Christliche Themen im Advents- und Weihnachtsprogramm

Dokus, Gottesdienste, sonntags

Dem Weihnachtsfest in seiner christlichen Bedeutung widmet das ZDF auch in diesem Jahr ein besinnliches Programmangebot: An den Adventssonntagen, an Heiligabend, am Ersten und Zweiten Weihnachtstag sowie an Neujahr überträgt das ZDF evangelische und katholische Gottesdienste. Das Magazin "sonntags" greift Themen rund um Advent und Weihnachten auf. Am Ersten Weihnachtstag sendet das ZDF live aus Rom den Weihnachtssegen des Papstes. Die Dokumentationen "Die 10 An-Gebote" und "Ein guter Grund zu feiern" kommen hinzu.

  • ZDF, Sonntag, 28. November 2021, bis Donnerstag, 6. Januar 2022
  • ZDF Mediathek, Ab Sonntag, 28. November 2021, 9.30 Uhr

Texte

Erster Advent: Sonntag, 28. November 2021

9.03 Uhr

sonntags: Zuhause

Moderation: Andrea Ballschuh

Produktion: ZDF
Redaktion: Rita Döbbe
Länge: ca. 27 Minuten

Die eigenen vier Wände haben in den Monaten der Coronapandemie eine neue Bedeutung bekommen – wegen eingeschränkter Außenkontakte und weniger Mobilität waren viele öfter zu Hause.

Auch die Flutkatastrophe im Westen des Landes hat das Augenmerk auf ein möglicherweise gefährdetes Zuhause gelenkt. Die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit ist Anlass zu fragen: Was verbinden wir mit einem guten Zuhause, und wie geht es dort dieses Jahr zu?

 

9.30 Uhr

Katholischer Gottesdienst: Wohin geht die Reise?

Aus der Kirche Herz Jesu in Winnweiler

Produktion: ZDF
Redaktion: Anne Kathrin Hansen
Länge: ca. 44 Minuten

Am ersten Advent geht Pfarrer Carsten Leinhäuser der Frage nach, wie sich die düsteren Schrifttexte dieses Sonntags mit der Hoffnungsbotschaft des Advents verbinden lassen.

Mitten in die adventliche Behaglichkeit platze Jesus, der mit gewaltigen Worten Bilder vom Ende der Welt zeichne, so Leinhäuser. Mit der "Frohen Botschaft" Jesu beginne eine Reise ins Ungewisse. Wie diese Reise aussehen könnte, darüber denkt er in seiner Predigt nach.

Musikalisch wird der Gottesdienst von einem Team junger Musikerinnen und Musiker um Dekanatskantor Siegmar Junker gestaltet.

Im Anschluss an den Gottesdienst können die Zuschauerinnen und Zuschauer Mitglieder der Gemeinde in Winnweiler bis 15.00 Uhr unter der Telefonnummer 0700/14141010 erreichen.

Zweiter Advent: Sonntag, 5. Dezember 2021

9.03 Uhr

sonntags: Religionen in Deutschland

Moderation: Andrea Ballschuh

Produktion: ZDF
Redaktion: Dirk Heihoff
Länge: ca. 27 Minuten

Wie wird Glauben in Deutschland gelebt? Innerhalb des Christentums gibt es bekanntlich verschiedene Kirchen und Konfessionen. Aber neben ihnen gibt es noch viele Glaubensrichtungen.

Was macht die verschiedenen Religionen aus, wie verehren sie ihre Götter, wie beten sie? Dabei wird in Deutschland der Hinduismus wie auch der Buddhismus, aber auch Naturreligion gelebt. "sonntags" besucht Vertreter verschiedener Religionen.

 

9.30 Uhr

Evangelischer Gottesdienst: Mit Herzen, Mund und Händen Advent feiern 

Aus der Kreuzkirche Herne

Produktion: ZDF
Redaktion: Michael Sahr
Länge: ca. 44 Minuten

Menschen sprechen mit Händen und hören mit Augen: Gebärdensprache. Poetisch, lustig, elegant und laut reden über alles, was im Leben wichtig ist. Mimik und Gestik sind schöne Sprache.

