 
    Ältere Schwester              Roswitha Schreiner
    Jüngere Schwester           Claudia Knichel
    Prinz      Stephan Meyer-Kohlhoff

    Inhalt:

    Frei nach dem Märchen der Brüder Grimm

    Ein schöner Herbsttag wird für Aschenputtel zur Wende ihres Schicksals. Die geliebte Mutter bricht zusammen und stirbt. Eines Tages erfährt Aschenputtel, dass es ein Fest geben wird, nämlich die Heirat ihres Vaters mit der Stiefmutter, die zwei Töchter mit ins Haus bringt. Von der ersten Minute an hat Aschenputtel unter den Stiefschwestern und deren Mutter zu leiden. Sie muss das Haus putzen, das Morgenbad richten, ihr Zimmer räumen und in der Küche schlafen. Der König des Landes lädt alle Mädchen zu einem drei Tage dauernden Fest ein. Sein Sohn soll sich eine Braut aussuchen. Das Mädchen kann davon nur träumen. Aber Aschenputtel findet unerwartet Hilfe – weiße Tauben fliegen herbei und helfen ihm beim Sortieren der Linsen, eine silberne Kutsche fährt vor und bringt es in das Schloss des Prinzen. Aber der Zauber ist bis Mitternacht begrenzt, Aschenputtel muss dem Prinzen entfliehen, dabei verliert es einen Schuh. Der Prinz begibt sich mit diesem Schuh auf die Suche nach dem lieblichen Mädchen. Als er Aschenputtel endlich findet, siegt die Liebe über Hass und Missgunst.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar.

    Der Froschkönig

    Märchenverfilmung, Deutschland 1991

    Sonntag, 6. Dezember 2015, 15.35 Uhr

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    Regie           Juraj Herz
    Drehbuch           Bernd Fiedler
    Produktion          Taurus
    Redaktion ZDF   Andrea Mantel
    Länge    87 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Königin       Iris Berben
    König      Michael Degen
    Heinrich                        Karel Greif
    Rose       Therese Herz 
    Hippolytus             Jiri Sovak 
    Prinzessin           Linda Rybova
    Prinz                 Michal Dlouhy  
    Fee             Nina Diviskova  

    Inhalt:

    Der König und die Königin sind glücklich mit ihren drei Töchtern. Doch einer Weissagung nach müssen die Prinzessinnen innerhalb von dreizehn Monaten heiraten. Tun sie das nicht, steigt ein Ungeheuer aus dem Wasser und verwüstet das Land mit seinen Tränen. Nachdem die beiden älteren Schwestern unter der Haube sind, ist es an der Jüngsten, einen Prinzen zu heiraten. Doch sie hat eher das Bogenschießen und die Jagd im Kopf. Als ein Prinz einen Kuss von ihr fordert, erhält er stattdessen eine Ohrfeige. Die Prinzessin hat sich zwar in ihn verliebt, dann jedoch beobachtet, wie er sich von einer Komtess küssen ließ. Der Prinz wird zur Strafe von einer Fee in einen Frosch verwandelt. Nur wenn die Prinzessin ihn als Frosch küsst, kann er wieder Menschengestalt annehmen. Durch Zufall fällt der goldene Ball der Prinzessin in den Brunnen, in dem der Prinz als Frosch leben muss. Er bringt ihr den Ball, nachdem sie ihm in ihrer Not dafür einen Kuss versprochen hat.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar.

    Schneewittchen und das Geheimnis der Zwerge

    Märchenfilm, Deutschland/Tschechoslowakei 1991

    Sonntag, 6. Dezember 2015, 17.05 Uhr

    Regie          Ludvík Ráza
    Drehbuch            Bernd Fiedler
    Produktion          Omnia Film
    Redaktion ZDF   Andrea Mantel
    Länge    87 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Schneewittchen                         Natalie Minko
    Königin Mutter  Gudrun Landgrebe
    Pater     Eberhard Feik    
    Narr      Alessandro Gassmann
    König       Dietmar Schönherr

    Inhalt:

    Während der Vater an einem Kreuzzug teilnimmt, trachtet die böse Stiefmutter Schneewittchen nach dem Leben. Als der Zauberspiegel verkündet, das Mädchen sei die Schönste im Land, ist der Zorn der Königin grenzenlos. Mit List und Tücke vertreibt sie Schneewittchen aus dem Schloss und befiehlt, das Mädchen zu töten. Aber Schneewittchen wird gerettet und lebt versteckt hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen. Außer sich vor Wut beschließt die Stiefmutter, das Mädchen selbst zu töten. Die sieben Zwerge und ein geheimnisvoller schwarzer Ritter versuchen gemeinsam, die Tat zu verhindern.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar.

