30 Jahre Kindernachrichten "logo!"

"logo! extra" und "logo!-Tour" anlässlich des Jubiläums

Zum 30. Geburtstag der Kindernachrichten nehmen "logo!"-Zuschauer im Juni 2019 auf besondere Art an der Sendung teil: Nach dem Motto "Eure Themen, unsere Reise" präsentiert die "logo!-Tour" drei Wochen Nachrichten täglich live von an einem anderen Ort in Deutschland. Darüber hinaus zeigt KiKA im April ein "logo! extra: Unterwegs mit dem Bundespräsidenten" und im Mai anlässlich der Europawahl "logo! extra: Kinder in Europa".

Video 1: Statements von Jennifer Sieglar, Linda Joe Fuhrich, Tim Schreder und Sherif Rizkallah

  • KIKA, Freitag, 17. Mai 2019, 20.35 Uhr
  • ZDF Mediathek,

Texte

Grußwort der Bundesfamilienministerin Franziska Giffey

Kinder haben ihren ganz eigenen Blick auf die Welt und ihre Ereignisse. Ob Kriege und Konflikte, der Klimawandel, das kommende Konzert von Selena Gomez oder die nächsten Wahlen: All das betrifft und beschäftigt sie ebenso wie uns Erwachsene. Kinder haben viele Fragen. Und sie haben ein Recht auf verständliche Antworten. So gibt es auch Artikel 17 der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen vor.

Diese Antworten gibt "logo!" seit 30 Jahren und über 8.500 Sendungen. "logo!" fragt nach, erklärt und informiert in klar verständlicher Sprache. Die Sendung und ihr Redaktionsteam begleiten Kinder dabei, in unsere (Nachrichten-)Welt hineinzuwachsen. Zugleich wecken sie ihr Interesse an Politik und fördern ihre Bereitschaft, sich einzubringen. Damit "logo!" immer am Puls der Zeit bleibt und Themen behandelt, die ihren jungen Zuschauerinnen und Zuschauern unter den Nägeln brennen, sind sie mittlerweile selbst an der Produktion der Nachrichten beteiligt. Die "logo!"-Kinderreporter machen eine tolle Arbeit! Ich konnte mich im vergangenen Herbst davon überzeugen, als ich mich ihren kritischen Fragen stellen und das Nachrichtenstudio besuchen durfte.

Ich gratuliere "logo!" ganz herzlich zum 30. Geburtstag, danke dem Redaktionsteam für seine wertvolle Arbeit und freue mich auf viele weitere, informative Sendungen. Damit es auch in Zukunft heißt: Schaust Du Nachrichten? Na logo!

Ihre
Dr. Franziska Giffey

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

30 Jahre "logo!" und 70 Jahre Grundgesetz
Grußwort von ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut

30 Jahre "logo!" und 70 Jahre Grundgesetz - zwei Jubiläen, die gut zusammen passen

Das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit sind seit 70 Jahren im deutschen Grundgesetz verankert und bilden die Basis journalistischen Schaffens. Qualitätsjournalismus zielt darauf ab, alle Bürger umfassend und ausgewogen zu informieren. Das gilt auch für Kinder. Hier leistet die "logo!"-Redaktion seit 30 Jahren hervorragende Arbeit.

Tagtäglich informiert "logo!" Kinder über politische Themen und integriert damit die nachwachsende Generation in den demokratischen Willensbildungsprozess. "logo!" unterstützt Kinder darin, Politik zu verstehen, sich eine Meinung zu bilden und für ihre Interessen öffentlich einzustehen.

Partizipation und Engagement sind die Voraussetzungen einer lebendigen Demokratie. Unsere Marke "logo!" weckt Interesse daran – journalistisch präzise und stets auf Augenhöhe mit den Kindern.

Herzlichen Glückwunsch zum 30.!

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut

"Das Interesse für Politik kann man nicht früh genug wecken"
Grußwort von ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler

Das Interesse für Politik kann man nicht früh genug wecken

Nur wer informiert ist, kann am politischen Dialog teilhaben. Das gilt auch für Kinder. Sie wollen über die aktuellen Themen unserer Zeit Bescheid wissen, damit sie verstehen, was in der Welt um sie herum passiert.

Die tägliche Nachrichtensendung "logo!" bietet kindgerechten Journalismus, der der jungen Zielgruppe im TV und im Netz verlässliche Informationen liefert. "logo!" vermittelt komplexe Zusammenhänge und hat dabei immer die Perspektive und die Lebenswelt der Kinder im Blick.

Seit 30 Jahren stellt sich die "logo!"-Redaktion mit Erfolg der Aufgabe, Kinder für politische Themen zu interessieren. Sie werden so schon früh an das Wesen von Politik und der damit einhergehenden gesellschaftlichen Auseinandersetzung herangeführt. Das ist und bleibt eine wichtige Aufgabe. Deshalb: Weiter so, "logo!"

ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler

"logo!" nimmt Kinder seit 30 Jahren ernst
Einordnung von Michael Stumpf

Wenn ich an die "logo!"-Zeit als junger Zuschauer vor ziemlich genau 30 Jahren zurückdenke, habe ich noch heute die Vorspann-Melodie im Kopf. Ich kann die Flugbahn des Luftballon-Globus nachzeichnen und taktgenau das "Pling" am Ende der Melodie setzen, wenn die gelbe Ecke rechts oben auf das Logo prallt. Meine zweite "logo!"-Zeit verbrachte ich als Teil der Redaktion: Im Herbst 1998 war das Team gerade dabei, das zehnjährige Jubiläum der Sendung vorzubereiten. Es war die Zeit von Rot-Grün, Gerhard Schröder wurde Bundeskanzler, und ich fertigte als Hospitant mein erstes Erklärstück zum Friedensnobelpreis für John Hume und David Trimble für ihre Friedensbemühungen im Nordirlandkonflikt. In Zeiten des Brexit wird diese historisch sensible Grenze wieder hochbrisant und die Erinnerung daran sehr präsent. Einige Vorspannmusiken, Zebras, Moderatorinnen und Moderatoren später steht "logo!" im virtuellen Erklärraum und ist ein untrennbarer Teil der ZDF-Nachrichtenfamilie. Die Redaktion erstellt Inhalte für unterschiedliche Plattformen, auf Instagram hat sich die Marke in kurzer Zeit sehr erfolgreich etabliert. Im Jubiläumsjahr startet erstmals eine "logo!-Tour" durch ganz Deutschland. Nah an der Zielgruppe zu sein, ist und bleibt die oberste Prämisse. Die "logo!"-Kinderreporter treffen die "Großen der Welt", stellen ihre Fragen an Politiker und fordern ein, gehört zu werden.

"logo!" nimmt Kinder seit 30 Jahren mit ihren Fragen, Sorgen und Hoffnungen ernst. Denn nur wer die Welt versteht, kann sie auch verändern. Nur wer seine Rechte kennt, kann auch für sie kämpfen. So wie Tausende von Kindern, die im Rahmen von #fridaysforfuture für ihr Recht auf eine saubere Umwelt weltweit auf die Straßen gehen. Für viele Menschen dreht sich der Globus mittlerweile zu schnell, das Leben erscheint komplizierter denn je. Das handwerklich gekonnte Erklären komplexer politischer und gesellschaftlicher Zusammenhänge wird immer wichtiger. Viele ehemalige "logo!"-Kolleginnen und -Kollegen haben über die Jahre ihren Weg in die Erwachsenennachrichten gefunden. Waren Erklärstücke bei den "heute"-Nachrichten und der "tagesschau" noch vor wenigen Jahren undenkbar, sind sie heute gang und gäbe.

"logo!" hat in 30 Jahren viele Generationen von Kindern geprägt und Fernsehgeschichte geschrieben. Ich bin stolz darauf, ein Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein. In diesem Sinne auf die nächsten 30 – von Herzen alles Gute, "logo!"

Michael Stumpf, Hauptredaktionsleiter Kinder und Jugend

Stab und Sendungskonzept

"logo!" - Die täglichen ZDF-Kindernachrichten bei KiKA

Samstags bis donnerstags, 19.50 Uhr; freitags um 19.25 Uhr

Moderation  Jennifer Sieglar, Linda Joe Fuhrich, Tim Schreder, Sherif Rizkallah (im Wechsel)
RedaktionMarkus Mörchen
Länge 10 Minuten

             

Seit drei Jahrzehnten erklärt die einzige tägliche Kindernachrichtensendung im deutschen Fernsehen Nachrichten aus aller Welt: "logo!" bietet eine Mischung aus Berichten über Weltpolitik und Themen, die Kinder direkt vor ihrer Haustür antreffen. Kinder haben Fragen und bekommen mit, was in der Welt passiert. Sie haben ein Recht auf Information – so schreibt es §17 der UN-Kinderrechtskonvention fest. Dieser Verpflichtung kommt das ZDF-Kinder- und Jugendprogramm mit "logo!" nach. Eine der größten Herausforderungen dabei: Kompliziertes einfach und kindgerecht zu erklären. Es gibt kein Thema, das nicht auch "logo!"-Thema sein kann; tabu aber sind Bilder, die Angst machen, zum Beispiel Naheinstellungen von Toten und Schwerverletzten.

30 Jahre "logo!"-Erfahrung zeigen, dass kindgerechte Informationen emotional sicherer machen. Ängstliches Verschweigen von Ereignissen spüren Kinder und reagieren mit Unsicherheit. Je mehr Kinder über ihre Umwelt erfahren, desto besser können sie einordnen, was sie im Alltag hören und sehen. Das zeigen zahlreiche E-Mails, Briefe und Anrufe, in denen sich Kinder unter anderem nach Katastrophen oder Terroranschlägen an die Redaktion wenden. "logo!" ist für die Kinder in Deutschland eine Instanz, bei der sie ihre Fragen loswerden können und Antworten bekommen.

