Copyright: ZDF / Stefan Krüger
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Champions der Charts

Hinter den Kulissen der Musikindustrie

Wie entsteht ein Superhit? Hit-Garanten wie Felix Jaehn, die Fantastischen Vier (Panorama-Foto: Michi Beck) und viele andere verraten in der Dokumentation überraschende Geheimnisse. Branchen-Insider, Produzenten und eine Newcomerin erzählen ihre Sicht der Hit-Maschinerie.

  • ZDF, Freitag, 24. August 2018, 23.00 Uhr
  • 3sat, Samstag, 5. Januar 2019, 19.20 Uhr (leicht gekürzte Fassung)

Texte

Stab/Mitwirkende

Autorin: Katarina Schickling

Kamera: Oliver Biebl

Schnitt: Christian Bobsien

Produzentin: Dagmar Biller

Redaktion: Susanne Becker, Holger Faber

Eine ZDF-Auftragsproduktion der Tangram International GmbH, München

 

Zur Wort kommen bzw. mitwirkend:
·         Wolfgang Niedecken
·         Clueso
·         Die Fantastischen Vier
·         Felix Jaehn
·         Markus Kavka
·         Leslie Mandoki
·         Gestört aber Geil
·         Marie Bothmer
·         Ingo Politz
·         John Seabrook

Inhalt

Eine ganze Industrie sucht den richtigen Beat, die eingängige "Hookline", die perfekte "Bridge" - jene Elemente, die im digitalen Zeitalter den Weg an die Spitze der Charts ebnen. Wie funktioniert die Jagd nach dem Nummer-Eins-Hit? Die ZDF-Doku nimmt die Zuschauer mit hinter die Kulissen der Musikindustrie und zeigt, wie es dort zugeht. Und viele Stars wie Felix Jaehn, Wolfgang Niedecken und Macher kommen darin zu Wort. Ein Blick "backstage" im wahren Wortsinn.

DJ-Star Felix Jaehn erzählt, wie seine Songs entstehen, Wolfgang Niedecken sowie Michi Beck von den Fanta 4 vergleichen die heutige Musikszene mit der während ihren Anfängen, Newcomerin Marie Bothmer kämpft sich mit ihrem neuen Song ins Business. In einer Zeit, in der die deutsche Musikindustrie sich neu definiert und der Tod des jungen schwedischen DJ-Stars Avicii dunkle Schatten über die strahlenden Erfolge legt, ist die Frage aktueller und brisanter denn je: Wie  werden heute wirklich Hits gemacht? Welche Rolle spielen die Musiker, deren Songs auf Spotify reüssieren? Wie suchen Produzenten den nächsten Chartstürmer? Wie laufen Songwriters-Sessions, wo Profis fremde Songs pushen? Der Film begleitet Produzenten und Musiker bei ihrer Suche nach dem nächsten Superhit in einer Welt, die Zuschauern und Fans sonst verborgen bleibt.

Felix Jaehn, der Pop-Weltstar aus Hamburg, erinnert sich an die Studioarbeit bei seinem großen Hit: "'Cheerleader' war nicht einfach nur Recycling da ist außer den Vocals nicht viel vom Original übrig geblieben. Das ist, als ob man um einen Motor herum ein komplett neues Auto baut."

Wolfgang Niedecken, der BAP-Rocker aus Köln, gehen "Hits aus der Retorte" gegen den Strich. 1990 war es ein Skandal, dass Frank Farians Hit-Duo Milli Vanilli zu dem Playback nur getanzt, aber nicht wirklich gesungen hat und andere Sänger ihre Stimme dafür im Studio geliehen haben.

Leslie Mandoki, mit Ralph Siegels Grand-Prix-Formation "Dschinghis Khan" einst selbst Chartstürmer und inzwischen Betreiber eines der gefragtesten Tonstudios Europas, findet die Arbeitsweise heute ehrlicher, auch wenn er selbst weiß, dass eine sichere Live-Stimme noch kein Hitgarant ist, sondern auch ein zielgerichtetes Marketing: "Wichtig ist am Ende doch vor allem, ob ein Song seine Hörer erreicht!"

In den großen US-Hitfabriken ist es heutzutage Standard, dass Songs aus Fragmenten vieler verschiedener Schöpfer bestehen. Der preisgekrönte Journalist John Seabrook in New York hat jahrelang in der Musikszene recherchiert und entlarvt, wie Labels das schnelle Geld mit Sternchen machen, anstatt wie früher Künstler aufzubauen.

