Die nächste "ZDF.reportage": "Nachwuchs für die Bundespolizei"". Foto: ZDF/Stephanie Golluscio
Die nächste "ZDF.reportage": "Nachwuchs für die Bundespolizei"". Foto: ZDF/Stephanie Golluscio

ZDF.reportage

"Nachwuchs für die Bundespolizei"

An den Sonntagen, 15. und 22. April 2018, 18.00 Uhr nimmt die "ZDF.reportage" den "Nachwuchs für die Bundespolizei in den Blick: "Zwischen Schulbank und Schießstand" sowie "Zum ersten Mal auf Streife" heißen die Folgen.

  • ZDF, Sonntag, 22. April 2018, 18.00 Uhr / sonntags 18.00 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Sonntag, 22. April 2018

Texte

Sendetermine und Stab

Sonntag, 15. April 2018, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Nachwuchs für die Bundespolizei
1. Zwischen Schulbank und Schießstand

Sonntag, 22. April 2018, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Nachwuchs für die Bundespolizei
2. Zum ersten Mal auf Streife

Film von Christian Zinnecker

Produktion: Goodtimes
Redaktion: Mike Stagneth
Länge: ca. 2 x 30 Minuten

 

Sonntag, 29. April 2018, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Klagen über Klagen
Verwaltungsgerichte am Limit

Film von Bernd Reufels und Tassilo Hummel

Produktion: kelvin film
Redaktion: Mike Stagneth
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 6. Mai 2018, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Bedroht, beschimpft, beleidigt
Wenn Rettungskräfte zum Opfer werden

Film von Enrico Demerray und Angelika Wörthmüller

Produktion: Wilde Bilder
Redaktion: Heike Schnaar
Länge: ca. 30 Minuten

Nachwuchs für die Bundespolizei – Zweiteilige "ZDF.reportage"

An den Sonntagen, 15. und 22. April 2018, 18.00 Uhr nimmt die "ZDF.reportage" den "Nachwuchs für die Bundespolizei in den Blick: "Zwischen Schulbank und Schießstand" sowie "Zum ersten Mal auf Streife" heißen die jeweiligen Folgen.

Die Bundespolizei in Deutschland hat viele Aufgaben: Sie bewacht die Grenzen an Land und an See. Sie ist für den innerdeutschen Schutz von Bahnhöfen, Flughäfen und Ministerien zuständig. Bei Fußballspielen und Demonstrationen sorgt sie für ausreichend Sicherheit. Für viele junge Menschen ist Polizist ein Traumjob. Rund 21 000 Bewerber hat die Bundespolizei durchschnittlich im Jahr – und das auf 2600 Stellen. Damit hier nur die Besten ausgewählt werden, bedarf es eines harten Auswahlverfahrens.

Zwei, die von einer Karriere als Bundespolizisten träumen, sind Joann (16) und Josef (18) aus Bayern. Die quirlige Joann liebt Action und glaubt, dass sie sich bei der Bundespolizei voll entfalten kann. Ähnlich geht es Josef, der bereits im Rahmen von Praktika bei der Bundespolizei reingeschnuppert hat. Die einzige Hürde: das Eignungsauswahlverfahren.

Und das hat es in sich: In einem mehrstufigen Test mit Elementen aus Sport, Allgemeinwissen und medizinischen Untersuchungen müssen die Bewerber ihre Eignung unter Beweis stellen. Nur die Besten schaffen es in die Ausbildung.

Diesen Schritt haben die Polizei-Anwärter Sebastian (36) und seine Kollegen bereits hinter sich. Während der Ausbildung in der Akademie im bayerischen Oerlenbach lernen sie alle wichtigen Aufgabengebiete der Bundespolizei von der Pike auf. Und für ihren Traumberuf müssen sie einiges leisten. Hier stehen neben wöchentlichen Leistungsüberprüfungen in den Fächern Recht und Einsatzlehre auch der richtige Umgang mit der Dienstwaffe und Sport auf dem Plan.

Die "ZDF.reportage" begleitet Bewerber und Anwärter der Bundespolizei über mehrere Monate und zeigt die Ausbildung hautnah – vom Auswahlverfahren bis zum Beginn der Ausbildung, von den ersten Übungsstunden mit der Dienstwaffe bis zu Einsätzen in verschiedenen Praktika.

Klagen über Klagen – Verwaltungsgerichte am Limit

Die Flüchtlingswelle hat die deutschen Verwaltungsgerichte erreicht. Die Zahl der Asyl-Klagen ist explodiert. Viele Verfahren verzögern sich. Die Richter kommen mit der Arbeit kaum hinterher.

