Die Klimaretter - Wer spart, gewinnt!

Aus der Reihe "Der Goldene Tabaluga" bei KiKA

Die spannende Familien-Challenge "Die Klimaretter – Wer spart, gewinnt!" zeigt, dass jeder in seinem Alltag kleine Dinge verändern kann, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Drei Berliner Familien treten im Wettbewerb gegeneinander an, um kurz- und langfristig etwas Gutes für die Umwelt zu tun: Welche Familie prozentual am meisten CO2 einspart, gewinnt eine klimaschonende Familienreise.

Texte

Wir alle können uns von den umweltfreundlichen Ideen inspirieren lassen.
Vorwort von Hauptredaktionsleiterin Barbara Biermann

Durch den Konsum von Kleidung, Elektrogeräten, Flugreisen und benzinbetriebenen Autos erzeugen wir tagtäglich ein beachtliches Volumen an Kohlenstoffdioxid. Auch unsere Ernährungsgewohnheiten schlagen sich in der CO2-Bilanz deutlich nieder. Mit dem CO2-Fußabdruck werden die Emissionen erfasst, die eine Person jährlich verursacht. In Deutschland werden laut Umweltbundesamt durchschnittlich 11,1 Tonnen  Treibhausgase pro Person freigesetzt, wovon der größte Anteil auf den CO2-Ausstoß entfällt. Diese Klimabilanz lässt sich ohne globale Energiewende natürlich nicht vom Einzelnen allein verbessern, trotzdem können wir den eigenen CO2-Fußabdruck verringern, indem wir unsere Alltagsgewohnheiten überdenken und bewusster einkaufen.

In "Die Klimaretter – Wer spart, gewinnt!" aus der Reihe "Der Goldene Tabaluga" stellen sich drei Familien dieser Herausforderung. Sie treten im Wettbewerb gegeneinander an, um ihren CO2-Ausstoß zu senken und damit die Umwelt zu schonen. Es wird spannend zu sehen, wem es gelingt, durch Veränderung des eigenen Verhaltens am meisten CO2 zu vermeiden.

Wir alle können uns von den umweltfreundlichen Ideen inspirieren lassen, mit denen die "Klimaretter" die Energiewende im heimischen Umfeld starten. Der spielerische Umgang mit dem Thema erweitert das Verständnis für unser Ökosystem und sensibilisiert für unser Handeln im Alltag. Diese Denkanstöße und Anregungen sind ganz im Sinne unserer jährlich ausgestrahlten Dokutainment-Reihe "Der Goldene Tabaluga", die kindgerecht auf gesellschaftspolitische und aktuelle Themen aufmerksam macht.

 

Barbara Biermann
Leitung ZDF-Hauptredaktion Kinder und Jugend

Stab und Inhalt

Moderation Patrick Diemling
KlimaexpertinEva Rahner
ProduktionStudio TV Berlin
ProducerinIris Blume
ProduzentMilena Maitz
Headautor Kurt Feyerabend
RegieMarkus Adrian
RedaktionKatharina Galle
Leitung der Sendung Dorothee Herrmann
LängeAcht Folgen à 25 Minuten

 

Inhalt

Die spannende Familien-Challenge "Die Klimaretter – Wer spart, gewinnt!" zeigt, dass jeder in seinem Alltag kleine Dinge verändern kann, um den CO2-Ausstoß zu verringern.

Es ist eine große Herausforderung, der sich drei Berliner Familien stellen wollen: Als "Klimaretter" treten sie im Wettbewerb gegeneinander an, um durch die Vermeidung von CO2-Ausstößen kurz- und langfristig etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Gewinner des Wettbewerbs wird die Familie sein, die zum Schluss am meisten CO2 einsparen konnte. Für den Sieg sind alle bereit, ihr Alltagsverhalten genau unter die Lupe zu nehmen und Gewohnheiten umzustellen. Durch die Challenge führt Moderator Patrick Diemling.