Michi Beck (Die Fantastischen Vier), der mit dem WM-Song "Zusammen" gemeinsam mit Clueso im Sommer 2018 in den deutschen Charts ganz weit oben ist, kennt diese schnelle Erfolgsstrategie als Juror für "The Voice of Germany" sehr genau: "Es geht um Einzigartigkeit. Das braucht man nicht nur, um in der Show zu bestehen, sondern auch in der Musikwelt. Viele können singen, aber die singen nur einen Song nach. Nicht jeder Ton muss unbedingt sitzen. Style geht vor Können." So sind auch seine beiden Schützlinge, die "The Voice of Germany" 2014 und 2015 gewonnen haben, nach ein, zwei Hits wieder in der Versenkung verschwunden.

Die Newcomerin Marie Bothmer schrieb schon als Teenager Songs. Seit sie einen Plattenvertrag mit einem "Major Label" hat (wie die großen "Plattenfirmen"-Giganten genannt werden), lernt sie die harte Realität des Musikgeschäfts kennen und wie wenig es mit der romantischen Vorstellung eines Künstlers zu tun hat, der mit der Gitarre in der Hand seine Geschichte einem möglichst großen Publikum erzählen will. Bei "Spotify" analysiert der Playlist-Manager für Deutschland, ob Marie Bothmers geplante Single Hit-Potenzial hat. Dazu erklärt Markus Kavka, warum der Einfluss von Spotify zu einer Vereinfachung der Musik, zu weniger Vielfalt und weniger Independents führt.

Zitate/O-Töne*

Felix Jaehn

Zu seinen Anfängen:
Ich habe angefangen zu remixen und andere Songs neu zu produzieren, einfach weil ich gar keinen Zugang zu neuen Songs hatte. Ich kannte keine Sängerin, keinen Sänger. Ich konnte nicht selbst Songs schreiben, ich kann auch nicht singen. Ich habe eine ganz, ganz schlechte Stimme. Und dann ist das natürlich der einzige Weg. Und dann fängt man als Produzent an. Weil es natürlich langweilig ist, immer nur instrumental zu arbeiten. Dann sucht  man sich einfach Songs, die man gut findet und was passt.

Zum Entstehungsprozess eines Songs:
Das Eine ist das Songwriting, da entsteht die Komposition, die Akkorde, die Melodien, die Vocalmelodien, vor allem der Text auch. Das ist natürlich sozusagen die Seele, das Grundgerüst des Songs. Und dann kommt die Produktion. Da geht es dann darum: Wie klingt der Song? Wie schnell ist er? Welche Sounds? Im Produktionsprozess ändern sich aber auch oft noch mal die Akkorde oder es werden neue, instrumentale Melodien entwickelt, von denen eine dann unter Umständen die Hook wird, die am Ende dann auch mitgesungen wird. Man sollte da die Produzenten nicht kleiner machen, als sie sind. Weil es gibt natürlich auch ganz viele Songs, die ohne die passende Produktion nicht funktionieren würden. Das muss im Einklang zusammenspielen und da muss dann am Ende alles stimmen, damit es am Ende ein schöner Track wird.

Über seine musikalischen Anfänge:
Ich habe ja einfach nur Musik gemacht, weil ich Bock drauf hatte und in meinem Kinderzimmer habe ich irgendwie so Hits zusammengebastelt. Wie ich das gemacht habe, weiß ich selbst nicht. Das ist ja kein logischer Prozess. Sehr viel beim Produzieren und auch Schreiben ist, glaube ich, einfach nach Gefühl, dass einfach meine Intuition, mein persönlicher Musikgeschmack, der mir sagt: Nein, das soll jetzt aber so klingen. Und dann muss man natürlich in diese Rolle reinwachsen. jetzt für das zweite Album ist es tatsächlich so, dass ich gesagt habe: Okay, ich höre mir gar keine Demos, gar keine Tracks oder Songs von anderen mehr an und ich will jeden Song auch selbst mitschreiben, und das macht mir natürlich total viel Spaß, weil dadurch die Songs auch noch persönlicher werden und ich natürlich von Anfang an Themenbereiche vorgeben kann, die ich berühren möchte mit meiner Musik.

Über die heutige Doppelrolle Produzent und Künstler:
Der Unterschied heute ist, dass die Produzenten auch in der Künstlerrolle sein können. In der Vergangenheit war es so, dass nur die Sänger im Vordergrund standen auf der Bühne und über das DJ-ing haben wir Produzenten eine Möglichkeit, auch unsere Tracks zu performen und können dadurch der Leadartist des Songs sein.