Die Sondersendungen "logo! extra" ergänzen die tägliche Nachrichtensendung bei besonderen Themen und Ereignissen – wie der Europawahl oder dem Kinderreporter-Spezial "Unterwegs mit dem Bundespräsidenten".

"logo! extra: Unterwegs mit dem Bundespräsidenten"

Montag, 22. April 2019, 19.50 Uhr bei KiKA

Zwei Tage gibt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier "logo!"-Kinderreporterin Lotte exklusiv Einblicke in sein Leben als deutsches Staatsoberhaupt: Zunächst öffnet er für Lotte das Tor zu Schloss Bellevue, eine einmalige Hausführung durch seinen Amtssitz steht auf dem Programm. Die Kinderreporterin ist bei Terminen mit engsten Mitarbeitern und Gästen aus Frankreich dabei. Und Lotte darf Frank-Walter Steinmeier mit Fragen löchern: "Hat man als Bundespräsident bestimmte Benimmregeln zu beachten?", "Wie ist es, wenn man immer erkannt wird?" und "Was isst ein Bundespräsident eigentlich zu Mittag?"

Am zweiten Tag nimmt der Bundespräsident die "logo!"-Kinderreporterin mit auf Dienstreise nach Niedersachsen. Ein weiterer Höhepunkt: Lotte darf in der Kolonne des Bundespräsidenten mitfahren und erleben, wie Frank-Walter Steinmeier mit Bürgern und Bürgerinnen ins Gespräch kommt.

Die Sendung ist ab Samstag, 20. April 2019, auf den Kinderseiten in der ZDFmediathek abrufbar. Auf logo.de und auf dem Instagram-Kanal @zdflogo finden User Informationen zum höchsten politischen Amt in Deutschland und weitere Videos zu den Dreharbeiten.

"logo! extra: Kinder in Europa"

Freitag, 17. Mai 2019, 20.35 Uhr bei KiKA

Im Vorfeld der Europawahl berichtet "logo!" ab Mittwoch, 24. April 2019, 19.50 Uhr, bei KiKA, in einer Beitragsreihe über das Leben von Kindern in verschiedenen EU-Ländern. Am Freitag, 17. Mai 2019, 20.35 Uhr, zeigt KiKA ein "logo! extra: Kinder in Europa" zum Thema.

Gemeinsam mit Videojournalist Hanno Hummel sind die "logo!"-Reporterin Maral Bazargani nach Finnland und Rumänien sowie "logo!"-Reporterin Dilek Üsük nach Griechenland und Portugal gereist. In jedem Land haben sie Kinder getroffen, die ihnen gezeigt haben, wie der Alltag für sie dort aussieht. Was sind die Besonderheiten in der Schule, was machen Kinder in ihrer Freizeit, was ist typisch für das Land? So besucht zum Beispiel Siiri in Finnland eine Schule ohne Klassenzimmer, in Griechenland lebt Zoe in einer Hightech-Modellstadt mit autonom fahrenden Bussen, Arthur in Portugal geht nach der Schule zum Wellenreiten, und Ania in Rumänien bekommt zusätzlich zur Schule noch private Englischstunden. Die Reporterinnen beleuchten, wie vielfältig die Kulturen innerhalb der EU sind und welche Gemeinsamkeiten die Menschen haben. 

Online begleitet wird das Thema Europawahl auf logo.de und bei @zdflogo auf Instagram, unter anderem mit weiteren Hintergründen zur EU.

Die "logo!-Tour – Eure Themen, unsere Reise"

Zum 30. Geburtstag der ZDF-Kindernachrichten "logo!" können Zuschauerinnen und Zuschauer auf besondere Art an der Sendung teilnehmen: Nach dem Motto "Eure Themen, unsere Reise" verlässt "logo!" im Juni 2019 für drei Wochen das Nachrichtenstudio, reist quer durch Deutschland und sendet die Nachrichten täglich live von einem anderen Ort – abwechselnd moderiert von den "logo!"-Moderatorinnen und -Moderatoren Jennifer Sieglar, Linda Joe Fuhrich, Tim Schreder und Sherif Rizkallah.

Die diesjährige "logo!-Tour" soll unmittelbar vor Ort das Interesse für Politik, Demokratie und Partizipation wecken. Im Vorfeld der Tour startete "logo!" einen Aufruf für Zuschauerinnen und Zuschauer, Themen einzureichen: Läuft etwas besonders gut oder besonders schlecht in ihrem Ort? Gibt es ein Problem, von dem Kinder erzählen wollen? Rund 500 Bewerbungen hat die "logo!"-Redaktion von Kindern aus ganz Deutschland erhalten. Die Vielzahl der Bewerbungen und Themenvorschläge zeigt: Kinder wollen mitreden und mitgestalten – wenn es um ihre Schulen, um ihre Freizeit, um die Umwelt oder ein harmonisches Miteinander geht. Über die eindrücklichsten Geschichten berichtet die Sendung live in der Zeit vom 3. bis zum 21. Juni 2019 gemeinsam mit den Bewerber-Kindern aus deren Heimatorten. Fans können die "logo!"-Moderatorinnen und -Moderatoren kennenlernen und zudem hautnah dabei sein, wenn "logo!" mit einem mobilen Studio live vor Ort auf Sendung geht. 

