Copyright: ZDF/ Marius Becker
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Heldt

6. Staffel - 12 neue Folgen

Kleines Jubiläum: Am 24. Januar 2018 jährt sich die Ausstrahlung der ersten Folge "Heldt" zum fünften Mal. Für diesen Tag ist auch der Start der sechsten Serien-Staffel geplant.

  • ZDF, 12 neue Folgen vorauss. ab 24. Januar 2018, mittwochs um 19.25 Uhr

Texte

Vorausssichtliche Ausstrahlungstermine

jeweils 19.25 Uhr

1    Carlo    24.01.18
2Elefant vergisst nicht31.01.18
3Täuschungen07.02.18
4Ewig mein14.02.18
5Allein in Bochum21.02.18
6Dinner mit Verbrechen, Teil 128.02.18
7Dinner mit Verbrechen, Teil 207.03.18
8Forellen-Andi21.03.18
9Eine perfekte Familie28.03.18
10Spukhaus04.04.18
11Auf Sendung11.04.18
12Abgeschminkt18.04.18

 

Kurzfristige Änderungen vorbehalten

Stab

Buch    Lorenz Lau-Uhle (Headautor), Marko Lucht, Iris Kobler, Carmen Nascetti, Sabine Glöckner, Katja Töner, Linus Foerster, Michael Schreckenberg, Sarah Wassermair
RegieSascha Thiel, Andi Niessner, Heinz Dietz, Hartwig van der Neut
KameraTill Müller, Michael Clayton, Daniel Bussmann
SchnittClare Dowling, Lena Bieniek
MusikStephan Massimo
SzenenbildStefan Burkhardt, Silvia Masur
KostümbildMarion Boegel
ProduzentinAstrid Quentell
Ausführende ProduzentinCarina Hackemann
RedaktionBerit Teschner

Eine ZDF-Auftragsproduktion der Sony Pictures, Köln

Besetzung

Durchgehende Besetzung:

Nikolas Heldt    Kai Schumann
Ellen BannenbergJanine Kunze
Detlev GrünTimo Dierkes
CarloFelix Vörtler
AchmedYunus Cumartpay
Dr. Hannah HolleAngelika Bartsch
Mario KorthalsSteffen Will
und andere

 

Episodenrollen (Auswahl):

Jan Dose als Stefan Winkler in Folge 2
Hans Peter Hallwachs als Erich Kisters in Folge 2
Brigitte Grothum als Agathe Kisters in Folge 2

Tim Wilde als Markus Müller in Folge 3

Ina Paule Klink als Julia Tietz in Folge 4
Dieter Gring als Arndt Recker in Folge 4
Sebastian Bezzel als Jonas Pauser in Folge 4
Alexander von der Groeben als Richter Sperling in Folge 4

Jule Ronstedt als Britta Clemens in Folge 5
Leander Lichti als Falk Mommsen in Folge 5

Steffen Groth als Sebastian Pringel in den Folgen 6 und 7
Volker Lechtenbrink als Baron von Protznitz in Folge 7
Nadine Wrietz als Kathrin Hardt in den Folgen 6 und 7

Ulrike Bliefert als Frau Waschke in der Folge 9
Lea Faßbender als Nina Schlosser in Folge 9

Thorsten Nindel als Dr. Horst Wilmenrod in Folge 10
Michael A. Grimm als Brötchen-Edi in Folge 10
Olivia Augustinksi als Tanja Mützner in Folge 10

Alexander Beyer als "Toto" Emmerling in Folge 11

Bernhard Bettermann als Christoph Schober in Folge 12
Alexander Schubert als Dr. Jochen Seligmann in Folge 12

Allgemeiner Inhalt zur 6. Staffel und Episoden-Inhalte

Allgemein zur 6. Staffel:

Kommissar Nikolas Heldt, der lässige Ermittler in Bochum bewegt sich auch in der neuen Staffel wieder zwischen Gesetz und Gerechtigkeit – da muss es zu spannenden Auseinandersetzungen und Begegnungen mit Staatsanwältin Ellen Bannenberg und Hauptkommissar Detlev Grün kommen. Bei Heldts Ermittlungen steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht der Gesetzes-Paragraph. Der empathische Kommissar schaut genau hin und hilft.

