"ZDF.reportage" über "Die Bademeister vom Mühltalbad". Foto: ZDF/Enrico Demurray
"ZDF.reportage" über "Die Bademeister vom Mühltalbad". Foto: ZDF/Enrico Demurray

ZDF.reportage

"Sommer, Sonne, Stress – Die Bademeister vom Mühltalbad"

Strahlewetter, ein kühler Pool und ein Platz im Schatten: Bademeister scheint ein cooler Job. Die "ZDF.reportage" nimmt am Sonntag, 29. Juli 2018, 18.00 Uhr in "Sommer, Sonne, Stress – Die Bademeister vom Mühltalbad" in den Blick. Und sommerlich geht es auf dem Sendeplatz sonntags um 18.00 Uhr weiter: am 12. August 2018 mit "Camper aus Leidenschaft", am 19. August 2018 mit "Sonne, Strand und Schwarzes Meer – Schnäppchenurlaub in Bulgarien".

  • ZDF, Sonntag, 8. Juli 2018, 18.00 Uhr / Sonntag, 29. Juli 2018
  • ZDF Mediathek, Ab Sonntag, 8. Juli 2018

Texte

Die nächsten "ZDF.reportagen" / Sendetermine und Stab

Sonntag, 29. Juli 2018, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Sommer, Sonne, Stress
Die Bademeister vom Mühltalbad

Film von Enrico Demurray

Produktion: wilde bilder
Redaktion: Heike Schnaar
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 12. August 2018, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Camper aus Leidenschaft
Von der Freiheit auf Rädern

Film von Sören Folkens

Produktion: Goodtimes
Redaktion: Heike Schnaar
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 19. August 2018, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Sonne, Strand und Schwarzes Meer
Schnäppchenurlaub in Bulgarien

Film von Fraya Frömming

Produktion: telekult
Redaktion: Heike Schnaar
Länge: ca. 30 Minuten

Sommer, Sonne, Stress – Die Bademeister vom Mühltalbad

Strahlewetter, ein kühler Pool und ein Platz im Schatten: Bademeister scheint ein cooler Job. Jeden Tag im Freien, und alles hört auf sein Kommando. Schließlich ist er der Chef im Freibad. Im Mühltalbad hält Bademeister Michael die Badenden im Zaum – ganz ohne Trillerpfeife und Lautsprecher: "Das ist Lärmbelästigung, das will ich meinen Gästen nicht zumuten." Aber wenn jugendliche Rowdies über die Stränge schlagen, kann er auch anders.

Bis zu 8000 Besucher zählt das Mühltalbad in Darmstadt an einem heißen Tag. In der Sommerhitze ist jede Abkühlung willkommen: Hauptsache Wasser! Wer seine Ferien oder Freizeit zu Hause verbringt, geht ins Freibad. Das Mühltalbad wurde 1959 gebaut und zählte einst zu den ersten Erlebnisbädern Deutschlands. Mit Rutsche und Sprungturm. Mittlerweile ist es ganz schön in die Jahre gekommen, dennoch bei seinen Besuchern so beliebt wie eh und je.

Im Bad teilen sich die beiden Schwimmmeister Michael M. (57) und Tim F. (27) die Aufsicht: Bei mehreren Tausend Gästen ist es nicht leicht, im Gewusel den Überblick zu behalten. Doch von seinem Platz am Beckenrand entgeht Michael nichts. Plötzlich brüllt er über das Becken zum Sprungturm. Denn  wenn der Zehn-Meter-Turm geschlossen ist, darf sich keiner an der Absperrung vorbeimogeln. Das ist gefährlich.

Um 7.00 Uhr stehen schon die Frühschwimmer an der Kasse, meist Rentner, dann kommen Mütter mit Kleinkindern, manchmal übt die Bundeswehr im Becken oder die DLRG nimmt bei Kindern Schwimmprüfungen ab - das läuft alles entspannt bis zum Nachmittag. Dann, ab 15.00 Uhr, brodelt das Wasser. Kinder und Jugendliche aus allen Stadtvierteln Darmstadts – auch viele aus der "Süd 3", einer nicht so privilegierten Hochhaussiedlung in der Nähe – strömen zu Hauf ins Bad. Meistens geht es gut, manchmal kracht es.

Die meisten Probleme lösen Michael und sein Stellvertreter Tim durch Gespräche. Security, wie sie schon in vielen Bädern zu finden ist, gibt es hier nicht. Seit Kurzem ist auch ein syrischer Rettungsschwimmer im Team. "Mojo", wie ihn alle nennen, kann gut mit arabischen Jugendlichen, sie hören auf ihn. Sein Chef Michael findet das klasse: "Man kann sich das Leben etwas schwerer oder etwas leichter machen."

Camper aus Leidenschaft – Von der Freiheit auf Rädern

Millionen Camper lieben die Nähe zur Natur und das Gemeinschaftserlebnis. Die "ZDF.reportage" begleitet unterschiedliche Gäste auf deutschen Campingplätzen. "Camper aus Leidenschaft – Von der Freiheit auf Rädern" zeigt Menschen, die ihren Urlaub im eigenen Land und im eigenen Bett verbringen und trotzdem ihrem Alltag entfliehen.