Die "logo!-Tour" gastiert in: München und Schweinfurt (Bayern), Bönnigheim und Hockenheim (Baden-Württemberg), Osburg (Rheinland-Pfalz), Köln und Wesel (NRW), Bad Bentheim (Niedersachsen), Buxtehude (Niedersachsen), Stade und Gehrden (Niedersachsen), Kiel (Schleswig-Holstein),  Barleben und Halle/Saale (Sachsen-Anhalt), Stahnsdorf und Cottbus (Brandenburg), Dresden und Chemnitz (Sachsen) und Mühlhausen (Thüringen).

"logo!" im Netz

Seit September 1998 richtet sich "logo!" auch im Internet an Kinder ab acht Jahren. Auf logo.de erfahren sie, was in der Welt passiert, und sind somit auch online mit den "logo!"-Nachrichten immer auf dem aktuellen Stand. Die Seite wird mehrmals täglich aktualisiert, viele Videos sind dort abrufbar, die Dinge einordnen und erklären. Alle "logo!"-Sendungen der vorausgegangenen sieben Tage sind dort abrufbar, auch mit Gehörlosen-Untertitelung. Zusätzlich wird jeden Abend ein Livestream mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) angeboten. Doch logo.de besteht nicht nur aus aktuellen Nachrichten. Auf Themenseiten werden komplizierte Begriffe mit ihren Hintergründen aus der Nachrichtenwelt umfassend erläutert und so erklärt, dass Kinder sie verstehen.

Auf den "logo!"-Online-Seiten können Kinder partizipieren und ihre Meinung loswerden: bei Umfragen und Abstimmungen zu aktuellen Themen wie Smartphones, Taschengeld oder gesundem Essen. Bei ausgewählten Artikeln haben sie die Möglichkeit, zu kommentieren und sich mit anderen auszutauschen. Die Menge unterschiedlicher E-Mails, die die Redaktion jeden Tag erreicht, zeigt: Für Kinder ist "logo!" nicht nur Nachrichtenlieferant, sondern auch Ansprechpartner und Ideenforum.

Mit dem Profilnamen "zdflogo" ist "logo!" seit März 2018 auch in dem sozialen Netzwerk Instagram vertreten. Die Präsenz dort soll vor allem die Marke "logo!" bei einer älteren nachrichteninteressierten Zielgruppe stärken, die nicht mehr Programme im KiKA konsumiert. Mehrmals täglich werden aktuelle Themen und Nachrichten auf dem "logo!"-Instagram-Kanal gepostet. Dies geschieht in Form von Fotos, Faktenposts, Ausschnitten aus Grafik-Erklärstücken, Stories oder anderen Videos. Auf Instagram können Follower direkt mit der Redaktion interagieren. Deswegen ist der Kanal neben der Online-Präsenz ideal, um User mit Aufrufen, Mitmachaktionen, Umfragen und Abstimmungen einzubinden. Die hohe Interaktionsrate zeigt, wie wichtig es für die Zielgruppe ist, sich über Nachrichtenthemen auszutauschen.

"Kinder interessieren sich für alle Themen – auch für Politik"

Interview mit Eva Radlicki (Redaktionsleiterin Information, HR Kinder und Jugend) und Markus Mörchen (Leitender "logo!"-Redakteur)

Seit 30 Jahren ist "logo!" als einzige Kindernachrichtensendung im deutschen Fernsehen erfolgreich. Was hat sich seit den ersten Tagen am Format geändert?

Eva Radlicki: Das Grundkonzept der Sendung stimmt. Deshalb musste auch nichts Grundsätzliches verändert werden. Alles, was die Marke "logo!" ausmacht, muss aber intensiv gepflegt werden. Das bedeutet, immer neuen Generationen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu vermitteln, wie man gutes Erklärfernsehen für Kinder macht. Sie brauchen einen Blick für Kinderfragen, die Sensibilität für eine präzise Sprache und für gut erzählte Geschichten. Natürlich gab es in 30 Jahren "logo!" eine Vielzahl von Veränderungen. Statt vier Sendungen pro Woche sendet "logo!" heute täglich. Dazu gibt es ein ausgereiftes Online-Angebot und den Kanal @zdflogo bei Instagram. "logo!" hat sich so verändert, wie sich Kindheit in den letzten 30 Jahren geändert hat.

Worin besteht die Herausforderung, Dinge einfach zu erklären?

