Markus Lanz Markus Lanz beim Fotografieren in Lakewood, Atlanta. Foto: ZDF/Silke Gondolf
Markus Lanz Markus Lanz beim Fotografieren in Lakewood, Atlanta. Foto: ZDF/Silke Gondolf

Markus Lanz – Amerika ungeschminkt

Dokumentation

Nach 2016 und 2017 reisen Markus Lanz und Filmemacherin Silke Gondolf ein drittes Mal in die USA, in das Post-Trump-Amerika, um mit den Menschen über ihre Wünsche und Träume, über ihre Zukunft und Zukunftsängste zu sprechen. Ist die älteste Demokratie der Welt ein Jahr nach der Amtsübernahme Joe Bidens wieder zu einer scheinbaren Normalität zurückgekehrt? Antworten darauf sucht Markus Lanz auf einer Reise, die ihn nach New York, San Francisco und Atlanta führt. 

  • ZDF, Dienstag, 4. Januar 2022, 22.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Dienstag, 4. Januar 2022, 20.15 Uhr

Texte

Sendetermin und Stab

Dienstag, 4. Januar 2022, 22.15 Uhr, ZDF
Ab Dienstag, 4. Januar 2022, 20.15 Uhr, in der ZDFmediathek

Markus Lanz – Amerika ungeschminkt

Dokumentation von Markus Lanz und Silke Gondolf

Produktion: Gruppe 5
Redaktion: Henning Brekenkamp
Länge: ca. 75 Minuten

 

Dienstag, 4. Januar 2022, 23.30 Uhr, ZDF und ZDFmediathek

Markus Lanz

Talk

Produktion: Mhoch2
Redaktion: Susanne Krummacher
Länge: ca. 60 Minuten

Markus Lanz – Amerika ungeschminkt

Die USA befinden sich in einem der größten gesellschaftlichen Wandlungsprozesse in ihrer Geschichte. Für welchen Weg wird sich die älteste Demokratie der Welt entscheiden?

Ein Weg, bei dem Themen wie Klimawandel, ein grundlegender geopolitischer Wandel sowie die Frage nach sozialer Gerechtigkeit und Diversität im Zentrum stehen. Oder entgleitet die USA in eine zweite Amtszeit von Ex-Präsident Donald Trump?

Ein Jahr nach der Amtsübernahme Joe Bidens sind die USA in den Augen vieler Deutscher wieder zu einer scheinbaren Normalität zurückgekehrt. Doch die unter dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump offen zutage getretene und von ihm vorangetriebene Spaltung der Gesellschaft, die am 6. Januar 2020 in der Erstürmung des US-Kapitols gipfelte, ist auch ein Jahr danach nicht überwunden. Zu lange sickerte das Gift seiner Lügen, Fake News und Verschwörungstheorien in alle Teile der Gesellschaft ein und hinterließ wenig Gutes.

Die Fronten sind verhärteter und radikaler denn je. Ein Gesellschaftskonflikt, der nicht – wie in den Jahrzehnten zuvor – zwischen den Generationen und heterogenen Landesteilen verläuft, sondern zwischen unvereinbaren Weltanschauungen.

Der für Integration stehende neue US-Präsident muss mit ansehen, wie sich liberale Bürgerbewegungen wie "Black Lives Matter" oder "Sunrise Movement" unvereinbar mit "Q-Anon"-Gläubigen, radikalen Evangelikalen und rassistischen Trumpisten gegenüberstehen. Die Wahl Joe Bidens gab vielen Amerikanerinnen und Amerikanern neue Hoffnung auf ein besseres Leben und mehr Würde und Verbindlichkeit im Weißen Haus. Doch ein Jahr nach seinem Amtsantritt ist die Ernüchterung über die Machtlosigkeit des Präsidenten groß.

Dass der "Amerikanische Traum" nicht wirklich existierte, war bereits vielen US-Bürgern vor allem aus den unteren Einkommensschichten eine schmerzhafte Erkenntnis geworden. Doch nun trifft es mehr und mehr die amerikanische Mittelschicht, das wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Rückgrat der USA. Ausgelaugt und müde von den Belastungen einer noch immer nicht kontrollierten Corona-Pandemie, realisieren viele US-Bürgerinnen und -Bürger, dass ihnen die größten ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungen noch bevorstehen. Eine Nation, die den Klimawandel lange verdrängt hat, spürt nun deutlich die Vorboten einer neuen Epoche.

Nach 2016 und 2017 reisen Markus Lanz und Filmemacherin Silke Gondolf ein drittes Mal in die USA, in das Post-Trump-Amerika, um mit den Menschen über ihre Wünsche und Träume, über ihre Zukunft und Zukunftsängste zu sprechen. Für welchen Weg wird sich die älteste Demokratie der Welt entscheiden?

Seine Reise führt Markus Lanz nach New York, San Francisco und Atlanta. Dort spricht er unter anderem mit dem Politikwissenschaftler Yoshihiro Francis Fukuyama, dem Direktor des Zentrums für Demokratie, Entwicklung und Rechtsstaatlichkeit der Stanford University, mit Dr. Maurice Hobson, Professor für Afrikanisch-Amerikanische Geschichte an der Georgia State University, und dem in New York lebenden deutschen TV-Journalisten und Buchautor Markus Koch.

Infos zu "Markus Lanz"

Seit 2008 talkt Markus Lanz im ZDF – das Format hat sich zu einem festen Bestandteil des ZDF-Programms entwickelt. Ob politisch aktuell, gesellschaftspolitisch relevant, berührend oder unterhaltsam – es ist die Mischung der Gäste, die jeden Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagabend aufs Neue neugierig macht.

Darüber hinaus ist Markus Lanz immer mal wieder für dokumentarische Nahaufnahmen unterwegs – zuletzt war am 11. März 2021 "Markus Lanz – Schweden ungeschminkt" im ZDF zu sehen.

In der Dokumentation "Markus Lanz – Amerika ungeschminkt: Gespräche im Land der (un)begrenzten Möglichkeiten", die am 27. Oktober 2016 im ZDF zu sehen war, hatte Markus Lanz im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl 2016 das damals aktuelle Amerika beleuchtet.

In der Dokumentation "Markus Lanz – Amerika ungeschminkt: Gespräche ein Jahr nach der Wahl von Donald Trump", die am 9. November 2017 im ZDF zu sehen war, ging Markus Lanz der Frage nach, wie die Menschen in den USA ein Jahr nach der Präsidentschaftswahl auf das postulierte Versprechen blicken: "Make America great again!".

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF-Kommunikation, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/mlusaungeschminkt

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