Die "ZDF.reportage" ist am 13. und 20. Januar 2019 auf dem "Abenteuer Donaukreuzfahrt" Foto: ZDF/Annette von Donop
Die "ZDF.reportage" ist am 13. und 20. Januar 2019 auf dem "Abenteuer Donaukreuzfahrt" Foto: ZDF/Annette von Donop

ZDF.reportage

Abenteuer Donaukreuzfahrt

Wer die Donau bereist, lässt sich auf ein besonderes Abenteuer ein. Acht Staaten verbindet der Fluss zwischen Passau und dem Schwarzen Meer. Auf rund 2000 Kilometern ist die kulturelle und landschaftliche Vielfalt an den Ufern kaum zu überbieten. Die Reisenden erleben ungarische Folklore, vibrierende serbische Großstädte und post-sozialistischen Charme. Die zweiteilige "ZDF.reportage: Abenteuer Donaukreuzfahrt" begleitet an den Sonntagen, 20. und 27. Januar 2019, 18.00 Uhr Menschen auf dieser Reise und blickt hinter die Kulissen des Schiffes.

  • ZDF, Sonntag, 20. und 27. Januar 2019 18.00 Uhr / sonntags 18.00 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Sonntag, 20. Januar 2019

Texte

Die nächsten "ZDF.reportagen" / Sendetermine und Stab

Sonntag, 20. Januar 2019, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Abenteuer Donaukreuzfahrt
Von Passau bis zum Eisernen Tor

Sonntag, 27. Januar 2019, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Abenteuer Donaukreuzfahrt
Vom Schwarzen Meer bis Budapest

Film von Annette von Donop

Produktion: Rachals Films
Redaktion: Heike Schnaar
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 3. Februar 2019, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Zu kalt gibt's nicht
Wintercampen im Schnee

Film von Annette von Donop

Produktion: Rachals Film
Redaktion: Heike Schnaar
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 10. Februar 2019, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Reicht die Rente?
Was vom Arbeitsleben übrig bleibt

Film von Benjamin Braun und Maike von Galen

Produktion: Ansager & Schnipselmann
Redaktion: Heike Schnaar
Länge: ca. 30 Minuten

Abenteuer Donaukreuzfahrt

Die Donau ist der europäische Fluss schlechthin. Wer ihn bereist, lässt sich auf ein besonderes Abenteuer ein. Acht Staaten verbindet der Fluss zwischen Passau und dem Schwarzen Meer. Auf rund 2000 Kilometern ist die kulturelle und landschaftliche Vielfalt an den Ufern kaum zu überbieten. Die Reisenden erleben ungarische Folklore, vibrierende serbische Großstädte und post-sozialistischen Charme.

Die Reportage begleitet Menschen, die einen besonderen Zugang zu dieser Reise haben. Einige feiern an Bord ihre Silberhochzeit, andere entdecken die Orte ihrer Jugend wieder, und mancher verliebt sich neu beim Donauwalzer am Kilometer Null.

Das Filmteam blickt hinter die Kulissen des Schiffes und ist dabei, wenn die Crew große und kleine Herausforderungen meistert. Flusskreuzfahrten sind eine nautische Herausforderung – enge Schleusen, Gegenverkehr oder komplizierte Strömungen stellen den Kapitän ständig vor neue Herausforderungen.

Die Crew ist ständig im Einsatz. Der Chefkoch durchkämmt jeden Hafen auf der Suche nach frischen Zutaten und Spezialitäten für sein Menü. Der Kreuzfahrtdirektor organisiert das Leben an Bord. Den Gästen darf es nie langweilig werden. Rund um die Uhr organisiert er Bingo, Busreisen und bunte Abende – dieser Mann ist Moderator der Reise und auch Kummerkasten für manchen Passagier. Wenn der Zeitplan durcheinandergerät, wegen eines Staus an der Schleuse oder bei der Passkontrolle in Serbien, beginnt der Kreuzfahrtdirektor zu rotieren.