Markus Mörchen: Jede "logo!"-Sendung enthält ein sogenanntes Erklärstück, in dem aktuell wichtige politische, wissenschaftliche oder gesellschaftliche Zusammenhänge mithilfe von Grafiken erklärt werden. Früher gab es so etwas nur bei "logo!", heute wird ja in vielen Nachrichtensendungen gutes Erklär-Fernsehen gemacht. Die zentralen Fragen sind immer: Wo hole ich die Zuschauer ab? Welches Wissen kann ich voraussetzen? Wo knüpft das Thema an Wertvorstellungen und Emotionen der Kinder an? Das herauszufiltern ist echte "logo!"-Kompetenz. Zusätzlich zum sauberen journalistischen Handwerk, das selbstverständlich Grundlage für die Arbeit der Redaktion ist.

Warum sind Kindernachrichten in einer Welt, in der es auch für Kinder eine Vielzahl von Zugängen zu Informationen gibt, nach wie vor wichtig?

Eva Radlicki: Erst einmal ist es gut, dass es heute eine Vielzahl an Publikationen im Zeitungs-, Zeitschriften- und Online-Bereich gibt, die Kindern Informationen und Hintergründe zu aktuellen Themen liefern. Das gab es vor 30 Jahren noch nicht. Vermutlich ist es heute aber auch wichtiger als je zuvor, da die Informationsbeschaffung leichter und gleichzeitig komplexer geworden ist: Eine unüberschaubare Menge an Informationen ist jederzeit und überall verfügbar. Da braucht es gerade für Kinder mehr Orientierung und eigens für sie gemachte Inhalte. Genau das bietet ein Angebot wie "logo!".

Was macht den Unterschied zwischen Kinder- und Erwachsenennachrichten aus?

Markus Mörchen: Die Kindernachrichten sind einfach, ohne simpel zu sein. "logo!" setzt wenig Vorwissen  voraus. Die Sendung fokussiert sich pro Thema auf eine Fragestellung, die im besten Fall an die der Lebenswirklichkeit der Kinder anknüpft. "logo!" setzt auf Verständlichkeit, die oft von Grafik gestützt wird und berichtet in angemessener Sprache: klar, präzise, ohne Fremdworte und manchmal sogar umgangssprachlich. Hauptsache die Kinder können folgen und verstehen die Nachricht.

Eva Radlicki: So groß ist der Unterschied zu den Erwachsenennachrichten gar nicht. Auch bei Erwachsenen kann man in einer immer komplexeren Welt nicht von einem detaillierten Vorwissen ausgehen. Auch sie verstehen Zusammenhänge leichter, wenn ein Ereignis in den Nachrichten in Bezug zu ihrer unmittelbaren Lebenssituation gesetzt wird.

Was waren besonders bewegende Situationen in 30 "logo!"-Jahren?

Markus Mörchen: In erster Linie waren das die großen historischen Momente, die die Welt in Atem gehalten haben. Als "logo!" noch kein Jahr alt war, fiel die Mauer. Kurze Zeit später begann der Krieg auf dem Balkan. Es folgten Ereignisse wie die Terroranschläge am 11. September 2001, die Amokläufe an Schulen in Erfurt und Winnenden und die Tsunamikatastrophe in Japan. Das hat Kinder verstört und verängstigt. "logo!" hat bei all diesen Ereignissen versucht, ihnen möglichst viele Antworten zu geben und die Angst zu nehmen.

Eva Radlicki: Am meisten bewegt die Arbeit auch immer dann, wenn wir berichten, wie Kinder kritische Situationen erleben und überleben: Zum Beispiel das jugoslawische Flüchtlingsmädchen, das nach Monaten der Ungewissheit seinem Vater am Flughafen in die Arme fällt, ein Junge, der kurz vor dem Fall der Mauer mit seiner Familie aus der DDR geflohen ist oder ein Kind aus New York, dessen Vater als Feuerwehrmann bei den Anschlägen gestorben ist und das nun selbst zur Feuerwehr will.

Aber wir lachen auch viel. Wenn zum Beispiel eine Kinderreporterin Bundesministerin Barley zum Tanzen bringt. Oder Dirk Nowitzki von einer Kinderreporterin auf einer Leiter auf Augenhöhe interviewt wird.

Ist "logo!" für alle Kinder attraktiv?

Markus Mörchen: Selbstverständlich wollen alle Kinder die Welt verstehen. Aber sicher hat "logo!" eine höhere Wertigkeit in den Familien, in denen regelmäßig Nachrichten geschaut werden.

Immer weniger Eltern schauen regelmäßig Nachrichten im TV. Wie schafft man es, Kinder für das Thema zu begeistern?

Markus Mörchen: Die Mediathek und das Angebot auf Instagram machen uns glücklicherweise unabhängig von der Sendezeit, die vielleicht nicht in jeden kindlichen Tagesplan passt. Da ist das Nutzungsverhalten bei Kindern und Erwachsenen ähnlich.