Bevor es losgeht, wird genau gemessen und festgehalten, wie viel CO2 die beteiligten Familien in einer Woche durch ihren Einkauf, die Art der Fortbewegung, ihren Stromverbrauch, ihre Kleidung, ihren Plastik- und Warmwasserverbrauch zurzeit verursachen. Die Familien müssen beweisen, dass sie bereit sind, sich von ihren Gewohnheiten zu trennen und den Komfort einzuschränken – immer mit dem Ziel, möglichst wenig CO2 zu produzieren. Denn nur wer spart, gewinnt!

In acht Folgen wird sich zeigen, wer sein Auto stehen lässt, um zur Arbeit zu kommen. Ob die Familien ganz ohne Plastik beim Einkaufen auskommen, auf ein Schulbrot mit Wurst verzichten oder vielleicht auch mal eine kalte Dusche anstatt der warmen Badewanne in Kauf nehmen Und muss man jeden Tag frische Kleidungsstücke tragen? Die Klimaschutz-Expertin Eva Rahner analysiert gemeinsam mit den Familien ihren Alltag und gibt Tipps für ein klimaschonenderes Leben. Jeder umgesetzte Tipp wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz der Familien aus. Wie radikal die Maßnahmen sind entscheidet jede Familie selbst. Wer am Ende prozentual am meisten CO2 einspart, gewinnt eine klimaschonende Familienreise.

Das Online-Angebot

Für alle, die unmittelbar nach der Sendung noch Fragen haben, steht Klimaschutz-Expertin Eva Rahner im Expertenblog auf zdftivi.de Rede und Antwort. Anhand vieler praktischer Tipps verrät Eva Rahner, wie Familien im Alltag CO2 einsparen können. Dazu gibt es erklärende Videos sowie Infos über die Kandidaten aus der Sendung. Die aktuellen Zwischenstände des CO2-Ausstoßes der "Klimaretter"-Familien werden täglich auf zdftivi.de festgehalten. In einem Quiz können User auf zdftivi.de ihr Wissen testen: Wie verhält man sich möglichst klimafreundlich? Zusätzlich zu den Auflösungen gibt Eva Rahner weitere Anregungen zum Umweltschutz im Alltag. Der Online-Typtest verrät individuell, was im eigenen Alltag Zuhause verändert werden kann, um klimaschonender zu leben.

Alle Folgen von "Die Klimaretter – Wer spart gewinnt!" stehen nach Ausstrahlung in der ZDFtivi-Mediathek in voller Länge zum Abruf zur Verfügung.

Von der Idee zum Projekt
Statement von Redakteurin Katharina Galle

Was können wir tun, um die Erderwärmung aufzuhalten? Das ist die zentrale Frage unserer Sendung. Spätestens seit der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris wissen wir, wenn sich die Erde um mehr als zwei Grad Celsius erwärmt, hat dies extreme Folgen für uns alle. Dafür trägt jeder ein Stück Verantwortung und kann etwas dagegen tun. Wir wollen Lösungen anbieten und haben uns in der Redaktion Gedanken gemachten, wie ein Programm für Acht- bis 13-Jährige verantwortungsvoll und vor allem auch unterhaltsam Tipps zum Klimaschutz geben kann. Unsere Idee: Drei vierköpfige Familien im Wettstreit, und wer am meisten CO2 einspart, gewinnt.

Doch wie machen wir die CO2-Einsparung messbar? Wie können wir vergleichen, welche Familie in der sechswöchigen Challenge mehr für den Klimaschutz getan hat? Der CO2-Fußabdruck war die Lösung. Dieser Wert ist für sämtliche Lebensbereiche exakt messbar und daher eine perfekte Ausgangsbasis. So wurden unsere Familien in sechs Bereichen des täglichen Lebens genau vermessen: Strom, Warmwasser, Ernährung, Plastikmüll, Mobilität und Kleidung.