Die zweiteilige "ZDF.reportage: Abenteuer Donaukreuzfahrt" führt in Teil 1 von Passau über die Karpaten bis ans Eiserne Tor.

Der zweite Teil "Abenteuer Donaukreuzfahrt" führt vom Schwarzen Meer nach Budapest. In diesem Jahr ist die Fahrt nochmal ein wenig aufregender. Im Sommer hat es kaum geregnet, der Pegel der Donau ist sehr niedrig. Wird es Kapitän Kirilov gelingen, seine 156 Passagiere heil nach Budapest zu bringen? Bei Swischtow in Bulgarien sind einige Schiffe bereits auf Sandbänke aufgelaufen. Anspannung für die Crew, von der die Kreuzfahrtgäste zum Glück nichts mitbekommen.

Bei einem Ausflug ins Donaudelta am Schwarzen Meer geraten die Passagiere ins Schwärmen. 5000 Quadratkilometer Auwälder, Europas größte Schilfrohrgebiete und extreme Trockenbiotope auf den Dünen machen das Donaudelta zu einer ökologischen Wunderwelt. Und der Stop in Ungarns Hauptstadt Budapest ist ebenfalls ein Highlight der Reise.

Zu kalt gibt's nicht – Wintercampen im Schnee

Die Deutschen lieben Camping. Egal, ob im eigenen Wohnmobil oder im Zelt, allein im Jahr 2017 wurden über 31 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen gezählt. Das ist Rekord! Doch wer glaubt, Campen hätte nur im Sommer Saison, der irrt gewaltig. Auch Wintercamping wird immer beliebter. Egal, ob in den Alpen oder an der Nordsee – Campingplätze sind mittlerweile auch im Winter geöffnet.

Besonders für Familien ist Wintercamping in den Bergen attraktiv. "Wenn wir mit vier Kindern in den Skiurlaub fahren wollen, bleibt uns nichts anderes übrig. Die Skipässe sind teuer, Hotelzimmer in dieser Größenordnung unerschwinglich", sagt Familienvater Hendrik Bachler aus Bielefeld. "Und außerdem wird es bei sechs Leuten im Wohnwagen erst so richtig gemütlich!" Bachlers sind seit Jahren leidenschaftliche Wintercamper – und 2018 konnten sie auch ihre besten Freunde, Familie Ewes, überzeugen. Mit zwei Wohnwagen, vier Erwachsenen und sieben Kindern geht es Richtung Zugspitze nach Ehrwald in Tirol. Für Vater Dirk eine Premiere: "Keine Ahnung, wie so ein Wohnwagen einigermaßen warm und trocken bleiben soll – nach einer Woche kann ich sagen, ob Wintercamping was für uns ist."

Für die Dritten im Bunde scheidet Wintercamping von vornherein aus: "Wir Türken brauchen es wärmer" – mit nach Ehrwald kommen die Güls trotzdem. Mutter, Vater und zwei Kinder freuen sich auf ihren ersten Skikurs – wohnen aber lieber im Hotel.

Während an der Zugspitze der Skizirkus tobt, punktet die Nordsee mit Ruhe und Beschaulichkeit. Nur wenige Campingplätze in Ostfriesland sind geöffnet, die im Sommer überlaufenen Strände sind leer und Wind umtost. Ehepaar Herrmann aus Marl kommt schon seit 20 Jahren im Winter nach Neuharlingersiel. Immer auf denselben Campingplatz, immer auf denselben Stellplatz. "Wir haben Nummer 881. Da hat man seine Ruhe." Die beiden 79-Jährigen sind routiniert im Umgang mit matschigem Untergrund und drohenden Windböen. Welche Kapriolen das Wetter an der See in diesem Jahr schlägt, bleibt allerdings eine Überraschung.