    Dragonheart – Ein neuer Anfang

    Märchenhafter Fantasyfilm, USA 1999

    Sonntag, 13. Dezember 2015, 16.00 Uhr

    Regie          Doug Lefler
    Buch      Shari Goodhartz
    Produktion          Universal Family and Home Ent.
    Länge   77 Min.

     

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Geoff          Chris Masterson
    Osric      Harry van Gorkum
    Kwan     Henry O
    Lian          Rona Figueroa
    Mansel     Matt Hickey 

    Inhalt:

    Ein Stallbursche träumt davon, ein Ritter zu werden und findet einen ungewöhnlichen Freund, einen jungen Drachen mit dem Drachenherz auf dem rechten Fleck. Vor langer, langer Zeit lebten viele stolze Drachen in einem abgelegenen Königreich in den Bergen. Doch alle starben, auch der letzte, der berühmte Draco, der mit dem Ritter Bowen und einem Mönch über die Lande zog und half, einen Tyrannen zu stürzen.

    Aber ein Mönch hat im Keller des Klosters ein Drachenei versteckt, aus dem eines schönen Tages der kleine Drache Drake schlüpft. Um den Drachen, den wirklich letzten seiner Art, zu schützen, haben die Mönche seine Existenz vor der Welt geheim gehalten, doch der Stallbursche Geoff entdeckt Drake und wundert sich über dessen klösterliches Leben – ohne alles, was einem Drachen so Spaß macht. Geoff nimmt Drake mit hinaus in die Welt, bringt ihm vieles bei, doch die Sache ist nicht ohne Eigen-nutz, da Geoff ein Ritter werden möchte – ein Ritter wie einst Bowen. Doch Geoff verkennt zunächst die Gefahr, die von dem skrupellosen Osric, einem Berater des Königs, ausgeht. Der will selbst herrschen und sorgt dafür, dass der alte König kränkelt. Doch um wahrhaft mächtig und unbesiegbar zu werden, benötigt Osric ein Stück vom Herzen des Drachens.

    Wie auch sein Vorgänger wurde "Dragonheart – Ein neuer Anfang" in der Slowakei gedreht. Zu den eindrucksvollsten Schauplätzen gehört die imposante Burg Orava, am gleichnamigen Fluss gelegen. Die Kampfsze-nen mischen fernöstlichen und europäischen Stil. Stunt-Choreograph Tony Young reiste extra aus Hongkong an. Hauptdarsteller Chris Masterson hatte schon einige Erfahrungen mit Schwertkämpfen. So spielte er u.a. neben Geena Davis im Film "Die Piratenbraut".

    Der Eisenhans

    Märchenfilm, Österreich 2011

    Sonntag, 13. Dezember 2015, 17.20 Uhr

    Regie           Manuel Siebenmann
    Drehbuch            Rudolf Herfurtner
    Produktion          Moviepool, Provobis, Tellux
    Redaktion ZDF   Dr. Irene Wellershoff, Götz Brandt
    Länge    83 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Johannes                  Laurence Rupp
    Prinzessin           Paula Schramm
    Eisenhans            Michael Mendl  
    Schwarzer Ritter              Andre M. Hennicke
    Königin                Marion Mitterhammer
    König    Johann Adam Oest
    Johannes als Kind            Leopold Conzen

    Inhalt:

    Im wilden Wald eines Königreiches haust ein geheimnisvoller Naturgeist – der Eisenhans. Weil schon viele Jäger im Wald verschwunden sind, darf niemand den Wald betreten. Doch als der kleine Prinz Johannes acht Jahre alt wird, erscheint ein Schwarzer Ritter am Königshof, der den Eisenhans fängt. In einen Käfig gesperrt, soll der Eisenhans sterben, doch der kleine Prinz, der von dem wilden Mann fasziniert ist, lässt ihn frei. Der Eisenhans entführt den Prinzen in den Wald, wo er lernt, aus eigener Kraft zu überleben. Doch seine Lehrzeit endet nicht dort. Denn als es Johannes nicht gelingt, den Goldbrunnen zu bewachen, muss er weiterziehen, sich als Küchenjunge und Gärtner bewähren und schließlich für seine geliebte Prinzessin in den Kampf gegen den Schwarzen Ritter ziehen.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar.