Zu Beginn der sechsten Staffel ist Nikolas Heldt auf der Suche nach seinem väterlichen Freund Karl-Heinz "Carlo" Funke, der nach der Explosion seiner Bar drei Monaten zuvor noch immer spurlos verschwunden ist. Heldt ist sich sicher, dass er noch lebt, aber warum meldet sich Carlo nicht?

Ein Wiedersehen mit seiner Ex-Freundin, der LKA-Profilerin Julia Tietz gibt es ,  als sie das Opfer einer Stalking-Attacke wird und sich hilfesuchend an ihn wendet. Dabei bekommen beide noch einmal die Chance, sich in Freundschaft und gegenseitigem Respekt voneinander zu verabschieden.

Als sich Heldt und Ellen auf einem abgelegenen Schloss bei einem Teambuilding-Wettbewerb gegen Kollegen aus Duisburg und Essen mit einem sprichwörtlichen Krimi-Dinner herumschlagen müssen, merken beide, dass es zwischen ihnen noch immer ziemlich starke Gefühle gibt. Werden es die zwei endlich ernsthaft miteinander versuchen?

 

1. Folge "Carlo":

Drei Monate sind seit dem Brandanschlag auf die Bar "Carlos" vergangen. Karl-Heinz "Carlo" Funke ist seitdem spurlos verschwunden. Kommissar Heldt ist in großer Sorge um seinen alten Freund.

Staatsanwältin Bannenberg und Hauptkommissar Grün verstehen das, haben aber den Eindruck, dass sich Heldt in seine Theorie verrannt hat, dass die Bochumer Schutzgeldmafia dahinter steckt. Um gegen deren Boss Sofia Cassano vorgehen zu können, fehlen ihnen die Beweise.

Dann wird der Cafébesitzer Klaus Risse von Cassanos Schergen Matteo und Angelo brutal zusammengeschlagen. Doch auch er will wie die anderen Opfer zuvor aus Angst vor den Schutzgelderpressern keine Aussage machen. Seine Frau Ilka dagegen will nicht tatenlos zusehen, wie ihr Leben zerstört wird, und bietet sich den Ermittlern als Lockvogel an. Doch Ellen Bannenberg möchte keine Zivilistin in Gefahr bringen. Sie entscheidet sich dafür, selbst als "Ilka Risse" aufzutreten, um der Mafia endgültig das Handwerk zu legen. Heldt, der neben den offiziellen Ermittlungen weiterhin nach Carlo sucht, wird endlich fündig: Der Ermittler erwischt ihn in flagranti dabei, wie er bei einem Dealer Aufputschmittel kauft. Gegenüber Ellen und Grün hält sich Heldt aber zunächst bedeckt. Gemeinsam mit seinem Kumpel Achmed fühlt er Carlo auf den Zahn. Wo war der die letzten drei Monate? Und warum hat er nicht mit Heldt geredet? Ist Carlo wirklich nur aus Angst vor Cassano untergetaucht? Als das Team von einem weiteren Geschäftsmodell von Sofia Cassano erfährt, ahnt Heldt langsam, dass Carlo ihm nicht die ganze Wahrheit gesagt hat.

 

2. Folge "Elefant vergisst nicht"

Der Einbrecher, den Kommissar Heldt und Hauptkommissar Grün auf frischer Tat ertappen, entpuppt sich als Erich Kisters: pensionierter Hauptkommissar der Kripo Bochum.

Der Mann, von dem Grün einst sein Handwerk gelernt hat und der zu seinen Dienstzeiten wegen seines hervorragenden Gedächtnisses nur "Der Elefant" genannt wurde, leidet an fortschreitender Demenz. Was macht er in der Wohnung von Stefan Winkler? Handelt es sich um ein Versehen?