Über die Frage des Produktions-Standortes:
Ich glaube, dass der Wohnort einfach ein bisschen „egaler“ geworden ist aufgrund des Internets. Du kannst in einem kleinen Dorf sitzen oder in Berlin oder in L. A. – am Ende geht es darum, dass man in seiner kleinen Welt was Tolles kreiert und dann geht es ins Internet. Trotzdem ist es nach wie vor natürlich förderlich, in diesen Metropolen zu sein. Für mich ist es persönlich total wichtig, in meinem kleinen Dorf zu bleiben, weil es für mich einfach der Nährboden ist und das Erden und dass man wieder nach Hause kommt zwischen all den Einflüssen Kraft zu tanken, runter zu kommen. Aber trotzdembin ich in L. A., bin ich in London, bin ich in Stockholm, weil da sind natürlich die Studios, die Writer, die Sänger, die Sängerinnen. Und wenn man langfristig erfolgreich bleiben möchte, muss man sich natürlich auch dorthin bewegen. Also nur aus einem kleinen, deutschen Dorf raus jahrelang Hits zu machen, wird dann doch schwierig, weil du brauchst natürlich dann die Topliner, die Sänger, die Stimmen.

Über die Veränderungen im Biz:
Ich glaube, im Endeffekt geht es tatsächlich um den Song, um die Melodie, die uns ins Herz trifft und die Leute abholt. Und die Wege und die Art und Weise, Musik zu hören und zu vertreiben, verändert sich halt. Die Vertriebswege ändern sich. Es geht halt von Läden ins Internet. Aber das ist ja in allen Industrien der Fall. Das ist einfach der Wandel durch die Digitalisierung. Für mich als Künstler ist das aber gar kein so großes Thema, weil ich eben auch direkt in diese Generation reingeboren bin. Aber ansonsten muss man, glaube ich, einfach machen ,was einem Spaß macht. Und ich denke immer, wenn mich der Song berührt, wenn ich Gänsehaut habe beim Produzieren, dann geht es hoffentlich Anderen genauso.

Über sein heutiges Leben als erfolgreicher Popkünstler:
Was ich versuche aktuell, ist, halt noch viel konsequenter zu sagen: Ich mache nur Sachen, die ich machen möchte, auf die ich Bock habe und lasse mich nicht irgendwohin treiben. Und dabei ist natürlich die Balance total wichtig, dass ich sowohl Auftritte spiele, in Interaktion mit den Fans gehe, dass ich aber auch meine Musik nicht vernachlässige, weiter kreativ bin und schaffe. Dass ich aber genauso auch mir freie Tage nehme in der Heimat, um mich mit Freunden zu treffen und mal gar nicht auf das Handy zu schauen und nichts mit Musik zu machen.

Über den im April verstorbenen Kollegen Avicii:
Avici ist eines meiner Idole gewesen, gerade als ich angefangen habe. Ich habe mal ein Remix für ihn gemacht, habe Support gespielt auf seiner letzten Tour, bei einer Stadionshow in Polen. Und ja, da ist es mir schon kalt den Rücken runtergelaufen. Und dann überlegt man sich doch noch mal doppelt: Wofür macht man es eigentlich? Was renne ich hinterher? Und ich glaube, es ist einfach ganz wichtig, im Moment zu sein und auf sich zu hören und zu sagen: Wenn es mir jetzt grad nicht gut geht, dann muss ich was ändern.

 

 

Die Fantastischen Vier

Smudo
glaubt nicht an die Möglichkeit, einen Hit von vorneherein strategisch zu konstruieren – nach dem Motto: „Die romantische Idee des Zusammenseins, daraus machen wir jetzt einen Song, und den legen wir gleich so an, dass es ein Hit sein könnte, wir gehen gleich direkt auf Melodie. Jedenfalls ist das bei den meisten Leuten, die ich kenne, die Musik machen, eigentlich nicht so.“ Es läuft angeblich anders herum: „Man fummelt so vor sich hin und die ersten Pinselstreiche sind eigentlich ganz wild; und dann entsteht was, ein Sound vielleicht oder eine erste Linie, vielleicht ein toller Slogan, wo man sagt: Das ist aber griffig! Das hat Kraft. Und dann baue ich darauf weiter auf. Und daraus entsteht dann etwas. Aber da ist die Rate vielleicht: von 10 Songs sind das zwei."
Was für ihn einen Hit ausmacht: „Im Kern geht es um ein Gefühl, das transportiert wird. Und wie das Gefühl beim Fan ankommt und wie sehr es ankommt, hängt von vielen Faktoren ab. Bei manchen Künstlern mag Authentizität eine ganz große Rolle spielen. Ich sag mal, bei einem großen, internationalen DJ-Act ist es vielleicht gar nicht so sehr die Emotion des Künstlers, dass er ein gebrochener Mensch ist, der von der Liebe erzählt, weil er enttäuscht wurde, dass er das darstellt. Sondern da geht es darum: Was haben wir letzten Sommer für eine geile Party gehabt mit seinen Sounds und was haben wir gemeinsam erlebt?"