    Der schwarze Hengst – Wie alles begann

    Abenteuerfilm, USA 2003

    Samstag, 19. Dezember 2015, 08.50 Uhr

    Regie           Simon Wincer
    Drehbuch            Jeanne Rosenberg
    Produktion          Walt Disney Pictures, Moonlight u.a.
    Länge    54 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Ben Ishak                  Richard Romanus
    Neera    Biana G. Tamini
    Aden      Patrick Elyas
    Rhamon              Gérard Rudolf
    Mansoor             Ali Al Ameri
    Kadir      Andries Rossouw

    Inhalt:

    Nachdem das junge arabische Mädchen Neera in der Wüste von ihrer Familie getrennt wird, ist ihre einzige Hoffnung ein mysteriöser schwarzer Hengst. Die beiden entwickeln eine besondere Beziehung und mit der Hilfe des Pferdes, das Neera Shetan tauft, findet sie den Weg zu ihrem Großvater, dem Pferdezüchter Ben Ishak. Zu ihrem Entsetzen muss Neera jedoch feststellen, dass Ben Ishak sich gezwungen sah, die Pferdezucht aufzugeben. Auch geht ihr der schwarze Hengst nicht aus dem Kopf. Neera beschließt, mit Shetan bei einem Pferderennen anzutreten, um die Zucht ihres Großvaters mit dem Preisgeld wieder aufzubauen.

    Wolfsblut 2 - Das Geheimnis des weißen Wolfes

    Abenteuerfilm, USA 1994

    Samstag, 19. Dezember 2015, 9.40 Uhr

     

    Regie: Ken Olin

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Henry Casey                          Scott Bairstow
    Lily Joseph                     Charmaine Craig
    Moses Joseph                 Al Harrington
    Peter                                Anthony Michael Ruivtar
    Katrin                               Victoria Racimo
    Reverend Leland Dairy   Alfred Molina

    Inhalt:

    Eine alte Indianer-Prophezeiung führt den weißen Wolf namens Wolfsblut und seinen Herrn Henry Casey zu einem Indianer-Stamm, der um sein Überleben kämpft. Eine Bande von Ganoven möchte die Indianer von ihrem Land vertreiben, unter dem große Goldschätze liegen. Beim Kampf gegen die Übeltäter geraten Henry und die schöne Indianerin Lily in Gefahr, doch der weiße Wolf rettet sie und macht seinem Ruf alle Ehre.

    Sehenswerte Fortsetzung der Abenteuer-Saga um den ebenso mutigen wie klugen weißen Wolf, die durch ihre grandiosen Landschaftsaufnahmen besticht.

    Arabische Nächte

    Abenteuerfilm, USA 1942

    Samstag, 19. Dezember 2015, 11.20 Uhr

    Regie          John Rawlins
    Drehbuch            Michael Hogan
    Produktion          Universal Pictures
    Länge    83 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Haroun Al Raschid                Jon Hall
    Scheherazade    Maria Montez
    Kamar Al Zaman              Leif Erickson
    Ali Ben Ali            Sabu
    Ahmad Billy Gilbert
    Nadan   Edgar Barrier  

    Inhalt:

    Haroun Al Raschid, der Kalif von Bagdad, konnte zwar seinen eigenen Bruder Kamar Al Zaman daran hindern, ihn vom Thron zu stürzen, doch dem Verräter gelingt während eines Aufstandes seiner Gefolgsleute die Flucht. Im Kampf wird Haroun verletzt, aber der Akrobat Ali Ben Ali und seine Freunde retten und verstecken den Kalifen vor seinen Verfolgern. Auf diese Weise macht Haroun auch die Bekanntschaft der liebreizenden Scheherazade, in die er sich sofort verliebt.

    Der farbenprächtige, in Technicolor gedrehte Abenteuerfilm beeindruckte zu seiner Zeit nicht zuletzt mit seiner aufwändigen Ausstattung, die durch den erst wenige Jahre zuvor etablierten Farbfilm besonders zur Geltung kam. Dies wurde 1943 mit vier Nominierungen bei den "Academy Awards" honoriert. Der Inhalt wurde, wie so oft in Hollywood, zwar einem Klassiker entliehen, jedoch sehr frei adaptiert. So hat die Tänzerin Scheherazade nicht mehr allzu viel mit ihrer sagenumwobenen Namensgeberin aus "Tausendundeiner Nacht" gemein, was den hohen Unterhaltungswert des bunten Spektakels jedoch nicht beeinträchtigt.