Winkler verzichtet auf Bitte von Grün auf eine Anzeige. Heldt bringt Kisters zurück zu seiner besorgten Frau Agathe, die ihn pflegt. Dabei wird er Zeuge, wie der alte Mann voller Wut und Aggression auf Bastian Hallerbach losgeht, einen jungen Medizinstudenten, der in die Wohnung nebenan eingezogen ist. Als Kisters kurze Zeit später bei einer vermeintlichen "Befragung" von Zeugen in der Uniklinik aufgegriffen wird, ist Heldt klar: Der Mann ermittelt! Heldt sieht genauer hin und betrachtet gemeinsam mit seinem Kollegen Mario Korthals die Fakten noch mal neu. Dabei stoßen sie im Polizeiarchiv auf einen nie geklärten, 25 Jahre zurückliegenden Entführungs- und Mordfall, in dem Kisters leitender Ermittler war.
Grün erinnert sich an seinen ersten Kapital-Verbrechensfall: Die schwedische Millionärstochter Eva Gunnarsson war 1992 auf dem Rückweg von der Universität entführt worden. Obwohl ein Lösegeld gezahlt wurde, tauchte die junge Frau nie wieder auf. Agathe Kisters, die mit der Pflege ihres Mannes zunehmend überfordert ist, bestätigt Heldt und Staatsanwältin Ellen Bannenberg, dass dieser Fall Erich niemals losgelassen hat. Aber Bastian Hallerbach, den Kisters mehrfach als Mörder titulierte, war zu dieser Zeit noch gar nicht geboren. Heldt versucht alles, um mit Erich in die Vergangenheit zurückzublicken und ihm wichtige und verschüttete Informationen zu entlocken. Kann er den letzten großen Fall des Elefanten lösen?

 

3. Folge "Täuschungen"

Alarmstimmung im Präsidium: Der zehnjährige Elias Müller wird vermisst. Er ist nach der Schule nicht nach Hause gekommen. Heldt und Staatsanwältin Bannenberg setzen alle Hebel in Bewegung, um den Jungen zu finden.

Erste Befragungen in der Bevölkerung bleiben ergebnislos. Elias Mutter Katja ist aufgelöst vor Sorge. Doch am nächsten Morgen word der Junge im Kofferraum eines Wagens gefunden. Der geschockte Besitzer des Autos, Richard Menden, behauptet allerdings, man habe ihm den Jungen untergeschoben.

Hauptkommissar Grün ist geneigt, dem Familienvater zu glauben, da sich dessen Alibi  bestätigt und Frau Dr. Holle nach der Untersuchung von Mendens Wagen zudem die Behauptung aufstellt, dass Elias die Nacht nicht im Kofferraum verbracht habe. Auch Heldt, der sich mit dem aufgeweckten Jungen anfreundet und mit ihm die Leidenschaft für die Comicserie "Laserman" teilt, fallen Ungereimtheiten auf. Und wo ist überhaupt der Vater des Jungen, Markus Müller? Der Vermögensberater kommt erst am Tag nach der vermeintlichen Entführung zu seiner Frau und seinem Sohn zurück. Um die Ehe der Müllers scheint es nicht zum Besten zu stehen. Parallel dazu muss das Team sich noch um die Untersuchung eines vermeintlichen Unfalls mit Todesfolge kümmern. Hauptkommissar Grün bleibt nichts anderes übrig, als der Witwe und dem Bruder des Toten mitzuteilen, dass dieser, der insolvente Unternehmer Paul Klausmann, sich selbst getötet hat. Dann verschwindet Markus Müller plötzlich spurlos und die Ermittler müssen noch einmal ganz neu denken.

 

4. Folge "Ewig mein"

LKA-Profilerin Julia Tietz taucht überraschend im Bochumer Präsidium auf und bittet ihren Ex-Freund, Kommissar Heldt um Hilfe. Sie fühlt sich seit Wochen von einem Unbekannten verfolgt.

Um sich bei einer offiziellen Ermittlung den Kollegen nicht als psychisch beeinträchtigt darstellen zu müssen, ist Heldt ihre einzige Hoffnung, den Täter zu stellen, ohne ihrer Karriere zu schaden. Doch wer könnte Interesse daran haben, Julia Angst einzujagen?