In Herne feiern die Gehörlosen regelmäßig Gottesdienst. Leise und laute Worte aus der Bibel kommen zu Gehör. Jeder spürt die Botschaft mit dem ganzen Körper. Am zweiten Advent erzählen hörende und gehörlose Menschen, wie sie diese Zeit mit ihren Sinnen feiern.

Die musikalische Leitung hat Kreiskantor Wolfgang Flunkert. Mit dabei sind das Bläser-Ensemble "Herne Brass", Teile des Kammerorchesters und der Kantorei, der Gehörlosenchor und Dr. Siegbert Gatawis an der Orgel.

Nach dem Gottesdienst gibt es bis 18.00 Uhr ein telefonisches Gesprächsangebot der Gemeinde unter der Telefonnummer 0700/14141010. 

Dritter Advent: Sonntag, 12. Dezember 2021

9.03 Uhr

sonntags: Alt ist das neue Neu

Moderation: Andrea Ballschuh

Produktion: ZDF
Redaktion: Ariane Martin
Länge: ca. 27 Minuten

Vintage, Secondhand und Reuse – die verschiedenen Begriffe haben eins gemeinsam: den Versuch, Dinge nicht einfach wegzuwerfen, sondern wieder- und weiterzuverwenden.

Hochburg der Vintage- und Reuse-Bewegung ist Berlin. Dort finden kreative Köpfe neue Wege, Dingen und Materialien ein weiteres Leben einzuhauchen. Gründe dafür gibt es genug: Ressourcenschonung, ökologisches Bewusstsein und Klimaschutz sowie das eigene Geld.

 

9.30 Uhr

Evangelischer Gottesdienst: Was tröstet?

Aus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Schöneberg

Produktion: ZDF
Redaktion: Silvia Schmidt-Kahlert
Länge: ca. 44 Minuten

Was tröstet mich, wenn ich trostbedürftig bin? Und wie kann ich einen anderen trösten? Diesen Fragen stellen sich Pastorin Dagmar Wegener und die Mitwirkenden ihres Teams im Gottesdienst.

Auch sie haben erfahren, wie sehr wohlmeinende Versuche, Trost zu spenden, danebengehen können –  aber auch, wie wohltuend wirklicher Trost sein kann. Von beiden Erfahrungen wird im Gottesdienst berichtet und davon, wie der Glaube Trost spenden kann
 
Für die Musik sorgt eine Band der Gemeinde.

Nach dem Gottesdienst gibt es bis 18.00 Uhr ein telefonisches Gesprächsangebot unter der Telefonnummer: 0700/14141010.

Die evangelischen ZDF-Gottesdienste stehen im Jahr 2021 unter dem Motto "Nur Mut". 

Vierter Advent: Sonntag, 19. Dezember 2021

9.03 Uhr

sonntags: Wieder Weihnachten!

Moderation: Andrea Ballschuh

Produktion: ZDF
Redaktion: Brigitte Duczek, Rita Döbbe
Länge: ca. 27 Minuten

Weihnachten wie immer? Corona hat auch da einiges durcheinandergebracht. Nach wie vor ist Sicherheitsabstand und Maske das Gebot der Stunde. Wird Weihnachten ein Fest der Freude?

"sonntags" fragt, ob die Weihnachtsmärkte wieder beliebte Treffpunkte für Jung und Alt sein können. Werden die Krippenbauer im Heiligen Land auf Pilgernde treffen und die Menschen in den verwüsteten Flutgebieten mit Hoffnung das Fest der Liebe feiern?

 

9.30 Uhr

Katholischer Gottesdienst: Offen für Begegnungen

Aus der Pfarrkirche Sankt Maximilian in Bischofshofen/Österreich

Produktion: ORF
Redaktion: Jürgen Erbacher (ZDF), Thomas Bogensberger (ORF)
Länge: ca. 44 Minuten

Weihnachten ist ganz nah. Viele Christen freuen sich und sind zugleich in Sorge, ob die Vorbereitungen so gut waren, dass das große Familienfest gelingen wird.

