Copyright: ZDF / Markus Strobel
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Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Nashörner

Dokumentation

Nach Eisbären, Elefanten, Löwen und Delfinen widmet sich Hannes Jaenicke in seiner vielfach prämierten Doku-Reihe nun einer neuen ebenfalls stark bedrohten Tierart: den Nashörnern. Der prominente Naturschützer reiste für seinen Film nach Kenia, um sich vor Ort ein Bild über die prekäre Lage zu machen. Dort beginnt er seine Recherche über das gnadenlose Geschäfts mit Hörnern, das der Schauspieler auf seiner Reise rund um die Welt nachverfolgt.

  • ZDF, Dienstag, 16. Januar 2018, 22.15 Uhr

Texte

Stab

Buch und Regie:    Eva-Maria Gfirtner, Judith Adlhoch
Kamera:Markus Strobel, Tim Henkel, Jo Binder
Schnitt und Sounddesign:Jan-Philipp Stahl
Ton und Flugaufnahmen: Joschka Heinisch
Mischung:Alexander Catarinelli
Grafik: Magnet FX
Sprecher:Hannes Jaenicke, Judith Adlhoch
Archive:PETA Deutschland e.V., Saving the Survivors
Produktionsleitung:Janna Sperling (Tango Film), Christian Stachel (ZDF)
Executive Producer:Markus Strobel, Hannes Jaenicke
Redaktion:Dr. Renate Marel

 

Eine Produktion der Tango Film GmbH und Pelorus Jack Filmprods LLC

Inhalt

Kaum ein Tier steht momentan so in der Schusslinie wie das Nashorn. Im letzten Jahr wurden auf dem afrikanischen Kontinent weit über 1200 Tiere wegen ihres Horns von Wilderern getötet.

Der Handel ist weltweit illegal, doch die hohe Nachfrage lässt die Preise in die Höhen schießen: zirka 50.000 Euro pro Kilogramm. Der engagierte Naturschützer Hannes Jaenicke verfolgt die Spur des Horns und will wissen, warum die Wilderei ein derartiges Ausmaß angenommen hat.

Jaenickes erstes Ziel: Das Ol Pejeta Schutzgebiet in Kenia. Dort leben die letzten drei Vertreter des nördlichen Breitmaul-Nashorns. Unter ihnen: Sudan, der letzte Bulle dieser Art. Rund um die Uhr wird er von Rangern bewacht. In Ol Pejeta wird viel Geld in effektive Schutzmaßnahmen investiert, zum Beispiel in eine eigene Hundestaffel, die Hannes Jaenicke besucht.

Die Reise geht weiter nach Südafrika, dem momentanen Zentrum der Nashorn-Wilderei. Hier leben mit Abstand die meisten Nashörner des Kontinents und das lockt Wilderer an. Wie gefährlich die Lage ist, erfährt Jaenicke in einem Nashorn-Waisenhaus - ein Hochsicherheits-Gefängnis, in dem momentan über 30 Nashornbabys Schutz finden. Die Chefin der Einrichtung macht klar, dass hinter dem Geschäft das organisierte Verbrechen steckt. Umso mehr muss man die Leute bewundern, die sich für den Schutz der Tiere einsetzen.

So wie die südafrikanische Organisation "Air Shepherd", die Hüter der Lüfte. Mit Drohnen, Nachtsicht- und Wärmebildkameras spüren sie die Banden auf, bevor die ihren tödlichen Auftrag ausführen können.

Ob die Lösung des Problems in der Zucht von Nashörnern und der Freigabe des Handels liegt, soll ein Besuch bei Nashornzüchter John Hume zeigen. Er besitzt 1500 Tiere, deren Horn er regelmäßig "erntet". Doch solange astronomische Summen auf dem Schwarzmarkt bezahlt werden, wird die afrikanische Savanne ein "Kriegsschauplatz" bleiben.

Das mit Abstand größte Abnehmerland für gewildertes Nashorn ist Vietnam. Hannes Jaenicke reist nach Hanoi. Er will wissen, wie der illegale Nashornhandel aufgebaut ist, und trifft einen vietnamesischen Investigativjournalisten, auch Konsumenten für das Horn. Die Wilderei auf Nashörner ist längst auch in Europa angekommen: Im März 2017 wurde in einem Zoo bei Paris ein Nashorn getötet und sein Horn abgesägt. Auch Horn-Exponate aus naturgeschichtlichen Museen wurden bereits gestohlen. Selbst deutsche Zoos mussten ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärken.

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