Unter dem Vorwand, gemeinsam Inhalte für ein Seminar zur operativen Fallanalyse zu erarbeiten, geht Heldt zunächst hinter dem Rücken von Staatsanwältin Ellen Bannenberg und Hauptkommissar Grün drei aktuellen Fällen Julias nach: Dem Alkoholiker Arndt Recker wird häusliche Gewalt vorgeworfen. Julias Gutachten fällt in der bevorstehenden Gerichtsverhandlung trotz ambulanten Entzugs negativ gegen ihn aus. Anhand dessen soll bei der Vorverhandlung gegen den Schüler Lukas Ahrberg, der seine Lehrerin geohrfeigt hatte, entschieden werden, ob noch das Jugendstrafrecht angewendet werden kann. Der Vater, Thorsten Ahrberg, scheint mit der Erziehung des Sohnes überfordert. Und schließlich ist da noch Frank Struck, ein stadtbekannter Zuhälter, der bereits in U-Haft sitzt. Setzen dessen Komplizen die Profilerin unter Druck, damit die ein positives Gutachten über ihn verfasst? Als für Julia ein Paket mit roten Rosen ins Präsidium geliefert wird, muss sie nach einem kurzen Schreckmoment Heldt ein Geständnis machen: Es gibt noch jemanden, der als Täter in Frage käme. Jonas Pauser ist Justizfachwirt und arbeitet am Bochumer Gericht. Mit ihm hatte Julia eine kurze Affäre, nachdem die Beziehung zu Heldt in die Brüche gegangen war. Anonyme Anrufe würde sie ihm zutrauen, aber Verfolgung, Glasscherben im Briefkasten und ein Paket mit  Tiergedärmen? Julia ist sich über gar nichts mehr sicher. Heldt will Pauser auf seine Weise zu einem Geständnis bringen, erreicht jedoch nur, dass Ellen und Hauptkommissar Grün von den heimlichen Nachforschungen erfahren. Fortan arbeitet das ganze Team zusammen, um dem Stalker das Handwerk zu legen.

 

5. Folge "Allein in Bochum"

Kommissar Heldt ist in einen Autounfall verwickelt. Zu seiner Überraschung sitzt hinter dem Steuer des anderen Fahrzeugs eine verwirrte Frau in einem Hasenkostüm. Die Fahrerin Britta Clemens hat eine heftige Kopfverletzung, doch die wurde nicht durch den Unfall verursacht. Frau Dr. Holle vermutet, dass die Frau zuvor irgendwo niedergeschlagen wurde. Staatsanwältin Ellen Bannenberg lässt die Ermittlungen aufnehmen.

Warum macht Britta ein Geheimnis daraus, wo sie gewesen ist?

Heldt heftet sich der zurückhaltenden Altenpflegerin an die Fersen und erreicht durch seine feinfühlige Art, dass sie sich ihm offenbart. Die alleinstehende Frau hat an einem Kuschelkurs teilgenommen, der von der Heilpraktikerin und Therapeutin Frederike Faust angeboten wird. Frau Dr. Holle bestätigt, dass der Parkplatz vor der Villa auch der Tatort des Übergriffes auf Britta war. Hauptkommissar Grün versucht vor Ort Hintergründe zu erfahren. Eine erste Spur führt zum verheirateten Teilnehmer Tobias Weiss. Dieser besucht wegen Eheproblemen mit seiner Frau Nele den Kurs. Hat Tobias, der ein notorischer Fremdgeher ist, mehr von Britta gewollt und nicht bekommen? Doch auch Britta scheint nicht mit der ganzen Wahrheit herausgerückt zu haben.

Sie hat einem Mann , der ihr die große Liebe vorgespielt hat, eine größere Menge geliehen hat: Falk Schmidt, doch der Name ist falsch. Während Achmed sich um die Reparatur von Heldts Wagen kümmert, der bei dem Unfall größeren Schaden genommen hat, gehen Ellen Bannenberg und der Kommissar undercover in den Kurs von Frau Faust, um den geheimnisvollen Mann aufzustöbern, der als moderner Heiratsschwindler die Verletzlichkeit einsamer Frauen missbraucht. Durch eine Beobachtung von Brittas Nachbarn Arne Seehusen allerdings stellt sich bald die Frage: Hat er wirklich etwas mit dem Angriff auf Britta zu tun? 

 

6. Folge "Dinner mit Verbrechen" (Teil 1)

Kommissar Heldt und Staatsanwältin Bannenberg verbringen das Wochenende bei einem Teambuilding-Seminar. Auf dem Schloss im Grünen treten sie bei einem Krimi-Dinner gegen ihre Kollegen aus Duisburg und Essen an.

