Sophie von Kessel als Eva Kohrmann. Copyright: ZDF/Hendrik Heiden
Sophie von Kessel als Eva Kohrmann. Copyright: ZDF/Hendrik Heiden

Du bist nicht allein

Der Fernsehfilm der Woche

Thriller mit Sophie von Kessel: Als Lehrerin Eva Kormann am Tag ihrer Scheidung nach Hause kommt, findet sie einen ersten Hinweis, dass sie anonym bedroht wird: "Du bist nicht allein." Inszeniert wurde der Fernsehfilm von Johannes Fabrick, der auch das Drehbuch schrieb.

  • ZDF, Montag, 3. Dezember 2018, 20.15 Uhr

Texte

Stab, Besetzung und Inhalt

Buch und Regie   Johannes Fabrick
KameraHelmut Pirnat
SchnittAnke Berthold
MusikManu Kurz
KostümeJanne Birck
SzenenbildThilo Mengler
ProduktionsleitungSusanne Bähre
ProducerinLaura Knapp
Produktiondie film gmbh
ProduzentenUli Aselmann, Sophia Aldenhoven
RedaktionGünther van Endert
Längeca. 90 Min.

                          

Die Rollen und ihre Darsteller

Eva Kormann   Sophie von Kessel
Tom BergerMarcus Mittermeier
Erich CzernigMatthias Koeberlin
Klaus WidermannMichael Wittenborn
BrittaAnna Schäfer
RomanFritz Karl
Herr ReindlHeinz-Josef Braun
Frau ReindlJohanna Bittenbinder
MiriamSina Wilke
IngmarLion Leuker
und andere

 

Inhalt

Als die attraktive Lehrerin Eva Kormann am Tag ihrer Scheidung von Roman nach Hause kommt, findet sie einen Strauß Rosen mit einer anonymen Botschaft: "Du bist nicht allein." Wer steckt hinter der unheimlichen Nachricht? Nicht nur ihr Nachbar wirft ihr verstohlene Blicke zu. Es gibt auch Schüler und den Kollegen Czernig, die sich gern zu mehrdeutigen Kommentaren verleiten lassen. Eva ignoriert das souverän. Nur zu Klaus Widermann pflegt sie im Lehrerzimmer persönlichen Kontakt. Als ihre beste Freundin verreist, fühlt Eva sich erdrückend einsam. In dieser Lage begegnet sie zufällig ihrer ehemals großen Liebe Tom, der ihr wieder Avancen macht. Doch Eva ist nicht bereit für neue Pläne, und Toms Drängen verunsichert sie zusätzlich. Als Eva auf ihrer Terrasse ein Kuvert mit Fotos entdeckt, die sie im Schlafzimmer in Unterwäsche zeigen, bestätigt sich die schlimmste Ahnung: Ein Stalker beobachtet sie aus ihrem eigenen Garten.

"Gratwanderung zwischen Realität und Fantasie"
Interview mit Sophie von Kessel

Was hat Sie am Drehbuch überzeugt?

Ich fand die Gratwanderung zwischen Realität und Fantasie spannend: In welchen Momenten entwickelt Eva einen Verfolgungswahn, und wann gibt es tatsächlich jemanden, der sie beobachtet? Also wo findet eine tatsächliche Bedrohung statt, und wo entwickelt sie diese nur in ihrer Psyche?

Welcher Aspekt war Ihnen dabei besonders wichtig?

Der Aspekt der Psychologie. Man kennt das ja auch von sich, wie man nur durch Gedanken in einem dunklen Raum vielleicht plötzlich Geräusche hört und sich daraus eine Angst entwickelt. Eine Blume an meiner Autoscheibe könnte ja unter anderen Umständen ein Anlass zur Freude sein. Bei Eva löst es sofort eine riesige Panik aus. Das finde ich spannend.

Wie haben Sie sich dieser Verhaltensweise angenähert?

Ich bin zwar selber nicht so ein ängstlicher Mensch, dennoch kann ich es nachvollziehen, wie gewisse Dinge eine bedrohliche Wirkung bekommen können.

Wie würden Sie Eva beschreiben?

Ich finde Eva eher zurückgezogen und verschlossen. Ihre Lebenssituation mit der Trennung hat sie misstrauisch und traurig gemacht. Sie ist ein sehr einsamer Mensch, der wenig Freude im Leben hat. Einzig ihr Beruf bedeutet ihr etwas, er gibt ihr Halt und eine Aufgabe im Leben. Deshalb ist Eva auch so gewissenhaft und fleißig.

Inwieweit war dabei Ihre wiederholte, in diesem Fall fünfte Zusammenarbeit mit dem Regisseur Johannes Fabrick von Vorteil?

Ich kannte seine Arbeitsweise schon von früher: die lange Vorarbeit am Buch, die Proben vor Drehbeginn und die Art und Weise, wie er versucht, Figuren in jeder Faser ihrer Psychologie zu durchdringen. Er ist da sehr gründlich. Das macht die Qualität seiner Arbeit aus.

Wie könnten Menschen im Allgemeinen und besonders Frauen aus Ihrer Sicht besser geschützt werden?

Wenn jemand aktiv verfolgt und bedroht wird, dann kann sie oder er nur versuchen, sich mit Freunden und Familie davor zu schützen – solange die Polizei nicht eingreifen will. Man muss offen damit umgehen und darf sich nicht scheuen, andere Menschen miteinzubeziehen und um Hilfe zu bitten. Jegliche Scham oder Scheu sind in so einem Fall fehl am Platz, finde ich.

Impressum

Fotos über ZDF Presse und Information
Telefon: (06131) 70-16100 oder über
https://presseportal.zdf.de/presse/dubistnichtallein

ZDF Hauptabteilung Kommunikation
Presse und Information
Verantwortlich: Alexander Stock
E-Mail: pressedesk@zdf.de
© 2018 ZDF

 

 

Ansprechpartner

Name: Elisa Schultz
E-Mail: presse.muenchen@zdf.de
Telefon: 089 99551349