Der spielerische Wettbewerb zwischen den Familien stellt dabei den Spaß in den Vordergrund, den CO2-schonendes Verhalten machen kann. Die Sendung regt zum Mitfiebern an, aber auch zum Mitmachen. Sie erzählt aus Kinderperspektive und setzt im Familienalltag an, so dass sich die Zuschauerkinder gut damit identifizieren können. Der in der Berichterstattung oft als anstrengend und entbehrungsreich charakterisierte Klimaschutz wird dadurch leicht und alltagsnah und bietet Anregung, selbst aktiv zu werden.

Auch als Redakteurin durfte ich feststellen, wie die Sendung mein Umweltbewusstsein verändert hat. Morgens pure Butter auf dem Brot und jedes Wochenende Rindersteaks auf dem Grill? Damit ist seitdem Schluss, denn gerade Butter und Rindfleisch haben einen besonders hohen CO2-Ausstoß aufgrund der Haltung der Kühe und Rinder. So reduziert sich auch mein Fußabdruck Stück für Stück.

Seit 2013 finden wir mit der Reihe "Der Goldene Tabaluga" jedes Jahr ungewöhnliche Zugänge zu den anspruchsvollen Themen des KiKA-Jahresschwerpunktes. In der Dokutainment-Reihe "Die Klimaretter – Wer spart, gewinnt!" möchten wir Kindern Anregungen bieten, sich in ihren Familien mit dem Thema Klimaschutz auseinanderzusetzen. Und hoffen, dass das bei unseren Zuschauern genauso gut und nachhaltig funktionieren wird, wie bei uns in der Redaktion.

"Die Leistungen der Familien fand ich beeindruckend"
Moderator Patrick Diemling im Interview

Patrick Diemling ist Moderator und Schauspieler. Als promovierter Geisteswissenschaftler unterrichtet er außerdem "Humanistische Lebenskunde" an einer Berliner Grundschule.

 

Was hat Sie dazu bewegt, ein Format zu moderieren, das sich mit dem Klimaschutz beschäftigt?

Ich habe mir schon lange gewünscht, mal ein Kinderformat moderieren zu dürfen. Als sich die Möglichkeit bot, war ich nicht nur darüber sehr glücklich. Ich war ganz euphorisch, weil es sich um ein relevantes und spannendes Thema handelt, für das ich mich auch privat interessiere.

Haben Sie bereits vor der Sendung auf einen klima- oder umweltschonenden Lebensstil geachtet?

Ja, sehr. Ich beziehe Strom aus hundertprozentig erneuerbaren Energien und bin leidenschaftlicher Radfahrer. Bei Verpackungen denke ich möglichst an die Prinzipien der "drei ökologischen R’s": reuse (wiederverwenden), reduce (reduzieren) und recycle (recyceln). Außerdem ernähre ich mich seit ein paar Jahren vegan – wenn auch primär aus Tierschutzgründen. Dass ich damit auch etwas Gutes fürs Klima tue, ist mir natürlich ein willkommener Nebeneffekt.

Welchen Einfluss hatten die Dreharbeiten zu "Die Klimaretter" auf Ihren Alltag? Haben Sie gewohnte Verhaltensweisen aufgrund der neuen Erfahrungen geändert oder aufgegeben?

Ich habe ja, wie gesagt, schon vorher überdurchschnittlich bewusst gelebt. Daher habe ich nichts großartig verändert. Aber zwei Einsichten haben mich während des Drehs beeindruckt: Zum einen, wie schädlich Tierprodukte wirklich fürs Klima sind. Vor allem Käse und Butter! Zum anderen fand ich die Leistungen der drei Familien beeindruckend. Sie haben gezeigt, dass wirklich jeder etwas fürs Klima tun kann. Mit scheinbar kleinen Veränderungen im Alltag.

Wie schwer ist es als Schauspieler und Moderator auf den Klimaschutz zu achten?