Die allgemeine Stimmung ist nicht gut, da zwei Tage zuvor ein von langer Hand geplanter Zugriff der drei Dienststellen gegen eine Menschenschlepperbande im Ruhrgebiet verraten wurde. Sehr zum Ärger von Hauptkommissar Grün vertritt Heldt die Dienststelle Bochum vor Ort, während Grün gemeinsam mit Mario Korthals im Präsidium die Stellung halten muss.

Heldt selbst freut sich wie ein Schneekönig über den Wettbewerb im Stil alter Kriminalgeschichten, bei dem es gilt, ein inszeniertes Verbrechen als erstes der Teams zu lösen. Die Essener Kommissarin Kathrin Hardt und "ihr" Staatsanwalt Dr. Sebastian Pringel können seine Begeisterung ebenso wenig teilen wie der Duisburger Kommissar Erik Schubert, der ohne seine erkrankte Kollegin, die Staatsanwältin Winterbauer, antreten muss. Während Pringel Ellen schöne Augen macht - sehr zum Missfallen von Heldt - führt Seminarleiter Kleine die Teilnehmer in die Spielregeln des Krimi-Dinners ein. Unterstützung bekommt er durch "Butler" Moritz Hackforth und "Köchin" Natascha Meisterjahn. Während das Spiel im Schloss beginnt, finden Grün und Korthals eine Möglichkeit, sich daran zu beteiligen: Schließlich - und da sind sie sich einig - werden es Ellen und Heldt ohne ihre Hilfe nicht schaffen, und der Ruf von Bochum steht sprichwörtlich auf dem Spiel.

 

7. Folge "Dinner mit Verbrechen" (Teil 2)

Der zweite Tag des Teambuilding-Seminars, bei dem die Dienststellen Bochum, Essen und Duisburg gegeneinander antreten, bricht an. In der Nacht ist einiges passiert, auch bei Ellen und Heldt.

Während Seminarleiter Kleine alias Baron von Protznitz als "Opfer" des zu lösenden Krimi-Dinners fehlt, frühstücken die Teilnehmer in Anwesenheit der Köchin Meisterjahn und des Butlers Hackforth. Alle sind genervt und wollen so schnell wie möglich abreisen.

Da kommt es Staatsanwalt Sebastian Pringel und den Kommissaren Kathrin Hardt und Erik Schubert sehr gelegen, dass Heldt mit seiner Kombinationsgabe die richtigen Schlüsse zieht und das Rätsel löst. Doch der Veranstaltungsleiter ist verschwunden. Heldt findet in seinem Versteck echtes Blut. Ellen und Heldt sind alarmiert: Das gehört nicht mehr zum Spiel – hier ist ein echtes Verbrechen passiert! Staatsanwältin Bannenberg übernimmt die Leitung der Ermittlungen und erklärt das Schloss zum Tatort, so dass die anderen Teilnehmer sowie die beiden Schauspieler Hackforth und Meisterjahn den Ort nicht verlassen dürfen. Heldt stellt bei seinen Nachforschungen fest, dass es einen echten Baron von Protznitz gibt. Und dieser hat interessante Beobachtungen gemacht. Während Pringel, Hardt, Schubert und Ellen auf der Suche nach Kleine das Anwesen auf den Kopf stellen, wundern sich im Bochumer Präsidium Hauptkommissar Grün und Mario Korthals zunehmend: Heldts Mobiltelefon, in das sich Mario gehacked hat, macht plötzlich seltsame Geräusche. Aus dem Spiel ist längst bitterer Ernst geworden, und nicht nur Heldt fragt sich besorgt: Wer ist eigentlich Freund, wer Feind?

 

Weitere Episoden-Inhaltsangaben folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Interview mit Hauptdarsteller Kai Schumann

Vor genau fünf Jahren wurde die erste Folge ausgestrahlt.

Wie irre schnell die Zeit vergangen ist! Ein Wahnsinn, dass diese Serie so gewachsen ist - zu solch einer stehenden Größe im ZDF-Vorabendprogramm. Ein Riesengeschenk, für das ich sowohl den Zuschauern wie dem ZDF sehr dankbar bin. Und ein bisschen stolz bin ich auch, denn schließlich ist der Erfolg auch das Verdienst  unseres Ensembles sowie aller vor und hinter der Kamera. Das ist unsere gemeinsame Leistung, ich bin glücklich, dass sich unsere Anstrengungen auch auszahlen.