Auch die Überlieferungen sprechen von einer großen Aufregung. Die heutige Lesung aus dem Buch Micha erzählt von der Ankunft eines ganz Großen, der Hirte und König zugleich ist. Er soll Frieden "bis an die Grenzen der Erde" bringen.

Der Evangelist Lukas wiederum erinnert an die freudige Begegnung von zwei schwangeren Frauen. Maria besucht ihre Verwandte Elisabeth. Aus der Überlieferung wissen wir, dass deren Sohn Johannes als Erwachsener Jesus im Jordan taufen wird. Beide Frauen spüren, dass etwas Besonderes passieren wird und sind in großer Vorfreude.

Die Pfarrkirche zum Heiligen Maximilian in Bischofshofen im Salzburger Pongau stammt aus dem frühen achten Jahrhundert, der Gründungszeit des Bistums Salzburg. Musikalisch geleitet wird der Gottesdienst von Andreas Gassner.

Im Anschluss an die Gottesdienstübertragung können die Zuschauer und Zuschauerinnen mit der Gemeinde telefonisch Kontakt aufnehmen. Für Anruferinnen und Anrufer aus Deutschland, Schweiz und Österreich ist der Anruf kostenfrei. Die Nummer lautet 0800/1002260. 

Heiligabend: Freitag, 24. Dezember 2021

19.15 Uhr

Evangelische Christvesper: Weihnachtsglanz für dich

Aus der Johanneskirche Stuttgart

Produktion: ZDF
Redaktion: Catherine Bralant
Länge: ca. 58 Minuten

Weihnachten gehört zu den ersten Kindheitserinnerungen. Selbst ernüchternde Lebenserfahrungen und Erwachsenenklugheit können diese bis ins hohe Alter meist nicht verdrängen.

In der Johanneskirche in Stuttgart erzählen Stadtdekan Søren Schwesig und Pfarrerin Sarah Schindler davon, wie der Weihnachtsglanz Menschen zusammenbringt und erfüllt.

Die musikalische Gesamtgestaltung hat Kantor Georg Ammon. Unter seiner Leitung singen verschiedene Chöre aus dem Raum Stuttgart. Die Stuttgarter Hymnus-Chorknaben mit ihrem Chorleiter Rainer Johannes Homburg sind ebenfalls dabei. Christof Schmidt bringt mit seinem Blechbläser-Ensemble EJUS Brass festlichen Glanz in den Gottesdienst.

Nach dem Gottesdienst gibt es ein telefonisches Gesprächsangebot der Gemeinde.

Erster Weihnachtstag: Samstag, 25. Dezember 2021

10.45 Uhr

Katholischer Weihnachtsgottesdienst: Das Wort ist Fleisch geworden

Aus dem Dom St. Kilian in Würzburg

Produktion: ZDF
Redaktion: Anne Kathrin Hansen
Länge: ca. 44 Minuten

Am 25. Dezember feiern Christen, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist. Darum soll es in der Predigt des Würzburger Bischofs Franz Jung gehen.

"Dass Gott Mensch geworden ist unter uns und für uns Menschen, bleibt eine ebenso unbegreifliche wie faszinierende Botschaft, jenseits der Erzählungen von der Krippe in Bethlehem. Die Botschaft von Weihnachten ist zeitlos und Auftrag für unser Leben und Handeln", sagt er.

Der Domchor und ein Instrumental-Ensemble sorgen mit ihrer Aufführung von Haydns "Missa Sancti Nicolai Hob" für einen festlichen Rahmen. Die musikalische Leitung liegt bei Domkapellmeister Prof. Christian Schmid. Domorganist ist Prof. Stefan Schmidt.