    Ali Baba und die vierzig Räuber

    Spielfilm, USA 1943

    Samstag, 19. Dezember 2015, 12.45 Uhr

    Regie           Arthur Lubin
    Buch      Edmund L. Hartmann
    Produktion          Universal Pictures
    Länge   83 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Ali Baba                     Jon Hall  
    als Kind        Scotty Beckett 
    Amara       Maria Montez   
    als Kind Yvette Duguay 
    Jamiel        Turhan Bey
    Hulagu Khan           Kurt Katch
    Abdullah                                  Andy Devine

    Inhalt:  

    Das berühmteste Märchen aus "1001 Nacht" verknüpft mit historischen Tatsachen: 1528 erobert der Mongolenfürst Hulagu Khan Bagdad. Ali, Sohn eines durch Verrat ermordeten Kalifen, flieht zu den berühmt-berüchtigten Räubern in die Berge. Bis alles zu einem guten Ende findet, gibt es zahlreiche Kämpfe, Liebe, Intrigen und Verrat – und all dies in aufwändig restaurierten Technicolor-Farben. Ein klassischer Abenteuer-film, der auch nach mehr als 70 Jahren durch seine Opulenz besticht.

    20.000 Meilen unter dem Meer

    Fantastische Verfilmung nach Jules Verne, USA 1954

    Samstag, 19. Dezember 2015, 14.10 Uhr

    Regie           Richard Fleischer
    Drehbuch           Earl Felton
    Produktion         Walt Disney
    Länge    122 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Kapitän Nemo         James Mason
    Ned Land            Kirk Douglas
    Professor Pierre Aronnax              Paul Lukas
    Conseil Peter Lorre
    Obermaat Nautilus          Robert J. Wilke
    Kapitän Farragut              Ted de Corsia

    Inhalt:

    Im Pazifischen Ozean verunglücken auf mysteriöse Weise zahlreiche Schiffe. Es wird gemunkelt, dass ein Seeungeheuer die Schiffe angreift und sinken lässt. Um der Sache auf den Grund zu gehen, wird der Wissenschaftler Arronax zusammen mit seinem Bediensteten Conseil und dem Harpunier Ned Land auf eine Expedition entsandt. Als auch ihr Schiff angegriffen wird, stellt sich heraus, dass das vermeintliche Seemonster in Wirklichkeit das U-Boot Nautilus ist. Dessen charismatischer Kapitän Nemo ist in den Weltmeeren auf der Suche nach einer besseren, friedlicheren Welt und zerstört alle Kriegsschiffe, deren Weg er kreuzt.

    Hänsel und Gretel

    Märchenfilm, Deutschland 2005

    Samstag, 19. Dezember 2015, 16.10 Uhr

    Regie           Anne Wild
    Drehbuch             Peter Schwindt
    Produktion          Movie Pool GmbH
    Redaktion ZDF   Dagmar Ungureit
    Länge76 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Hexe            Sibylle Canonica 
    Gretel     Nastassja Hahn
    Hänsel   Johann Storm 
    Vater     Henning Peker 
    Stiefmutter           Claudia Geisler
    Waldbauer           Christian Habicht
    Erzähler               Christian Steyer

    Inhalt:

    Die Geschwister Hänsel und Gretel werden von ihrer Stiefmutter und ihrem Vater im Wald ausgesetzt. Sie kennen weder den Heimweg, noch haben sie etwas Essbares dabei. Angelockt von den süßen Leckereien an den Außenwänden eines Knusperhäuschens geraten sie in die Gewalt einer bösen Hexe. Dank Gretel können sie entkommen und glücklich zu ihrem Vater zurückkehren.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar.

    Das kalte Herz

    Märchenverfilmung, Deutschland 2014

    Samstag, 19. Dezember 2015, 17.25 Uhr

    Regie, Drehbuch                          Marc-Andreas Bochert 
    Produktion          Provobis, Moviepool
    Redaktion ZDF  Jörg von den Steinen, Dr. Irene Wellershoff
    Länge   82 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Peter Munk                       Rafael Gareisen
    Lisbeth      Laura Louisa Garde       
    Peters Mutter        Marie Gruber 
    Holländer-Michel                    Thomas Thieme 
    Glasmännlein    Tilo Prückner   
    Ezechiel                          August Schmölzer  
    Gustav                   Wolfgang Menardi  

    Inhalt:

    Die Neuverfilmung des Wilhelm-Hauff-Märchens über den jungen Köhler Peter Munk entführt die Zuschauer in den geheimnisvollen Schwarzwald des 19. Jahrhunderts.