Wie hat sich Ihr Leben durch "Heldt" verändert?

"Heldt" hat mir nochmal einen großen Schub an Popularität gebracht, vor allem in neuen Publikumskreisen. Das merke ich im Alltag. Wenn ich an der Tankstelle stehe, höre ich im Hintergrund Stimmen: "Das ist doch der 'Heldt'…" Interessanterweise passiert mir das auch sehr oft in den neuen Bundesländern, aus denen ich ja auch stamme. Ich spüre eine große Verbindung zu den Menschen dort. Der Menschenschlag im Ruhrpott ist dem im Osten gar nicht so unähnlich, vor allem diese Direktheit, die Art der Kommunikation, das soziale Miteinander, der Teamgeist.

Und wie ist Ihr Verhältnis zu Bochum?
Ich warte immer noch darauf, dass der VfL Bochum auf mich zukommt und fragt, ob ich mich für den Fußballverein engagieren will. Um es vorweg zu sagen: Ja, ich würde das sehr gerne. Da wir viele Szenen auch in Köln drehen, haben wir im Drehalltag nicht ganz so viel mit der Stadt Bochum zu tun. Aber es kommen viele Ruhrpottler auf mich zu und erzählen mir von ihrer Begeisterung für die Serie und dass sie den typischen Bochumer Charakter durchaus erkennen. Das finde ich besonders interessant, denn eigentlich spiele ich Heldt ja weder mit Ruhrpott-Dialekt noch als echten Bochumer, ganz anders als früher Schimanski. Aber es zeigt sich hier halt wieder: Die Leute aus dem Ruhrpott und aus den neuen Bundesländern, wie ich, haben vieles gemeinsam. 

Wie soll sich Ihre Serienfigur weiterentwickeln?

Wünsche an die Drehbuchautoren haben wir schon weitergegeben: "Heldt" soll sich zu einer Art Familienserie mausern, Nikolas und Ellen finden endlich zusammen, bekommen Nachwuchs. Und trotzdem bleiben im Arbeitsalltag die Interessenskonflikte zwischen Kommissar und Staatsanwältin bestehen. Trautes Familienleben zu Hause und Kämpfe im Beruf - wie die beiden eh schon völlig unterschiedlich tickenden Zeitgenossen dieses Kunststück meistern, da gäbe es eine Menge zu erzählen. 

Kannten Sie Janine Kunze schon vor "Heldt"?

Nein. Sie macht es einem sehr leicht, diese Kollegin zu mögen. Janine ist ein sehr offener, herzlicher, kumpelhafter Typ. Das Eis war sofort gebrochen, so dass sich zwischen uns schon früh eine Freundschaft entwickeln konnte. Eine wirklich konstante. 

In der vorigen Staffel sah es ja so aus, als würden Sie sie als Kollegin verlieren?

So viel kann ich ja jetzt verraten: Es stand nie wirklich zur Debatte, die Figur Ellen Bannenberg aus der Serie zu schreiben. Ihr angeblicher Versetzungswunsch war nur ein dramaturgisches Mittel. Ohne Janine wäre "Heldt" gar nicht vorstellbar.

Haben Sie sich über die Schokoladen-Torte zum fünften Geburtstag der Sendung gefreut? "Heldt" liebt Schokolade.

Heldt hätte sich darüber riesig gefreut und sich am liebsten in die Torte hineingeworfen und sie komplett verschlungen. Wenn Sie mich als Privatmensch Kai Schumann fragen, gebe ich offen zu: Die Torte war zwar eine nette Geste und toll verziert mit dem Original-"Heldt"-Logo. Aber zum Anbeißen war sie für mich ganz persönlich nicht. Aus einem einfachen Grund: Ich kann mit Süßigkeiten nicht viel anfangen. Ich mag herzhaftes Essen, liebe zum Beispiel Grünkohl, aber nicht mit Mettwürstchen, sondern mit Räucher-Tofu. Denn ich bin überzeugter Veganer.

Ist es im Alltag schwierig, vegane Kost durchzuhalten?