Im Anschluss an den Gottesdienst können die Zuschauerinnen und Zuschauer bis 15.00 Uhr unter der Nummer 0700/14141010 Angehörige der Domgemeinde telefonisch erreichen.

12.00 Uhr

Urbi et Orbi

Weihnachtssegen des Papstes aus Rom

Produktion: CTV
Redaktion: Jürgen Erbacher
Länge: ca. 30 Minuten

Traditionell richtet der Papst am Ersten Weihnachtstag eine Friedensbotschaft an die Welt und spendet den Segen "Urbi et Orbi". Das ZDF überträgt mit Jürgen Erbacher als Kommentator.

Die Coronapandemie verhindert wohl auch im Jahr 2021, dass die Weihnachtstage im Vatikan uneingeschränkt und ohne Auflagen gefeiert werden können. 2020 war der Segen "Urbi et Orbi" der einzige öffentliche Termin des Papstes zum Weihnachtsfest.

Die lateinischen Worte "Urbi et Orbi" bedeuten übersetzt "Der Stadt und dem Erdkreis". Sie unterstreichen den weltweiten Charakter der katholischen Kirche. Nach Angaben des Vatikans sind jedes Jahr rund 100 Fernsehanstalten aus knapp 60 Ländern live bei dem Ereignis dabei.

Zweiter Weihnachtstag: Sonntag, 26. Dezember 2021

9.50 Uhr

Evangelischer Gottesdienst: Was von Weihnachten bleibt

Aus der Saalkirche Ingelheim am Rhein

Produktion: ZDF
Redaktion: Michael Sahr
Länge: ca. 45 Minuten

Was bleibt von Weihnachten? Die Geschenke sind ausgepackt, der Christbaum beginnt seine Nadeln zu verlieren. Pfarrerin Waßmann-Böhm möchte nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Am Beispiel der Hirten aus der Weihnachtsgeschichte zeigt sie, was auch wir vom Christfest in den Alltag mitnehmen können. Für die Musik sorgen Mitglieder des Kinder- und Jugendchores und Instrumentalisten. Carsten und Iris Lenz sitzen an Klavier und der Orgel.

Nach dem Gottesdienst gibt es bis 18.00 Uhr ein telefonisches Gesprächsangebot unter der Telefonnummer 0700/14141010. 

Die evangelischen Gottesdienste stehen im Jahr 2021 unter dem Motto "Nur Mut".

 

18.10 Uhr

Die 10 An-Gebote

Mit Collien Ulmen-Fernandes

Film von Johannes Rosenstein

Produktion: Ifage Filmproduktion
Redaktion: Harald Hamm, Jürgen Erbacher
Länge: ca. 43 Minuten

Seit Jahrhunderten regeln die zehn Gebote das Zusammenleben – religionsübergreifend mit universaler Power. Collien Ulmen-Fernandes will wissen, wie sie in der Gesellschaft fortwirken.

"Du sollst nicht töten", "Du sollst nicht stehlen" oder "Du sollst nicht ehebrechen". Mehr als die Hälfte der Deutschen kennt die Zehn Gebote. Jeder Dritte hält sie heute noch für wichtig. Sie klingen wie Verbote, aber sie sind mehr als das. Wozu laden sie ein?

Collien Ulmen-Fernandes begibt sich auf eine Entdeckungsreise und findet Geschichten und Menschen, die überraschen und inspirieren.

Sie spricht mit der Kriminalpsychologin Lydia Benecke, die viel über Realität und Fiktion des Tötens weiß. Warum reicht das Strafrecht nicht aus, warum braucht es ein Gebot? Wie Cybermobbing tötet, zeigt Marit Klebb, die Jugendlichen bei Problemen im Netz hilft. Mit Cordula Weimann, "Omas for Future", klärt Collien Ulmen-Fernandes, wie es kommt, dass wir alle Diebe sind und täglich gegen das siebte Gebot verstoßen. Dieter Hallervorden ist auch dabei: Er spielt "Gott" in einem Theaterstück und erklärt Collien Ulmen-Fernandes, warum auch "der da oben" mal einen Ruhetag braucht und eine Pause unsere Seele ausbalanciert. "Du sollst kein falsches Zeugnis geben" – YouTuber Marvin Wildhage zeigt auf, inwiefern Lügen ein Thema in den sozialen Medien ist. Collien Ulmen-Fernandes schaut ihm bei der Arbeit über die Schulter.