Ich glaube, es ist weniger eine Frage meines Berufes als der meines Lebensstils. Als Bewohner eines privilegierten Teils unserer Erde verursache ich direkt und indirekt zu viel CO2. Ich fliege zum Beispiel sowohl beruflich als auch privat relativ viel. Da kann ich mich sicher noch verbessern. Meine Motivation würde steigen, wenn Bahnreisen günstiger würden. Ob als Schauspieler und Moderator oder als Privatperson – es gilt auch für mich, mir immer wieder neu bewusst zu machen, mit welchen großen und kleinen Veränderungen ich durch meinen Lebensstil CO2 sparen kann. 

"Man muss auf nichts verzichten"
Die Klimaschutz-Expertin Eva Rahner im Interview

Eva Rahner ist Mitarbeiterin von John Schellnhuber, einem weltweit angesehenen Klimaforscher und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Außerdem entwickelt die ausgebildete Schauspielerin mit ihrem Verein ‚Kunst schafft Wissen‘ Theaterstücke rund um das Klima-Thema, zuletzt "Die kleine Klimaprinzessin" für Schüler ab acht Jahren.

 

Wie wird der CO2-Fußabdruck gemessen? Ist das sehr aufwendig? Wohin kann ich mich wenden, wenn ich meinen CO2-Fußabdruck messen lassen möchte?

Der CO2-Fußabdruck zeigt an, wie viel CO2-Äquivalente (hier zählen auch Treibhausgase wie Methan oder Lachgas hinein) jeder Mensch im Jahr insgesamt verbraucht. In Deutschland sind es aktuell etwa 11 Tonnen. Es gibt im Internet verschiedene Seiten, über die man seinen persönlichen CO2-Fußabdruck berechnen kann. Beispielsweise beim Umweltbundesamt (UBA). Das UBA nennt es CO2-Bilanz. Durch die schnelle und spielerische Ermittlung des eigenen CO2-Verbrauchs soll das Bewusstsein der Gesellschaft für das Thema Klimaschutz sensibilisiert werden. Das konkrete Ziel ist, in Zukunft weniger als eine Tonne pro Person zu verbrauchen. Dafür muss aber die Politik viele Regeln aufstellen, zum Beispiel dass Autos elektrisch betrieben werden oder der Strom nicht mehr aus Kohlekraftwerken, sondern aus erneuerbaren Energien kommt.

Wie schnell verfällt man wieder alten Gewohnheiten? Wie schafft man es am besten, dauerhaft die Veränderungen beizubehalten?

Das Bewusstsein darüber, ob Dinge klimafreundlich oder klimaschädlich sind, ist der erste Schritt. Wenn man weiß, dass der Standby-Modus bei elektrischen Geräten dauerhaft Strom zieht und so dem Klima – wie auch dem Geldbeutel – schadet, schaltet man seine Stereoanlage oder den Fernseher vermutlich ab sofort immer ganz aus. Auch weil man dadurch ja auf nichts verzichten muss. Ich denke, wenn man von etwas überzeugt ist, fällt es einem leichter durchzuhalten. Und wenn man erst merkt, dass es eigentlich ganz leicht geht und man die Veränderung gut in den eigenen Alltag integrieren kann – zum Beispiel nur noch Leitungswasser statt Kaufwasser zu trinken – dann wird diese Verhaltensänderung sehr wahrscheinlich von Dauer sein.

Haben Sie einen Tipp, wie Kinder auch in der Schule helfen können, den CO2-Ausstoß zu verringern?

Man kann schon auf dem Weg zur Schule anfangen und statt mit dem Auto gebracht zu werden, mit dem Fahrrad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel nehmen. In der Schule können die Kinder zusammen mit ihren Lehrern darauf achten, dass in den kalten Monaten die Fenster nicht dauergekippt sind, sondern stattdessen stoßgelüftet wird. Währenddessen kurz die Heizung runter drehen, damit nicht gegen die kalte Luft angeheizt wird. Man kann zudem Papier doppelseitig bedrucken oder beschreiben und beim Händewaschen darauf achten, das Wasser während des Einseifens abzudrehen und – wenn möglich – die Hände mit kaltem Wasser zu waschen. Das alles hilft dem Klima.