Rund zwei Drittel aller Asyl-Ablehnungsbescheide landen vor Gericht. Im Jahr 2017 dürften es weit über 200 000 Verfahren gewesen sein. Auf eine solche Klagewelle sind die deutschen Verwaltungsgerichte nicht vorbereitet. Was sind die Folgen?

Die Bundesländer reagieren unterschiedlich. Einige ziehen Richter von Sozial- und Arbeitsgerichten ab und lassen sie beim Asyl aushelfen. Andere setzen auf mehr Neuanstellungen, doch überall herrscht dasselbe Problem: Der Rechtsstaat kommt an seine Kapazitätsgrenze. Jeder abgelehnte Asyl-Bewerber hat das Recht, zu klagen – und von diesem Recht wird häufig auch Gebrauch gemacht.

Die "ZDF.reportage" begleitet Richter an zwei deutschen Verwaltungsgerichten – Köln und Karlsruhe. Neben ihren "eigentlichen Einsatzgebieten" müssen alle beim Abarbeiten der Asylfälle aushelfen. Der Film zeichnet nach, welche Auswirkungen das hat. Was bedeutet es, wenn Akten länger liegen und Verfahren sich verzögern? Da geht es um verweigerte Baugenehmigungen, Abriss-Verfügungen, eine umstrittene Betriebsschließung oder eine entzogene Fahrerlaubnis. Asyl-Bewerber bleiben lange im Unklaren, ob sie bleiben dürfen oder abgeschoben werden – ob die Familie nachziehen darf, oder ob sie auf Dauer von den Angehörigen getrennt bleiben werden.

Es ist ein breit gefächertes Spektrum an Fällen – manchmal Lappalien, manchmal hängen aber auch Existenzen von einer Entscheidung ab. Verzögern sich solche Verfahren, dann kann das für Kläger und Beklagte ernste Konsequenzen haben.

Die "ZDF.reportage" schaut nach: Wie gehen die Richter mit den Aktenbergen um? Was bleibt liegen? Und was bedeuten die langen Wartezeiten für die Betroffenen?

Bedroht, beschimpft, beleidigt! Wenn Rettungskräfte zum Opfer werden

Sie setzen sich ein für Menschen in Not: Sanitäter, Ärzte, Feuerwehrleute. In ihrem Beruf retten sie Leben – doch bei ihrer Arbeit geraten die Helfer immer öfter selbst in Bedrängnis.

Gaffer behindern Rettungskräfte bei einem Unfall auf der Autobahn, Notfallsanitäter werden angepöbelt, wenn der Krankenwagen im Einsatz eine Straße blockiert. Immer neue Attacken gegen Rettungskräfte in Deutschland sorgen für Empörung.

Denn unsere Gesellschaft würde ohne dieses Engagement nicht funktionieren. Viele Helfer arbeiten ehrenamtlich, schieben Nachtschichten und Wochenenddienste. Nach einer Studie der Uni-Bochum wurde im vergangenen Jahr jede vierte Rettungskraft in Nordrhein-Westfalen Opfer körperlicher Gewalt, zirka 60 Prozent der Sanitäter werden mehrmals im Monat beschimpft, beleidigt, bedroht.

Krankenschwester Sarah B. arbeitet in der Notaufnahme am Innenstadt-Campus der Münchner Uni-Klinik. Für sie ist es inzwischen schon normal, dass sie sich während ihres Dienstes Schimpfwörter anhören muss, Beleidigungen, für die sie die Patienten verklagen könnte. Sie wurde schon in den Bauch geboxt und kennt die Angst vor Patienten, die ihr körperlich überlegen sind und sich nicht zu beherrschen wissen. Auch Notfallsanitäter Stefan D. wurde von einem alkoholisierten Mann geschlagen und getreten, als er in Hannover mit dem Rettungswagen im Einsatz war.

Die "ZDF.reportage" taucht ein in den Arbeitsalltag dieser Menschen. Sie erwarten für ihren Dienst nicht mal Dankbarkeit, aber Respekt. Gerät die solidarische Gemeinschaft immer mehr aus den Fugen?

Infos zur "ZDF.reportage"

Die "ZDF.reportage" berichtet immer sonntags, 18.00 Uhr, aus der Alltagswirklichkeit der Zuschauer. Sie greift Themen auf, die aktuell und brisant sind und setzt sie spannend und emotional um. Dabei erzählt die "ZDF.reportage" immer aus der Perspektive der Betroffenen, von Menschen, ihren Lebenswegen und Schicksalen, ihren Konflikten, ihren Hoffnungen und Träumen. Die meisten Reportagen spielen in Deutschland, bei Auslandsthemen ist stets ein deutscher Bezug vorhanden. 

Die Redaktion der "ZDF.reportage" wird geleitet von Heike Schnaar.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfreportage 

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