Egal, ob an der See oder in den Bergen: Statt "Sommer, Sonne, draußen grillen", heißt es beim Wintercamping "Kälte, Matsch und drinnen kuscheln". Wintercamping ist ein Erlebnis, das es in sich hat.

Reicht die Rente? Was vom Arbeitsleben übrig bleibt

Seinen Job macht er mit Leidenschaft: Günter D. steht jeden Morgen um vier Uhr in der Backstube. Er arbeitet hart – als Rentner wird ihm trotzdem nur wenig Geld bleiben. Jedem fünften Deutschen droht im Alter Armut. Gerade diejenigen, die in niedrig bezahlten Bereichen arbeiten, werden das Nachsehen haben. Ob Krankenpfleger oder Friseure, ob Reinigungskräfte oder Bäckergesellen.

Als sich Bäcker Günther D. für seinen Beruf entschied, war die Rente noch weit weg. Doch je näher der Zeitpunkt rückt, desto deutlicher wird: Am Ende seines Berufslebens bleiben Günther D. etwas mehr als 1100 Euro Rente. Davon wird er seine jetzige Wohnung nur schwer bezahlen können: "Ich komm' jetzt gut klar, mit dem Geld, was ich verdiene, kann mir das leisten, was ich möchte. Nur wenn ich in Rente gehe, dann fehlt mir einiges, und dann kann ich den Lebensstandard nicht halten, das geht nicht", sagt der 62-Jährige.

Auch Mandy L. droht im Alter Armut: Die Ergotherapeutin aus Dresden ist alleinerziehend, privat vorsorgen kann sie mit ihrem Einkommen kaum. Gerade einmal 955 Euro gesetzliche Rente prognostiziert ihr die Deutsche Rentenversicherung aktuell - wie viel das in 30 Jahren, wenn Mandy L. in Rente geht, noch wert sein wird, lässt sich heute schwer beziffern.

Bis 2025 soll das Rentenniveau stabil bleiben – darauf hat sich die Politik verständigt. Und danach? "Ich persönlich glaube nicht an das Rentensystem, ich glaube nicht daran, dass ich irgendwann eine Rente beziehen werde, mit der ich auch gut leben kann", sagt Steffi Burkhart, Buchautorin und selbst ernanntes Sprachrohr der "Generation Y" – also derjenigen, die heute 20 bis 35 Jahre alt sind und mit Sorge in ihre Zukunft schauen.

Die selbstständige Floristin Kristina H. wird kaum etwas aus der gesetzlichen Rente bekommen, deshalb sorgt sie privat für ihr Alter vor und setzt dabei vor allem auf ihr Blumengeschäft, das sie später einmal verpachten möchte. Aber wird das im ländlichen Hückelhoven wirklich eine Zukunft haben? "Das ist schon ein komisches Gefühl", sagt H. "Ich nehme das mit, und ich schlafe auch nachts schlecht, weil das einen einfach beschäftigt."

Die "ZDF.reportage" begleitet drei zukünftige Rentner durch ihren stressigen Berufsalltag: Wie groß ist ihre Angst vor dem Alter? Was können sie heute schon für später zurücklegen? Und was gönnen sie sich heute, auf das sie in Zukunft wohl verzichten müssen?

Infos zur "ZDF.reportage"

Die "ZDF.reportage" berichtet immer sonntags, 18.00 Uhr, aus der Alltagswirklichkeit der Zuschauer. Sie greift Themen auf, die aktuell und brisant sind und setzt sie spannend und emotional um. Dabei erzählt die "ZDF.reportage" immer aus der Perspektive der Betroffenen, von Menschen, ihren Lebenswegen und Schicksalen, ihren Konflikten, ihren Hoffnungen und Träumen. Die meisten Reportagen spielen in Deutschland, bei Auslandsthemen ist stets ein deutscher Bezug vorhanden. 

Die Redaktion der "ZDF.reportage" wird geleitet von Heike Schnaar.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfreportage 

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