Wie sieht eine klimaschonende Familienreise aus?

Da bei der Fahrt in den Urlaub mit am meisten CO2 ausgestoßen wird, ist eine Reise ins nahe Umland sehr klimafreundlich. Wenn man diese noch mit dem Fahrrad macht, wird bei der Anreise gar kein CO2 ausgestoßen. Fernreisen, zumal mit dem Flugzeug, sind dahingegen das Gegenteil von klimaschonend, da ein Flugzeug besonders viel CO2 ausstößt und das auf Tausende von Kilometern. Es gibt Reiseanbieter, die auch klimafreundliche Urlaubsreisen anbieten – zum Wandern in die Berge, zum Kanufahren oder zum Baden an die See.

Team Pinguin

Vater Ulrich, 52 Jahre:
Ich repariere gerne alte Geräte und Klimaschutz ist für mich eine sehr wichtige Aufgabe in der heutigen Welt.

Mutter Cherstin, 47 Jahre:
Ich entwickle gerne kreative Projekte und Klimaschutz heißt für mich jeden Tag bewusst zu entscheiden ob ich bestimmte Dinge tue oder lasse, die Einfluss auf die Umwelt und das Klima haben.

Sohn Leander, 11 Jahre:
Ich lese, zeichne und spiele gerne Computer. Klimaschutz bedeutet für mich weniger Fleisch zu essen, damit die Polarkappen nicht weg schmelzen.

Tochter Enya, 9 Jahre:
Ich bastle gern und spiele Klavier und liebe Schwimmen, Klettern und Fahrradfahren. Klimaschutz finde ich wichtig, damit die Tiere überleben.

Habt ihr euch vor der Sendung schon mal mit den Themen Erderwärmung, Klimaschutz und CO2 beschäftigt?

Klimaschutz ist bei unserer Haussanierung immer mal wieder Thema: Heizung, Fenster, Außenwanddämmung. Innerhalb der Familie geht es eher um die Frage, das Auto zu nutzen oder das Fahrrad. Da siegt bei Leander gerne die Bequemlichkeit.

Was tut ihr nach den Dreharbeiten, um das Klima zu schützen?

Wir schalten jetzt die Computer nach der Benutzung immer aus und lassen auch die "Dauer-Strom-Zieher" ausgesteckt. Außerdem fahren wir mehr Fahrrad.

Team Eisbär

Vater Lars, 44 Jahre:
Ich gehe gerne joggen und lese viel. Unter Klimaschutz verstehe ich gelegentlichen Verzicht.

Mutter Juliane, 40 Jahre:
Ich liebe Musik und meinen Garten. Klimaschutz ist für mich eine Herzensangelegenheit und Pflicht für jeden Menschen.

Tochter Marlene, 12 Jahre:
Ich spiele Handball, Schach und Keyboard und surfe gern im Internet. Klimaschutz ist mir seit der Sendung sehr wichtig, da wir unsere Welt schützen müssen.

Sohn Moritz, 10 Jahre:
Wie meine Schwester spiele ich gerne Keyboard und Schach, aber auch Fußball und Handy-Games. Die Umwelt im Ganzen zu retten, ist für mich Klimaschutz, nicht nur mit CO2-Einsparung.

Warum habt ihr euch dazu bereit erklärt, an der Sendung teilzunehmen?

Es ging uns um eine Sache, die wir für wichtig halten, weil die Zukunft der Erde und damit auch von uns und unseren Kindern daran hängt. Wir hatten als Familie Lust, uns auf ein Projekt auch mit Herausforderungen einzulassen. Die Sendung bot uns die Chance, viel über klimaschützende Aspekte im Alltag nicht nur theoretisch zu lernen, sondern auch gleich auszuprobieren und anzuwenden.