    Der arme Köhler Peter Munk will mehr aus seinem elenden Leben machen und gerät dabei in die Hände zweier im Streit liegender Wald-geister. Zunächst erfüllt ihm das gute Glasmännlein einige spontan geäußerte Wünsche: Von nun an hat Peter immer so viel Geld in der Tasche wie der reiche Holzhändler Ezechiel, er kann so gut tanzen wie der Tanzbodenkönig, und er wird sogar Besitzer einer Glashütte. Das Glück ist dem geschäftlich unerfahrenen Peter aber nur kurze Zeit hold, denn die Glashütte verkauft ihre Waren nicht gut, und so kann er bald seine Arbeiter und Schulden nicht mehr bezahlen. Als ihm das Glas-männlein aber kein zusätzliches Geld geben will, wendet Peter sich in seiner Verzweiflung an den unheimlichen Holländer-Michel. Der setzt ihm im Tausch für unbegrenzten Reichtum einen kalten Stein anstelle seines Herzens in die Brust. Von diesem Moment an kennt der junge Mann keine Freude und kein Mitgefühl mehr. Als er im Streit seine Ehefrau und große Liebe Lisbeth erschlägt, erfleht er beim Glasmännlein eine letzte Hilfe. Doch der kann den furchtbaren Bann des Steinherzens nicht aufheben. Peter selbst muss den Holländer-Michel überlisten, um sein warmes Herz zurückzubekommen.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar.

    Die weiße Schlange

    Free-TV-Premiere

    Samstag, 19. Dezember 2015, 18.45 Uhr in ZDFneo

    Donnerstag, 24. Dezember 2015, 16.30 Uhr im ZDF

    Regie   

          Stefan Bühling
    Drehbuch            Max Honert, Jörg Menke-Peitzmeyer

    Produktion         

    Provobis, Metafilm, ZDF mit Unterstützung von Filmstiftung Fernsehfonds Austria, Land Niederösterreich
    Redaktion ZDF  Dr. Irene Wellershoff, Götz Brandt
    Länge    90 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Endres   Tim Oliver Schultz     
    König Konrad     Reiner Schöne
    Königin Beatrix Jutta Fastian
    Prinzessin Leonora          Frida Lovisa Hamann
    Arnold   Dominik Raneburger
    Endres Vater      Roland Silbernagl
    Endres Mutter    Katinka Auberger

    Inhalt:

    Endres, ein armer Bauernjunge, findet bei Hof eine Anstellung als Leibdiener des Königs. Schnell merkt Endres, dass sein Herr ein dunkles Geheimnis hat. Die goldene Schüssel, die er ihm täglich serviert, enthält eine weiße Schlange. Was Endres nicht ahnt: Wer von der Schlange isst, kann die Sprache der Tiere verstehen. König Konrad nutzt skrupellos aus, was die Tiere ihm arglos zutragen. So gelingt es ihm beispielsweise, das Wetter zu prophezeien und sich damit von seinen Untertanen als weiser König feiern zu lassen. Als er durch seine neue Gabe von einer unent-deckten Silberader erfährt, zögert er nicht, den rechtmäßigen Eigentümer des Landes in den Kerker zu werfen. Schritt für Schritt kommt Endres hinter das streng gehütete Geheimnis und schafft es, die Königstochter Leonora als Vertraute und Mitwisserin auf seine Seite zu ziehen. Als Endres fälschlich beschuldigt wird, den Ring der Königin gestohlen zu haben, setzt er alles auf eine Karte: er isst den Rest der weißen Schlange. Mithilfe der Tiere und deren Sprache, die er nun auch versteht, findet er den Ring. Am Königshof kann er jetzt aber nicht mehr bleiben. Auf der Flucht vor dem König, dessen Macht ohne Schlangenmahlzeit nun gefährdet ist, entdeckt Endres eine zweite weiße Schlange. Am Ende gelingt es ihm, König Konrad endgültig vom Thron zu vertreiben.

    Die Geschichte von König Konrad, der täglich von einer geheimnisvollen Schlange isst, um die Sprache der Tiere verstehen und sprechen zu können, gehört zu den Grimm’schen Märchen, die bislang noch unverfilmt geblieben sind. An malerischen Schauplätzen ist dabei eine anschauliche Geschichte um Aufstieg und Fall, Recht und Unrecht, Macht und Liebe entstanden.