Eva Radlicki: Was das grundsätzliche Nachrichten-Interesse angeht: Kinder haben sich vor 30 Jahren nicht für Politik interessiert, und Politik interessiert sie auch heute nicht. Nur wenn sie verstehen, dass Politik direkt mit ihrem Leben zu tun hat, wird sie für Kinder interessant. Kinder haben feste Maßstäbe, nach denen sie die Ereignisse in ihrer Umgebung einordnen: Ist etwas gerecht oder unfair, ist jemand hilfsbereit oder egoistisch – um zwei Beispiele zu nennen. Bei jedem politischen Thema wird in der Redaktion überlegt, ob sich dazu aus dem kindlichen Wertekodex eine Frage ableiten lässt. Weil "logo!" diese Perspektive einnimmt, interessieren sich Kinder für alle Themen in der Sendung – eben auch für Politik.

In den Nachrichten scheint die Welt oft verwirrender und auch hoffnungsloser zu werden. Müsste es nicht gerade für Kinder viel mehr gute Nachrichten geben?   

Eva Radlicki: Wir haben bei jeder Nachricht die Wahl, worauf wir das Augenmerk richten. Wir können allein auf den Schrecken schauen. Oder das Gute suchen. Zum Beispiel von den Menschen erzählen, die nach einer Katastrophe oder einem Anschlag den anderen helfen. Oder ein Flüchtlingsmädchen nicht nur als Opfer des Krieges porträtieren, sondern auch erzählen, dass sie eine wunderbare Matheschülerin ist. Wir wollen nichts verschweigen oder beschönigen. Aber in der Tatkraft der an einem Geschehen Beteiligten liegt oft eine sehr hoffnungsvolle Nachricht für unsere Zuschauer.

Was sind Herausforderungen für die "logo!"-Zukunft?

Markus Mörchen: In Zeiten von Fake News Verlässlichkeit und Aufklärung zu bieten. Vertrauen zu erhalten oder zu gewinnen. Alle mitzunehmen – "logo!" soll und muss für alle Kinder da sein. Auch wenn unsere Gesellschaft zunehmend auseinanderdriftet, ist es unser Ziel, möglichst viele Kinder aus den unterschiedlichsten Lebensverhältnissen zu erreichen. Das funktioniert nicht via TV-Ausstrahlung bei KiKA allein. Wir müssen dort aufscheinen, wo Kinder nach Informationen suchen. Den Kanal @zdflogo bei Instagram gibt es bereits. Und die Sendung wird auch zukünftig mit der Zeit gehen.

Eva Radlicki: Die Frage ist, ob das reicht. Unser Angebot muss höchstwahrscheinlich noch differenzierter werden. Vielleicht wären in Zukunft spezielle Nachrichten für Grundschulkinder wichtig. Mit Sicherheit aber braucht es ein Angebot für den Gap, den es zwischen dem Alter der "logo!"-Nutzer und den "heute"-Sehern gibt.

Wie möchte "logo!" die jetzige Nutzergeneration in die Zukunft begleiten?

Markus Mörchen: Kinder und Jugendliche politisieren sich aktuell – am besten ersichtlich an der "#fridaysforfuture"-Bewegung. Die persönliche Zukunft dieser Generation scheint nicht mehr so stabil. Das ist anders, als das die Generationen vorher erlebt oder wahrgenommen hat. Die engagierten jungen Menschen wollen gehört werden. "logo!" wird diese Entwicklung begleiten, wird berichten und Fakten liefern. Ganz im Sinne der Philosophie schon zur "logo!"-Gründung: "Nur wer informiert ist, kann mitreden." Und nur wer mitreden kann, hat eine Chance, überhaupt gehört zu werden. Kinder haben ja keine Lobby.

"Es ist eine größere Herausforderung, Nachrichten für Kinder zu machen"

Statements von Jennifer Sieglar, Linda Joe Fuhrich, Tim Schreder und Sherif Rizkallah  

Jennifer Sieglar

Es ist schon eine größere Hausforderung, Nachrichten für Kinder zu machen, weil man einfach davon ausgehen muss, dass die Kinder kein Vorwissen haben. Das ist bei Erwachsenen meistens anders. Deswegen muss man einfacher an die Sache rangehen, man muss das Thema sehr gut verstanden haben, um es dann kindgerecht erklären zu können. Nur wenn man es wirklich gut verstanden hat, weiß man auch, welche Sachen man weglassen kann, um dann etwas möglichst einfach, kurz und prägnant erklären zu können.