In welchem Bereich musstet ihr während des Drehs viel verändern? Worauf konntet ihr nur schwer verzichten?

Der Verzicht auf Kühlschrank, Herd, Spülmaschine, Fernsehen und WLAN fiel uns am schwersten. Unproblematisch war hingegen der Verzicht auf Licht und Fön, was aber auch an der günstigen Jahreszeit lag.

Was hattet ihr bisher gar nicht als klimaschädlich auf dem Schirm?

Den Kindern war nicht klar, dass Kleidung klimaschädlich sein kann und dass tierische Nahrungsmittel nicht so gut für unser Klima sind, wie pflanzliche.

Was tut ihr nach den Dreharbeiten, um das Klima zu schützen?

Reduktion vom Warmwasserverbrauch – nach wie vor achten wir beim Zähneputzen und Händewaschen darauf, kaltes Wasser zu nutzen. Zudem gehen wir häufiger zu Fuß oder nehmen das Fahrrad und nutzen bei Joghurt vermehrt Pfandgläser. Mittlerweile haben wir auch immer eine Tragekiste oder Stoffbeutel dabei, da wir konsequent auf Plastiktüten verzichten. Bei allen Handgriffen hinterfragt man jetzt deutlich mehr als zuvor den Aspekt der Nachhaltigkeit und Sparsamkeit. Das ist sowohl für die Umwelt aus auch für den eigenen Geldbeutel günstig.

Team Blauwal

Vater Nico, 43 Jahre
Ich bin gern mit dem Motorrad oder Fahrrad draußen in der Natur und zu Hause heimwerke ich gern. Klimaschutz heißt für mich, aufs Autofahren zu verzichten.

Mutter Madlen, 38 Jahre:
Ich liebe es, aus alten Dingen neue Sachen zu gestalten, mache gern Nordic Walking und entspanne am besten gemeinsam mit meiner Familie bei einem gemütlichen Filmabend. Klimaschutz bedeutet für mich, einen kleinen Anteil für die Umwelt mit beitragen zu können.

Tochter Maja, 12 Jahre:
Keyboard spielen, Zeichnen und Basteln sind meine Hobbys. Mit meiner Mutter gestalte ich gern Kleidung neu, das ist mein kleiner Anteil den Klimawandel positiv zu beeinflussen.

Sohn Hauke, 10 Jahre:
Ich mache gerne Musik und fahre alles, was zwei Räder hat: BMX, Scooter, Mountainbike und Motocross. Für den Klimaschutz fahre ich mehr Fahrrad, versuche weniger Wasser zu verschwenden und weniger Müll zu produzieren.

In welchem Bereich musstet ihr während des Drehs viel verändern? Worauf konntet ihr nur schwer verzichten?

Die Stromeinschränkung war für uns die gravierendste Challenge. Wir haben gefühlt wie vor 100 Jahren gelebt. Nur die Telefonanlage war an. Alle anderen Haushaltsgeräte, einschließlich des Kühlschranks waren nicht am Stromnetz. Außerdem haben wir in dieser Zeit viele Gesellschaftsspiele und keine elektronischen Spiele gespielt. Oder es wurden Sachen gemacht, die man schon sehr lange hinausgeschoben hat. Die Kinder haben ihre Schreibtische und Schubfächer freiwillig aufgeräumt und einige tolle Sachen wieder entdeckt. Vor allem die Ruhe war bemerkenswert.

Was tut ihr nach den Dreharbeiten, um das Klima zu schützen?

Den Großeinkauf teilen wir so auf, dass wir mit dem Fahrrad fahren können. Wir achten auch mehr auf saisonales, regionales Obst und Gemüse. Den Müll trennen wir schon immer und versuchen jetzt noch weniger Plastikverpackungen mit nach Hause zu nehmen, deswegen sind wir nun auch auf Glasflaschen umgestiegen.

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12. bis 22. September 2016, jeweils Montag bis Donnerstag, 19.25 Uhr bei KiKA

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