"Psychologeek" Pia Kabitzsch fragt sich zusammen mit Collien Ulmen-Fernandes, ob "Du sollst nicht ehebrechen" die Menschen heute noch juckt. Carlos Benede hat zwei Jungen adoptiert, und er hilft jungen Männern aus schwierigen Verhältnissen. Was hat das für ihn mit dem Gebot "Du sollst Vater und Mutter ehren" zu tun? Schwester Philippa Rath knöpft sich das erste Gebot vor und bespricht mit Collien Ulmen-Fernandes darüber hinaus, wie Gott in einer Zeit der Unsicherheit dem Volk Israel mit den Zehn Geboten Sicherheit gab. Ein An-Gebot mit Perspektive, für ein gutes Leben in Zukunft.

Collien Ulmen-Fernandes ist Moderatorin, Schauspielerin und Autorin. Sie schreibt als Kolumnistin wöchentlich für die "Süddeutsche Zeitung". Für das ZDF steht sie in der Reihe "Das Traumschiff" vor der Kamera, sie ist Host bei Social Factuals in ZDFneo, und nun ist sie unterwegs für die ZDF-Feiertags-Dokumentation an Weihnachten.

Neujahr: Samstag, 1. Januar 2022

10.15 Uhr

Neujahrsgottesdienst: Offene Arme

Aus der Frauenkirche in Dresden

Produktion: ZDF
Redaktion: Michael Sahr
Länge: ca. 59 Minuten

Im Mittelpunkt des festlichen Neujahrsgottesdienstes steht die biblische Jahreslosung für 2022: Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen." (Johannes-Evangelium 6,37)

Diese Zusage klingt wohltuend in all die Ungewissheit hinein, die das neue Jahr mit sich bringt, so Markus Engelhardt, Pfarrer der Dresdner Frauenkirche. Personen kommen zu Wort, die sich als Erwachsene in Glaubenskursen dem christlichen Glauben angenähert haben.

Es erklingen Chöre aus Kantaten von Bach, musiziert vom Kammerchor der Dresdner Frauenkirche und dem Ensemble Frauenkirche unter Leitung von Matthias Grünert.

Nach dem Gottesdienst gibt es bis 18.00 Uhr ein telefonisches Gesprächsangebot unter der Telefonnummer: 0700/14141010.

Die evangelischen Gottesdienste in 2022 stehen unter dem Motto: "#das_stärkt"

Sonntag, 2. Januar 2022

9.03 Uhr

sonntags: Gesehen werden

Moderation: Andrea Ballschuh

Produktion: ZDF
Redaktion: Rita Döbbe
Länge: ca. 27 Minuten

Würde und Wertschätzung sind wesentlich für die seelische Gesundheit. Soziale Anerkennung wirkt wie eine Droge. Wo das Anerkennen fehlt, fühlen sich Menschen irgendwann unsichtbar. Sie werden nachlässig, unzufrieden, antriebslos oder gar krank. "sonntags" taucht ein in den Alltag von Verkäuferinnen, porträtiert den katholischen Diakon und Bildhauer Ralf Knoblauch. Das Magazin erzählt Geschichten rund um das Thema.

In der afrikanischen Landessprache Zulu sagt man "Sawubona". Das meint erst mal auch soviel wie Guten Tag. Wörtlich übersetzt heißt es jedoch "Ich sehe dich". Und die Antwort lautet: "Jewo Sawubona" – Ich sehe dich auch. In dieser Begrüßungsformel drückt sich die Grundlage menschlicher Beziehung aus: der Wunsch, gesehen und wahrgenommen zu werden.