Eigentlich nicht. Und wenn ich wie Schimanski früher laut Drehbuch Currywurst essen muss, dann mache ich das – in der Hoffnung, dass es eine vegane Wurst ist. Und zu Hause isst meine Familie auch ab und zu mal mit mir vegane Kost, aber nicht immer. Ich bin der einzige Veganer daheim.

Das Interview führte Christian Schäfer-Koch.

Interview mit Hauptdarstellerin Janine Kunze

Hätten Sie vor fünf Jahren gedacht, dass die Serie noch 2018 läuft?

Ehrlich gesagt nicht. Gehofft habe ich schon, dass ich in einer Serie mitspiele, die erfolgreich wird, aber man denkt gar nicht so langfristig. Gerade in der heutigen kurzlebigen Zeit bin ich superhappy über die lange Haltbarkeit von "Heldt". Das Jubiläum ist eine große Freude.

Welche Bedeutung hat "Heldt" für Ihre Karriere?

Eine wahnsinnig große – so viel vorweg. Anfang 2011 hatte ich mich für einen durchaus riskanten Genre-Cut entschieden. Nach all den, wenn auch erfolgreichen, Comedy-Formaten war die Zeit reif für etwas Neues. Mir ging es nicht darum, der Comedy auf ewig adieu zu sagen oder sie gar schlecht zu machen. Aber der Wunsch danach, auch völlig andere schauspielerische Facetten zu zeigen, war riesengroß. Ich wollte ein drittes Standbein neben den Moderationen haben und nun auch ins ernstere Schauspielfach rutschen – und hätte dafür auch eine lange Durststrecke in Kauf genommen. Doch dann kam 14 Tage nach der Moderation der "Alm"-Show das Angebot, die Staatsanwältin in "Heldt" zu spielen. Damit hätte ich niemals gerechnet. Und ich bin dafür so unendlich dankbar, da sich durch diese Rolle sehr viel für mich verändert hat: Ich werde als ernstzunehmende Schauspielerin wahrgenommen. DieBandbreite meines Könnens konnte ich so für alle sichtbar erweitern. Das ist der Traum eines jeden Schauspielers. Bei mir wurde er durch "Heldt" wahr.

Viele Frauen beneiden Sie vor allem wegen Ihres attraktiven Kollegen.

Kai Schumann, das ist klar (strahlend). Wir verbringen fast mehr Zeit miteinander als mit unseren Partnern und der Familie. Deshalb ist es toll, dass Kai und ich uns sehr gut verstehen. Hätte ich einen Kollegen, mit dem es zwischenmenschlich gar nicht laufen würde, hätte ich den Job gar nicht so lange durchgehalten, denn ich bin eine Harmonie-Primel. So viele Tage Negativ-Stress am Set wären nichts für mich. Es würde keine Freude machen – und diese schlechte Ausstrahlung würden die Zuschauer auch dem Produkt anmerken. Wir verstehen uns sehr gut, haben viel Spaß beim Drehen – immer auch mit einem lachenden Auge dabei.

Umso schockierender für die Fans, dass Sie sich kürzlich auf dem Bildschirm nach Passau versetzen lassen wollten!

Dazu kommt es nicht – da kann ich alle beruhigen. Auf meine Ankündigung in der letzten Staffel hat das Publikum sehr heftig reagiert. So heftig, dass Kai dann sogar sagte, dass er diese Frage in den Interviews nicht offen lassen wird. Er wollte die Zuschauer nicht in dem Glauben lassen, dass Ellen bald aussteigt und ihre Zukunft bei "Heldt" noch länger offen bleibt. Dabei wollten die Autoren einfach nur die Spannung erhöhen. Es war nie geplant, dass ich die Serie verlassen soll, sondern hinter Ellens Versetzungswunsch stand die Suche nach einem neuen Grund, warum Heldt mit der Staatsanwältin nicht zusammenkommt. Nein, Ellen geht nicht nach Passau! Auf die Zuschauer warten in der sechsten Staffel neue spannende Entwicklungen um das Paar oder Nicht-Paar.

Was wünschen Sie sich für das Paar bzw. Nicht-Paar?

Dass es glücklich ist – egal in welcher Konstellation: ob zusammen oder getrennt. Ich glaube an die ewige Liebe, auch in dieser ZDF-Serie.

Das Interview führte Christian Schäfer-Koch.

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