Andy Y
hält ebenfalls nichts von der Idee, einen Hit zu „machen“: „Das Phänomen der Musik an sich verbietet das. Daran verzweifle ich regelmäßig, dass man Musik nicht durch Schlauheit herstellen kann. Und wenn man das tut, das hört sofort jeder, das ist völlig öd und blöd. Sondern das Eigentliche, das Mysterium der Musik, entzieht sich der Konstruierbarkeit."

Thomas D.
über das heutige Verhalten der Musikkonsumenten: "Total viel hat sich durch Streaming verändert, weil auch tatsächlich am Ende die Art, wie Musik gemacht wird, weil das Hörverhalten eben viel oberflächlicher, viel schneller ist. Du hörst kurz rein, hast die Platte ja quasi eh gratis mit in deinem Abo. Also musst du dich gar nicht tiefer mit ihr beschäftigen, wenn es nicht sofort hooked. Führt aber auch zu so einer gewissen Flachheit."
Für ihn zählt bei einem guten Song vor allem eines: "Wenn du Musik hörst und sie berührt dich wirklich im Herzen, das ist es eigentlich egal, ob der Typ das wirklich von Herzen gemacht hat oder ob er eine Illusion erschaffen hat, die so auf dich zutrifft, in Dein Leben jetzt in dem Moment, dass du einfach sagst: I can feel you! Das ist ja das Schöne daran: Du kannst ja Musik hören von einem, der ist 40 Jahre tot. Und Du denkst dir: Der erzählt jetzt aus meinem Leben, als würde er mich kennen. Das ist der Zauber von Musik."

Michi Beck:
bestreitet, dass das Biz härter geworden ist: „ Einfach deswegen, weil ein Hit die Leute emotional auf irgendeine Weise berühren muss, und das war schon immer so. Und es hart für Manche und weniger hart für Andere, weil die einfach so ticken, wenn sie Musik machen. Für uns war, so eine Single zu finden, die Hitpotential hat, schon immer eher eine härtere Herausforderung, und das konnten wir immer nur in einem Album-Produktions-Kontext irgendwie schaffen. Hinsetzen und einen Hit schreiben haben wir nie hingekriegt. Sondern es muss das Gefühl des Albums mit aufnehmen und diesem Fahrwasser dann irgendwann voranpreschen, ein Song. So entsteht es bei uns. Aber so war es schon immer. So war es schon Anfang der 90er, so ist es jetzt 2018 oder 2017. Und ich glaube, das hat sich auch bei all den anderen Musikmachenden nicht groß verändert."

 

Wolfgang Niedecken

"Wenn Du anfängst, beim Songs schreiben auf den Erfolg zu schielen, dann bist du auf dem Holzweg“, sagt Wolfgang Niedecken. „Weil letztendlich machst Du dann keine Kunst mehr, die von innen kommt, die erlebt ist. Wo auch der Begriff Authentizität irgendwo eine Rolle spielt. Sondern Du machst plötzlich Sachen wie ein Dienstleister, wie ein Dekorateur. Also mich persönlich interessieren immer Künstler und keine Dekorateure. Das ist ein ehrenwerter Beruf, Dekorateur, aber mich interessieren sie nicht."

Wenn Interpreten „20 Songschreiber“ beauftragen, „doch mal was Tolles zu machen, was auch möglichst authentisch klingen soll“ – das hält der Kölner Vollblutmusiker schon für einen Widerspruch an sich. Und vor allem sei eines wichtig: dass die Menschen sich mit dem Künstler und seinen Liedern identifizieren können. „Das können sie mit Sicherheit nicht mit Fließband-Hitschreibern…, aber mit einem netten Menschen, der irgendwo sitzt und sich seine Sorgen oder seine Freude von der Seele formuliert…"

Die lebende BAP-Legende erinnert sich: „Wenn wir in den 70er Jahren ein Demo aufnehmen wollten, was das für eine Aktion war! Mittlerweile hältst Du das Handy hin, und dann hast du Dein Demo. Mittlerweile kannst Du zu Hause so produzieren, dass Lieschen Müller gar nicht merkt, ob Du im Studio warst oder nicht. Irgendwann, als die Aufnahmeräume kleiner wurden als die Kontrollräume in den Studios, das merkst Du dann: Hoppla, irgendwas läuft hier falsch. Wenn wir mit der Band ins Studio gehen, dann ist der Aufnahmeraum riesig, weil die Band da drin musiziert… Und der Kontrollraum: Na ja gut, da müssen halt die Maschinen rein,  die das aufnehmen können. Aber dieses Gleichgewicht hat sich irgendwann total verändert."