 

9.30 Uhr

Katholischer Gottesdienst: Das Jahr mit Gott beginnen

Aus der Hospitalkirche St. Joseph in Bensheim

Produktion: ZDF
Redaktion: Karoline Knop
Länge: ca. 44 Minuten

Wie ein Licht, das in der Finsternis leuchtet, so wird in den biblischen Texten des Sonntags die Geburt Jesu beschrieben – für Pfarrer Förg eine hoffnungsvolle Zusage zum Jahresbeginn.

"Klar ist, dass es auch im neuen Jahr Momente der Finsternis im Leben geben wird. Aber wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns Licht und Zuversicht schenken wird", so Pfarrer Heinz Förg in seiner Predigt.

Musikalisch wird der Gottesdienst von Sängerinnen und Sängern des Jungen Vokalensembles St. Georg aus Bensheim unter der Leitung von Regionalkantor Gregor Knop gestaltet, die in den vergangenen zwei Jahren bereits in mehreren ZDF-Gottesdiensten mitgewirkt haben. Die Musik wird weihnachtlich glanzvoll sein und viel Gelegenheit zum Mitsingen vertrauter Weihnachtslieder bieten.

Im Anschluss an den Gottesdienst können die Mitfeiernden sowie Zuschauerinnen und Zuschauer unter der Telefonnummer 0700/14141010 Kontakt aufnehmen.

Dreikönig: Donnerstag, 6. Januar 2022

17.45 Uhr

Ein guter Grund zu feiern

Dreikönig mit Pater Nikodemus Schnabel

Produktion: Marcus Kablitz Medienproduktion
Redaktion: Anne Kathrin Hansen
Länge: ca. 13 Minuten

Pater Nikodemus trifft auf Menschen, die ihr Herkunftsland verlassen mussten. Sie sprechen über die Bedeutung von Heimat, was es heißt, diese zu verlieren und sich eine neu zu schaffen.

Farhad und seine Frau haben 2013 Afghanistan verlassen. Auf der Flucht kam ihr Kind zur Welt. Sie ist 2013 mit ihren Kindern vor dem Krieg aus Syrien geflüchtet. Ihr Mann durfte nachziehen. Sie alle leben sicher in Deutschland, doch nichts ist wie früher.

Aktuell sind über 80 Millionen Menschen auf der Flucht, das entspricht in etwa der gesamten Bevölkerung Deutschlands. Sie alle haben ihre Heimat verloren, ihr altes Leben hinter sich gelassen und mussten von Null auf wieder neu angefangen. Neben der Verarbeitung des Verlusts von Familie und Freunden müssen Geflohene die neue Kultur verstehen lernen; in erster Linie vor allem die Sprache ihres neuen Zuhauses.

Kann eine gute Integration und somit erfolgreiche Migration dazu führen, so etwas wie eine neue Heimat zu schaffen? Woran wird Heimat gemessen? An einem Ort, an Menschen, einem Gefühl aus beidem? Welche Erinnerungen wecken Heimweh und was braucht es, um sich eine neue Heimat zu gestalten?

Am Festtag "Heilige Drei Könige", der offiziell im kirchlichen Kalender "Erscheinung des Herrn" heißt, feiern Christen, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist und sich so allen Erfahrungen des Lebens von Freude, aber auch Leid ausgesetzt hat. So erzählen die biblischen Texte, dass drei Könige einem Stern gefolgt sind, um dem Sohn Gottes zu huldigen – was dem Tag seinen volkstümlichen Namen "Dreikönig" gab. Außerdem schildern sie nach dem Besuch die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten, weil sie in ihrer Heimatstadt Bethlehem nicht sicher waren.

Pater Nikodemus nutzt den Tag, um der Frage nachzugehen, was es bedeutet in Unsicherheit zu leben, das Risiko einer Flucht auf sich zu nehmen und wie es gelingen kann, andernorts neue Heimat zu finden.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/christlichesfestprogramm

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