    Der Film ist nach Ausstrahlung in voller Länge auf zdftivi.de abrufbar.

    Die Mumie kehrt zurück

    Spielfilm, USA 2000

    Samstag, 19. Dezember 2015, 20.15 Uhr

    Regie, Drehbuch                    Stephen Sommers
    Produktion           Alphaville
    Länge    117 Min. 

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Rick O'Connell         Brendan Fraser 
    Evelyn, genannt Evy        Rachel Weisz 
    Jonathan             John Hannah 
    Imhotep             Arnold Vosloo 
    Ardeth Bay        Oded Fehr
    Meela Nais/Anck-Su-Namun  Patricia Velasquez
    Skorpionkönig      Dwayne "The Rock" Johnson

     

    Inhalt:

    Im Jahr 5067 vor Christus kämpft der legendäre Skorpionkönig um die Macht in Ägypten. Nach langen Auseinandersetzungen wird seine Armee besiegt, die Überlebenden und ihr Anführer treten den Rückzug in die Wüste von Ahm Shere an. Die unmenschlichen Bedingungen dezimieren die Krieger, bis nur noch der König übrig ist. Um sein Überleben zu sichern, bietet er dem hundeköpfigen Gott Anubis einen teuflischen Pakt an, der ihn rettet.

    Viele Jahre später, 1933: Das Ehepaar Rick und Evelyn O'Connell, genannt Evy, sind mit ihrem achtjähriger Sohn, dem unerschrockenen und neugierigen Alex, im ägyptischen Theben. Bei Ausgrabungen stoßen Rick und Evy auf den sagenumwoben goldenen Armreif des Skorpionkönigs. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Der Armreif ist ein Wegweiser zur Ruhestätte des Skorpionkönigs, aber auch eine Art Uhr. Sieben Tage, nachdem er angelegt wurde, erwacht der Skorpionkönig zu neuem Leben. Wer ihn dann besiegt, kann die Weltherrschaft erringen.

    Schneewittchen

    Fantasyfilm, USA 1997

    Samstag, 19. Dezember 2015, 23.40 Uhr

    Regie           Michael Cohn
    Drehbuch           Deborah Serra, Thomas E. Szollosi
    Produktion          Robert W. Cort, Tom Engelman, Ted Field, Scott Kroopf, Tim Van Rellim
    Länge   96 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Lady Claudia             Sigourney Weaver
    Liliana   Monica Keena
    Lord Friedrich Hoffmann               Sam Neill
    Will        Gil Bellows

    Inhalt:

    Nach dem frühen Tod der Mutter rebelliert die junge Lily gegen ihre Stiefmutter Claudia. Sie ahnt nicht, dass diese eine Hexe und der schwarzen Magie verfallen ist. Als Claudia durch Lilys Schmähungen so in Rage gerät, dass sie eine Fehlgeburt erleidet, schwört sie Rache an der störrischen Stieftochter. Fortan setzt sie alles daran, das Mädchen zu töten. Lily findet Zuflucht bei einer Gruppe Ausgestoßener im Wald, doch wird sie so vor dem zerstörerischen Zorn ihrer rachsüchtigen Stiefmutter in Sicherheit sein?

    Beowulf & Grendel

    Spielfilm, Island/Kanada/England 2005

    Samstag, 19. Dezember 2015, 01.15 Uhr

    Regie           Sturla Gunnarsson
    Buch         Andrew Rai Berzins 
    Produktion          Icelandic Film Corporation u.a
    Länge    95 Min.

    Die Rollen und ihre Darsteller:

    Beowulf                    Gerard Butler 
    Grendel Ingvar Sigurosson            
    König Hrothgar              Stellan Skarsgård  
    Selma    Sarah Polley 
    Brendan               Eddie Marsan
    Hondscioh          Tony Curran

    Inhalt:

    Dänemark im 5. Jahrhundert: König Hrothgar fürchtet, dass die Götter ihn verflucht haben. Denn erbarmungslos metzelt der trollartige Unhold Grendel Hrothgars Untertanen in blutigen Massakern nieder. Rettung scheint greifbar nahe, als sich der berühmte Held Beowulf mit 14 Gefährten aufmacht, das Land von seinem Peiniger zu befreien. Doch die mysteriöse Waldhexe Selma lässt ihn erkennen, dass Grendel nicht das Ungeheuer ist, das alle in ihm sehen.

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