Tim Schreder

Der spannendste Ort, an dem ich für "logo!" war, war Tschernobyl in der Ukraine. Das war zum dreißigsten Jahrestag der Katastrophe dort im Atomkraftwerk. Es ist für mich ein gutes Beispiel dafür, dass es wahnsinnig wichtig ist, als "logo!"-Reporter wirklich in die Welt zu reisen, an Orte zu gehen, selber Dinge vor Ort zu erleben und nicht nur hier als Moderator in der Redaktion zu sein. Denn nur dann kann man Kindern oder überhaupt Zuschauerinnen und Zuschauern begreifbar machen, was dort passiert ist. Man muss Dinge oftmals selber erlebt haben, um sie wieder anderen begreifbar machen zu können.

Linda Joe Fuhrich

Man denkt ja vielleicht erst einmal: Für eine Journalistin ist der spannendste Moment, wenn man einen Prominenten oder einen wichtigen Politiker interviewen darf. Ich sehe das anders, ich habe für "logo!" schon total viele Menschen getroffen, vor allem auch viele Kinder, die überhaupt nicht berühmt waren, die aber alle richtig was zu sagen hatten. Diese Interviews haben mich oft sehr berührt und ganz oft auch zum Nachdenken gebracht. Ich glaube einfach, dass jeder Mensch eine Geschichte zu erzählen hat. Und ich sehe es als meine journalistische Aufgabe, diesen Menschen zuzuhören und ihre Geschichten ernstzunehmen und da ist es ganz egal, von wem die Geschichte kommt.

Sherif Rizkallah

In Ägypten, wo ich herkomme, gibt es keine eigene Nachrichtensendung für Kinder, so wie hier in Deutschland. Das heißt, wenn Kinder sich über Politik informieren wollen, dann haben sie eigentlich nur ein paar wenige Möglichkeiten. Entweder sie schauen die Erwachsenen-Nachrichten mit ihren Eltern, die aber nicht so einfach sind, oder sie lesen die Erwachsenen-Zeitung und die ist echt kompliziert geschrieben. Oder sie hören einfach mal zu, was andere so über Politik erzählen. Aber etwas eigenes, das nur für Kinder gemacht ist, das gibt es in Ägypten leider nicht.

Chronik: 30 Jahre Zeitgeschichte – 30 Jahre Kindernachrichten

1989                                                    

Nach einer dreimonatigen Probephase im Jahr 1988 starten am 9. Januar 1989 im ZDF die ersten Kindernachrichten in Deutschland. Zu Beginn sendet "logo!" von Montag bis Donnerstag.

1990       

"logo! extra: Mich hat keiner gefragt" zum Thema Mauerfall
(Prix Jeunesse in der Kategorie "Information")

1991                                                    

Einführung der Rubrik "logo!-Redezeit": Kinder setzen sich für ihre Themen ein und verfolgen aktiv ihre Interessen.

1994                                                    

"logo!" erhält den Friedenspreis der Children Europe Awards.

1996                                                    

"logo!"-Schwerpunkt: "10 Jahre nach Tschernobyl" wird mit dem Ökomedia-Preis ausgezeichnet.

1997                                                    

"logo!" geht bei KiKA, dem Kinderkanal von ARD und ZDF, auf Sendung.

1998                                                    

"logo!" startet sein tagesaktuelles Online-Angebot: Unter www.logo.de sind die User mit Nachrichten und Hintergrundberichten immer auf dem neuesten Stand.      

"logo!"-Schwerpunkt: "50 Jahre Israel"
(Goldener Spatz 1999 und Prix Danube 2000)

1999                                                    

"logo!"-Schwerpunkt: "Hilfskonvoi für das Kosovo"

"logo!"-Schwerpunkt: "Südafrika"

2001                                                    

"logo!"-Schwerpunkt: "Terror gegen USA". Nach den Anschlägen am 11. September 2001 ist "logo!" für viele Kinder erste Informationsquelle und Anlaufstelle für ihre Fragen und Ängste.

"tivi-extra: Die Anschläge in Amerika"

"logo!" und "PuR" senden gemeinsam ein Sonderformat.
(Nominierung für einen Adolf-Grimme-Preis "Spezial" 2001)

2002                                                    

"logo!"-Kinderreporterin Sophie Conrad erhält für ihre Interviews mit Spitzenpolitikern zur Bundestagswahl den Bayrischen Kinder-Medien-Preis.

"logo!"-Schwerpunktberichterstattung zum Amoklauf in Erfurt

"logo! extra: Nie wieder Krieg – Kinder in Sierra Leone"
(EMIL für "Gutes Kinderfernsehen")

2003                                                    

"logo!" sendet neben der Ausgabe um 16.50 Uhr am Nachmittag eine weitere Ausgabe um 19.50 Uhr.

"logo!"-Fragestunde für Kinder mit Bundeskanzler Gerhard Schröder: "Du fragst. Der Bundeskanzler antwortet."

2004                                                    

"logo!"-Schwerpunktberichterstattung zur Tsunami-Katastrophe

2007                                                    

logo.de wird für den Grimme Online Award nominiert.

2008                                                    

"logo!" berichtet aus den USA über die US-Präsidentschaftswahlen.

