Copyright ZDF / Marc Meyerbröker
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Ein verhängnisvoller Plan

Als Kriminalhauptkommissar Jan Brenner (Benjamin Sadler) – verheiratet, zwei Kinder – in "Ein verhängnisvoller Plan" am Morgen erwacht, liegt seine Geliebte neben ihm. Ihr Anblick lässt ihn erstarren: Vesna wurde mit seiner Krawatte erdrosselt. Brenner kann sich an nichts erinnern. Er entsorgt die Leiche, verwischt die Spuren und glaubt, alles unter Kontrolle zu haben – bis zum Anruf seiner Kollegin Pia Marquardt (Friederike Becht). Brenner gerät in ein heimtückisches Spiel, in dem er scheinbar Opfer eines perfide geplanten Rachefeldzugs wird.

  • ZDF, Montag, 14. Oktober 2019, 20.15 Uhr

    Texte

    Statement von ZDF-Redakteur Pit Rampelt

    Der erstklassig besetzte Thriller im Spannungsfeld von bürgerlicher Fassade, Familie, skrupelloser Karriere und alter Schuld wurde von dem Kinoregisseur Ed Herzog inszeniert. Die viel beachtete Filmmusik komponierte der junge Richard Ruzicka.

    Die beiden Produzenten Dagmar Rosenbauer und Jakob Krebs haben beim Filmfest München 2019 den Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis erhalten. Aus der Begründung der Jury: "Mit einer zutiefst ambivalenten Hauptfigur bricht das Fernsehstück mit allen Konventionen klassischer TV-Ermittler. Die mutige Geschichte überzeugt mit einem makellosen Spannungsbogen voll außergewöhnlicher Wendungen. Ein deutscher Fernsehthriller auf Weltniveau."

    Stab

    Regie: Ed Herzog
    Buch: Katharina Hajos & Constanze Fischer
    Kamera: Sebastian Edschmid
    Ton: Andreas Mücke-Niesytka
    Szenenbild: Anke Osterloh
    Kostümbild: Susanne Roggendorf
    Schnitt: Jochen Retter
    Musik: Richard Ruzicka
    Music Supervision: Kai Schoormann
    Casting: Anna Slater
    Produktionsleitun : Heino Herrenbrück
    Herstellungsleitung: Thomas Schwetje
    Producer: Jakob Krebs
    Produzent: Dagmar Rosenbauer
    Produktion: Cinecentrum Berlin
    Redaktion: Pit Rampelt
    Länge: 89 Minuten

    Besetzung

    Jan Brenner - Benjamin Sadler
    Kathrin Hagen-Brenner - Jördis Triebel
    Pia Marquardt - Friederike Becht
    Sylvia Thomas - Leslie Malton
    Simon Gerlach - Daniel Christensen
    Vesna Benning - Katharina Nesytowa
    Karl van Haaren - Florian Lukas
    Timo Brenner - Lior Kudrjawizki
    Sarah Brenner - Heidi Hübner
    u.a.

    Inhalt

    Ein Thriller im Spannungsfeld zwischen bürgerlicher Fassade, Familie, skrupelloser Karriere und alter Schuld.
    Als Kriminalhauptkommissar Jan Brenner (Banjamin Sadler), verheiratet, zwei Kinder, am Morgen erwacht, liegt seine Geliebte Vesna (Katharina Nesytowa) neben ihm. Doch ihr Anblick lässt ihn erstarren: Vesna ist tot, erdrosselt mit seiner Krawatte. Er kann sich an nichts erinnern. Brenner entsorgt die Leiche, verwischt die Spuren, glaubt, alles unter Kontrolle zu haben – bis zum Anruf seiner Kollegin Pia Marquardt (Friederike Brecht).
    Brenner gerät in ein heimtückisches Spiel und wird scheinbar Opfer eines perfide geplanten Rachefeldzugs.

    Statement von Produzentin Dagmar Rosenbauer und Producer Jakob Krebs

    Wie weit geht man, auch wider besseres Wissen, um die eigene Familie, die Karriere und nicht zuletzt sich selbst zu schützen? Und gelingt es einem Polizisten mit einem Verbrechen davonzukommen, weil er aus seiner Erfahrung weiß, wonach die Kollegen in einer Mordermittlung suchen? Dies sind Fragen, die die beiden Autorinnen Katharina Hajos und Constanze Fischer genauso spannend fanden, wie wir.

    Statements von Drehbuchautoren und Regisseur

    Constanze Fischer, Katharina Hajos (Drehbuch):
    Uns interessierte, innerhalb des klassischen Genres des Thrillers Fragen der Moral und die Grenze zwischen Schuld und Unschuld auszuloten.

    Ed Herzog (Regie):
    Am meisten an der Geschichte hat mich gereizt, wie weit der Zuschauer bereit ist, mit einer Hauptfigur mit zu gehen, wenn dessen Handeln die Grenzen der Moral weit überschreitet. Es war interessant, mit Benjamin Sadler an dieser Schnittstelle zu arbeiten, wo Gut und Böse verschwimmen, und wo der Zuschauer die Figur eigentlich ablehnen müsste, aber dennoch mit ihr mitfiebert.

    Statements der Schauspieler Benjamin Sadler, Leslie Malton, Friederike Becht

    Benjamin Sadler (Jan Brenner):
    Vorrangig hat mich das Spiel zwischen Schein und Sein interessiert. Und außerdem die Herausforderung, in wie weit es möglich ist, trotz der Verfehlungen der Hauptfigur, die Zuschauer emotional zu binden. Dieses gemeinsam mit Ed Herzog und Sebastian Edschmid umzusetzen, war eine große Freude.

    Leslie Malton (Sylvia Thomas):
    Seitdem ich Ed Herzogs "Sauerkrautkoma" und  "Grießnockerl-affäre" gesehen habe, wollte ich mit ihm arbeiten. Die Chance ergab sich mit "Ein verhängnisvoller Plan". Zum ersten Treffen bin ich aufgeregter als sonst hingegangen. Die Rolle interessierte mich vom menschlichen her sehr, nicht aber, wie sie äußerlich beschrieben wurde. Meiner Meinung nach sollte sie durch ihre Taten auffallen, nicht durch ihr Aussehen. Ob Ed mit mir diesen Weg gehen würde, wusste ich nicht. Aber er war sofort damit einverstanden, und so haben wir gemeinsam eine Rolle kreiert, die ich so noch nicht gespielt hatte. Das war mir eine wirklich große Freude.

    Friederike Becht (Pia Marquardt):
    Ich mochte das Drehbuch besonders gern, denn es hat immer wieder ganz wunderbare Sequenzen. Mich hat besonders angesprochen, dass wir ganz im Stillen einen Menschen beobachten, der in einer für ihn ausweglosen Lage handeln muss. Dabei wird oft auf lange Dialoge verzichtet, und das empfinde ich als besonders schöne Herausforderung beim Dreh.

    Weitere Informationen


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