Alice und Florian B. aus Nordrhein-Westfalen wollen mit ihren Kindern Sam und Emily an die Ostsee. Bisher gab es immer Pauschalurlaub und Hotelbetten. Doch dieses Jahr geht es mit dem Wohnmobil auf Reisen. Camping ist absolutes Neuland für die junge Familie. Entsprechend aufregend wird alles. Noch haben sie keine Ahnung, ob sie mit dem riesigen Fahrzeug heil durch die Straßen kommen. Auch die Gemeinschaftsduschen und das beengte Dasein im Wohnmobil wird sicher noch eine Herausforderung für alle. "Aber wir suchen ja das Abenteuer!" Florian und Alice wollen es auf jeden Fall mal ausprobieren. Eine Woche haben sie sich erstmal vorgenommen. Lang genug, um die Welt des Campens für sich zu entdecken. Oder es eben für immer abzuhaken.

Andere haben sich da schon festgelegt. Die Stammgäste vom "Südsee-Camp" in der Lüneburger Heide sind seit Jahren eine eingeschworene Gemeinschaft. Für die Camping-Truppe aus Hannover ist die Sache klar: "Wir sind Camper aus Leidenschaft!" Seit 20 Jahren fährt die Gruppe bereits mit Familie und Freunden zum "Südsee-Camp". Die Kinder sind hier groß geworden und immer noch gern dabei. Dieses Jahr sind sie mit rund 20 Personen auf ihrem Stammplatz und genießen die vertrauten Annehmlichkeiten: ein eigener Badesee mit weißem Sandstrand, ein Schwimmbad und viele Freizeitmöglichkeiten. Die perfekte Idylle direkt vor der Haustür. Fast so schön wie die echte Südsee oder Karibik, finden sie – und auf jeden Fall viel günstiger.

Auch für Werner und Irmgard R. (beide 68) in Prerow am Ostseestrand ist die Sache klar: Seit über 40 Jahren verbringen sie ihre Urlaube am liebsten mit Camping. Das Besondere bei den beiden: Für sie gehört Nacktheit zum Campen. FKK – was in der DDR ein regelrechter Trend war – empfinden sie auch heute noch als ihre "Freiheit". Mit mehreren Gleichgesinnten bilden sie in Prerow noch eine wichtige Gruppe. Doch ihre Freiheit wird immer mehr eingeschränkt, sagen sie. So unbeschwert wie früher können sie sich längst nicht mehr nackt am Strand aufhalten. Immer wieder verirren sich angezogene Touristen in "ihren" Bereich und reagieren mit Unverständnis auf die FKKler. Dabei möchten sie einfach nur ungezwungen die Natur genießen - so, wie sie es bereits seit Kindertagen kennen.

Sonne, Strand und Schwarzes Meer – Schnäppchenurlaub in Bulgarien

Urlaubs-Schnäppchenjäger wissen längst: In Bulgarien, am Schwarzen Meer, "urlaubt" es sich am preiswertesten. Unterkunft und Verpflegung sind dort so günstig wie nirgendwo sonst in Europa. Für manche ist Bulgarien schon das neue Mallorca: "Bulle statt Malle". Der Tourismus boomt: Ob günstige Familienferien, wilde Party-Nächte, erschwingliche Luxusreisen – große Reiseveranstalter verbuchen mittlerweile einen zweistelligen Zuwachs an Touristen.

Über 600 000 Urlauber tummeln sich jährlich an Gold- und Sonnenstrand. Für viele Touristen ist Bulgarien mittlerweile die angesagte Alternative zu Spanien und Italien. Auch für die Tillys aus Berlin. Die Familie hat ein All-inclusive-Angebot gefunden: eine Woche am legendären Sonnenstrand im guten Mittelklassehotel mit großer Poollandschaft.

Während Robert sich für einen Aktivurlaub wappnet – mit Gleitschirmfliegen, Surfen, Fitness –, will Mama Daniela einfach mal relaxen: "Wir machen das erste Mal Urlaub in Bulgarien und sind total gespannt, was uns erwartet. Ob günstig immer gleich negativ ist? Ich persönlich denke, dass man allem etwas Positives abgewinnen kann." Vor allem wollen sie mit ihren Zwillingsmädchen auch das Hinterland erkunden: die romantischen Bergdörfer mit ihren landestypischen Spezialitäten.

Aber Bulgarien begeistert die Deutschen nicht nur als Urlaubsland. Auch die Immobilienbranche boomt. Denn Häuser und Wohnungen direkt am Meer bekomme man dort noch zum Schnäppchenpreis, verrät Maklerin Luisa K.: "Wir freuen uns, dass es immer mehr deutsche Kunden gibt. Die meisten sind sehr freundlich und erstaunt über unsere Immobilienpreise."

Infos zur "ZDF.reportage"

Die "ZDF.reportage" berichtet immer sonntags, 18.00 Uhr, aus der Alltagswirklichkeit der Zuschauer. Sie greift Themen auf, die aktuell und brisant sind und setzt sie spannend und emotional um. Dabei erzählt die "ZDF.reportage" immer aus der Perspektive der Betroffenen, von Menschen, ihren Lebenswegen und Schicksalen, ihren Konflikten, ihren Hoffnungen und Träumen. Die meisten Reportagen spielen in Deutschland, bei Auslandsthemen ist stets ein deutscher Bezug vorhanden. 

Die Redaktion der "ZDF.reportage" wird geleitet von Heike Schnaar.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfreportage 

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