Ergänzend gibt es online das erste Videoblog für Kinder. Das Blog wird mit dem Neue Medien Peis der RIAS BERLIN KOMMISSION ausgezeichnet (2009).

2009                                                    

"logo! extra: Amoklauf in Winnenden"

"logo! – Der Kandidaten-Check: Kinderreporter fragen Spitzenpolitiker"
(Nominierung für den Grimme-Preis 2010)

"Kinderreporter treffen die Großen der Welt": Aus der Reihe entstehen in den Folgejahren zahlreiche Interviews mit Prominenten aus Politik und Gesellschaft.

"logo!" sendet aus dem neuen virtuellen ZDF-Nachrichtenstudio mit einem neuem Design.

2010                                                    

Seit 9. Januar sendet "logo!" auch am Wochenende. Samstags bis donnerstags um 19.50 Uhr und freitags um 19.25 Uhr.

"logo! extra: Haiti – Nach dem Beben"
(Auszeichnung mit dem CIAK-Junior Prize (2011) und Deutscher Fernsehpreis für "logo!" in der Kategorie "Beste Information")

2012                                                        

"logo! extra: Japan – Ein Jahr danach"

logo.de erhält den EMIL für die Beste Internetseite für Kinder

2013                                                    

"logo! extra: Wer wird Chef/in von Deutschland" live am Wahltag aus dem Hauptstadtstudio Berlin.

"logo!"-Schwerpunktberichterstattung zu Zaatari, einem der größten Lager für syrische Flüchtlinge in Jordanien

2014                                                    

25 Jahre "logo!"

Das "logo!"-Jubiläum wird als "logo"-Nachrichtentag mit Berichterstattung in allen aktuellen ZDF-Sendungen gefeiert

Start des interaktiven Wirtschaftsmoduls "Wie geht Wirtschaft?" auf www.logo.de
(Vogel-Preis 2014)

"logo! extra: Brasilien vor der WM", Berichterstattung vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft

"logo! extra: 1. Weltkrieg – 100 Jahre danach"                        

2014                                                    

"logo! extra: Der Kinderrechte-Check"
(Medienpreis der Kinderhothilfe)

"logo! extra: Als Deutschland geteilt war – 25 Jahre nach dem Fall der Mauer"

"logo!" wird von der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogikmit dem Preis für "Gute Sprache" ausgezeichne.

2015                                                    

"logo!" wird mit dem Menschenrechtspreis Goldene Taube ausgezeichnet.

"logo! extra: Flucht nach Europa- Hoffnung auf ein besseres Leben"
(Nominierung für den Grimme-Preis 2016)

"logo! extra: Hoffen auf Hilfe – Flüchtlinge in Europa

Seit September ist "logo!" im TV und online mit Gehörlosen-Untertitelung zu sehen.

"logo! extra: Aus zwei wurde eins – 25 Jahre Deutsche Einheit"

"logo! extra: Wenn das Geld nicht reicht – Kinderarmut in Deutschland"
(2. Platz beim Kindermedienpreis der Bundeszentrale für politische Bildung)

"logo!"-Beitrag, "Bodycam der Polizei in Hessen" erhält eine lobende Anerkennung beim Medienpreis der Heinrich-Mörtl-Stiftung

2016                                                    

"logo!" gewinnt den Bildungsmedienpreis "digita" für die "logo!"-Themenseite "Flucht nach Europa"

"logo!" berichtet live von der US-Wahl

"logo! extra: Flüchtlinge in Deutschland"

"logo!" berichtet über die Nuklearkatastrophe vor 30 Jahren in Tschernobyl.

"logo!" extra: "Jennies Umwelt-Challenge"
(YNE-Award 2016)

2017                                                    

"logo!" erhält den Preis "Gegen Vergessen – Für Demokratie", des gleichnamigen Vereins in Hannover.

Multimediale Berichterstattung zur Bundestagswahl mit einem "logo! extra: Wer regiert Deutschland?" und erstmalig mit einer Livestream-Sondersendung auf logo.de

2018                                                    

"logo!" startet unter dem Profilnamen "zdflogo" auf Instagram

"logo!" sendet in der ZDFmediathek live mit Gebärdendolmetscher

"logo!" wird mit dem Preis "Der Bornheimer" der Europaschule in Bornheim ausgezeichnet

"logo!" wird mit dem "Pädagogischen Medienpreis" ausgezeichnet

"logo! extra: Rohingya auf der Flucht"

"logo! extra: Tim in Russland"

"logo! extra: Alles für ein Like?!"

2019                                                    

"logo! extra: Unterwegs mit dem Bundespräsidenten"

"logo! extra: Kinder in Europa

Weitere Informationen

"logo!" täglich live bei KiKA und in der ZDFmediathek: Samstag bis Donnerstag, 19.50 Uhr; Freitag, 19.25 Uhr

"logo!" auf Instagram unter @zdflogo

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Telefon: (06131) 70-16100 oder über
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