 

*Bitte beachten Sie, dass sich die Doku noch im Schnitt befindet. Daher ist zur Zeit nicht sicher, dass alle der O-Töne oben auch darin wirklich Verwendung finden.

O-Töne (auch als Audiodatei abrufbar*)

Andreas Rieke / "And Y" (Fanta 4)
„Daran verzweifle ich regelmäßig, dass man Musik nicht durch Schlauheit herstellen kann. Und wenn man es tut, das hört sofort jeder, das ist völlig blöd. Sondern das eigentliche, das Mysterium der Musik, entzieht sich der Konstruierbarkeit.“  
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Clueso
„Es gibt einen Spruch unter Musikern: ‚Wenn man den Leuten hinterher rennt, rennen sie irgendwann weg‘. Ich glaube, viele schneiden sich ins eigene Fleisch, wenn man nicht versucht neue Wege zu finden und neue Möglichkeiten. Einfach, Inhalt ist die Währung von morgen.“
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Felix Jaehn (1)
„Ich denke immer: Wenn mich der Song berührt, wenn ich Gänsehaut habe beim Produzieren, dann geht es hoffentlich anderen Leuten genauso.“
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Felix Jaehn (2)
„Natürlich so ein paar Leiden im Songwriting-Prozess, wenn man zum Beispiel ein Konzept hat, ein Thema, über das man schreiben möchte, überlegt man sich schon: Wie viele Leute können sich damit identifizieren? Also wenn ich jetzt einen Song schreibe, über Room-Service in Fünf-Sterne-Hotels, gibt’s eine sehr, sehr geringe Bevölkerung weltweit, die sich mit dem Song identifizieren kann, deswegen gibt es natürlich die klassischen Themen wie Heimat oder Liebe, Liebesschmerz, wo man weiß, okay, da kann sich auch jeder mit identifizieren. Aber ansonsten muss man glaube ich einfach machen, was einem Spaß macht.“
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Gestört aber Geil
„Letztendlich das Zusammenfügen macht die Lieder erfolgreich oder nicht erfolgreich. Aber was wir zum Beispiel hier grad machen, das ist ein Lied, das hat so vorher noch nicht existiert. Das ist mit uns, für uns, geschrieben.“
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Marie Bothmer
„Die Musik, die ich machen möchte, ich möchte Geschichten erzählen und indem ich meine eigenen Geschichten erzähle kommt es wahrscheinlich nochmal ganz besonders beim Zuhörer an und ist echt und glaubwürdig.“
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Smudo und Michi Beck (Fanta 4)
(Smudo: ) „Kann man einen Superhit planen? Ich galube, wenn man das könnte, würden wir es öfters machen.“ –  (Michi Beck: ) „Ich glaube ‚man‘ schon, wir nicht.“
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Smudo (Fanta 4)
„Es ist eigentlich andersrum. Man fummelt so vor sich hin und die ersten Pinselstriche sind eigentlich ganz wild und dann entsteht was, ein Zaun vielleicht oder eine erste Linie, vielleicht ein toller Slogan, wo man sagt: Das ist aber griffig, das hat Kraft. Und dann bau ich darauf weiter auf und daraus entsteht dann etwas."
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Wolfgang Niedecken (1)
„Ich habe mich noch nie auf die Suche nach dem Superhit gemacht. Wir haben einfach zur richtigen Zeit das richtige getan, per Zufall“
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Wolfgang Niedecken (2)
„Meine Generation, die in den 60er Jahren ihre Jugend verbracht hat, wir haben instinktiv begriffen, dass das plötzlich mit den Beatles, mit den Stones, mit den Kings, mit Bob Dylan auf einmal andere Künstler waren. Dass das keine Fließbandkünstler waren, sondern Leute, die ihr Innerstes nach außen gestülpt haben und sich ihre Sachen von der Seele gesungen haben, was dann auch wirklich authentisch war. Und das hat den Erfolg dann auch mit ausgemacht, das war plötzlich etwas für uns. Dann war keiner dahinter der gesagt hat: Ihr müsst das machen, damit habt ihr Erfolg.“
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(*Die O-Töne sind im Zusammenhang mit der ZDF-Sendung samt Hinweis des Ausstrahlungstermin kostenlos in Radiosendungen etc. verwendbar)

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